Und täglich jault das Holo-Tier

Und täglich jault das Holo-Tier oder Vorgeburtsüberleben-Eigenscham

Etgar Keret and wife, jewish scumEtgar KERET, israelischer Schriftsteller, Typ ewiger Student, kam soeben mit „Plötzlich klopft es an die Tür“ nieder. Skurrile, absurde, mehr oder weniger gelungene Geschichten. Ein Versicherungsvertreter, dem ein Selbstmörder auf den Kopf fällt, ein Junge, den seine Flunkereien einholen, ein Schriftseller, der mit vorgehaltener Waffe zum Erzählen gezwungen wird. Wenn er nicht gerade schreibt, treibt KERET auf Demonstrationen sein Wesen. Für Weltfrieden, soziale Gerechtigkeit und so´n Zeug. Klar, dass KERET nicht in den Kram passte, dass ein Knesset-Abgeordneter afrikanische Flüchtlinge als Krebsgeschwür bezeichnet, um sich später dafür zu entschuldigen. Bei den Krebskranken.

Ein herziges Wuschelköpfchen, dieser KERET, der mit beiden Staksbeinen in Israels Hier und Heute steht, sollte man meinen. Zu früh gefreut. SPIEGEL 45/12 S. 159: „Im Taxi erzählt der Schriftsteller, das Misstrauen gegenüber der Realität habe er von seinen Eltern, die beide den Holocaust überlebten.“ Die Mutter zum Beispiel, „sammelte als Sechsjährige die Zigarettenkippen der deutscher Soldaten im Warschauer Ghetto auf. Sein“, KERETS „Schreiben sei geprägt vom Holocaust“ und jetzt kommt´s: von „den Schuldgefühlen eines Kindes von Überlebenden.“ Autorin Juliane VON MITTELSTAEDT hat keinen Schimmer, wofür sich KERET schuldig fühlt, sonst plapperte sie es, Holocaust summt Bienchen ins Muttiheft, sogleich raus. Der Leser aber, soweit er bis hierher zur Stange hielt, fällt in tiefe Ratlosigkeit: Schuldgefühle, weil KERET nicht als Partisan reüssierte oder Angehörige auf Schindlers Liste setzte? Nicht wirklich. KERET ist 45 Jahre alt. Bleibt nur die Überlebensschuld. Fühlt sich KERET, „der der jungen desillusionierten Generation eine Stimme gibt“, der „einen Sohn hat und in die Rentenkasse einzahlt“, etwa schuldig, weil sich seine Eltern schuldig fühlen, dass sie als Kids nicht zu Schaden kamen? Fremdschämen für Drittüberlebende? Vielleicht aber handelt es sich ja um eine zeitversetzte Direktschuld dafür, dass KERET Fährnisse überlebte, die sein Leben 30 Jahre vor seiner Geburt hätten bedroht haben können? Eigenschämen für Vorgeburtsüberleben sozusagen? Oder geifert KERET schlicht pawlowsche Spucke in der Gewissheit ab, dass sie Systemlinge wie VON MITTELSTAEDT dankbar aufschlabbern?

Moechtegern-Jude UthgenanntFragen wir doch einen, der´s eigentlich wissen müsste: Otto UTHGENANNT, seit zehn Jahren Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, der vor allem in Schulen mit dem Martyrium seiner fünf KZ-Buchenwald-Jahre zu Tränen rührte. Nicht weniger als 72 Angehörige sanken im Holocaust dahin: Mutter, Vater, Schwester. Todgesagte überleben länger: Mutter, Vater, Schwester. Komfortabel. In Göttingen. UTHGENANNT war weder Jude noch Lagerhäftling. Darauf angesprochen, verlautbarte er soeben im „Anzeiger für Harlingerland: “Dann entschuldige ich mich. Ich bin 77 Jahre alt, ich habe es ja nur gut gemeint.“ Seine Leiden? „Die treffen nicht ganz so zu.“ Er habe wohl eine “gute Fantasie“, sei ein „guter Schwindler.“ Zu Einzelheiten wolle er sich nicht äußern: „Ich bin zu alt dafür, das kostet zu viel Kraft.“ Als es aber darum ging, in die Herzen und Hirne der ihm ausgelieferten Mädchen und Jungen das Gift der Verachtung gegenüber ihrer Groß- und Urgroßeltern-Generation und des Selbsthasses zu lügen, war UTHGENANNT fit wie sein Idol Elie WIESEL beim Einsacken des Friedens-Nobelpreises. Dieser wurde ihm 1985 auf Vorschlag des Deutschen Bundstages für Auschwitz live verliehen: „Nicht weit von uns entfernt loderten Flammen aus einem Graben empor, riesige Flammen. Dort wurde etwas verbrannt. Ein Lastwagen näherte sich dem Erdloch und schüttete seine Ladung aus: es waren kleine Kinder. Säuglinge! Ich hatte sie mit eigenen Augen gesehen.“

Eines aber muss man UTHGENANNT lassen: er befindet sich in guter Gesellschaft. In der Herman ROSENBLATS zum Beispiel. Auch wenn der nicht alle Äpfel am Baum hat. Die warf ihm ein 9-jähriges Mädchen über den Zaum eines Buchenwald-Außenlagers zu. Zwölf Jahre später traf er die Polin wieder und heiratete sie. Mit dieser Schnulze tingelte ROSENBLAT durch amerikanische Talk-Shows und ließ sie „als größte Love-Story, die je im Fernsehen erzählt wurde“ feiern. Alles erstunken und erlogen. Als der Schwindel aufflog, erschien zwar das euphorisch Vorschuss-belorbeerte Buch „Engel am Zaun“ nicht, für einen Film aber sollte der Sudel trotzdem gut sein.

Hermann Rosenblat LuegenjudeWas dem ROSENBLAT sin Äpfel sind dem Jerzy KOSINSKI sin Federn. Die wurden seinem „Der bemalte Vogel“ bereits kurz nach dem Erscheinen 1965 ausgerupft. Kein Wort wahr, an den auf niedrigstem, sexistischem Niveau verfassten KZ-Kindheitserlebnissen. Erst 1990 verbot ihm ein amerikanisches Gericht, die Schand-Schwarte als „Erinnerungen“ zu untertiteln. Bis dahin ward sie auch in Deutschland locker vom Antifa-Hocker als authentisch unters Volk gebracht.

ROSENBLATS Vogel hat die Mauser, Misha DEFONSECAS Wolfsrudel die Räude. Kein wahres Haar mehr im Pelz, seitdem es 1941 mit Klein-Misha auf der Suche nach ihren Gestapo-verschleppten Eltern von Belgien nach Polen schnürte. Das Rudel hatte die Achtjährige gewissermaßen adoptiert. Nachzulesen in „Überleben unter Wölfen“, das in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurde. Als der Schwindel ruchbar ward, der Film zum Buch war soeben angelaufen, plusterte sich am 29.02.2008 selbst der Shoa-hörige SPIEGEL auf: „Gefälschte Holocaust-Memoiren: Erfolgsautorin gesteht Betrug. Die Autorin hatte behauptet, beschützt von einem Wolfsrudel, den Holocaust überlebt zu haben.“ Misha DEFONSECA entpuppte sich als Monique DE WAEL und ihr behauptetes Judentum als ein gefühltes. Gleichwohl muss man der Monique zu Gute halten, dass Durchgeknallte, die ihre Wolfs-Story für bare Münze nahmen, noch plemplemer sind als sie.

An der Spitze der nach oben offenen HHS (Holo-Hetz-Skala) glucken Binjamin WILKOMIRSKI alias Bruno DOESSEKKER und seine 1995 bei Suhrkamp erschienenen, in 13 Sprachen übersetzten „Bruchstücke.“ Immer der gleiche Sprung in der Schüssel: Judenjunge überlebt, blah- blah, Auschwitz und Majdanek, wo sich kleine Kinder vor Hunger die erfrorenen Fingerchen ab-nag-nagten. Später erträgt Binjamin Skilifte nicht, weil sie ihn an die Leichentransporte ins Krematorium erinnern. Binjamin WILKOMIRSKI, LuegenjudeAls 1998 die Lügenblase platzte, war guter Rat nicht teuer: WILKOMIRSKI konnte nicht anders. Er litt unter dem Syndrom seines Namens. Anerkannt, wie das Opferneid-Syndrom. Das geht so: In meinem KZ, huh, schlugen die Krematoriums-Flammen und spritzten die Blut-Fontänen hoch wie ein Haus. Püh. In meinem bis in den Himmel.

Oft kopiert, nie erreicht: Eugen KOGON, hoch dekorierter Aktivist der ersten Holo-Stunde, in „Der SS-Staat“, bereits 1946 erschienen, allein in Deutschland 500 000 Mal verhökert: „Gern stellte SS-Oberscharführer Moll, der die Auschwitzer Krematorien leitete, nackte Frauen an die Glühgrube, um sie nach Unterleibsschüssen in das Feuer stürzen zu sehen.“

Eugen Kogon, LuegenjudeDass dieser Wahn Methode hat, sollte auf der Hand liegen. Der mit der Zugehörigkeit zum Tätervolk Geschlagene nimmt devot in Kauf, dass, wenn er die in der U-Bahn feinfühlig an ihn herangetragene Frage „Wasch guckscht Du?!“ nicht zur Zufriedenheit ihrer Steller beantwortet, nicht ungeschoren davon kommt. Als ob man diese Antwort von „schlimmsten Tieren“ (Koran 8:22, 8:55), „unreinen“ (9:28) zumal, nicht sogleich erwarten könnte. Von unseren jüdischen Mitbürgern, “Affen und Schweine“ (5:60), ganz zu Schweigen. Nur eins auf die Fresse? Schwein …äh…Glück gehabt, schließlich ruft das unverfälschte Wort Gotts an 27 Stellen ausdrücklich zum Töten von Kreaturen wie den Geschlagenen auf.

Guckt der jedoch gen Norden, versteht er die Welt nicht mehr. Es geht die Legende, dass Dänen-König Christian X. im Oktober 1943 mit dem gelben Davidstern auf der Brust durch Kopenhagen ritt, um zu verhindern, dass seine Juden ihn tragen mussten. Heute provoziert das Tragen der Kippa auf dem Weg zur Synagoge, Allahu akbar, Gefahr für Leib und Leben. Erst ohne Kippa, dann am Baukran. Botschafter Arthur AVON rief seine Glaubensbrüder in der „Jyllands-Posten“ vom 12. Dezember auf, sich in der Öffentlichkeit nicht auf Hebräisch zu unterhalten. Und das in einem Land, das nichts gemein hat mit dem dauer-besudelten der Holocaust-Monster mit dem Judenmörder-Gen.

Dr. Frank Kretzschmar
dottorefrank@hotmail.com

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