LYON. In der französischen Stadt Lyon ist ein orthodoxer Priester vor einer Kirche angeschossen worden. Der Geistliche sei bei dem Angriff schwer verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Der Täter befinde sich auf der Flucht.

Unterdessen haben französische Sicherheitskräfte nach dem islamistischen Anschlag in Nizza, bei dem ein Tunesier drei Menschen in einer Kirche getötet hatte, drei mutmaßliche Komplizen verhaftet. Nachdem sich ein 47jähriger am Donnerstag gestellt hatte, nahmen Polizisten zwei weitere Männer fest. Einer der beiden soll kurz vor der Tat, bei dem ein Opfer enthauptet worden war, mit dem mutmaßlichen Terroristen in Kontakt gestanden haben.

Am Freitag demonstrierten in Berlin wieder Moslems gegen die angeblich islamfeindlichen Politik Frankreichs. Rund 60 Personen sammelten sich unter anderem vor der französischen Botschaft. Bereits am Donnerstag hatten bei einer ähnlichen Kundgebung 150 Menschen in Berlin-Neukölln dabei „Allahu Akbar“ skandiert. (ag)

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Ab Montag wird Deutschland zum zweiten Mal in diesem Jahr mit einem Lockdown komplett stillgelegt. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch maximal zwei Haushalte treffen. Die meisten Veranstaltungen werden verboten, private Übernachtungen in Hotels weitgehend untersagt, Restaurants, Gaststätten, Theater, Kinos und Fitnessstudios dicht gemacht. 

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In dieser Woche hieß es mal wieder „Allahu Akbar“. Diese Worte stehen wie keine anderen für den politisch-religiösen Terrorismus des Islam in den vergangenen Jahrzehnten. Bei einem Anschlag auf eine Kirche in Nizza wurden unter dem Klang des Schlachtrufs drei Menschen getötet. Eine 70jährige Frau wurde dabei von dem tunesischen Täter enthauptet.

Ähnlich erging es nur knapp zwei Wochen zuvor schon einem Lehrer in Paris. In vielen deutschen Medien wurde das Massaker von Nizza, begangen von einem Nordafrikaner, der wenige Tage zuvor über Italien nach Frankreich eingereist war, als „Angriff“ oder „Messer-Attacke“ verharmlost. An dieser Stelle sollte man bewußt innehalten und sich das Drama in seiner ganzen grausamen Dimension deutlich vor Augen führen: Das Europa der offenen Grenzen ist dank des importierten moslemischen Terrors inzwischen dermaßen am Ende, daß selbst ein Begriff wie „Messerattacke“ der medialen Verharmlosung dient.

Merkels Mittelstands-Vernichtungsprogramm geht in die nächste Runde! Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche für Montag einen neuen Lockdown angekündigt. Einen „Lockdown light“, wie es hieß. „Light“ scheint in diesem Zusammenhang weniger für „leicht“ zu stehen, als für die Lichter, die vor allem mittelständischen Betrieben in vielen Fällen wahrscheinlich endgültig ausgehen werden.

Erdogan läßt sich ärgern

Für den Durchschnittsbürger bedeutet „Lockdown light“ jedenfalls in etwa so viel wie: Du darfst arbeiten und in die Schule gehen, aber das entspannende Feierabendbier oder ein belohnendes Abendessen im Restaurant sind tabu, weil es eine Gefahr für die Gesundheit der gesamten Menschheit darstellen könnte. Daß Gaststätten nicht an den gestiegenen Infektionszahlen schuld sind, gilt selbst unter Corona-Fachleuten als weitgehend sicher. Doch dieser Hinweis wurde von der Kanzlerin konsequent ignoriert. Da hat es den Gastronomen auch nichts genützt, daß sie zuvor alle Regeln eingehalten haben.

Erdogan sind in dieser Woche mal wieder sämtliche Sicherungen durchgebrannt. Der türkische Präsident scheint ein ziemlich schlichtes Gemüt zu sein. Zumindest hat der alte Mann vom Bosporus bis heute eine Sache nicht kapiert, welche die meisten spätestens im Grundschulalter lernen: Wer sich ärgern läßt, der wird geärgert. Jeder, der in der Lage ist, am Stammtisch einen Witz zu erzählen, weiß inzwischen, daß der starke Mann der Türkei nicht nur völlig humorlos ist, sondern geradezu durchdreht, wenn sich irgendwo auf der Welt jemand über ihn lustig macht.

Billiger Witz – maximaler Effekt

Das lassen sich die Spötter natürlich nicht zweimal sagen. Deshalb haben Erdogan-Witze in vielen Comedy-Shows und Satire-Magazinen inzwischen die dort lange obligatorischen Scherze über den Papst ersetzt. Das Niveau, auf dem sich diese bewußten Provokationen abspielen, ist in den meisten Fällen nicht sonderlich hoch. Das hält den türkischen Regenten, der angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seines Landes eigentlich besseres zu tun haben sollte, aber nicht davon ab, auf jeden dieser Flachwitze persönlich und in höchster Erregung zu reagieren. Das freut die Spaßmacher diebisch. Zumal Erdogans Empörung auf Bestellung ihnen natürlich immer weltweite Aufmerksamkeit verschafft.

Billiger Witz – maximaler Effekt. So funktioniert die Ökonomie der modernen Satire. Zuletzt dürfen sich über dieses eingehaltene Gewinnversprechen unter anderem die Macher der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo freuen. Deren Karikatur hat den türkischen Staatsmann so auf die Palme gebracht, daß sich der Verlag für das nächste halbe Jahr wohl keinerlei Sorgen um die Auflage machen muß.

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Islamischer TerrorZu lange beschwiegen

On October 31, 2020, in Junge Freiheit, by admin

Der Islam, der nach gängiger Lesart auch zu Deutschland gehören soll, gebiert Monster. Wozu fanatische Islamisten in ihrem religiös fundierten Blutrausch in der Lage sind, haben die Ermordung des Pariser Lehrers Samuel Paty und der jüngste Anschlag in Nizza nicht nur den Franzosen, sondern ganz Europa in atavistischer Brutalität vor Augen geführt.

Für einen Moment drängte der Tod des Pädagogen, der am hellichten Tag auf offener Straße enthauptet wurde, weil er mit seinen Schülern über Meinungsfreiheit am Beispiel von Religionskritik diskutiert hatte, die üblichen Mechanismen des Beschweigens an den Rand.

So schockierend der Ausbruch des Barbarischen ist, der Mord an Samuel Paty war kein Einzelfall. Nicht im vom Terror heimgesuchten Frankreich, aber auch nicht in Deutschland, Belgien, Großbritannien, Schweden oder anderen europäischen Ländern, die von ihren politischen Eliten für islamische Einwanderung geöffnet worden sind. Wo Parallelgesellschaften gedeihen, wächst auch die religiös grundierte Gewalt islamischer Fanatiker. Um so bezeichnender sind die Unterschiede in den öffentlichen Reaktionen.

Zehntausende gehen auf die Straße 

In Frankreichs Städten gingen nach dem Mord an Samuel Paty Zehntausende auf die Straße. Der Lehrer, der für seine pädagogischen Überzeugungen gestorben war, erhielt ein Staatsbegräbnis und posthum die höchste Auszeichnung der Republik.

Präsident Emmanuel Macron selbst hielt die Trauerrede auf den Ermordeten. Die Ermittler hoben ein islamistisches Netzwerk um den tschetschenischen Täter aus, extremistische Moscheen wurden geschlossen und Hunderten Islamisten die Abschiebung angedroht.

Eine Demonstration der Stärke, die über die Grenzen Frankreichs hinaus wirkte: In zahlreichen islamischen Ländern weltweit fanden organisierte antifranzösische Kundgebungen statt. Fanatiker riefen zum Boykott französischer Waren auf. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan stellte sich an die Spitze dieser Bewegung, attackierte ganz Europa als „rassistisch“ und „islamfeindlich“ und beschimpfte Macron als „geisteskrank“.

Begleiterscheinungen eines globalen Kulturkampfs 

Wenn es eines Beweises bedurft hätte, daß es sich bei islamistischen Morden wie dem an Samuel Paty nicht um ein hausgemachtes soziales Problem handelt, sondern um Begleiterscheinungen einer globalen kulturellen Auseinandersetzung, so war er damit erbracht.

Mit einem als radikale politisch-religiöse Ideologie verstandenen Islam, dessen Anhänger sich über eine kritisch-despektierliche Darstellung ihres Propheten mehr entrüsten als über einen in dessen Namen begangenen Mord, ja die diesen Mord sogar noch bejubeln, ist keine Verständigung und keine „Integration“ möglich. Die Auseinandersetzung ist existentiell.

Auch Deutschland ist längst Schauplatz und Ziel dieses kulturellen Zusammenpralls, bei dem regelmäßig Blut fließt – das Blut der Angegriffenen, der europäischen „Ungläubigen“. So Anfang Oktober in Dresden; die Umstände wurden bezeichnenderweise erst nach dem Paty-Mord bekannt: Ein Syrer, IS-Sympathisant, 2015 als „Flüchtling“ ins Land gekommen, reihenweise wegen schwerer Straftaten verurteilt, als Asylbewerber nicht anerkannt und trotzdem nicht abgeschoben, sondern weiter „geduldet“ und durchgefüttert, ersticht einen 55jährigen deutschen Reisenden aus Nordrhein-Westfalen, wohl weil er ihn als Homosexuellen verachtete. Ein Fall, in dem sich das ganze Staatsversagen der deutschen Asyl- und Migrationspolitik der letzten Jahre bündelt.

Merkel schweigt 

Kein Wort hierzu von Bundeskanzlerin oder Bundespräsident, geschweige denn ein Orden oder ein Staatsbegräbnis. So wenig wie für all die anderen, die bereits Opfer dieser Politik wurden. Immerhin: Es werden Stimmen laut, die das vor diesem Hintergrund erst recht groteske fortbestehende Abschiebeverbot für Straftäter nach Syrien in Frage stellen.

Und während linke Politiker kaltschnäuzig den „Schutz“ von Straftätern wie dem Messermörder von Dresden über die Sicherheitsinteressen der einheimischen Bürger stellen, kritisiert der in den Bundestag strebende Juso-Chef Kevin Kühnert das Schweigen der deutschen Linken zum Islamisten-Mord an Samuel Paty.

Bemerkenswert ist diese Selbstverständlichkeit nur vor dem Hintergrund, daß sie vom Vertreter einer Partei kommt, die am Dogma potentiell unbeschränkter Einwanderung aus islamischen Ländern unbeirrt festhält. In den lieblosen Sprachschablonen des Bundesaußenministers zum Mord an Samuel Paty kam das Stichwort „islamistisch“ genausowenig vor; nur lahm stellt sich die Bundesregierung an die Seite des von Erdoğan massiv attackierten französischen Präsidenten, läßt sich fast widerspruchslos von dem türkischen Sultan wegen einer Betrugs-Razzia in einer Berliner Moschee als „rassistisch“ beschimpfen, während Bundesinnenminister Horst Seehofer es der Islam-Lobby zuliebe vorzieht, eine Kommission gegen sogenannte „Islamophobie“ einzurichten.

Die Weichen stehen weiter in Richtung Islamisierung 

Die französische Reaktion auf den islamischen Terror mag markiger ausfallen; dort ist die Lage noch dramatischer, auch wenn Deutschland im Begriff ist, in wenigen Merkeljahren die Fehler Frankreichs von Jahrzehnten nachzuholen. Doch auch Macron bleibt letztlich an der symbolpolitischen Oberfläche.

Frankreich hat der Islamisierung der Gesellschaft und der Unterwanderung von Schulen über Jahre nur zugesehen. Mit der so wohlklingenden wie aussichtslosen Mission, migrantische Parallelgesellschaften zu „Republikanern“ zu erziehen, hat die Republik Lehrer wie Paty alleingelassen.

Als er von Drohungen und Todes-„Fatwas“ berichtete, bügelte man ihn ab; Orden und Staatsbegräbnis kamen für ihn zu spät. Denn die Wurzel des Problems liegt in der Demographie. Wer den Angriff auf unsere Lebensart zurückweisen will, muß die islamische Migration nach Europa grundsätzlich in Frage stellen. Solange die Eliten diesseits und jenseits des Rheins dazu nicht bereit sind, stehen die Weichen weiter in Richtung Islamisierung und Unterwerfung.

JF 45/20

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