BERLIN. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang hat vor einer neuen Gewaltqualität in der linksextremistischen Szene gewarnt. „Die Gewalt im Linksextremismus wird zunehmend brutaler und personenbezogener“, sagte Haldenwang dem Berliner Tagesspiegel. „Es war nach Auflösung der RAF in der Szene lange Konsens, auf Gewalt gegen Personen, die auch tödlich sein kann, zu verzichten. Da ist jetzt ein Sinneswandel da.“ Polizisten würden in Hinterhalte gelockt werden, um sie anzugreifen. Es komme wie beim linksradikalen Wohnprojekt Liebig34 vermehrt zu schweren Gewaltstraftaten. „Ich bin mir einigermaßen sicher, daß das noch nicht das Ende war“, meinte Haldenwang.

Zuvor hatte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Paul Fresdorf, einen „Konsens gegen Linksextremismus“ gefordert. „Leider verlief die Demonstration nach der Räumung der Liebig34 nicht so friedlich wie die Räumung selbst“, beklagte er. „Wieder einmal haben Linksextremisten für Gewalttaten, Übergriffe auf Polizisten und brennende Autos in der Stadt gesorgt, was seit vielen Jahren leider zum Alltag in Berlin gehört.“

Linksextreme zünden Autos an

In der Nacht von Freitag auf Samstag war es bei einer Demonstration gegen die Räumung des ehemals besetzten Hauses Liebig34 in Berlin zu Ausschreitungen gekommen. Laut der Polizei wurden Flaschen in Richtung der Beamten geworfen. Zudem seien Autos angezündet und diverse Sachbeschädigungen begangen worden. Rund 1.000 Personen sollen an der Demonstration teilgenommen haben. Gegen 00:30 Uhr wurde die Veranstaltung von der Versammlungsleitung in der Eberswalder Straße im Prenzlauer Berg beendet.

Am Freitag morgen hatte die Polizei ein von Linksextremisten besetztes Gebäude in der Liebigstraße 34 geräumt. Der Räumung war ein entsprechender Gerichtsbeschluß vorausgegangen. Bis 11 Uhr wurden 57 Personen im Haus angetroffen, die kurzzeitig in Gewahrsam kamen. Laut Polizei demonstrierten etwa 1.500 Menschen vor dem Haus und 500 weitere in der näheren Umgebung gegen die Räumung. Kurzzeitig kam es zu Angriffen auf die eingesetzten Beamten, die Räumung verlief ansonsten weitestgehend reibungslos.

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„Weiter, immer weiter!“ Die nicht nur in Fußballfan-Kreisen legendären Motivationsworte der deutschen Torwartlegende Oliver Kahn könnte man – wenn auch in einer deutlich weniger schönen Weise – ebenso auf den nicht enden wollenden Corona-Wahnsinn anwenden. Während in der Realität vor allem die geringen Krankenhausbelegungen und Todeszahlen verdeutlichen, daß das Virus bei weitem nicht so bedrohlich ist, wie von vielen anfangs befürchtet, stricken große Teile der Medien mit ihren täglichen Horror-Meldungen über „unverantwortliche Verstöße“ gegen die gesellschaftlichen Hygiene-Regeln und steigende Infektionszahlen weiter an ihrer Wahrheit von der Schreckens-Pandemie.

Die Politik nimmt den Ball dankbar auf und beschließt immer neue Regeln, Pflichten und Einschränkungen für die in Dauer-Angststarre gehaltenen Bürger. So verkünden dieser Tage beispielsweise etliche Städte eine Sperrstunde für Kneipen und Bars und lassen somit keine andere Vermutung zu als die, daß es sich bei Covid-19 um ein besonders nachtaktives Virus handelt. Dem gemeinen Nachtschwärmer hätte man so viel staatliche Fürsorglichkeit zur Eindämmung anderer Seuchen theoretisch auch schon vor Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, zukommen lassen können.

So mancher Tripper und andere Party-Mitbringsel hätten sich sicherlich verhindern lassen, wenn die Regierungsverantworlichen dem Spaß ihres enthemmten Volkes beizeiten einen Riegel vorgeschoben hätte. Da die Corona-Maßnahmen in weiten Teilen der Bevölkerung gut aufgenommen werden, kann das ja in Zukunft noch folgen. Natürlich nur, wenn die Panikmacher in den Parlamenten und den Redaktionsstuben weiterhin so gut an einem Strang ziehen, wie es bislang der Fall ist.

Schlagerstart Michael Wendler meldet sich zu Wort

Von einem unrühmlichen Zusammenspiel aus Politik und Medien sprach in dieser Woche auch jemand, von dem man es wohl kaum erwartet hätte. Michael Wendler, der eigentlich in der nächsten Staffel der RTL-Castingshow „DSDS“ neben Dieter Bohlen in der Jury sitzen sollte, hat seinen Posten an der Seite des selbsternannten Poptitans hingeschmissen. In einem Video, in dem er seinen überraschenden Ausstieg aus der schön-schrecklichen Scheinwelt erklärt, kritisiert „Der Wendler“ unter anderem die Bundesregierung, der er „bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie“ und der daraus resultierenden Maßnahmen, „grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz“ vorwirft.

Allein das würde wohl genügen, um sich bei der regierungsfreundlichsten Presse in der Geschichte der Demokratie zur absoluten Persona non grata zu machen. Aber der Erfinder des Popschlagers geht sogar noch weiter: „Nahezu alle Fernsehsender, inklusive RTL, machen sich mitschuldig“, sagte Wendler in dem von ihm veröffentlichten Statement. Daß er dabei auch von Gleichschaltung und politischer Steuerung sprach, wird nun von nahezu sämtlichen Medien völlig ungesteuert und unabhängig voneinander als Beweis dafür genommen, daß es sich auch bei dem neuesten Corona-Skeptiker nur um einen weiteren völlig durchgeknallten Verschwörungstheoretiker handele.

Daß ein kleiner Funken Erkenntnis aus einem Party-Musikanten noch lange nicht die hellste Kerze auf der Schlagerfeten-Torte macht, ist sicherlich richtig. Ob er tatsächlich Attila Hildmann in seine absurde Welt folgt und durchdreht, wird sich zeigen. Daß es vielen Medien und ihren unkritischen Konsumenten jedoch, wenn sie jetzt jedes Wort aus dem Clip auf die Goldwaage legen, vor allem darum geht, das eigene Pandemie-Glaubensbekenntnis aufrechtzuerhalten, dürfte ebenso klar sein.

Die Presse bescheinigt dem Sänger „Weg in den Irrsinn“

Das zeigte sich übrigens auch darin, wie schnell viele bereit waren, auf den Zug eines falschen Telegram-Kanals des Sängers aufzuspringen, auf dem er angeblich krude Theorien verbreiten sollte. Dieser wurde aber in Wirklichkeit gar nicht von ihm betrieben. Unter anderem zitierte Oliver Pocher in einer großen Anti-Wendler-Show mehrfach aus dem Fake-Kanal. Nicht nur durch Pocher, der sich mehr und mehr zu einem Staatsclown ohne Staatsvertrag entwickelt, widerfährt Michael Wendler jetzt gerade alles, was einem als Prominentem eben so widerfährt, wenn man es wagt, beim Thema Corona aus der offiziellen Regierungslinie auszuscheren.

Werbepartner und alte Weggefährten distanzieren sich, die Presse bescheinigt ihm „Selbstzerstörung“ auf dem „Weg in den Irrsinn“, jeder andere Promi oder Ex-Promi, der mal wieder in die Zeitung oder ins Fernsehen will, äußert sich so, wie das entsprechende Medium es hören möchte. RTL will den Verräter am hehren Ziel der Pandemie-Bekämpfung sogar verklagen. Sollte es das Ziel von Michael Wendler gewesen sein, die Automatismen des Mainstreams und seiner Akteure beim Thema Corona vorzuführen, es wäre ihm mit seinem Video mit an Perfektion grenzender Genauigkeit gelungen.

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Zu Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 sind Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien noch im 1882 geschlossenen „Dreibund“ zusammen. Aber schon bald führt Italien Geheimverhandlungen mit Großbritannien, Frankreich und Rußland: Die Ententemächte versprechen dem Land Südtirol und das Trentino, sollte es auf ihrer Seite in den Krieg eintreten: Der Pakt wird schließlich am 26. April 1915 als Londoner Geheimvertrag unterzeichnet.

Einig waren sich die Ententemächte allerdings keineswegs in ihren Kriegszielen. Vor allem die Positionen Italiens und der USA drifteten weit auseinander. Insbesondere die Forderung Italiens nach einer Annexion Südtirols war mit dem 14-Punkte-Programm des US-Präsidenten Wilson unvereinbar, zumal dieses das Selbstbestimmungsrecht der Völker sowie die Grenzziehung „nach klar erkennbaren Linien der Nationalität“ vorsah.

Italiens Kriegsziele in bezug auf Tirol waren indes klar: Die Grenze sollte um jeden Preis am Brenner verlaufen. Auch für die Irredentisten, deren Ziel vordergründig die Befreiung der „unerlösten“ italienischen Gebiete (terra irredenta) gewesen war, spielte es keine Rolle mehr, daß es damals in Südtirol nur 3,3 Prozent Italiener gab. Zu den gefährlichsten Aufwieglern gehörte Ettore Tolomei, der mit pseudowissenschaftlichen Arbeiten eine angebliche „Italianità“ des „Alto Adige“ zu untermauern versuchte und dafür flächendeckend sogar für jeden kleinsten Weiler, jeden Bach und jede Alm einen italienischen Namen erfand. Sein 132 Punkte umfassendes Italianisierungsprogramm für Südtirol sollte nach der Machtergreifung der Faschisten tatsächlich realisiert werden.

Tiroler Standschützen hielten den italienischen Aggressor auf

Die Annexion Südtirols 1920Allerdings gab es auch Irredentisten, die von einer Annexion Südtirols abrieten – unter ihnen der Trentiner Geograph und Landtagsabgeordnete Cesare Battisti, der sich vehement für die Staatsgrenze in Salurn, also entlang der Sprachgrenze einsetzte. Battisti wurde 1916 von Österreich wegen Hochverrats verurteilt und erschossen. 

Als Italien also am 23. Mai 1915 seinen bisherigen Bündnispartnern den Krieg erklärte und die Südgrenze Österreichs angriff, bedeutete das für Tirol eine Katastrophe – standen doch zu diesem Zeitpunkt alle regulären Tiroler Soldaten in Osteuropa an der Front. Nun galt es für die Tiroler Standschützen, sofort zu reagieren.

Mit Hilfe des Deutschen Alpenkorps und später auch der österreichischen Truppen gelang es ihnen, unter widrigsten klimatischen Bedingungen im Hochgebirge die Dolomitenfront gegen den italienischen Aggressor zu halten. Allerdings zählte dies nach Kriegsende nichts mehr in Anbetracht dessen, daß Österreich-Ungarn und Deutschland den Krieg verloren hatten.

Am 3. November 1918 wurde in der Villa Giusti bei Padua die Kapitulationsurkunde unterzeichnet – mit dem Vermerk, daß diese erst nach 24 Stunden Waffenstillstand gelten sollte. Durch einen fatalen Kommunikationsfehler der Österreicher gelang es den Italienern tatsächlich, noch am letzten Tag über 350.000 Gefangene zu nehmen.

Um bereits vor dem Einmarsch der italienischen Truppen eine möglichst günstige Situation für den Verbleib Südtirols bei Österreich bzw. für die Einheit Tirols zu schaffen, wurde in Bozen sofort der „Provisorische Nationalrat für Deutsch-Südtirol“ gegründet. Dieser gab ein Amtsblatt heraus, es gelang die Angelobung der Beamten auf den „Freien Staat Deutsch-Südtirol“, und man dachte sogar daran, eigene Briefmarken und Geldscheine drucken zu lassen.

Der Einmarsch der Italiener folgte aber prompt: Zwischen dem 7. und 11. November besetzten 100.000 Mann das Trentino und ganz Südtirol und drangen in der Folge sogar bis Innsbruck vor. Ein Widerstand dagegen war unmöglich: Fast die gesamten noch lebenden Tiroler Soldaten befanden sich in italienischer Gefangenschaft, und die restliche Bevölkerung war geschwächt vom langen Krieg.

Besiegte waren an Konferenz von St. Germain nicht eingeladen

Die italienische Militärregierung demonstrierte auch schon gleich, wer die neuen Herren im Lande waren. Die Grenze zu Nord- und Osttirol wurde hermetisch abgeriegelt, so daß die Bauern am Brenner und in Winnebach nicht einmal mehr ihre Felder auf der anderen Seite bestellen konnten, alle telegrafischen Geräte wurden beschlagnahmt, Briefe von oder nach Österreich, Deutschland, Ungarn, Bulgarien und in die Türkei wurden nicht mehr transportiert und ein Großteil der österreichischen Verwaltungsbeamten wurde entlassen. Außerdem leitete das „Comando Supremo“ sofort die Einführung der italienischen Lira als alleiniges Zahlungsmittel sowie die Ansiedlung italienischer Gewerbetreibender in die Wege.

Auch wenn der „Provisorische Nationalrat für Deutsch-Südtirol“ kompetent besetzte Informationsbüros in Innsbruck und in Bern einrichtete, um der Weltöffentlichkeit und vor allem den Siegermächten auf deutsch, englisch und französisch fundiertes politisches Hintergrundwissen über Tirol zukommen zu lassen, und die Wiener Zentralregierung sogar einen Anschluß an Deutschland als Alternative für die junge Republik Deutschösterreich erwog, um die Einheit Tirols zu retten – Südtirol stand letztlich auf verlorenem Posten.

Zur Friedenskonferenz von St. Germain waren 32 Staaten eingeladen, nicht aber die Besiegten. Erst anläßlich der Übergabe der Friedensbedingungen an die österreichische Delegation am 2. Juni 1919 fand der österreichische Staatskanzler Karl Renner die Gelegenheit, den Standpunkt Deutschösterreichs vor der Friedenskonferenz darzulegen. Das Schicksal Südtirols stand bereits fest.

1922 begann Unterdrückung unter den Faschisten

In der letzten Sitzung der deutsch-österreichischen Nationalversammlung mit den Südtiroler Abgeordneten hielt Eduard Reut-Nicolussi eine bewegende Abschiedsrede, in der er den späteren Leidensweg Südtirols voraussagte: „Es wird jetzt in Südtirol ein Verzweiflungskampf beginnen um jeden Bauernhof und um jedes Stadthaus, um jeden Wald und um jeden Weinberg, es wird ein Kampf sein mit allen Waffen des Geistes und mit allen Mitteln der Politik, ein Verzweiflungskampf deshalb, weil wir eine Viertelmillion Deutsche sind gegen 40 Millionen Italiener, wahrhaft ein ungleicher Kampf!“ Und er sollte damit recht behalten.

Der am 10. September 1919 unterzeichnete Vertrag von Saint Germain trat am 16. Juli 1920 in Kraft. Damit war die Auflösung Österreich-Ungarns und die Annexion Südtirols durch Italien besiegelt. Bereits zwei Jahre später wurde aus dem Königreich Italien eine faschistische Diktatur, die die Deutschen und Ladiner in Südtirol fast um ihre Existenz bringen sollte.

JF 42/20

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