Die „politisch korrekte“ Rassentrennung schreitet weiter in großen Schritten voran. Die weißen Ritter der sozialen Gerechtigkeit in den USA kämpfen erfolgreich dafür, daß schwarze Werbefiguren von den Verpackungen „weißer Markenprodukte“ wie „Uncle Ben’s“ und „Aunt Jemima“ verschwinden. In vielen hippen Großstädten gilt es inzwischen als chic, „Safe-Space“-Veranstaltungen für Schwarze zu organisieren, zu denen Weiße keinen Zutritt haben. Währenddessen gibt es die neue Freude am Unter-sich-bleiben nun auch in einer linksgrün-frömmelnden, schwäbischen Provinz-Variante.

Im Ulmer Münster wird die Gemeinde die Adventszeit in diesem Jahr ohne den schwarzen heiligen König an der Krippe feiern. Die Kirche hat sich dazu entschieden, die Krippe mit den drei Weisen aus dem Morgenland dieses Jahr nicht wie üblich aufzustellen. Der dunkelhäutige Melchior, in der rund 100 Jahre alten Installation des Bildhauers Martin Scheible, sieht den Gemeindeoberen und einigen Kritikern in der Region nämlich aus heutiger Sicht deutlich zu klischeehaft nach einem Afrikaner aus.

Gleichzeitig zu afrikanisch und nicht afrikanisch genug

Einige bezeichnen die Darstellung der Figur gar als „grotesk“. Bravo, könnten die letzten verblieben Mitglieder des Ku-Klux-Klan im fernen Amerika und andere alteingesessene Rassisten da ausrufen, wenn sie die „frohe Botschaft“ der protestantischen Brüder aus Münster hören. Bei der Ankündigung des Gemeinderats, man wolle die Krippe jetzt in einer anderen Variante darstellen, keimt bei einigen vielleicht sogar die leise rieselnde Hoffnung auf, daß es den ungeahnten, neuen Kameraden von der Donau auf diese „geniale“ Weise sogar gelingen könnte, das lästige jüdische Kind loszuwerden, das ihnen sonst jedes Jahr die Weihnachtsstimmung vermiest hat.

Den Ulmer Melchior findet Dekan Ernst-Wilhelm Gohl jedenfalls gleich in mehrfacher Hinsicht problematisch: Zum einen sei er vermutlich der einzige heilige König mit einer Brezel in der Hand; zum anderen spreche er aber mit seinen wulstigen Lippen, seiner Körperfülle und seinen Goldreifen an den nackten Fußknöcheln rassistische Stereotype an. Der schwarze König ist in den Augen der evangelischen Kirche also gleichzeitig zu afrikanisch und nicht afrikanisch genug.

Die Zukunft des geschaßten Melchior

Gohl betont: Es ginge den pharisäischen „Antirassisten“ bei ihrem selbstkreierten Erste-Welt-Problem nicht etwa darum, den schwarzen König zu unterschlagen, sondern es solle lediglich die „Art seiner Darstellung infrage“ gestellt werden. Bei der selbstgefällig, schlichten Sicht des progressiven Protestanten auf die Kirchenkunst, kann man als Gläubiger wohl heilfroh sein, daß frühchristliche Fresken und prachtvoll ausladende, altertümliche Fenster nicht zur typischen Ausstattung evangelischer Gotteshäuser gehören. Man mag sich gar nicht ausmalen, was die zeitgeistigen Konfessionsvertreter daran alles auszusetzen hätten und verschlimmbessern wollen würden.

Unterschlagen wird der schwarze König in Ulm übrigens erst einmal trotzdem. Über die Zukunft des geschaßten Melchior soll nämlich erst nach Weihnachten in Ruhe öffentlich diskutiert werden, ließ der Kirchenmann die angeblich schon lange empörte, nun aber wohl in jedem Fall weitgehende verdutzte Öffentlichkeit wissen. Mit anderen, etwas weniger scheinheiligen Worten, könnte man es auch so ausdrücken: Hauptsache der groteske schwarze Mann steht zu Advent nicht in der Kirche.

Was man mit ihm macht, oder wie man ihn ersetzt, können die Götter der Politischen Korrektheit im neuen Jahr immer noch entscheiden.

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BERLIN. Die Unterrichtsforscherin Felicitas Thiel hat vor Mißständen in der Berliner Schulpolitik gewarnt. Kaum ein Bundesland schneide im Landesvergleich so schlecht ab. Dabei gebe Berlin am zweitmeisten Geld pro Schüler aus. Das größte Problem sei „die zu hohe Zahl leistungsschwacher Kinder und Jugendlicher“, sagte Thiel der Zeit.

Thiel hatte als Mitglied einer vom Land Berlin beauftragten Qualitätskommission zuletzt die Lernqualität an Schulen geprüft. 28 Prozent der Grundschüler erreichten die Mindeststandards in Mathematik nicht, 30 Prozent der Neuntklässler verfehlten die Anforderungen beim Lesen, schilderte Thiel die Ergebnisse.

Am schwersten hätten es Kinder, deren Eltern im Ausland geboren seien. Dennoch sei diese Schülergruppe in Hamburg den entsprechenden Berlinern im Lesen 28 Punkte voraus. Das entspreche dem Lernfortschritt eines halben Jahres.

Berlin hat „gravierendes Steuerungsproblem“

Grund für den Rückstand sei ein „gravierendes Steuerungsproblem“ und ein mangelhafter Fokus auf die wahren Probleme. „Die Fortbildung der Lehrer ist zudem zu unsystematisch, es mangelt dem Schulsystem an einem effektiven Controlling, parallele Strukturen hemmen sich zum Teil gegenseitig“, führt Thiel aus.

Die Aufgabe der Bildungspolitik sei es ihrer Ansicht nach nun, leistungsschwachen Schülern besser gerecht zu werden. Die „Risikogruppe“ müsse sich „drastisch reduzieren“. Sie empfehle dem Land, sich konkrete Ziele zu stecken. (zit)

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BERLIN. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat in ihrer Doktorarbeit mindestens 27 Mal wissenschaftlich nicht korrekt gearbeitet. Dies geht aus einem bisher geheimen Abschlußbericht der Plagiatsprüfung hervor, die der Allgemeine Studierendenausschuß (AStA) der Freien Universität Berlin (FU) Anfang der Woche veröffentlicht hatte.

„Das Präsidium muß jetzt erneut entscheiden und Giffeys Doktortitel entziehen, da die Rüge rechtswidrig war. Sollte Giffey nicht nur das Amt der Bürgermeister*in von Michael Müller übernehmen, sondern auch das der Wissenschaftssenator*in, wäre das eine Bankrotterklärung für den Wissenschaftsstandort Berlin“, forderte AStA-Referent Janik Besendorf.

In dem nun publik gewordenen Gutachten heißt es, es seien fünf Stellen in der 205 Seiten langen Doktorarbeit gefunden worden, in dem Giffey ganze Sätze oder noch größere Textpassagen wörtlich und ohne Quellenangabe übernommen hatte. An 22 weiteren Stellen habe sie zwar nicht eins zu eins zitiert, dafür aber sinngemäß und ebenso ohne Nennung der eigentlichen Autoren. Die Universität hatte versucht, den Bericht unter Verschluß zu halten, bis der AStA einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz stellte.

Plagiatsfinder beanstandeten 119 Verstöße

Giffeys Dissertation war Anfang 2019 überprüft worden. Dabei waren 119 Verstöße gegen Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens festgestellt worden. Monate später entschied die Leitung der Freien Universität, daß die SPD-Politikerin ihren Doktortitel behalten dürfe, sie jedoch eine Rüge erhalte. Die Plagiatsfinder der Plattform VroniPlag kritisierten die Entscheidung scharf.

Der an der Untersuchung beteiligter Professor der Humboldt-Univerität, Gerhard Dannemann,sagte: „Ich kenne keine Arbeit, die 119 Plagiate enthält und bei der die Rechtsprechung gesagt hätte, das sei ja gar nicht so schlimm, das nimmt noch nicht überhand.“ Anschließend war zudem bemängelt worden, daß das Berliner Hochschulgesetz das Instrument der Rüge gar nicht kenne.

Die Universität läßt dies laut FAZ derzeit juristisch prüfen. Der AStA verdeutlichte: „Die vom Gremium empfohlene Rüge ist gesetzlich nicht vorgesehen: Das Berliner Hochschulgesetz kennt nur Entziehung oder nicht.“

AStA vermutet politische Gründe

AStA-Referentin Anna Müller vermutet auch politische Gründe für das ihrer Ansicht nach zu laxe Vorgehen gegen Giffey: „Studierende fallen durch Prüfungen, weil sie zwei Zitatangaben vergessen haben. Selbst CDU-Politiker Frank Steffel wurde der Doktortitel durch die FU entzogen, obwohl er weit weniger abgeschrieben hatte. Wir sehen hier keinerlei Verhältnismäßigkeit, sondern politisches Kalkül der FU-Führung.“

Die SPD in Berlin-Neukölln hatte im September angekündigt, Giffey für die Wahl zum Abgeordnetenhaus im kommenden Jahr aufzustellen. Gerüchten zufolge könnte sie als Spitzenkandidatin antreten und bei einem möglichen Wahlsieg dem amtierenden Regierenden Bürgermeister Michael Müller nachfolgen. Der Parteitag, an dem der SPD-Spitzenkandidat nominiert werden soll, findet Ende Oktober statt. (ls)

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STUTTGART. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich gegen eine Studie über Rassismus in der Polizei ausgesprochen. Er stehe hinter Innenminister Thomas Strobl (CDU), der sich schon ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt habe, sagte Kretschmann der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

Strobl hatte eine solche Studie Ende September abgelehnt, weil er den Fokus auf die Polizei für falsch halte. Er sei aber offen für eine gesamtgesellschaftliche Untersuchung über extremistische Tendenzen, darunter auch Linksextremismus, hatte er der Südwest Presse geschildert.

Thüringens Innenminister kündigt Studie an

Unterdessen hat Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) eine Studie über Rechtsextremismus in der Polizei angekündigt. Er appelliere an seine CDU-Amtskollegen aus den umliegenden Bundesländern, ebenfalls Untersuchungen anzustellen. Die SPD-Innenminister seien sich bereits einig, solche Erhebungen vorzunehmen, sagte Maier am Mittwoch dem Deutschlandfunk.

Ziel der geplanten Untersuchung sei es, herauszufinden, weshalb sich Beamte radikalisierten. „Ich weigere mich, eine Studie zu machen, die einen tatsächlichen Generalverdacht hat oder beziehungsweise die Gesinnung überprüft“, betonte Maier.

Maier schätzt „90 Prozent plus x“ der Polizisten als nicht rechtsextrem ein

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Dienstag abermals eine Studie abgelehnt, nachdem er den Lagerbericht zu Rechtsextremismusin deutschen Sicherheitsbehörden vorgestellt hatte. Demnach stünden mehr als 99 Prozent der Mitarbeiter „fest auf dem Boden des Grundgesetzes“.

Laut Maier sind die Fälle aber so häufig geworden, daß Handlungsbedarf bestehe. Beispielsweise äußerten Polizisten in Chatgruppen Dinge, die nicht hinnehmbar seien. Er schätze, daß „90 Prozent plus x“ nicht rechtsextrem seien, er gehe aber auch von einer hohen Dunkelziffer aus. Deshalb müßten Beamte mehr miteinander sprechen und „soziale Selbstkontrolle“ ausüben.

Reul fordert „Fehlverhalten von Kollegen zu dokumentieren“

Bei einem Verdacht sollten Polizisten seiner Ansicht nach zuerst den entsprechenden Kollegen darauf ansprechen. Falls das nicht fruchte, müsse man sich an den Vorgesetzten wenden. „Ich rufe auch ganz ausdrücklich nicht zur Denunziation auf“, verdeutlichte Maier.

Anders hatte sich Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU)Ende Spetember geäußert. Er hatte Polizisten dazu aufgerufen, „das Fehlverhalten von Kollegen zu dokumentieren“. (zit)

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NÜRNBERG. Linksradikale haben am Dienstag abend in Nürnberg gegen ein Gerichtsurteil protestiert und für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Das Amtsgericht in der fränkischen Stadt hatte zwei Linksradikale verurteilt. Die beiden „Genossen“ müßten für eineinhalb Jahre sowie ein Jahr und drei Monate ins Gefängnis, teilte die extremistische Gruppierung „Interventionistische Linke Nürnberg“ mit.

Sie rief daraufhin zu einem Protestzug gegen das Urteil auf. Gegen 19 Uhr versammelten sich dann rund 150 Linksradikale im Stadtteil Gostenhof, „die mit dem Ausgang des Verfahrens offenbar nicht einverstanden waren“, schrieb die Polizei Mittelfranken in einer Mitteilung. Die Demonstration sei nicht angemeldet gewesen.

Die Kundgebung sei deshalb zu nächst aufgelöst worden. Kurze Zeit später jedoch kamen die Demonstranten zurück und versuchten, teils vermummt und mit Bengalos durch den Stadtteil zu ziehen. Die Nürnberger Streifenpolizisten hatten in der Zwischenzeit Verstärkung der Bayerischen Bereitschaftspolizei und dem Unterstüzungskommando erhalten.

Polizei muß Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen

Die Beamten sperrten mehrere Straßen ab. Als die Linksradikalen auf eine stark befahrene Straße durchdringen wollten, bildete die Polizei auch hier eine Kette. „Einzelne Demonstranten versuchten dann durchzubrechen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch der JUNGEN FREIHEIT. Deshalb habe die Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen müssen. Die Linksradikalen hätten sich daraufhin zurückgezogen, verletzt worden sei nach aktuellem Stand niemand.

Die Linksradikalen sprachen von einer „sehr erfolgreichen“ Kundgebung und warfen der Polizei vor, sie habe die Situation eskaliert. „Verloren haben sie heute trotzdem.“ Rund um den Jamnitzer Platz kommt es immer wieder zu Polizeieinsätzen wegen Linksradikalen. (ls)

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Seit dem unerwarteten Sieg von Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2016 haben die Vertreter der Demoratten versucht die Niederlage von Hillary Clinton den Russen in die Schuhe zu schieben. Behauptet wurde, Putin hätte Trump mit Wahlbeeinflussung massiv geholfen ins Weisse Haus zu kommen und der US-Präsident wäre erpressbar und ein russischer Agent. Diese Russiagate genannte angebliche Kollusion wurde genauestens untersucht und keinerlei Beweise dafür gefunden.

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TÜBINGEN. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat die Entscheidung des Landesdatenschutzbeauftragten kritisiert, der Stadt zu verbieten, eine Liste mit kriminellen Asylbewerbern zu führen. So werde der Datenschutz zum „Täterschutz“, schrieb Palmer auf Facebook. Er halte die Entscheidung rechtlich und sachlich für falsch.

Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink hatte es am Montag für unzulässig erklärt, daß die Stadt Tübingen Daten der Polizei über Straftaten von kriminellen Migranten auf einer „Liste auffälliger Asylbewerber“ führe. Palmer hatte dies im Januar 2019 angekündigt.

Palmer: Entscheidung „schizophren“

Die Daten, die von der Polizei an die Ausländerbehörde gemeldet werden, sollten in Tübingen auch anderen städtischen Behörden zur Verfügung gestellt werden. Wie die Südwestpresse am Montag berichtete, verpflichtete Brink die Stadt nun, diese Liste wieder zu löschen. Daten, die für staatsanwaltliche Ermittlungen erhoben würden, dürften nur diesem Zweck dienen. Die Tübinger Liste hingegen sei diskriminierend und wirke wie ein Pranger.

Palmer kündigte an, die Anordnung zu befolgen und die Liste zu löschen. Er zeigte jedoch kein Verständnis für die Entscheidung. Es sei „schizophren“, wenn Sozialarbeiter beispielsweise nicht wissen dürften, daß ihnen ein bereits mehrfach gewalttätig gewordener Asylbewerber gegenübersitze, sagte er der Zeitung. Es sei „unverantwortlich, Beschäftigte nichtsahnend mit einem Messerstecher in einen Raum zu setzen“. (krk)

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Viele Personen sind beim Verkauf – oder auch Kauf – einer Immobilie verunsichert, wie das eigentliche Prozedere zustande kommt und was im Näheren auf sie zukommen wird. Wo finden sich versteckte kosten? Wie viel habe ich für einen Verkauf zu zahlen? Und welche Kosten erwarten mich bei einem Kauf einer Immobilie?

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