Als grosser Filmfan habe ich wieder was dazugelernt. Ingrid Bergman, die dreifache Oscar-Preisträgerin und einer der bedeutendsten und populärsten Schauspielerinnen der Filmgeschichte, hat 1938 in Berlin einen Spielfilm für die UFA gedreht: “Die vier Gesellen”. Diese Tatsache wird gerne in ihrer Biografie verschwiegen, wo sie doch für ihren Auftritt in dem Anti-Nazi-Film “Casablanca” 1942 an der Seite von Humphrey Bogart berühmt wurde. 

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BERLIN. Am Samstag haben in Berlin mehrere tausend Menschen am „Marsch für das Leben“ teilgenommen und für den Schutz ungeborener Kinder demonstriert. Nach Schätzungen folgten bis zu 3.000 Personen dem Aufruf des Bundesverbands Lebensrecht, darunter viele Christen, Familien mit Kindern und Jugendliche.

Sie protestierten gegen die Abschaffung des Abtreibungsverbots. Der Vorsitzende der „Christen in der AfD“, Michael Adam, sagte der JUNGEN FREIHEIT, eine Aufhebung des Verbots, wie es von linken Politikern gefordert werde, „würde gar nicht durchkommen. Es würde dem zweiten Artikel des Grundgesetzes widersprechen, der ein Recht auf körperliche Unversehrtheit garantiert“.

Linksextreme provozieren mit Parolen

Teilnehmer forderten, das eine Willkommenskultur auch für Ungeborene gelten müsse. Statt der Abtreibung müsse werdenden Müttern Hilfe angeboten werden.

Linksradikale versuchten, den "Marsch für das Leben" zu stören Foto: JF
Linksradikale versuchten, den „Marsch für das Leben“ zu stören Foto: JF

Am Rande der Kundgebung kam es wiederholt zu Störungen durch Linksradikale. Sie verteilten sich an der Demonstrationsstrecke und provozierten mit Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ und „Kondome, Spirale, Linksradikale“. Polizisten mußten den Demonstrationszug vor den Störern absichern.

Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein ökumenischer Gottesdienst am Brandenburger Tor. (zit/ag)

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Moria-MigrantenMerkels zweite Welle

On September 19, 2020, in Junge Freiheit, by admin

Es ist ein Déjà-vu. Sehenden Auges wiederholt Bundeskanzlerin Angela Merkel, unterstützt von beflissenen Souffleuren wie dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, den Willkommensputsch von 2015. Die einseitige Erklärung der Bundesregierung, zunächst 150, dann 2.750 und dann die restlichen Migranten aufgeteilt unter willigen EU-Staaten aus dem griechischen Auffanglager Moria auf der Insel Lesbos aufnehmen zu wollen, ist das „Wir schaffen das“ des Jahres 2020.

Alle Zutaten, die schon vor fünf Jahren die Migrationskrise zur Sprengladung für Deutschland und Europa gemacht haben, sind wieder da: das dröhnende Propaganda-Trommelfeuer einer gut geölten Lobby-Maschinerie, das bereitwillige Nachgeben der Politik vor dem selbst aufgebauten Druck unter Mißachtung geltenden deutschen und europäischen Rechts und der herrische Moralimperialismus, mit dem die deutsche Regierung die europäischen Partnerländer überrumpelt und deren legitime Interessen beiseite wischt.

Den Auslöser – die mitleidheischenden Bilder von durch Brandstiftung obdachlos gewordenen Migranten im überfüllten Lager Moria – lieferte eine abgeschmackte Inszenierung. Die Medienberichterstattung bedient sich derselben manipulativen Methoden wie während des Asylansturms vor fünf Jahren: Familien, weinende Kinder und klagende Mütter dominieren Reportagen, Presse- und Fernsehbilder, während das Gros der Einlaß begehrenden Migranten in den griechischen Auffanglagern fraglos weiterhin aus jungen Männern im wehrfähigen Alter besteht.

Merkel tritt als Weltenretterin auf

Die Krisen-Choreographie sowohl in Deutschland als auch auf den griechischen Inseln wirft ein grelles Schlaglicht auf die unheilvolle politische Macht sogenannter Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Die professionellen Asyl-Lobbyisten – gut organisiert, politisch und medial bestens vernetzt und nicht selten auf verschlungenen Pfaden mit reichlich Steuergeld versorgt – spielen sich mit ihren Fürsprechern und Verbündeten in Parteien und Redaktionen rasant die Bälle zu.

Zwei Tage nach der „Wir haben Platz!“-Scharade vor dem Reichstagsgebäude mit dreizehntausend leeren Stühlen zünden Migranten in Moria offenkundig selbst ihre Unterkünfte an, um Druck zu machen für ihre Weiterreise in den deutschen Sozialstaat – da mag an Zufall glauben wer will angesichts der hohen Dichte an Asylorganisationen, deren Vertreter sich auf der griechischen Insel als Betreuer der „Flüchtlinge“ drängeln, gegenüber der internationalen Öffentlichkeit die griechische Regierung diskreditieren und die „unhaltbaren Zustände“ in düstersten Farben malen.

Spitzenpolitiker von Grünen, SPD und Linke greifen die Forderung nach sofortiger Aufnahme ihrer Schützlinge auf. Das mediale Echo vervielfältigt sich und erzeugt die erwünschten Stimmungslagen und Umfrageergebnisse. Stimmen aus Union und FDP reihen sich ein, und am Ende tritt die Kanzlerin als Weltenretterin auf den Plan und verkündet die „einmalige“ Rettung aus vermeintlich unerträglicher Not. So weit, so absehbar und so frappierend die Parallelen zum Grenzöffnungscoup von 2015.

2015 war es Ungarn, das an den Pranger gestellt wurde, weil es die sich stauenden Migrantenmassen angeblich unmenschlich behandle, weswegen, so die Erzählung, der Moralgroßmacht Deutschland gar nichts anderes übriggeblieben sei, als selbst die Tore zu öffnen. Heute wiederholt sich das Schmierenspiel mit Griechenland.

Petition: Nein zur Flüchtlingsaufnahme aus Moria / Ja zur Hilfe vor Ort

Die NGOs, die Moria und andere griechische Aufnahmelager seit geraumer Zeit wie Besatzungstruppen belagern, sabotieren die Asylpolitik der griechischen Regierung, indem sie alle Migranten in ihrer Weigerung, in Ersatzlager umzuziehen, bestärken.

Aber auch die moralisierende Einmischung der deutschen Regierung ist in Athen nicht gern gesehen. Zu Recht fürchtet man, daß weitere Lager brennen und in Chaos und Anarchie versinken, sollte die Erpressung von Moria Schule machen.

Zudem wäre eine Evakuierung der Moria-Migranten geradezu eine Ermunterung für den türkischen Präsidenten Erdoğan, postwendend weitere Migrantenströme in Marsch zu setzen, um den Druck auf den verhaßten Nachbarn zu erhöhen. Wer aus der sicheren Türkei übers Mittelmeer nach Griechenland übersetzt, flieht nicht vor unmittelbarer Verfolgung, sondern hofft auf noch bessere Verhältnisse in Europa.

Mit seinem humanitären Maximalismus ist Deutschland in Europa weitgehend isoliert. Nur wenige Länder haben sich zögerlich und mit symbolischen Kontingenten dem deutschen Aufnahmedruck angeschlossen. Österreich widersetzt sich offen der Erpressung; man werde dem deutschen Weg „nicht folgen“, erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz klipp und klar.

Rechtsbruch dauert an

Indem die deutsche Bundesregierung die deutsche EU-Ratspräsidentschaft moralimperialistisch mißbraucht, um eine „europäische Lösung“ zur Verteilung illegaler Migranten zu erzwingen, vertieft sie den Graben, den sie mit ihrem Alleingang von 2015 durch die EU gezogen hat. Die Briten haben vor diesen Zumutungen bereits die Flucht ergriffen; man darf gespannt sein, wer sich als nächstes verabschiedet.

Deutschland hat den Asylansturm von 2015 noch lange nicht verkraftet. Der Rechtsbruch dauert an. An den finanziellen und gesellschaftlichen Folgen, dem Verlust von Ordnung und Sicherheit tragen die Bürger bis heute schwer.

Die mutwillig, zum Teil von denselben Akteuren mit nahezu identischen Argumenten vom Zaun gebrochene zweite Welle droht dieses Land vollends zu überfordern. Der Wille zur Selbsterhaltung veranlaßt die Nachbarn, sich diesem fatalen Sonderweg der Deutschen zu entziehen und mit Schaudern Zeuge zu werden, wie ein einst prosperierendes Land sich im Rausch der Hypermoral und im Griff einer selbstbezogenen und realitätsblinden Migrationsideologie mit rasender Geschwindigkeit selbst abschafft.

JF 30/20

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In den USA werden in einem Versuchslabor etwa 2.000 Affen seit Jahrzehnten in den Wahnsinn getrieben und gequält. „In der Einrichtung werden Makaken gezwungen, ihren Nachwuchs allein in Käfigen mit Drahtboden auf die Welt zu bringen (…) Andere Affen verstümmelten sich selbst oder liefen auf und ab und zogen endlose Kreise“, so die Tierschutzorganisation PETA. Nur ein internationaler Aufschrei könnte die Tiere retten.

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Der Dax ist am Freitag im Zuge des Verfalls an den Terminbörsen wieder unter die 13.200 Punkte gefallen. Letztlich war es eine schwache Börsenwoche.

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In Israel wurde erstmals ein muslimischer Druse zum Kommandanten einer Spezialeinheit ernannt.

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SPD im Überfremdungswahn: Ganz Moria muss nach Deutschland geholt werden

Die geplante Aufnahme von Moria-Migranten durch die Bundesregierung geht der SPD nicht weit genug. Die Genossen wollen offenbar nahezu alle kriminellen Migranten in unsere Sozialsysteme schleusen. von Lukas Steinwandter Parteichef Norbert Walter-Borjans hat am Donnerstag mehr Engagement bei der Übersiedlung der Asylsuchenden aus Griechenland gefordert. „Ginge es nach der SPD, könnten Bundesländer und Städte ungehindert […]

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