Weil einige Kommentatoren behauptet haben, mein Artikel über Australien würde nicht stimmen oder wäre übertrieben, zitierten dabei Bekannte und Freunde die in Australien leben, bringe ich den Beweis, die Situation in diesem Land ist noch viel schlimmer als ich es beschrieben habe. Australien ist definitiv ein totalitärer Staat.

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BERLIN. Zehn Jahre nach dem Erscheinen seines Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“ hat Thilo Sarrazin eine pessimistische Bilanz gezogen. Zwar sei es ihm gelungen, bestimmte Botschaften zu vermitteln, etwa daß es nicht egal sei, wer in Deutschland lebe und wer Kinder bekommen, sagte Sarrazin im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT. Ebenso, daß es Menschen gebe, die für die Gesellschaftlich nützlich seien und solche, die sie gefährdeten.

Auf der anderen Seite betonte Sarrazin aber auch: „Die Entwicklung der letzten zehn Jahre rund um die Themen Migration, Asyl und Islam war und ist ein gigantisches Führungsversagen der politischen Klasse in Deutschland.“

Kritik äußerte Sarrazin zudem an mehreren etablierten Medien in Deutschland. Diese hätten die Rezeption seines Buches von Beginn an sehr einseitig und teils verfälschend in bestimmte Bahnen gelenkt.

Zum einen aus Lust an der Skandalisierung, teils aber auch aus purem „Haß auf andere Meinungen, der die Erkenntnisfähigkeit intelligenter Menschen lahmlegt und sogar bei klugen Köpfen intellektuelle Neugier und gesunden Menschenverstand zu ersticken in der Lage ist“.

Sarrazin: Einwanderung für Einheimische meist negativ

Namentlich verwies der frühere Berliner Finanzsenator dabei auf den Süddeutsche-Zeitungs-Journalisten Heribert Prantl. Dieser habe einmal in einem privaten Gespräch mit Sarrazin zugegeben, daß er dessen Buch nie vollständig gelesen habe, weil er es nach eigenen Angaben einfach nicht aushielt.

Angesprochen auf fünf Jahre Asylkrise und sein neues Buch „Der Staat an seinen Grenzen. Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart“ beklagte Sarrazin, daß in Deutschland nicht erst seit 2015 versucht werde, der Bevölkerung einzutrichtern, Einwanderung habe es immer schon gegeben und das sei segensreich. „Weder hat es Einwanderung ‘immer’ gegeben – vielmehr war sie immer die große Ausnahme“, betonte der Bestseller-Autor.

„Und vor allem war Einwanderung meist höchstens für die Einwanderer segensreich – für die Einheimischen dagegen weit überwiegend negativ und oft auch verheerend.“

Es habe zwar Ausnahmen gegeben, wenn die Einwanderer kleine Minderheiten waren, die kulturelle Ähnlichkeit, gute Kulturtechniken, Arbeitsbereitschaft und mitunter auch überlegene kognitive Kompetenzen mitgebracht hätten. „Meistens aber war das nicht der Fall. Dann brachte Einwanderung nahezu ausschließlich große Schäden oder gar Schlimmeres für die Einheimischen.“ (JF)

Sarrazin

> Das gesamte Interview mit Thilo Sarrazin erscheint am Freitag in der JUNGEN FREIHEIT (Nr. 37/20)

Thilo Sarrazins aktuelles Buch „Der Staat an seinen Grenzen“ sowie seine weiteren Werke finden Sie auch im JF-Buchdienst.

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Linke sprechen oft von sogenannter toxischer Männlichkeit. Wenn es gegen die AfD geht, kann es einigen von ihnen aber offensichtlich gar nicht toxisch genug sein. Das zeigt jetzt ein Fall aus Nordrhein-Westfalen. In einem auf Instagram veröffentlichten Video sticht ein junger Mann, offenkundig sehr zur Freude seiner weiblichen Begleitung, auf ein Plakat mit dem Bild der AfD-Politikerin Marie-Thérèse Kaiser ein.

In den sozialen Netzwerken – selten war die Bezeichnung unangebrachter – feiern viele selbsternannte „Antifaschisten“ den politischen Messermann mit dem irren Grinsen, der mit aller Kraft, die die charakteristischen Streichholzarme hergeben, gezielt auf Hals, Gesicht und Brust des 23 Jahre alten Fotomodels einstößt. Die Leidenschaft mit der der Psycho mit den Röhrenjeans, die einem Mann mit Eiern eindeutig zu eng wären, auf das Foto der jungen Frau einsticht, ist dabei die eines Nachwuchstriebtäters, der als Kind schon gerne Tiere gequält hat und sich gerne in Mamas Kleiderschrank bedient. Wer regelmäßig Fernsehsendungen wie „Medical Detectives“ sieht, weiß, welches Potential in solchen Freaks steckt.

Inzwischen ist klar: Das erschreckende Video wurde in Düsseldorf aufgenommen. Die nicht minder erschreckenden Kommentare linker Gewaltfetischisten kommen aber aus der ganzen Republik. „Schade, daß es ein Plakat ist“, schreibt ein offensichtlich besonders extremes Exemplar und ein anderer Nutzer findet die Aktion „gestört, aber geil“. Der Täter konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Den Autoren der Seite FlinkFeed ist es mittlerweile aber offenbar gelungen, mindestens eine mutmaßlich an der Aktion beteiligte Person ausfindig zu machen, obwohl der Instagram-Kanal „relaxekim“, auf dem das Video zuerst veröffentlicht wurde, inzwischen nicht mehr existiert.

Staatsschutz ermittelt

Auf dem Internetportalheißt es dazu: „Anhand einer Reihe von Screenshots kann jedoch zweifelsfrei nachgewiesen werden, daß sich die Nutzerin „relaxekim“ zu einem der Redaktion bekannten Namen umbenannt hat. Weitere Hinweise führen zu einem Zweit- und einem Modelprofil auf Instagram, einem Facebook-Account und dem Online-Eintrag in einer Düsseldorfer Model-Kartei. Der zweite Name in dem Haß-Video –„aalex_tn“– führt zu einem nicht mehr öffentlichen Profil. Ob es sich dabei um den Mann mit dem Messer handelt, ist gegenwärtig noch unklar.“

Inzwischen hat allerdings auch der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Man ermittle zunächst wegen Sachbeschädigung, die Ermittlungen könnten wegen der Symbolik aber noch ausgeweitet werden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Währenddessen rufen andere schon zur Nachahmung der besonders perversen Sachbeschädigung auf. Marie-Thérèse Kaiser selbst hat auf Twitter angekündigt, sich eine Auszeit – zumindest von ihren Privatnachrichten – zu nehmen, da sie dort neben etlichen Solidaritätsbekundungen vereinzelt sogar von AfD-Gegnern, auch viel weiterer Haß erreicht.

Auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT sagt sie: „Bin immer noch ein bißchen sprachlos, wie man so verrohte politische Gewalt ausüben kann. Das hat in meinen Augen wirklich rein gar nichts mit einem politischen Diskurs zu tun. Es ist beängstigend zu sehen, daß es sogar noch Leute gibt, die die Tat unterstützen oder als ‘zu harmlos’ betiteln. Da sorgt man sich, daß Nachahmer Gefallen daran finden und beim nächsten Mal das Plakat durch mich persönlich ersetzen.“

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Wie schlimm sich die wirtschaftliche Situation wegen der Corona-Krise in Deutschland entwickeln wird, kann niemand vorhersagen. Fakt ist jedoch: Sieben von zehn Deutschen sehen die Zukunft pessimistisch und machen sich große oder sehr große Sorgen vor einer Verschlechterung der Lage, wie der ARD-„Deutschlandtrend“ von August ergab. Für eine Partei, die sich das Soziale groß auf die Fahne schreibt, wäre das zwar ein trauriger, aber dankbarer Anlaß, mit ihrem sozialstaatlichen Profil zu punkten.

Nicht so die SPD. Sie scheint andere Themen und Sorgen aktuell für wichtiger zu halten. Das Parteipräsidium hat vor wenigen Tagen einen „Pakt für das Zusammenleben in Deutschland“ beschlossen. Das zwölfseitige Papier atmet den Geist von Antirassismus und Multikulti. Optimistische wirtschaftliche Visionen für Deutschland und seine Arbeiter sucht man dagegen vergebens.

Zwar lautet der erste der drei Punkte „Sicherheit“, worunter auch die soziale gezählt wird, der Fokus liegt aber klar in der Sicherheit vor AfD-Politikern, Rechtsextremen und Absendern von Haßkommentaren. Lösung? Die gesamte AfD müsse vom Verfassungsschutz beobachtet und „Schwerpunktstaatsanwaltschaften gegen rechten Haß und Hetze“ eingerichtet werden.

Kultur der Denunziation

Doch der Kampf gegen Rechtsextremisten – das Wort wird etwa im Gegensatz zu Migrant*innen nicht gegendert – ist kein passiver und soll nicht nur von Behörden ausgefochten werden. Die SPD will sich auch dafür einsetzen, eine Kultur der Denunziation bei Polizei und Justiz zu etablieren. In dem Papier heißt das freilich anders, nämlich: „Kultur des Widerspruchs gegen Menschenfeindlichkeit“. Unter anderem soll dafür in der Aus- und Weiterbildung der Sicherheitsbehörden „die politische Bildung und die Gefahr rechtsextremistischer Bestrebung noch stärker thematisiert werden“.

Punkt zwei: „Integration und Teilhabe“. Daß Deutschland ein Einwanderungsland ist und die Zuwanderung „unser Zusammenleben bereichert“, behaupten sozialdemokratische Politiker schon länger. Im „Pakt für das Zusammenleben“ geht die Partei unter Führung von Saskia Esken und Norbert-Walter Borjans jedoch noch einen Schritt weiter. „Wir brauchen ein neues deutsches ‘Wir’“, heißt es dort. Wie dieses neue, „verbindende“ Zusammengehörigkeitsgefühl konkret aussehen soll, steht in dem Papier nicht.

Die SPD will sich aber dafür einsetzen, „daß Antirassismus, Demokratieförderung sowie das Engagement gegen Antisemitismus als explizite Staatsziele in die Verfassung des Bundes und der Länder aufgenommen werden“. Außerdem müsse der Begriff „Rasse“ noch in dieser Legislaturperiode aus dem Grundgesetz gestrichen werden.

Quote für Migranten

Auf welche Wählergruppen die SPD in Zukunft verstärkt zielt, wird auch daran deutlich, für wen sie „die Gesellschaft durchlässiger machen“ möchte. Nicht etwa für den Facharbeiter des Automobilzulieferers, der betriebsbedingt gekündigt wird, sondern „Schüler*innen mit türkisch- oder arabisch-klingenden Namen“. Denn diese hätten immer noch Schwierigkeiten, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden.

Damit dieser vermeintliche Mißstand behoben wird, braucht es aus Sicht der Sozialdemokraten natürlich weitere Gesetze. Das Wort „Quote“ wird zwar vermieden, das Prinzip dürfte aber das gleiche sein, wenn ein „Partizipations- und Integrationsgesetz“ im Bund beschlossen wird, das „staatliche Institutionen zu einem Prozeß der interkulturellen Öffnung verpflichtet und sie damit zum Vorbild für andere gesellschaftliche Bereiche macht“.

Ein Beispiel für eine solche Quote ist die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Die SPD-Politikerin gab vor kurzem gegenüber Bild-„Live“zu: „Ich bin natürlich auf diesem Migrantenticket auch da, wo ich bin“. Wäre sie ein alter weißer Mann, hätte sie ihren Posten vermutlich nicht bekommen, räumte die frühere Sprecherin des Außenministeriums ein.

Der dritte wichtige Themenblock für die SPD steht unter der Überschrift „Stärkung der Demokratie“. Anfang des Jahres hatten sich zahlreiche vor allem linke Vereine und Projekte empört. Grund dafür war, daß das Bundesfamilienministerium die Fördermittel für das Programm „Demokratie leben“ nicht erhöht hatte. Dadurch seien mehrere Vereine in Existenznot geraten, da von den 1.000 angesuchten Projekten lediglich 150 mit Bundesmitteln unterstütz werden, stellte die Süddeutsche Zeitung damals fest.

Damit künftig kein Verein gegen Rechtsextremismus, gegen Diskriminierung oder gegen toxische Männlichkeit mehr finanzielle Sorgen befürchten muß, setzt sich die SPD für ein „Demokratieförderungsgesetz“ ein. Denn Vereine und Projekte, die sich gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit engagieren, „leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Stärkung unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“. Die „sichere und durchgängige Finanzierung“ habe deshalb „hohe Priorität“.

Mit Geld allein ist es aber nicht getan. „Das Gute ist“, heißt es in dem Papier, daß man „demokratisches Bewußtsein“ erlernen könne. Deshalb müsse „Demokratie-Lernen zu einem Eckpfeiler des deutschen Bildungswesens“ gemacht werden. Für den deutschen Nachwuchs sei das „Erlernen eines menschenfreundlichen Zusammenlebens“ unerläßlich. Aber nicht nur in Schulen, sondern auch in Jugendzentren, Betrieben oder Hochschulen solle Weltoffenheit gefördert und die „Teilhabe am Europa von morgen“ vorbereitet werden.

Im Deutschland von morgen werden dank Corona-Krise, Strukturwandel in der Industrie und Masseneinwanderung ganz andere Themen Gewicht bekommen. Vielleicht hülfe der SPD auch ein Blick in die Umfragen. Denn dort stagniert die älteste Partei Deutschlands seit einem Jahr bei deutlich unter 20 Prozent. Vielleicht liegt das auch daran, daß ihre Funktionäre an den potenziellen Wählergruppen vorbei ideologisieren.

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BERLIN. Der Chef der „Querdenken 711“-Initiative, Michael Ballweg, will vorerst keine Demonstrationen mehr in Berlin veranstalten. „Wir haben jetzt zwei große Demos gemacht in Berlin, sind aber eigentlich Querdenken 711, also die Organisatoren für Stuttgart, und haben jetzt beschlossen, daß wir keine Demo in Berlin machen, sondern in die Heimat zurückgehen“, sagte Ballweg dem SWR. In der Hauptstadt solle künftig der für Berlin zuständige Ableger „Querdenken 30“ Proteste gegen die Corona-Beschränkungen organisieren.

Laut dem RBB-Journalisten Olaf Sundermeyer sei die Entscheidung Ballwegs darauf zurückzuführen, daß zu den Demonstrationen am vergangenen Wochenende in Berlin auch Rechtsextreme gekommen seien. Das habe ihm Ballweg im Anschluß an eine gemeinsame Talksendung gesagt, berichtete Sundermeyer auf Twitter. Zudem habe Ballweg für den 3. Oktober eine Anti-Corona-Großdemonstration im „Vierländereck Konstanz“ angekündigt.

Bereits in der Sendung hatte Sundermeyer Ballweg vorgeworfen, den Schulterschluß mit Rechtsextremen vollzogen zu haben. „Sie sind das Bündnis eingegangen mit Rechtsextremisten, nutzen deren Stärke.“

Querdenken: Distanzieren uns von Extremismus

Der Querdenken-Chef wies dies entscheiden zurück. Er lasse sich nicht vor den rechtsextremen Karren spannen. „In jeder meiner Rede ist ein Passus eingebaut, wo wir sagen, von rechtsradikalem, rechtsextremem, linksextremem, linksradikalem, gewalttätigem, antisemitischen Gedankengut distanzieren wir uns“, betonte Ballweg.

Dem Deutschlandfunk sagte der Querdenken-Initiator zudem, zu Demonstranten mit schwarzweißroten Reichsflaggen habe man am Wochenende Ordner hingeschickt, die diese dann gebeten hätten, die Kundgebung zu verlassen. Viele dieser Teilnehmer hätten gar nicht gewußt, um was für Fahnen es sich dabei handle und hätten ausgesagt, die Flaggen seien verteilt worden. (krk)

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BERLIN. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat ein zwölfköpfiges unabhängiges Gremium vorgestellt, das den Staat dabei unterstützen soll, „besser und gezielter“ gegen „muslimfeindliche Haltungen“ vorzugehen. Eine solche Einstellung sei „nicht nur eine Bedrohung für Muslime, sondern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt“, mahnte er am Dienstag in Berlin.

Seehofer hatte bereits im Februar angekündigt, einen unabhängigen Arbeitskreis gegen Islamfeindlichkeit ins Leben zu rufen, nachdem ein Amokläufer in Hanau acht Personen mit Migrationshintergrund und seine eigene Mutter erschossen hatte. „Die Bundesregierung unterstreicht damit, daß sie die wachsenden Sorgen und Ängste von Menschen ernst nimmt, die von muslimfeindlichem Haß, Anfeindungen und Übergriffen betroffen sind“, teilte das Bundesinnenministerium mit.

Das Gremium soll seine Arbeit im Herbst aufnehmen und innerhalb von zwei Jahren einen Bericht erarbeiten, der unter anderem „Empfehlungen für den Kampf gegen Muslimfeindlichkeit für verschiedene Bereiche und Ebenen gibt“, schilderte das Bundesinnenministerium. Die geplante Arbeitsweise sei an die bereits bestehenden Arbeitskreis zu Antisemitismus und Antiziganismus angelehnt.

Gremium mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis

Das Gremium sei mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis besetzt. Darunter Karima Benbrahim vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit, Saba-Nur Cheema von der Bildungsstätte Anne Frank und Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften. Sie stünden für eine „breite fachliche Expertise zu Aspekten und Auswirkungen und/oder der Prävention von Muslimfeindlichkeit in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen“.

Auch die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher gehört dem Arbeitskreis an. Sie hatte sich in ihrem Buch „Die Frauen und die Scharia“ kritisch gegenüber islamischen Praktiken wie Zwangsehen oder -Beschneidungen geäußert und war dafür von einem Wiener SPÖ-Gemeinderat unter anderem als „Islamphobikerin“ und „antimuslimische Aktivistin“ bezeichnet worden. (zit)

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ROM. Das deutsche Flüchtlingshilfsschiff Sea-Watch 4 hat die Erlaubnis erhalten, in den sizilianischen Hafen von Palermo einzulaufen. Die mehr als 350 Asylsuchenden an Bord sollen am heutigen Mittwoch auf ein Quarantäneschiff umsteigen, bestätigte ein Sea-Watch-Sprecher der Nachrichtenagentur epd.

Anfang vergangener Woche hatte die Crew rund 200 Personen aus Booten auf dem Mittelmeer aufgenommen. Rund 150 weitere kamen anschließend von dem Schiff Louise Michelhinzu, das der britische Streetart-Künstler Banksy finanziert hat. Die Besatzung der Sea-Watch 4hatte im Anschluß Malta und Italien gebeten, ihr einen sicheren Hafen zuzuweisen. Beide Länder hatten dies zunächst abgelehnt.

Es sei ein „Unding“, daß sie so lange auf die Zuweisung eines Hafens hätten warten müssen, sagte eine Sprecherin der Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“, die das Schiff zusammen mit dem deutschen Verein Sea-Watch und einem Bündnis von rund 500 Organisationen betreibt. Laut internationalem Seerecht müsse ein solcher unmittelbar nach einer Rettungsaktion genannt werden. Gegenüber der Zeit sagte Sea-Watch-Sprecher Oliver Kulikowski, Italien habe einen seiner Häfen vor allem wegen der Unterstützung durch die Evangelische Kirche und Banksy geöffnet. Es habe dieses Mal deutlich mehr Aufmerksamkeit für die Aktion gegeben.

Salvini droht mit Anzeige wegen illegaler Einwanderung

Unterdessen bestätigte die EU-Kommission den Eingang eines Gesuchs aus Rom, wonach die Einwanderer auf andere EU-Staaten verteilt werden sollen. „Kontakte mit Mitgliedstaaten laufen, und wir rufen Mitgliedstaaten auf, im Geist der Solidarität zu einer Lösung beizutragen“, teilte die Behörde am Dienstag mit.

Der frühere italienische Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini hatte zuvor Konsequenzen angekündigt. „Die Lega wird die Regierung wegen Unterstützung der illegalen Einwanderung anzeigen, falls sie die Anlandung dieser 353 anderen illegalen Einwanderer an Bord dieses weiteren illegalen Schiffes erlaubt“, zitierte ihn die Zeitung Il Giornale.

Regierung stellt drei weitere Quarantäneschiffe bereit

In den vergangenen Tagen war die Zahl der illegalen Einwanderer, die über das Mittelmeer nach Italien kommen, stark gestiegen. Allein am Wochenende waren 1.100 Migranten registriert worden. Das Aufnahmelager auf Lampedusa sei mit 1.500 Einwanderern bereits wieder überfüllt, hatte das Innenministerium in Rom mitgeteilt.

Italienische Behörden vermeldeten zuletzt auch mehr Corona-Infektionen bei Bootsflüchtlingen. Deshalb hatte die Regierung Anfang der Woche drei weitere Quarantäneschiffe bereitgestellt. Nun seien fünf solcher Schiffe im Einsatz. Asylsuchende müssen zwei Wochen in Quarantäne verbringen, ehe sie an Land gehen dürfen. (ls)

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Sie brachte den Sieg, aber noch nicht den Frieden. Sie stand am Ende eines Kaiserreiches und ebnete den Weg für ein neues. Für fast ein halbes Jahrhundert war sie Anlaß für patriotische Feiern und ist heute doch fast vergessen: die Schlacht von Sedan während des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/71, deren Ende sich am 2. September zum 150mal jährt.

Die Schlacht rund um die an der Maas nahe der belgischen Grenze gelegene alte Festungsstadt Sedan faßt wie in einem Brennglas die großen Linien des Krieges von 1870/71 zusammen: die taktischen und strategischen Mängel und das zögerliche, ja planlose Vorgehen auf französischer Seite ebenso wie die überlegene Führung und das entschlossene Handeln der deutschen Truppen durch den preußischen Generalstab unter Helmuth von Moltke.

Nach den verlustreichen Grenzschlachten bei Weißenburg, Wörth und Spichern Anfang August 1870 hatten die zum Entsetzen der Franzosen viel schneller als erwartet an der Grenze aufmarschierten deutschen Truppen alle Träume von einem Vorstoß der französischen Armee entlang des Mains nach Deutschland hinein zunichte gemacht.

Schleppende Mobilmachung

Die Armee des französischen Kaiserreichs hatte durch die verlorenen Grenzschlachten nicht nur die Initiative an die zahlenmäßig überlegenen deutschen Truppen verloren und war auf heimischem Territorium in die Defensive gedrängt worden, sie war auch in helle Unordnung geraten, wodurch das durch die mangelhafte und schleppende Mobilmachung sowieso schon bestehende Chaos während des Aufmarsches noch verstärkt wurde.

Mitte August spitzte sich die militärische Lage im Vorfeld der Schlacht von Sedan daher weiter zu: Der französische Marschall François-Achille Bazaine hatte sich auf Druck der vorrückenden deutschen Truppen mit seiner „Armée du Rhin“ auf die Festung Metz zurückziehen müssen.

Ein Erfolg, den das deutsche Heer allerdings mit immensen Verlusten erkauft hatte. Während die Franzosen 12.300 Tote und Verwundete vor Metz zu beklagen hatten, verzeichneten die deutschen 36.000 Mann an Verlusten. Durch die folgende Einkesselung der Armee in Metz, die erst im Oktober kapitulieren sollte, waren aber auf einen Schlag 130.000 französische Soldaten praktisch aus dem Spiel genommen.

Kompetenzwirrwar auf französischer Seite

Der Versuch der restlichen Armee unter Patrice de MacMahon, Bazaine noch zu Hilfe zu kommen, scheiterte am 30. August kläglich im Gefecht bei Beaumont, dessen Ausgang MacMahon zwang, sich Richtung Sedan zurückzuziehen, um seine Truppen neu zu ordnen.

Doch dieser Plan endete angesichts militärischer Unzulänglichkeiten und eines Kompetenzwirrwar auf französischer Seite im Desaster und der Einkesselung der französischen Truppen, zu denen mittlerweile auch der durch die Niederlagen innenpolitisch stark unter Druck geratene Kaiser Napoleon III. gestoßen war.

Bayerischen Truppen gelang es am 1. September südlich von Sedan, die Franzosen in blutigen und verlustreichen Häuserkämpfen aus der Ortschaft Bazeilles zu werfen und damit den Weg nach Sedan zu öffnen. Am westlichen Ende der Maasschleife gelangten preußische Einheiten zudem über die unzerstörte und unverteidigte Brücke von Donchéry auf die andere Flußseite. Dort marschierten sie in östlicher Richtung und standen bald im nördlich von Sedan gelegenen Floing, wodurch die Truppen MacMahons praktisch eingeschlossen waren.

Daran änderte auch der verzweifelte und zur Legende gewordene Versuch der französischen Kavallerie unter General Gaston de Gallifet nichts, die bei Floing gelegene wichtige Straße nach Mézières, wo ein weiteres französisches Armeekorps eingetroffen war, wieder freizukämpfen.

Frankreich militärisch das Rückgrat gebrochen

Nach einer halbstündigen Beschießung Sedans durch die deutsche Artillerie wurde in der Stadt schließlich die weiße Flagge gehißt. Die in den folgenden Stunden ausgehandelten Kapitulationsbedingungen führten zur Gefangennahme des Kaisers und der in Sedan befindlichen Truppen, insgesamt mehr als 83.000 Mann, darunter 39 Generäle und 2.830 Offiziere.

Da die Truppen von Marschall Bazaine in Metz eingekesselt waren, war die kaiserliche französische Armee praktisch geschlagen und dem Kaiserreich militärisch das Rückgrat gebrochen. Die nach der Niederlage von Sedan in Paris erfolgte Ausrufung der Republik sollte den Widerstand in Frankreich indes noch einmal anfachen.

Bereits nachdem sich die Nachricht über den Sieg der deutschen Truppen bei Sedan und die Gefangennahme des französischen Kaisers in den deutschen Staaten verbreitet hatte, kam es vielerorts in Deutschland zu spontanen Siegesfeiern. Schnell erwuchs daraus vor allem in national-konservativen Kreisen der Wunsch, einen Feiertag zu etablieren.

Feierliches Gedenken an die siegreiche Schlacht

So schlug beispielsweise 1872 der Pastor Friedrich Wilhelm Bodelschwingh den 2. September als Datum für ein Dank- und Friedensfest vor. Auch wenn der Sedantag trotz dieser und anderer Initiativen nie deutschlandweit offizieller Feiertag war, erfreute er sich bald vor allem beim Bürgertum großer Beliebtheit, und auch an Schulen und Universitäten wurde jährlich mit Feierstunden an die siegreiche Schlacht erinnert.

Der Sedantag war dabei immer mehr als ein Gedenktag an eine Schlacht, sondern erinnerte zugleich an die Reichsgründung von 1871, für die die Schlacht mit der Niederlage der kaiserlichen französischen Armee und die Gefangennahme Napoleons III. die militärischen Voraussetzungen geschaffen hatten.

Der eigentliche Gründungstag, der 18. Januar, traf als Reichsgründungstag bei Kaiser Wilhelm I. auf wenig Gegenliebe, da er befürchtete, daß dadurch die Erinnerung an die 1701 ebenfalls am 18. Januar begründete preußische Königswürde überlagert werden würde.

Erlaß von 1919, künftig auf Sedanfeiern zu verzichten

Gleichzeitig gab es immer wieder auch Widerstände gegen den 2. September, etwa bei der am Internationalismus orientierten Sozialdemokratie oder dem katholischen Milieu, das sich vor allem während des Kulturkampfes wenig für die „protestantischen“ Siegesfeiern begeistern konnte.

Seit der Jahrhundertwende nahm die Bedeutung des Sedantages dann insgesamt ab, um nach dem Ersten Weltkrieg schnell und endgültig seine Bedeutung zu verlieren. Die siegreiche Schlacht von 1870 wurde vollständig durch Deutschlands Niederlage im Weltkrieg überlagert.

Die patriotischen Feiern am Sedantag in der Vorkriegszeit waren angesichts der Not und des Elends und der politischen Unruhen der Nachkriegszeit nur noch eine Erinnerung an eine vergangene Zeit. Die Menschen hatten andere Sorgen, als einen Sieg zu feiern, der für die triste Gegenwart keinerlei Bedeutung mehr hatte. Folgerichtig verkündete das Reichsinnenministerium am 27. August 1919, daß es künftig keine Sedanfeiern mehr geben würde. Gelegentliche Versuche, die Erinnerung an die Schlacht dennoch wiederzubeleben, versandeten im Laufe der zwanziger Jahre weitgehend.

Heute ist der Sedantag in Deutschland praktisch vergessen. Und doch kehrte er vor einigen Jahren noch einmal für einen kurzen Augenblick zurück: Als 1993 am Deutschen Eck in Koblenz das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I., das am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war, wieder aufgestellt wurde, fiel der Tag, an dem ein Kran die von einem Privatmann initiierte und finanzierte Kopie des Denkmals auf den Sockel an der Mündung der Mosel in den Rhein hob, ausgerechnet auf den 2. September. In Deutschland erregte das geschichtsträchtige Datum kaum Aufsehen – in Frankreich jedoch wurde dieser „Zufall“ durchaus registriert.

JF 36/20

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Sie kennen doch sicherlich Sascha Lobo, den berühmtesten Irokesen unseres bunten Indianer-Reservats.

Sascha ist irre wichtig, weil er schon so aussieht, so total crazy und auf jede spießige Erscheinungsform scheißend mit seinem hahnkamm-roten Irokesen-Schnitt trotz seiner 45 Lenzen auf dem Buckel. Einfach geil, der Typ, ein Außenseiter, da er bis zu den Kiemen grün-links versifft ist, also mutterseelenallein auf weiter politischer Flur steht, todesmutig in der Nazi-Hochburg Berlin-Prenzlauer Berg wohnt und nur von der “Weißen Rose” unserer Zeit namens DER SPIEGEL die Gelegenheit bekommt, seine kostbaren Gedankengänge unter dem Iro den letzten verbliebenen Antifaschisten als Kolumnen kundzutun.

Sascha ist so etwas wie Charles Bukowski für junge Menschen, die im Studiengang “Kevin-Kühnertologie und Luisa-Neubaueristik” eingetragen sind, also später einmal mit Schwätzen im industriellen Maßstab vom Staat monatlich ein Gehalt von 11.298 Euro brutto erhalten möchten.

Doch viele wissen nicht, was Sascha noch so auf der Latte hat. Nach Selbstauskunft ist er nämlich auch noch “Autor und Strategieberater, Schwerpunkte Internet und Markenkommunikation”, trägt bei ÖR-Talk-Shows, zu denen er immer wieder gern eingeladen wird, eine Anzugsjacke, damit man nicht denkt, er wäre irgend so ein ungewaschener Punk, der sich schon mit 17 das halbe Hirn weggesoffen hat, und er besitzt, wer hätte das geahnt, Humor, der Schelm.

So schreibt er am 19. 8. Auf SPIEGEL-Online eine saukomische Verarsche über Bürger(Muschi-Zeichen)innen, die rechts sind, also so eine Art Kombination aus Scheiße und Kotze darstellen. Aber begnadeter Sprachkünstler und King of Comedy, der Sascha nun mal ist, tut er es natürlich nicht so plump, sondern kleidet sein Anliegen als Ratgeber: “Anleitung in fünf Schritten – So klappt es mit dem Rechtsruck”. Während wir uns vor Lachen einpissen, demaskiert er den rechten Geist, der bereits alle mit Ausnahme von Udo Lindenberg, Campino, Herbert Grönemeyer und ein paar andere Multimillionäre infiziert hat, auf das Vorzüglichste.

Sascha hat dabei nur ein Problem. Bekanntlich entstehen Komik und Ironie aus einem Widerspruch, der sich in einer Pointe bricht. Wenn aber in einer Sache kein Widerspruch besteht und sie nur eine behauptete Konstruktion ist, muß man so tun, als wäre da trotzdem was. Das muß man sich so vorstellen, als lache jemand sich selber aus, weil er sich für einen Blödian hält und dann sagt “Dem habe ich’s aber gezeigt!” Man erzählt sich den Witz sozusagen selber.

Nach dieser kniffligen Methode arbeitet auch Sascha, nämlich mit der Methode der Verdrehung, damit es in sein Weltbild paßt. Doch genug der Theorie, lassen wir jetzt unsern Politclown zu Wort kommen:

 “1. Ungleichwertigkeit

Die Essenz des Rechtsseins ist die Überzeugung: Ich bin mehr wert als du. Mit diesem kleinen Sätzlein bewaffnet, lässt sich noch jedes Thema auf rechts wenden.”

 

Natürlich bin ich mehr wert als du, Sascha. Das hat aber nichts mit Rechtssein zu tun, sondern nennt sich Selbsterhaltungstrieb oder “Erst komme ich!” Du willst mir doch nicht erzählen, daß in eurem SPIEGEL-Knusperhäuschen nicht täglich Schlachten ausgefochten werden, wer was schreiben und so seinen Ruhm und Wert steigern darf und wer wieviel dafür bekommt, insbesondere mehr als der andere. Kann es sein, daß die SPIEGEL-Belegschaft zwar jeden Morgen den Jeder-Mensch-ist-gleich-wert-Vaterunser betet, um aber gleich danach klammheimlich bei sich “Nur dieses Arschloch an Ressortleiter ist völlig wertlos und fehl am Platz, da gehöre eigentlich ich hin” zu denken? Ich glaube schon. Und ich wette, während ihr den ganzen Tag relotiusiert, knobelt ihr im Geiste für eure betriebsinternen Feinde die raffiniertesten Mordphantasien unter schlimmsten Qualen aus.

Genauso steht es mit den vielen Parasiten und Schmarotzern der sogenannten geistigen, selbstredend linksfaschistischen Elite, die an den Steuergeld-Eutern dieses Dreckspacks an Regierung hängt wie eine Schar unersättlicher Fledermäuse.

Glaubst du im Ernst, Sascha, diese Gender-Psychotiker, kriminellen NGOs, die das deutsche Volk ohne Unterlaß in die Armut und zu Tode fickenden Wohlfahrts-und-Migrations-Industriellen, das Millionenheer der nutzlosen Geschwätzwissenschaftler, all die in Blabla-Instituten und Ämtern arbeiten-tuenden gescheiterten Existenzen im Besser-Menschen-Fell, die zum Erbrechen häßlichen, dummen alten Fotzen, die irgendwas in Feminismus, Gleichstellung und Loch-Wissenschaften machen und die in früheren Zeiten wenn überhaupt nur vom Dorfdeppen im Vollrausch bestiegen worden wären, die delirierenden Schwulen-, Lesben- und eingebildeten Multi-Geschlechtler in Heiße-Luft-Manufakturen, die vom Staat gekaufte Presse, überhaupt der ganze uns in den Ruin treibende Schnorrer-Scheißhaufen, glaubst du im Ernst, Sascha, daß die je auch nur einen einzigen Gedanken an die Wertigkeit der sie durch ihre harte Arbeit Finanzierenden verschwendet hätten?

Tun sie es jetzt, da mindestens ein Vierteil der Wirtschaft wegbricht und die Steuersklaven zusehen müssen, wie sie ihre Insolvenzen überleben? Nö, auch jetzt sagen sich die Staatsanteil-Privilegierten “Erst kommen wir!”

Aber ich habe die leise Ahnung, Sascha, daß du gar nicht uns Deutsche meinst, wenn du von der Gleichwertigkeit von Menschen quasselst, sondern nur “geflüchtete” Moslems und Neger. Daher gehe ich davon aus, daß du mindestens 10 von diesen Illegalen bei dir persönlich in deiner Villa aufgenommen hast und ihnen jeden Morgen den Rücken massierst. Aber eine Frage, Sascha: Wieso können diese Menschen, unter denen es keine wenige gibt, die Leute, sogar kleine Kinder vor einen ICE stoßen und mit Autos absichtlich in Menschenmengen rasen, nicht ihre Gleichwertigkeit behalten, indem sie bei sich zu Hause bleiben? Oder meinst du, die Gleichwertigkeit eines Menschen wird erst erlangt, sobald dieser einen Fuß in die Bundesrepublik Deutschland gesetzt hat?

Und falls du mir jetzt mit dem Grundgesetzt kommen willst, der wurde am 23. Mai 1949 in Bonn am Rhein in öffentlicher Sitzung konstituiert. Da waren Sozial-Touristen, Asylbetrüger und sonstige beduinische Mitnahme-Effektler hierzulande weniger präsent als Yetis. Und dein Dünnschiß-Spruch “Ich bin mehr wert als du” gilt heute in Merkelistan eher für den feinsämigen, stets gut ausgeruhten Mohammed mit seinen zwei Ehefrauen und sechs Kindern als für die flaschensammelnde deutsche Oma.

“2. Gruppennarzissmus

Im nächsten Schritt muss man aus dem rechten Glaubenssatz ‘Ich bin mehr wert als du’ irgendwie eine Gruppe herstellen, also gewissermaßen von der privaten Arschigkeit zur kollektiven gelangen. Man muss also ein ‘Wir’ konstruieren (…) Das rechte ‘Wir’ ist nichts als ein ‘Ich und Leute, die mir ähnlich sind’ (…) Wir Selbstähnlichen sind mehr wert als ihr.”

Das ist selbst unter deinem Niveau, Sascha. Was willst du damit sagen, gleich und gleich gesellt sich gern ? Was für eine geniale Erkenntnis! Das ist natürlich bei euch Linken total anders, insbesondere bei den Mißgeburten und Stinkfotzen von der Antifa. Stell dir vor, Häuptling, es gibt nicht nur Gruppen, sondern Vereinigungen, Parteien, Organisationen, Zusammenschlüsse, Kreise, Initiativen und weiß ich noch alles. Indem du Leuten, die irgendwie alle das gleiche wollen, den sich intellektuell anhören sollenden Deppen-Slogan “Gruppennarzissmus” umhängst, wird deine Geschmiere auch nicht origineller. Ne is klar, diesen “Gruppennarzissmus” gibt es nur bei den Rechten, die von ihrer “privaten Arschigkeit zur kollektiven gelangen” wollen – du hast wohl ‘n Knall!

” 3. Wir gegen die

Naheliegenderweise braucht man dafür aber auch die Gruppe der anderen. Hier liefert der Gott der Feindseligkeit einen fabelhaften Ansatz, nämlich das sogenannte Othering. Dabei konstruiert man die Gruppe der anderen einfach anhand von sichtbaren, vermuteten oder gleich vollständig ausgedachten Merkmalen. Dann wertet man sie ab, egal, ob es sich um Hautfarbe, Religion, politische Überzeugungen, Geschlechtliches oder andere tatsächliche oder herbeigeredete Kardinalunterschiede handelt.”

 

Ja, so ist die Welt der Ressentiments, wie sie sich der kleine Irokesen-Junge vorstellt. Aber nehmen wir dich beim Wort, Sascha, und fangen mit den “sichtbaren Merkmalen” an, welche die Rechten angeblich grundlos abwerten.

Wie ist es denn, wenn du durch die Straßen schlenderst und dir kommt eine hübsche junge Italienerin, Französin oder Schwedin entgegen, mußt dann kotzen? Natürlich nicht, die Begegnung schmeichelt deinem Auge, nicht wahr, es schmeichelt eines jedem Auge, auch dem eines Rechten.

Aber wie ist es, wenn dir eine hübsche junge Türkin oder Araberin entgegenkommt, die allerdings bekopftucht oder gleich ganz verschleiert ist? Sagst du dir dann, ach die sieht eigentlich auch nicht anders aus, als die Italienerin, Französin oder Schwedin? Du wirst dir das nicht sagen, weil eine solcherart vermummte Türkin oder Araberin sich durch dieses sichtbare Merkmal als reines Sex-Objekt für den Mann und Anhängerin einer vorsintflutlichen und frauen-, menschen- und tierverachtenden Religion auszeichnet und meint, ich lebe zwar in deinem modernen aufgeklärten Land und nicht mehr in meinem Shithole Countrie, bestehe aber trotzdem auf dessen rückständigen Regeln.

Siehst du, Sascha, das ist kein konstruiertes “Othering”, das ist “other”, das ist real. Und ich kann diese häßliche Andersartigkeit sehr wohl abwerten, muß sie nicht ums Verrecken tolerieren und feiern, kann sagen, diese Leute, die durch ihre spezielle Kleidung ausdrücken wollen, daß sie sich den lieben langen Tag krankhaft mit säuischen Gedanken beschäftigen, sehen scheiße aus, passen nicht in mein freiheitliches Deutschland, sie sollten nicht mehr hier sein, sie sollten bei sich in ihrer Heimat ihren Allah-Wahn pflegen.

Religionsfreiheit bedeutet auch, daß ich das Recht besitze, von Religion verschont zu bleiben, schon gar von einer beschissenen Religion, deren Hauptdogma darin besteht, andere mit einer anderen Religion zu massakrieren.

Und so sieht es auch mit “Hautfarbe, Religion, politische Überzeugungen, Geschlechtliches” aus – es kommt darauf an. Wenn sich jemand bewußt zum Fremden macht oder schon durch sein Gehabe und Erscheinungsbild signalisiert, daß ich in meinem eigenen Land die Sitten seines Landes, sein geschlechtliches Getue in der Öffentlichkeit und seine mir schadenden politischen Überzeugungen zu verinnerlichen, wenn nicht sogar zu bejubeln habe, wenn er sich mittels einer irren Mischung aus Multikulti-Diktat, bekloppten Gesetzen und einem von oben oktroyierten, von Verbrechern ausgedachten Sozialexperiments am eigenen Volk als der eigentliche Herr im Haus aufspielt, dann sage ich “Leck mich am Arsch, nicht mit mir!” Ist mir scheißegal, ob ich dann ein Nazi genannt werde. Lieber ein Nazi, als ein linkes Mastschwein.

Was das Äußerliche anbelangt, pflege ich persönlich noch ganz andere Animositäten und Aversionen. Zum Beispiel beobachte ich seit Jahren, daß am hellichten Tag überall in den Cafés der Stadt massenhaft gutgenährte, feinangezogene und palavernde junge Araber und Schwarze hocken. Sind das alles erfolgreiche Jungunternehmer, die ihre Firmen gerade an einen Konzern verkauft haben und nun die Freuden eines Privatiers genießen? Ich finde, eine Gesellschaft, in der junge Menschen in der produktivsten Phase ihres Lebens an einem Werktag in Cafés rumlungern, ist kaputt und wird es nicht mehr lange machen.

Bei den Punkten 4 und 5 sieht Iro-Man die Sache ähnlich. Alles baue auf konstruierten Vorurteilen auf. Insbesondere der Moslem wäre ja gar nicht so, also nicht mehrheitlich, vielleicht als der berühmt berüchtigte Einzelfall, das ja, aber sonst wäre der Islam sowas wie der Buddhismus oder wie ein Karnevalsverein. Der Grund, weshalb die Rechten diese armen Menschen, die verdächtig oft austicken und andere ins Koma, auf den Rollstuhl oder ins Jenseits befördern, liege an “der Versicherung der eigenen Überlegenheit”.

Nun ja, man kann darüber natürlich geteilter Meinung sein, Sascha, aber ich bin der Meinung, daß ein Volk, das so viel Power hat, um ganze Völkerschaaren auf Luxus-Niveau auszuhalten, ihnen sogar ganze Wohnungen und Häuser baut und sie bis zu ihrem Ableben mit allen westlichen Annehmlichkeiten versorgt, IST diesen bewirteten Völkerscharen überlegen.

Die Punkte enden mit: “In der Praxis ergibt das ein schlichtes, aber wirkungsvolles Rechtsmantra: Mir steht zu, was dir nicht zusteht, wir Selbstähnlichen messen uns mit anderem Maß als euch, und es ist auch richtig und alternativlos, das zu tun.” Sascha, bist du dir da ganz sicher, daß diese Aussage heutzutage nicht eher aus dem Munde eines Linken oder Ausländers kommt?

Zum Schluß zeigt uns Gott-Lobo zwei Praxisbeispiele auf.

“Eigentlich ist Cancel Culture ein neues Wort für das uralte Konzept der Ausgrenzung, das schon immer ein Machtinstrument war und deshalb kritisch betrachtet werden kann und muss (…) Aber dadurch, dass der neue Begriff so bigott benutzt wird – oft, ohne dass es den Verwendenden bewusst ist -, mutiert er zum rechten Kampfbegriff (…) Nachdem die Kabarettistin Lisa Eckhart mit antisemitischen und rassistischen Witzchen aufgefallen ist, gibt es überraschend viele Leute, die deshalb begeistert für die Kunstfreiheit kämpfen, aber Anfang 2020 das Lied ‘Meine Oma ist ne Umweltsau’ verbannen wollten. Ich würde wetten, dass die Mehrheit von Eckharts Kunstfreiheitskämpfern ebenso begeistert gegen Auftritte der sehr linken Band Feine Sahne Fischfilet polemisieren würden.”

 

Was fällt uns hier auf? Sascha bringt es fertig, “polemisieren”, meinetwegen protestieren mit Auf-die-Fresse-schlagen, Zum-Krüppel-Hauen, dem Verpächter des Veranstaltungssaals drohen, ihm und seiner Familie körperlichen Schaden zuzufügen, und die Verkäufer eines jeden Buches (und handelte es sich dabei auch nur um harmlose Katzen-Krimis), dessen Autor nicht ins zeitgeistige, also linksextremistische und autorassistische Schema paßt, letzten Endes zu töten, gleichzusetzen. Saschas Leser soll den Eindruck bekommen, Kritik und Gewalt oder die Androhung von Gewalt wären ein und dasselbe.

In der Tat gab es zu der Zeit viele Leute, die gegen das Lied “Meine Oma ist ne Umweltsau” protestiert haben, aber es ist nicht bekannt, daß diese Leute den WDR gestürmt und alles kurz und klein geschlagen haben, einschließlich die Menschen darin. Ebenso ist nicht bekannt, daß auch nur ein einziges Konzert von Feine Sahne Fischfilet wegen Gewaltandrohungen ausfallen mußte. Was lernen wir daraus? Sascha lügt. Und: Rechte gut, Linke böse!

Das nächste Praxisbeispiel, das uns der Haarspray-und-gel-Künstler aufzählt, ist noch bekloppter:

“Heute vor sechs Monaten hat ein rassistischer Attentäter im hessischen Hanau zehn Menschen ermordet. Außer seiner Mutter hatten die Opfer sämtlich eine persönliche oder familiäre Migrationsgeschichte. Der folgende Aufschrei fiel nach Empfindung migrantischer Communitys verstörend leise aus.”

 

Wieder eine faustdicke Lüge. Genau das Gegenteil geschah. Noch bevor sich die Behörden einen Überblick über die Tat verschaffen konnten, schossen sich sämtliche Mainstream-Medien schon nach wenigen Stunden auf die Legende ein, daß es sich um eine ausländerfeindliche “Hinrichtung” gehandelt habe.

Natürlich hatte das nichts mit der Wahrheit zu tun. Der Mörder war ein handelsüblicher Schizo mit einem paranoiden Weltbild, der Stimmen hörte und an eine finstere Verschwörung gegen sich glaubte. Vermutlich hat er auf die Schnelle keine Deutschen in seiner Umgebung zum Eliminieren gefunden, weil Deutschland inzwischen komplett ausländerisiert ist. Es war ihm nicht nur scheißegal, wen er ins Jenseits befördert, sondern in seiner sinisteren Denkweise wollte er sogar final Honig aus der Sache saugen. Nachdem die Staatsanwaltschaft das genauso sah und noch beifügte, das Monster hätte vermutlich deshalb so viele Ausländer getötet, um dadurch eine optimale Aufmerksamkeit für sich zu erhaschen, wollten die Multikulti-Medien den Befund nicht akzeptieren und gingen wie Sascha zur Die-Lüge-solange-wiederholen-bis-sie-zur-Wahrheit-wird-Methode über.

Die Wirklichkeit sieht nicht nur ein bißchen, sondern komplett anders aus. Es wurden durch ausländische, insbesondere muslimische Hand tausendmal mehr Deutsche verkrüppelt, vergewaltigt und ermordet als umgekehrt. Das juristische Zauberwort heißt bei denen jedoch “schuldunfähig, weil im Kopf bedötscht”. Merke: Wenn ein Deutscher einen Ausländer tötet, was extrem selten geschieht, weil das Tötungs-Gen bei den Deutschen seit Weltkrieg Zwo rausgezüchtet worden ist, ist er immer und fortwährend und beständig und pausenlos und am laufenden Band im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Wenn aber ein Ausländer einen Deutschen tötet, was inflationär geschieht, hat er damit nix am Hut, sondern die Klapse ist dafür zuständig.

Doch Sascha, der Steven Spielberg unter den Lügenpresslern, fährt jetzt das ganz große Kino auf:

“Eineinhalb Tage nach dem größten rassistischen Massenmord im Nachkriegsdeutschland wurde quer durch Hessen Karneval gefeiert, von einer Absage wollten die meisten Veranstalter nichts wissen. Es lässt sich kaum der Verdacht ausräumen, dass beispielsweise zehn bei einer christlichen Taufe Ermordete mit Namen wie Müller, Meier, Schmidt die Gesellschaft tiefer und länger beschäftigt hätten.”

Verstehe ich nicht, haben die Moslem jemals eine Ramadan-Feier oder irgendein anderes Moslem-Fest ausfallen lassen, nur weil im ganzen Land Moslems vergewaltigend und mordend umhergehen? Abgesehen davon, daß dieser pathetische Schwachsinn eh nicht stimmt. Selbstverständlich würde es die deutsche Gesellschaft NICHT “tiefer und länger” beschäftigen, wenn es “zehn bei einer christlichen Taufe Ermordete mit Namen wie Müller, Meier, Schmidt” gäbe, weil der Deutsche durch den jahrzehntelangen indoktrinierten Selbsthaß auch den letzten Impuls der Solidarität und des Mitgefühls mit seinen Landsleuten verlustig gegangen ist, erst recht seiner christlichen Wurzeln. Es ist überhaupt erstaunlich, daß unsere Rothaut den Begriff der Taufe kennt, wo er doch bis jetzt keinen einzigen Artikel über den millionenfachen Genozid an Christen weltweit, oh pardon, islamweit geschrieben hat.

Ach übrigens, Sascha, die Hinterbliebenen der Opfer von Hanau haben von der Bundesregierung als Entschädigung 600.000 Euro erhalten. Kannst du mal schnell recherchieren, wieviel die Hinterbliebenen der in Serie von Moslems und Afros vergewaltigen, geschlachteten und zum Tartare gemesserten deutschen Mädchen bekommen haben. Wirst dein blaues Wunder erleben.

Am Ende seiner epochalen Doktorarbeit, hat Sascha für uns noch einen furiosen Schenkelklopfer:

“Ihr persönlicher Rechtsruck ist vollendet, wenn Sie davon ausgehen, dass auf Ihrer Seite nur einzelne ‘Verrückte’ schlimme Dinge tun – während es bei den anderen Teil der Kultur oder der DNA sein muss.”

Ähm, nö, es ist nicht die Kultur, Häuptling, es ist tatsächlich die DNA. Das wirst du auch noch kapieren, wenn du in ein paar Jahren mit deinem bizarren Aussehen, eingeschlagener Fresse und gerade noch dem Baukran entronnen über eine Auswanderung nachdenkst.

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Akif Pirinci:

On September 2, 2020, in Akif Pirinci, by admin
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde 1952 als Bundeszentrale für Heimatdienst gegründet. Den heutigen Namen trägt sie seit 1963. Die Landeszentralen und die Bundeszentrale für politische Bildung arbeiten angeblich an der Schnittstelle zwischen Staat, Politik, Bildungsinstitutionen, Wissenschaft und Medien.

Ihr Wirkungsspektrum umfaßt die außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung, wie auch die politische Bildung in der Schule. Zur Finanzierung ihrer Aufgaben standen der Bundeszentrale im Haushaltsjahr 2016 50,2 Millionen Euro zur Verfügung. Heute müßte sie die 100-Millionen-Marke geknackt haben, weil sich der Etat nach der Bevölkerungszahl bemißt.

Doch was wird mit so viel Geld konkret angestellt? Wenn man sich die Homepage von dem Saftladen anguckt, so hat man den Eindruck, daß dort zwei Heinis dafür abgestellt worden sind, fortwährend den SPIEGEL, die ZEIT, die taz und ähnlichen linksradikalen Dreck zu lesen und dann eine kleine Zusammenfassung davon in noch öderem, schablonenhafterem, politisch korrekterem, kurz beschissenerem Deutsch zu erstellen. Es stehen dort keine ausführlichere oder originellere Beiträge als jene, die von den lügenpresslerischen Mainstream-Medien für lau im Internet in Überzahl und im Minutentakt angeboten werden.

Im Gegenteil, die staatliche Grün-links-Versiffung wird hier auf die Spitze getrieben: “Spielen Proteste Trump in die Hände?”, “Corona-Demo in Berlin: Entsetzen nach Exzessen”, “Rechtsextreme Rückzugsräume” und so weiter und so fort. Man fragt sich, weshalb man diese Seite aufrufen soll, wo doch der gleiche Driss drinsteht, den man schon auf seinem Handy gleich nach dem Aufwachen am Morgen gelesen hat – allerdings schon vor vier Tagen und knackiger formuliert.

Mit Arbeitgeberanteilen kosten diese zwei bpb-Homepage-Typen pro Nase und Monat vielleicht 8000 Euro, und selbst wenn der ganze Redaktions-Fake aus zehn Leuten bestünde, die zu schlecht und zu doof waren, um bei richtigen Medien unterzukommen, so haben wir jährliche Personalkosten von vielleicht knapp einer Million Euro. Wo bleibt aber der Rest der vielen Steuergeld-Millionen?

Nun, es wird ausgegeben für dies und das. Zu allererst und satt natürlich für den Oberchef des überflüssigen Schwachsinns-Vereins und seine diversen Unterchefs, die mit absoluter Sicherheit jährlich Hunderttausende von Euronen nach Hause tragen und sich bereits hübsche Villen irgendwo in Potsdam oder vergleichbaren Rotwein-Gürteln gebaut haben dürften. Insbesondere jedoch werden nonstop sogenannte Veranstaltungen und Work-Shops zur Rechtfertigung der eigenen Schmarotzer-Existenz inszeniert, die allesamt nach Schema F, also nach dem üblichen Reigen Nazi-Klimatod-AfD-Zivilcourage-Kolonialismus-Rassismus-Trump-ist-scheiße und so ebbes ablaufen.

Wer sich schon immer gefragt hat, womit diese inflationären Hohlbirnen, die allesamt Geschwätzwissenschaften studiert haben und die in früheren Zeiten höchstens zum Lift-Boy oder zu Platzhalter(Muschi-Zeichen)innen auf dem Straßenstrich getaugt hätten, heutzutage besseres Geld machen als so manch ein Handwerksmeister, hier ist die Antwort. Der Linksstaat mästet sie durch solcherlei Flachhirn-Institutionen für nichts und wieder nichts, verleiht ihnen gar die moralische und ganz praktische Oberherrschaft über unser Leben, auf daß sie einen totalitären Gesinnungsknast für uns bauen mögen und die beschlossene Abschaffung Deutschlands zugunsten einer anonymen Funktionärsherrschaft bzw. einer Cliquen-Aristokratie für eine sozialistische EU voranbringen.

Nicht daß diese Leute, die in solcherlei Institutionen ein- und ausgehen und sich aus dem Steuergeld-Trog sattsaufen, schlau wären oder sonstwie mit einem gescheiten Gedanken auffielen. Nein, gerade weil sie so blöd sind, kommen sie für das abgekartete Spiel in Frage. Sie sind wie geistig Behinderte, die bisweilen dadurch erwachsen und normal erscheinen wollen, indem sie hochgestochen, aber total deplaziert daherreden, doch ansonsten ihren Pflegern ochsenhaft Folge leisten. Die Machthaber haben ihnen die Rolle des Papageis der ständigen Wiederholung ihrer destruktiven Agenda zugeteilt. Ob es das Gesundbeten der fortlaufenden ausländischen Invasion ist oder die Vergötzung der dramatischen Landschaftszerstörung durch die Zukackung von abscheulichen und riesenhaften Schwindelenergie-Propellern spielt dabei keine Rolle.

In diesen geistigen Dünnschiß-Klitschen sind ausnahmslos Sprechroboter mit eingebautem Chip des Parteienkartells unterwegs.

Ansonsten wird bei “bpb” tonnenweise Wort-Müll produziert, zumeist mittels Copy and Paste oder durch das Abrufen der Erinnerung an den Sozialkunde-Unterricht/Gesamtschule 6. Klasse, der, wie das beim Müll halt so ist, nach Feierabend geradewegs auf dem Müll landet. Genau da fließen die vielen Milliönchen hin.

Fairerweise muß man jedoch zugestehen, daß die Bundeszentrale für politische Bildung immer wieder für eine Überraschung gut ist. Offenkundig hat sie sich inzwischen auf ihren Ursprung von wegen “Heimatdienst” und so besonnen und am 24. 8. eine CD mit dem Titel “Heimatlieder aus Deutschland” herausgebracht.

Gut, man könnte sich jetzt fragen, was das soll. Wieso sollte man “7,00 € zzgl. Versandkosten” – kein Witz, der eh schon mit Steuergeldern fabrizierte Scheiß kostet auch noch was extra -, wo doch “Am Brunnen vor dem Tore”, “Das Wandern ist des Müllers Lust”, “Ein Jäger aus Kurpfalz”, “Ich weiß nicht, was soll es bedeuten” usw. zigfach im Internet gratis abrufbar sind, sowohl die Lyrics als auch in bester Qualität als Audio-Datei. Aber wir wollen nicht kleinlich sein, sondern dankbar dafür, daß “bpb” überhaupt noch mit dem Deutschtum etwas anfangen kann.

So versöhnlich eingestimmt, erlebt man jedoch einen regelrechten Schock, wenn man den Text weiterliest.

“Diese CD enthält 18 deutsche Heimatlieder und Remixe aus Kuba, Portugal, Spanien, Marokko, Italien, Kroatien, Serbien, Griechenland, Türkei, Mosambik, Südkorea, Vietnam, Rumänien, Kamerun …”

Aber dann sind das ja gar keine “Deutschen Heimatlieder”. Oder irre ich mich da? Denn ich kann mir selbst im beklopptesten Traum nicht vorstellen, daß Kubaner, Marokkaner, Kameruner, Türken usw. wie irre “deutsche Heimatlieder” singen. Okay, vielleicht bis auf “Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben”, das ist bei den zu jener Zeit kolonisierten Afros bestimmt der absolute Hit, seitdem es nach dem deutschen Rückzug wie in einem Scheißhaus dort aussieht, ich meine wie in einem afrikanischen Scheißhaus. Und diese “deutschen Heimatlieder” sind echt eingewandert, wie es im Werbetext weiter heißt? Aus Siebenbürgen oder was? Um welche deutschen Heimatlieder geht es da überhaupt?

Hier eine ganz kleine Auswahl (die vollständige Liste befindet sich auf der Seite):

“Meşk – Heyder Heyder

Njamy Sitson – Ngaeh Nkuni

Can Oral – Karavi Karavaki

Murat Tepeli – Adalardan bir yâr gelir bizlere …”

Leider fehlt auf der Liste die Stimmungsgranate “Olé, wir fahr’n in’ Puff nach Barcelona!”, was ich persönlich sehr bedauere. Während man sich noch fragt, was das alles mit DEUTSCHEN Heimatliedern zu tun haben soll, stellt sich schon die nächste Frage, nämlich nach der Logik der CD-Beschreibung.

Bedeutet der Text, daß die Deutschen diese Lieder als ihr (pseudo-)heimatliches Kulturgut adaptieren sollen und müssen, da sie ja täglich immer mehr von Ausländern umzingelt, drangsaliert, von Bahngleisen gestoßen und gemessert werden? Sollen sie sie auswendig lernen? Wie viele Kubaner gibt es überhaupt in Deutschland? Und sind die Kameruner nicht in Wahrheit Mosambikaner und umgekehrt, Papiere haben ja beide Volksgruppen nicht dabei, wenn sie rübermachen? Und wieso ist unter den “deutschen Heimatliedern” kein einziges deutsches Heimatlied dabei, meinetwegen “Alle meine Entchen” oder “Leise rieselt der Samen / In die Scheide der Damen”?

Das Rätsel wird aber noch rätselhafter. Woher wissen die Herausgeber überhaupt, daß es sich bei diesen “deutschen Heimatliedern” um solche handeln, welche den hier lebenden und fortlaufend in Bataillon-Stärke reinströmenden Ausländern geläufig sind? Hauptsächlich handelt es sich ja bei ihnen um den Kaffeesatz der Welt, der in der Regel nicht einmal lesen und schreiben kann, geschweige denn irgendwelche Volkslieder innehat. Gab es da aufwendige Recherchen?

Und jetzt die eine Million-Frage: Wer kauft sich für “7,00 € zzgl. Versandkosten” diesen Schwachsinn? Die Ausländer ja wohl nicht. Nach der Beschreibung (Folklore) müßten sie die Lieder aus dem Effeff können und brauchen hierbei bestimmt keine Nachhilfe von irgendwelchen deutschen Beamten, die Vietnam oder Rumänien mit ihrem Urlaub in den dortigen einschlägigen Kinder-Puffs assoziieren. Die Deutschen aber auch nicht, weil die inzwischen nicht einmal ihre eigenen Heimatlieder kennen, nicht kennenlernen wollen und heimatliche Klänge eher bei “Haftbefehl” (“ticke Kokain an die Juden von der Börse”) oder bei “Apache 207” (“Kleine Hure”) orten.

Ich habe allerdings einen bösen Verdacht, was es mit “Heimatlieder aus Deutschland” in Wirklichkeit auf sich hat. Es geht hier gar nicht um Musik, schon gar nicht um irgendwelche Volkslieder. Denn wer sich diese Absurdität an Tonträger tatsächlich bestellt, sitzt entweder seit 30 Jahren in der Gummizelle und wähnt sich beim Ziehen seiner Rotzfäden in der Produktion von güldenen Feenhaaren oder aber er wird von den Machern dieses Machwerks mit einem Flammenwerfer bedroht, es zu tun.

Die CD kann man beim bpb-Shop ordern. Und wenn man da reinschaut, schießt es einem klar wie die klarste Kloßbrühe ins Gesicht, daß es sich bei dem gesamten Angebot vorwiegend um grün-links versifftes Lehrmaterial für Kindergärten, Schulen und für die Geschwätzfächer in der Uni handelt. Mehr oder weniger muß dieser Dreck von den Lehrenden und Lernenden dort gekauft und studiert werden, besser verinnerlicht.

Die Ansage “Heimatlieder aus Deutschland”, ohne daß im Inhalt auch nur ein einziges Heimatlied aus Deutschland vorzufinden ist, ist Machtdemonstration, Hohn und Drohung zugleich. Sie bedeutet, daß es das Deutsche gar nicht mehr existiert bzw. nicht mehr zu existieren hat und einem Ethnien-Mischmasch und eigentlich von keinem zu verstehenden Kauderwelsch Platz schaffen muß.

Der Begriff der Heimat im Sinne der Autochthonen, der kulturellen Erinnerung und der Überlieferung, kurz, der Deutschen in ihrem eigenen Land wird verleugnet, noch schlimmer verfälscht, indem man “Heimat” und “Deutschland” zu einem gesichts- und besitzlosen Terrain von allerlei Kuffnucken und Hereinspazierten umbenennt, Heimat zu einem beliebigen fremden Gebiet uminterpretiert.

Man weiß ganz genau, daß keine Sau diese Lieder singt und singen wird, daß sich kein Schwein sich an diesen erfreut. Dafür ist das Repertoire schlicht und einfach fremd, auch für die Fremden untereinander. Es geht nur darum, das Deutsche auszumerzen, so zu tun, als hätte es die Deutschen als Volk und Nation nie gegeben. Es geht darum, Deutschland und die Deutschen ein Stücken noch weiter umzuvolken. Das ist der wahre Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung

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