Die Kur gegen Coronavirus, Whisky

On February 3, 2020, in Schall und Rauch, by admin

Es ist bekannt, während der Kolonialzeit der Briten in Indien haben die Offiziere und Beamte viel Whisky getrunken, um gesund zu bleiben, denn das Trinkwasser war ungeniessbar, völlig verseucht und voller Keime. Auch während der Pestzeit wachten Alkoholleichen neben den Toten auf, denn sie wurden auf der Strasse liegend mit den Verstorbenen, die man rausgelegt hat, zur Verbrennung eingesammelt. Im Leichenberg liegend standen sie auf und gingen gesund nach Hause. Offensichtlich tötet der Alkohol im Blut Bakterien und Viren. Das hat jetzt ein Brite mit dem Coronavirus erlebt.

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MARBURG. Linke Studentenorganisationen haben ein Verbot des geplanten Vortrags der Islam-Expertin Susanne Schröter an der Philipps-Universität Marburg gefordert. „Wir denken nicht, daß Schröters Vortrag ein sachlicher, wissenschaftlich wertvoller Beitrag zur Thematik sein wird, sondern befürchten, daß der Vortrag von Populismus und rassistischen Pauschalurteilen geprägt sein wird“, heißt es in dem Aufruf, den unter anderem der SDS die Linke, der Vorstand des Allgemeine Studierendenausschuß (Asta) und das Autonome Schwulenreferat des Asta unterzeichnet haben.

Schröter, die das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam leitet, soll am 5. Februar über das Thema „Politischer Islam. Streßtest für Deutschland“ an der Hochschule vortragen. Die linken Gruppen werfen ihr vor, in der Vergangenheit durch Aussagen sowie die Organisation von antimuslimisch-rassistischen Veranstaltungen aufgefallen zu sein.

Bereits im April vergangenen Jahres hatte eine von Schröter organisierte Konferenz an der Universität Frankfurt zu Protesten geführt. Damals war in sozialen Medien ihre Entlassung gefordert worden. Schröter ist Mitbegründerin der „Initiative säkularer Islam“, zu der neben Hamad Abdel-Samad auch der Psychologe Ahmad Mansour gehört. Im März 2018 gab Mansour dem Islam eine Mitverantwortung für das zunehmende religiöse Mobbing an Schulen. (ag)

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LONDON. Der Schauspieler Joaquin Phoenix hat den „British Academy Film Awards“ (Bafta) Rassismus vorgeworfen. „Wir haben farbigen Menschen eine klare Botschaft geschickt: Ihr seid hier nicht willkommen“, kritisierte Phoenix mit Blick auf die Nominiertenliste der Veranstalter. Darunter war kein einziger Schwarzer.

Bereits im Vorfeld der Preisverleihung hatten Twitter-Nutzer unter dem Hashtag #Baftassowhite auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. Es gehe nicht um Almosen oder bevorzugte Behandlung, stellte Phoenix klar. „Die Menschen wollen einfach wahrgenommen, geschätzt und für ihre Arbeit respektiert werden.“

Auch Prinz William geißelt mangelnde Vielfalt

Sich selbst nahm Phoenix von seiner Kritik nicht aus. „Ich schäme mich, sagen zu müssen, daß ich Teil des Problems bin, weil ich nicht sichergestellt habe, daß es an den Sets an denen ich gearbeitet habe, immer inklusiv zugeht.“ Es gehe darum, „systemischen Rassismus wirklich zu verstehen“.

Dabei ist es Phoenix zufolge die „Verpflichtung der Menschen, die ein System der Unterdrückung geschaffen und davon profitiert haben“, dieses auch niederzureißen. „Das ist unsere Aufgabe“, betonte der Joker-Darsteller, der für seine Rolle die Auszeichnung als bester Schauspieler erhielt.

Am Tag der Preisverleihung hatte Phoenix noch auf der Tower Bridge in London für eine „fleischfreie Welt“ demonstriert. Auch Prinz William griff in seiner Rolle als Bafta-Präsident das Thema auf. Es könne nicht richtig sein, daß man heute noch immer über die Notwendigkeit reden müsse, „Vielfalt in diesem Sektor und im Preisverleihungsprozeß sicherzustellen“, sagte der Enkel von Königin Elizabeth II. (tb)

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LEIPZIG. Vier evangelische Gemeinden aus Leipzig haben sich dem kirchlichen Bündnis „United4Rescue“ angeschlossen. „Wir glauben, daß christliche Nächstenliebe und kirchliche Seenotrettung zusammengehören und man darf keinen Menschen ertrinken lassen“, sagte Pfarrer Andreas Dohrn von der Leipziger Peterskirche am Montag dem MDR. Die Pfarreien der Peters-, Bethlehem- und Marienbrunnkirche sowie der Connewitzer Pfarrbezirk hatten in der ersten Sitzung des neuen Kirchenvorstands den Entschluß gefaßt, die Organisation zu unterstützen.

Die Gemeinden sind Teil der sächsischen Landeskirche und somit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zugehörig, die  das Bündnis „United4Rescue“ initiiert hat. Dieses hat sich die Entsendung eines Schiffs zur Aufgabe gemacht, das in Seenot geratene Einwanderer aus dem Mittelmeer aufnehmen soll.

Kirchenaustritte wegen EKD-Schiff  

Till Voßberg von der sächsischen Landessynode bedauerte dagegen, viele engagierte Gläubige seien bereits aus der Kirche ausgetreten, weil die EKD private Seenotrettungsmissionen betreibe. Das Argument, damit Asylbewerbern überhaupt erst einen Grund zu liefern, sich auf den Weg übers Mittelmeer zu machen und den „Schleppern sozusagen noch die letzte Meile abzunehmen“, sei nicht von der Hand zu weisen, sagte Voß dem MDR.

„United4Rescue“ hatte vergangenen Freitag bekanntgegeben, das ehemalige Forschungsschiff Poseidon für mehr als eine Million Euro erstanden zu haben. Der EKD-Vorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, zeigte sich erfreut. Nach wie vor seien die „zivilen Seenotretter die einzigen, die gegenwärtig wirklich retten und Menschen in sichere Häfen bringen“. Die Poseidon müsse noch ordentlich ausgestattet werden, „daß sie nun möglichst bald auslaufen kann, um Menschen zu retten“. Das Schiff werde dann der Organisation „Sea-Watch“ zur Verfügung gestellt.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende in Schleswig-Holstein, Jörg Nobis, kritisierte das Vorhaben. „Menschen dazu zu ermuntern, sich in seeuntaugliche Schlepper-Boote zu setzen und damit in Lebensgefahr zu begeben, hat tatsächlich nichts mit Nächstenliebe zu tun – vielmehr damit, das kriminelle und menschenverachtende Geschäft der Schlepperbanden zu befördern.“  (hr)

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Die Porno-Show der Super Bowl

On February 3, 2020, in Schall und Rauch, by admin

In den frühen Morgenstunden des Montags (Sonntagabend Lokalzeit) habe ich mir das Finale des American Football angeschaut, die Super Bowl aus Miami, und dabei die Halbzeit-Show zur “Unterhaltung” der Zuschauer gesehen.

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DRESDEN. Mehr als 50.000 Unterzeichner haben in einer Petition die Rückkehr des Unterhaltungskünstlers Uwe Steimle zum MDR gefordert. Die Entscheidung des Senders, die Zusammenarbeit mit Steimle zu beenden, mißachte den Willen der Zuschauer und Beitragszahler, heißt es in dem Aufruf. Die Sendung „Steimles Welt“ sei ein einzigartiges Format, „das auf unterhaltsame Weise die Menschen und das Leben in Mitteldeutschland dokumentiert“.

Im vergangenen Dezember hatte der MDR die Sendung des Kabarettisten eingestellt. Als Grund nannten die Verantwortlichen Aussagen Steimles, in denen er die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angezweifelt hatte.

Zuvor hatte der gebürtige Dresdner unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mangelnde Empathie mit den Deutschen vorgeworfen. Zudem beklagte er, Deutschland sei immer noch ein besetztes Land. (ag)

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Die „Rosa Liste“ der Goethe Universität in Frankfurt am Main weiß, wo den Studenten der Schuh drückt. So hat sie unter dem Motto „Wir kacken alle gleich“ zu einer Aktionswoche gegen die „binäre Geschlechtertrennung“ von Toiletten an Hochschulen und anderen öffentlichen Einrichtungen aufgerufen.

Denn „die momentane Situation, wie in unserer Universität Toiletten gekennzeichnet sind, entspricht nicht den Bedürfnissen vieler Student*innen und schafft weitreichend diskriminierende Räume, in denen sich Menschen unwohl und ausgeschlossen fühlen“, wissen die Mitglieder der Gruppe auf Facebook zu berichten. So erlebten viele Menschen auf diese Weise „strukturelle Diskriminierung und Gewalt in öffentlichen Toilettenräumen“. Um diesen Zustand zu beheben, soll das Präsidium der Goethe Universität mindestens eine „All Gender Toilette“ in jedem Gebäude einrichten.

Menschen sollen sich nicht über Genitalien definieren müssen

In ihrem Elan will die „Rosa Liste“ nicht erst das Ergebnis der derzeit laufenden Wahl zum „Studierendenparlament“ abwarten. Quasi als Munition für den Guerillakampf ums stille Örtchen bietet sie in den sozialen Medien Vorlagen an, die neben den alten, „diskriminierenden“ Schildern angebracht werden sollen.

Die Wichtigkeit ihres Anliegens unterstreicht die „Rosa Liste“ nachdrücklich: So sollte „es Menschen selbst überlassen werden, in welchem Geschlecht sie leben möchten, ohne sich über ihre Genitalien definieren zu müssen“. Was sind angesichts dieses Ziels schon so banale Sorgen wie bezahlbarer Wohnraum für Studenten, überfüllte Lehrveranstaltungen, eine ausufernde Bürokratie im Hochschulalltag und ein Semesterbeitrag von knapp 400 Euro?

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WIEN. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hält eine Regierungsbildung aus CDU und Grünen in Deutschland für wahrscheinlich. „Ich erwarte sogar, daß die nächste Regierung in Deutschland eine schwarz-grüne sein dürfte“, sagte Kurz der Welt am Sonntag. Seine Koalition aus der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und den Grünen könne „auch ein Modell für Deutschland sein“. Ein solcher Zusammenschluß habe „definitiv Vorbildcharakter“.

In Österreich teilten sich die Regierungsparteien die Aufgaben ihren Themenschwerpunkten entsprechend, erläuterte Kurz. Die Grünen seien „beim Klimaschutz und bei der Transparenz“ gefragt, während die ÖVP sich „für eine konsequente Linie in der Migration, für die Senkung der Steuerlast und eine standortfreundliche Wirtschaftspolitik“ einsetze. Es gelte zudem, Ökonomie und Ökologie „intelligent zu verbinden“.

Merz: Grüne sind Hauptgegner

Eine in diesem Sinne „ökosoziale Marktwirtschaft“ sei „zukunftsweisend für entwickelte Volkswirtschaften in Europa“. Im Gegensatz dazu hätten die großen Koalitionen von ÖVP und SPÖ dem Land nur geschadet. Seit Anfang des Jahres regiert in Österreich die ÖVP mit den Grünen zusammen. Die Konstellation ist auf Bundesebene neu.

Auch der CDU-Politiker Friedrich Merz hat ein schwarz-grünes Regierungsbündnis in Deutschland nicht ausgeschloßen. Die Grünen seien „vermutlich und zuerst einmal unser Hauptgegner bei der nächsten Bundestagswahl“, sagte Merz dem Internetportal t-online. Doch was danach komme, sei abzuwarten. „Bis zum Wahltag ist sich jeder selbst der Nächste.“

Kanzler ist gegen EU-Mission „Sophia“

Außerdem sprach sich Kurz gegen die erneute Aufnahme der EU-Seenotrettungsmission „Sophia“ aus. „Ich sage klar: Das wird es nicht geben. Österreich lehnt das strikt ab.“ Der Marineeinsatz habe dazu geführt, daß „mehr Menschen auf dem Mittelmeer gestorben sind, weil immer mehr Migranten durch die Aussicht auf Rettung angezogen wurden“. Die EU solle vielmehr den Waffenschmuggel nach Libyen kontrollieren. Zudem befürwortete der ehemalige ÖVP-Vorsitzende den Einsatz von Soldaten an den EU-Außengrenzen. „Es wäre sinnvoll, wenn illegale Migranten erst gar nicht nach Europa kommen.“  (hr)

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BUDAPEST. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat den Milliardär George Soros für den erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen an der Grenze zu seinem Land verantwortlich gemacht. „Das Soros-Netzwerk organisiert die Migration auf dem gesamten Balkan“, sagte Orbán laut Budapester Zeitung am Freitag im Kossuth-Radio. Wer das nicht sehe, müsse blind sein. Man solle nicht glauben, daß „diese Menschen hier vom Wind herbeigeweht“ worden seien. „Es sind Männer im Militäralter, die in guter körperlicher Verfassung sind und vorbereitet wurden.“

Die von Soros finanzierten Organisationen betrieben „de facto eine Migrationsberatung“. Und diese nimmt laut Orbán Formen eines „mafiösen, verdeckten Netzwerks“ an, das durch die „Unterstützung von NGOs und den Einkauf von Politikern durch George Soros finanziert und organisiert“ werde.

Orban: Weder Frauen noch Kinder

Beim jüngsten Ansturm auf die ungarische Grenze in der vergangenen Woche habe sich zudem einmal mehr gezeigt, daß sich unter den Migranten weder Frauen noch Kinder, sondern ausschließlich junge Männer befänden, erläuterte der ungarische Regierungschef. Zugleich beklagte Orbán, daß sein Land bislang zu wenig Geld von der EU für den Grenzschutz bekomme. Schließlich schütze Ungarn damit auch Österreich und Deutschland vor dem Flüchtlingsansturm vom Balkan.

Orbán hatte bereits im vergangenen Jahr Soros vorgeworfen, die illegale Einwanderung zu fördern. Mit einer Plakatkampagne griff seine Regierung neben dem ungarisch-stämmigen US-Milliardär auch den damaligen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker an. (ctw/krk)

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LONDON. Nach dem Terroranschlag eines Islamisten in London am Sonntag hat Premierminister Boris Johnson eine Gesetzesverschärfung angekündigt. Konkrete Pläne dazu wird Johnson am Montag bekanntgeben. Der 20 Jahre alte Terrorist Sudesh Amman mit Wurzeln in Sri Lanka war erst wenige Tage vor der Tat vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden.

Laut Scotland Yard trug der Attentäter den Nachbau eines Sprengstoffgürtels und stach im Londoner Stadtteil Streatham mit einem Messer auf Passanten ein. Drei Personen wurden verletzt. Kurz darauf gelang es der Polizei, Amman zu erschießen.

Johnson will „fundamentale Veränderungen“

Der IS-Unterstützer war 2018 im Alter von 18 Jahren zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden, nachdem die Polizei Anleitungen zum Bombenbau bei ihm gefunden hatte. Laut Medienberichten soll Amman zudem seine damalige Freundin aufgefordert haben, ihre Eltern zu enthaupten, da diese keine Moslems seien.

Darüber hinaus existierte eine Liste mit „Lebenszielen“ des Terroristen. Ganz oben stand darauf: zum Märtyrer werden. Er wurde nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis von der Polizei beobachtet.

Johnson sprach noch am Sonntag von „fundamentalen Veränderungen“, die als Reaktion auf die Tat notwendig seien. Unter anderem wolle er wissen, warum der Attentäter vorzeitig aus der Haft entlassen wurde. (tb)

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