Der katalanische links-nationale Politiker und ehemalige Vizepräsident der Regionalregierung in Barcelona, Oruin Junqueras, verliert sein Mandat im Europäischen Parlament. Dies hatte der EU-Parlamentspräsident David Sassoli der Öffentlichkeit mitgeteilt. Junqueras war im Oktober 2019 zu einer 13 Jahre langen Haft wegen Aufruhrs gegen die Zentralregierung in Madrid verurteilt worden.

Dieser Verurteilung und einem entsprechenden Amtsverlust als EU-Mandatar hatte zunächst aber der Europäische Gerichtshof (EuGH) widersprochen. Jetzt hat aber die spanische Wahlkommission in Madrid am 3. Jänner und der Oberste Gerichtshof am 9. Jänner entschieden, dass Junqueras, der nach der Verurteilung in Haft geblieben ist, weiterhin seine Haft verbüßen muss.

Junqueras drohten sogar 25 Jahre Haft in Spanien

Zu Beginn des Strafverfahrens gegen Oriol Junqueras drohten diesem sogar 25 Jahre Haft. Die Anklage lautete nämlich sogar auf Rebellion gegen den spanischen Staat und die Verfassung. Neben Junqueras wurden neun weiterer Politiker Kataloniens zu Strafen zwischen neun und dreizehn Jahren verurteilt. Das Urteil gegen Junqueras und seine Mitstreiter hatte im Herbst 2019 zu wochenlangen Unruhen in Katalonien geführt.

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Ein aggressiver rumänischer Staatsbürger schlug in der Nacht auf Freitag in Wien-Meidling seine Lebensgefährtin blutig. Der 40-jährige Mann hatte dem Alkohol zugesprochen und war in der gemeinsamen Wohnung in der Kriechbaumgasse ausgerastet. Er soll seine Freundin mehrere Stunden lang misshandelt haben, wobei er mit Küchengegenständen und der Stange eines Duschvorhangs zugeschlagen hat. Mehrmals wollte die Frau die Wohnung verlassen, aber der Täter hinderte sie durch fortgesetzte Gewaltanwendung und Drohungen immer wieder daran.

Erst nach einigen Versuchen konnte die Frau die Wohnung verlassen und auf die Straße flüchten. Stark blutend wurde sie am Gehsteig von Passanten entdeckt, die die Rettung sowie die Polizei verständigten. Die Verletzte hatte zahlreiche Rissquetschwunden am gesamten Körper durch die Gewalt erlitten und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Spezialeinheit WEGA stürmte Wohnung des Gewalttäters

Polizeikräfte aus dem Bezirk und die Spezialeinheit WEGA stürmten die Wohnung und nahmen den Gewalttäter fest. Die Wohnung soll einem Schlachtfeld geglichen haben. Der Rumäne wurde wegen Freiheitsentziehung und absichtlich schwerer Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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Seit Monaten gehen aufgebrachte Franzosen gegen die Politik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf die Straße, mitunter entlädt sich ihr Frust auch in Gewalt und Anarchie. Die hitzigen Franzosen wollten damit die geplante Pensionsreform verhindern.

Teuerstes Pensionssystem der OECD

Dabei hat Frankreich das teuerste Pensionssystem aller OECD-Staaten. Und noch dazu ein kompliziertes: Die Pension ergibt sich aus einer Grundrente und einer obligatorischen Zusatzrente. Typisch für die seit Jahrzehnten in Frankreich übliche sozialistische Klientelpolitik, in der immer einige „gleicher“ sind, besitzt das Land 42 Sondersysteme für Staatsunternehmen. Die „Gleicheren“ genießen dort hohe Privilegien beim Pensionsantrittsalter und bei der Höhe der Pension.

Damit wollte Macron aufräumen – gestützt von der Mehrheit der Franzosen, wie Umfragen belegten. Doch er erntete Proteste der Gewerkschaften, die infolge der Gelbwestenbewegung der Vergangenheit schnell auf fruchtbaren Boden fielen. Viele Franzosen nutzten die Gelegenheit und gaben ihrer Unzufriedenheit mit der gesamten Politik Macrons, die nicht den Franzosen sondern den Globalisten dient, Ausdruck. In Paris warfenvermummte Demonstranten am Samstagnachmittag Schaufensterscheiben ein und Gegenstände in Richtung der Polizei. Die Polizisten setzten Tränengas ein.

Machtkampf entschieden

Jetzt dürfte der Machtkampf zwischen Regierung und Gewerkschaften entschieden sein: Die Verteidiger der Pfründe haben gegen die unbeliebte Regierung gewonnen. Die französische Regierung hat im Konflikt um die Pensionsreform deutliche Zugeständnisse an die Gewerkschaften gemacht: Die geplante Anhebung des Pensionsantrittsalters auf 64 Jahre werde vorläufig aus der Gesetzesreform gestrichen, erklärte Frankreichs Premierminister Édouard Philippe am Samstag.

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Nachdem der schwarz-rot besetzte Verfassungsgerichtshof im Dezember 2019 das noch unter Türkis-Blau beschlossene Sozialhilfe-Grundsatzgesetz in drei von dreizehn beanstandeten Punkten aufgehoben hat, setzt die FPÖ notwendige Schritte zur Sanierung dieser für die Bekämpfung des Sozialbetrugs und der Einwanderung in den österreichischen Sozialstaat so notwendigen Rechtsmaterie.

FPÖ drängt auf Umsetzung

Während ÖVP und Grüne die Umsetzung der „Mindestsicherung Neu“ mit keinem Wort in ihrem Regierungsprogramm erwähnen, hat FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl jetzt die notwendigen gesetzlichen Maßnahmen zu einer raschen Ausführungsgesetzgebung der Bundesländer auf den Weg gebracht. Alle nicht aufgehobenen Gesetzesstellung sollen möglichst rasch umgesetzt werden und die übrigen drei inhaltlich repariert werden. Das sind die degressiven Staffelung für Kinderzuschläge, der Arbeitsqualifizierungsbonus und die Sozialhilfe-Statistik. Dazu hat die FPÖ Anträge im Parlament eingebracht.

Kinderzuschläge, Arbeitsqualifizierungsbonus und Statistik können saniert werden

Alle drei Punkte können nach Meinung von Verfassungsrechtlern und Sozialrechtsexperten saniert werden:

Die degressive Staffelung für Kinderzuschläge: Eine mögliche jedenfalls verfassungskonforme Variante ist bereits vorgezeichnet: Da die von den Anfechtungswerbern behauptete Überdeterminierung des Grundsatzgesetzes letztlich in keinem Punkt beanstandet wurde, dürfte wohl auch die vollinhaltliche Übernahme der Haushaltsdeckelregelung des Oberösterreichischen Mindestsicherungsgesetz nicht zu beanstanden sein. Ebenso könnte etwa ein einheitlicher prozentueller Zuschlag pro Kind vorgesehen werden.

Arbeitsqualifizierungsbonus: Eine mögliche jedenfalls verfassungskonforme Variante könnte darin bestehen, dass die Pflichten nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) und/oder dem Integrationsgesetz (IntG) weiter präzisiert und engmaschig verschärft werden, sodass im Ergebnis nur jene Asylberechtigten eine volle Leistungshöhe beanspruchen können, die Vollzeit mit der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse bzw. weiterer Arbeitsqualifizierung beschäftigt sind. Ebenso ist es durchaus denkbar, für die Inanspruchnahme von ÖIF-Kursangeboten des Staates einen direkten Selbstbehalt vorzusehen.

Sozialhilfe-Statistik: Dieses technische Detail ist durch die geforderte nähere Konkretisierung problemlos zu reparieren. Eine Reparatur könnte aber entbehrlich sein, da die Länder ohnehin in ihren Ausführungsgesetzen entsprechende Verpflichtungen zur zwischenbehördlichen Datenweitergabe vorzusehen haben.

Rätselraten um ÖVP-Position im nächsten Sozialausschuss

Gespannt ist man bei der FPÖ jedenfalls, was die ÖVP-Fraktion im Sozialausschuss am 16. Jänner in diesem Bereich für eine Haltung einnehmen wird. Vor allem die Position von ÖVP-Klubobmann August Wöginger, der unter Türkis-Blau der Chefverhandler in Sachen Sozialhilfe-Grundsatzgesetz gewesen ist, wird sich hier positionieren müssen.

Dass die ÖVP wieder einmal in der ihr ureigensten Art und Weise „durchtaucht“, wird wohl in Sachen Mindestsicherung nicht gehen können. Sebastian Kurz als Bundeskanzler hat allerdings schon angekündigt, dass er sich der Frage der Mindestsicherung auf Bundesebene derzeit nicht stellen möchte. 

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Als „vaterlandsloser Gesell“ stellt sich wieder einmal EU-Kommissar Johannes „Gio“ Hahn von der ÖVP gegenüber den österreichischen Interessen dar. Während er das „pro-europäische Programm“, gemeint „pro-EU-Programm“ der neuen Bundesregierung lobt, drängt Hahn auf höhere Beiträge Österreichs an Brüssel. Als Budgetposten, die mehr Geld aus Österreich vertragen könnten, nannte er den Klimawandel, die Grenzsicherung, die Positionierung der EU in der Welt und die Nachbarschaftspolitik gegenüber Afrika.

Österreich und andere Nettozahler lehnen aber höhere Beiträge an Brüssel strikt ab. Hahn verweist in diesem Zusammenhang auf Verhandlungen, die im Gange seien. Dort wolle man den Widerstand gegen noch höhere EU-Beiträge brechen.

Hahn argumentiert mit mehr Mittel für Grenzschutz

Hahn argumentiert insbesondere mit mehr Mittel für den EU-Grenzschutz und zusätzliche Regionalmittel, die auch wieder Österreichs Agrarsektor zu Gute kommen würden, um die Österreicher dazu zu bringen, noch mehr Steuergeld an die EU abzuliefern.

Reserviert zeigt sich Hahn gegenüber der Haltung Österreichs im Zusammenhang mit dem Mercosur-Abkommen, das dank der blauen Regierungsarbeit abgelehnt werde. Jetzt werde es darauf ankommen, wie andere Länder mit Mercosur umgehen, und wie sich das auf die gesamte EU-Politik auswirke.

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Nicht weniger als 61.582,52 Euro Schaden sollen insgesamt sechs Somalier in Wien-Hietzing verursacht haben. Die sechs Einwanderer aus Afrika, drei Frauen und drei Männer im Alter von 21, 22, 29, 35, 41 und 42 Jahren, sollen über eine Scheinanmeldung in der Rabengasse zu einer Wiener Wohnsitzadresse gelangt sein. Offiziell wohnte in dieser Wohnung ein 42-jähriger Österreicher mit Frau und Kind, in der lediglich 50 qm2 großen Wohnung waren aber die Somalier ebenfalls angemeldet.

Eine Nachschau an der Wohnadresse ergab aber, dass lediglich die dreiköpfige Familie dort wohnte, nicht aber die sechs weiteren Personen aus dem Einwanderermilieu.

Grundversorgung und Mindestsicherung kassiert

Die sechs Somalier mussten monatlich 150 Euro an „Miete“ an den Wohnungsbesitzer abliefern. Über die Wohnsitzadresse und die vom „Vermieter“ ausgestellten Mietzinsbestätigungen erschlichen sich die Migranten die hohen Auszahlungen aus dem Titel der Grundversorgung und der Mindestsicherung.

Alle sechs verdächtigen Somalier wurden jetzt wegen gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt. Bisher zeigte sich nur einer der Tatverdächtigen geständig. Noch nicht offiziell bekannt ist, wie mit dem „Vermieter“ als vermeintlichen Beitrags- und Bestimmungstäter strafrechtlich umgegangen wird.

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Während die US-Öffentlichkeit wie gebannt auf die dramatischen Ereignisse im Iran und das Impeachment-Verfahren in Washington starrt, geschehen im Hintergrund Dinge, die die Zukunft des Landes und das Schicksal der amerikanischen Bevölkerung erheblich stärker beeinflussen werden als die Besetzung des Präsidentensessels oder eine weitere kriegerische Eskalation im Nahen Osten.

Analyse von Ernst Wolff

Im September vergangenen Jahres ist es am Repo-Markt (Repo steht für „repurchase operation“ und bezeichnet Rückkaufvereinbarung), an dem sich US-Banken über Nacht mit frischem Geld versorgen, zu schweren Verwerfungen gekommen. Zur Beruhigung des Marktes, der zuvor zehn Jahre lang ohne größere Turbulenzen funktioniert hatte, griff die Federal Reserve ein und beschwichtigte die Öffentlichkeit mit der Behauptung, es handle sich um kurzfristige Probleme, die sie schnell aus der Welt schaffen werde.

Diese Argumentation ist mittlerweile durch die Realität widerlegt worden. Die FED hat ihre Bilanz im Rahmen ihrer Interventionen am Repo-Markt innerhalb von dreieinhalb Monaten um über 400 Milliarden Dollar ausgeweitet, ohne dass ein Ende der Eingriffe abzusehen wäre.

Eingriffe bis mindestens Ende April

Allein am 2. Jänner, dem ersten Arbeitstag dieses Jahres, griff sie mit 57 Milliarden Dollar ein, am Donnerstag, den 9. Jänner, waren es 83,1 Milliarden Dollar. Am selben Tag trat der stellvertretende Vorsitzende der FED, Richard Clarida, vor die Medien und kündigte an, die Eingriffe würden bis mindestens Ende April fortgesetzt.

Auch das dürfte nur Wunschdenken sein, denn es handelt sich bei den Turbulenzen am Repo-Markt nicht um eine vorübergehende Schwäche, sondern um ein fundamentales Problem der US-Finanzindustrie, deren Schicksal mit dem eines Suchtkranken zu vergleichen ist, dem mit herkömmlichen Methoden nicht mehr geholfen werden kann.

Hintergrund für weitere Entwicklungen maßgebend

Der US-Aktienmarkt erlebt seit zehn Jahren einen historisch nie dagewesenen Boom, der sich offenbar durch nichts mehr erschüttern lässt. Selbst die schlimmsten Nachrichten lassen den Dow Jones nur kurz nachgeben, um anschließend wieder neue Rekordstände zu erklimmen und Präsident Trump zu veranlassen, einmal mehr auf die „großartige Wirtschaft“ unter seiner Führung zu verweisen.

Das aber ist nichts als eitles Geschwätz. Der Aufschwung hat lange vor seiner Amtszeit begonnen und die US-Wirtschaft ist nach der letzten Rezession nur sehr schwach gewachsen. Der Boom an den Aktienmärkten ist ausschließlich der Tatsache zu verdanken, dass die FED nach der Krise von 2007/08 Unmengen an Geld ins System gepumpt und zu immer niedrigeren Zinsen an Großinvestoren vergeben hat.

Zurückrudern gescheitert

Zwar hat sie zwischen 2015 und 2018 versucht, diese Geldschwemme einzudämmen, doch der Versuch ist zum Jahresende 2018 gescheitert. Seitdem hat sie die Zinsen weitere drei Mal gesenkt und mit ihrer Intervention am Repo-Markt eine neue Runde der billigen Geldvergabe an Großinvestoren eingeläutet.

Diese Liquiditätsschwemme sorgt dafür, dass Geld entweder direkt in den Aktienmarkt fließt oder dass Großkonzerne immer neue Aktienrückkäufe unternehmen und die Kurse auf diese Weise manipulieren können.

Realeinkommen sinken

Für die amerikanische Bevölkerung bedeutet der Prozess vor allem eines: Die weitere Zunahme der Explosion sozialer Ungleichheit. Die Gewinne an den Aktienmärkten kommen der großen Masse nämlich nicht zugute. Stattdessen sorgt das Gelddrucken dafür, dass der US-Dollar langfristig weiter an Wert verliert, die Realeinkommen also auf breiter Front sinken.

Ein hervorragendes Beispiel für das Ausmaß der gegenwärtigen Umverteilung von unten nach oben liefern die Großbank JP Morgan und ihr Chef Jamie Dimon: Dimons Aktienpaket hat auf Grund der FED-Interventionen allein im vierten Quartal 2019 einen Wertzuwachs um mehr als $ 250 Millionen erlebt – im selben Jahr, in der JP Morgan einige hundert Angestellte „aus Kostengründen“ in die Arbeitslosigkeit entlassen hat.

System wankt

Selbst wenn es der FED gelingen sollte, den Repo-Markt unter Kontrolle zu bringen, wird sie die Süchtigen – die US-Großinvestoren – weiter mit billigem Geld versorgen müssen. Und da das gegenwärtige System auf Wachstum aufbaut, werden die verabreichten Dosen immer höher ausfallen müssen.

Ob das US-Finanzsystem durch die Ereignisse am Repo-Markt in die finale Phase seines Bestehens eingetreten ist, wird sich zeigen, da niemand weiß, zu welchen weiteren Manipulationen die Verantwortlichen noch fähig sind. Auf jeden Fall werden die zu erwartenden Maßnahmen die Probleme nicht lösen, sondern das System weiter untergraben, es langfristig noch stärker destabilisieren und nicht nur mit absoluter Sicherheit zu seinem endgültigen Zusammenbruch führen, sondern diesen auch noch schlimmer als ohnehin unvermeidbar ausfallen lassen.

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Das traditionelle Neujahrstreffen der FPÖ findet heuer im Burgenland statt, wo in zwei Wochen Landtagswahlen anstehen. Am 28. Dezember hatte die blaue Landesgruppe ihren Intensivwahlkampf eröffnet. Laut Klubobmann Geza Molnar gehe es „nicht darum, wer die Wahl gewinnt, sondern darum, in welcher Konstellation das Burgenland in den kommenden fünf Jahren regiert werde.“ In diesem Sinne ist das Ziel für die Wahl die Fortsetzung der Regierungsbeteiligung.

Freiheitliche Familie

Doch zunächst lud Landesparteiobmann Johann Tschürtz ins Messezentrum von Oberwart. Rund 1.300 Gäste werden erwartet. Beim Neujahrstreffen sollen die Turbulenzen des vergangenen Jahres abgeschlossen und die Wege als stärkste Oppositionspartei aufgezeigt werden.

Nach Grußworten der Zweiten Landtagspräsidentin Ilse Benkö wird Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz aufs Podium kommen. Nach ihm spricht Klubobmann Herbert Kickl und zuletzt der aus dem jüngsten österreichischen Bundesland stammende blaue Bundesparteiobmann Norbert Hofer.

Das große FPÖ-Neujahrstreffen 2020

Jetzt LIVE aus Oberwart: Das große FPÖ-Neujahrstreffen mit Norbert Hofer, Herbert Kickl und Johann Tschürtz. Seid alle LIVE dabei!

Gepostet von FPÖ am Samstag, 11. Januar 2020

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Das Christkind brachte der Unzensuriert-Redaktion unerwartet Post. Am 24. Dezember 2019 wurde uns eine Klage der “Kronen Zeitung” übermittelt, konkret sind die klagenden Parteien die KRONE-Verlags GmbH & Co. KG sowie die Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag GmbH & Co KG.

Krone klagt wegen Bericht über Abonnement-Kündigungen

Grund: Unser Artikel vom 26. November 2019, in dem unzensuriert über eine Information, die aus dem Inneren der Kronen Zeitung gekommen ist, berichtet hat. Laut unseren Informationen kam es in letzter Zeit zu etwa 70.000 Abonnement-Beendigungen. Wir gaben der “Kronen Zeitung” auch die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen. Das tat sie nicht, wie üblich, durch eine einfache Beantwortung unserer Anfrage, sondern durch Zustellung der erwähnten Klage.

Auf mehreren Seiten wird angeführt, dass unserer Berichterstattung kreditschädigend sei, so wird beispielsweise angeführt:

Die Behauptung, dass 70.000 Personen innerhalb kürzester Zeit ihr Krone-Abonnement gekündigt haben, wobei dies in der Mehrzahl der Fälle auf eine angebliche unkorrekte Berichterstattung über die FPÖ zurückzuführen sei, ist massiv kreditschädigend. Dies noch dazu, wenn dies mit dem Hinweis verbunden wird, dass man sich dadurch monatlich € 28,40 ersparen kann, von denen man einen Teil an einen Verein spenden möge, der in Wahrheit mit der beklagten Partei ident ist. Selbst wenn sich nur ein einziger Abonnement durch die unrichtige Tatsachenbehauptung der beklagten Partei zu einer Abonnementenkündigung ermuntert fühlen sollte, wäre dies auf Jahre hinaus ein wirtschaftlicher Nachteil von € 349,80 pro Jahr, von allfälligen nachteiligen Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten von potentiellen Kunden ganz abgesehen.

Nicht Linkskurs, sondern “böse Online-Medien” schuld an Rückgang der Leser

Die klagenden Parteien schreiben hier von einer unrichtigen Tatsachenbehauptung (es gab von unzensuriert diesbzüglich keine Tatsachenbehauptung, sondern wir berichteten im Konjunktiv über eine uns zugespielte Information). Einen konkreten Beweis, dass dem aber nicht so sei, dass an die 70.000 Abonnement-Beendigungen in letzter Zeit stattgefunden hätten, sucht man in der seitenlangen Anklageschrift allerdings vergeblich. Stattdessen wird fast weinerlich darüber philosophiert, dass der Rückgang ganz andere Ursachen habe und gar nicht so schlimm sei.

Alle Printmedien haben weltweit mit Auflagenrückgängen zu kämpfen. Dies hat mehrere Gründe und trifft vor allem Tageszeitungen mit einem hohen Abonnentenanteil, wie die [sic!] bei der Kronen Zeitung der Fall ist. Der primäre Grund liegt in der Online-Berichterstattung, die einerseits – weitgehend – “gratis” und andererseits wegen des unterschiedlichen “Vertriebsweges” naturgemäß aktueller ist. Vor allem junge Menschen informieren sich primär über die Onlinemedien und lesen kaum mehr Tageszeitungen. Dies führt dazu, dass der Anteil an älteren Abonnentinnen und Abonnenten überproportional groß ist. So sind zB. knapp 40% der Krone-Abonnenten älter als 70 Jahre, sodass ein namhafter Rückgang der Abonnentenzahlen laufend biologisch bedingt ist und dies in Zukunft immer mehr sein wird. Die auf diese Weise beendeten Abonnementverträge werden auch von jüngeren Menschen nicht verlängert bzw. neu abgeschlossen. Ein großer Teil der alten Menschen lebt alleine, die Internet-affine Jugend, die ohnedies vielfach mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, informiert sich lieber gratis über das Internet. Dazu kommt in Österreich, vor allem in Wien, noch die Situation, dass es de facto zwei Gratiszeitungen – Heute und Österreich – gibt. Wenn man sich pro Jahr € 340 ersparen kann und man sich trotzdem über eine gedruckte Zeitung informieren will, liegt es nahe, zur Gratiszeitung zu greifen.

Nach diesem Lamento stellt sich die Frage, welche Daseinsberechtigung die Kronen Zeitung noch für sich selbst sieht. Jedenfalls ziemlich traurige Zeilen für ein (ehemaliges) Boulevard-Flaggschiff.

Krone bestätigt in Klageschrift Grundlage des Unzensuriert-Berichts

Dass es einen Abonnenten-Rückgang und somit eine reale Grundlage des Unzensuriert-Berichts gibt, wird dann einige Absätze später sogar bestätigt:

Die Verringerung der Anzahl der Abonnements geht lediglich zu etwa 70% auf Kündigungen der Abonnenten zurück. Dem steht der Neuabschluss von Abonnementverträgen in einer Größenordnung von etwa 80% der Anzahl der Abonnementkündigungen gegenüber. Wegen des Inhalts der Berichterstattung werden durchschnittlich ca 1% der Abonnementverträge aufgekündigt, wobei dies nur teilweise die politische Berichterstattung betrifft. Von Anfang November bis zum 25.11.2019 erfolgten lediglich ca 100 “FPÖ-motiviert” Kündigungen.

Spannend auch, woher die “Kronen Zeitung” genau wissen will, aus welchen Motiven gekündigt wird, denn eine derartige Angabe von Gründen ist für eine Kündigung nicht notwendig. Darüber hinaus wollten wir in unserer Anfrage wissen, wie der Abo-Rückgang seit Mai 2019 war und nicht nur seit 1. November. Tatsache ist jedenfalls, dass es auf Facebook zu unserem Artikel zahlreiche Postings gab, die bestätigen, dass viele ehemals sehr treue “Krone-Leser” das Blatt bereits vor der Veröffentlichung des geklagten Artikels gekündigt haben, hier ein Auszug:

Abo der Propaganda Krone nach 33 Jahren gekündigt 👍

vor drei Wochen gekündigt!

Mein Trafik-Abo läuft am Freitag aus und wird sicher nicht mehr verlängert. Diese Berichterstattung ist sowas von linkslastig geworden. Um mein Geld nicht mehr

Mein Abo läuft am Samstag aus

Krone Abo nach 30 Jahren gekündigt

Mein Abo schon letztes Jahr gekündigt

Ich gehöre dazu

Bin ich mit der Krone Abokündigung doch nicht alleine. Danke

Mein Abo ist im Jänner vorbei, nach 15 jahren

Abo nach fast 40 Jahren gekündigt!

Habe schon lange gekündigt 👎

Auch ich habe sie gekündigt.

Ich kann leider erst nächsten April kündigen

Zeitung kündigen und schwups hat man Bäume gerettet. Umweltauftrag erfüllt

Haben auch die Krone gekündigt weil die Krone nicht mehr Partei unabhängig ist !!!!

Ich hab’s hier gemacht…vor etlichen wochen…hab angerufen bei krone die sagten mir sie haben keine Kündigung erhalten..

Schon vor 2 Jahren gekündigt. Nach 30 Jahren

habs auch schon gekündigt !!😉😉👍👍

Habe auch schon gekündigt

Haben die Krone 20 Jahre gehabt habe sie im Jänner gekündigt

Ich hab mein Abo schon vor drei Monaten gekündigt 😉

Keine konkrete Antwort der Kronen Zeitung

Nachdem unsere letzte Mail-Anfrage betreffend Abo-Kündigungen mit einer Klage beantwortet wurde, haben wir aus journalistischer Sorgfaltspflicht nochmals eine Anfrage geschickt und hätten dazu gerne auch unseren Lesern die Antwort zur Verfügung gestellt, jedoch kam bis dato keine. Unsere Anfrage lautete:

Uns wurde aus einer Quelle innerhalb der Kronen Zeitung zugetragen, dass in letzter Zeit zahlreiche Abonnenten verloren gingen. Konkret sollen an die 70.000 Abo-Kündigungen eingelangt sein.

Können Sie das bestätigen?

Falls nein, wieviele Abo-Kündigungen bzw. Abos die anderweitig beendet wurden (Zeitablauf, …) gab es seit dem Mai 2019?

Was werden Sie dagegen unternehmen?

Müssen Sie wegen etwaiger finanzieller Einbußen Kündigungen aussprechen?

Erwarten Sie eine finanzielle Kompensation durch Mehreinnahmen für Inserate, vor allem aus Inseraten der heute angelobten türkis/grünen Regierung?

Wir freuen uns über eine Stellungnahme bis morgen (8.1.) 12.00 Uhr.

Unzensuriert im Wettbewerb mit der Kronen Zeitung?

Unzensuriert besteht seit 2009 und sieht sich als nonkonformistische Online-Zeitung mit einem Jahresbudget, das beispielsweise weit unter den Gehaltskosten für den Krone-Chefredakteur und nur geringfügig über dem in der Klage angegeben Gesamtstreitwert von 70.000 Euro liegt. Dass nun die Kläger behaupten, unzensuriert stehe im Wettbewerb mit der Kronen Zeitung, ehrt uns, entspricht jedoch nicht den Tatsachen.

Aufgrund der Klage unterlassen wir es nun und künftig, unsere Leser aufzufordern, sich durch das Kündigen des Krone-Abos Geld zu ersparen. Stattdessen appellieren wir einmal mehr, Medienprojekte wie unzensuriert finanziell zu unterstützen. Wer nun – vor allem auch zur Unterstützung in diesem Gerichtsverfahren – unterstützend tätig sein will, findet die notwendigen Daten unterhalb des Artikels. Über den Fortgang dieses Kampfes “David gegen Goliath” werden wir natürlich weiter berichten.

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Obwohl der Tourismus im Urlaubsparadies Türkei boomt und immer mehr Deutsche ihre Ferien dort verbringen, stellen zahlreiche Türken einen Asylantrag in Deutschland. Erschreckend: 75 Prozent der Anträge werden auch noch positiv beschieden. von Roscoe Hollister Fluchtsuchende aus der Türkei haben gute Aussichten auf Anerkennung ihres Asylantrags in Deutschland. Wie die gleichgeschaltete WeLT berichtet, werden immer […]

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