Rivalisierende Banden liefern sich in Schweden seit Jahren kriegerische Auseinandersetzungen im Kampf um ihre kriminellen Territorien. In Stockholm, Malmö und Göteborg gehören Schießereien und Bombenexplosionen fast schon zum Alltag. Die Art und Weise, in der in Schweden über diese Entwicklungen debattiert wird, erklärt besser, wie es zu den Zuständen kommen konnte, als es vielen der Debattierenden lieb sein dürfte. Die Zahlen und Statistiken sowie die dazugehörigen Interpretationen, sind ebenso vielfältig, wie das Land selbst es so verzweifelt zu sein versucht.

Insgesamt ist die Zahl der Verbrechen in Schweden laut offizieller Statistik in den letzten Jahren gestiegen. Von rund 1.370.000 im Jahr 2010 auf mehr als 1.550.00 im vergangenen Jahr. Vor allem auch im Bereich „Mord, Totschlag und Angriff mit tödlichem Ausgang“ ist die Zahl der Taten in die Höhe gegangen: 2010 gab es 329 solcher Fälle, 2018 waren es 449. Im vergangenen Jahr gab es im ganzen Land mehr als 300 Schießereien, bei denen 45 Menschen ums Leben kamen.

Probleme wurden wegignoriert

Ausgerechnet in Malmö soll die Zahl der Schießereien 2018 aber gesunken sein. Laut einer im September veröffentlichten Statistik gab es 2017 in der weit über die schwedischen Grenzen als Problemstadt bekannten Metropole 65 Schießereien. 35 Menschen wurden dabei verletzt, sieben kamen zu Tode. Dieses Jahr waren es (bis zum 1. September) 22 Schießereien, bei denen zehn Menschen verletzt und drei getötet wurden. Die unterschiedlichen Zahlen könnten, so heißt es in einem Artikel des Stern, auf unterschiedlichen Definitionen beruhen

Schweden ist schon lange der Beweis, daß Probleme nicht verschwinden, nur weil man die Augen vor ihnen verschließt. Wohl in keinem anderen Land der Welt haben die Eliten so konsequent versucht, die aus der Einwanderung resultierenden Problem wegzuignorieren. Zusammenhänge zwischen Kriminalstraftaten und der Herkunft, beziehungsweise dem ethno-kulturellen Hintergrund der Straftäter, werden in der vermeintlichen linksliberalen Vorzeigedemokratie konsequent und von oben gewollt verschleiert.

Polizei und Staat in Schweden registrierten weder die Religion noch die ethnische Zugehörigkeit von Tatverdächtigen. Selbsternannte Faktenchecker aus dem linksliberalen Journalismus greifen daher gerne zu dem Taschenspielertrick, kritische Berichte, über Migranten-Kriminalität in dem Land als „Fake News“ abzutun, da sich die darin gemachten Behauptungen ja nicht durch harte Zahlen belegen ließen. Damit folgen auch deutsche Medien der offiziellen, als Code 291 bekanntgewordenen, Anweisung an die schwedische Polizei: „Nichts soll nach außen dringen.“ Dies gilt insbesondere bei Taten, an denen Asylbewerber beteiligt sind.

Unerwiderte, unterwürfige Liebe

Die meist sozialdemokratisch geführte parlamentarische Monarchie gehört zudem zu den Vorkämpfern in Europa gegen sogenannte Haßrede im Internet. Das „Hets mot folkgrupp“ („Hetze gegen Volksgruppen“) -Gesetz soll alle zur Rechenschaft ziehen, die sich in vermeintlich unangebrachter Weise über Einwanderer oder den Islam äußern. Meistens trifft es Rentner.

Also ältere Menschen, die in der liberalen schwedischen Demokratie aufgewachsen sind und noch immer glauben, die alten Prinzipien der Meinungsfreiheit würden dort noch immer und auch im Internet gelten. Schwedische Medien verwenden übrigens für das Gesetz fast ausschließlich das Kürzel „HMF“, da es auf Grundlage des noch recht neuen Paragraphen, inzwischen zu so vielen Anzeigen und Anklagen kommt, daß die Abkürzung die Arbeit für die Journalisten deutlich einfacher macht. Genutzt hat die dem Volk aufgezwungene überbordende Toleranz des schwedischen Staates gegenüber den Migranten dem Land nichts.

Die für den postmodernen Europäer so typische, unterwürfige Liebe zu den kulturfremden Einwanderern, bleibt wieder einmal weitgehend unerwidert. Wie so häufig und wohl nicht ganz zu unrecht, wird sie, von den so Geliebten vor allem als Schwäche empfunden und damit zutiefst verachtet. Gruppenvergewaltigungen, Jugendkriminalität und gewaltbereite Islamisten prägen mehr und mehr das Bild, das viele, gerade auch im Ausland, vom heutigen Schweden haben.

Die Schuld gibt man den Dänen

Im Inland versuchen einige noch immer die massive Integrationsverweigerung, vor allem moslemischer Einwanderer, kleinzureden, zu relativieren, oder die Schuld hierfür anderswo zu suchen. Als der dänische Justizminister, Søren Pape Poulsen, 2017 die schwedische Migrationspolitik kritisierte und sie als eine Ursache der hohen Kriminalität identifizierte, behaupte Malmös Bürgermeisterin, Katrin Stjernfeldt Jammeh, es wäre das Nachbarland selbst, daß die kriminellen Banden nach Schweden exportiere.

Die schwedische Regierung sieht die Ursache für die gewachsene Kriminalität im gestiegenen Drogenkonsum und der Kriminologe Manne Grell von der Universität Malmö erklärt sich den Anstieg der Verbrechen – politisch korrekt, theoretisch, unscharf und unkonkret – mit einer „Normverschiebung“ im kriminellen Milieu.

Der Kaiser steht derweil noch immer splitterfasernackt im vielleicht liberalsten aller Königreiche, und keiner will es ihm sagen. Wenn er ein wenig zu frösteln beginnt, schiebt ihn ein alter schwedischer Sozialdemokrat einfach ein bißchen näher an das wärmende Feuer der letzten Bombenexplosion.

Die bolivianischen Sicherheitskräfte setzen Panzer und Hubschrauber gegen die protestierende indigene Bevölkerung ein. Die selbsternannte Übergangs-Präsidentin Añez hat ihnen Straffreiheit bei Verbrechen gegen die Menschen gewährt. Zuvor hatte sie die indigene Bevölkerung als “satanisch” bezeichnet.

“Keine Panik”, schreibt die Research-Abteilung der DZ Bank und legt einen durchaus optimistischen Konjunktur-Ausblick für das Jahr 2020 vor. Allerdings seien die Zentralbanken am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen, nun müssten die Staaten kräftig investieren.

Großbritannien muss auch im kommenden Jahr seinen monatlichen Beitrag für den EU-Haushalt beisteuern, obwohl der Brexit-Termin für den 31. Januar 2020 angesetzt wurde.

„Extinction Rebellion“ gilt als der extremistische Ausleger der aktuellen Klima-Aktivisten. Mitfinanziert von Greenpeace, Attac und über Zwischenorganisationen von der „Open Society Foundation des George Soros steht Extinction Rebellion bei weitem nicht nur für den Umbau des Wirtschaftssystems, sondern auch des politischen Systems. Entsprechend wohlwollend begleitet die Linke diese radikale Umwelt-Bewegung.

Politisch unkorrekte Einstellung

Doch jetzt ist es wohl vorbei mit der Gunst des politisch korrekten Establishments. Denn Roger Hallam, Mitgründer von Extinction Rebellion, verließ in einem Interview mit der Zeit den Korridor der erlaubten Meinungen. Er befindet nämlich die deutsche Haltung zum Holocaust für schädlich:

Das Ausmaß dieses Traumas kann lähmen.

In dem Gespräch meinte er, dass dies verhindere, „dass man daraus lernt.“ Es tue den Deutschen nicht gut, dass sie den Holocaust fälschlicherweise für einzigartig hielten:

Tatsache ist, dass in unserer Geschichte Millionen von Menschen unter schlimmen Umständen regelmäßig umgebracht worden sind.

Weder einzigartig noch einmalig

Der Holocaust sei damit weder einzigartig noch einmalig. Genozide, so der Klimaaktivist, habe es in den vergangenen 500 Jahren immer wieder gegeben. Als Beispiel nannte der 52-jährige Brite den Völkermord im Kongo durch die Belgier im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Um ehrlich zu sein, könnte man sagen: Das ist ein fast normales Ereignis.

Daher sei der Holocaust für Hallam „nur ein weiterer Scheiß in der Menschheitsgeschichte“.

Reflexartige Reaktionen

Reflexartig reagierte der deutsche Verlag, der ein Buch von Hallam in einer Woche auf den Markt hätte bringen wollen. Die geplante Veröffentlichung wurde unter der Begründung der Äußerungen zum Holocaust durch den XR-Mitbegründer abgesagt. Beim Schuldkult kennt der Deutsche eben kein Pardon.

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Es vergeht kaum noch eine Woche, in der nicht ein – meist ausländischer – Gewalttäter als „geistig abnorm“ eingestuft und auf unbestimmte Zeit in eine entsprechende Anstalt eingewiesen wird. Nicht selten kommen diese Täter nie mehr frei, selbst wenn sie ihre Strafe längst abgesessen haben. Denn wenn von ihm weiterhin Gefährlichkeit ausgeht, bleibt er hinter Gittern. Das kommt dem Steuerzahler extrem teuer, denn mit mehr als 500 Euro pro Tag (!) kostet ein Insasse des sogenannten „Maßnahmenvollzugs“ mehr als dreimal so viel wie ein normaler Häftling.

Kommentar von Unzensurix

Zudem sind die entsprechenden Anstalten wie etwa am Mittersteig in Wien-Wieden oder im niederösterreichischen Göllersdorf (Bezirk Hollabrunn) aufgrund des immensen Andranges bereits dermaßne überfüllt, dass viele Verurteilte oft viele Monate in normalen Haftanstalten zwischengelagert werden, bis ein entsprechender Platz frei ist. Für Mithäftlinge wie Justizwachebeamten eine latente Gefahr im normalen Häfen-Alltag.

Wie beim Heer: Jabloner erklärt auch Justiz für „kaputtgepart“

In einem bemerkenswerten Interview im Staatsorgan Wiener Zeitung (Herausgeber ist das Bundeskanzleramt) hatte Übergangs-Justizminister Clemes Jabloner erst vor wenigen Tagen auf die bedrohliche Situation hingewiesen und der (etwa durch Massen von Asylverfahren) hoffnungslos überlasteten Justiz inklusive Maßnahmenvollzug quasi die Pleite und Handlungsunfähigkeit diagnostiziert (er könnte sich diesbezüglich mit dem Verteidigungsminister solidarisieren, den die gleichen Sorgen plagen). Sowohl Jabloner, wie auch den beiden amtlichen Autoren gelang dabei das Kunststück, in dem ausführlichen, eine Seite umfassenden Interview kein einziges Mal die Begriffe Ausländer oder Massenmigration als ursächlich für das Desaster zu erwähnen.

Wahre Hintergrunde peinlichst verschwiegen

Das ist schon mehr als „politisch korrekt“, das ist gefährliche Desinformation, wenn man bedenkt, dass bereits im Schnitt mehr als die Hälfte der mehr als 9.000 Häftlinge in Österreich Ausländer sind (die „neuen Österreicher“ mit „Migrationshintergrund“, die in den hoffnungslos überbelegten Häfen ebenso überrepräsentiert sind, nicht mitgerechnet). Im Landesgericht Wien soll der Ausländeranteil bereits bei mehr als 80 Prozent liegen. Die Justizwache ist wiederum dermaßen unterbesetzt, dass etwa in der Nacht kaum noch Beamte zur Bewachung anwesend sind. Im Justizbudget klafft ein Loch von 60 bis 70 Millionen Euro, dessen Befüllung nicht in Sicht scheint. Doch der Strom an neuen Kostenfressern reißt nicht ab – im Gegenteil.

Nächster „geistig Abnormer“ heute eingewiesen – ein Afrikaner

Auch der aktuelle Fall betrifft einen exttrem gefährlichen Gewalttäter – und natürlich ist auch er Ausländer. Die Fakten: Weil ihm laut eigenen Angaben die „Heilige Maria“ die Tat befohlen habe, hatte ein 33-jähriger Afrikaner am 10. Juli auf einen Kardiologen in der Herzambulanz des Wiener SMZ Süd niedergestochen und ihm dabei lebensgefährliche Verletzungen zugefügt. Heute, Mittwoch, wurde der Mann aus Sierra Leone in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen, da er nicht zurechnungsfähig und damit auch nicht schuldfähig war.

„Marienerscheinung“ befahl ihm, Arzt niederzustechen

Nach der „Marienerscheinung“ sei der Afrikaner, der im SMZ Ost wegen eines Herzschrittmachers in Behandlung war, laut eigenen Angaben nach Hause gegangen und habe ein Messer geholt, mit dem er sich ins Spital begab. Damit stach der den behandelnden Arzt, den er seit Jahren kannte, nieder, als dieser den mit Patienten voll besetzten Warteraum durchquerte. Die 21 Zentimeter lange Klinge drang fast zur Gänze in den Körper ein, durchtrennte die neunte Rippe rechtsseitig, beschädigte das Zwerchfell und eröffnete auch die Brusthöhle. Der Verletzte schaffte es selbstständig zurück in den Behandlungsraum, eine Notoperation rettet ihm das Leben.

„Paranoide, wahnhafte Geisteskrankheit“ kostet 500 Euro pro Tag

Der Täter setzte sich daraufhin wieder nieder, versuchte, die geschockten Zeugen rundherum zu beruhigen und ließ sich widerstandslos von der Polizei festnehmen. Gerichtspsychiaterin Sigrun Rossmanith zufolge leidet der 33-Jährige an einer paranoiden wahnhaften Geisteskrankheit. Zum Zeitpunkt der Tat habe er sich in einer „akuten Phase“ befunden, so die Psychiaterin. Da der Betroffene gefährlich sei, wurde eine Unterbringung im Maßnahmenvollzug (mit oben geschilderten Rahmenbedingungen und Kosten) empfohlen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Wenn es so weiter geht, kann sich Österreich bald nicht mehr allein als „Welt-Sozialamt“, sondern auch als „Welt-Häfen für geistig Abnorme“ bezeichnen. Ein wohl eher zweifelhaftes Prädikat.

 

 

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Die schwarz-rot-grüne Koalition in Sachsen-Anhalt unter Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) plant laut Informationen, die der Alternative für Deutschland (AfD) vorliegen, eine neue Schulverordnung. Sie wollen die Mindestanzahl der Schüler erhöhen, ab der eine Schule auch Schule sein darf. Dies würde im ländlich geprägten Sachsen-Anhalt für viele Schulen das Aus bedeuten.

Bereits die jetzige Regelung ist schlecht

Dass die Landesregierung in Sachsen-Anhalt plant, die Verordnung zur Schulentwicklung von 2014 komplett zu überarbeiten, ist bekannt. Der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt liegen jedoch Informationen vor, wonahc diese Pläne verheerende Folgen für viele Schulen haben würden. Bereits in der 2014 festgesetzten Verordnung gibt es eine sogenannte Mindestanzahl an Schülern, die jede Schule vorweisen muss, um als solche zu gelten. Bereits die damals festgelegte Zahl ist für viele Schulen auf dem Land nur noch schwer zu halten. Dies führt immer häufiger zu Schließungen und zu einer weiteren Verschlechterung rländlichen Infrastruktur.

AfD prognostiziert verheerende Auswirkungen

Der Sprecher der AfD-Fraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Hans-Thomas Tillschneider, analysierte bereits zu den aktuellen Mindestschülerzahlen:

Sollte die Bevölkerungsentwicklung so weitergehen wie prognostiziert, werden in den kommenden 10 Jahren bei den aktuellen Mindestgrößen in einigen Kreisen bis zu 50 Prozent der Grundschulen als bestandsgefährdet gelten.

Sollten sich die Informationen zur neuen Verordnung bestätigen, prognostiziert Tillschneider eine düstere Zukunft:

Dass die Landesregierung …] die Mindestschülerzahl anheben will, ist ein Schulvernichtungsprogramm mit Ansage. So wird wieder einmal deutlich: Die Landesregierung kann nichts außer Strukturabbau. Sie betreibt eine Politik gegen den ländlichen Raum.

Die erste „Kenia-Koalition“ regiert seit 2016 in Sachsen-Anhalt. Das Bündnis aus CDU, SPD und Grünen gilt als zerstritten und unbeliebt. Dennoch folgen nach den diesjährigen Erfolgen der AfD bei den Landtagswahlen vermutlich auch Kenia-Koalitionen in Brandenburg und Sachsen.

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Nachdem linke „Aktivisten“ gestern, Dienstag, eine Vorlesung an der Universität Wien behindert haben, übt das freiheitliche Lager scharfe Kritik. FPÖ-Bundesobmann Norbert Hofer fordert eine Verurteilung seitens der Universität und Konsequenzen für die Verursacher.

Aktion richtet sich gegen FPÖ-nahen Professor

Die Störaktion der rund 40 linken Randalierer beschäftigt mittlerweile auch die österreichische Medienlandschaft, vom Wochenblick bis zur Kronen Zeitung. Die Vorlesung von ao. Univ-Prof. Dr. Lothar Höbelt über die Zweite Republik wurde durch linke Agitatoren unterbrochen, die laut „Nazis ‚raus!“ schreiend mitten im Vortrag nach vorne stürmten und ein Transparent hochhielten, auf dem stand: „Kein Raum für Nazis an der Uni – Sexismus und Rassismus bekämpfen“.

„Keine ruhige Minute mehr an der Uni“ für Höbelt angedroht

Wie die Störer weiter in eckigen Worten skandierten, werde man Höbelt weiter „beobachten“, seine Vorträge „dokumentieren“ und ihm „keine ruhige Minute mehr an der Uni“ lassen. „Diese Forderung erklärt in wenigen Worten die Grundeinstellung der linken Zivilgesellschaft. Unliebsame nicht-linke Protagonisten müssen durch ein Spitzelwesen, das an Metternich und die Stasi erinnert, beobachtet und ihr Wirken verunmöglicht werden. Diesen totalitären Zügen ist Einhalt zu gebieten“, fordert denn auch der Vorsitzende des Freiheitlichen Akademikerverbandes (FAV), Heinrich Sickl.

Linke Störaktionen nach deutschem „Vorbild“

Aufgerufen zu der bedenklichen Aktion ganz nach dem „Vorbild“ der Universität Hamburg , wo der AfD-Gründer und Professor für Volkswirtschaftslehre, Bernd Lucke, am 16. Oktober während seiner Antrittsvorlesungen von Linken niedergebrüllt und bedrängt wurde, hatte die ohnehin schon als linksextrem verschrieene Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) via Facebook. Dort heißt es unverblümt „Genug ist genug! Höbelt eine Grenze setzen“.

Hintergrund sind frühere FPÖ-nahe Tätigkeiten Höbelts, unter anderem die Unterstützung von Barbara Rosenkranz im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2010. Nun verurteilte die FPÖ-Spitze die Aktion scharf.

Uni-Rektorat orakelt über „demokratische Grundwerte“

Seitens des Uni-Rektorates erklärte man gegenüber die APA leider nur in sehr kryptisch gehaltenem Ton, alle Uni-Angehörigen seien aufgefordert, „für demokratische Grundwerte einzutreten und zum respektvollen Miteinander beizutragen“. Das Thema wird jedenfalls inhalt der nächsten Sitzung des Universitätsrates sein.

FPÖ-Graf fordert das Ende der jetzigen ÖH

Nationalratsabgeordneter Martin Graf ist außer sich:

Die Forderung auf Entlassung des ao. Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt schlägt dem Fass den Boden aus. Wenn eine solche Forderung an einer freien Universität ausgesprochen wird, sollten ernste Konsequenzen für diesen „Meinungsfaschismus“ folgen. Die Zeit der ÖH ist abgelaufen. Mit Geldern der Studenten eine linksradikale Zelle zu finanzieren, kann nicht Sinn und Zweck einer Studentenvertretung sein.

Auch Hofer und der RFS verurteilen die Aktion

Auch Bundesparteiobmann Norbert Hofer fordert Konsequenzen:

Verhältnisse, wie es sie derzeit an deutschen Universitäten an der Tagesordnung gibt, dürfen bei uns in Österreich nicht einreißen. Ich verlange daher eine sofortige Verurteilung durch die Uni-Leitung sowie Konsequenzen für die beteiligten Studenten […] Die linken Krawallmacher, die mit ihrem totalitären Gedankengut gegen die demokratische Grundordnung verstoßen, müssen in die Schranken gewiesen werden.

Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) positioniert sich scharf gegen die Aktion. Bundesobmann Lukas Heim erklärt dazu:

Ich fordere die ÖH auf, ihr Naheverhältnis zu diversen linksradikalen Gruppierungen zu beenden und endlich gegen die Einschränkung universitärer Freiheit Position zu beziehen, statt diesen Vorschub zu leisten.

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