Wegen eines Werkstatt-Einbruches wurde die Polizei in der Obersteiermark heute, Mittwoch, kurz nach 1.30 Uhr wurde die Polizei in der Obersteiermark wegen eines Werkstatt-Einbruchs alarmiert. Eine Zeugin berichtete zudem von einem roten Fluchtfahrzeug, das in Richtung Eisenerz gefahren sei. Weniger als eine halbe Stunde später wurden den Beamten dann auch verdächtige Geräusche im Bereich eines Supermarkts in Eisenerz gemeldet – und dort stand tatsächlich ein roter Wagen. Wie sich herausstellte, kamen die Geräusche jedoch aus dem benachbarten Baumarkt.

Mit Teppich-Messer in Hals und Unterarm geschnitten

Die Polizisten entdeckten rasch einen Verdächtigen im Inneren der Verkaufsräumlichkeiten und nahmen von außen mit ihm Kontakt auf, weil sie zunächst nicht in den Baumarkt hineinkommen konnten. Der 43-jährige Türke aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag folgte anfänglich den Anweisungen der Beamten, kündigte dann aber laut schreiend an, dass er nicht noch einmal ins Gefängnis gehen wolle, und griff zu den Teppich-Messern in den Verkaufsregalen. Damit fügte er sich selbst diverse Verletzungen an Hals und Unterarm zu.

Durch hohen Blutverlust bereits bewusstlos

Als es den Beamten endlich gelang, die Schiebetüre in den Baumarkt gewaltsam zu öffnen, war der Türke durch den hohen Blutverlust bereits stark geschwächt und nicht mehr ansprechbar. Er wurde ins Krankenhaus nach Bruck an der Mur gebracht, wo man ihn notoperierte. Bei ihm fanden die Polizisten einige hundert Euro Bargeld, die aus den Einbrüchen stammen dürften. Die Ermittlungen zu diesen und anderen Straftaten laufen noch. Um eine neuerliche Haftstrafe wird der offensichtlich schon mehrfach Vorbestrafte dennoch nicht herumkommen, sobald er wieder haftfähig ist. Quelle: krone.at

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Das hat uns noch gefehlt: Einer britischen Statistik zufolge ist der Anteil von weiblichen Tierpräparaten in Museen angeblich besorgniserregend gering. Nach Auswertung von 2,5 Millionen Exemplaren weltweit wurde diese Tatsache nun in einer Ausgabe des Magazins Proceedings of the Royal Society B der Öffentlichkeit präsentiert. Eine ganze einfache Erklärung dafür scheint Natalie Cooper vom Museum für Naturgeschichte in London zu haben.

„Tief verwurzelte Bevorzugung männlicher Wesen“

Die Wissenschaft sei vom Menschen gemacht und ihr zufolge würden Menschen „eine tief verwurzelte Bevorzugung männlicher Wesen“ mitbringen. Auch der Umstand, dass massiv an einer Verweiblichung des gesamten Alltags in den vergangenen Jahren gearbeitet wurde, scheint dem Sammeln vermehrt männlicher Tiere keinen Abbruch zu tun. Dies habe sich nämlich seit Beginn der Aufzeichnungen über Tierpräparate bis heute nicht geändert.

„Übersehen weiblicher Exenmplare realitätsfern“

Der Umstand, dass vor allem in der Vogelwelt die männlichen Exemplare oft farbenprächtiger und darum markanter zu unterscheiden sind, zählt für die Ersteller der Studie jedoch genauso wenig wie für Frau Cooper. Letztere beklagte weiters, dass das Übersehen weiblicher Exemplare realitätsfern sei. So wären etwa keine aussagekräftigen Beurteilungen über die Änderung der Körpergröße durch den Klimawandel feststellbar, wenn es nicht mehr ausgestopfte Tierweibchen gäbe.

Kommt bald Frauenquote für Museums-Exponate?

In einer diesbezüglichen Aussendungen der APA heißt es dazu:

In Zukunft müssten sich die Museums-Verantwortlichen der tradierten Stereotypen bewusst werden und ihre Sammlungen ausgewogen gestalten, forderten die Autoren der Studie. Das werde die Glaubwürdigkeit der Forschung und das Wissen um die Biodiversität erhöhen.

Wir erwarten also mit Spannung die Einführung von Frauenquoten für Museums-Exponate. Die wieder im Nationalrat vertretenen Grünen wären ein idealer Träger zur Lösung dieses brennenden Problems auch in Österreich.

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Nach der Messerattacke gegen einen 18-jährigen Asylwerber auf einem Parkplatz in Wimpassing (NÖ, Bezirk Neunkirchen) Montag Abend erfolgte nun eine Festnahme: Der um ein Jahr jüngere Bruder des Syrers war offensichtlich auf ihn mit dem Messer losgegangen und hatte den 18-Jährigen dabei lebensgefährlich verletzt. Nun wird wegen Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Die Polizei hatte zunächst nach einem Unbekannten gefahndet – erst eine Befragung des Opfers nach dessen Erwachen im Spital führte zum mutmaßlichen Täter.

Opfer nannte Bruder als Täter

Der 17-Jährige wurde daraufhin festgenommen und gab die Bluttat im Zuge eines Streits mittlerweile auch zu. Die genauen Umstände sind noch Gegenstand von Ermittlungen. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt und die Untersuchungshaft verhängt. Er soll in die Justizanstalt Wiener Neustadt überstellt werden.

18-Jähriger schwebte in Lebensgefahr

Sein Bruder hatte bei dem Messerangriff von hinten einen Stich in die Schulter erlitten. Die Klinge verletzte dabei die Lunge, der Syrer schwebte in Lebensgefahr. Nach intensivmedizinischer Behandlung konnte das Opfer am gestrigen Dienstag auf die Normalstation verlegt werden. Quelle: krone.at

 

 

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Das Fellner-Blatt Österreich bzw. oe24 mit der „Politik-Insiderin“ Isabelle Daniel und dem Neuzugang Richard Schmitt schafft es beinahe täglich, Geschichten zu produzieren, die den Anschein erwecken, dass es mit dem „Insidertum“ nicht weit her ist. Abgesehen von den geheimnisvollen hochrangigen Parteiinsidern, die das bunte Gratis-Blatt angeblich stets mit brisanten Infos versorgen, gibt es Zeitungsenten am laufenden Band. Letzte Woche wurden laut diesem Medium bereits die Abgeordneten angelobt, darunter auch der FPÖ-Politiker Norbert van Handel. Die Angelobung findet aber erst heute, Mittwoch, statt – und van Handel ist nicht dabei.

Blamable Wahl Rendi-Wagners im Vorhinein als „einstimmig“ verkauft

Gestern, Dienstag, wagten die „Politik-Insider“ sogar einen Blick in die Glaskugel. Bereist um 13.50 Uhr titelten sie: „Rendi-Wagner einstimmig zur Klubobfrau bestätigt“. Die Klubsitzung der SPÖ, in der die Wahl dann stattfand , startete allerdings erst nach 14.00 Uhr. Abends um 18.47 Uhr fand man dann doch noch das richtige Abstimmungsergebnis auf dem Oe24-Portal: „Nur 88 Prozent“ für Rendi bei Wahl zur Klub-Chefin“. Diese Meldung stimmte dann auch wirklich.

Sigrid Maurer „Voze-Klubobfrau“

Peinlich war auch der Verschreiber bei einem Artikel zu Sigrid Maurer, die gestern vom Grünen Klub zur Stellvertreterin von Werner Kogler und zur „geschäftsführenden Parlamentarierin“ gewählt wurde. Laut oe24 wurde sie „Voze-Klubobfrau“ (!).

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Der Wiener FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp kann es gar nicht fassen: Auf einer Facebook-Gruppe würden sich Türken auf Türkisch die Direktvergabe und den Tausch von Gemeindewohnungen samt Ablösen untereinander ausmachen.

Sittenbild für den Gemeindebau im Roten Wien

„Österreicher sind ausgeschlossen“, so Nepp, der diese Gruppe als Sittenbild für den Gemeindebau im Roten Wien bezeichnet. Die Gruppe soll von einem türkisch sprechenden Wiener gegründet worden sein.

Wiener Wohnen: Alles ist rechtens!

In der Zeitung Österreich nimmt Wiener Wohnen zu den Vorwürfen Stellung:

Wir kennen diese Gruppe. Da wird vor allem auf Deutsch kommuniziert, alles ist rechtens und es gelten für alle die gleichen Spielregeln. Wer die Kriterien nicht erfüllt, erhält natürlich auch über diese Gruppe keine Gemeindewohnung.

Indirekt gibt Wiener Wohnen sogar zu, dass die Türken hier mit Gemeindewohnungen „dealen“: Wer die Kriterien erfülle, erhalte eine Gemeindewohnung, sagen sie.  Also ein türkischer Einwanderer, der dann österreichischer Staatsbürger wird und sich für eine Gemeindewohnung bewirbt.

Keine Bevorzugung der autochthonen Wiener

Diese Aussage ist deshalb bemerkenswert, weil der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig schon als Wiener Wohnbaustadtrat den „Wien-Bonus“ ausrief. Menschen, die länger in der Stadt leben, sollten – auch bei der Vergabe von Gemeindewohnungen – bevorzugt werden.

Das wird nicht möglich sein, wenn auf der türkischen Facebook-Seite die Gemeindewohnungen unter Gleichgesinnten verteilt werden. Von der Vergabe einer solchen Wohnung bekommen Wiener, die vielleicht seit Geburt in der Stadt leben und nicht zur türkischen Gemeinde gehören, gar nichts mit. In der Regel wird Wiener Wohnen auch einem Tausch zustimmen, wenn türkische Familien mit österreichischer Staatsbürgerschaft einen entsprechenden Vorschlag einbringen.

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Eine Woche nach den skandalösen Vorgängen an der Universität Hamburg, bei denen der AfD-Mitbegründer und Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke von einem linksextremen Mob aus seiner eigenen Vorlesung verjagt wurde, steht die Hochschule erneut wegen ihres fragwürdigen Verhaltens in der Kritik: Diesmal trifft es Christian Lindner, dem ein Vortrag vor den Studenten der „Exzellenzuniversität“ verweigert wurde.

Auftritt ohne Begründung verweigert

Wie der FDP-Vorsitzende Lindner am gestrigen Dienstag mitteilte, soll ihm das Rederecht vom Universitäts-Präsidenten ohne Begründung verweigert worden sein – Lindner beschwerte sich daraufhin per Twitter in einem offenen Brief bei der grünen Wissenschaftssenatorin der Hansestadt, Katharina Fegebank, die auch als Zweite Bürgermeisterin der norddeutschen Metropole fungiert. „Höchst bedenklich“ sei es, so Lindner, dass die Universität Hamburg Gespräche mit ihm ablehne, dazu fordert er ein Mehr an „Debatten“ und bezieht sich auch auf die antidemokratischen Attacken und dem Versagen der Universitäts-Leitung im Fall des ehemaligen AfD-Vorsitzenden Lucke aus der letzten Woche.

Lindner: Grüne Senatorin akzeptiert nur linke Meinungen

Nicht nur die als äußerst links einzustufende Hamburger Studentenschaft stelle eine Gefahr für die Meinungsfreiheit dar:  Der Liberale wirft zudem Senatorin Fegebank vom rot-grünen Stadtsenat der Hansestadt vor, im Fall Lucke nicht klar genug Position bezogen zu haben:

Es verdichtet sich der Eindruck, dass Frau Fegebank nur die Meinungen toleriert, die ihrer eigenen entsprechen. Die Hochschule ist aber offen für den demokratischen Austausch mit allen.

Lindner bemängelt, dass Universitäten „zunehmenden nicht mehr als Ort des unvoreingenommenen Meinungsaustausches wahrgenommen werden“ und ruft zu einem breiteren akademischen Diskurs an den Hochschulen der zweitgrößten deutschen Stadt auf:

Ich bin überzeugt davon,  dass an Universitäten der Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und die Reflexion des eigenen Standpunktes eine zentrale Rolle spielen muss. Das sollte innerhalb wie außerhalb der fachlichen Lehrinhalte gelten.

Von Fegebank erwarte er sich, dass diese sich jederzeit für die „Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit einsetze“. Da die Universität Hamburg sich gerne auf ihre Autonomie und interne Regularien beruft, soll die Wissenschaftssenatorin eingreifen und verhindern, dass weiterhin demokratisch gewählte Volksvertreter vom universitären Diskurs ausgeschlossen werden:

Ich fordere Sie daher auf, mit der universitären Selbstverwaltung das Gespräch zu suchen und dafür Sorge zu tragen, dass auch die Universität Hamburg wieder zum Ort des lebendigen politischen Meinungsaustauschs werden kann.“

Auftritt von Sahra Wagenknecht kein Problem

Besonders peinlich für die Universität Hamburg ist dagegen, dass sie mit Auftritten von Politikern anderer Parteien keine Probleme zu haben scheint: Erst am Montag fand an derselben Hochschule, die Lindner auslud, eine Diskussion mit der Kommunistin Sarah Wagenknecht und ihrem Kollegen Fabio de Masi von der Linkspartei statt. Auf Anfrage des Abendblatts ließ man wissen, dass die Linken-Veranstaltung keine „Veranstaltung mit parteipolitischer Ausrichtung“, sondern als wissenschaftliche Diskussion namens „Modern Money Theory in Ökonomie, Gesellschaft und Politik“ konzipiert war und deshalb genehmigt wurde. Die Wagenknecht-Veranstaltung wurde durch den „Arbeitskreis Plurale Ökonomik Hamburg“ beantragt. Erst bei den Randalen in der Lucke-Vorlesung stand dieser Arbeitskreis im Fokus der Aufmerksamkeit: Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), der für die Krawalle verantwortlich zeichnet, rechtfertigte in seinem Protest-Aufruf seine Kritik an Lucke mit den Thesen dieses Arbeitskreises.

An @unihh werden nicht nur Vorlesungen gestört. Auch ich wollte dort mit Studierenden diskutieren. Das wurde untersagt. Wir brauchen aber mehr #Debatte, nicht weniger. Ich habe die grüne Wissenschaftssenatorin per Brief aufgefordet, sich für die #Meinungsfreiheit einzusetzen. CL pic.twitter.com/35Xy4ohzHj

— Christian Lindner (@c_lindner) October 22, 2019

 

Der Beitrag Universität Hamburg: Auch Christian Lindner darf nicht vor Studenten sprechen erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

Thomas de Maizière (CDU) darf nicht lesen, Christian Lindner darf nicht sprechen, Bernd Lucke darf nicht lehren. Wer bisher geglaubt hatte, die Diskursfähigkeit unserer Gesellschaft hätte einen nicht mehr zu unterbietenden Tiefpunkt erreicht, dem dürfte ein Blick an unsere Universitäten, und somit in die intellektuelle Zukunft, nochmal eine ganz neue, tiefpessimistische Ebene der Ernüchterung verschaffen.

Hat die amtierende Meinungselite in Medien, Politik und Kultur vor allem ein Problem mit allem, was irgendwie rechts oder zumindest tatsächlich noch richtig konservativ ist, sind die Studenten von heute, das Establishment von morgen, schon nicht mehr in der Lage, auch nur kleinste Abweichungen von ihrer grün-sozialistischen Agenda auszuhalten, ohne dabei ins Hyperventilieren, ins Schreien und ins Randalieren zu geraten.

Selbst Adorno kam unter Beschuß

Die Mischung aus nach Außen getragener Selbstüberschätzung und innerer Unsicherheit über die wahrhaftige Substanz der eigenen Ideen und Gedanken, führte schon immer zu einer gewissen Grundwut vieler angehender Akademiker auf alle Andersdenkenden. Dies galt und gilt vor allem dann, wenn dieses Andersdenken von den Hochschülern als konservativ, rechts oder neoliberal eingestuft wird.

Sind Studenten in der Regel doch nun mal naturgemäß in einem Alter, in dem auch Menschen mit Verstand oft noch so herzgesteuert sind, daß sie Sozialisten sind. Frühere Studentengenerationen hatten allerdings noch den Anstand und geistigen Horizont, zumindest die gereiften Meinungen ihrer Professoren und Dozenten auszuhalten und schweren Herzens zu ertragen. Sei es vielleicht auch nur, aus anerzogenem Respekt gegenüber dem Alter und den Lebensleistungen der Dozenten.

Eine Ausnahme bildet hier freilich die völlig verzogene 68er-Generation und ihre bis ins Mark intolerante Studentenrevolte. Eine Bewegung, bei der nicht die Revolution ihre Kinder fraß, sondern umgekehrt. Selbst die geistigen Väter des Kulturmarxismus waren den linken Studenten von damals plötzlich nicht mehr revolutionär genug. „Das Gefühl, mit einem Mal als Reaktionär angegriffen zu werden, hat immerhin etwas Überraschendes“, sagte Theodor W. Adorno, nachdem es wiederholt zu massiven Protesten in seinen Vorlesungen gekommen war.

Das Denken verflacht

Die einstige linke Galionsfigur sah sich gezwungen, ihre Universitätslehrtätigkeit einzustellen und wurde damit zu einem der ersten Opfer des linksextremen Meinungsterrors. Auch wenn sich die Stimmung an den Unis und in der Gesellschaft in den Folgejahren wieder etwas entspannte, die Stoßrichtung blieb die Gleiche. Auf ihrem berühmten „Marsch durch die Institutionen“ beseitigte die politische Linke nach und nach alles, was nicht zu 100 Prozent auf ihrer ach so progressiven Linie war.

Bei einer Generation, die im Geiste einer Revolte handelt, der Adorno nicht mehr links genug war, nützen all die Umdeutungsversuche des klassischen Liberalismus nach links und sämtliche Abgrenzungen nach rechts einfach nichts mehr. Viele derer, die da jetzt von links angegriffen werden, haben die Beschneidung der Meinungsfreiheit viel zu lange selbst mitgemacht, als daß sie sich nun berechtigt und glaubhaft darüber beklagen könnten.

Als die Grenzen des Sagbaren immer enger wurden, haben sie ihre Sprache an die neuen Regeln angepaßt oder geschwiegen. Das Denken verflachte auch dadurch immer mehr. Wo der Mob regiert, hat der Geist das Nachsehen. Der linksgrüne Meinungsterror an unseren Universitäten ist nur der Vorgeschmack auf den Ungeist, der bald mehr denn je das ganze Land regieren wird.

BERLIN. Die Bundesregierung will die Länder in den kommenden zwei Jahren mit weiteren 1,2 Milliarden Euro bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise unterstützen. Laut einem Gesetzentwurf zur Beteiligung des Bundes an den Integrationskosten der Länder und Kommunen sollen die Länder 2020 eine Pauschale für flüchtlingsbezogene Zwecke in Höhe von 700 Millionen Euro erhalten. 2021 sind Hilfen in Höhe von 500 Millionen Euro vorgesehen.

Zudem soll die Entlastung der Kommunen bei den Kosten für die Unterbringung in Bedarfsgemeinschaften von anerkannten Asylbewerbern, die Hartz IV beziehen, bis 2021 verlängert werden. Ursprünglich war vorgesehen, diese Unterstützung 2019 auslaufen zu lassen.

Der Gesetzentwurf geht auf eine Einigung der Regierungschefs der Länder mit der Bundesregierung aus dem Juni zurück. Nach der Vereinbarung soll das Finanzausgleichsgesetz des Bundes und der Länder entsprechend angepaßt werden. Konkret soll die Beteiligung der Länder an der Umsatzsteuer zu Lasten des Bundes erhöht werden. (krk)

HAMBURG. Linksextreme Störer haben erneut den Abbruch der Vorlesung des AfD-Mitgründers Bernd Lucke an der Universität Hamburg erzwungen. Trotz eines privaten Sicherheitsdienstes gelang es rund 20 Personen, in den Hörsaal einzudringen und durch massive Störung die Lehrveranstaltung zu beenden, berichtete die Bild-Zeitung.

Die teilweise vermummten Personen riefen laut Spiegel Online „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“. Lucke beendete die zu diesem Zeitpunkt laufende Vorlesung und verließ umgehend den Campus.

Es versuchen nun doch noch Personen, die #Lucke-Vorlesung zu stürmen. pic.twitter.com/KefSH6rY2D

— Maximilian Senff (@MaximilianSenff) October 23, 2019

Bernd #Lucke verließ laut Studierenden, die in der Vorlesung saßen, mit dem Sicherheitsdienst den Hörsaal als der Raum gestürmt wurde. pic.twitter.com/d4AjAsUDoM

— Maximilian Senff (@MaximilianSenff) October 23, 2019

Die Universitätsleitung verurteilte die Tumulte scharf. „Es ist unter keinen Umständen hinzunehmen, daß die Freiheit von Forschung und Lehre in irgendeiner Form beeinträchtigt wird und Beamte der Freien und Hansestadt Hamburg an der Ausübung ihrer Amtspflicht gehindert werden“, teilte sie in einer Stellungnahme mit. Die Hochschule komme in einer solchen Situation an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Nun sei es die Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, daß die Universität ihrem staatlichen Auftrag in Sicherheit und Freiheit nachgehen könne.

Keine Polizisten bei Demonstration gegen Lucke

Vor dem Beginn der Vorlesung hatten etwa 30 Personen friedlich gegen die Rückkehr des Wirtschaftswissenschaftlers an die Universität demonstriert. Polizisten waren laut Nachrichtenagentur dpa nicht vor Ort.

Bereits in der vergangenen Woche verhinderten massive Störaktionen von Linksextremen, daß Lucke seine Vorlesung abhalten konnte. Er beklagte anschließend mangelnde Unterstützung durch die Universitätsleitung. Im Vorfeld der jüngsten Lehrveranstaltung war ihm Schutz zugesagt worden. (ag)

ALTENSTADT. Der Ortsbeitrat von Altenstadt-Waldsiedlung hat den NPD-Politiker Stefan Jagsch am Dienstag abend als Ortsvorsteher abgesetzt. Mit sieben zu eins Stimmen wählte er Tajtana Cyrulnikov ins Amt, berichtete die Wetterauer Zeitung.

Bei dem Vorgang handelte es sich demnach nicht um eine Abwahl, sondern eine Abberufung. Die Einwände von Jagsch, seine „Abwahl“ müsse geheim erfolgen, lehnte Bürgermeister Norbert Syguda (parteilos) mit Verweis auf die Hessische Gemeindeordnung ab.

Die Sitzung fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Polizisten und ein Sicherheitsdienst waren in dem hessischen Ort im Einsatz.

Klingbeil nennt Wahl von Jagsch „unfaßbar“

Jagsch war Anfang September mit den Stimmen der anderen Parteien als Ortsvorsteher gewählt worden. Als Begründung gab ein CDU-Vertreter später an, Jagsch sei der Einzige, der E-Mails schreiben könne. Nach der Wahl hatte der NPD-Politiker Morddrohungen erhalten. Er beklagte, die anderen Partein hätten das nicht verurteilt.

Das Votum hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem hatte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gefordert, die Wahl rückgängig zu machen. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nannte den Wahlausgang damals „unfaßbar“. (ag)

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