Liebe Leser,

wie Sie sicherlich mit freudigem Augenreiben direkt nach dem Aufstehen festgestellt haben, erscheint unser kleines Nachrichtenportal seit heute in völlig neuem Glanz. Wir haben uns gedacht, nach einigen Jahren wäre es mal wieder Zeit für eine Schönheitskur und haben uns daher für Sie aufgehübscht. Frei nach Karl Lagerfeld – Wer zehn Jahre den gleichen Look trägt, hat die Kontrolle über seine Internetseite verloren – haben wir uns für einen völlig neuen Auftritt entschieden.

Statt nur ein bißchen am Make-Up herumzuschrauben (ein bißchen Lippenstift hier, ein wenig Rouge da), haben wir einen umfassenden Typwechsel gewählt. Was wir an mancher Stelle abgespeckt haben, soll sie nun als üppiger Reiz anderswo erfreuen. Luftiges Design, großzügige Bebilderungen, kurz: Wir wollen ein Hingucker sein.

Freiheit fürs Auge

Wir haben uns gedacht, das Meinungsklima in Deutschland ist vielerorts öde, spießig und zu miefig. Nicht so bei uns! Das soll sich nun auch optisch widerspiegeln. Wir wollen Ihrem Auge etwas Freiheit und Leichtigkeit gönnen.

Wir hoffen, es gefällt Ihnen und Sie schauen auch weiterhin regelmäßig bei uns vorbei. Natürlich freuen wir uns über Komplimente (wir stehen drauf, wenn man uns nachpfeift), da in unserem Kleiderschrank aber auch noch etwas Platz ist, sind wir für den ein oder anderen Beauty-Tip durchaus empfänglich. In diesem Sinne wünschen wir frohes Kommentieren.

Die Redaktion

 

Es gehört zu den herausragenden Ereignissen der deutschen Sportgeschichte: Der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft in Bern vor 65 Jahren. In der kollektiven Erinnerung der Deutschen gilt es als das „Wunder von Bern“. Der Vater des Erfolgs, Bundestrainer Sepp Herberger, und sein Mannschaftskapitän Fritz Walter sind die dazugehörigen „Helden“. Schon an diesen Begriffen läßt sich ablesen, welcher Stellenwert dem 3:2 Sieg über Ungarn zukommt.

Die Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg lag noch keine zehn Jahre zurück. Die Schrecken des nationalsozialistische Regime und des Krieges waren gerade erst verklungen. Das Land war geteilt und bestand seit 1949 aus zwei Staaten unter westalliierter und sowjetischer Kontrolle.

Als die Fußball-WM 1954 in der Schweiz anstand, reiste die deutsche Mannschaft als klarer Außenseiter zu den Eidgenossen, um sich mit den Besten der Welt zu messen. Gewissermaßen schloß sich mit dem Turnier bei den südlichen Nachbarn fußballerisch ein Kreis. Waren es doch die Schweizer, die der Mannschaft des Deutschen Fußballbundes (DFB) nach dem Krieg das erste Länderspiel ermöglichten. Mit 1:0 siegten die Deutschen 1950 in Stuttgart gegen die Spieler der Eidgenossenschaft.

Mit Regen und Stollenschuhen gelang der Sieg

Mit nur einer Niederlage in der Gruppenphase zog Deutschland schließlich in das Finale am 4. Juli gegen Ungarn in Bern ein. Ausgerechnet gegen die Magyaren hatte es zuvor im Turnier jedoch eine deutliche 3:8 Niederlage gegeben. Aber der gewiefte Taktiker Herberger hatte für dieses Spiel seine besten Männer geschont und seine Ersatzelf in das ungleiche Duell gegen die damals als unschlagbar geltenden Ungarn geschickt.

An jenem 4. Juli wurden die Karten jedoch neu gemischt. Als auch noch Regen einsetzte, kam das sogenannte Fritz-Walter-Wetter dem deutschen Spielmacher und seinen Mannschaftskameraden entgegen. Ein weiterer Trumpf war, daß der deutsche Zeugwart Adolf „Adi“ Dassler, der Gründer der Sportartikelmarke Adidas, neuartige Schraubstollen verwendete. So hatten die DFB-Spieler auf dem immer rutschiger werdenden Feld einen Vorteil gegen die technisch eigentlich überlegenen Ungarn.

Die Mannschaftskapitäne Fritz Walter (l.) und Ferenc Puskas (r.) beim Handschlag vor dem Finale Foto: picture alliance/AP Images

Auch den nachgeborenen Fußballanhängern hat sich nicht nur der Verlauf des Finales bis zum vielumjubelten Siegtreffer durch Helmut Rahn ins Gedächtnis gebrandt. Untrennbar damit verbunden ist auch die Radioreportage von Herbert Zimmermann. Er erfand während des Spiels die Begriffe „Fußballwunder“ und „Fußballgott“ für den stark spielenden Torhüter Toni Turek. Für den damals noch als blasphemisch empfundenen Begriff mußte sich Zimmermann nach dem Finale noch vor seinem Intendanten verantworten.

WM-Erfolg gilt als „eigentliche Geburtsstunde der Bundesrepublik“

Doch nicht nur die Spieler und der Reporter wurden durch das umkämpfte Spiel mitgerissen. Als die Mannschaft schließlich geehrt wurde, stimmten die deutschen Anhänger im Stadion bei der Siegerehrung die erste Strophe des Deutschlandliedes an. Was heute ein undenkbarer Vorgang wäre, drückte damals das neugewonne Selbstvertrauen aus.

Im Nachgang bewerteten Historiker den Sieg von Bern als die „eigentliche Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland“, wie auch Joachim Fest meinte. Der sportliche Triumph stand rückblickend an der Wiege des gerade einsetzenden bundesrepublikanischen Wirtschaftswunders. Am treffendsten faßte der Ausspruch „wir sind wieder wer“ das wiederentdeckte Gefühl der eigenen Stärke und des Selbstbewußtseins zusammen.

Ähnlich wichtig war der Titelgewinn 1990

Der spätere DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, Jahrgang 1933, erinnerte sich an die damalige Stimmung. „Man hatte das Gefühl, wieder in die Völkervereinigung aufgenommen zu werden. Man hatte das Gefühl, daß man einem wieder Respekt entgegenbringt, das hat uns gut getan.“ Die Wertschätzung für die Mannschaft und ihren Trainer zeigte sich auch bei deren Rückkehr. Über 100.000 Personen empfingen den Weltmeister in München. Auch während der Fahrt durch das Land jubelten die Deutschen ihren „Helden von Bern“ zu.

Eine ähnliche Bedeutung für die fußballbegeisterten Deutschen hatte noch der Gewinn des WM-Titels am 8. Juli 1990 in Rom. Eine Woche vor dem Triumph gegen Argentinien war die Währungsreform in der DDR in Kraft getreten. Das Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten begleitete den Erfolg der damals noch rein westdeutschen Mannschaft.

Es war in der Nacht zu Dienstag, als Twitter-User Robert Wagner glaubte, einen dicken Braten gerochen zu haben. Er hatte sich die Talksendung „hart aber fair“ über rechte Gewalt angesehen, zu der auch der AfD-Politiker Uwe Junge eingeladen war. Und wo die AfD vertreten ist, da müssen auch Nazis sein, dachte sich der Hobby-Rechtsextremismusexperte, der unter anderem auch für das Portal Belltower News der Amadeu Antonio Stiftung zur Feder greift.

Also inspizierte er das Publikum genauer, wobei seinen Argusaugen nicht entging, daß ein junger Mann dort ein Zeichen mit seiner rechten Hand formte. Genauer gesagt: einen Kreis aus Daumen und Zeigefinger, wobei die übrigen Finger abgespreizt waren. Für Spürhund Wagner stand sofort fest: ein geheimes rechtes Zeichen. Ein P und ein W – das Symbol für White Power, genauso, wie es auch der Christchurch-Attentäter Brenton Tarrant vor Gericht gemacht hatte.

Flugs griff Wagner in die Tasten: „Die werden immer dreister“, schrieb er auf Twitter. „Bei #HartAberFair machte ein Zuschauer, der zufällig vor d Kamera kam, mit seinen Fingern dezent, aber gut sichtbar dasselbe Zeichen, das #WhiteSupremacy-Rassisten heute weltweit als Erkennungszeichen dient – auch d. Rechtsterroristen von #Christchurch.“ Dazu packte er ein Foto des jungen Mannes aus dem Publikum sowie eines von Tarrant und drückte auf „Twittern“.

Faschismus-Barometer schlägt Alarm

Mittlerweile gelöschter Tweet Foto: robertwagner198

Die Nachricht verbreitete sich rasch, schien sie doch alle Kritiker der Einladung Uwe Junges zu bestätigen, Nazis würden solche Auftritte für ihre Propaganda nutzen. Mehrere Tausend Likes und Retweets sammelte der virtuelle Pranger Wagners und immer dabei, für jeden sichtbar, das Gesicht des vermeintlichen Kryptonazis im Publikum. Am Mittwoch dann sprang sogar die Bild-Zeitung auf den Faschismus-Zug auf: „Neuer Ärger für Plasberg-Sendung mit AfD-Hetzer“, schlagzeilte das Boulevard-Blatt auf seiner Internetseite und fragte: „Zeigte Zuschauer bei ‘hart aber fair’ ein Nazi-Zeichen?“

Die Antwort lieferte die Bild am Ende des Artikels: Nein. Der Mann aus dem Publikum sei entsetzt darüber, mit dem Christchurch-Attentäter in einen Zusammenhang gebracht zu werden. Ihm sei das vermeintliche White-Power-Zeichen völlig unbekannt, vielmehr habe er mit einem Kumpel ausgemacht, sollte die Kamera auf ihn schwenken, den Pausenhof-Klassiker „Reingeguckt“ zu spielen. Dabei formt man mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis und zeigt ihn jemandem. Schaut er rein, bekommt er einen Knuff („Elch“), es sei denn, er sticht schnell mit dem Zeigefinger durch den Kreis.

Kinderspiel statt Nazi-Code, da mußte dann auch das Faschismus-Barometer Wagner Entwarnung geben. Auf Twitter veröffentlichte er eine Richtigstellung und sprach den vermeintlichen White-Power-Sympathisanten frei. Der Mann sei kein Nazi, schrieb Wagner. Er sei in dem Fall wohl einem Irrtum unterlegen, gestand der Rechtsextremismus-Witterer ein und lieferte auch gleich die Erklärung, wie ihm dieser Lapsus habe passieren können.

Richtigstellung: Dieser Mann ist KEIN Nazi oder Fan der rassistischen #AltRight. Mir wurde glaubhaft versichert, dass er tatsächlich nur das circle game über Instagram gespielt hat. Ich bin einem Irrtum erlegen, der in diesem Kontext allerdings nicht abwegig war. /1 pic.twitter.com/PsfWqbyCdC

— Robert Wagner (@robertwagner198) 3. Juli 2019

Schuld seien „Internettrolle“, die Verwirrung stifteten. Diesen sei er auf den Leim gegangen. Allerdings wäre das leicht zu vermeiden gewesen, hätte er Warnungen auf Twitter nicht leichtfertig ignoriert, mit denen Nutzer ihn darauf hinwiesen, daß es sich möglicherweise bei dem Zeichen um das „Reingeschaut“-Spielchen handelte. Aber da roch der Nazi-Braten einfach noch zu saftig.

COTTBUS. Im Prozeß um den Raubmord an einer Cottbuser Rentnerin ist der syrische Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der Angeklagte muß sich an einem bestimmten Ort aufhalten, sich täglich bei der Polizei melden und pünktlich zu den Hauptverhandlungsterminen erscheinen, teilte das Landgericht Cottbus am Mittwoch mit.

Die Begründung für die Entlassung: Der Angeklagte befinde sich seit mehr als zwei Jahren und vier Monaten in Untersuchungshaft und ein kurzfristiger Verfahrensabschluß sei nicht absehbar. „Die erteilten strengen Auflagen erscheinen der Kammer ausreichend, um der weiterhin bestehenden Fluchtgefahr entgegenzuwirken“, heißt es in der Mitteilung des Landgerichts weiter.

Der zum Tatzeitpunkt 17jährige Syrer soll die 82 Jahre alte Renterin Gerda K. im Dezember 2016 in ihrer Wohnung ermordet haben. Danach habe er ihre Wohnung durchwühlt. Nach fast dreimonatiger Suche verkündete die Sonderkommission der Kriminalpolizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft Cottbus Anfang März 2017 die Festnahme des jungen Mannes. Das Bürgerbündnis „Zukunft Heimat“ hat für Freitag zu einer Demonstration unter dem Motto „Opfer zweiter Klasse? Gerechtigkeit für die Opfer von Zuwandererkriminalität“ aufgerufen.

Ähnlicher Fall sorgt auch in Frankfurt/Oder für Empörung

Für Schlagzeilen hatte Ende März dieses Jahres auch die Entlassung von vier Syrern aus der U-Haft in Frankfurt/Oder gesorgt. Sie sollen am 26. August 2018 die Diskothek „Frosch-Club“ überfallen und Gäste des Clubs mit Messern, Steinen und Eisenstangen angegriffen haben. Der Prozeß dauert noch an. Die vier Männer wurden ohne Auflagen entlassen und können sich frei bewegen.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, daß sich einer der Syrer nach seiner Haftentlassung an einem zwölfjährigen Mädchen sexuell vergangen haben soll. Dem Mädchen gelang es zu flüchten. Daraufhin sei erneut Haftbefehl gegen den 40jährigen erlassen worden, teilte Ricarda Böhme von der Frankfurter Staatsanwaltschaft mit – wegen dringenden Tatverdachts des versuchten sexuellen Mißbrauchs eines Kindes und wegen sexueller Nötigung. (ha)

Trump hat angeordnet, zur Feier des Unabhängigkeitstages am 4. Juli (Independence Day) will er eine Militärparade am Donnerstag in Washington sehen. Es werden Panzer durch die Strassen rollen und Kampfjets über die Stadt fliegen. In den letzten Tagen wurden Eisenbahnwagen gesichtet, welche die Panzer angeliefert haben.

Die US-Luftwaffe hat eine Stellung der Al-Qaida-Gruppe Hurras al-Deen angegriffen. Doch der eigentliche Kern von Al-Qaida in Syrien ist die al-Nusra-Front. Sie hat über 30.000 Söldner, während Hurras al-Deen maximal 3.000 Söldner hat.

US-Präsident Donald Trump hat Judy Shelton für den Fed-Vorstand nominiert, die das aktuelle globale Finanzsystem infrage stellt und sogar die Rückkehr zu einem Goldstandard befürwortet hat.

Die Ändeurngen in der europäischen Bankenregulierung werden den Zugang des Mittelstands zu Krediten in den kommenden Jahren zusätzlich erschweren.

Deutsche Schwimmbäder werden in diesem Sommer immer häufiger zum Schauplatz von Randalen. Zahlreiche Schwimmmeister schlagen inzwischen Alarm.

Die Chemiebranche gilt als ein Frühindikator für die gesamte deutsche Wirtschaft. Nun hat deren Branchenverband sehr schlechte Prognosen für das laufende Jahr veröffentlicht.

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