Kaiseres royaler Wochenrückblick

On May 25, 2019, in Junge Freiheit, by admin

In der EU-Wahlwoche beherrschten hauptsächlich Wahlaufrufe die Berichterstattung. Aufrufe, zur Wahl zu gehen und dort auf keinen Fall rechte Populisten zu wählen. Vor allem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk heulten die Alarmsirenen, die vor einem Angriff von rechts auf das linksliberale Wagenburg-Parlament in Brüssel warnten, quasi rund um die Uhr. Was aber nicht bedeutet, daß man das Ganze in Zukunft nicht noch steigern und ausweiten könnte. Gerade erst haben ARD und ZDF mit dem ORF eine Allianz gegen rechtspopulistische Angriffe angekündigt.

In Zukunft will die staatlich subventionierten Presse offenbar gleich schalten, wenn sie eine rechtspopulistische Gefahr wittert. Nicht, daß es irgendwann zu spät ist und man die politische Gefährder nicht mehr klein-senden kann. Eine der Hauptgefahren dürften die vereinigten Meinungsmacher für ihre sicheren Jobs und Pensionen sehen.

Im Dienst einer höheren Menschlichkeit

Die meisten Rechtspopulisten wissen schließlich ganz genau, wie unpopulär die öffentlich-rechtlichen Programme und die dafür eingezogenen Zwangsgebühren beim Volke sind. Der Vorsitzende des ORF-Redakteursrates, Dieter Bornemann, freute sich schon nach dem Zusammenbruch der rechtskonservativen Regierungskoalition in Österreich darüber, daß „die Bedrohung über eine Gesetzesänderung“ erst einmal vom Tisch sein dürften.

Auch die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (AGRA) nennt ausgerechnet das sogenannte Strache-Gate als Grund für das „journalistische“ Bündnis gegen den Rechtspopulismus. In ihrer Stellungnahme heißt es: „Gerade der Ibiza-Skandal rund um den österreichischen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und die Angriffe auf den Journalismus zeigen deutlich, wie wichtig es ist, sich gemeinsam gegen populistische Attacken zu wehren.“

Ein so heiliger Zweck rechtfertigt offenbar alle Mittel. Die Zusammenarbeit mit dubiosen Kriminellen, der Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte und Datenschutzgesetze sind genauso Opfer, die erbracht werden müssen, wie sämtliche Regeln des menschlichen Anstands, die über Bord geworfen werden müssen, wenn es um eine noch viel höhere Form der Menschlichkeit geht. Wenn sich am Ende doch noch herausstellen sollte, daß hinter der heimlichen Überwachung der Politiker auch der politische Gegner steckt: was soll’s?!

Rechts-Parteien im Dienste der „Konterrevolution“

So manch großer „Gauner“ und Überwacher der Politgeschichte war wohl einfach auf der falschen Seite oder nicht in der richtigen Partei. Wäre Richard Nixon ein Linker gewesen, würden ihn die Medien vermutlich bis heute als strahlenden Helden der politischen Aufklärung feiern.

Allein auf seinen außerparlamentarischen Arm in den linksgrünen Medienhäusern will sich das EU-Establishment dann aber doch nicht verlassen. Der Europarat in Strassburg hat deshalb die geplante Bildung einer Fraktion europäischer Rechtsparteien verboten. „FPÖ, AfD und die Lega wollen die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören und den Menschen fundamentale Rechte verweigern“, sagt Europarat-Staatskammer-Präsidiumsmitglied Frank Schwabe (SPD) zur Begründung. Und weiter: Viele ihrer Mitglieder seien „rassistisch, antisemitisch und islamophob“. Das stehe den Werten des Europarats „in fundamentaler Weise entgegen“.

Der Sozialdemokrat hat allerdings vergessen, zu erwähnen, daß sämtliche Rechts-Parteien im Dienste der „Konterrevolution“ stehen und damit das sozialistische Friedensprojekt namens Europäische Union, auch bekannt als „Paradies auf Erden“, gefährden.

Gratismutiger Schlaubischlumpf

Ein Beispiel für Populismus, der den meisten Journalisten und „guten Europäern“ gefällt, lieferte dieser Tage der YouTuber Rezo. Der junge Mann mit den blauen Haaren, der ein bißchen so aussieht wie einer dieser DSDS-Kandidaten, die irgendwann auf Drogen, im Knast oder im Dschungelcamp enden, hat ein Video gegen die CDU gemacht. Das ist zwar in etwa so kreativ und unangepaßt, wie sich im Tinder-Profil als „veganer Traveler“ zu beschreiben, in vielen deutschen Zeitungsredaktionen überschlug man sich aber geradezu vor Begeisterung für die „geniale Ansage“ des gratismutigen Schlaubischlumpfs.

In seinem Clip „Zerstörung der CDU“, ein Videotitel, der, käme er von einem rechten Youtuber, allein schon sämtliche Filtersysteme heißlaufen lassen würde, leiert Rezo brav alles runter, was ihm und seiner Generation seit Jahren 24/7 ins Hirn getrichtert wurde: Die Klimakatastrophe „zerstört unser Leben“, die Reichen werden immer Reicher und die Armen immer Ärmer, die USA führen ständig Krieg, weil das „vielleicht deren Hobby“ ist, Deutschland steht unter der Fuchtel der „Amis“ und macht so ziemlich alle Schandtaten mit.

Influencer mit Wahlwarnung

Das rund 55minütige YouTube-Video ist wie ein sehr, sehr langer taz-Artikel, nur ohne das lästige Lesenmüssen und in einer Sprache, die selbst Katja Krasavice das Gefühl gibt, die Welt verstanden zu haben. Das Erotiksternchen gehört auch zu den 70 „Influencern“, die sich inzwischen in einem Video-Statement hinter den YouTube-Star stellen.

Zumindest für Krasavice eine vermutlich eher ungewohnte Position. Gemeinsam fordern die YouTuber: Wählt nicht CDU/CSU, SPD und schon gar nicht die AfD. Wen ihre Fans stattdessen wählen sollen, verraten die kleinen Grünschnäbel nicht so direkt. Das sollen die jungen Menschen dann scheinbar doch selbst „entscheiden“. Hoffentlich ist die zur Denkfaulheit erzogene „Generation Y“ damit nicht überfordert.

Alleine in diesem Jahr sind 10 Menschen beim Besteigen des Mount Everest gestorben. Fast alle vor wenigen Tagen, denn es herrscht Hochsaison am höchsten Berg der Welt. Das folgende Foto zeigt was auf dem Gipfel los ist, eine lange Schlange an Bergsteigern, die im Stau stehen, um ein Selfie auf 8’848 Meter zu machen und diesen Punkt von ihrer “Löffelliste” streichen zu können.

Der Gegner lacht sich tot

On May 25, 2019, in Junge Freiheit, by admin

In Polen erzählt man sich folgenden Witz: „Was hat sich zwischen Mai 2019 und Mai 1945 nicht geändert?“ Antwort: „Nur vier Flugzeuge der deutschen Luftwaffe sind einsatzbereit.“ Der ehemalige polnische Verteidigungs- und Außenminister Radosław Sikorski gab kürzlich dies Bonmot zum besten.

Er hätte noch die Gorch Fock erwähnen können, die gerade im Millionengrab einer Werft versenkt wird. Oder die Tornado-Kampfjets und Hubschrauber, die wegen fehlender Ersatzteile am Boden stehen. Oder die kampfunfähigen U-Boote. Gerade erst stieß in Norwegen wieder eines an Felsen. Damit fallen vier von sechs U-Booten aus.

Die 41 neuen Puma-Panzer für eine Nato-Kampfgruppe müssen erst noch mit über 200 Millionen hochgerüstet werden, aber wenigstens ist der Panzer schwangerentauglich. Der Spontangeburt im Nato-Einsatz steht nichts mehr im Wege. Im Zweifel nehmen wir die Bobby-Cars aus den Kasernen-Kitas mit. Die haben noch Garantie.

Neue Lachnummern für den Feind

Sikorski und andere kennen eben nicht die subversivste Geheimwaffe der Bundeswehr: Wir kämpfen mit deutschem Humor. Das ist „Frieden schaffen ohne Waffen 4.0“ und wird unsere Feinde überraschen, galten die Deutschen doch jahrelang als spaßfrei.

Jetzt werden wir dafür sorgen, daß der Gegner sich einfach totlacht. Anders ist auch nicht zu erklären, warum Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen noch im Amt ist. Wer den Feind beeindrucken will, muß ständig für neue Lachnummern sorgen.

Jetzt hat Uschi ihre schärfste Waffe ausgepackt: den neuen Fragebogen für alle Soldaten: „Bunt in der Bundeswehr? Ein Barometer der Vielfalt“. Vor allem die sexuelle Vielfalt der Truppe interessiert die Heeresleitung besonders. Wie oft müssen transsexuelle Soldaten ihre Gefühle verbergen? Findet der pansexuelle Offizier einen Vorgesetzten, mit dem er über seine Versagensängste sprechen kann? Eignet sich der Heterosexuelle mit Migrationshintergrund oder doch der schwule Biodeutsche mit Behinderung besser als Major?

Mehr Regenbogen wagen

Vielfalt werde als Chance begriffen, werden wir informiert. Wir warten gespannt auf die Ergebnisse. Jetzt müssen nur noch Diversity-Beauftragte eingestellt und die ewig öde Tarnkleidung farblich angepaßt werden. Man munkelt, es gäbe erste Gespräche mit Harald Glööckler. Mehr Regenbogen wagen!

Man könnte lachen, wäre mangelnde Ausrüstung im Ernstfall nicht ein Überlebensfaktor für jene Soldaten, die trotz allem unserem Land dienen. Man könnte lachen, wenn die Welt friedlich wäre. Das jahrelange Abwirtschaften der deutschen Streitkräfte grenzt an Arbeitsverweigerung der Verantwortlichen.

Die bittere Wahrheit ist: Ohne Nato-Verbündete wäre unser Land völlig wehrlos. Andererseits: Wer Deutschland erobern will, muß sowieso nicht gegen die Bundeswehr ankämpfen. Wer hier rein will, läuft einfach über die offene Grenze.

JF 22/19

Europäische Behörden haben den Bitcoin-Transaktionsmischer Bestmixer.io beschlagnahmt und zeigen nun dort die Warnung “SIE SIND NICHT ANONYM”.

Mit den Attacken auf den chinesischen Huawei-Konzern hat US-Präsident Trump den Kampf um das zentrale Konfliktfeld begonnen. Es geht um nichts weniger als die technologische Vorherrschaft in den kommenden Jahrzehnten.

Facebook will seine Kryptowährung GlobalCoin bereits Anfang 2020 auf den Markt bringen. Doch noch ist nicht sicher, ob die US-Behörden grünes Licht geben werden.

Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs müssen Arbeitgeber künftig die gesamten Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter penibel dokumentieren. Der damit verbundene Bürokratieaufwand gefährdet die Konkurrenzfähigkeit vieler digitaler Startups.

Trotz einer drohenden Eskalation zwischen den USA und dem Iran und einem unterversorgten Ölmarkt ist der Ölpreis zuletzt gesunken. Die Commerzbank-Analysten liefern dazu eine Erklärung.

„Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir, wer du bist“ lautet ein altes Sprichwort. Einen hat in der österreichischen Politiklandschaft wohl so gut wie keiner gerne als Freund: Peter Pilz, den umstrittenen Polit-Vagabunden durchs linke und linksradikale Lager.

Pilz will keinen Misstrauensantrag gegen Ratz

Zeige mir deine Freunde! Pilz ist Ratz-Fan
Europarat Plenarsaal
Foto: PPCOE / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Der Europarat (nicht zu verwechseln mit dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Rat) hat nun die Bildung einer Fraktion von Abgeordneten aus patriotischen Parteien mit einer fadenscheinigen Begründung untersagt.

Linke und Moslem-Abgeordnete winken ab

Europarat: Linke und Moslems gegen Patrioten
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