BERLIN. Deutschland hat für seinen Einsatz in Afghanistan seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro ausgegeben. Allein im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats des Verteidigungsministeriums, des Auswärtigen Amtes sowie des Entwicklungs- und Innenresorts auf 770 Millionen Euro, berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter Berufung auf eine Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine AfD-Anfrage.

Der Bundeswehr-Einsatz kostete demnach bislang 11,9 Milliarden Euro. Das Auswärtige Amt gab seit 2001 gut zwei Milliarden Euro aus, das Entwicklungsministerium 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte 61 Millionen, das Agrarministerium 33 Millionen und das Kulturstaatsministerium 34 Millionen Euro. Keine Angaben machte die Bundesregierung über die Ausgaben der Geheimdienste.

„Deutsche Sicherheitskräfte haben in Afghanistan nichts verloren“

„SPD und Grüne glaubten einst, mit einer Hand voll Soldaten Afghanistan demokratisieren zu können. Sie sind mit ihren Plänen krachend gescheitert. 18 lange Jahre hat eine kaputtgesparte Bundeswehr für diese politische Fehlleistung nun bereits den Kopf hinhalten müssen“, teilte der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer dazu am Donnerstag mit.

Im Ergebnis seien bisher 58 deutsche Soldaten, drei Polizisten und zwei zivile Mitarbeiter getötet worden. „Deutsche Sicherheitskräfte haben in Afghanistan nichts verloren“, kommentierte Springer. Er fordere die Bundesregierung auf, den Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch endlich zu beenden und die deutschen Soldaten und Polizisten aus Afghanistan abzuziehen. „Nicht zuletzt auch, um weitere Opfer zu vermeiden.“ (ls)

Als Julian Assange am 11. April mit verfilzten Haaren, wilden Augen und nackten Füßen von britischen Polizisten aus der ecuadorianischen Botschaft in London gezerrt wurde, da ging eine Anti-Establishment-Saga zu Ende, die eine Zeitlang die ganze gute Welt in Atem gehalten und den egozentrischen, ewig widerständigen und auf eine verquere Art charismatischen Assange in das Rampenlicht der Weltbühne katapultiert hatte.

Begonnen hatte die Geschichte dieses falschen Helden in der australischen Pampa, wo er vaterlos bei einer theaterspielenden Mutter aufwuchs, mit der er durch das australische Outback zigeunerte, andauernd die Schule wechselte und nichts Vernünftiges lernte – außer, wie man Computer hackt. Frühreif und frühbegabt gab er sich mit sechzehn das Pseudonym „Mendax“ (Lügner) und begann mit zwei anderen, in die Computernetze großer Firmen einzubrechen, selbstverständlich mit dem Ziel, die Welt zu verbessern.

Mitte der neunziger Jahre kam ihm die australische Polizei auf die Schliche, aber ein Richter mit goldenem Herzen und Verständnis für junge Kriminelle verurteilte ihn zu einer lächerlichen Geldstrafe, nahm ihm aber immerhin das Versprechen ab, sich zu bessern, was einer wie Assange zum Anlaß nahm, das genaue Gegenteil zu tun.

Abgebrochenes Studium und spektakulärer Coup

Nachdem er, wie so viele große Männer vor ihm, das Studium abgebrochen hatte, gründete er 2006 die Internetplattform WikiLeaks. Der Name ist Programm: das hawaiianische Wort „Wiki“ bedeutet „schnell“, ein „Leak“ bezeichnet ein „Leck“, also eine undichte Stelle, während „to take a leak“ der englische Ausdruck für „pinkeln“ ist. Es sollte sich bald zeigen, daß alle drei Bedeutungen keineswegs doppel- oder gar tiefsinnig, sondern ganz wörtlich gemeint waren.

WikiLeaks war also eine Internetseite, die heimlich und stets illegal erbeutete Computerdaten „quick and dirty“ vor den Augen der Welt ausbreitete, um damit Organisationen, Unternehmen und Leuten, die Assange und seine Hacker-Kumpanen nicht mochten, zu diskreditieren, ihnen zu schaden, ja sie vielleicht ganz zu Fall zu bringen. Sowas gefällt guten Menschen auf der ganzen Welt, denn Schadenfreude, Häme und Bosheit sind universal und Assange und seine Helfershelfer hatten sich als Ziele ja genau die Institutionen ausgesucht, die zwar jeder braucht, aber keiner mag: das amerikanische Militär, politische Parteien und Großunternehmen.

Nachdem WikiLeaks mit Peanuts-Veröffentlichungen gestartet war, gelang Assange im Jahr 2010 ein spektakulärer Coup, als er auf WikiLeaks eine halbe Million Dateien veröffentlichte, die die amerikanische Militärführung in Afghanistan und im Irak bis auf die Knochen blamierte. Unvergeßlich das Video, das zwei amerikanische Helikopterpiloten dabei zeigt, wie sie in Bagdad Zivilisten totschießen und im Cockpit dazu Witze machen.

Wikileaks war plötzlich in aller Munde und Assange auf einen Schlag weltberühmt, was ihm sichtbar guttat. Der kleine Hacker aus der australischen Provinz ohne festen Wohnsitz, Einkommen, Beruf und Karriere war über Nacht zu einem Player auf der Weltbühne aufgestiegen, der Regierungen das Fürchten lehrte.

Assange wurde zum Rockstar

Die Begeisterung von Medien und Menschen mit der stets richtigen Haltung überschlug sich. Im Laufe des Jahres 2010 wurde Assange zum Rockstar. Er gewann Preise für Journalisten, obwohl er keiner war, Le Monde und das Time Magazin ernannten ihn zur Person des Jahres, ein Verlag bot ihm für seine Autobiographie eineinhalb Millionen Euro, und die üblichen Prominenten, die Lenin, Marx und Mao für prächtige Kerle halte, Israel und die USA hassen und täglich den sozialistischen Einheitsstaat herbeisehnen, kamen aus dem Händeschütteln mit Assange gar nicht mehr heraus.

In all dem Trubel ging die Tatsache, wie denn Assange und Konsorten überhaupt zu ihrem Hort an geheimen Dokumenten gekommen waren, vollkommen unter. Irgendwann stellte sich heraus, daß Assange den ganzen Daten-Schatz von einer einzigen Person bekommen hatte, einem kleinen Feldwebel, der für die amerikanische Armee in Bagdad Computerdaten auswertete und unbegreiflicherweise Zugang zu den allergeheimsten Dokumenten hatte.

Dieser Analyst, ein einsamer, frustrierter, psychisch unstabiler Mensch namens Manning, der sich in seinem Körper als Mann nicht wohl fühlte und über einen Geschlechtswandel, den er später auch ausführen ließ, nachdachte, fühlte sich nicht ernstgenommen und hatte deshalb einen Haß auf Vorgesetzte, Militär und Politik entwickelt. Als Assange mit Manning, der für seine Dienste nie einen Cent gesehen hat, durch war, wurde Manning von einem anderen Hacker enttarnt und schließlich zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

Vom Weltstart zum Märtyrer

All der Jubel um Assange wäre vermutlich noch länger so weiter gegangen, hätten da nicht zwei Schwedinnen behauptet, Assange hätte sie vergewaltigt, was zu einer Anklage in Schweden führte, der sich Assange durch Flucht nach England entzog. Als Gefahr bestand, daß Großbritannien Assange an Schweden ausliefern würde, suchte dieser in der ecuadorianischen Botschaft in London um politisches Asyl an, das ihm vom damaligen Präsidenten des Landes, einem amerikafeindlichen Sozialisten im Fahrwasser von Hugo Chávez, gerne gewährt wurde.

Aus dem journalistischen Weltstar Assange wurde nun der – gemäß der Legende natürlich unschuldige – Märtyrer Assange, der sich in die wohnungsgroße Botschaft eines politischen Zwergenstaates flüchten mußte, um nicht an die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm Schlimmes drohte.

Obwohl Assanges Wirkungskreis in der Botschaft Ecuadors nun auf ein Zimmer mit Kochnische und Klo beschränkt war, hinderte ihn das nicht daran, WikiLeaks per Internetanschluß fernzusteuern und weiter Millionen an Dokumenten zu veröffentlichen, an die er alle gegen jedes Recht und Gesetz gekommen war, was für ihn allerdings kein Hindernis, sondern Programm war.

2016 gelang ihm ein zweiter spektakulärer Coup, als WikiLeaks 20.000 Emails von hochrangigen Mitgliedern der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten veröffentlichte, die peinliche Interna über Hillary Clinton und ihre Berater enthüllten. Es ist heute ziemlich klar, daß die Quelle für E-Mails der Demokraten eine als Hackerkollektiv auftretende Einheit des russischen Militärgeheimdienstes G.R.U. war.

Assange war weder Journalist noch unerschrockener Aufklärer

Das war der Anfang vom Ende, auch wenn Assange das nicht klar war. Unterstützer auf der ganzen Welt zogen sich von Assange zurück, weil sie ihn für Hillary Clintons Wahlniederlage verantwortlich machten. Mitarbeiter und Gefolgsleute, die Assanges ätzende Persönlichkeit stets klaglos ertragen haben, als der obenauf war, finden plötzlich ihr Gewissen wieder und distanzieren sich von ihm.

Das Ende kommt, als 2017 in Ecuador Lenín Moreno zum Präsidenten gewählt wird, ein Politiker, der trotz seines schönen Vornamens mehr Realist als Sozialist ist und die Wiederannäherung an die USA sucht. Auf dem Weg dazu ist Assange der größte Stolperstein, den Moreno durch Geheimdiplomatie aus dem Weg zu räumen beschließt. Ein Plan, der aufgeht, als Ecuador Assange den Asylstatus entzieht, seine ecuadorianische Staatsbürgerschaft kassiert und schließlich die britische Polizei in die Botschaft einlädt.

Julian Assange, da braucht man sich gar nichts vorzumachen, ist am Ende – und WikiLeaks natürlich auch. Assange war weder ein Journalist noch ein unerschrockener Aufklärer, sondern ein egozentrischer Selbstdarsteller, dem jedes Mittel recht war, um an Geheimdokumente zu kommen. Und er hat sich nie darum geschert, was den Menschen, die von seinen Enthüllungen betroffen sind, passiert. Assange hat in mehreren Ländern Recht und Gesetz gebrochen und schwere Verbrechen begangen, weshalb seine Auslieferung an Schweden und die USA richtig und wünschenswert ist und er eine lange Haftstrafe verdient.

BERLIN. Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli hat mit einer Äußerung über „Allahu akbar“-Rufe während des Notre-Dame-Brands für Empörung gesorgt. Die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement in Berlin schrieb Mittwoch abend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „‘Allahu akbar’ wird für viele Gefühlsregungen verwandt. Wie oft hab ich als Kind meine Mom rufen hören: ‘Allahu akbar bist du stur’. Beim Spaziergang entlang der Corniche rufen Männer fröhlich Frauen zu: ‘Allahu akbar, bist du schön’.“

Hintergrund sind Berichte und Videos über „Allahu akbar“-Rufe wegen des Brands der Pariser Kathedrale. Der ARD-Journalist Constantin Schreiber dokumentierte auf Twitter entsprechende Reaktionen. Zudem kursierten Videos, die „Allahu akbar“-rufende Moslems vor Notre-Dame zeigten. Einige von ihnen stellten sich jedoch später als gefälscht heraus.

Ich rede auch nur so mit meinen Kindern. „Putz dir die Zähne, Deus vult!“

— Paulus (@terra_ukera) 18. April 2019

Die Aussage Cheblis verstanden zahlreiche Twitter-Nutzer nun als Relativierung, denn der Ausspruch wird häufig auch bei Terroranschlägen durch oder Machtdemonstrationen von Moslems verwendet. Ein Nutzer antwortete darauf Bezug nehmend: „Wichtig ist nicht, wann man es zuerst hört, nur wann man es zuletzt hört.“ Große Zustimmung erhielt auch ein User, der Cheblis Aussage um den Zusatz ergänzte: „Oder vor Messerangriffen oder Attentaten mit Fahrzeugen. Toll, es ist so vielseitig anwendbar.“

Oder vor Messerangriffen oder Attentaten mit Fahrzeugen. Toll, es ist so vielseitig anwendbar.

— Tobinho (@tobinho316) 17. April 2019

Andere nahmen Cheblis Behauptung mit Humor. „Ich rede auch nur so mit meinen Kindern. ‘Putz dir die Zähne, Deus vult!‘, schrieb ein Twitter-Nutzer. Der Bild-Journalist Timo Lokoschat notierte ironisch „Wer kennt sie nicht, die fröhlichen Rufe junger Männer, wenn schöne Frauen vorbeispazieren…“, woraufhin die SPD-Frau mit einem Smiley antwortete.

Wer kennt sie nicht, die fröhlichen Rufe junger Männer, wenn schöne Frauen vorbeispazieren… https://t.co/OT5jdS3V79

— Timo Lokoschat (@Lokoschat) April 18, 2019

Chebli sorgt mit ihren Tweets regelmäßig für Aufsehen. Zuletzt erzählte sie genervt von einer Begebenheit in einem Flugzeug, als sie von einer Stewardeß auf Englisch angesprochen wurde. Nachdem sie in dem sozialen Netzwerk gefordert hatte, „wir müssen noch radikaler werden“ und einen Zusammenhang zwischen der AfD und den Plänen der Wannseekonferenz konstruierte, gab es im Berliner Senat auch interne Kritik.

Ein internes Schreiben forderte die Mitarbeiter auf, in der Öffentlichkeit dem Gebot der Mäßigung und Zurückhaltung zu folgen. Hinter vorgehaltener Hand sprachen die Kollegen von einer „Lex Chebli“, die nur wegen ihrer Tweets ergangen sei. (ls)

Nachdem Brexit-Debakel der Konservativen Partei unter Premierminister Theresa May und die Verschiebung des Ausstiegs aus der EU bis in den Herbst, hat Nigel Farage eine neue Partei gegründet, die an der kommenden EU-Wahl im Mai teilnimmt. Laut mehreren Umfragen liegt Farages Brexit-Partei an erster Stelle bei den Umfragen, was einen Schock im politischen Establishment und den Medien auf der britischen Insel ausgelöst hat. Offensichtlich wollen ein Grossteil der Briten trotz der negativen Propaganda immer noch die EU verlassen.

Lebensgefährliche Hochzeitsunsitten

On April 18, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Am schönsten Tag des Jahres wollen Brautpaare ihr Glück mit der ganzen Welt teilen. In jüngster Vergangenheit häufen sich jedoch die Fälle, in denen türkisch-arabische Hochzeitsgesellschaften dies auf rücksichtsloser und mitunter lebensgefährlicher Art und Weise auf deutschen Straßen tun.

Seit März traten immer wieder Fälle, wie zuletzt am vergangenen Wochenende auf der A57 bei Köln, auf, bei denen die Festgesellschaft per Autorkorso Straßen blockiert, sich Beschleunigungsrennen liefert oder gleich Hochzeitsfotos auf der Autobahn schießt. Und nicht nur das: Geschossen wurde bei den riskanten Fahrmanövern bisweilen auch schon aus Schreckschußpistolen.

Bei diesem Phänomen handelt es sich mitnichten um ein Kavaliersdelikt. Die Polizei betont, daß solche Aktionen gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr und eine Nötigung der anderen Verkehrsteilnehmer sind.

Wenn wir wollen, legen wir eine Autobahn lahm

Das Ganze dient wohl auch nicht nur der Feier der Hochzeit. Videos, die in den sozialen Netzwerken kursieren, legen vielmehr den Verdacht nahe, daß es um Präsenz und Dominanz im öffentlichen Raum geht. Die Botschaft lautet: Wenn wir wollen, legen wir auch eine Autobahn lahm.

Es ist nicht davon auszugehen, daß das Problem von alleine verschwinden wird. Zu sehr hat sich diese Praxis seit rund zwei Jahren etabliert. Wie auch die mitunter für Unbeteiligte tödlich endenden illegalen Rennen sind sie Ausdruck eines Milieus, das aggressiv seine Dominanz auf der Straße zum Ausdruck bringt.

In Essen hat die Polizei eine libanesische Hochzeitsgesellschaft wegen Raserei und rücksichtsloser Fahrweise gestoppt. pic.twitter.com/YhIFCMNFy8

— WDR Aktuelle Stunde (@aktuelle_stunde) March 29, 2019

Die Überschneidungen sind in beiden Fällen gegeben: Türkisch-arabische Fahrer rasen mit Luxuskarossen über die Straßen und gefährden sich und andere. Im Netz präsentieren sie sich in großspuriger Pose.

Problembewußtsein bei Behörden wächst

Allmählich nehmen offizielle Stellen auch die Hochzeitskorsos als Problem wahr. In Nordrhein-Westfalen befaßte sich der Landtag bereits mit der Thematik. Ähnlich wie im Fall der illegalen Rennen ist auch hier ein hartes Durchgreifen notwendig. Nun kündigt Innenminister Herbert (CDU) Reul eine härtere Gangart an.

Es bleibt zu hoffen, daß den rasenden Hochzeitsgesellschaften konsequent entgegen getreten wird, bevor es beispielsweise auf einer Autobahn zu einem schweren Unglück kommt. Was in dem Fall auf die eingesetzten Rettungskräfte zukäme, die sich um Verletzte einer solchen Gruppe kümmern müßten, berührt noch ein weiteres Feld einer gescheiterten Integrationspolitik.

DÜSSELDORF. Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul (CDU), hat eine härtere Gangart gegen orientalische Hochzeitsgesellschaften angekündigt. Allerdings gab der Minister die Kursverschärfung bekannt, ohne dabei direkten Bezug auf türkische oder arabische Großfamilien zu nehmen.

„Autobahnen und Innenstädte sind keine privaten Festsäle“, sagte Reul laut der Rheinischen Post. Er versprach: „Die Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen Exzesse vor und versteht da keinen Spaß.“ Allein am vergangenen Wochenende sei die Polizei im Land 32 Mal bei Feierlichkeiten eingeschritten.

Mehrere Vorfälle mit ausländischen Hochzeitsgesellschaften

Es könne nicht angehen, daß auf Autobahnen der Verkehr angehalten werde, um Fotos zu machen und Feuerwerkskörper zu zünden, stellte Reul klar. „Dem schieben wir einen Riegel vor.“ Bereits Anfang April hatte die Polizei in dem Bundesland vor gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr gewarnt. „Wenn es dabei zu einem Unfall kommt, werden die Verantwortlichen ihres Lebens nicht mehr froh“, sagte Polizeisprecher Kim Freigang der Nachrichtenagentur dpa.

Konkreter Anlaß waren damals mehrere Sportwagen, die die Autobahn 3 bei Düsseldorf blockiert hatten, um Hochzeitsfotos zu machen. Die Polizei betonte, daß sich die Täter dabei nicht auf kulturelle Bräuche berufen könnten.

Im Sauerland mußte zuletzt die Polizei wegen zweier ausländischer Hochzeitsgesellschaften ausrücken, nachdem sich Anwohner über Schüsse beschwert hatten. Ende März hatte die Polizei in Essen mit einer Hundertschaft den Autokorso einer libanesischen Hochzeitsgesellschaft gestoppt. (tb)

Mehrere AfD-Autos angezündet

On April 18, 2019, in Junge Freiheit, by admin

ESSEN. In Essen sind in der Nacht zu Donnerstag drei Fahrzeuge der AfD vollständig ausgebrannt. Da die Polizei von einer politisch motivierten Brandstiftung ausgeht, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Ein Zeuge hatte gegen 1.00 Uhr die Polizei informiert, daß in einem Innenhof mehrere Fahrzeuge in Flammen stünden. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Brände dann löschen, verletzte wurde niemand. Durch die Flammen entstand jedoch zusätzlich Sachschaden an einem Gebäude.

AfD beklagt „linken Terror“ 

Da die Fahrzeuge mit AfD-Werbung bedruckt waren, geht die Polizei davon aus, daß sie gezielt in Brand gesetzt wurden. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen laut den Beamten bislang jedoch ohne Erfolg.

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Sven Tritschler, forderte Innenminister Herbert Reul (CDU) auf, endlich den „linken Terror konsequent“ zu bekämpfen und die Grundrechte auch von AfD-Politikern sicherzustellen.

Der Fall ist nicht der erste Brandanschlag auf Fahrzeuge von AfD-Politikern. Regelmäßig attackieren Linksextremisten Autos und Wohnhäuser von AfD-Funktionären. Zu den Opfern gehörten in der Vergangenheit sowohl einfache AfD-Mitglieder als auch führende Köpfe der Partei. (krk)

PARIS/LONDON. Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl, Manfred Weber (CSU), hat die Teilnahme Großbritanniens an der Abstimmung kritisiert. Er habe ein Problem damit, daß ein zum Austritt entschlossenes Land noch über die Zukunft der Gemeinschaft mitentscheiden dürfe, sagte Weber im französischen Fernsehsender France 24. „Das ist eine Frage, die ich nicht voll verstehe und nicht voll unterstütze.“

Im März hatte Weber noch gegenüber dem Spiegel betont: „Eine Teilnahme der britischen Bürger an der Europawahl ist für mich undenkbar.“ Er könne nicht zulassen, „daß die britische Tragödie auch noch den Rest der EU ansteckt und letztlich die Populisten füttert“.

Brexit-Partei führt in Umfrage

Weber strebt nach der Europawahl vom 23. bis 26. Mai das Amt des Kommissionspräsidenten an. Seine Chancen, vom Parlament gewählt zu werden, würden durch eine Teilnahme der Briten sinken, da keine größere britische Partei Teil der EVP-Fraktion ist.

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage könnte die neue Brexit-Partei des früheren UKIP-Vorsitzenden Nigel Farage am 23. Mai 27 Prozent erringen und damit im Vereinigten Königreich stärkste Kraft werden. Seine frühere Partei UKIP käme auf sieben Prozent. Die konservative Partei von Theresa May würde 15 Prozent holen.

Das Land könnte die Teilnahme an der Europawahl aber noch umgehen, falls sich das Unterhaus vorher auf einen Austritt verständigt. Da es im Parlament bisher darüber zu keinem Beschluß gekommen ist, hat Theresa May die Europäische Union um eine Verlängerung bis Ende Oktober gebeten. Diese wurde ihr vergangene Woche gewährt. (tb)

DÜSSELDORF. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will zur Bekämpfung des Lehrermangels Asylbewerber zu Lehrkräften ausbilden. Es gehe darum, Lehrer, die aus ihrer Heimat in die Bundesrepublik geflüchtet seien, für den deutschen Unterricht zu qualifizieren, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) laut der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Die SPD hatte zuvor kritisierte, die schwarz-gelbe Landesregierung nutze die „kostbare Ressource“ von geflüchteten Lehrkräften nicht.

Nach Angaben Gebauers sei sich die Regierung aber des Potentials bewußt. So würden die Universitäten Bielefeld und Bochum zum Beispiel das Programm „Lehrkräfte plus“ speziell für Flüchtlinge anbieten. Dies beinhalte neben Intensivsprachkursen auch die Möglichkeit, über Hospitationen einen Einblick ins nordrhein-westfälische Schulsystem zu bekommen. Zudem überlege die Regierung, die Kurse für Pädagogen aus der EU zur Lehramtsbefähigung auch für Lehrer aus Drittstaaten zu öffnen.

Es sei aber bereits jetzt schon für Asylsuchende möglich, sich ihre heimischen Lehramtsabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen. Auch gebe es den Weg des Seiteneinstiegs mit berufsbegleitendem Vorbereitungsdienst. Außerdem könnten Einwanderer aus Drittstaaten schon jetzt für den herkunftssprachlichen Unterricht sowie als Vertretungslehrer eingestellt werden, bevor die Anerkennung ihrer Lehramtsbefähigung vorliege. (krk)

Hallo Leute, wie bekannt hat das Europäische Parlament, bestehend aus 751 Sesselfurzern, die nichts zu sagen haben, keine eigenen Gesetzesvorlagen einbringen können und nur alles abnicken, was das nicht gewählte EU-Politbüro ihnen vorlegt, Artikel 13 (Urheberrechts- reform), auch UPLOAD-FILTER genannt, abgesegnet.

Das heisst, die Anbieter von Dienstleistungen im Internet sind gezwungen “unerwünschten Content” beim hochladen auszufiltern. Als “unerwünscht” gilt alles was irgendwer in einem Hinterzimmer (der EU-Zensurapparat) entscheidet, die Bevölkerung nicht wissen soll. Das als Schutz der Rechte der Urheber getarnte Gesetz ist in Wahrheit ein Zensurgesetz!!!

Deshalb heisst das Internet ab sofort neu DAS FILTERNET!!!

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