BEST OF SCHEISSE

On January 30, 2019, in Akif Pirinci, by admin

Akif Pirinci: BEST OF SCHEISSE

Es bleibt das Geheimnis des SPIEGEL-Verlages, wie er mit seinem Online-Magazin für junge Mongos namens BENTO Geld verdient. Ich vermute, daß es durch die eingeschaltete Werbung bewerkstelligt wird. Doch habe ich so meine Zweifel, ob die Kohle der auftraggebenden Unternehmen ausgerechnet in eine Plattform wirklich klug investiert ist, deren Geschwätzwissenschaften studierenden Besuchern mit Männerdutt und Greta-Thunberg-Verstand nur ein Haushaltsbudget von maximal 700 Euro im Monat zur Verfügung steht, zusammengesetzt aus BAföG, Papa, Freßkorb Mama und ein paar Stunden Kellnern.

Würden diese absonderlichen Ganzkörpertätowierten, die auf BENTO vor solche Herausforderungen wie “Schaffst du diesen Grammatiktest für Grundschüler?” gestellt werden, z. B. tatsächlich bei der gleich oben ganz dick werbenden “DAK-Gesundheit” eine Versicherung abschließen, wo sie doch bis ihrem 45. Lebensjahr bei ihren Eltern mitversichert sind? Oder kaufen Gender-Dreck studierende Frauenähnliche mit seit 8 Monaten ungewaschenen Dreadlocks und seit 10 Monaten nicht gewaschenen anderen Haaren am Körper wirklich ein “HP EliteBook x2 1013 G3” für 2 778,65 Euro, nachdem sie auf der rechten Seite die Reklame dafür gesehen haben? Okay, Aldi wirbt da auch, aber mehr so für das Lebensgefühl der BENTO-Leser denn weniger für seine Produkte.

Obgleich so irre jugendlich, frech und originell, hält sich das Magazin trotzdem an gute alte journalistische Traditionen. Es ist üblich, daß viele Medien am Anfang des Jahres eine Liste von meist jungen Menschen vorlegen, deren überragende Leistungen quasi als Munter- und Mutmacher fürs Publikum Zuversicht ins beginnende Jahr ausstrahlen sollen, und daß diese Botschaft stets im anerkennenden Von-ihnen-wird-man-noch-hören-Ton verkündet wird. Ich bin mir ziemlich sicher, daß in den endenden 1960ern und jungen 1970ern in amerikanischen Zeitschriften ein Steve Jobs und ein Bill Gates ebenfalls in derlei Listen auftauchten.

So ein Best-of ist nun auch auf BENTO zu finden. Unter dem Titel “19 Menschen, auf die wir uns 2019 besonders freuen” wird dem jungen Sackhaarrasierten mit Vollbart und der Free-bleedingerin achten Geschlechts präsentiert, welche zukünftigen Genies sie im Staffellauf der Generationen im neuen Jahr erquicken werden:

“Sie helfen Menschen in Not, retten Bäume für das Klima, kämpfen für faire Löhne, engagieren sich gegen Rechts, streiten für Gerechtigkeit und sind ganz einfach Vorbilder: Wir stellen euch 19 junge Menschen vor, die uns 2018 inspiriert haben – und von denen wir 2019 noch viel hören werden.”

Top 1 ist Ali Can, ein 25. jähriger Türke und ein Steuergeldsäufer in Amadeu-Antonio-Stiftung-Dimension, von dem es im Internet heißt, daß er vor grauer Urzeit ein Lehramtsstudium angefangen hätte, doch es sich nun am Arsch des regenbogenfarbigen und Golddukaten scheißenden deutschen Arbeitsesels im Auftrage der Annährung miteinander unvereinbarer Kulturen supergut gehen läßt:

“Ali Can startete den Hashtag #MeTwo, Tausende erzählten ihre Geschichte über Alltagsrassismus. Nun will Can in Essen ein Haus der Begegnungen aufbauen, in dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen”

Ali scheint es ohne daß er etwas Anständiges gelernt und die aufblasbare Muschi mit Erdbeer-Geschmack erfunden hat zum Multimillionär gebracht zu haben, denn sein “Vielrespektzentrum” in Essen hat 800 Quadratmeter. “1995 machten sich seine Eltern aus einer türkischen Kleinstadt nahe der syrischen Grenze auf den Weg nach Deutschland … Sie waren mehrere Jahre geduldet.” Beziehungsweise ganz gewöhnliche Asylbetrüger. Doch klein Ali hat offenkundig schnell den Trick rausbekommen, wie man hierzulande ohne sich als Paketzusteller oder Klo-Mann bei McDonalds abrackern zu müssen an ein fettes Bankkonto gelangt.

Man verkauft den verblödeten Deutschen den jährlich an die eine halbe Billion Euro gehen Schaden durch Ausländer mittels Toleranz-Blabla, Diskriminierungs-Gedöns und Moslem-Schwanzlutscherei als einen moralischen Mehrwert und zwingt sie so in den Stand des dankbaren Sklaven: “Im Herbst 2015 begann Ali, Seminare über Interkulturelle Kompetenzen in der Nordstadt in Gießen zu geben. Durch gute Rückmeldungen und hohe Anfragen folgten Kooperationen mit dem Freiwilligenzentrum Gießen und der Integrationsabteilung der Stadt Gießen (…) Mittlerweile bietet er bundesweit Workshops für den Umgang mit kultureller Vielfalt und Seminare an für die Sensibilisierung von Menschen …” Wer wohl all diese “Workshops” bezahlt?

Wieso ist dieser Typ, der wie kein anderer für die Mega-Abzocke der Migrationsindustrie steht, während deutsche Familien durch die Ausplünderung des Staates in ihren Portemonnaies nicht einmal mehr Kinder in die Welt setzen können und deutsche Rentner Müll fressen müssen, wieso ist Ali-Mann ein verheißungsvoller Kandidat zu unserer aller Erlösung 2019, BENTO? Was nützt er uns? Wo schafft er Wohlstand? Und wieso sollten wir uns auf ihn und Seinesgleichen von anderen Umvolkungs-Vereinen für die Zukunft freuen?

Auf Platz 2 befindet sich der 26-jährige Schauspieler Edin Hasanović. Der gebürtige Bosnier ist damals zu Beginn des Bosnienkrieges mit seine Mutter nach Berlin geflüchtet und hat für uns, die wir durch unser hart Erarbeitetes den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den kompletten Kulturetat und seine geliebte Filmförderung zwangsweise alimentieren müssen, damit er überhaupt etwas zu Beißen hat, eine hammerharte Botschaft:

“Ein Flüchtling ist ein Mensch, der flüchtet. Es ist ein Zustand, es ist keine Identität. Klar, Integration geht in beide Richtungen, aber Menschen sind keine Probleme. Und hätte man mich damals nur als Problem wahrgenommen – und nicht nur mich, sondern auch meine syrischen, palästinensischen, bosnischen Freunde, meine Freunde aus dem Libanon, Irak, Serbien, Eritrea, Pakistan, Afghanistan – dann hätten wir es niemals geschafft, Ärzte, Lehrer, Anwälte, Informatiker, Mechaniker, Schauspieler oder sonst was zu werden.”

Hahaha, alle seine syrischen, palästinensischen, bosnischen, libanesischen, irakischen, serbischen, eritreischen, pakistanischen, afghanischen Freunde sind Ärzte, Lehrer, Anwälte, Informatiker, Mechaniker, Schauspieler oder “sonstwas” geworden! Hast du nicht den nigerianischen Atomphysiker, den türkischen Raketentechniker und den muslimischen Papst vergessen, Edin? Die waren doch bestimmt auch lauter Kumpels von dir. Außer natürlich der kurdische Zuhälter, aber mit dem hat Edin ja nie im Sandkasten gespielt seinerzeit.

Und ist es wirklich wahr, daß Menschen “keine Probleme” sind? Ich dachte immer, Menschen sind das Problem Numero Uno auf diesem Planeten. Oder hältst du es nicht für ein Problem, daß der deutsche Staat inzwischen über 55 Milliarden für den “Zustand” Flüchtling jährlich verballert, Tendenz steigend? Hältst du es nicht für ein Problem, daß keine geringe Anzahl dieses “Zustands” in Flüchtlingsgestalt täglich vergewaltigt, Einheimische zum Krüppel schlägt und immer mal messert und mordet? Es mag ja sein, daß ein Flüchtling “keine Identität” ist, aber so wie die Lage, insbesondere die Rechtslage momentan aussieht, ist er vornehmlich ein Betrüger, der sich zum Zwecke des ewiglichen Kohle anderer Leute Abgreifens illegal in diesem Land aufhält und uns bis seinem Ableben auf der Tasche liegen wird – wenn er bis dahin nicht noch Schlimmeres angerichtet hat.

Wieder die Frage: Wieso präsentiert uns BENTO irgend so einen Schauspieler-Hansel, von dessen Existenz wir ohne die kontinuierliche Zuscheißung von Megatonnen an Steuergeld für Film und Fernsehen nicht einmal ahnen würden, als Hoffnungsträger und Shooting Star für das Jahr 2019? Nur weil er kein Deutscher ist? Fürwahr, heutzutage die höchste Auszeichnung in diesem zu einer Wertekloake verkommenen Land.

Auf BENTO-Rang 5 der Oberwichtigen, die uns 2019 erretten werden, nimmt der 27-jährige Firas Alshater Platz, ja klar, auch er ein Flüchtilant:

“Auf YouTube erklärt Firas Alshater Geflüchteten, wie sie diese Deutschen besser verstehen lernen. Deutschen erklärt er wiederum, wie eigentlich diese Geflüchteten ticken. Er selbst flüchtete aus Syrien und zeigt, dass Integration gelingen kann.”

Wahnsinn, die einzigen, die hier noch was gebacken kriegen, sind gestern eingeschneit, vor allem aber Moslems. Wir sind gesegnet mit ihnen, weil Talent, Leistung, wenn nicht sogar Geniales aus ihnen nur so herausspritzt wie klares Wasser aus dem Feuerwehrschlauch. Welcher Deutscher z. B. kann von sich das behaupten: “Ich habe ein Buch geschrieben! (…) Es heißt ‘Versteh einer die Deutschen’ und darin schreibe ich darüber, wie ich dieses wunderwunderschöne Land bereise und entdecke (…) Das wollte ich an all die anderen Nicht-so-Deutschen weitergeben – damit wir uns alle besser verstehen.”

Gut, die “Nicht-so-Deutschen” müssen erstmal Lesen lernen, bevor sie sich Firas Werk zu Gemüte führen. Das kann sehr lange dauern, denn nicht einmal seine hier geborenen und aufgewachsenen Glaubensbrüder kriegen das mehrheitlich hin. Aber so lange kann er nicht warten “… denn von Videos allein kann man eigentlich nicht leben.” Bleibt die Frage, von was Firas lebt. Ich habe da eine Ahnung, die ich jedoch nicht verraten möchte. Vielleicht doch: Entweder staatlich subventionierter Kulturbetrieb oder “Amt”.

2019 wird das Jahr der mohammedanischen Wirtschaftsmotoren und BENTO bekommt den Pulitzer-Preis für die beste Nutella-Werbung.

Platz 6: Ein Kopftuch mit dem Namen Nemi El-Hassan. Es hat etwas derart Mutiges und Selbstmörderisches getan, was selbst Rambo in Teil II nicht gewagt hätte.

“Als Frau mit Kopftuch von einem Rechtsrockfestival berichten? Nemi El-Hassan hat sich getraut. Dabei ist ein aufwühlender Videobeitrag entstanden. Auch im nächsten Jahr hat Nemi El-Hassan viel vor.”

Ja, im nächsten Jahr will Nemi nämlich ohne Kopftuch nach Saudi-Arabien fliegen, im Fastenmonat dort bei einem Metzger nachfragen, ob er zufällig auch Schweinefleisch hätte, und von dem ansässigen Imam erfahren, wo sich der nächste Swinger Club befindet. “Der Dreh war sehr anstrengend, das stimmt schon”, gesteht die Frau mit dem Kopftuch, welches ein frauenverachtendes Symbol für die Sexualisierung des weiblichen Körpers ist, für die Unterwerfung vor dem Neandertaler-Mann steht und “unbedeckte” Frauen als Nutten abstempelt. “Nicht nur körperlich, sondern auch mental (…) Ich erinnere mich zum Beispiel an die Beschimpfung ‘Kopftuchschlampe\’”

Neeeiiin! Mit anderen Worten es ist gar nix passiert. Und die ganze Aktion war so gefährlich wie ein Besuch im Zoo. Dennoch sagt Nemi “Ich kann es auf einer rationalen Ebene immer noch nicht verstehen, dass Menschen von ganzem Herzen dieser Ideologie anhängen. Und, dass sie andere so stark abwerten und hassen, dass sie sogar Gewalt anwenden würden.”

Da hat sie ausnahmsweise mal recht. Ich kann auch nicht verstehen, daß Menschen von ganzem Herzen der bestialischen Ideologie des Islam anhängen. Und daß sie andere so stark abwerten und hassen, daß sie sogar das gute alte Glüheisen-Stechen und Kopfabhacken anwenden und selbst wenn sie seit Jahrzehnten im Land der Ungläubigen leben und von diesen profitieren sie am liebsten übern Jordan schubsen würden. Ach so, sie sprach gar nicht vom Islam!

Ihre “Datteltäter”-YouTube-Videos für “Funk”, in denen es um irgend so einen islamischen Schwachsinn geht und die so lustig sind wie wenn man barfuß auf eine fette Glasscherbe tritt, werden übrigens von den Öffentlich Rechtlichen mit deutschen Zwangsgebühren finanziert. Das schönste Geschenk, das Nemi El-Hassan uns Deutschen für 2019 machen kann, wäre auf Nimmerwiedersehen wieder in ihr islamisches Heimatland zurückzukehren. Da würde sogar ich so dafür plädieren, daß sie 2020 auf Platz 1 der BENTO-Liste kommt.

Zeina Nassar, 20, steht auf Platz 9. Auch Kopftuch. Aber mit Bums:

“Dieses Jahr gewann die Boxerin aus Berlin die Deutsche Meisterschaft im Federgewicht. Dass Zeina Nassar mit Kopftuch kämpft, ist für sie eine Selbstverständlichkeit – für viele andere noch nicht. Das will sie ändern.”

Klar, das Kopftuch-Mädchen ist nicht ganz dicht. Aber unsere Sport-Verbände offenkundig auch nicht. “Das (Kopftuch / A.P.) war im Boxsport lange nicht erlaubt. Die 20-Jährige hatte beim Deutschen Boxsport-Verband daher extra eine Änderung der Wettkampfbestimmungen erzwungen (Hervorhebung von mir).”

Nein, es liegt nicht an den Moslems, daß wir uns von ihnen in kulturellen, zwischenmenschlichen, juristischen und nun mehr auch in sportlichen Gepflogenheiten in die Steinzeit ficken lassen. Sie versuchen es nur so wie Tiere alles Erdenkliche versuchen, an Nahrung ranzukommen, auch an die Nahrung von Menschen, wenn man es nicht verhindert. Schuld ist unser Nachgeben, das Appeasement gegenüber primitivem Aberglauben und primitiver, archaischer (Männer-)Denke. Alles Toleranz-Gefurze und Integrations-Geschisse ist nichts anderes als Gefurze und Geschisse. In Wahrheit geht es nur darum, daß ein zurückgebliebener Menschenschlag den aufgeklärten, freien Menschen übernimmt, ihm den Marsch in die Hölle bläst und ihn in einen armseligen Kollektiv-Roboter mit gemeingefährlicher Sex-Neurose verwandelt, wobei der Letztere sich darüber vor lauter Toleranzbesoffenheit glücklich einnäßt, bevor er Blut kotzend in der Gosse liegt. Wer weiß, vielleicht kommt als Nächstes Stabhochspringen in Burka.

“Leider gilt beim europäischen Wettkampfbestimmungen noch das Kopftuchverbot im Ring – derzeit führen wir Gespräche mit dem Verband, diese Regelung zu ändern.” Mach dir mal darüber keine Sorgen, Zeina, diese Verband-Heinis sind Berufsverräter der abendländischen Werte, der Freiheit der Frau sowieso, wenn es darum geht, im Namen eines widerwärtigen, masochistischen Korrekt-Seins selbst die größte Scheiße eines mörderischen Irren aus der Wüste von vor Jahrhunderten abzunicken. Und vielleicht macht Clint Eastwood sogar einen Film über dich: “Million Dollar Kopftuch Baby”. Was für eine verheißungsvolle Gestalt für das Jahr 2019!

Bei Platz 10 scheint es sich um Eigenwerbung von BENTO zu handeln, denn exakt so wie das dort abgebildete Grün-Wähler-Klischee sieht ein BENTO-Leser aus. Sergio Carlos Quinones Maletti, 19, stellt den etwas ungepflegt wirkenden, mit seinem Mützchen, ausgewaschen-farbigem Schal und T-Shirt dem Scheißegal-Look huldigenden und seinem zwischen weggetreten und hirnentkorkt changierenden Minimallächeln den typischen Helden der Generation Ich-bin-doof dar:

“Der Abiturient aus Köln organsierte eine Klassenfahrt mit 200 Schülerinnen und Schülern. Das Ausflugsziel: der Hambacher Forst.”

Ja, das hast du fein gemacht, Carlos, vor allem aber so schön gratismutig, wo doch die geballte grün-links versiffte öffentliche Meinung hinter dir stand und jeden Knüppelschlag eines Polizisten mit tausend Kameras zwecks späterer Anzeigen akkurat aufgezeichnete. “Carlos und seine Freunde wollen zeigen: So fühlt es sich an, in einem der ältesten Wälder Deutschlands zu stehen – und gegen seine Abholzung zu kämpfen.”

Da standen sie aber an der falschen Stelle. Sie hätten zunächst in jenen alten Wäldern Deutschlands mit dem Kampf anfangen sollen, die wegen einer von Bekloppten halluzinierten Energiewende Quadratkilometer für Quadratkilometer abrasiert werden, um daraus einen Industriepark für Windräder in Doomsday-Design zu machen. Was sagst du, Carlos, gegen Windräder demonstrieren ist irgendwie so Reichsbürger, außerdem wurde dafür bisher kein Befehl von der taz erteilt? Da hast du auch wieder recht. Das Jahr 2019 hat für dich jedenfalls supergeil begonnen und deine Heldentat steht im BENTO gleich neben “5 Dinge, die du noch nicht über den neuen Bachelor Andrej Mangold wusstest”. Vielleicht schmeißt du und deine Kumpels euch demnächst vor rasende Autos auf der Autobahn, wegen der Umwelt und so. Ich garantiere dir, danach kommst du sogar in den SPIEGEL.

Platz 13 hat den Knall nicht gehört. Selbstlos verlangt Meera Leilani Zaremba, 27, etwas, was schon längst da ist. Offenkundig will sie mit ihrem Vorhaben den größten Teil der migrantischen Bevölkerung und den kleinen Teil der sich in der “Stütze” eingerichteten deutschen Bevölkerung ärmer machen:

“Wenn jeder – egal ob Kassierer oder Managerin – einfach monatlich so viel Geld vom Staat bekommen würde, dass es zum Leben reicht, wäre unsere Welt dann eine bessere? Nach Ansicht der Aktivistinnen und Aktivisten von ‘Mein Grundeinkommen’ ja.”

Hört sich gut an, doch das Problem ist Folgendes: Bereits jetzt verschlingt der soziale Komplex zirka 70 Prozent des Steueraufkommens. Fast 900 Milliarden Euro werden jährlich direkt oder indirekt an die “Bedürftigen” und deren Verwaltern zugesteckt. Wenn jeder ein Grundeinkommen von, sagen wir mal, 1200 Euro monatlich erhält, dann müßte logischerweise die oben genannte Summe für Sozialleistungen wegfallen, weil der Bedürftige nun über ein eigenes Gehalt verfügt. Dadurch würde sich aber der überwältigende Anteil der jetzigen Empfänger von Sozialleistungen jedwelcher Art schlechter stellen. Miete, Krankenkasse, Kitas und Kindergärten, Erstausstattung der Wohnung, Aufstocker-Geld, Flüchtlings-und-Asyl-Gedöns, Rentenzuschuß usw., das alles müßte dann jeder aus seinem “Grundgehalt” selbst löhnen.

Ist das so gemeint? Oder soll das Grundgehalt zu dem bereits 900-Milliarden-Euro schweren Wohlfahrtsystem noch aufgepfropft werden? Wenn ja, dann wird dieser Steuerstaat gleich am nächsten Tag zusammenkrachen.

Ein anderes Gedankenexperiment: Es wird selbst im Falle einer Einführung des Grundgehalts Leute geben, die mehr verdienen wollen, sagen wir mal 2500 Euro brutto mehr. Wird diese Summe separat vom Grundgehalt, das heißt im selben Volumen wie heute besteuert und abgabenpflichtig sein? Dann gäbe es auf einem Schlag unheimlich viele Gutverdiener, denn 1200 Euro Grundgehalt plus das steuer- und abgabenbereinigte (von ehemals 2500 €) zirka 1700 Euro netto Eigenverdientes machen insgesamt 2900 Euro netto aus, was auf die heutigen Verhältnisse übertragen einem Brutto-Einkommen von zirka 4500 Euro monatlich entspricht. Das wird großen Neid der nicht arbeitenden Grundgehältler wecken, so daß wieder Rufe nach Erhöhung des Grundgehalts zur Folge haben wird.

Oder schlägt sich die Besteuerung und die Abgabenlast auf beide Gehälter zusammengenommen durch, also auf insgesamt 3700 brutto, so daß am Ende zirka 2700 netto monatlich (mit Grundgehalt und einer 38-Stunden-Woche) herauskäme? Das bedeutet dann aber, daß derjenige, der trotz Grundgehalt jeden Tag fleißig arbeiten geht, sich lediglich um 1500 Euro netto mehr gegenüber dem Grundgehältler verbessern könnte bzw. pro Arbeitstag zirka 10 Euro verdienen würde.

Aber darum geht es nicht. Es grenzt wirklich an Wahnsinn, daß ein Magazin für junge Leute, deren frische Kraft-, Innovations- und Zuversichtsreserven zu feiern und in eigenverantwortliche Höchstleistungen zu kanalisieren gilt, ausgerechnet eine phantasielose Frau als Heldin feiert, die dem sozialistischen Umverteilungsstaat à la DDR-Manier huldigt und eben diesen jungen Leuten verklickert, ihr Zukunftsglück hinge vom Geld anderer Leute ab.

Platz 16, Marcel Danner, 29 Jahre alt, hat da ganz andere Sorgen – er hat nämlich keine anderen Sorgen:

“Gerade erst wurde Marcel Danner zum Mister Gay Germany gewählt. Die Aufmerksamkeit nutzt er nun für eine wichtige Botschaft: Auch Homosexuelle sollen Blut spenden dürfen.”

Ja, diese Botschaft ist ungeheuer wichtig. Wie oft hört man in Darkrooms eine Leder-Schwuchtel rufen “Jetzt ist aber mal Schluß mit der Arschfickerei! Laßt uns Blut spenden gehen!”

Sind das tatsächlich die vordringlichsten Probleme von Schwulen? Marcel indes ist besessen von seiner Mission: “Bis 2017 durften schwule Männer in Deutschland überhaupt kein Blut spenden. Mittlerweile dürfen wir spenden – aber nur, wenn wir mindestens zwölf Monate lang keinen Sex hatten.” Ach Manno, 12 Monate wichsen, nur um einen halben Liter Blut spenden zu dürfen!

Mister Gay Germany vergißt natürlich zu erwähnen, daß diese Regelung nicht nur für Schwule, sondern auch für männliche und weibliche Prostituierte, Heterosexuelle mit sexuellem Risikoverhalten – also etwa häufig wechselnden Partnern – sowie für Transsexuelle gilt. Dauerhaft ausgeschlossen bleiben Menschen mit bestimmten Erkrankungen. Hintergrund ist, daß diese Personengruppen ein höheres Risiko haben, sich mit Infektionskrankheiten wie etwa HIV und Hepatitis C anzustecken.

Marcel kann aber solchen medizinischen Schnickschnack nicht akzeptieren. Er hat schon 20tausend Unterschriften für eine Petition an das Bundesministerium für Gesundheit gesammelt, er bräuchte dafür aber 50tausend Unterschriften. Und ich wette unter diesen 20tausend Unterzeichnern waren ganze 3 Schwule. Ach übrigens, die Angaben zum Lebensstil werden wie bisher per Fragebogen erhoben. Keiner kann also irgend etwas kontrollieren. Dennoch ein grandioser Hoffnungsträger in der BENTO-Strichliste 2019.

Und so dumm und doof geht es immer weiter mit dem Abhaken der jungen Narzisse, als Bestmensch verkleideten Rechthaber, frühreifen Staatskohle-Forderer und gelangweilten Wohlstands-Nixkönner. Der eine sammelt als “Seenotretter” getarnter Schlepper auf der Sea-Watch lauter Negerlein aus dem Mittelmeer, auf daß Deutschland flächendeckend und dauerhaft kongolisiert wird. Die andere startet eine Unterschriftenaktion gegen eine Plakatkampagne des Innenministeriums bei Asylbetrügern für eine freiwillige Rückkehr. Wieder ein anderer will einfach nur Betriebsrat werden und die damit einhergehenden Privilegien genießen, was wohl die größte Heldentat in diesem Land ist.

Nur ein einziger junger Steve Jobs, ein junger Larry Page und ein Sergey Brin und ein junger Elon Musk sind auf dieser Liste nicht zu finden, sondern ausschließlich staatsgläubige vorzeitig Vergreiste mit dem innigsten Wunsch, Deutschland zu einer Kolchose der Freaks und Irren mit angeschlossenem Luxushotel für Moslems und Afros zu transformieren. Wenn das die Zukunft dieses Landes ist, dann lebe ich lieber im Vorgestern und bin alt.

KÖLN. Die Stadt Köln hat mit dem Ansturm von Tausenden „Winter-Flüchtlingen“ aus dem Balkan zu kämpfen. Wie der Express berichtet, seien in den vergangen Wochen fast 3.000 Albaner, Mazedonier und Serben in die Rheinmetropole gekommen – meist 100 am Tag. Mit 11.000 Flüchtlingen und Einwanderern seien auch die Notunterkünfte derzeit ausgelastet.

Die Stadt Köln ist demnach verpflichtet, die Südosteuropäer aufzunehmen, damit sie nicht in Obdachlosigkeit geraten, da Obdachlosigkeit „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ darstelle, sagte ein Verantwortlicher der Stadt dem Blatt. Es spiele keine Rolle, ob die Betroffenen durch illegale Einreise ins Land gekommen seien oder ihrer Ausreisepflicht nicht nachkämen.

Allerdings beantragten diese Personen auch kein Asyl, sondern reisten im Frühjahr wieder in ihre Heimatländer zurück. „Die Leute freuen sich, daß sie im Gegensatz zu ihrer Heimat über die Wintermonate ein warmes, sauberes Heim, gute Verpflegung und medizinische Versorgung haben. Für sie ist das quasi wie ein traumhafter Urlaub. Deswegen kommen viele jedes Jahr mit ihrer Familie nach Köln. Sie mögen es hier“, zitiert die Zeitung einen Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe.

Finanzieller Aufwand für die Stadt sei enorm

Es komme auch immer wieder vor, daß sich Diebe und andere Kriminelle daruntermischen und an Weihnachten oder Karneval in großen Menschenansammlungen zuschlügen. Betreut würden die zeitweiligen Einwanderer vom Roten Kreuz sowie dem Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen. Das Gesundheitsamt stelle die medizinische Versorgung sicher. Unter anderem würden die „Winter-Flüchtlinge“ auf Tuberkulose, Norovirus und Läusebefall geprüft.

Der finanzielle Aufwand sei für die Stadt enorm, sagte der Mitarbeiter. Unabhängig von den Kosten der Ämter würden schon die Grundreinigung, die Möbelbeschaffung sowie die Renovierung der Unterkünfte Zehntausende Euro verschlingen. Zudem habe das Phänomen im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen und die Zahl der registrierten Menschen sei auf ein Rekordhoch geklettert. (ls)

LONDON. Der Trainer des FC Liverpool, Jürgen Klopp, hat erneut den britischen EU-Austritt beklagt. „Ich hoffe immer noch, daß am Ende jemand seinen gesunden Menschenverstand nutzt“, sagte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05 der BBC.

„Wir sind in unserer Generation wirklich gesegnet“, ergänzte er. Allerdings habe die Vergangenheit gezeigt, daß „solange starke Partner zusammen sind, Europa ein viel sichererer Ort ist“. Die Geschichte habe gelehrt, daß man alleine schwächer sei denn als Einheit.

Barnier gegen Nachverhandlungen

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Klopp zum Brexit geäußert. Dieser ergebe keinen Sinn, sagte er im April 2018 dem Guardian. Zudem forderte er damals ein zweites Referendum. „Kommt schon, laßt uns uns noch einmal zusammensetzen. Laßt uns noch einmal drüber nachdenken und noch einmal abstimmen.“ Über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte er damals: „Ich mag sie wirklich, und sie macht einen unglaublichen Job.“

Unterdessen hat EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Mittwoch Nachverhandlungen eine Absage erteilt. Die 27 Mitgliedsstaaten sprächen in dieser Frage mit einer Stimme. Bereits zuvor hatte EU-Ratspräsident Donald Tusk betont, beim Austrittsabkommen gebe es keinen Raum für neue Verhandlungen.

Zuvor hatte sich am Dienstag abend das britische Unterhaus für eine Neuverhandlung des Brexit-Abkommens mit der Europäischen Union ausgesprochen. Im Zentrum soll nach dem Willen von Premierministerin Theresa May dabei vor allem der künftige Status Nordirlands stehen.

Nordirland bliebe teilweise im gemeinsamen Binnenmarkt

Mays Koalitionspartner, die nordirische DUP, hatte sich gegen einen Sonderstatus für das britische Territorium positioniert. Der Vereinbarung mit Brüssel zufolge bliebe Großbritannien auf unbestimmte Zeit weiter Mitglied der EU-Zollunion. Für Nordirland würden sogar weiterhin Teile der EU-Binnenmarktregeln gelten. (tb)

MAILAND. Die italienische Regierung hat sich mit sechs weiteren EU-Staaten auf die Aufnahme der 47 Afrikaner von der Sea-Watch 3 geeinigt. Damit ist das Tauziehen um eine Übereinkunft beendet und das Schiff darf in Italien anlegen. „Jetzt sind wir sieben Länder“, bestätigte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Mittwoch in Mailand. Die Einwanderer könnten deshalb „in den kommenden Stunden“ in Italien an Land gehen.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte Italien am Dienstag aufgefordert, die Migranten medizinisch und mit Nahrung zu versorgen. Der Forderung der Flüchtlingsorganisation Sea Watch, sie an Land zu lassen, war das Gericht aber nicht gefolgt.

Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte ursprünglich von Deutschland und den Niederlanden verlangt, die Afrikaner aufzunehmen, da das Schiff der deutschen Organisation unter holländischer Flagge fährt. Die Sea-Watch 3 hatte die Migranten am 19. Januar vor der libyschen Küste an Bord genommen. (tb)

Stählerne Sarkophage auf dem Ostseegrund

On January 30, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Der Beginn der russischen Großoffensive am 12. Januar 1945 und die Aussichtslosigkeit der militärischen Lage konnten Erich Koch, den Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar von Ostpreußen, nicht umstimmen. Zwar hatte Hitler die „Wolfsschanze“ bei Rastenburg schon am 20. November 1944 verlassen, und zwei Tage später war vorsorglich ein Sprengkalender für die Bunker erstellt worden – ein Indiz, daß man sich in der Führungsspitze über das, was Ostpreußen bevorstand, keine Illusionen machte –, doch den Menschen blieb die Flucht verboten.

Dabei gab es seit Nemmersdorf über das Vorgehen der russischen Soldaten keinen Zweifel mehr. Noch am 17. Januar 1945 fuhren östlich von Königsberg saubere, beheizte Züge ins Reich ab, die halbleer waren. Koch tönte, wenn die Armee Ostpreußen nicht halte, dann werde die Partei es tun. Das Geschwätz eines Verbrechers. Die Rote Armee kämpfte sich in Ostpreußen vor, am 19. Januar begann eine wilde Flucht.

Fluchtdrama endete nicht an den rettenden Häfen

Nichts war vorbereitet für die Evakuierung der Alten- und Kinderheime, der Krankenhäuser mit den Frischoperierten. Manche Situationen waren grotesk. Der Militärarzt Hans Graf Lehndorff berichtet, daß er am 19. Januar in Insterburg von einer Frau nach einer Speditionsfirma gefragt worden sei, die ihre zentnerschweren antiken Möbel abtransportieren sollte. Für eine Luftbrücke ins Reich standen keine Flugzeuge zur Verfügung, auch an Kraftfahrzeugen und Benzin fehlte es. Auf den Straßen setzten sich lange Trecks in Bewegung, die sich mit Militärtransporten verkeilten.

Die Züge waren überfüllt, oft waren die Bahnlinien unterbrochen. Es herrschte bittere Kälte. Ziel der Flüchtenden war es, über die Weichsel zu gelangen, wo die Front hoffentlich zum Stehen kam. Eine irrige Hoffnung. Die deutsche Mittelfront wurde in kürzester Zeit zerrissen. Danach richtete die Rote Armee wuchtige Schläge nach Norden in Richtung Elbing. Am 22. Januar wurde der Zugverkehr eingestellt, vier Tage später war Ostpreußen gänzlich abgeschnitten.

Die Menschen drängten sich auf einen schmalen Landstreifen zusammen, der Königsberg umschloß und sich ans Frische Haff anlehnte. Gehalten wurde auch der Hafen Pillau auf der anderen Seite des Haffs. Von dort fuhren Schiffe ins Reich und nach Dänemark. Der einzige Weg zum Hafen führte über das gefrorene Haff. Das Eis hielt der enormen Belastung nicht immer stand. Pferdewagen brachen ein und versanken samt Großeltern und Kleinkindern vor den Augen der Angehörigen. Tiefflieger nahmen die Trecks unter Beschuß, zusätzlich wurde das Eis bombardiert – eine militärisch völlig sinnlose Grausamkeit. Chaos gab es beim Besteigen der Schiffe. Viele wurden im Gedränge vom Kai ins eiskalte Wasser gestoßen, mit Gepäck und Kinderwagen.

Rettungsaktion ohne Beispiel

Auch für den Seetransport gab es keine Planung, er mußte improvisiert werden. Am 21. Januar gab Großadmiral Dönitz unter dem Kennwort „Operation Hannibal“ den Befehl, die Unterseebootsdivisionen in der Danziger Bucht nach Westen zu verlegen. Soweit der Schiffsraum nicht von Militär belegt wurde, sollte Zivilbevölkerung an Bord genommen werden.

Der Befehl entwickelte eine Eigendynamik, eine Rettungsaktion ohne Beispiel begann. Für den Abtransport der Flüchtlinge wurde vom großen Fahrgastschiff bis zum Walfänger jeder erreichbare Schiffsraum genutzt. Allein am 25. und 26. Januar wurden aus Pillau 17.000 Menschen abtransportiert. Zielhäfen waren Swinemünde, Saßnitz, Eckernförde und Kiel. Auch in Gotenhafen (Gdingen/Gdynia), Danzig, Stolpmünde, Kolberg und auf der Halbinsel Hela warteten zahllose Menschen auf ihre Rettung mit dem Schiff.

Doch selbst für die Glücklichen, die sich einen Schiffsplatz erkämpft hatten, war die Erleichterung nur vorläufig. Stets fuhr die Angst mit. Immer wieder liest man von der Totenstille an Bord, als hätten die Passagiere befürchtet, der kleinste Laut würde das Verderben anlocken. Einen Geleitschutz gegen U-Boote durch Flugzeuge oder Schiffe gab es nicht. Am 30. Januar wurde das Urlauberschiff Wilhelm Gustloff durch drei Torpedos versenkt, die das U-Boot „S-13“ unter Kommandant Marinesko abgefeuert hatte. Mehr als 5.000 Menschen starben.

Am 9. Februar versenkte Marinesko die Steuben, die von Pillau in See gestochen war, ein 1922 auf der Stettiner Vulkan-Werft erbautes Passagierschiff der Luxusklasse, das in Friedenszeiten nach New York fuhr. Von den 5.000 Menschen an Bord wurden nur 600 gerettet. Am 16. April wurde auf der Höhe von Stolpmünde das U-Boot „L-3“ unter Kommandant Konowalow der „Goya“ zum Verhängnis. 7.000 Menschen, vielleicht noch mehr, kamen ums Leben. Der Untergang der Goya ist das größte Schiffsunglück in der Menschheitsgeschichte. Überlebende der Katastrophen berichten von einem gewaltigen Rauschen, verursacht vom Wasser, das durch die von den Torpedos gerissenen Lecks einströmte. Andere Schiffe liefen auf Minen oder wurden in den Häfen bombardiert.

Ein Ostseehafen nach dem anderen ging verloren: Stolpmünde am 8. März, Kolberg am 18. März, Danzig am 27. und Gotenhafen am 28. März. Die letzte Ausschiffung von der Halbinsel Hela fand am 6. Mai statt. Tausende Zivilisten und Soldaten blieben zurück, die zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt wurden. Viele starben dort. Noch zwei Wochen nach der Kapitulation kamen in Dänemark Flüchtlingsschiffe an. Aber auch die Zielhäfen bargen Gefahren. Am 12. März 1945 wurde das mit Flüchtlingen überfüllte Swinemünde aus der Luft bombardiert. 23.000 Menschen starben.

Besatzungen leisteten Übermenschliches

Die mutige Tat der deutschen Kriegs- und Handelsmarine, die Menschenleben in siebenstelliger Zahl rettete, läßt die Lemuren der BRD-Geschichtspolitik nicht ruhen, wie denn auch! In Wahrheit hätten die Militärtransporte stets Priorität gehabt, viel mehr hätten gerettet werden können usw. usf. Ein unlogisches Argument, denn der Abtransport der Zivilisten ließ sich nur unter militärischem Schutz aufrechterhalten. Die Schiffsbesatzungen – Offiziere, Matrosen, Zivilangestellte – leisteten Übermenschliches. Jede Fahrt war für sie ein tödliches Risiko, zumal die Sowjetunion nicht einmal deutsche Lazarettschiffe anerkannte, sondern als legitime militärische Ziele behandelte.

Heinz Schön, selber ein Gustloff-Überlebender, hat ihnen unter anderem mit dem Standardwerk „Die Gustloff-Katastrophe“ ein würdiges Denkmal gesetzt. Günter Grass, nachdem er 35 Jahre lang fast nur Belanglosigkeiten verfaßt hatte, löste 2002 mit der Novelle „Krebsgang“, die sachlich von Schön inspiriert ist, eine breite Diskussion und Erschütterung aus. Künstlerisch war das Werk wenig bedeutend, auch sprachlich blieb es hinter Schön zurück.

2003 legte die Mittdreißigerin Tanja Dückers, ein flüchtiger Star der sogenannten „Berlin-Literatur“, den Roman „Himmelskörper“ vor, der gleichfalls von der Gustloff-Katastrophe handelt. Er ist ein Beleg dafür, daß das Erinnerungsband zwischen den Generationen in Deutschland zerrissen ist. In einem Interview kritisierte sie, Grass sehe „die Deutschen, die mit der Gustloff untergegangen sind, mehr als Opfer (…) Ich dagegen habe die nötige historische Distanz und sehe die historischen Fakten. (…) Ich glaube, in Deutschland versucht man, sich von der Vergangenheit zu befreien und sie gleichzeitig herunterzuspielen.“

In seinem äußersten Osten, wo Pommern am schönsten ist, steht der Leuchtturm von Stilo. Der polnische Leuchtturmwärter und seine Frau sind freundliche Leute. Das Amt wird in der Familie vererbt – das war auch zu deutscher Zeit so. Nach einer Unterhaltung über Landschaft, Krieg und Familiengeschichte überlassen sie dem Besucher sogar ihr Fernglas. Von oben sieht man Sand, Wald, im Westen den Leba-See und die berühmten Wanderdünen. Wenn man das Glas nach Norden auf die Ostsee schwenkt, findet man irgendwo in der Ferne der Punkt, wo am 30. Januar 1945 die Wilhelm Gustloff sank.

JF 5/05

BERLIN. Der Deutsche Handballbund (DHB) hat ein stärkeres Engagement für mehr Sportler mit Einwanderungshintergrund angekündigt. „Migration ist ein Thema, weil wir wissen, wenn wir an diese Zielgruppe nicht herangehen, daß dann die Gesamtheit kleiner wird“, sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober der Nachrichtenagentur dpa. Dies stehe schon seit ein paar Jahren auf der Agenda und es gebe schon erste Maßnahmen.

Immer wieder äußern Wissenschaftler, Politiker und Journalisten Vorwürfe, der Handballsport sei „zu weiß“ oder „zu deutsch“. Die beiden Sportsoziologen Klaus Cachay und Carmen Borggrefe kamen in ihrer Arbeit „Weltmeister werden mit Euch! Eine Studie zum Problem der Unterrepräsentanz von Migrantinnen und Migranten im Handball“ zu dem Schluß, fehlender Einwanderungshintergrund bedrohe die Existenz des deutschen Handballs.

„Körperlichkeit, Härte, Respekt, Disziplin“

Wenn Personen mit ausländischen Wurzeln„die Kommunikationsmittel der Vereine ansehen, die Homepages oder die Social-Media-Kanäle, dann sieht man lauter blonde Kinder, die dort abgebildet sind“, kritisierte Borggrefe vergangene Woche im Nachrichtenportal Watson. „Dazu gibt es das Problem, daß Handball in geschlossenen Hallen stattfindet.“

Außerdem empfänden auslandsstämmmige Jugendliche Handball als deutsch. „Da werden viele Begriffe zu Rate gezogen: authentisch, Körperlichkeit, Härte, Respekt, Disziplin. Es wird mit deutschen Tugenden gleichgesetzt. Übrigens von beiden Seiten, von den Handball-Spielern als auch von den Jugendlichen mit Migrationshintergrund.“

Auch die Handball-Bundesliga präsentiere sich so. In ihrer Kampagne „Es lebe der Sport“ seien Fußballer als Schauspieler und der Handball authentisch und körperlich dargestellt worden, sagte Borggrefe.

DHB-Präsident Michelmann weist Kritik zurück

DHB-Präsident Andreas Michelmann wies die Kritik am Dienstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitungzurück. Zwar sei es ein strategisches Ziel, den Sport diverser zu machen. „Dennoch bin ich der Meinung, daß es der falsche Weg ist, zu verbergen, daß Handball eine europäische oder gar deutsche Sportart ist, mit der Begründung, andernfalls würden Migranten dadurch abgeschreckt oder müßten sich kulturell von uns abgrenzen.“

Handball sei ein Sport mit europäischen Wurzeln. „Und sporthistorisch betrachtet war Handball in Deutschland die Antwort auf Fußball“, ergänzte Michelmann. Gerade wer sich in die deutsche Kultur integrieren wolle, für den sei Handball eine gute Möglichkeit. „Natürlich sind wir offen. Aber wir verbiegen uns nicht.“ (ls)

STRAßBURG. Italien muß die Afrikaner von der Sea-Watch 3 nicht an Land lassen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied aber am Dienstag, daß die Regierung in Rom die 47 Flüchtlinge, die sich derzeit an Bord befinden, medizinisch und mit Nahrung versorgen muß.

Den 15 unbegleiteten Minderjährigen, die sich der deutschen NGO zufolge auf dem Schiff befinden, muß sie zudem einen Rechtsbeistand zur Seite stellen. Das Gericht verlangte von dem Land einen regelmäßigen Bericht über die weitere Entwicklung. Allerdings hatte Italien bereits zuvor und von sich aus die Versorgung der Einwanderungswilligen auf dem Schiff übernommen.

Die deutsche Flüchtlingsorganisation Sea-Watch hatte das Straßburger Gericht per Eilantrag angerufen. Auf Twitter warf sie der italienischen Regierung vor, die Migranten in „politische Geiselhaft“ zu nehmen. Italiens Innenminister Matteo Salvini verlangte, daß die Niederlande oder Deutschland die Passagiere des Flüchtlingsbootes aufnehmen. (tb)

BERLIN. Wegen der drohenden Überlastung gewährt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine längere Bearbeitungszeit für Asylbescheide. Derzeit müsse das Amt 750.000 Asylverfahren überprüfen, die zwischen 2015 und 2017 angefallen seien.

Wegen der hohen Zahl von Anträgen habe die Regierung die gesetzlich vorgeschriebene Frist zur Entscheidung von drei auf vier Jahre verlängert, meldet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Koalitionskreise. SPD-Politiker einigten sich demnach mit Seehofer auf dieses Vorgehen. BAMF-Chef Hans-Eckhard Sommer hatte wiederholt darum gebeten.

Im vergangenen Jahr waren 186.000 weitere Asylanträge in Deutschland gestellt worden. Die meisten Antragsteller kamen aus Syrien und dem Irak. (ag)

KARLSRUHE. Sicherheitsbehörden haben am Mittwoch morgen drei Iraker festgenommen, die im dringenden Verdacht stehen, einen islamischen Terroranschlag in Deutschland geplant zu haben. Die drei Männer im Alter von 23, 23 und 36 Jahren wurden durch Spezialkräfte der Bundespolizei sowie des Bundeskriminalamts im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein verhaftet. Zudem wurden ihre Wohnungen sowie die weiterer Tatverdächtiger in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg durchsucht.

Der Generalbundesanwalt wirft Shahin F. (23) und Hersh F. (23) vor, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet und dabei gegen das Sprengstoff  sowie das Waffengesetz verstoßen zu haben. Der 36jährige Rauf S. soll ihnen hierbei Hilfe geleistet haben.

Iraker wollten Fahrzeug bei Anschlag einsetzen

Demnach hätten sich die Iraker Ende 2018 zu dem islamisch motivierten Terroranschlag entschlossen. Sie hätten im Internet nach Anleitungen für Sprengsätze gesucht und erste Versuche mit Schwarzpulver aus Silvesterböllern unternommen. Shahin F. bestellte zudem über das Internet eine Zündvorrichtung in Großbritannien, deren Lieferung aber von den dortigen Sicherheitsbehörden verhindert wurde.

Auch planten die Islamisten, für ihren Anschlag eine Schußwaffe sowie ein Fahrzeug zu benutzen. Die Waffe sollte Rauf S. besorgen. Eine ihnen angebotene Pistole vom Typ Makarov 9 mm war den drei Irakern aber offenbar zu teuer. Für den Anschlag nahm Shahin F. seit Anfang des Jahres Fahrstunden.

„Ein konkretes Ziel für ihren Anschlag hatten die Beschuldigten den bisherigen Erkenntnissen zufolge bislang noch nicht ins Auge gefaßt“, teilte der Generalbundesanwalt am Mittwoch mit. Ein Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof soll nun entscheiden, ob die drei Beschuldigten in Untersuchungshaft müssen. Derzeit prüfen die Behörden, ob die Männer Kontakte zu einer islamischen Terrororganisation hatten. (krk)

Der britische Ökonom Jim O’Neill ist der Auffassung, dass Großbritannien weit gravierendere Probleme hat als den Brexit.

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