Kommission will Kohleausstieg bis 2038

On January 26, 2019, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die Kohlekommission der Bundesregierung hat sich für einen Ausstieg aus der Kohlenergie bis 2038 ausgesprochen. In seinem Abschlußbericht unterstützte das 28köpfige Gremium, dem Vertreter aus Wirtschaft, Umweltverbänden, Wissenschaft und Gewerkschaften angehören, auch einen Erhalt des Hambacher Forsts, berichtet die Welt.

Zudem ließ die Kommission die Tür für eine vorzeitige Abschaltung des letzten Kohlekraftwerks im Jahr 2035 offen. Dies solle allerdings erst 2032 beschlossen werden. In den kommenden vier Jahren könnten bereits Anlagen mit einer Leistung von über 12 Gigawatt vom Netz gehen.

40 Prozent des Stroms aus Kohle

Für die Kraftwerksbetreiber sieht der Bericht ebenso Entschädigungszahlungen vor wie Gelder zur Entlastung der Stromkunden und Milliardensubventionen für die betroffenen Braunkohleregionen. Die Bundesländer mit Braunkohleabbau sollen nach dem Willen des Gremiums 40 Milliarden Euro an Hilfen erhalten.

Die Empfehlungen der Kommission sind offiziell nicht bindend. Allerdings wurde sie von der Bundesregierung mit dem Ziel eingesetzt, einen Weg für den Kohleausstieg aufzuzeigen. Zurzeit werden immer noch 40 Prozent des deutschen Stroms aus Kohle produziert.

Damit verliert die Bundesrepublik nach der Kernkraft, deren endgültiger Ausstieg für das Jahr 2022 beschlossen wurde, eine weitere wichtige Energiequelle. Der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist der Zeitplan für den Kohleausstieg allerdings nicht ambitioniert genug. Es sei „inakzeptabel” erst 2038 auszusteigen, sagte der Vertreter von Greenpeace in der Kommission, Martin Kaiser. Dennoch zeigte er sich erleichtert, daß Deutschland „nun endlich einen Fahrplan hat, wie das Land kohlefrei werden kann“. (tb)

Die Axt an der Lebensader

On January 26, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Bahnen sich Umbrüche an? Ist bald Schluß mit dem Dieselverbotswahn? Mehr als 700 aufgebrachte Bürger demonstrierten am Wochenende in Stuttgart an Deutschlands berüchtigtster Luftmeßstelle Neckartor, viele davon in gelben Westen. Das in der Stadt der geduldigen Bürger? Dort befindet sich die „gefährlichste“ Ecke Deutschlands. Schenkt man Grünen, Deutscher Umwelthilfe und der EU Glauben, gibt es Tausende vorzeitige Tote, wenn mal ein wenig mehr als jene 40 millionstel Gramm Stickstoffdioxid (NO2) in einem Kubikmeter Luft enthalten ist – dem derzeitigen Grenzwert.

Seit dem 1. Januar gilt im gesamten Stadtgebiet Stuttgarts ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Aus der Stadt, in der das Auto erfunden wurde, soll es jetzt verbannt werden. Matthias Klingner vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme demonstrierte jüngst wieder in der ARD-Dokumentation „Diesel-Desaster“ mit Genuß, wie Spaghettikochen auf einem Gasherd den NO2-Gehalt schnell auf 1.300 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) Luft ansteigen läßt – ohne daß die Bewohner tot umfallen. Der Aufenthalt im Kölner Dom ist übrigens auch sehr gefährlich. Dort registrierten Wuppertaler Wissenschaftler Werte bis zu 200 µg/m3 NO2. Ursache: die Opferkerzen der Gläubigen.

Viele sind auf das Auto angewiesen

Die Grenzwerte sind zufällig ausgewählt worden und nichts anderes als barer Unsinn. Mehr als zweifelhaft ist zudem die Lage vieler Meßstationen. Die am Stuttgarter Neckartor steht laut EU-Richtlinie wie viele andere falsch. Sie wurde so aufgestellt, daß sie der grünen Politik möglichst hohe Werte liefert. FDP-Vertreter im Stuttgarter Gemeinderat forderten bereits, die grauen Kästen EU-vorschriftsgemäß aufzustellen. Die Grünen waren dagegen, wäre doch ihr hübsches Panikargument flötengegangen.

Die Axt wird an die Schlüsselindustrie Deutschlands gelegt, an seine wirtschaftliche Lebensader. Die ersten Folgen sind schon zu sehen. Abermillionen an Werten wurden bereits vernichtet, viele Autohändler stehen vor der Pleite. Autobesitzer tragen bisher erstaunlich gutmütig die gewaltigen Wertverluste ihrer Fahrzeuge. Die Folgen werden Städte und Bundesländer in den kommenden Jahren in ihren Haushalten spüren, wenn die Gewerbesteuereinnahmen ausbleiben.

Wir erleben zugleich einen Frontalangriff auf die individuelle Mobilität, die Industriegesellschaft und die arbeitenden Menschen. Viele leben außerhalb der Ballungsräume und sind auf das Auto angewiesen. Trotz aller Beteuerungen ist der Nahverkehr vielfach ausgetrocknet. Bahnstrecken sind stillgelegt, Busse fahren häufig nur zwei- bis dreimal am Tag über Land. Es ist eben teurer, fast leere große Busse außerhalb der Stoßzeiten fahren zu lassen als bedarfsgerecht kleine Autos dann, wenn jemand tatsächlich fahren will.

In den USA sind die Grenzwerte mehr als doppelt so hoch

Was tun? Die formale Grundlage, die irrwitzig niedrigen Grenzwerte, müßte wieder auf ein vernünftiges Maß gestutzt und die Meßstellen überprüft werden. Doch danach sieht es im Augenblick nicht aus. Normen sind der ideale Hebel, um eine Industrielandschaft zu zerstören. Die Grundlagen für das jetzige Desaster wurden bereits vor Jahrzehnten gelegt, als in Brüssel neue Normen mit entsprechenden weiteren verschärfenden Stufen festgesetzt wurden. Kein Autohersteller konnte sie seinerzeit einhalten. Die Technik gab es schlicht nicht. Sie griffen zu den bekannten Tricks.

Und wenn die Proteste jetzt nicht stärker werden, geht der Irrsinn weiter. Die EU hat im vergangenen Jahr die Grenzwerte für den Flottenverbrauch noch einmal heruntergeschraubt. Sie sind nicht mehr mit Verbrennungsmotoren einzuhalten, sondern nur mit Elektroautos. Die Bundesregierung hat übrigens nicht widersprochen. Für Verwaltungsrichter ist die Lage klar: Norm überschritten – Fahrverbot her. Für sie spielt keine Rolle, daß es der Gesundheit gleichgültig ist, ob ein Jahresmittelwert von 40 oder 50 µg/m3 Stickstoffdioxide in der Luft gemessen werden. Ein Richter fragt nicht nach dem Sinn dieser Zahlen. Bei den in Sachen Luft pingeligen Amerikanern liegt derselbe Grenzwert außer in Kalifornien übrigens bei 103 Mikrogramm.

Die Luft in den Innenstädten ist gegenüber den 1960er und 1970er Jahren beeindruckend sauber geworden. Überschreitungen selbst der windigsten Meßwerte sind, das zeigen die Datenreihen des Umweltbundesamtes, selten geworden. Das ist auch ein beeindruckender Erfolg technischer Entwicklungen. Kraftwerke wurden mit Filtern und Katalysatoren ausgerüstet, Automotoren mit einer aufwendigen und teuren Chemiefabrik zur Reinigung der Abgase unter dem Wagenboden ausgerüstet. Aus einem Diesel der neuesten Euronorm 6d-temp kommt dank Rußfilter, Katalysatoren und Einsatz von Harnsäure praktisch nur noch CO2 heraus. Alles andere wird weggefiltert.

Erst der Diesel, dann der Benziner
Doch es geht nicht nur gegen den Diesel. Wenn der weg ist, kommt der Benziner dran. Es geht um den Umbau der Gesellschaft, um die „große Transformation“. Dabei soll die individuelle Mobilität auf der Strecke bleiben, jene großartige Errungenschaft der Moderne. Willig machen die meisten Medien mit und verbreiten kritiklos das Märchen vom Klimawandel aufgrund des menschengemachten CO2-Ausstoßes. Die Luft könne nur wieder sauber werden ohne Auto. Verzicht predigen satte Bürgerkinder in der Großstadt.
Auf einem Plakat in Stuttgart stand: „Ich bin wütend!“ Das sind mittlerweile viele. Vielleicht reicht es ja jetzt zu einer breiten Protestbewegung.

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Holger Douglas ist Wissenschafts- und Technik­journalist, arbeitete für das ZDF und Al Jazeera. 2018 erschien sein Buch „Die Diesel-Lüge“.

JF 05/19

Italien will nicht, dass Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhält.

Die Zahl der Bitcoin-Geldautomaten wächst rasant. Die Betreiber der Maschinen investieren derzeit massiv in Schwellenländern, wo der Zugang zu Banken schwierig und die Inflation hoch ist.

Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien sind im vergangenen Jahr um acht Prozent zurückgegangen. Die Solarbranche war speziell betroffen.

Angesichts der enormen Schäden reduzieren Versicherungen ihre Leistungen bei Cyber-Angriffen.

Zahl der Insolvenzen steigt weltweit stark an

On January 26, 2019, in Endzeit, by admin

Das laufende Jahr wird wahrscheinlich das dritte Jahr in Folge mit steigenden Bankrottzahlen sein.

Live-Ticker zum Akademikerball

On January 26, 2019, in Endzeit, by admin
Die linke “Offensive gegen rechts” hat auch heuer wieder zu Protestaktionen gegen den Akademikerball aufgerufen.
Foto: Haeferl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Traditionellerweise findet auch in diesem Jahr wieder am letzten Freitag des Monats Jänner der Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Während sich  tausende Verbindungsstudenten und Gäste aus ganz Europa zu dieser stilvollen Abendveranstaltung treffen, rufen linksradikale Störer bereits zu Ausschreitungen in der Innenstadt auf.

Live-Ticker zum Akademikerball

Merkel-Deutschland scheint immer mehr zum Tollhaus zu werden. Hat man in der Vergangenheit bei Abschiebungen vor Revolten in Asylheimen kapituliert und bereits abgeschobene Verbrecher wieder ins Land geholt, reicht neuerdings schon das Zücken einer Nagelfeile, um eine Abschiebung zu verhindern.

Abschiebeposse in Flugzeug

Syrer stoppt Abschiebung mit Nagelfeile
Hitlergruss
Foto: Screenshot Twitter

Soviel also zum angeblichen lupenreinen „Hitlergruß“, den „Stoppt die Rechten“ oder „FPÖ Fails“ erkannt haben will. Tatsachenwidrig schrieb die Tageszeitung Heute in seiner Printausgabe vom 21.1.2019, dass ein Besucher den Hitlergruß zeigte.

Kein Hitlergruß bei FPÖ-Neujahrstreffen
Weboy