Am vergangenen Sonntag den 13. Januar hat Gillette eine neue Werbung für ihre Rasierprodukte in den USA lanciert, welche damit die “toxische Maskulinität” bekämpfen will. Männer sollen wie Frauen sein, ist die Botschaft. Resultat, eine riesige Welle der Ablehnung der Gillette-Produkte durch Männer und überhaupt von Procter & Gamble (P&G) wurde damit ausgelöst. Der Aktienkurs machte einen Taucher.

Linke Sprach-Hegemonie überwinden

On January 16, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Wie in jedem Jahr wurde unter maximalem medialen Interesse das sogenannte Unwort des Jahres gekürt. Wie in jedem Jahr läßt sich an der Wahl des Begriffes eine ziemlich deutliche politische Tendenz der Jury ablesen. Nach „Gutmensch“ (2015), „Volksverräter“ (2016) und „Alternative Fakten“ (2017) soll 2018 der von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt in den öffentlichen Diskurs eingebrachte Begriff der „Anti-Abschiebe-Industrie“ das schlimmste Wort überhaupt gewesen sein.

Im Mai vergangenen Jahres sagte der CSU-Politiker: „Es ist nicht akzeptabel, daß durch eine aggressive Anti-Abschiebe-Industrie bewußt die Bemühungen des Rechtsstaates sabotiert und eine weitere Gefährdung der Öffentlichkeit provoziert wird.“ Die Kritik des ehemaligen Bundesministers richtete sich vor allem gegen Anwälte und Initiativen, die illegalen Einwanderern gezielte und teils dubiose Hinweise geben, wie sie sich der rechtmäßigen Abschiebung entziehen können.

Die Hobby-Zensoren machen keinen Hehl aus ihren Absichten

Dobrindt steht zu dem Begriff. Er verweist darauf, daß es sich dabei um eine „erlaubte Überspitzung“ handele, und daß auch Gerichte entschieden hätten, die Formulierung weder als „Schmähkritik“ noch als „Beleidigung“ zu werten. Die Sprachrichter vom selbsternannten Ethik-Tribunal des „Unworts des Jahres“ sahen das ganz anders.

Die Jury erklärte, der Ausdruck zeige, „wie sich der politische Diskurs sprachlich und in der Sache nach rechts verschoben hat und sich damit auch die Sagbarkeitsregeln in unserer Demokratie in bedenklicher Weise verändern“. Man kann den Hobby-Zensoren der Initiative viel vorwerfen, aber nicht, daß sie nicht ziemlich klar benennen würden, worum es ihnen geht.

Die politische Sprach-Polizei will bestimmen, was in Deutschland gesagt, gedacht und politisch getan werden darf. Die Grenzen des Erlaubten sollen vor allem nach rechts strengstmöglich abgesteckt werden.

Primitiver Internetauftritt

Wer sich jetzt fragt, wer diese Leute eigentlich sind, die sich da berufen fühlen, einer ganzen Nation zu sagen, wie sie zu sprechen und zu denken hat, wird überrascht sein, wie wenig er überrascht wird. Es sind vor allem Publizisten, Journalisten und sogenannte Sprachwissenschaftler von ziemlich eindeutiger politischer Prägung, die dem Gremium angehören, beziehungsweise angehörten. Auch der sehr linke Kabarettist Georg Schramm und die berühmte Sprüche-Plakate-Kleberin „Barbara“ waren schon Teil der Jury. In diesem Jahr stieß der Komiker Jess Jochimsen hinzu.

Die offizielle Internetseite (unwortdesjahres.net) sieht aus wie der piefige Online-Auftritt eines 400-Seelen-Dorfes, den der Schwiegersohn des Bürgermeisters gestaltet hat. Bei Lichte betrachtet sind die, die sich da zur sprachlichen Inquisition aufschwingen nicht mehr als nur eine weitere Gruppe von irrelevanten und langweiligen Wichtigtuern, die über alle die Nase rümpfen, die nicht nach ihren geistig engen Spielregeln spielen wollen.

Ihre Bedeutung bekommen „Unwort des Jahres“ und seine Erfinder allein durch die flächendeckende mediale Berichterstattung. Journalisten berichten über die Verkündigung des vermeintlichen Unworts traditionell, als sei Moses mit dem neuesten Gebot vom Berg Sinai hinabgestiegen.

Liberal-konservatives Gegenstück

Kein Wunder. Entspricht das von nun an geltende Sprachverbot doch fast immer genau dem eigenen Redaktionskodex. Entweder ist es „Nazi-Sprech“ à la „Sozialtourismus“ (2013) und „Lügenpresse“ (2014) oder es sind „menschenverachtende“ Schlagworte des „Neoliberalismus“ wie „Ich-AG“ (2002), „Humankapital“ (2004) oder „betriebsratsverseucht“ (2009).

In jedem Fall sind es Wörter, die von „bösen weißen Männern“ verwendet werden. 2012 erklärten die Diktions-Diktatoren das „Opfer-Abo“ zum Unwort des Jahres. Der unschuldig wegen Vergewaltigung angeklagte Moderator Jörg Kachelmann verwendete den von seiner heutigen Ehefrau erfundenen Begriff für Frauen, die vor Gericht und in der Öffentlichkeit immer Opfer seien, selbst dann, wenn sie Täterinnen wurden.

Auch wenn es mittlerweile erste Kritik an der Einseitigkeit bei der Auswahl des „Unworts des Jahres“ gibt, werden deutsche Mainstream-Journalisten die Entscheidung ihrer gleichgesinnten Sprach-Jury wohl auch in Zukunft weiter ungefiltert übernehmen. Was es braucht, ist eine liberal-konservative Gegenveranstaltung zum „Unwort des Jahres“. Ein „rechtes“ Gegengewicht zur linken Sprach-Hegemonie. Wir können ja schon mal mit dem Begriffe-Sammeln anfangen.

BERLIN. Der Deutsche Werberat hat den Thüringer Landkreis Schmalkalden-Meiningen wegen sexistischer Werbung gerügt. Grund ist der Werbespruch „prachtregion.de“, der auf den Trikothosen der Volleyballerinnen des Bundesligisten VfB 91 Suhl prangt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Der Schriftzug über dem Gesäß der Sportlerinnen reduziere sie auf ihr Äußeres und sei eine Sexualisierung der Spielerinnen, teilte das Selbstkontrollorgan der Werbebranche mit.

Der Werberat wollte das Argument der verantwortlichen Landrätin Peggy Greiser (parteilos), der Slogan sei witzig gemeint, nicht gelten lassen. Werbung dürfe doppeldeutig sein, aber Personen nicht herabwürdigen. Greiser nannte die Rüge gegenüber dem MDR eine „gravierende Fehleinschätzung“. Demnach haben auch die Spielerinnen nichts gegen die Werbung auf ihrem Gesäß einzuwenden. (ag)

WIEN. Österreichs Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hat eine Verschärfung der Asylgesetze angekündigt. Hintergrund sind die Morde an vier Frauen seit Anfang des Jahres. In drei von vier Fällen handelt es sich um Täter mit ausländischen Wurzeln. „Wir haben eine Sondersituation“, sagte Kickl laut einem Bericht der Kronen-Zeitung. Diese erfordere, „daß wir über neue Maßnahmen nachdenken“. Er lasse sich „nicht von alten Regelungen knebeln, um solche Bluttaten zu verhindern“.

Eine Maßnahme sei die Verschärfung des Asylrechts. Ziel sei dabei der Schutz der österreichischen Bevölkerung. Deshalb sollten auch völkerrechtliche Bestimmungen auf ihre „Sinnhaftigkeit“ hin überprüft werden, „im Wissen, daß das wieder viele aufregen wird“. Künftig sollen nicht mehr nur besonders schwere Straftaten wie Mord eine Aberkennung nach sich ziehen, sondern auch schon geringere Delikte.

Kurz stellt sich hinter Kickl

Angesprochen auf Äußerungen des Bürgermeisters von Wiener Neustadt, Klaus Schneeberger (ÖVP), wonach illegale Einwanderer auch nach Syrien abgeschoben werden sollten, sagte Kickl: „Das sage ich schon lange. Es heißt, ein bisserl kreativ sein.“ Auch in Syrien gebe es Gebiete, die nicht mehr vom Bürgerkrieg betroffen seien.

Am Mittwoch schloß sich auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) der Forderung Kickls nach einer Asylrechtsverschärfung an. „Straffällige Asylwerber müssen abgeschoben werden, und zwar rasch und egal woher sie kommen“, stellte Kurz klar. Daß hierfür momentan eine schwere Straftat nötig sei, halte er für „sehr problematisch“. Dies entspreche „weder dem gesunden Hausverstand, noch macht das für die österreichische Bevölkerung Sinn“. (tb)

LONDON. An der Londoner Goldsmiths Universität haben die ersten Studenten ihren Master-Abschluß in Queer History (dt. „Geschichte der sexuellen Vielfalt“) gemacht. Die sieben Absolventen könnten nun in Museen oder ähnlichen Einrichtungen arbeiten. „Viele erinnerungskulturelle Institutionen versuchen gerade, sexuelle Vielfalt in ihre Arbeit zu integrieren, insofern gibt es da einen Bedarf“, sagte Benno Gammerl, einer der Dozenten, der taz.

Der erste Absolventen-Jahrgang besteht aus vier Männern und drei Frauen. „Sie können im Kulturmanagement arbeiten, überall da, wo Kompetenzen zu den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gefragt ist“, betonte Gammerl.

Fach orientiere sich an Methoden der Geschichtswissenschaft

„Queer History ist Geschichte, die sich mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt beschäftigt“, erläuterte der deutsche Hochschullehrer. Die Forschung orientiere sich an den gängigen Ansätzen und Methoden der Geschichtswissenschaft. Zeitliche Schwerpunkte seien das 19. und 20. Jahrhundert. Die Themen reichten unter anderem von der Kriminalisierung und Entkriminalisierung über Repräsentation von LGBT-Personen (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle) in den Medien. Auch Konzepte wie „Homonationalismus“ würden diskutiert.

Das neue Fach an dem auf Künste, Sozial- und Medienwissenschaften spezialisierten Teil der Londoner Universität wird teilweise vom Deutschen Akademischen Austauschdienst finanziert. Der Studiengang ist derzeit der einzige seiner Art weltweit. (ag)

KELKHEIM. Die Zahl der getöteten Christen ist im vergangenen Jahr um die Hälfte gestiegen. Laut Weltverfolgungsindex des christlichen Hilfswerks Open Doors wurden vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober des vergangenen Jahres 4.136 Christen aufgrund ihres Glaubens getötet. Das seien 48 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, als die Zahl bei 2.782 gelegen habe.

Wie in den Jahren zuvor steht das kommunistische Nordkorea an der Spitze des Indexes. Open Doors schätzt die Zahl derer, die in Nordkorea aufgrund ihres Glaubens in Straflagern Zwangsarbeit verrichten und Folter erdulden müssen, auf etwa 50.000 bis 70.000. Auf Platz 2 und 3 folgen Afghanistan und Somalia, dahinter stehen Libyen, Pakistan, Sudan und Eritrea.

Jetzt veröffentlicht: der #Weltverfolgungsindex 2019 – die 50 Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Die komplette Rangliste, Entwicklungen, persönliche Berichte, Methodik & Gebetsanliegen auf https://t.co/o4mKeEWGlq pic.twitter.com/DndwV6JKr2

— Open Doors DE (@OpenDoorsDE) 16. Januar 2019

In Nigeria (Platz 12) wurden Open Doors zufolge 3.731 und damit mehr Christen um ihres Glaubens willen ermordet, als in allen anderen Ländern zusammen. Auch bei Angriffen auf Kirchen (569) stehe das westafrikanische Land an erster Stelle. Weltweit sind laut des Hilfswerks mehr als 200 Millionen Christen in den 50 im Index aufgeführten Ländern einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt. In diesen Staaten wohnen etwa fünf Milliarden Menschen, darunter 700 Millionen Christen.

„Die Dunkelziffer ist hoch“

„Die Dunkelziffer ist hoch“, sagte der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Open Doors Deutschland, Markus Rode, der Bild-Zeitung. „Wir nehmen nur sehr genau dokumentierte und religiös motivierte Morde in unseren Bericht auf.“ Es dürfte deutlich mehr Christen geben, die wegen ihres Glaubens getötet werden.

Zudem erfahren immer mehr Christen in ihren Ländern Ausgrenzung seitens der Gesellschaft sowie Unterdrückung durch den Staat, heißt es in dem Bericht. Besonders beunruhigend sei die wachsende Drangsalierung gläubiger Christen in China und Indien. So sind laut Open Doors in China neue Vorschriften für religiöse Angelegenheiten in Kraft getreten. Zahlreiche christliche Kirchen hätten daraufhin schließen müssen oder seien zerstört worden. In Indien würden extremistische Gruppen immer häufiger Christen angreifen.

Der Weltverfolgungsindex ist eine Rangliste der 50 Länder, in denen Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden. Open Doors veröffentlicht den Bericht jährlich. Die in Kelkheim bei Frankfurt am Main ansässige Hilfsorganisation definiert Verfolgung als „jegliche Art von erlebter Anfeindung aufgrund der Identifikation einer Person mit Christus. Dies kann feindselige Haltungen, Worte und Handlungen gegenüber Christen umfassen.“ (ha)

HANNOVER. Die Abschiebung zweier Männer aus der Elfenbeinküste mit einem Privatjet hat 165.000 Euro gekostet. Die Rückführung mit der Chartermaschine war nötig geworden, weil vorige Abschiebeversuche aufgrund des Widerstands einer der beiden Ivorer gescheitert waren. „Ein erneuter Versuch, ihn mit einem Linienflugzeug abzuschieben, war daher nicht erfolgsversprechend“, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Innenministeriums der Bild-Zeitung.

Allein die Kosten für die Abschiebung des 26 Jahre alten Mannes beliefen sich laut Niedersachsens Flüchtlingsrat auf 139.000 Euro. Der Mann sei gut integriert und seine Freundin, deren Asylverfahren noch laufe, erwarte ein Kind. Sollte er nach Deutschland zurückkehren, müsse er die Abschiebekosten zahlen, teilte der Rat mit.

Das Verwaltungsgericht Hannover hatte einen Tag vor der Abschiebung Anfang Januar vom Flughafen Düsseldorf eine Klage des abgelehnten Asylbewerbers gegen seine Ausweisung zurückgewiesen. Zudem wurde entschieden, gleichzeitig auch einen 29 Jahre alten Landsmann in seine Heimat zurückzuführen. Der Mann war dem Blatt zufolge seit Mai 2018 ausreisepflichtig.

Polizisten, Mediziner und ein Dolmetscher an Bord

Neben den beiden abgelehnten Asylbewerbern waren laut Innenministerium ein halbes Dutzend Polizisten, Mediziner sowie ein Dolmetscher an Bord. Den Großteil der 165.000 Euro habe die EU-Grenzschutzagentur Frontex getragen.

Erst am Wochenende war bekannt geworden, daß die gescheiterte Abschiebung eines kriminellen Afghanen den deutschen Steuerzahler mindestens 25.000 Euro gekostet hat. Der 23 Jahre alte Mann war Anfang vergangener Woche zusammen mit elf weiteren straffällig gewordenen und 25 anderen Afghanen nach Kabul geflogen worden. Die Behörden vor Ort lehnten die Aufnahme des Mannes allerdings ab, da seine Staatsbürgerschaft nicht eindeutig geklärt sei. (ls)

BRASILIA. Der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat per Dekret den Erwerb und Besitz von Waffen erleichtert. Künftig darf die Bundespolizei nicht mehr wie bisher selbst abwägen, ob eine Erlaubnis zum Waffenbesitz erteilt wird. In der Praxis führte dies zu einer sehr restriktiven Vergabe von Lizenzen.

Bewohner von Kommunen mit einer Tötungsrate von mehr als zehn Fällen pro 100.000 Einwohner erhalten demnach leichter einen Waffenschein. Der Durchschnittswert in Brasilien liegt bei 30 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die weiteren Anforderungen an legalen Waffenerwerb bleiben zunächst unangetastet. So müssen Käufer etwa weiterhin über 25 Jahre alt sein und dürfen keine Vorstrafen haben.

Restriktives Waffenrecht verfehlte sein Ziel

„Das Volk will Waffen und Munition kaufen und wir können ihm das nicht verweigern“, sagte Bolsonaro bei der Unterzeichnung des Dekrets. Über weitergehende Änderungen des Waffenrechts muß das Parlament befinden, das erst ab Februar wieder tagt.

2003 hatte der Nationalkongreß ein Entwaffnungsgesetz beschlossen. Als Konsequenz gaben brasilianische Bürger über eine Million Waffen ab. Ihr Ziel, die Mordrate zu senken, erreichte die damalige sozialistische Regierung aber damit nicht. Im Gegenteil: 2017 war die Mordrate in dem größten lateinamerikanischen Land so hoch wie nie. Bolsonaro hatte im Wahlkampf versprochen, das Waffenrecht wieder zu liberalisieren, um „guten Bürgern“ die Möglichkeit zu geben, sich zu verteidigen. (tb)

SPD verliert Mitglieder

On January 16, 2019, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die SPD hatten 2018 erneut mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen. Wie der SPD-Parteivorstand auf Anfrage der Rheinischen Post mitteilte, hätten die Sozialdemokraten Ende vergangenen Jahres 437.754 Mitglieder gezählt. Das entspricht einem Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2018 hätten knapp 30.000 Mitglieder ihr Parteibuch abgegeben. Gleichzeitig seien mehr als 26.000 Personen in die Partei eingetreten. Daraus ergebe sich ein Minus von etwa 5.000 Mitgliedern.

Bereits 2016 hatte die SPD einen Mitgliederrückgang in Höhe von 2,3 Prozent zu verkraften. Mit der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz gab es 2017 dagegen einen Anstieg der Mitgliederzahlen von 2,4 Prozent. Auch als es nach der Wahl eine parteiinterne Diskussion über die Neuauflage der Großen Koalition gab, verzeichnete die SPD zahlreiche Eintritte. Zum Stichtag am 6. Februar 2018, um an dem Koalitionsvotum teilnehmen zu können, zählte die SPD 463.723 Mitglieder. Mit der Zustimmung zu Schwarz-Rot traten jedoch Tausende Mitglieder aus.

Dennoch blieb die SPD 2018 wohl die Mitgliedstärkste Partei. Die CDU wies im September 2018 etwa 417.000 Mitglieder auf, die CSU im Dezember 138.800. (krk)

Die französische Regierung fordert die Ablösung von Carlos Ghosn als Chef des Autoherstellers Renault.

WordPress Blog