Das Ende des Jahres und der erste Tag des neuen Jahres ist die Zeit einerseits einen Rückblick zu werfen und auf der anderen Seite zu überlegen, was 2019 uns bringen könnte. Zuerst möchte ich mich bei allen Lesern meines Blogs für ihren Besuch meiner Seite und ihrer Treue bedanken. Die meisten von Euch haben realisiert, über was ich berichte sind echte Nachrichten, im Gegensatz zu dem was die Fake-News-Medien nicht oder verdreht und einseitig melden.

Akif Pirinci: ISCH FICK DEIN SPRAK!

On January 1, 2019, in Akif Pirinci, by admin

ISCH FICK DEIN SPRAK!

Der Fall Claas Relotius beschäftigt immer noch die Öffentlichkeit, wobei allseits so getan wird, als handelte es sich hierbei um einen spektakulären Einzelfall, von dem die Hauptstrom-Medien jäh erfaßt wurden wie seinerzeit von den geschwindelten Tagebüchern des Herrn H. Doch im Grunde hat Relotius nichts weiter Schlimmes getan, als er das Höhlen des Steins mit steten Lügentropfen etwas übertrieb – und sich hat erwischen lassen. Daß aus diesen steten Lügentropfen inzwischen ein gigantischer See geworden ist, aus dem sich der einzelne Medienkonsument kaum mehr zum rettenden Ufer deutscher Wirklichkeit freischwimmen kann, darüber habe ich mich des Öfteren ausgelassen.

Noch ein paar Wochen vor diesem Skandal postete ich einen Artikel über die Türkin Ferda Ataman, die neben anderen linksradikalen Weibern wie Margarete Stokowski und Sibylle Berg per regelmäßiger Kolumne auf SPIEGEL-Online ihr Deutschland-Bild aus der Sicht von feministisch Erkrankten an Grauem Star verbreiten dürfen. Meine Worte waren eine Replik zu einem Ataman-Text, in dem sie ausgerechnet das Phänomen der “Lügenpresse” vehement bestritt. Das ist umso delikater, als daß sie schon vor Jahren in der journalistischen Zunft hintenrum aktiv dazu aufrief, zugunsten der Invasion zu lügen bis die Schwarte kracht. Hier die markanteste Stelle aus meinem damaligen Post:

“In ihrem am 1. Dezember 2015 publizierten “Glossar der Neuen deutschen Medienmacher / Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland” verlangen diese übergeschnappten Ausländer, daß Journalisten im Sinne der Brachialinvasion Deutschlands stets lügnerisch zu Werke gehen sollen. So sollen diese Scheißkartoffeln immer Zuzug statt Asylantenstrom, Schutzsuchender statt Asylant und Geflüchtete statt Wirtschaftsflüchtlinge schreiben. Das Wort “Asylmißbrauch” solle ebenfalls auf den Index der verbotenen Begriffe. Begründung: “Hinsichtlich der Begriffe Asylmissbrauch oder Sozialmissbrauch ist zu beachten: Ein Recht einzufordern bzw. zu beantragen, ist kein Missbrauch, selbst wenn das Begehren erfolglos bleibt. Missbräuchlich ist erst der Betrugsversuch.” Das heißt auf gut Deutsch, wenn ein Zigeuner aus Rumänien hier herkommt und Asyl beantragt, obwohl er weder politisch noch aus anderen Gründen verfolgt ist, sondern um Stütze zu kassieren, fordert er nur sein Recht ein. Plemplem at its best!”

Aber egal, während also Claas Relotius alldieweil als medialer Lügen-Frankenstein im Blätterwald rumgereicht wird, läuft das Förderband der Lügen, die man nicht auf den ersten Blick als solche erkennt, aber Stück um Stück den Boden für eine Scheinrealität im Sinne einer One-World-Hölle bereiten, auf Hochtouren weiter. Und wieder mal ist es Ferda, die Supertürk-Women, die am 29.12. 2018 in ihrer SPIEGEL-Online-Kolumne unter dem Titel “Multikulti im Endstadium” diese nur aus Lügen zusammengezimmerte Welt bejubelt und als Realität verkauft. Man ist ja von ihr und anderen fremdländischen Multikulti-Irren wie der Anatolierin Aydan Özoğuz schon gewohnt, akzeptieren zu müssen, daß das Deutsche an sich als nicht existent zu gelten habe. Doch Ferda geht jetzt noch einen Schritt weiter und erklärt uns, daß auch die deutsche Sprache nichts weiter als ein Abfallprodukt anderer Sprachen sei, wobei immer wieder das Zauberwort “international” den faulen Zauber untermauern soll.

Nun, da hört der Spaß für mich, der zeit seines Lebens lang mit dieser Sprache rang, sich in sie verliebte und schließlich von ihr erlöst wurde, endgültig auf!

Okay, Ferda, dann wollen wir mal anfangen, deinen Driß auseinanderzunehmen. Dein Ziel ist wie bei allen Bütteln des grün-links medialen Komplexes die deutsche Identität mittels kurioser Funde und durch Lächerlichmachung einer der ältesten und weltweit einflußreichsten europäischen Kulturen in Grund und Boden zu frotzeln, damit insbesondere die deutsche Jugend erst gar nicht auf sein “Eigen” also solches beharrt.

Doof nur, daß man deinem Artikel gleich am Anfang ein Symbolfoto verpaßt hat, auf dem eine Lehrerin (männlichen) Schülern, die zwar von hinten aufgenommen sind, aber denen man es trotzdem ansieht, daß sie schon in der Pubertät sind, anhand eines Schaubildes den Unterschied zwischen Einzahl und Mehrzahl bei Wörtern wie Tisch, Stuhl und Lampe erklärt. Also ich finde, das ist ziemlich rassistisch von der SPIEGEL-Redaktion, Ferda, nämlich davon auszugehen und zu visualisieren, daß es sich bei deinen Lesern um genau solche Debile handelt. Auch wenn es wahr ist.

Bevor ich deinen Schwachsinn auseinandernehme, möchte ich am Beispiel der Kernaussage deines Artikels verdeutlichen, wie verrückt du inzwischen geworden bist:

“Im Deutschen findet sich viel Englisch, Französisch, Spanisch, Jiddisch, Latein, ja sogar Arabisch.”

Fällt dir etwas auf? Ein gewisser Beiklang, ein Widerspruch? Nein? Engländer, Franzosen, Juden, Lateiner und Araber waren in der Vergangenheit offenkundig so nett, die armselige deutsche Sprache, deren Reichtum du etwas später zähneknirschend “auf mindestens 300.000 Grundwörter und weit über fünf Millionen Begriffe” einschätzt, zu erweitern. Das Fremde finde sich “viel” in der deutschen Sprache, wie du uns informierst. Da ist es nur ein katzenflinker Gedankensprung zu der Annahme, daß es sich mit dem deutschen Genpool genauso verhält bzw. das originäre Deutsche sowohl sprachlich als auch in seiner menschlichen Zusammensetzung ein Bastard ist.

Wieviel denn genau befinden sich in der deutschen Sprache fremdländische Leihgaben, Ferda? Natürlich soll damit die unterschwellige Botschaft transportiert werden, daß neben den fremden Wort-Geschenken das permanente Zuscheißen des Landes mit Abermillionen von zumeist unproduktiven und primitiven Menschen, deren Wortschatz sich höchstwahrscheinlich in 30 Wörtern erschöpft – von der Schriftsprache wollen wir erst gar nicht reden – nicht nur dem Land zugute kommt, sondern auch als linguistisches Viagra dient.

Dabei erscheinen in deiner Perspektive das Englische, Französische, Spanische, Jiddische, Lateinische und Arabische tendenziös als Bollwerke “reinrassiger” Sprachen, die sich herabgelassen haben, unsere mit ein paar ihrer Sprachbrocken zu bereichern, wogegen das Deutsche, wie der weitere Text suggeriert, irgend so ein Sprachmischmasch ohne Selbstschöpfung und Originalität sei.

Und wenn ich ein paar fremde Wörtchen sage, meine ich es auch so, denn falls ich richtig gezählt haben sollte, bringst du summa summarum höchstens 10 davon als Beweis für deine These. Und dann auch noch aus dem Türkischen und Arabischen, also aus Sprachbereichen, die sich von Volumen an Wortschatz und Begrifflichkeiten her gegenüber dem Deutschen wie auf Hartz-IV-Niveau ausnehmen. So karg sind diese Sprachen, daß sie für technische, naturwissenschaftliche und hochkulturelle Dinge nicht einmal eigene Bezeichnungen kennen und dafür zum Englischen und Französischen greifen müssen. Im Arabischen gibt es selbst für die einzelnen Wochentage keine Namen.

Ich will dir diese Misere an einem einfachen Beispiel verdeutlichen. Der neudeutsche Begriff “messern” ist ein Zeugnis türkischer Spracharmut. Konkret müßte der Vorgang des Verletzens oder Tötens mit einem Messer “abstechen” heißen. Aber der Türke kennt sprachliche Diffizilitäten kaum, weil er nicht so viele Wörter zur Verfügung hat wie der Deutsche, und verbiegt Nomen zum Verb. Das türkische Wort für Messer heißt “Bɪçak” (ausgesprochen Bitschak mit einem stummen i) und “bɪçaklamak” (Messer machen) heißt deswegen ins Deutsche übertragen eben dann “messern”.

In deinem Artikel, Ferda, geht es auch weniger um darum, die deutsche Sprache zu ergründen, denn davon hast du eh keine Ahnung, als vielmehr darum, der Agenda deines in der Tat im Endstadium befindlichen Arbeitgebers zu genügen, der aus lauter Ehrerbietung für das grün-links versiffte Regime inzwischen sogar Hochstapler anheuert, um den Deutschen ihre eigene Ausrottung durch analphabetische Orient- und Afrika-Importe mittels sentimental kitschiger Fake-Reportagen schmackhaft zu machen.

Auch du selbst haust immer mal solche Schizo-Sätze wie “Denn in diesem Kontext kann Heimat nur bedeuten, dass es um Blut und Boden geht: Deutschland als Heimat der Menschen, die zuerst hier waren” raus. Du wirst staunen, Ferda, Heimat ist in der Tat etwas von Menschen und ihren Vorfahren, die zuerst und sehr lange hier waren. Oder glaubst du im Ernst, Abdul und Ogundu, die zwecks des Sozialhife-Abgreifens gestern hier aus dem Bus gestiegen sind, hätten auch nur ein Gramm mit unserer Heimat am Hut? In Wahrheit, Ferda, interessieren dich weder die deutsche Sprache noch die Deutschen, sondern ausschließlich deren sowohl die identitäre als auch monetäre Ausplünderung durch Deinesgleichen. Sonst würdest du in deinem Artikel nicht so einen Scheiß daherquatschen:

“Viele Worte, die wir heute wie selbstverständlich verwenden, zeugen davon, wie international unsere Sprache ist.”

Aha, unsere Sprache ist also total international. Ja leck mich am Arsch! Diese urdeutsche Redewendung kommt bestimmt aus dem Swahilischen, weil man dort kein Klopapier kennt. Paß mal auf, Ferda, ich will dir etwas verraten: Es gibt nach Chinesisch wohl keine andere Sprache auf diesem Planeten, die so wenig international und so unbeeinflußt von anderen Sprachen ist wie das Deutsche. Deshalb ist sie ja auch so schwer zu erlenen. Klar kannst du dich lächerlich machen und die Aufnahme von “Döner” in den Duden als den letztgültigen Beweis dafür aufführen, daß aus “Faust” längst “Fack ju Göhte” geworden ist. Du kannst dich noch mehr lächerlich machen und allen Ernstes in deinem Geschmiere als Beleg für das ungeheuer “divers” gewordene Deutsch mit dieser Blödheit aufwarten:

“Wenn im neuen Jahr der Schlussverkauf startet, kann man in der Berliner U-Bahn Sätze hören wie: ‘Gestern isch war Ku’damm, bei H&M. Isch guck so, alles Rabatt, ischwöre.’ Dieser melodische Slang ‘mit geschlossenem Anwendungsbereich’ (unter Jugendlichen) findet sich keineswegs nur bei Migrationshintergründlern.”

Nein, dieser “melodische Slang findet sich keineswegs nur bei Migrationshintergründlern”, sondern auch bei geistig Behinderten, Leuten, denen ein Amboß auf den Kopf gefallen ist, Neandertalern, die in verborgenen Höhlen nahe Düsseldorf ihre Gene unbemerkt weiterreichen konnten, Alkoholikern nicht unter 3 Flaschen Korn am Tag und türkischen Frauen, die bei uns Geschwätzwissenschaften studieren durften. Es ist nicht zu fassen, daß dieser reduzierter Sprachmüll von mehr schlecht als recht aufrecht Gehenden als Erklärungsmodell dafür dienen soll, wie sich die deutsche Sprache sich dem Duktus von Lebewesen mit dem IQ von Pantoffeltieren angepaßt habe. Denn, so glaubt Ferda:

“Sprachen sind nun mal hybrid und passen sich automatisch ihrer Umwelt an. Über Tausende von Jahren.”

Was bedeutet, Moslems und Afros leben schon über “Tausende von Jahren” hier. Genauso wie die Tatsache, daß wenn es regnet, Gott auf die Erdenbewohner pißt. Dann die geniale Erkenntnis:

“Die deutsche Sprache ist eine einzige Zusammenstellung von subkulturellen Versatzstücken. Schon immer haben sich Soziolekte von Randgruppen eingeschlichen.”

Also wie bei jeder Sprache. Allerdings mit einer Ausnahme: das Deutsche! Die deutsche Sprache ist eben kein Geschnatter von unterschiedlich gefärbten Gänsen, weil die deutsche Gans – Achtung jetzt kommt ein urdeutscher Sprachknaller – “Nägel mit Köpfen” zu machen pflegt. Im Gegensatz zu anderen Sprachkulturen wurde das Deutsche nämlich weniger von Einflüssen der einzelnen Regionen, Volksstämmen oder meinetwegen “Soziolekten von Randgruppen” geprägt als vielmehr von der überragenden Meisterleistung einzelner Personen.

Ferda erwähnt Konrad Duden, der den deutschen Sprachschatz katalogisiert und Regeln für Rechtschreibung und Grammatik festgelegt hat. Er war allerdings nicht der Erste, sondern es waren die Gebrüder Grimm, die zuerst mit ihrem “Deutsches Wörterbuch” eine vielschichtigere Bestandsaufnahme des Deutschen getätigt und damit das Fundament für die moderne Etymologie, die Forschung zum Ursprung von Wörtern und Wortbestandteilen unter Berücksichtigung von Wortbildung, Flexion, Lautveränderung und Bedeutungswandel in verschiedenen (verwandten) Sprachen, gelegt haben.

Was sowohl Ferda als auch viele Sprachforscher gern übersehen, Duden und die Grimm-Brüder waren lediglich die Erfasser der deutschen Sprache, nicht ihre “Influencer”. Den größten Einfluß auf das Deutsche bewerkstelligten nur eine Handvoll Männer. Den allerwichtigsten Anteil daran hatte unbestritten Martin Luther, der mit seiner Bibel-Übersetzung aus dem Lateinischen und Altgriechischen mit “verdeutschten” Sprachbildern, Redewendungen, visueller und poetischer Effekt-Grammatik und einem teils kargen, teils im Sprach-Bombast schwelgenden Deutsch quasi ad hoc die Sprache des aufkommenden Bürgertums erschuf, von der wir heute noch zehren.

In die gleiche Kerbe schlugen die ersten Übersetzer der griechischen Mythen “Odyssee” und “Ilias”. Da die deutsche Sprache eine sich fast ins Unendliche verästelnde ist (vorausgesetzt man kennt alle ihre Kniffe), gibt es für spontane und völlig neue Wortschöpfungen und das sprachliche Kopfkino keine Grenzen (“ferner Donner”). Diesen glücklichen Umstand machten sich sowohl Luther als auch die Mythen-Übersetzer zunutze und bereicherten so die deutsche Sprache in solch einem gewaltigen Ausmaß, daß sie heute ohne deren Werk unvorstellbar wäre. Und stell dir vor, Ferda, daran war kein einziger Araber oder Türke beteiligt.

An der (Sprach-)Wahrheit ist Ferda jedoch auch gar nicht interessiert, denn wie es sich am Schluß des Artikels herauskristallisiert, geht es ihr nur darum, mit schitzoscheißigen Argumenten ihre Moslem-Klientel zu pushen:

“Ich bin neugierig, wie das mit den Fachkräften laufen soll, wenn der Bundestag nächstes Jahr das geplante Einwanderungsgesetz durchwinkt. Darin steht ernsthaft, dass die dringend gebrauchten Fachkräfte schon vor ihrer Ankunft Deutsch können sollen. Als wäre es die Lingua Franca, die Krankenpfleger und IT-Techniker überall auf der Welt in der Berufsschule belegen. Lassen wir mal die Absurdität dieser Anforderung beiseite, bleibt immer noch die Frage: Welches Deutsch sollen die Neuzuwanderer lernen? Amtsdeutsch oder Alltagssprech? Bayerisch oder Sächsisch?”

Na Kanak Sprak natürlich, was denn sonst! Abgesehen davon, daß das “Einwanderungsgesetz für Fachkräfte” in Wirklichkeit gar nicht dafür gedacht ist, tatsächliche Fachkräfte ins Land zu holen, weil die eher Blausäure schlucken würden als in das brutalste Hochsteuerland der Welt zu kommen, sondern neben der Asyl-Scheiße und dem Globalen Migrationspakt nur ein weiteres Instrument der Umvolkung Deutschlands darstellt, kommt der Frau die Frage nicht in den Sinn, in welcher Sprache nun die halluzinierten fremden “Krankenpfleger und IT-Techniker” in ihren ebenfalls halluzinierten Arbeitsbereichen mit anderen kommunizieren sollen. Sollen die deutschen Kranken jetzt Arabisch lernen und die Software-Ingenieure Türkisch? Und glaubst du im Ernst, ein Bayer versteht keinen Sachsen und ein Sachse kein Bayerisch?

Sag’s doch gleich, Ferda, was dir vorschwebt, ist, daß die Sozialhilfe-Empfänger von Morgen unter dem Deckmantel irgendwelcher fachkraftartiger Schwindel-Bestimmungen und -Gesetze mit der deutschen Sprache nicht einmal in 50 Jahren in Berührung kommen müßten. Und ja, auf eine verdrehte Art und Weise hast du recht: Das werden sie auch nicht.

Im Gegenzug können wir aber verlangen, daß du uns künftig mit deinen als irre lustig daherkommenden Erpressungen in pseudointellektueller Manier, die nur die Ausländisierung und Islamisierung Deutschlands vor Augen haben, verschonst. Wir sind durch dich und Deinesgleichen schon genug im Arsch.

Es war das politische Streitthema des vergangenen Jahres: die Zurückweisung bereits registrierter Flüchtlinge an der Grenze. Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer war sogar angeblich bereit, in dieser Frage die Große Koalition platzen zu lassen.

Als großen Erfolg verkaufte er daher mehrere Abkommen mit Spanien und Griechenland, nach denen sich diese Länder verpflichteten, Flüchtlinge zurückzunehmen, wenn diese an der Grenze aufgegriffen werden und bereits im EURODAC-System registriert sind. Allerdings gilt dies nur für die Grenze zu Österreich. Reisen die Flüchtlinge dagegen über die polnische oder französische Grenze ein und machen neue Asylgrüne geltend, werden sie nicht zurückgewiesen.

Zurückweisungen nach Spanien: null

Wie sich nun zeigt, haben die von Seehofer ausgehandelten Abkommen jedoch keinerlei Wirkung. Wie eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Harald Weyel zeigt, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt, wurden zwischen August und Dezember gerade mal sieben Flüchtlinge an der österreichischen Grenze zurückgewiesen, die zuvor schon in Griechenland Asyl beantragt hatten. Ein Pakistaner, drei Syrer und drei Iraker.

Für das Abkommen mit Spanien sehen die Zahlen sogar noch schlechter aus. Hier gab es bislang gar keinen Anwendungsfall, gestand der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Hans-Georg Engelke, ein.

Auch zwei weitere Abkommen, die das Bundesinnenministerium im September mit Frankreich und im Oktober mit Portugal zur schnelleren Rücküberstellung nach den Dublin-Verfahren geschlossen hat, sind nahezu wirkungslos. So wurden zwischen Januar und November vergangenen Jahres 685 Personen nach Frankreich und 170 nach Portugal gemäß den Dublin-Verordnungen überstellt.

Bei genauerer Betrachtung der monatlichen Zahlen zeigt sich allerdings, daß diese nach der Vereinbarung der Abkommen nicht stiegen. So wurden im Februar 2018 beispielsweise 43 Personen nach Frankreich überstellt. Im November, nach dem Abkommen, waren es 31. Im Fall von Portugal gingen die Zahlen sogar zurück. Im August schickte die Bundesrepublik noch 30 Flüchtlinge hierhin zurück. Im November waren es nur sieben.

Weyel: Abkommen sind „Nebelkerzen“

Entstprechend kritisch fällt Weyels Bewertung der Vereinbarungen aus: „Die von Innenminister Seehofer ausgehandelten Abkommen sind offenbar völlig nutzlos. Die Rückführungen sind dadurch nicht erhöht worden, sondern teilweise sogar rückläufig“, sagte er der JF. „Im September jammerte Seehofer noch, daß es niemanden interessiere, wenn ein Abkommen funktioniert. Nun ist klar, keines der Abkommen funktioniert.“

Es handle sich um bloße „Nebelkerzen“. Der Bundesinnenminister wolle lediglich verschleiern, daß sich trotz seiner Versprechen bei der Problematik der illegalen Einwanderung und der europäischen Zusammenarbeit in dieser Frage nichts getan habe.

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

On January 1, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Sie kamen am frühen Mittwoch morgen. Tausend Mann. Zum Teil schwer bewaffnet und vermummt: Spezialeinheiten der Polizei. Sie schlugen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Italien zur selben Zeit zu. Im Fokus der Fahnder: die berüchtigtste Mafiagruppierung in Europa, die ’Ndrangheta! 

Unter Federführung der europäischen Justizbehörde Eurojust richtete sich die Operation Pollino gegen die wichtigsten Mafiosi der Organisation. Am Ende der Aktion meldete die italienische Polizei europaweit 90 Festnahmen, zwei Millionen Euro Bargeld seien beschlagnahmt worden und jede Menge Drogen. Vorgeworfen wird den Verdächtigen: Drogenhandel, Geldwäsche und die Zugehörigkeit zu einer Mafiaorganisation.

Die Durchsuchungen in Deutschland fanden in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Thüringen und Berlin statt. 14 Festnahmen meldete das Bundeskriminalamt. Was wie ein großer Erfolg im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität aussieht, ist im Grunde ein Offenbarungseid. Das ist die Rechnung für jahrzehntelanges Zuschauen und Schweigen der Politik und der Sicherheitsbehörden. Denn Deutschland ist das Paradies für die Herren dieser „Ehrenwerten Gesellschaft“.

Deutsche Gesetzgebung erleichert die Geschäfte

„Deutschland ist attraktiv, weil bei uns – im Gegensatz zu Italien – einige gesetzliche Maßnahmen nicht ergriffen wurden, die in Italien für Effizienz im Kampf gegen die organisierte Finanzkriminalität sorgen“, sagt Inge Gräßle, CDU-Abgeordnete im Europaparlament gegenüber der jungen freiheit.

Das stimmt. Allerdings wußte die Politik seit Jahren, daß die hiesige Gesetzgebung die Aufklärung von Mafiaverbrechen unmöglich macht. Und es stellt sich die Frage: Schätzen Politiker die Gefahr falsch ein? Unwissenheit kann die jahrzehntelange Untätigkeit nicht erklären. Ein berühmter Fall ereignete sich vor über zwanzig Jahren in Stuttgart.

 Mario L. rühmte sich der Beziehung zu Günther Oettinger. „Er ist ein Freund“, versicherte er Anfang 1993 treuherzig bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in seiner zünftigen Pizzeria Da Mario in Stuttgart-Weilimdorf. Der fröhliche Mann war sehr zuvorkommend. Er flitzte zwischen den Tischen umher und bot Speisen und Getränke den anwesenden Journalisten an. Doch die waren vorsichtig. Es stand der Verdacht im kühlen Gastraum, daß der Mann zur Mafia gehöre. Mario widersprach. Er mochte eben den damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden  in Baden-Württemberg. 

Eine gegenseitige Sympathie. Die Christdemokraten feierten gern bei Mario. Und natürlich spendet der Wirt der Stammkneipe der CDU auch mal ein paar tausend Mark. Und Marios Freund Oettinger telefonierte natürlich auch gerne vom Haustelefon. Tja, bis Landesjustizminister Thomas Schäuble ihm damals den guten Rat gab, das sein zu lassen. Das Landeskriminalamt (LKA) höre mit. Mafiaverdacht gegen den „Promi-Wirt“, wie ihn die Bild bezeichnete. Im Sommer darauf wurde Mario festgenommen. Im September aus der Abschiebehaft in Stammheim nach Catanzaro (Italien) verfrachtet. Dort sollte ihm der Prozeß gemacht werden – doch im Juni des Folgejahres stand Mario schon wieder als freier Mann in seinem Lokal in Stuttgart. 

Verurteilt wurde L., so die Bild damals, lediglich wegen Steuerhinterziehung (1,2 Millionen Mark) zu 21 Monaten Haft auf Bewährung und zu 250.000 D-Mark Geldstrafe. Was einen Finanzminister sicher freut. Anfang 2018, also 23 Jahre später, sitzt Oettinger in Brüssel. Sein damaliger Wirt Mario allerdings wieder in Haft – aufgrund der Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft, die unter dem Namen „Stige“ erfolgten.

 Die Mafia liebt die Politik. Und deutsche Politiker scheinen italienische Pizzerien zu lieben. Man gibt sich damit so weltoffen und beweist einen guten Geschmack. Und ihre Namen klingen so musikalisch und künstlerisch in des tumben Teutonen Ohr: Paganini, Rigoletto, Il Mulino oder Rossini. 

Daß die deutschen Gäste von gutem Essen und edlen Tropfen nicht den blassesten Schimmer haben, ermittelten in akribischer Kleinarbeit über Jahre italienische Staatsanwaltschaften und Polizeibeamte. Denn was den Gästen da hochpreisig aufgetischt wird ist bei den  hippen Italienern oftmals von miserabelster Qualität. Angaben  des italienischen Bauernverbandes Coldiretti zufolge erwirtschaftete die Agro-Mafia im vergangenen Jahr 21,8 Milliarden Euro.

Das bringt die Mafia über die Pizzabäcker zu hohen Preisen an den tumben deutschen Gast. Die Gewinnmarge ist exorbitant. So verdient die Organisierte Kriminalität heute Millionen an Euro – allein in Deutschland!

Aber was ist überhaupt unter Organisierter Kriminalität zu verstehen? Im Mai 1990, so das Bundeskriminalamt, entwickelte die bundesweite Gemeinsame Arbeitsgruppe Justiz/Polizei (GAG) folgende Definition „Organisierte Kriminalität“: „Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen, b) unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder c) unter Einflußnahme auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken.“

Plötzlich störten Schüsse die Idylle 

Italiens Mafia hält sich gern bedeckt und mag nicht auffallen. Zwar sollen aus Deutschland Mordaufträge nach Kalabrien übermittelt worden sein, aber hier im Ruheraum wird nicht geschossen. Bis zum denkwürdigen 17. August 2007. Da massakrierten Mafiosi sechs Kontrahenten. In dem Kugelhagel vor der Pizzeria Da Bruno in Duisburg starben sechs Mann. Ein Mafia-Krieg zwischen verfeindeten Familien der ’Ndrangheta. Unangenehm für die „Ehrenwerte Gesellschaft“, die sonst in Deutschland mit Schießereien nicht auffiel. Die Gewalttat schlug Wellen, und das stört das Geschäft. 

Doch die Organisierte Kriminalität ist lernfähig. Durch neue Strukturen sollen, laut der Internetzeitung Kontext, Gewaltorgien, wie die Duisburger Schießerei der Vergangenheit angehören. Das Bundeslagebild 2017 des Bundeskriminalamtes sieht bei der IOK, der italienischen organisierten Kriminalität, folgendermaßen aus: 14 OK-Verfahren (2016 waren es 13) gegen Mafiagruppierungen. Davon sieben gegen die ’Ndrangheta, drei gegen die Cosa Nostra, zwei gegen die Camorra, eines gegen die Stidda, eines gegen die IOK, deren Gruppierung aber noch nicht zweifelsfrei ermittelt worden ist. Dazu drei Verfahren mit mehrheitlich italienischen Staatsangehörigen. 

Hauptgeschäftsfelder sind Handel mit Kokain, Geldwäsche, Erpressung,, Raub-, Kfz- und Sachwertdelikte. 169 Tatverdächtige wurden ermittelt, davon 139 Italiener. Die übrigen waren Deutsche, Türken oder Albaner. Doch das wahre Ausmaß der Kriminalität wird durch solche Zahlen nicht aufgezeigt.

 Mit einem Jahresumsatz von geschätzten 56 Milliarden Euro sei die ’Ndrangheta weltweit die wichtigste Mafia, sagte Buchautor Maik Meuser im Deutschlandfunk (Dlf). Gräßle fordert gegenüber der jungen freiheit: „Wir müssen die Vermögensbeschlagnahme erleichtern. Das brächte wirkliche Fortschritte. All diese Punkte sind ‘alte Hüte’, längst bekannt, trotzdem ‘heilige Kühe’, die gerade für die deutsche Bevölkerung mit Freiheit verbunden sind. Tatsächlich ist es die Freiheit für Finanzverbrecher.“

Einer der Haupterwerbszweige ist der Kokainschmuggel. Das Kilo kauft die ’Ndrangheta für rund 6.000 bis 8.000 Euro in Südamerika ein. Über Amsterdam oder Hamburg wird es nach Europa geschmuggelt. Hier für 36.000 Euro das Kilo verkauft. Ende September hatten Zöllner im Hamburger Hafen einen alten, restaurierten und grün-weiß lackierten VW-Bulli durchleuchtet. Unter einem doppelten Boden entdeckten sie 100 Kilogramm Kokain. Im November gelangten über Santos in Brasilien per Schiff 1,1 Tonnen Kokain in die Hansestadt. Sie wurden entdeckt und beschlagnahmt. 

Die Containerprüfanlage gibt es seit 1996 beim Hamburger Zoll. Bis zum April 2018 wurden 500.000 Lkw durchleuchtet, insgesamt 5,7 Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von 590 Millionen Euro entdeckt, berichtete das Hamburger Abendblatt im April dieses Jahres.

Die Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen aus dem Jahr 2017 bestechen dagegen in ihrer naiven Offenheit. Zu beantworten galt es, die Entwicklung der italienischen Mafiakriminalität in Deutschland seit dem Mordanschlag von Duisburg 2007 zu skizzieren. Weder konnte die Bundesregierung etwas zu geschätzten Umsätzen noch zum Immobilienvermögen der Mafia sagen – „aufgrund fehlender Parameter“.

Es war ihr kein einziges Ermittlungsverfahren wegen Korruption bekannt. Immerhin gab sie zu, daß OK-Ermittler im BKA abgezogen werden und Ermittler im Staatsschutz unterstützen müssen. Diese Vorgehensweise bestätigt auch Gräßle: „Zu dem oben erwähnten kommt noch, daß der Kampf gegen Finanzverbrechen hinter anderen, gerade vermeintlich aktuelleren Dingen zurückstehen muß: Terrorbekämpfung, Abwehr von Cyberangriffen … Da gehen gerade neue Ressourcen hin.“

 Hoffen auf eine europäische Lösung

Über die deutschen Verhältnisse scheinen italienische Ermittler weitaus besser informiert zu sein als die Bundesregierung. „Besonders alarmierend für uns: In Deutschland gibt es 60 „Locale“ der ’Ndrangheta, eine Art Ortsverein, und damit mehr als in Norditalien. Jedes „Locale“ hat mindestens 49 Mitglieder, macht also fast 3.000 Mitglieder der ’Ndrangheta. Dazu kommen noch die anderen Mafia-Organisationen“, schrieb Sandro Mattioli Mitte Januar in der Zeitung Kontext. Er ist auch Vorsitzender des Vereins „Mafia? Nein danke!“ in Berlin. 

Mattioli beruft sich auf eine Aussage des Staatsanwaltes Nicola Gratteri. Er sei einer der absoluten Experten für die ’Ndrangheta in Deutschland und der Mann, der die Operation Stiege am 8. und 9. Januar 2018 gegen die Mafia in Italien und Deutschland auslöste. Dabei wurden 169 Personen festgenommen und Güter im Wert von 50 Millionen Euro beschlagnahmt.

Gräßle setzt ihre Hoffnung auf eine länderübergreifende Ermittlungsbehörde: „2020 nimmt die Europäische Finananzstaatsanwaltschaft ihre Arbeit auf. Das ist die erste Behörde, die (im Rahmen ihrer Zuständigkeit) sich ihre Fälle selbst raussuchen darf und nicht auf das Einverständnis des betroffenen Mitgliedsstaats angewiesen ist.“ 

Gräßle erhofft sich von dieser Behörde eine „entscheidende Verbesserung der Effizienz im Kampf gegen die Finanzverbrechen“. Erstmals seien Finanzstraftaten länderübergreifend gemeinsam definiert und mit Mindeststrafen belegt. „Der Europäische Finanzstaatsanwalt kann auch vor den Gerichten in den betroffenen Mitgliedsstaaten selbst anklagen“, erklärt die Abgeordnete. „Das hilft vor allem bei den Mitgliedsstaaten, die bislang europäische Betrugsfälle nicht aufarbeiten. Damit ist nicht Italien gemeint. Italien ist beim Kampf gegen Finanzverbrechen und mit seiner riesigen Finanzpolizei, der Guardia di Finanza, wirklich ein Vorbild.“

JF 51/18

Neuartige Geldautomaten sollen Abhebungen und Einzahlungen in der Blockchain festhalten, um mehr Effizienz und Nachvollziehbarkeit zu erreichen.

Namhafte institutionelle Investoren haben 182 Millionen Dollar in das Krypto-Projekt des New Yorker Börsen-Betreibers investiert.

Dax steht vor schwerem Börsenjahr 2019

On January 1, 2019, in Endzeit, by admin

Der deutsche Aktienindex steht Beobachtern zufolge vor einem schweren Jahr.

China besitzt weltweit lukrative Immobilien. Diese können im Notfall zu Milliarden gemacht werden.

Aus einem Rohstofflager in Rotterdam wurde Kobalt im Wert von 4,9 Millionen US-Dollar gestohlen.

Diverse Redakteure dürften aus der Causa „Claas Relotius“ nichts gelernt haben.

Blamabler Artikel in “Tiroler Tageszeitung”
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