Fast 50’000 US- und NATO-Soldaten bereiten sich auf das grösste Militärmanöver mit Namen Trident-Juncture seit 1991 vor. Es soll am Donnerstag beginnen und Soldaten in der Luft, zu Land und auf See in einer einmonatigen Übung umfassen, die die Fähigkeit der NATO-Truppen in den kälteren Regionen Europas von mehreren Standorten aus auf ein grosses Ereignis zu reagieren testet.

Trump gegen die Apostel der Vielfalt

On October 24, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Donald Trump muß wenig tun, um die Wut der Linksliberalen in den USA und auf der ganzen Welt gegen sich anzuheizen. Es genügt im Grunde schon, wenn er morgens aufsteht. Nun will der US-Präsident aber scheinbar wieder Mal einen draufsetzen. Er und seine Regierung planen offenbar, künftig nur noch zwei Geschlechter staatlich anzuerkennen.

Die Definition, welchem Geschlecht ein Mensch angehört, soll wieder allein auf den Geschlechtsorganen basieren, mit denen dieser Menschen geboren wurde. Dies ist ein enormer Affront gegen den Zeitgeist, wonach das Geschlecht vor allem ein soziales Konstrukt und demnach eine freiwählbare Option sei. So ließ der unvermeidliche „Shitstorm“, auf dem Donald Trump vermutlich inzwischen jeden Morgen nach dem Aufstehen mit einem breiten Grinsen ins Oval Office gleitet, auch nicht lange auf sich warten.

Die „Nazikeule“ hat ihren Schrecken verloren

„WontBeErased“, was so viel heißt wie, „Wir lassen uns nicht auslöschen“, hieß der Hashtag, der es prompt ganz nach oben in den Twittertrends schaffte. Damit legten die Transgender-Aktivisten ihre Empörungslatte direkt so hoch wie nur irgendwie möglich.

„Auslöschung“. Da ist er wieder: Der „Hitler mit der blonden Tolle“, zu dem die Linke Donald Trump nicht erst seit seinem Amtsantritt Tag für Tag zu machen versucht. Wie weit diese Nummer nach weit über eineinhalb Jahren Amtszeit noch zieht, ist allerdings fraglich.

Wer mit Amerikanern außerhalb der linksliberalen Blase spricht, wird festellen, daß die „Nazikeule“ in den USA mittlerweile ähnlich stumpf geworden ist wie hierzulande. Dies gilt übrigens nicht nur für eingefleischte Trump-Anhänger. Auch Amerikaner, die nicht Trump (oder überhaupt nicht) gewählt haben, ist mittlerweile aufgefallen, daß die „Nazikeule“ immer dann rausgeholt wird, wenn es darum geht, die politischen Argumente der Konservativen zu ersticken.

Trans-Rechte sind großes Thema an den Universitäten

Der Protest gegen die gesetzliche Neuregelung könnte dennoch erfolgreich sein. Die amerikanische Transgender-Lobby ist groß und mächtig. Rund 1,4 Millionen Bürger haben in den USA aktuell eine rechtliche Anerkennung ihrer „Transgender-Identität“.

An den Universitäten wird das Thema der Beseitigung einer vermeintlicher Diskriminierung dieser, nach dem eigenen Gefühl oder der aktuellen Tagesform frei gewählten, Geschlechter-Identitäten mit einer Wichtigkeit behandelt, als ginge es dabei um die Erfindung eines Heilmittels gegen Krebs.

Die Gesetzesänderung wäre ein weiterer Schritt Trump auf seinem Weg des Rückbaus der von der Obama-Regierung vorangetriebenen, linkspolitisch geprägten gesellschaftlichen Wende. Obama hatte die Definition von Geschlechteridentität im Anti-Diskriminierungsrecht erheblich ausgeweitet. Dies hat zu bizarren und schlagzeilenträchtigen Auswüchsen geführt.

Die Transgender-Lobby ist verärgert

So gewann jüngst der erste, als Mann geborene „Transgender-Athlet“, die UCI-Masters-Bahnrad-Weltmeisterschaft der Damen in Los Angeles. Die Kritik daran, auch von anderen Wettbewerbsteilnehmern wie der Drittplatzierten Jennifer Wagner, wurde gesetzeskonform als „transphob“ abgebügelt.

Ungeachtet solcher Gegenargumente fühlen sich „Transgender“ im Land der Unisex-Toiletten weiterhin im Recht und sogar noch immer benachteiligt. Bestärkt werden sie darin unter anderem von der zur Gender-Lobbyorganisation geratenen „Human Rights Watch“. Die NGO, der zu Obamas Zeiten vom Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel ein „Drehtürsystem“ und zu starke Nähe zur US-Regierung vorgeworfen wurde, sieht Transgender beispielsweise im amerikanischen Gesundheitssystem nach wie vor diskriminiert. Durch Trumps Pläne, Arbeitgebern und Versicherern „religiös begründete“ Ausnahmeregelungen zu erlauben, steige die Gefahr von Diskriminierung zudem noch an.

Es ist nicht das erste Mal, daß Trump gerade die Transgender-Lobby verärgert. Im Dezember vergangenen Jahres wies der US-Präsident die Seuchen-Präventionsbehörde CDC an, den Begriff „Transgender“ in offiziellen Dokumenten nicht mehr zu verwenden. Gescheitert war er dagegen mit seinem Vorhaben, Trangendern den Zugang zum Militärdienst zu verweigern.

Vernunft gegen Ideologie

Ob das neueste Gesetzesvorhaben Trumps gegen den starken Widerstand der Lobbyverbände, der Demokratischen Partei und der breiten Front der linksliberalen Hollywoodprominenz erfolgreich sein wird, ist höchst zweifelhaft. Der Kulturkampf zwischen naturwissenschaftlicher Vernunft und linksliberaler Gesellschafts-Ideologie dürfte aber in jedem Fall noch eine ganze Weile weitergehen.

STRAßBURG. Das EU-Parlament hat die Europäer aufgefordert, zur Müllvermeidung mehr Leitungswasser zu trinken und auf Plastikflaschen zu verzichten. Das Anliegen von Linken und Grünen, daraus eine verpflichtende Maßnahme zu machen, scheiterte am Widerstand von Konservativen und Liberalen, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Die Abgeordneten stimmten jedoch für strengere Schadstoffgrenzwerte für Leitungswasser in der EU. So soll der zulässige Höchstwert für Blei um die Hälfte reduziert werden. Grenzwerte für Arzneimittel und Mikroplastik im Trinkwasser werde es nicht geben.

Eine Million Europäer haben keinen Zugang zu Trinkwasser

Laut der europäischen Bürgerinitiative Right2Water haben eine Million Menschen in der EU keinen Zugang zu Trinkwasser. Rund acht Millionen hätten keine Möglichkeit, sanitäre Anlagen zu nutzen. (ag)

SAARBRÜCKEN. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat vor einem Scheitern des Parteiensystems gewarnt, wenn die Volksparteien nicht mehr koalitionsfähig seien. „Deswegen kann ich nur dringend an die Bundesregierung appellieren, wieder besser zusammenzuarbeiten“, forderte er im Gespräch mit der Rheinischen Post.

„Wir müssen auf Dauer als Volkspartei moderner werden und wieder mehr Zukunftsthemen anpacken.“ Der Ministerpräsident betonte, eine Volkspartei sei besser als jede Sammlungsbewegung, wie die der Linken-Politiker Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Diese Bewegung spalte die Gesellschaft.

Niederlage der SPD kann niemanden freuen

Dem setze die Union einen konservativen, einen christlich-sozialen und einen liberalen Pfeiler entgegen. „Der Charme der Union ist: Meine Kollegen Daniel Günther und Michael Kretschmer und ich sind junge Ministerpräsidenten, wir haben aber ebenso erfahrene Politiker wie Volker Bouffier.“

Vor dem Hintergrund des Abschneidens der SPD bei der bayerischen Landtagswahl sagte Hans: „Das einstellige Ergebnis der SPD in Bayern kann niemanden froh machen. Wir brauchen stabile Volksparteien.“ (ag)

VANCOUVER. Der größte Hersteller für Outdoor-Bekleidung in Kanada, die Mountain Equipment Co-op (MEC), hat sich dafür entschuldigt, zu viele weiße Modelle in seiner Werbung abzubilden. Diese Bilder würden die weitgehend falsche Vorstellung verewigen, daß Schwarze in Kanada nicht Ski fahren, wandern oder klettern, bedauerte Firmenchef David Labistour in einem offenen Brief mit dem Titel: „Dominieren weiße Männer die Outdoor-Branche?“

Es sei an der Zeit, die Rolle anzuerkennen, die sein Unternehmen bei der Unterrepräsentation von „People of Color“ im Outdoor-Segment gespielt habe. Deshalb müsse es zu Veränderungen kommen. Dabei ginge es nicht um ihn selbst, „einen weiteren heterosexuellen weißen Mann mit einer Stimme in der Outdoor-Branche“, sondern um eine bewußte Entscheidung der gesamten Firma. Andere Marktteilnehmer sollten sich ein Vorbild nehmen und ebenfalls mehr „Vielfalt abbilden“.

An open letter from David Labistour, CEO of Mountain Equipment Co-op. Follow the link to read the full article. https://t.co/q5gLHIA14H #diversity pic.twitter.com/d6sASCrSaX

— MEC (@mec) 22. Oktober 2018

Auch die Liste der mit einem Sponsorenvertrag ausgestatteten Sportler sei lange Zeit nicht vielfältig genug gewesen. „Die Botschafter unserer Firma waren in den vergangenen Jahren fast ausschließlich weiß“, sagte Labistour der kanadischen Online-Zeitung Daily Hive. Man habe nun eine „diversere Gruppe von Ausnahmeathleten“ verpflichtet, um die MEC-Produkte zu repräsentieren. Dennoch habe das Unternehmen noch zu viel tun, in Bezug auf „verschiedene Körpertypen oder unterschiedliche Geschlechtsidentitäten“.

„Visuelle Apartheid“ in der Werbung

Bereits im Mai hatte es in Kanada eine ähnliche Debatte gegeben. Eine Studie von Jacqueline Scott von der Universität in Toronto hatte bestätigt, daß sich vornehmliche weiße Personen in der Natur aufhalten würden, um zu wandern oder zu klettern. Doch Schuld daran sei nicht etwa die fehlende Motivation von Schwarzen, sondern eine „visuelle Apartheid“ in der Werbung, wie die Forscherin erklärte.

Viele Schwarze würden gerne Ski fahren oder klettern, „aber sie treffen auf kulturelle Barrieren“, sagte sie in einem Interview mit der National Post. Es gebe das allgemeine Gefühl, daß die Outdoor-Branche ein Raum für Weiße sei und daß „People of Color“ nicht in diesen Raum gehörten. (ha)

GREIFSWALD. Der Bischof für den Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Hans-Jürgen Abromeit, hat den Boykott gegen die AfD beim Kirchentag im kommenden Jahr kritisiert. „Es tut uns gut, zu der Partei auf Abstand zu gehen, aber mit den Menschen das Gespräch zu suchen. Die Entscheidung des Kirchentags halte ich für falsch“, sagte Abromeit.

Man müsse nicht alle Politiker der AfD dort sprechen lassen, könne aber schauen, wer zu Sachthemen etwas sagen könne. „Ich glaube, daß gerade der Kirchentag, der ein sehr großes, weites Dialogforum ist, sich hier eine Chance vergibt“, beklagte Abromeit. Die parteipolitische Zuordnung dürfe keine Rolle spielen. „Kirche ist nicht links und nicht rechts – sondern Kirche ist da, wo die Menschen sind und wo Christus ist.“

Abromeit nahm am „Marsch für das Leben“ teil

Man könne „die Menschen, die meinen, bei der AfD gäbe es bestimmte Antworten, nicht einfach links liegen lassen“. Abromeit positionierte sich damit anders als die Synode seines Pommerschen Kirchenkreises. Das Gremium hatte den Beschluss des Kirchentages ausdrücklich gebilligt. Dessen Präsident, der frühere leitende Politik-Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Hans Leyendecker, hatte gegenüber der Zeit-Beilage Christ & Welt die Nichteinladung mit den Worten gerechtfertigt: „Dem Kirchentag geht es ums Zuhören, aber ich möchte nicht Herrn Gauland zuhören.“

Abromeit war der erste landeskirchliche Bischof, der dieses Jahr in Berlin am „Marsch für das Leben“ teilnahm. Dabei handelt es sich um eine Großdemonstration im Herzen der Hauptstadt gegen die Abtreibung ungeborenen Lebens. (idea/tb)

BERLIN. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat der EU-Kommission vorgeworfen, Italien aus dem Euro zu drängen. Brüssel hatte am Dienstag den Haushalt des Landes abgelehnt und eine Nachbesserung binnen drei Wochen verlangt.

„Das Haushaltsrecht ist das Hoheitsrecht des Parlaments und wenn man die EU kaputt machen will, muß man es genauso machen, wie Brüssel es jetzt macht“, kritisierte Wagenknecht im Deutschlandfunk. Sie habe keine Sympathien für die italienische Regierung, der mit der Lega eine „halb faschistische Partei“ angehöre. Aber gerade dieser Regierung gebe Brüssel durch seine Politik eine Möglichkeit, sich beim Volk zu profilieren.

Für ein Europa souveräner Demokratien

„Die Italiener wollen nicht von Brüssel, sie wollen auch nicht von Berlin regiert werden“, betonte Wagenknecht. Wenn die EU Italien aus dem Euro drängen wolle, sei dies genau die richtige Strategie.

Wagenknecht stellte klar: „Ich bin für ein Europa souveräner Demokratien.“ Das hieße aber auch, „daß kein Land für die Schulden anderer haftet“. Einen möglichen Austritt des Landes aus dem Euro könne sie nachvollziehen. „Der Euro hat Italien relativ wenig gebracht“, so ihr Fazit. (tb)

Papst Franziskus warnt vor Populismus

On October 24, 2018, in Junge Freiheit, by admin

ROM. Papst Franziskus hat zu mehr Toleranz aufgerufen und vor einer Wiederkehr des Populismus gewarnt. Kinder müßten mehr über die beiden Weltkriege lernen, „so daß sie nicht in dieselben Fehler verfallen und wissen, wie sich Populismus ausbreitet“, sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche am Dienstag im Vatikan wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete.

Junge Leute müßten erfahren, wie Populismus entstehe. „Ich denke da an Hitler im vergangenen Jahrhundert, der die Fortentwicklung Deutschlands versprochen hat. So entsteht Populismus, indem Haß gesät wird.“

Die Bibel lehre, daß man Flüchtlinge willkommen heißen solle. Allerdings, schränkte er ein, hätten nationale Regierungen auch das Recht, Höchstgrenzen für Einwanderung festzulegen. „Deswegen ist es so wichtig, daß Europa sich bei der Lösung dieses Problems auf ein Abkommen einigt“, sagte Franziskus mit Blick auf die von den osteuropäischen Staaten abgelehnte Umverteilung von Flüchtlingen. (tb)

BERLIN. Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat sich für einen Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland ausgesprochen. Hintergrund ist die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Abrüstungsabkommen INF mit Rußland auszusteigen. Das INF-Abkommen (Intermediate Range Nuclear Forces) war 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossen worden und sah die Vernichtung nuklearer Mittelstreckenraketen vor. Der Besitz wurde durch das Abkommen untersagt.

„Wenn es gar keine Regeln mehr gibt, ist erst recht auf nichts mehr Verlaß“, warnte Baerbock gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Gerade wenn der INF-Vertrag als letzter Pfeiler der europäischen Sicherheit wegbricht, ist es richtig, Europas Teilhabe an der nuklearen Abschreckung der USA gegenüber Rußland zu beenden.“ Alles andere befeuere das gefährliche Spiel des Wettrüstens.

Deutschland soll UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten

Die Bundesregierung müsse sich nun glaubwürdig mit anderen EU-Partnern für eine Rüstungskontrolle und Abrüstung einsetzen. Hierzu gehöre auch der Abzug der im rheinland-pfälzischen Büchel stationierten US-Atomwaffen, forderte die Grünen-Chefin. Zudem sollte Deutschland dem im vergangenen Jahr beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beitreten. Wie die meisten Nato-Mitgliedstaaten hatte sich Deutschland an dem Abkommen nicht beteiligt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der damalige SPD-Chef Martin Schulz den Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland gefordert. „Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, daß in Deutschland gelagerte Atomwaffen abgezogen werden“, kündigte er im August 2017 an. (krk)

DRESDEN. Die Flüchtlingsorganisation „Mission Lifeline“ bereitet sich auf einen neuen Einsatz vor der libyschen Küste im Mittelmeer vor. Hierfür habe der Verein aus Dresden ein neues Schiff gekauft, sagte der Sprecher der Organisation, Axel Steier, dem MDR.

Die Kosten in Höhe von 100.000 Euro seien aus Spenden bestritten worden. Diese waren unter anderem von den Erzbischöfen Hans-Josef Becker (Paderborn) und Reinhard Kardinal Marx (München und Freising) sowie der Hip-Hop-Gruppe Fantastische 4 gekommen.

Das vorherige Einsatzschiff, die Lifeline, die unter niederländischer Flagge fuhr, war im Sommer von maltesischen Behörden festgesetzt und beschlagnahmt worden. Kapitän Claus-Peter Reisch warf vorgeworfen worden, die Anweisungen der italienischen Behörden ignoriert zu haben.

„EU will keine Zeugen für die Toten im Mittelmeer“

Die Regierung in Rom hatte nach eigenen Angaben die Flüchtlingshelfer aufgefordert, in Seenot geratenen Afrikaner von der libyschen Küstenwache bergen zu lassen. Statt dessen hatte aber die Lifeline die Flüchtling an Bord genommen und schließlich nach Malta gebracht. Zudem wird Reisch vorgeworfen, das Schiff falsch registriert zu haben. Es soll zu unrecht unter niederländischer Flagge gefahren sein. Der Kapitän bestreitet dies.

MISSION STATEMENT
Die EU will keine Zeugen für die Toten im Mittelmeer, die das Resultat ihrer Abschottungspolitik sind. Das lassen wir nicht geschehen.
Deshalb fahren wir jetzt erst recht raus. Wir lassen uns nicht festsetzen. Wir dokumentieren, was im Mittelmeer passiert.

— MISSION LIFELINE (@SEENOTRETTUNG) 23. Oktober 2018

Um ähnliche Probleme beim neuen Einsatz zu umgehen, soll das neue Schiff nun unter deutscher Flagge auslaufen. „Die EU will keine Zeugen für die Toten im Mittelmeer, die das Resultat ihrer Abschottungspolitik sind. Das lassen wir nicht geschehen. Deshalb fahren wir jetzt erst recht raus. Wir lassen uns nicht festsetzen. Wir dokumentieren, was im Mittelmeer passiert“, kündigte „Mission Lifeline“ am Dienstag auf Twitter an. (krk)

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