WIEN. Der Österreichische Rundfunk (ORF) plant, seinen Redakteuren und Moderatoren Kommentare in sozialen Medien zu verbieten. Generaldirektor Alexander Wrabetz hat dies in einem am Dienstag vorveröffentlichten Rundbrief geschrieben.

Danach sollen journalistische und programmgestaltende Mitarbeiter des ORF auch auf privaten Accounts keine Meinungen äußern, „die Objektivität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt untergraben“ könnten, berichtet der Standard.

Neue Regeln für Soziale Netzwerke wurden vorveröffentlicht

Die Angestellten sollten „auf öffentliche Äußerungen und Kommentare in sozialen Medien, die als Zustimmung, Ablehnung oder Wertung von Äußerungen, Sympathie, Antipathie, Kritik und ‚Polemik‘ gegenüber politischen Institutionen, deren Vertreter oder Mitgliedern zu interpretieren sind“, verzichten. Dazu zählten auch Likes, Dislikes, Recommends, Retweets oder Shares, weil diese eine indirekte Meinungsbekundung darstellten.

Der Entwurf für neue Social-Media-Regeln sollte am Donnertag dem Stiftungsrat vorgelegt werden, wurde aber bereits am Dienstag an einige Radiomitarbeiter versandt. ÖVP und FPÖ hatten in der Vergangenheit neue Social-Media-Regeln gefordert. Seit Mai 2018 ist Norbert Steger (FPÖ) Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates. Der Rat soll den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs kontrollieren. (mp)

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Sohn: Papa, kannst du mir bitte die Bedeutung des Wortes “relativ” erklären.
Vater: Gerne … wenn man sieben Flaschen im Weinkeller hat, dann ist das relativ wenig. Wenn man sieben Flaschen in der Nationalmannschaft hat, dann ist das relativ viel.

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BERLIN. Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš hat der EU eine Asylpolitik nach australischem Vorbild nahegelegt. „Wenn die Australier das machen können, warum dann nicht auch Europa“ sagte Babiš im Interview mit der Bild-Zeitung. Asylbewerber sollten seiner Meinung nach an Hotspots außerhalb der EU den Ausgang ihres Verfahrens abwarten. „Wenn Migranten irgendwo in Libyen schon in ein Schlauchboot steigen, ist es zu spät“, mahnte er.

Kritisch äußerte sich der Ministerpräsident hingegen zu Plänen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Asylbewerber, die bereits in einem anderen EU-Staat registriert sind, an der Grenze abzuweisen. „Das ist keine Lösung“, gab sich Babiš sicher. Dies wäre „das faktische Ende des Schengener Abkommens“.

Auch sein Land würde dann reagieren. „Die Tschechische Republik kann nicht das letzte europäische Land mit offenen Grenzen sein, wenn die anderen ihre eigenen bereits geschlossen haben.“ Für die Zukunft müsse man einen Mechanismus finden, „bei dem eine bestimmte Zahl an Asylsuchenden von der Regierung eines Landes direkt eingeladen wird“. (tb)

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VALLETTA/BERLIN. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat gefordert, daß Flüchtlingsschiff „Lifeline“ festzusetzen. Das sei die Grundvoraussetzung dafür, daß Deutschland einen Teil der 230 Asylbewerber von Bord aufnehme.

„Wir müssen verhindern, daß es zu einem Präzedenzfall wird“, betonte Seehofer. Es dürfe zwischen Libyen und Südeuropa kein „Shuttle“ geben. Der CSU-Politiker verlangte am Rande der Sitzung des Innenausschusses im Bundestag, die Besatzung des Schiffes zur Rechenschaft zu ziehen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Malta erteilt Anlegeerlaubnis

Mittlerweile hat die Regierung von Malta der „Lifeline“ das einlaufen in einen Haufen erlaubt. Ministerpräsident Joseph Muscat bestätigte das auf einer Pressekonferenz: „Ich denke, daß das Schiff heute Abend unsere Küsten erreichen wird.“ Das Schiff sei beschlagnahmt und Ermittlungen gegen die Besatzung eingeleitet worden, fügte er hinzu.

Bereits am Dienstag hatten die Bundesländer Berlin und Schleswig-Holstein verkündet, einige der zumeist afrikanischen Einwanderer übernehmen zu wollen. Heftige Kritik daran äußerte der AfD-Fraktionsvorsitzende von Berlin, Georg Pazderski. Der CDU-FDP-Grünen Koalition in Kiel und der rot-rot-grünen Berliner Landesregierung warf er „eine scheinhumanitäre Trittbrettaktion aus dem Tollhaus“ vor. Laut einer Emnid-Umfrage befürworteten 54 Prozent der Deutschen die Abweisung von Asylforderern an den Grenzen. „Aufgegriffene Migranten müssen umgehend nach Afrika zurückgebracht werden“, betonte Pazderski.

Lifeline wirft Seehofer unterlassene Hilfeleistung vor

Die Dresdner Flüchtlingsorganisation Lifeline, der das Schiff gehört, hatte Seehofer unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Das sieht auch die Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, so.

 

So krass: Im Alltag würde man sich d unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen: „Wer bei … Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies …. ihm zuzumuten … ist, wird mit Freiheitsstrafe … bestraft.“
Herr #Seehofer halten Sie sich endlich an d Gesetze in unserem Land. #Lifeline https://t.co/uwPdn2SHBD

— Annalena Baerbock (@ABaerbock) 26. Juni 2018

 

Ähnliche Vorwürfe äußerte auch Michel Brand von der Linkspartei. Der Bundestagsabgeordnete war selbst für einige Stunden an Bord des Schiffes, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er bezeichnete das Verhalten Deutschlands den Asylbewerbern gegenüber im Interview mit der Deutschen Welle als „grausam“. (ag)

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Der Frust sitzt links

On June 27, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Die Wähler von Donald Trump oder Parteien wie der AfD gehören zu den gesellschaftlich Abgehängten und stimmten deshalb so „reaktionär“ ab, weil sie unzufrieden, frustriert und unglücklich sind. So ein weit verbreitetes Vorurteil, vor allem in der linksliberalen Medienschickeria. Eine aktuelle Studie der University of Southern California in Los Angeles belegt nun, daß dieses Vorurteil falsch ist.

Im Gegenteil. Die im Fachjournal „Social Psychological and Personality Science“ veröffentlichte Wissenschaftsarbeit zeigt, daß politisch Konservative in der Mehrheit sogar glücklicher sind als Linke und amerikanische „Liberals“. Während sich bei Befragungen jeder zweite Anhänger der US-Republikaner selbst als glücklich bezeichnete, waren es bei den Demokraten nahestehenden Probanden nicht einmal 30 Prozent, die angaben, mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Der Frust sitzt also eindeutig links.

Linke verdienen unser Mitleid

Konservativ denkende können laut der Studie eher einen Sinn in ihrem Leben erkennen als Linksgerichtete. Was könnte der Grund sein? Vielleicht die den Linken von konservativer Seite oft attestierte Wohlstandsverwahrlosung, bei der man sich selbst Probleme sucht, obgleich man eigentlich keine wirklichen hat?

Oder möglicherweise die Verzweiflung an der eigenen Lebensunfähigkeit, weil man mit 30 – trotz fast abgeschlossenem Gender-Studium – immer noch bei Mutti wohnt? Hinter der allseits bekannten Weinerlichkeit vieler Linker scheint eine echte tiefsitzende Traurigkeit zu stecken.

„Wir sollten den Linken mit Liebe begegnen“, könnte man in Abwandlung eines Zitats von Margot Käßmann sagen. Denn die Forscher führen den Glücks-Vorsprung der Konservativen vor allem auf die stärkere soziale Verankerung in der Familie und dem Freundeskreis zurück. Nun wollen die linken „Liberalen“ in der Regel nicht mit Konservativen befreundet sein. Weder bei Facebook noch im realen Leben. Ist jemand nicht ihrer Meinung, nehmen sie meist schnell Reißaus. Reisende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten; aber man kann ihnen durchaus eine gehörige Portion Mitleid mit auf den Weg geben.

Kein Wir-Gefühl

Die Studie aus den USA ist nicht die erste zum Thema, die nahelegt, daß Konservative lebensfroher sind als der politische Gegner. Schon 2016 hat beispielsweise die Uni Köln festgestellt, daß Konservative im Schnitt die glücklicheren Menschen sind. Vor allem dann, wenn der Zeitgeist ebenfalls konservativ geprägt ist. Dieses emotional stärkende gesellschaftliche Wir-Gefühl scheint sich auf unter den Linken, trotz der Omnipräsenz ihrer Ideologie, nicht einzustellen. Aber vielleicht ist die Linke inzwischen, um mit Donald Trump zu sprechen, auch ganz einfach müde vom ständigen Gewinnen in den letzten Jahrzehnten.

Viele Studien sehen auch im christlichen Glauben, der in konservativen Kreisen weit verbreiteter ist als in der sich meist strikt antireligiös gebenden linken Szene, einen der Gründe für die Diskrepanz zwischen den beiden politischen Lagern in Sachen Lebenszufriedenheit. Man sollte sich davor hüten, zu sehr in Küchenpsychologie zu verfallen, aber eventuell ist die insgeheime Sehnsucht nach einem tieferen Sinn und Spiritualität ja tatsächlich auch eine Erklärung für das ständige Liebäugeln vieler Linker mit dem Islam.

Der so groß zelebrierte Weltschmerz und das vermeintliche Mitgefühl mit den Geknechteten und Unterdrückten dieser Erde, scheint jedenfalls oft nichts anderes zu sein, als das Selbstmitleid einiger zu kurz Gekommener, die echte Werte und wahre Freunde durch Ideologie und politisch Gleichgesinnte ersetzt haben.

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Nachdem ich mir jetzt zwei WM-Spiele im Stadion angeschaut habe, muss ich feststellen, die aus der ganzen Welt angereisten Fussballfans sind lebendiger, aktiver und freudestrahlender als die lahmarschigen “Profi-Kicker”, die Weltmeister werden wollen.

Beim gestrigen Spiel, Belgien gegen Panama, war die erste Hälfte so langweilig, die Zuschauer im ausverkauften Olympia-Stadion in Sochi machten eine La-Ola-Welle nach der anderen, pfiffen vor Unmut und riefen “Rassia, Rassia“, um auf das 5 zu 0 der Russen hinzuweisen, weil nichts auf dem Feld passierte.

Ich sass auf der Torlinie der Belgier und auf dieser Seite vor meinen Augen lief mal gar nichts. Es gab vielleicht drei lächerliche Angriffe Panamas in den ersten 45 Minuten, die nichts brachten.

Auf der anderen Seite des Feldes vor dem Tor Panamas versuchten die Belgier vergebens den Ball ins Netz zu bringen, obwohl die Mannschaft von Panama wie die eines besseren Dorfvereins nur aussah. Echt schwach!

So endete die erste Halbzeit mit 0 zu 0, … gähn … und ich muss an der Urteilsfähigkeit von Bundestrainer Joachim Löw zweifeln, da er die Belgier “zum absoluten Favoritenkreis” zählt. Wie bitte???

Nachdem was ich selber erleben und beobachten konnte, sind das für mich wieder viel zu hohe Erwartungen, die auch in der Vergangenheit nicht erfüllt wurden. 2016 (EM) und 2014 (WM) war für die Belgier im Viertelfinale der Ofen aus!

In der zweiten Hälfte brach der Widerstand der Panamaer zusammen und so traf Mertens von halbrechts aus 16 Metern gleich zwei Minuten nach dem Anpfiff ins Tor.

Romelu Lukaku erzielte die weiteren Tore jeweils in der 69. und 75. Minute für den Endstand 3 zu 0.

Wenn die Belgier wirklich Favoriten sein sollen, dann hätten sie 10 Tore schiessen müssen, bei so einem schwachen Gegner wie Panama.

Ich ging dann sogar 5 Minuten vor Schluss, weil ich genug von diesem langweiligen Gekicke gesehen hatte. So konnte ich auch gemütlich das Stadion verlassen und die nächste Kneipe für ein kühles Bier aufsuchen.

Wie gesagt, die Tausenden Panama-Fans, die 10’000 Kilometer angereist waren und sich farbenfroh zeigten, hatten mehr Leben in sich als ihre Spieler.

Und bei den Belgiern war es nicht anders.

Deshalb will ich mehr über was im und rund um das Stadion durch die Fans passierte heute erzählen, weil da mehr los war.

Unterschied zwischen TV und Stadion

Zuerst muss ich feststellen, ein WM-Spiel übers Fernsehen zuzuschauen ist ganz anders als Vorort selber zu erleben. Was der kleine Bildschirm nicht vermitteln kann, ist die prächtige und lautstarke Atmosphäre und Kulisse rund um einem in der Arena.

Andererseits liefert die TV-Übertragung einem mehr Informationen durch den Kommentator. Ideal wäre es, beides zu haben, indem man in einer der Logen sitzt, oder im VIP-Bereich, mit kompletten Service, was aber für uns Normalsterbliche unbezahlbar ist.

Die Sitzplätze im Stadion für die Masse der Zuschauer kosten bereits zwischen 100 und 250 Euro. Viel Geld für 90 Minuten Langeweile. Deshalb sage ich ja, für diesen Preis müsste man eigentlich hochmotivierte Könner präsentiert bekommen, in einem packendem Spiel, und nicht satte und überbezahlte Minimalisten.

Alle sind online

Für die hundert Fotografen, die um das Spielfeld sitzen, wird eine umfangreiche Infrastruktur angeboten. So hat jeder Stuhl auf dem sie sitzen mindestens zwei Internet-Anschlüsse per Kabel und mehrere Steckdosen.

Die Fotokameras sind direkt mit dem Internet verbunden und jedes geschossene Foto wird sofort in die jeweilige Redaktion hochgeladen.

Für die Zuschauer gibt es auch eine gratis WiFi-Verbindung!

Der Kommerz ist überall

Man kann nicht nur Getränke und Essen an den Kiosken im Stadion kaufen, sondern Während dem Spiel laufen Verkäufer zwischen den Rängen herum und bieten Fan-Artikel und Getränke zum Verkauf an.

Hier weitere Impressionen vor und im Stadion:

UPDATE: Nach zwei Vorrundenspielen bei der WM 2018 steht fest: Russland ist einer der erfolgreichsten Nationen, die ins Turnier im eigenen Land gestartet sind. Zwei Spiele, zwei Siege, 8:1 Tore!!! Jetzt müssen sich einige sogenannte Experten, Schlechtschwätzer und Russland-Basher entschuldigen. Der Einzug ins Achtelfinale ist dem russischen Team kaum noch zu nehmen.

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Es haben bisher 11 Spiele der Fussball-WM stattgefunden und ich ziehe eine kurze Bilanz, bevor ich mich zum Match, Belgien gegen Panama, nach Sochi heute begebe.

Island hat nur 350’000 Einwohner, spielt aber an der WM

Die kleinen haben es den grossen, arroganten und überheblichen Mannschaften gezeigt, stelle ich fest. Wer hätte gedacht, das winzige Island würde dem Fussballgiganten Argentinien, mit Lionel Messi als besten Fussballspieler der Welt, ein 1 zu 1 Unentschieden abringen?

Der geknickte Messi nach seinem verschossenen 11-Meter

Oder die kleine Schweiz gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien, mit dem teuersten Stürmer der Welt Neymar, einen Punkt holen würde und auch 1 zu 1 spielt.

Der Schweizer Goali Yann Sommer war super, hat alles gehalten was er konnte, und Valon Behrami schaltete Neymar aus, der es bevorzugte gerne am Boden zu liegen.

Nach einer Flanke von Shaqiri köpft Zuber ins Tor zum 1:1

Die grösste Enttäuschung und auch Blamage lieferte aber die deutsche Mannschaft gegen Mexiko (0:1). Die Spieler des amtierenden Weltmeister kickten herum, wie wenn es ein Trainingsspiel wäre, völlig lustlos, ohne Einsatz und ohne einem sichtbaren Willen zum Sieg. Sie spiegeln genau das wieder, was in ganz Deutschland schon länger abgeht, eine völlig Lethargie und Apathie!

Am schlechtesten fand ich Özil. War der überhaupt auf dem Platz und spielte er eigentlich für Deutschland? Nicht wirklich. Statt nach hinten zu sprinten und bei der Verteidigung auszuhelfen, weil es im Strafraum brannte, trabte er gemütlich in Richtung Tor, um dann zu spät anzukommen.

Seit dem Erdogan-Foto spielt er die beleidigte Leberwurst und das auch auf dem Platz. Verstehe überhaupt nicht, warum ihn Bundestrainer Löw aufgestellt hat. Den kann er gleich heimschicken, oder in den Urlaub nach Antalya, wo er eh lieber wäre.

Aber die anderen waren nicht besser. Ein Versagen nach dem anderen. Kimmich, Müller, Khedira, haben so schwach gespielt. Werner, Kroos, Draxler, Plattenhardt stolperten ohne Motivation herum. Das Duo Boateng/Hummels musste fast alleine die anstürmenden Mexikaner abwehren. Nur Kapitän Neuer und der aktive Reus erfüllten ihre Aufgabe.

So wird das nichts und der Traum von einer Titelverteidigung können die Deutschen begraben.

Am besten hat mir bisher die Mannschaft von Kroatien gefallen, die mit 2 zu 0 gegen Nigeria siegte. Portugal und Spanien (3 zu 3) zeigten auch was sie können.

Das witzige ist aber, nach den bisherigen Resultaten zu beurteilen, wird Russland Weltmeister, denn das 5 zu 0 gegen Saudi-Arabien ist der bisherige höchste Sieg!!!

Weltmeister werden sie wohl nicht, aber es hat ganz Russland in ein Fussballfieber verwandelt, was nur positiv für das Turnier sein kann.

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Das erste, dass die Fussballer der iranischen Nationalmannschaft nach ihrer Ankunft in Russland gemacht haben, sie gingen in Sportgeschäfte und kauften sich neue Fussballschuhe. Der bisherige Ausrüster Nike hat sich nämlich geweigert, der iranischen Mannschaft für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 mit Fussballschuhe zu beliefern. Der amerikanische Konzern begründet seine Weigerung mit der Entscheidung von Donald Trump, den Atomvertrag zu stornieren und die Sanktionen gegen Teheran wieder einzuführen. Trotz dieser unsportlichen und skandalösen Weigerung, gewann die Mannschaft des Iran mit 1 zu 0 beim Eröffnungsspiel gegen Marokko.

Die Spieler des Iran freuten sich, als in der 95. Minute durch ein Eigentor der Marokkaner, das Spiel in St. Petersburg zu ihren Gunsten ausging.

Das Nike in gehorsamer Vorwegnahme der Sanktionen, ein halbes Jahr vor in Kraft treten, diesen Boykott nur wenige Tage vor der WM bereits umsetzt, ist ein Skandal und eine Schande. Ohne neue Schuhe zum Turnier nach Russland reisen zu müssen, frustrierte den iranischen Fussballverband und verärgerte ihren Cheftrainer Carlos Queiroz, der Nike über seine Ablehnung angriff. Queiroz sagte gegenüber Sky Sports, dass Nike sich für sein “lächerliches” Verhalten entschuldigen sollte.

Sie sollten vortreten und sich entschuldigen, weil dieses arrogante Verhalten gegen 23 Jungs absolut lächerlich und unnötig ist“, sagte Queiroz.

Auch der Sportartikelhersteller Adidas scheisst sich in die Hosen und ist kein offizieller Sponsor der iranischen Nationalmannschaft. Die Teamuniform musste indirekt organisiert werden.

Einige der Spieler kauften trotzdem Nike-Schuhe nach der Ankunft in Russland, da sie diese bisher gewohnt sind und ein kurzfristiger Markenwechsel möglicherweise ihr Spiel beeinträchtigen würde.

Der portugiesische Trainer Queiroz wies darauf hin, dass die Spieler sich an ihre Ausrüstung gewöhnen und ihm zufolge: “Es ist nicht richtig, sie eine Woche vor solch wichtigen Spielen zu ändern.

In einer Presseerklärung versuchte Nike seinen Boykott zu erklären, es müsse auferlegte US-Gesetzgebung befolgen.

US-Sanktionen bedeuten, dass Nike als Unternehmen in den USA zu diesem Zeitpunkt keine Schuhe an Spieler in der iranischen Nationalmannschaft liefern kann. Sanktionen, die für Nike gelten, sind seit vielen Jahren in Kraft und gesetzlich durchsetzbar“, sagte Nike in einer Erklärung zitiert von ESPN.

Eine verlogene Ausrede, denn der Konzern hatte das iranische Team trotz der Sanktionen, zum Beispiel während der WM 2014, bereits mit Schuhen beliefert.

Nikes Entscheidung beruhte auf Trumps Ansage, sich im Mai vom gemeinsamen umfassenden Aktionsplan 2015 oder dem iranischen Atomabkommen zurückzuziehen. Donald Trump sagte, Washington würde die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik wieder einführen, während die verbleibenden Parteien des Abkommens – China, Frankreich, Deutschland, Russland, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union – erklärten, sie seien dem Vertrag verpflichtet.

Die offiziellen Sanktionen gegen den Iran sollen innerhalb von sechs Monaten nach der Entscheidung des Präsidenten am 8. Mai beginnen. Es wurde berichtet, dass das US-Finanzministerium, das für die Umsetzung von Finanzsanktionen gegen den Iran verantwortlich ist, eine Person, die gegen die Sanktionen verstösst, mit Konsequenzen von bis zu 1 Million US-Dollar und 20 Jahren Gefängnis bestrafen kann.

Der iranische Präsident Hassan Rouhani wurde von der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zitiert, der sagte, dass Donald Trump “der schlimmste und böseste” US-Präsident sei, obwohl alle seine Vorgänger seit der Islamischen Revolution von 1979 gegen die iranische Nation vorgegangen sind. Diese Aussage stimmt, denn Trump ist eine 100-pozentige Puppe der Zionisten!

Ich bin der Meinung, diese Weigerung durch Nike aus Angst vor Strafen des Trump-Regimes, die Nationalmannschaft des Iran mit Sportausrüstung zu beliefern, für die FIFA Grund genug sein müsste, die neueste Entscheidung, die WM 2026 in Nordamerika abzuhalten, also auch in den USA, wieder zurück zu nehmen.

Ein Boykott des notwendigen Sportgerätes wie Fussballschuhe, zeigt, was für unsportlichen Geist Trump und Nike besitzen. Dieser darf nicht durch die Ausrichtung der WM belohnt werden.

Ich fordere deshalb die ASR-Leser auf, alle Produkte der amerikanischen Konzerne zu boykottieren. ALLE!!! Die Amis müssen endlich ihre eigene Strafen, die sie gegen jeden der sich nicht ihrem Willen unterwirft, zu spüren bekommen.

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Übrigens, ich bin seit Gestern in Sochi und werde mir dort die Spiele anschauen. Habe bereits sehr tolle Fussballfans aus der ganzen Welt kennen gelernt, die mit Begeisterung ihre Mannschaften anfeuern. Am ersten Tag bin ich mit einem Messie-Fan aus China, plus Spanier und Portugiesen, die für das Spiel gekommen sind, durch die Stadt gezogen. Es sind überhaupt viele begeisterte chinesische Fussballfans nach Russland angereist.

Zuerst ging ich zum Olympia-Gelände, um meine Eintrittskarten und den Fan-ID abzuholen.

Auf dem Olympia-Gelände befindet sich auch die Formel 1 Rennstrecke und das Formel 1 Museum:

Danach ging es auf die Fan-Meile nach Sochi, die am Meer gelegen ist. Es war sehr heiss mit 30 Grad und am liebsten wären wir ins Meer zur Abkühlung gesprungen:

Das Spiel am Abend, Spanien gegen Portugal im Olympia-Stadion, war begeisternd, denn zuerst lagen die Portugiesen vorne, dann die Spanier, und am Ende schoss Ronaldo noch das Ausgleichstor mit Endstand 3:3.

Überhaupt erzielte der herausragende Cristiano Ronaldo alle Tore für sein Team, für Spanien traf Diego Costa zweimal.

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BERLIN. Der Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat sich besorgt über mögliche Terroristen geäußert, die als Flüchtlinge ins Land gekommen sind. Die deutschen Sicherheitsbehörden hätten rund 20 Personen identifiziert, die seit Beginn der Asylkrise „mit einem Terrorauftrag vom IS“ nach Europa gekommen seien.

Vor dem Hintergrund des vereitelten Rizin-Anschlages in Köln, den ein 29 Jahre alter Tunesier geplant hatte, sorge sich der Verfassungsschutz davor, potentielle Terroristen übersehen zu haben, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Problematisch sei in diesem Zusammenhang, daß 80 Prozent der Asylbewerber ohne gültige Ausweispapiere nach Deutschland einreisen würden. Der Austausch mit europäischen Ländern und nordafrikanischen Sicherheitsdiensten zur Identitätsüberprüfung werde so erschwert. „Das ist für uns eine sehr, sehr große Herausforderung“, sagte Maaßen.

Sorge vor Anwerbung durch Salafisten

Ein weiteres Problem stelle die drohende Radikalisierung der Asylforderer in Deutschland dar. Gerade junge Sunniten seien anfällig dafür, in Moscheen von Salafisten angeworben zu werden. „Es darf nicht sein, daß junge Asylsuchende in eine Parallelgesellschaft integriert werden.“

Der damalige Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte im November 2015, wenige Tage nach den Terroranschlägen von Paris, gewarnt, Asylbewerber unter Terrorverdacht zu stellen. „Flüchtlinge sind Opfer und keine Täter. Niemand sollte den Terror instrumentalisieren, um jetzt bei uns Stimmung gegen sie zu machen“, hatte Maas damals getwittert. (ag)

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PRISTINA. Der Handelsminister des Kosovo, Bajram Hasani, hat die nationalistischen Gesten albanischstämmiger Schweizer Spieler beim WM-Vorrundenspiel gegen Serbien verteidigt. „Sie haben das nur getan, weil sie ihre Wurzeln nicht vergessen haben“, rechtfertigte Hasani das Zeigen des Doppeladlers durch Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri.

Zudem kündigte der Minister an, sich an der Geldstrafe, die die FIFA gegen die beiden Spieler verhängt hat, zu beteiligen. Laut Medienberichten wird Hassani ein Monatsgehalt in Höhe von 1.500 Euro spenden. „Das Geld ist nur ein schwacher Lohn für die Freude, die uns Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri dadurch bereitet haben, daß sie ihre Tore mit dem Adler gefeiert haben.“

Kritik von der SVP

Beide Spieler müssen eine Strafe von je 8.680 Euro bezahlen. Der am Jubel ebenfalls beteiligte schweizerstämmige Nationalspieler Stephan Lichtsteiner muß mit 4.340 Euro büßen. Politiker der Eidgenossenschaft hatten die Geste beim Torjubel scharf kritisiert. „Ich kann mich nicht wirklich freuen. Die beiden Goals sind nicht für die Schweiz gefallen, sondern für den Kosovo“, schrieb die SVP-Nationalratsabgeordnete, Natalie Rickli, auf Twitter.

SVP-Nationalrat und Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel forderte auf Facebook den Schweizer Fußballverband (SFV) zu Konsequenzen gegen die Spieler auf. „Wenn er seine eigenen Statuten ernst nimmt, muß der SFV seine Aushängeschilder von sich aus bestrafen, weil sie die WM für eine klar nationalistische, antiserbische Propaganda-Aktion mißbraucht haben.“ Weiter schrieb er sarkastisch: „Xhaka sagt, die Serben seien ihm ‘scheissegal’. Die Schweizer sind es ihm auch. Kosovo First.“ (tb)

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