Es sind keine 24 Stunden seit der Einigung über den Koalitionsvertrag vergangen und schon melden die israelischen Medien, eine deutsche Werft beginnt mit der Arbeit an hochmodernen Kriegsschiffen für Israel. Es wurde nur auf das grünes Licht gewartet, nachdem es wieder eine CDU/CSU/SPD-Regierung ist. Die erste von vier Korvetten soll bereits nächstes Jahr geliefert werden.

Wie bei den sechs U-Booten der Dolphin-Klasse, die grösstenteils vom deutschen Steuerzahler subventioniert wurden (das erste U-Boot wurde sogar gratis geliefert), wird auch hier der deutsche Staat mit 25 Prozent sich an den Baukosten beteiligen. Das heisst, Israel bestellt vier Kriegsschiffe und bekommt eins geschenkt.

BAMBERG. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor der Zunahme von Übergriffen auf Christen in Deutschland gewarnt. „Es sei höchste Wachsamkeit geboten“, mahnte er in der FAZ-Woche. Es gebe „Radikalisierungstendenzen unter bestimmten Gruppen der Muslime“.

Unter den Einwanderern, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, seien zweifellos manche, die „die freiheitliche Ordnung unseres Landes nicht verstehen oder nicht akzeptieren, auch welche, die nicht als Flüchtling, sondern als Terroristen gekommen sind“, sagte Schick.

Das sei eine Tatsache, auf die man reagieren müsse. „Man kann nicht in unserer Gesellschaft ankommen, wenn man für deren Wertekanon keine Wertschätzung aufbringt“, verdeutlichte der Erzbischof. „Wie will man in einem Land als Bürger unter Bürgern leben, wenn man die Gläubigen verachtet, die der Mehrheitsreligion angehören“, fragte er.

Verrohung der Gesellschaft überall erkennbar

„Richtig ist aber auch, daß die Mehrheit derjenigen, die Krieg und Chaos entflohen sind, die Errungenschaften unseres Staates und unserer Gesellschaft sehr wohl schätzen und sie annehmen wollen“, erläuterte Schick.

Anzeichen der Verrohung ließen sich quer durch die Gesellschaft beobachten. „Das bringt Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das friedliche Miteinander mit sich.“ Es hätte viele Anschläge auf Asylbewerberheime, in denen Muslime leben, gegeben, „antisemitische Straftaten haben signifikant zugenommen und wie gesagt, verstärkt wurden auch Christen angegriffen“.

Alle Vernünftigen und Wohlmeinenden müßten sich mit Entschiedenheit gegen diejenigen stellen, „die es aufgrund welcher Religion oder Ideologie auch immer an Achtung für ihre Mitmenschen fehlen lassen“.

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland rund 100 christenfeindliche Übergriffe, darunter ein Mord, neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung. In rund einem Viertel der Fälle wurden Kirchen und christliche Symbole angegriffen. Mindestens 14 Angriffe sollen sich zwischen Asylbewerbern abgespielt haben. (ha)

Das ist doch nur eine Frau

On February 8, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen warnte im vergangen Jahr, wenn die „Islamophobie“ so weiter gehe, müsse man alle Frauen bitten, ein islamisches Kopftuch zu tragen – aus Solidarität. Mit dem Vorwurf der Islamophobie wird legitime Islam-Kritik diffamiert. Geprägt wurde der Kampfbegriff übrigens von Khomeini, um islamische Gewalttäter, islamische Terroristen, islamische Mörder als Opfer zu tarnen und nicht als Täter zu entlarven.

Was Van der Bellen noch vor einem knappen Jahr als Zukunftsvision malte, nimmt mittlerweile Gestalt an. In Dresden können wir schon mal das Binden eines islamischen Kopftuchs üben. Die dortige Volkshochschule macht es möglich und bietet dafür einen Kurs an, bezahlt vom Steuerzahler.

„Rassismus ist ein Überlegenheitsanspruch aufgrund biologischer Merkmale“ erklärt der Theologe Richard Schröder. Sure 2, Vers 228 des Korans verfügt: „…die Männer stehen eine Stufe über den Frauen, denn Allah ist mächtig und weise …“. Nach dieser Definition ist der Islam eine rassistische, frauenfeindliche Ideologie.

An jedes Opfer werden wir erinnern

Angeblich ist der Kampf gegen den Rassismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Warum aber schweigen dann Politik, Kirchen und Medien dazu? Lenin würde fragen: Wem nützt es? Wer profitiert von der Ausgrenzung, dem offen tolerierten Haß und Rassismus gegen Frauen? Wer vertreibt Frauen aus dem öffentlichen Raum mit Vergewaltigungen, Morddrohungen, Gewalt, Verstümmelungen – sind es nicht vor allem nach Deutschland importierte kulturferne moslemische Männer?

Zahlreiche Opfer beweisen es. Maria in Freiburg, Mia in Kandel, Melissa in Hannover, Farima in Prien, Soopika in Ahaus sind nur einige, deren Tod wir beweinen. An jedes Opfer werden wir erinnern.

In Prenzlau reagiert eine Mutter zum Schutz ihrer Tochter vor sexueller Belästigung durch einen syrischen Mitschüler bereits mit Schulboykott. Die Schule gewährleistet die Sicherheit des Mädchens nicht. In Cottbus bedrohen mit Messern bewaffnete minderjährige Migranten deutsche Frauen und verlangen „Respektbezeugungen“ von ihnen.

In Berlin sprechen sich Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (linker SED-Rechtsnachfolger) rechtswidrig für das islamische Kopftuch aus. Gleichzeitig beauftragt der Senat die Rechtsanwältin Seyran Ates, das Berliner Neutralitätsgesetz im Streit gegen eine Muslima durchzusetzen, die – das Gesetz mißachtend – im Schuldienst mit Kopftuch arbeiten will.

Fataler Kulturrelativismus

Wie verlogen ist die politische Klasse eigentlich? Sie liefern die mutige Seyran Ates, die das Gesetz vertritt, den Todesdrohungen radikaler Moslems aus. Gleichzeitig ducken sie sich feige vor den islamischen Verbänden und treten das eigene Gesetz mit Füßen.

Papst Benedikt legte den Abgeordneten 2011 in seiner Rede die Worte des heiligen Augustinus ans Herz: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.“

Während sich nun viele Ideologen einbilden, die „Gleichwertigkeit der Menschen“ zu verteidigen, indem sie die „Verschiedenheit nicht verletzen“, unterliegen sie einem fatalen Kulturrelativismus, der vor allem Frauen an ihre Peiniger ausliefert. Elisabeth Badinter (französische Philosophin) meint: Die Auffassung, alle Kulturen seien gleichwertig, verbunden mit der Auffassung, es sei wichtig, die Unterschiede aller zu schützen, hätten „dazu beigetragen, die Universalität der Menschenrechte in Frage zu stellen“.

Ideologische Unterwürfigkeit

Die Verherrlichung islamischer Schleier und Kopftücher (durch Politiker, Kirchenvertreter, Medien) beruht auf dem ideologischen Irrtum, sich auf „der richtigen Seite“ zu wähnen. Frauen, die sich nach einer Welt ohne religiöse Gebote sehnen, dürfen nicht auf ihre „Herkunftskultur“ verwiesen werden.

Das führt zu vermehrten Zwangsehen, Kinderehen, Polygamie, Rechtsungleichheit, sexuellem Mißbrauch, Genitalverstümmelung, Steinigung wegen angeblichen Ehebruchs – warnen Necla Kelek, Seyran Ates, Bassam Tibi, Imad Karim, Hamed Abdel Samad, Samuel Schirmbeck und andere. Es darf keine ideologische Unterwürfigkeit gegenüber denen herrschen, die Frauen erniedrigen.

Wir erleben offen praktizierten Rechtsbruch („Herrschaft des Unrechts“) und Sozialleistungsmißbrauch von Muslimen, die in Deutschland verbotene Polygamie betreiben. In Neukölln sind zahlreiche Männer mit zwei bis drei Frauen per Imamehe verheiratet – auf Kosten der Steuerzahler, ermittelte die Journalistin Düzen Tekkal in einer Reportage. Dabei melden sich die Frauen mit ihren Kindern als alleinerziehend und verschweigen den Namen des Kindsvaters. In Pinneberg dürfen Syrer ihre Nebenfrauen samt Kindern sogar nachholen.

Wo bleibt der Aufschrei?

Markus Lanz stellte die Frage, warum muslimische Männer an der Frauenunterdrückung festhalten. Frauen müssen sich diese Erniedrigung gefallen lassen, weil sie abhängig seien, antwortet Seyran Ates. Freiwillig würde keine Frau in Mehrfachehen einwilligen. Moslemische Männer hätten Angst vor unabhängigen Frauen, die diese Bedingungen nicht akzeptieren. „Die Macht der Männer geht verloren, wenn Frauen stark werden.“

Viele deutsche Richter, Bürgermeister, Politiker, Minister, Abgeordnete und Journalisten verzeihen moslemischen Tätern ihre Verbrechen. Warum führt das nicht zu hunderttausendfachem weiblichen Aufschrei? Sind wir rassistisch oder feige, daß uns das Leid der Frauen und das ihnen angetane Unrecht egal sind?

Nein, wir sind es nicht alle. Wir haben mutige Vorbilder – wie die Frauen und Männer in Kandel, die das Schweigen brachen. Im Internet kursiert aktuell unter #120db die Aufforderung: „Frauen wehrt euch – die Töchter Europas schlagen zurück. Leyla Bilge, Frauenrechtlerin, organisiert einen Frauenmarsch zum Kanzleramt gegen Gewalt und Islamisierung. In Berlin können am 17. Februar um 15 Uhr am U-Bahnhof Hallesches Tor alle Männer und Frauen für die These eintreten: „Frauenrechte sind nicht verhandelbar“.

Islam heißt Unterwerfung

Allerdings vermisse ich den lautstarken Protest sogenannter Feministinnen angesichts muslimischer Todesdrohungen gegen Islamkritiker. Zum grassierenden islamischen Rassismus gegen Frauen erfolgt kein Wort – auch nicht von den weiblichen SED-Rechtsnachfolgern, Grünen, SPD oder CDU.

Seyran Ates läßt sich nicht beirren und sagt: „Wir brauchen eine zeitgemäße Koran-Interpretation und wollen als freie selbstbewußte Menschen leben. Die Homosexualität wird beschwiegen, obwohl sie in muslimischen Ländern praktiziert wird. Die Terror-Anschläge haben mit dem Islam zu tun, ebenso das Scharia-Recht, das dem Grundgesetz entgegensteht. Liberale Muslime wollen aber in Frieden leben.“ Diese Haltung, die das eigene Leben für die Freiheit aufs Spiel setzt, verdient größte Hochachtung und Unterstützung aller Demokraten – und auch die Louise-Schröder-Medaille.

Mir graut vor der realistischen Szenerie, die Michel Houellebecq in seinem Roman „Unterwerfung“ beschrieb, dem Abgleiten unserer offenen Gesellschaft in einen islamischen Staat, denn Islam heißt Unterwerfung.

Wie rechtfertigte sich der moslemische Mörder Marias vor Gericht? „Das ist doch nur eine Frau!“

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Angelika Barbe, Jahrgang 1951, DDR-Bürgerrechtlerin, war von 1990 bis 1994 Bundestagsabgeordnete der SPD. Seit 1996 ist sie CDU-Mitglied. Sie arbeitet als Referentin der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung. Ihr Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Vera Lengsfeld.

BERLIN. Zahlreiche CDU-Spitzenpolitiker haben den Koalitionsvertrag der Union mit der SPD heftig kritisiert. „Das geht an die Grenzen dessen, was man vertreten kann“, sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther mit Blick auf die Ausgabenpolitik der Welt.

Zudem halte sich die Begeisterung beim Ressortzuschnitt in Grenzen. „Wir haben Finanzen abgegeben und dafür Wirtschaft bekommen. Das ist nicht gleich“, sagte Günther. Die Partei sehe die Ressortverteilung deshalb „mit einem deutlich weinenden Auge“.

„Deutliches Ungleichgewicht zulasten der Union“

Noch deutlicher wurde der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten. „Der Kabinettszuschnitt ist ein politischer Fehler“, sagte er dem ARD-Morgenmagazin. Die Entscheidung, das Finanzministerium abzugeben, werde bei den Mitgliedern „nicht gerade für Begeisterungsstürme sorgen“. Es bestehe die Gefahr, „daß mit einem SPD-Finanzminister doch mehr SPD-Europapolitik ins Finanzministerium einzieht“.

Daß der künftige Finanzminister von den Sozialdemokraten gestellt wird, war auch Hauptkritikpunkt von Junge-Union-Chef Paul Ziemiak. Man müsse in den nächsten Jahren „sehr wachsam sein, wenn es um generationengerechte Politik und stabile Haushaltspolitik geht – insbesondere wenn die SPD den Finanzminister stellt“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Auch der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union, der Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann, zeigte sich unzufrieden. „Die Verteilung der Ressorts läßt jede Ausgewogenheit vermissen“, sagte er dem Westfalen-Blatt. Dieses „deutliche Ungleichgewicht zulasten der Union und zugunsten der SPD“ sei bitter „und wird lange in den Kleidern bleiben“.

Seehofer: Habe „schwer gekämpft“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Olav Gutting sagte der Berliner Zeitung: „Die Rückmeldung der Mitglieder ist: Das grenzt an Selbstaufgabe.“ Der Eindruck sei, daß man sich habe „über den Tisch ziehen und erpressen lassen“.

CSU-Chef Horst Seehofer hatte am Donnerstag klargemacht, daß die SPD ohne das Finanzministerium nicht bereit gewesen wäre, in die Regierung einzutreten. Für die CSU sei ursprünglich das Bundesfinanzministerium „erste Priorität“ gewesen, sagte er laut dpa. Er habe „schwer gekämpft“, es zu bekommen. (tb)

Deutschland im Schlußverkauf

On February 8, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Der Koalitionsvertrag, den Union und SPD sich in einer endlosen Verhandlungsinszenierung schließlich abgequält haben, ist eine erschütternde Lektüre. Mutlosigkeit, Feigheit vor der Realität und nackte Panik angesichts der mühsam schöngeredeten Sackgasse, in die man sich selbst und das ganze Land manövriert hat, sprechen aus jeder Zeile.

Nebensächliches wird pompös zum Schlüsselthema hochgeredet, während die großen ungelösten Schicksalsfragen heruntergespielt werden und unter Benennungstabu liegen. Um ein Land, das in dieser Manier verwaltet werden soll – von „regieren“ mag man da kaum noch sprechen –, ist es wahrhaftig traurig bestellt.

Schwerlich wird sich ein zweites Land finden lassen, dessen Regierung so penetrant wie diese die Bedienung fremder Interessen und den Verzicht auf die Durchsetzung oder auch nur die Definition eigener Interessen zur Maxime ihres Programms erhebt. Die Zustimmung der Bürger scheint keinen der Partner in der kleinen Koalition der großen Wahlverlierer mehr sonderlich zu bewegen.

Probleme mit Milliarden zukleistern

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel Foto: afd.de

Der Koalitionsvertrag zielt erkennbar nurmehr darauf, den Beifall der SPD-Mitglieder zu erlangen, die das Arrangement noch zu Fall bringen könnte, weil ihr der ideologisch motivierte Ausverkauf des deutschen Wohlstands noch nicht weit genug geht.

Machtabsicherung für die abgestrafte Kanzlerin, den gescheiterten SPD-Spitzenkandidaten und eine kleine Riege abgewirtschafteter Spitzenpolitiker der drei beteiligten Parteien scheint der einzige rote Faden in dem zähen 177-Seiten-Papier zu sein. Dafür wird bedenkenlos Geld versprochen und verschleudert, um ideologische Steckenpferde zu reiten, Lobbyistenwünsche zu bedienen und Probleme mit Milliarden zuzukleistern, die schon bald bitter fehlen werden, wenn die demographische Entwicklung der Steuergeld-Party ein jähes Ende bereitet.

Nach 2025 werden die letzten der geburtenstarken Jahrgänge, die sich jetzt noch scheinbar ohne Ende mit den höchsten Steuern und Abgaben aller Industrieländer melken lassen, in rascher Folge das Rentenalter erreichen. Über dieses Datum denkt keiner hinaus, auch nicht die aus den Wolken gegriffenen Rentenversprechen des Koalitionsvertrags. Um das Gestern zu verlängern und sich am Heute festzuklammern, wird das Morgen verfrühstückt.

Letztes Aufbäumen

Nirgends wird diese selbstbezogene Wurstigkeit deutlicher als in den europapolitischen Vorstellungen der Großkoalitionäre. Die Beerdigung der letzten Reste der Euro-Stabilitätsregeln, die Errichtung einer europäischen Transfer-, Schulden-, Banken- und Sozialunion nach französischem Geschmack und zum französischen Nutzen scheint beschlossene Sache. Das entsprechende Kapitel im Koalitionsvertrag liest sich, als sei es im Elysée-Palast redigiert worden.

Dreist verkaufen die Großkoalitionäre das auch noch als „Aufbruch“ und „Reform“-Projekt. Wer aber schon vor dem Beginn der erwartbaren Verhandlungen über die Neuverteilung der Lasten nach dem Ausfall des Nettozahlers Großbritannien ins Regierungsprogramm schreibt, zu höheren Beitägen bereit zu sein, der will gar nicht mehr für eigene Interessen eintreten, sondern hat den Schlüssel zur Kasse schon abgegeben.

Deutschlands Wohlstand wird im Schlußverkauf der Ära Merkel verramscht. Es ist das letzte Aufbäumen einer Politikmethode, die Geldverteilen für Regieren hält und darauf vertraut, daß die Bürger den Hohn und die Beleidigung ihrer Vernunft nicht bemerken, wenn man ihnen ein planloses Sammelsurium von Klientelgeschenken und haltlosen Versprechungen als Ergebnis eines angeblich harten und langen Verhandlungsringens präsentiert und sie mit Almosen und Pseudo-Steuerentlastungen abspeist, während der Fiskus ihnen ein Vielfaches davon rechtswidrig aus der Tasche zieht.

Kein Konto kann unendlich überzogen werden

Noch funktioniert die politische und mediale Konditionierung, die den bloßen Gedanken, deutschen Interessen und der Bewahrung der eigenen Identität Vorrang zu geben, als anrüchig brandmarkt. Noch verfängt die Masche, nicht nur die Forderung nach einer Begrenzung und Beendigung unkontrollierter illegaler Zuwanderung, sondern sogar schon die Frage nach den finanziellen und gesellschaftlichen Folgelasten unter Extremismusverdacht zu stellen. Noch ist Geld zum Verteilen da, weil der unternehmerische Mittelstand und die arbeitende Mittelschicht trotz Ausplünderung und bürokratischer Schikanen vorerst den Karren weiter ziehen.

Doch kein Konto kann unendlich überzogen werden. Und selbst der gutmütigste Deutsche läßt sich nicht unbegrenzt verhöhnen und an der Nase herumführen. Die „GroKo“-Neuauflage ist das letzte Aufgebot eines gescheiterten Politikmodells, das sich in Scheinwelten und Phrasengebäude flüchtet, weil es die Aufräumarbeiten scheut. Das Erwachen aus der Illusion des „Immer weiter so“ ist unvermeidlich. Es wird um so bitterer, je länger es noch hinausgezögert wird.

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Dr. Alice Weidel ist eine der beiden Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Bundestag.

Neue Chancen für Anleger

On February 8, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Der Bitcoin und mit ihm alle anderen Krypto-Währungen haben eine steile Talfahrt hinter sich. Heute steht der Bitcoin-Preis nur noch bei 8.255 Dollar – fast 60 Prozent weniger als noch am 17. Dezember. Gerade einmal drei Wochen ist das Allzeithoch von fast 20.000 US-Dollar her. Drei sehr frustrierende Wochen für Krypto-Anleger.

Die in den Medien angeführten Gründe sind zahlreich: Die um sich greifende Regulation an den chinesischen und anderen Märkten führte genauso zu einer Verunsicherung wie das jüngste Werbeverbot auf Facebook.

Überzogene Euphorie und schwache Nerven

Oft werden auch die neuen Bitcoin-Futures als mögliche Gründe für einen sinkenden Bitcoin-Preis angeführt. Zwar erscheint das entsprechende Handelsvolumen noch zu gering für eine nachhaltige Kurskorrektur, doch allein schon die Spekulation darüber könnte für Nervenflattern bei dem einen oder anderen Anleger gesorgt haben.

Und damit sind wir auch schon beim vermutlich wichtigsten Grund für die Kurskorrektur: Im letzten Quartal 2017 sind sehr viele Anleger auf den Krypto-Zug aufgesprungen. Viele von ihnen hatten zum einen sicherlich überzogene Vorstellungen von der zukünftigen Preisentwicklung und suchten allein den schnellen Profit.

Zum anderen waren auch viele „schwache Hände“ darunter, die nun nach den ersten Korrekturen schnell nervös wurden und verkauften. Überzogene Euphorie und schwache Nerven sind oft zwei Seiten der gleichen Medaille.

Kursrutsch bietet Chancen

Dies alles sind jedoch keine Erklärungen, die den fundamentalen Wert der Blockchain – der Technologie, auf der jede Kryptowährung beruht, die aber noch mehr zur Verfügung stellen kann als ein Geldsystem – in Frage stellt. Der Sinn und Nutzen eines dezentralen Computer-Netzwerkes bleibt intakt. Und jetzt, da auch das Lightning Network einsatzfähig ist, steht gar der Urvater Bitcoin wieder vor einer technisch hoffnungsvolleren Zukunft, in der Transaktionsgebühren und Stromverbrauch wieder konkurrenzfähig sein werden.

Der Kursrutsch der Kryptowährungen insgesamt bietet neue Chancen. Jetzt, da viel nervöse Anleger ohne ideelle Substanz aus dem Markt verschwunden sind, können clevere Investoren wieder günstig einsteigen und die Technologie der Blockchain, die mit großer Wahrscheinlichkeit unsere Zukunft immens prägen wird, voranbringen.

DAMASKUS. Die US-Luftwaffe hat Pro-Assad-Truppen im Osten Syriens angegriffen und nach eigenen Angaben bis zu 100 Kämpfer getötet. Einer Mitteilung der US-Streitkräfte zufolge sei der Angriff „defensiver Natur“ gewesen. Die rund 500 „Pro-Regime-Truppen“ hätten ein Hauptquartier der „Demokratischen Kräfte Syriens“ angegriffen, in dem sich auch Berater der US-Armee aufgehalten hätten.

Der defensive Charakter des Bombardements habe sich auch dadurch gezeigt, daß die mit Präsident Bashar el-Assad verbündeten Truppen nicht mehr unter Beschuß genommen wurden, nachdem sie den Euphrat in westlicher Richtung überquert hatten, hieß es. Die USA betrachten das Gebiet östlich des Euphrats als ein Territorium, in dem Washingtons Verbündete operieren dürfen und verlangen von den Regierungsstreitkräften, westlich des Flusses zu bleiben.

Rußland: Amerikaner wollen Syrien spalten

Damaskus wertet die Präsenz von US-Truppen auf seinem Gebiet hingegen als Aggression und Verletzung seiner Souveränität. Die syrische Nachrichtenagentur Sana hat unterdessen den Angriff bestätigt. Ziel seien mit der Assad-Regierung verbündete Stammeskämpfer in Khusham gewesen, einer Stadt in der ölreichen Deir el-Zour-Provinz.

In Moskau glaubt man, daß die Amerikaner das Ziel verfolgen, Syrien aufzuspalten. „Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Amerikaner dabei sind, das Land zu teilen“, sagte Außenminister Sergej Lawrow laut einem Bericht von Russia Today.

Die Amerikaner hätten „ihre Zusicherung an uns widerrufen, daß das einzige Ziel ihrer Präsenz in Syrien war, den Islamischen Staat zu besiegen. Nun sagen sie , daß sie ihre Präsenz so lange aufrechterhalten, bis ein Prozeß hin zu einer politischen Lösung in Gang gesetzt wurde, der in einen Regimewechsel mündet.“ (tb)

Wir sagen nicht mehr „Huren“ oder „Nutten“, das ist diskriminierend, und in Zeiten von #metoo haben wir gelernt, auf unsere Wortwahl zu achten. Es sind jetzt also Sexarbeiterinnen. Besondere Dienstleistungen. Selbständige Unternehmerinnen im ältesten Gewerbe der Welt. Theoretisch ist alles sauber und fein geregelt. Nur noch mit Kondom, schließlich steht es im Gesetz. Und der Deutsche ist da korrekt. Verpflichtende Gesundheitsuntersuchungen, Buchführung über die Kunden, Umsatzsteuervoranmeldung bitte nicht vergessen. Kundenlisten mit besonderen Vorlieben. Alles artig notiert. Mit Krankenversicherung, Rentenbeiträgen und gewerkschaftlicher Vertretung.

Kommen wir zur Realität. Dort ist es nicht mehr sauber und schön und auch nicht durch Ver.di organisiert, sondern durch Zuhälter aus Osteuropa. Und nein, die Jungs zahlen keine Steuern und bringen ihre Mädchen auch nicht zum Gesundheitscheck der AOK, sondern in das nächste Flat-Rate-Bordell. „All you can f **k“ gibt es da auf der Karte. Konsequent, wenn man Sexualität einmal von Intimität gelöst und zu einem ganz normalen Job erklärt hat. Nur daß der „Blow-Job“ eben nicht über die Bundesagentur für Arbeit vermittelt wird, sondern bestenfalls an einer Bar. Wenn es schlecht läuft auf einem Straßenstrich für zehn Euro.

Die Legalisierung der Prostitution war ein Desaster

Die Legalisierung der Prostitution in Deutschland war keine Errungenschaft, sondern ein Desaster. Jetzt boomt der Markt, die Polizei schaut hilflos zu, und es verdienen kriminelle Banden. Es sind Gesetze für die Utopie einer Gesellschaft, in der es nur gute Absichten, emanzipierte Mädchen, anständige Männer und leidenschaftliche Buchhalter gibt. Aber keine Gesetze für Frauen, die in Hinterzimmern gehalten und verheizt werden. Aus Osteuropa, aus Afrika, aus Asien, die mit falschen Versprechungen hergelockt wurden. Freiwillige Dienstleistungen? Blanker Zynismus. In der Realität kommen wir jetzt kaum an sie heran. Auch nicht, um ihnen aus dieser Hölle zu helfen.

Da arbeitet sich ein ganzes Land ekstatisch dem nächsten Sexismus-Debatten-Höhepunkt entgegen, verschließt aber beide Augen angesichts von Zehntausenden von Frauen, teilweise Minderjährigen, die als Zwangsprostituierte ausgebeutet werden. Mitten in Deutschland, oder wie das Ausland sagt: im Bordell Europas. Wir hängen Werbeplakate mit Bikini-Mädchen ab, ignorieren aber die real Halbnackten am Straßenstrich. Das ist der wahre Angriff auf die Würde der Frau. Sexuelle Vielfalt von ihrer bösen Seite.

Ich will mich nicht an die Normalität gewöhnen. Würden Sie diesen Job Ihrer Tochter empfehlen? Oder beim nächsten Stehempfang über die Qualitäten der konsultierten Sexarbeiterin von letzter Nacht fachsimpeln? Eben. Wir spüren alle, daß es falsch ist. Warum dulden wir es also?

JF 7/18

Türkei rückt in Syrien weiter nach Süden vor

On February 8, 2018, in Endzeit, by admin

Die Türkei rückt in Syrien weiter vor. Doch auch die Kurden melden Erfolge.

Die Demkraten haben trotz ihrer Abneigung gegen Präsident Trump den Weg für eine Erhöhung der Rüstungsausgaben freigemacht.

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