ICH BIN EIN ZEIT-JOURNALIST – HOLT MEINEN KOPF AUS MEINEM ARSCHLOCH RAUS

Nachdem zum 1.1. das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), das sozialen Netzwerken unter Androhung von Millionen-Strafen die Zensur bzw. die Löschung von regierungskritischen Meinungen aufzwingt, gibt es selbst bei der grün-links versifften Systempresse keinen mehr, der es wie noch kurz davor verteidigt oder gutheißt. Selbst SPIEGEL, taz, DIE WELT usw. sprechen von einem mißlungenen Gesetz, das ein zwergwüchsiger Größenwahnsinniger, der von Recht und Gesetz so viel Ahnung hat wie eine Nutte von ehelicher Treue, in die deutsche Landschaft durchgepeitscht hat. Bis ins Lächerliche und Absurde gehend werden seitdem bei Facebook und Twitter „verdächtige“ Kommentare, mit politisch inkorrekten Buzzwords behaftete Texte, ja, sogar Satire im Akkordtempo aus dem Verkehr gezogen. Monatssperren und Eliminierungen von ganzen Accounts sind nicht nur an der Tagesordnung, sondern werden minütlich vollzogen.

Obgleich das Grundgesetz auch die Übertragung der Zensur hintenrum an private Organisationen („Flucht ins Privatrecht“) verbietet und bei der Feststellung sogenannter Meinungsdelikte wie Beleidigung, Drohung, Volksverhetzung, Aufwiegelung zum Haß usw. ein ordentliches Gerichtsverfahren zwischengeschaltet haben möchte, wird somit exakt eine willkürliche Zensur durch Nicht-Juristen zum täglichen Fakt. Der eigentliche Grund hierfür ist trotz des Hate-Speech-Geschisses klar wie Kloßbrühe: Niemand soll mehr im Internet die rasende Überrennung, Umvolkung und Versklavung der Deutschen zugunsten von unproduktiven und irrationalen Ethnien kritisieren dürfen. Die größte Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg für dieses Land soll gemäß dem Nero-Befehl der Drecksregierung unterm Teppich gekehrt werden.

Sagte ich eben alle Presse-Heinis hätten sich inzwischen gegen das NetzDG ausgesprochen? Nein, nicht ein Götz Hamann von der ZEIT, der findet es richtig geil. Am 9. Januar schreibt er unter dem Titel „Der Storch-Effekt“ auf ZEIT ONLINE:

„Das NetzDG hat Schwächen, aber es abzuschaffen wäre Quatsch. Dank dieses Gesetzes streiten wir darüber, wie wir online öffentlich miteinander reden wollen.“

Was für ein Honk! Seit diesem Gesetz streiten wir also „wie wir online öffentlich miteinander reden wollen“. Wer ist denn „wir“, du Hampelmann? Meinst du damit euch von der ZEIT-Redaktion, in der keiner vorher zum Streiten kam, weil er beim Lucki-lucki-Machen auf junge Praktikantinnen-Ärsche während des Scheiße-Schreibens im Büro aller zehn Minuten zum Wichsen aufs Klo rennen mußte? Und wurden Andersdenkende davor nicht schon genug durch Gerichtsprozesse gejagt, mit existenzvernichtenden Strafen belegt und aus der bürgerlichen Gesellschaft ausgestoßen, nur weil sie die Strangulierung ihrer Heimat und die Vergewaltigung und Ermordung ihrer Kinder im wortwörtlichen Sinne nicht hinnehmen wollten und die Wahrheit hinausschrien?

Aber sieh mal an, quakt Götzchen am Anfang noch was „Streiten“ und „öffentlich miteinander reden“, gibt also dem Ganzen einen Anstrich von Diskussion und Drauflos-Palavern, so kommt er gleich im nächsten Satz zum eigentlichen Sinn dieses Gesetzes und auf welche Klientel man es allein anwenden dürfe:

Die Deutschen haben einen politischen Reinigungsmechanismus verloren, der Staatsräson war: Wer rassistisch oder nazi-ähnlich daherredete, eine hässliche Fratze in der politischen Öffentlichkeit zog, wurde geächtet – und schnell von der Bühne verbannt (…) Heute gelingt das nicht mehr zuverlässig, weil in sozialen Netzwerken dauernd einer eine Fratze zieht.“

Aha, deshalb hat also der Zwerg das Gesetzchen gemacht. Da wäre ich nie im Leben draufgekommen, du Künstler! Aber, Götz, du Fratze des Guten, du wirst doch eine Grundschule besucht und dort soviel über das folgerichtige Denken, also Logik gelernt haben, um dir vorstellen zu können, daß deine erwähnte Nazi-und-Rassismus-Scheiße eine Interpretationssache ist und deshalb erst die Justiz bemüht werden muß, um es abschließend klären zu können. Nee, du kapierst es immer noch nicht? Okay, ich gebe dir ein schönes Beispiel, und zwar in deinen eigenen Worten:

„Beatrix von Storch (AfD) hatte auf Twitter gepöbelt, sie sprach von `barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden´, der Tweet wurde mit Verweis auf das NetzDG gelöscht und aus Twitter und Facebook entfernt (…) Unklar bleibt, ob die Unflätigkeiten von Frau von Storch tatsächlich rechtswidrig sind.“

Unklar bleibt aber auch, ob die unflätigen Behinderten von der ZEIT die „barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ in diesem Lande allen Ernstes leugnen und jegliche Kritik an diesen Bastarden als Gotteslästerung des immer zu lutschenden Islam-Schwanzes auffassen, die 1984mäßig sofort mittels eines Drecksgesetzes eliminiert werden muß. Und wenn es denn tatsächlich so unklar ist, ob diese Aussage rechtswidrig oder rechtskonform ist, wieso entscheidet dann nicht ein Gericht darüber anstatt eine gescheiterte Existenz von einem Zwerg? Aber daß du von Tuten und Blasen keinen Schimmer hast, bezeugt dein nächstes dummes Gelaber:

„Das NetzDG verschärft nicht das Recht, sondern zwingt lediglich die Digitalkonzerne unter Androhung von Strafe dazu, geltendes Recht endlich anzuwenden und rechtswidrige Äußerungen zu löschen.“

Wo hast du den Schwachsinn wieder her, du Volljurist? Hast du mal ins Gesetzbuch geguckt? „Rechtswidrige Äußerungen“ können nur von demjenigen geahndet werden, gegen dem sie gerichtet sind, und zwar in einem ordentlichen Gerichtsverfahren. Es steht nirgendwo im Gesetzbuch, daß Digitalkonzerne sich die Rechtsstreitigkeiten ihrer Kunden zu eigen zu machen haben und den Richter spielen dürfen. Sonst käme die Post gar nicht mehr aus dem Prozessieren heraus, weil sie mitunter Briefe mit beleidigendem oder bedrohlichem Inhalt transportiert und vermittelt.

Da Götz jedoch in dieser Sache auch nicht so 100prozentig durchblickt, hat er alsbald wieder eine neue Idee:

„Das Gesetz führt ja eben nicht dazu, dass Äußerungen aus dem Internet verschwinden, sondern überweist üble Wortmeldungen in eine Quarantäne-Station, bis sich Gerichte damit beschäftigen. In der Zwischenzeit wird das Gesagte zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Diskussion.“

Ja, dieser Meinung kann man schon sein, wenn man all diese Volltrottel von der ZEIT ebenfalls in eine „Quarantäne-Station“ stecken würde, so daß sie mit ihren geistigen Fürzen hierzulande nicht mehr die Gegend vollstinken.

1. Das Gesetz führt wohl dazu, daß (der Drecksregierung unliebsame) Äußerungen aus dem Internet verschwinden. Sie werden einfach gelöscht, ja, sogar die Accounts ihrer Verfasser atomisiert.

2. Diese Wortmeldungen kommen eben nicht in eine „Quarantäne-Station, bis sich Gerichte damit beschäftigen“, weil die Verfasser im Falle einer Löschung immer wieder gegen Facebook & Co klagen müßten, was mit ungeheuren Kosten, großem Zeitaufwand und jahrelangen Prozessen verbunden ist. Außerdem braucht man hierfür spezialisierte Medienanwälte, die sich mit diesen Mega-Konzernen und letztendlich dem Staat anlegen. Welcher namenlose Kommentator mit Durchschnitts- oder gar keinem Einkommen kann sich das leisten?

3. Im Falle von Storch wird „das Gesagte zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Diskussion.“ Das ist wahr. Aber nur weil die grün-linke Wolfsmeute nur darauf wartet, daß eine/r von der AfD wieder ins Fettnäpfchen tritt oder glaubt, es getan zu haben, und Gelegenheit zum Hetzen bekommt. Du wirst mir doch nicht einreden wollen, daß die hunderttausendfachen Löschungen von namenlosen Kommentatoren zu gesellschaftlichen Diskussionen führen. Das kriegt niemand mit.

Und 4., Götz, such dir endlich einen neuen Job, wenn du nicht einmal in der Lage bist drei Gedanken am Stück logisch zusammenzufassen.

Auf dem japanischen Pfad ins Schwert

On January 10, 2018, in Junge Freiheit, by admin

„Es gibt nichts, was so verrückt ist wie das Euro-System heute.“ Davon ist nicht nur Willem Buiter überzeugt. Der Chefvolkswirt der Citigroup plädierte gegenüber dem Handelsblatt für eine Entnationalisierung der Europäischen Zentralbank (EZB). Mehr Kraft für Frankfurt? Weniger Einfluß aus Paris, Madrid und Berlin? Ob weitere Schritte hin zur geldpolitischen Machtzentralisierung die richtige Antwort auf sind, bleibt fraglich.

Sicher ist jedoch, daß das europäische Geldsystem gravierende Schwachstellen offenbart. Auch die im Dezember 2017 leicht schwächer gewordene Inflation im Euroraum kann darüber nicht hinwegtäuschen. Sie fiel im letzten Monat des Vorjahres auf 1,4 Prozent und entfernte sich weiter vom Ziel der EZB, die knapp zwei Prozent anstrebt.

Die rasante Erhöhung der Geldmenge hat die Lage in Europa nicht gebessert. Die Schuldenquote der EZB ist mittlerweile doppelt so hoch wie die der Pleitebank der Lehman Brothers kurz vor ihrem Bankrott.

Nicht mehr als eine Insolvenzverschleppung

Mario Draghis „Whatever it takes!“ bedeutete nicht mehr als Zeitverzögerung und Insolvenzverschleppung. Als großes Vorbild galt bislang Japans Notenbank, die mittlerweile sogar jede fünfte japanische Aktie und 75 Prozent aller in Japan emittierten börsengehandelte Fonds  (ETFs) in ihren Büchern hält. Mit desaströsen Folgen: Seit fast 30 Jahren schon liegt der Nikkei-Index deutlich unter seinem ehemaligen Höchststand von 38.915 Punkten. Die dortige Ökonomie verharrt in Tristesse und Stagnation.

Ende Dezember 2017 dann eine kleine Überraschung: Die Bank of Japan reduzierte ihre Bilanz erstmals seit 2012 zurückgegangen – minimal zwar, doch immerhin um 3,26 Milliarden Euro auf etwa 3,83 Billionen Euro.

Doch bei aller Bescheidenheit des Volumens ist dieser Vorgang durchaus beachtlich, galt Tokio doch bislang als Vorreiter einer ultralockeren Geldpolitik. EZB und das US-amerikanische Federal Reserve System sahen dagegen aus wie Zauberlehrlinge.

Eine Reihe von Entscheidungsträgern des Fed-Systems haben sich in den vergangenen Wochen bereits zurückhaltend bezüglich möglicher Leitzinssenkungen geäußert. Andeutungen bezüglich einer Anpassung des Inflationsziel geistern durch die Flure der Finanzinstitutionen.

Die Folgen jahrelanger Planwirtschaft 

Am vergangenen Montag sagte John Williams, Präsident der Fed von San Francisco, die US-Zentralbank könne eine Rezession besser bekämpfen, indem sie sich verpflichtete, die Zinssätze länger niedrig zu halten.

Der Präsident der Bostoner Fed, Eric Rosengren, schlug vor, daß eine „Spanne der Inflation“ anstelle der fixen Rate von zwei Prozent einzuführen. Ex-Fed-Boß Ben Bernanke blies bei einer Veranstaltung des Brooking Instituts in das gleiche Horn.

Die Nebelschwaden sind noch dick. Doch das Zwei-Prozent-Inflation-Ziel wankt. Keine guten Vorzeichen für eine baldige Einkehr von Vernunft in die geldpolitische Diskussion.

Mit Spannung werden die nächsten Reaktionen der EZB erwartet. Doch ein Ende ohne Schrecken wird es kaum geben können. Spielraum ist kaum mehr vorhanden. Schließlich hat die jahrelange Planwirtschaft der Notenbankpressen dafür gesorgt, daß wir Bürger uns warm anziehen müssen. Hoffnung läßt sich angesichts der Lage kaum mehr finden.

WIEN. Österreichs Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hat einen schärferen Kurs gegen kriminelle Einwanderer angekündigt. Hintergrund ist die Vorstellung des Sicherheitsberichts 2016, der am Donnerstag im Ministerrat besprochen werden soll. Demnach sei die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen, erklärte der Ressortchef laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Besonders hoch sei dabei der Anteil von Asylbewerbern gewesen.

Zu wie vielen Verurteilungen es dabei gekommen war, konnte Kickl nicht sagen und verwies auf die Zuständigkeit des Justizministeriums. Er betonte aber, daß die Regierung auf solche Kriminalitätsentwicklungen mit einer „sehr, sehr strengen Asylpolitik“ antworten werde.

Röntgenuntersuchungen sollen verpflichtend werden

„Das heißt, möglichst zu verhindern, daß eine große Masse von Menschen unkontrolliert ins Land kommt“, verdeutlichte der Innenminister. Gleichzeitig warb er für raschere Asylverfahren und deutlich schnellere Abschiebungen bei negativen Bescheiden.

Zudem bekräftigte Kickl, daß die Sicherheitsbehörden die Möglichkeit erhalten sollen, bei Einwanderern auf die Handydaten zuzugreifen. Dies war bereits in den Koalitionsverhandlungen von ÖVP und FPÖ vereinbart worden. Ebenfalls sollen Röntgenuntersuchungen bei minderjährigen Asylbewerbern verpflichtend werden. (ha)

BERLIN. Abgeordnete der AfD-Fraktion haben den Rücktritt von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth gefordert. Roth habe „das Neutralitätsgebot ihres Amtes“ mißachtet – und es für Propaganda gegen die AfD mißbraucht, schrieben Peter Bystron und Marc Jongen in einem Brief an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), der der Bild-Zeitung vorliegt. Deshalb solle Schäuble „Roth den Rücktritt nahelegen“.

Hintergrund ist ein Streit um die Besetzung des Kulturausschusses des Bundestags. Die SPD-Abgeordnete Michelle Müntefering hatte dazu im vergangenen Jahr eine Unterschriftenaktion gestartet, die zum Ziel hat, einen Ausschußvorsitzenden der AfD zu verhindern. Neben Künstlern haben auch zahlreiche Mandatsträger unterschrieben – darunter auch Roth.

Die verteidigt sich gegenüber der Bild-Zeitung. „Den Verfassern des Schreibens fehlt offenbar jedwede Übersicht über die parlamentarischen Gepflogenheiten des Deutschen Bundestages, oder sie ignorieren diese gezielt. Alle Abgeordneten äußern sich in politischen Debatten auch außerhalb des Parlaments, unabhängig davon, welchem Gremium sie angehören.“ Die AfD ermahnte sie, sich auf die inhaltliche Arbeit zu konzentrieren anstatt „mit konstruierten Provokationen die Öffentlichkeit zu suchen“. Ihre Beteiligung an der Unterschriftenaktion bereue sie nicht. (tb)

PARIS. Mehrere prominente Französinnen haben in der #MeToo-Debatte vor einem „Klima der totalitären Gesellschaft“ gewarnt. „Vergewaltigung ist ein Verbrechen. Aber hartnäckiges oder ungeschicktes Flirten ist kein Delikt, und eine Galanterie auch keine chauvinistische Aggression“, schrieben unter anderen die Schauspielerin Catherine Deneuve sowie die Schriftstellerinnen Catherine Millet und Catherine Robbe-Grillet in einem Gastbeitrag für die französischen Zeitung Le Monde, über den die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

„Als Frauen erkennen wir uns nicht in diesem Feminismus, der über die Anprangerung von Machtmißbrauch hinaus das Gesicht eines Hasses auf Männer und die Sexualität annimmt“, heißt es in dem Beitrag. Männer würden „zur Kündigung gezwungen, deren einziges Vergehen es ist, ein Knie berührt oder einen Kuß erhascht zu haben“.

„Kampagne der Denunziation und öffentlicher Anschuldigungen“

Die #MeToo-Bewegung habe in der Presse und in sozialen Netzwerken eine „Kampagne der Denunziation und öffentlicher Anschuldigungen“ ausgelöst. Die Beschuldigten seien auf eine Stufe mit sexuellen Aggressoren gestellt worden, ohne antworten oder sich verteidigen zu können.

Zwar habe die #MeToo-Diskussion Bewußtsein für sexuelle Gewalt gegen Frauen geschaffen. Die Autorinnen verteidigten aber „eine Freiheit, jemandem lästig zu werden, die für die sexuelle Freiheit unerläßlich ist“. Der Zeitung zufolge haben den Text rund 100 Frauen – darunter Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen – unterzeichnet. (ls)

Das Verhalten des zionistischen Regimes wird immer absurder und schizophrener, in dem es 20 internationale Hilfsorganisationen verbannt hat, weil sie die BDS-Bewegung unterstützen. BDS steht für Boykott, Deinvestition und Sanktionen. Auf der Liste der Unerwünschten steht das ehrwürdige American Friends Service Committee, oder AFSC, das vor 101 Jahren als Antikriegs-Organisation gegründet wurde. Das “ironische” daran, diese Quäker-Gruppe wird an der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem ausdrücklich geehrt, weil es Juden während des Krieges geholfen hat. Das AFSC bekam 1947 auch den Nobelpreis dafür. Jetzt wird diese Organisation aus Israel verbannt, weil es den Palästinensern hilft!

Bannon verläßt Breitbart

On January 10, 2018, in Junge Freiheit, by admin

LOS ANGELES. Der ehemalige Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, ist als Vorstandsvorsitzender der Nachrichtenplattform Breitbart zurückgetreten. Damit reagiert der 64jährige auf die heftige Kritik an seiner Person im Zuge der Veröffentlichung des Buches „Fire and Fury“.

In dem Enthüllungsbuch des Journalisten Michael Wolff wird Bannon unter anderem damit zitiert, der Präsident sei ein „großer warmherziger Affe“. Über ein Treffen von Trumps Sohn Donald junior mit einer mutmaßlichen russischen Agentin in New York sagte er: „Auch wenn man nicht denkt, daß es verräterisch oder unpatriotisch oder einfach scheiße war – und ich denke, daß es das alles war – hätte sofort jemand das FBI rufen müssen.“

Mercer drohte, den Geldhahn zuzudrehen

Trump konterte in einer Erklärung, Bannon habe „nichts mit mir oder meiner Präsidentschaft“ zu tun gehabt. „Als er gefeuert wurde, hat er nicht nur seinen Job verloren, sondern auch seinen Verstand.“ Zudem habe der ehemalige Breitbart-Chef laut Trump geweint und um seinen Job gebettelt. Auf Twitter verhöhnte ihn Trump als „sloppy Steve“ (schlampiger Steve).

Ausschlaggebend für den Rücktritt ist laut dem Umfeld Bannons die Drohung der Breitbart-Unterstützerin Rebekah Mercer, der rechten Nachrichtenplattform den Geldhahn abzudrehen, sollte Bannon dort verbleiben.

„Er mußte sich entscheiden zwischen Breitbart und seinen politischen Aktivitäten. Seine politischen Aktivitäten haben Breitbart geschadet“, sagte ein Vertrauter Bannons dem Sender ABC. Mercer sei seit Bekanntwerden der Zitate mit Bannon auf dem Kriegspfad, hieß es aus dem Umfeld der milliardenschweren konservativen Geldgeberin, die auch den Wahlkampf von Trump maßgeblich mitfinanziert hat.

„Den Sumpf austrocknen“

Bannon will bei den im Herbst anstehenden Zwischenwahlen Anti-Establishment-Kandidaten finanziell und logistisch unterstützen. Dies tue er in Übereinstimmung mit Trumps Wahlkampfziel, „den Sumpf in Washington auszutrocknen“.

Bei der Senatsnachwahl in Alabama führte Bannons Engagement aber dazu, daß er und Trump zwei unterschiedliche Kandidaten unterstützten. Bannons Kandidat, Roy Moore, gewann zwar die Vorwahlen gegen Trump-Favorit Luther Strange, scheiterte aber nach Vorwürfen, wonach er Minderjährige sexuell belästigt habe, an seinem demokratischen Gegner Doug Jones. (tb)

Weiße Täter, schwarze Opfer?

On January 10, 2018, in Junge Freiheit, by admin

In den USA wurden im vergangenen Jahr 987 Menschen bei Polizeieinsätzen erschossen. Dies geht aus einer Zählung der Washington Post hervor, auf die sich Spiegel Online beruft. Vom Motto „Spiegel-Leser wissen mehr“ hat man sich an der Ericusspitze jedoch schon vor einigen Jahren verabschiedet. Bezeichnend ist, welche Informationen in dem Artikel nicht genannt und welche bewußt verzerrt werden.

Der Leser erfährt, daß 22 Prozent aller Erschossenen schwarze Männer waren, die jedoch nur sechs Prozent der US-Bevölkerung stellen. Der Trick, den Spiegel Online hier anwendet, wird erst offensichtlich, wenn man ein anderes Beispiel bemüht: 100 Prozent aller Toten durch Prostatakrebs sind männlich – obwohl Männer nur 50 Prozent der Bevölkerung stellen. 100 Prozent aller Toten durch Gebärmutterhalskrebs sind weiblich – obwohl Frauen nur 50 Prozent der Bevölkerung stellen.

Nahezu alle erschossenen Personen sind Kriminelle

Warum ist das wichtig? Weil 95% aller Erschossenen Männer sind. Korrekter wäre es also darauf hinzuweisen, dass 22 Prozent aller Erschossenen Schwarze sind, die zwölf Prozent der US-Bevölkerung stellen. Indem man die Frauen aus der Statistik ausklammert, entsteht der Eindruck, Schwarze würden vier Mal häufiger als Nicht-Schwarze erschossen, tatsächlich werden sie jedoch zwei Mal häufiger als Nicht-Schwarze erschossen.

Man mag in diesem Mißverhältnis Rassismus erkennen. Doch die Erklärung ist viel simpler. Nahezu alle erschossenen Personen sind Kriminelle – und Schwarze sind häufiger kriminell als Weiße. In absoluten Zahlen starben 457 Weiße und 223 Schwarze. Spiegel Online weist darauf hin, daß auch unbewaffnete Personen erschossen wurden – aber verschweigt die Zahl der bewaffneten Personen. 782 Erschossene waren bewaffnet – mit Schußwaffen, Stichwaffen oder stumpfen Gegenständen. Das sind etwa 80 Prozent.

Der Begriff „unbewaffnet“ suggeriert, daß eine Person unschuldig oder ungefährlich sei. Doch die meisten unbewaffneten Personen hatten bereits ein langes Vorstrafenregister, oder griffen die Polizisten mit purer Körperkraft an. Dies zeigt exemplarisch der Fall Jean Pedro Pierre. Auf einem veröffentlichten Video ist zu sehen, wie er einen Polizisten zu Boden schlägt und mehrfach auf ihn eintritt, bevor er von einem zweiten Polizisten erschossen wird.

Das Narrativ vom rassistischen weißen Polizisten

Schon in den vergangenen Jahren hatte der Spiegel seinen Lesern in ähnlichen Fällen Informationen vorenthalten, um das Narrativ vom rassistischen weißen Polizisten zu befeuern. So wurde im Todesfall Philando Castile verschwiegen, daß der Polizeibeamte ein Latino war. Den Polizeibeamten Daniel Holtzclaw, der laut einem Gericht in Oklahoma mehrere schwarze Frauen vergewaltigt haben soll, zeigte man nur mit gesenktem Kopf, sodaß seine asiatische Abstammung dem Leser verborgen blieb.

Laßt alle Hoffnung fahren! (10.1.2018)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Wir haben das seltene und durchaus zweifelhafte Glück, am Ende eines Zeitalters zu leben. Eine neue kosmische Energie dämmert herauf, die dafür sorgen wird, daß nichts mehr so bleibt wie es war. Astrologisch endet das Fische-Zeitalter und es beginnt das Wassermann-Zeitalter. Ich bin kein Astrologe, deshalb fasse ich mich diesbezüglich kurz: Fische steht für Glaube, Vorstellungen und Glaubensdogmen, Wassermann für befreites Denken und Individualität.

Im Fische-Zeitalter wurden Sie auf Linie gebracht, hatten für alles Vorgaben, deren Einhaltung oft genug mittels Autorität erzwungen wurde. Wer an der jungfräulichen Empfängnis Mariens zweifelte, wurde als Ketzer verfolgt. Heute ist der Glaube an den Holocaust festgeschrieben, jegliches „Leugnen“ wird verfolgt. Benutzt wird das Wort „leugnen“, was ein Lügen wider besseres Wissen beschreibt, also eine Irrlehre und einen Irrglauben meint. Es ist kein simples „bestreiten“, das sich auf Tatsachen und damit Rationalität bezieht. Die Erde ist eben flach, steht im Mittelpunkt des Universums und der ganze Himmel einschließlich der Sonne dreht sich um sie. Warum das so ist? Weil der mit dem Knüppel das so sagt. Also glauben Sie daran, sonst läßt der Knüppel Sie dran glauben.

Sie finden diese Dogmen überall. Der Islam schreibt seinen Anhängern vor, was sie zu denken haben, nämlich das, was jener Mohammed vor fast 1.400 Jahren gedacht hat. Die Demokratie ist die beste aller Staatsformen und wir leben im freiesten Staat auf deutschem Boden. Das sind alles Lehrsätze, also Glaubensvorschriften. Nicht die des Islam, sondern jene der BRD. Zweifel daran sind genauso verboten wie Zweifel am Islam.

Die Naturwissenschaft ist nicht frei von solchen Dogmen. Als den Astronomen aufgefallen ist, daß die Planeten am Himmel Haken schlagen, haben sie sogenannte Epizyklen eingeführt, um die Erde weiterhin im Mittelpunkt des Universums zu halten. Damals hat man sich auf die Bibel berufen, heute berufen sich die Wissenschaftler auf Albert Einstein. Die Epizyklen, die nötig sind, damit dessen Weltbild weiterhin funktioniert, heißen Dunkle Materie und Dunkle Energie. Gefunden hat man beides nicht, aber es muß sie geben, das steht schließlich in der Bibel, Kapitel Relativitätstheorie.

Der Höhepunkt des Glaubens ist jedoch scheinbar materiell: das Geld. Haben Sie schon einmal einen Maria-Theresia-Taler in der Hand gehalten? Die Münze ist riesig, 39,5 mm Durchmesser und 2,5 mm dick, sie wiegt 28,0668 g, davon sind 23,389 g reines Silber. Das war früher Geld, eine Menge Silber im Wert von einem Taler. Ein Zehn-Euro-Schein hingegen besteht aus Baumwoll-Papier im Wert von einigen Cent und ein wenig Farbe, ein Aufdruck, der besagt, daß dieses Papier als Symbol für zehn Euro in den Umlauf kommt. Der 500-Euro-Schein ist nur ein bißchen mehr Papier, eine etwas andere Farbe und trotzdem das fünfzigfache wert.

Wenn Sie eine ganze Truhe voller Silbertaler gehabt haben, waren sie reich. Wenn Sie heute eine ganze Truhe voller Geldscheine haben, sind Sie kreditwürdig. Wobei die Truhe heute Bankkonto heißt und die Scheine nur als Zahlen auftauchen. Kredit kommt von credere, von Glauben. Ihre Euros sind deshalb Geld, weil jeder glaubt, daß es Geld ist. Die schönen alten Scheine der DDR oder jene des Deutschen Reiches waren auch einmal Geld gewesen, doch diesem Geld fehlt inzwischen der Glaube, oder, modern ausgedrückt, die Kreditwürdigkeit.

Geld entsteht heute in einem Vorgang, der in der Physik Paarbildung genannt wird. Da entsteht aus dem Nichts ein Teilchen Materie und ein Teilchen Antimaterie, und wenn sich die beiden Teilchen wieder treffen, wird daraus erneut Nichts. Im Kreditwesen heißen Materie Guthaben und Antimaterie Schulden. Geld bildet sich, indem irgend jemand einen Kredit aufnimmt, also Schulden macht. Er bekommt 1.000 Euro, die er als Guthaben ausgeben kann, gleichzeitig wird irgendwo festgehalten, daß er die 1.000 Euro zurückzahlen muß. Wird der Kredit zurückgezahlt, verschwinden Guthaben und Schulden wieder, es bleibt nichts zurück. Wobei, die Waschmaschine, die der Schuldner gekauft hat, die gibt es nach wie vor, und die Arbeit, die der Schuldner geleistet hat, um die 1.000 Euro zu verdienen, die bleibt ebenfalls in der Welt.

Fische, das zwölfte Haus, die Vorstellungen, jenseits der Realität. Geld aus dem Nichts, Glaubenslehren, Fanatismus, gelenkte Massen. Nicht das Gute ist real, sondern die Vorstellung vom Guten. Jeder weiß, was der Andere zu tun hat, um ein guter Mensch zu sein. Das ist die Gegenwart.

Wassermann, das elfte Haus, das Schöpferische, individuelle Denken, die Freiheit. Das ist die Zukunft. Sind Sie bereit für die Zukunft? Es gibt zwei Arten der Freiheiten, die eine ist die Freiheit von, die andere die Freiheit zu. Die erste, im Englischen Freedom, ist leicht zu verstehen. Sie sind nirgendwo angebunden, nirgendwo automatisch verpflichtet. Die zweite Freiheit, im Englischen Liberty, ist weitaus schwerer. Sie dürfen alles tun, wozu Sie Lust haben. Ihre Mitmenschen haben das gleiche Recht, die gleiche Freiheit. Ihre Mitmenschen haben sogar die Freiheit, Dinge zu tun, die SIE absolut nicht wollen. Gestehen Sie denen diese Freiheit zu?

Aber noch sind wir nicht soweit. Wir erleben gerade die Auswüchse des Fische-Zeitalters, das um seine Fortdauer kämpft, mit allen Mitteln. Das Zeitalter ist keine Person, schon gar kein militärischer Führer, sondern eine Gedankenhaltung. Es ist das Vertraute, an das sich die Menschen klammern. Das haben wir schon immer so gemacht…

Deutschland

In der guten alten Zeit, bis 1980, hatten wir einen Drei-Parteien-Staat, in der jede Partei ihr eigenes Klientel bediente. CDU/CSU standen für konservative und bürgerliche Werte, die SPD für die Arbeiter und die Gewerkschaften, die FDP für Liberalität und ebenfalls für bürgerliche Werte. Mit den Grünen, die ich wegen ihrer auf Weiblichkeit gelegten Schwerpunkte gerne Grüninnen nenne, und den Linken sind zwei weitere Parteien hinzugekommen.

Diese Parteien nennen sich „demokratisch“, mit dem Ziel, andere Parteien als „undemokratisch“ zu diskriminieren. Die Partei der großen Genossin Vorsitzenden, die Merkel-CDU, ist intern nur bedingt demokratisch, sie ist ein bloßer Kanzlerin-Wahlverein. Diese fünf Parteien besetzen alle die vage umrissene Position der „Mitte“. Wobei die Linken eher die Schmuddelkinder dieser Mitte sind.

Diese fünf Parteien stehen im Kampf gegen die Wähler. Nicht um, nein, GEGEN die Wähler. Wann haben Sie den letzten großen politischen Beschluß mitgetragen? Wollten Sie damals die Mark abschaffen? Haben Sie die EU-Verfassung und den Vertrag von Lissabon gewollt? Wollten Sie die Grenzen öffnen, um zahllose „Flüchtlinge“ zu uns lassen, die gar nicht in dieses Land gehören und vor allem Forderungen stellen? Wollten Sie die Atomkraftwerke abschalten, bezahlen Sie gerne die höchsten Strompreise in Europa? Haben Sie die Sanktionen gegen Rußland gewollt?

Die Parteien sind abgehoben, auf sich selbst konzentriert. Sie pflegen, ganz Fische-Zeitalter, ihre eigene Vorstellung von der Realität. In diese schöne Vorstellung bricht gerade die AfD ein, die „Alternative für Deutschland“. Das sind keine „Demokraten“, sondern „Populisten“, Begriffe, die man als „Volksbeherrscher“ für die Altparteien und „Volksbeachter“ für die AfD übersetzen muß. Die AfD vertritt das, was „populär“ ist, also vom Volk gewünscht wird. Deshalb ist die AfD oft zerstritten, weil die alten Vorstellungen über Bord gehen, gerne in Form der Parteivorsitzenden.

Unser Land ist reich, ist Exportweltmeister. Für unsere Waren bekommen wir jedoch kein Geld, sondern Schuldscheine. Diese nennen sich „Target-2-Salden“, die sich bei einer Wirtschaft mit Exportüberschüssen zwangsweise anhäufen. Gedacht war dieses Instrument, um die Handelsströme auszugleichen. Was Deutschland verkauft, erhöht den Saldo, was es einkauft, verringert ihn. Sind die Warenströme ausgeglichen, geht dieser Saldo auf Null, fallen jedoch ständig Überschüsse an, steigt der Saldo ins Unermeßliche. Exportüberschüsse sind somit kein Erfolg, sondern nur die Illusion des Reichtums. Ein Schuldner, der seine Kredite nicht zurückzahlen kann, geht schließlich Bankrott – was den Gläubiger ebenfalls in den Abgrund reißt.

Wenn Schulden verschwinden, weil sie uneinbringbar geworden sind, vernichtet das die Guthaben, die auf diesen Schulden basieren. Es ist zwar nicht so, daß eine Pleite in Griechenland mittels spukhafter Fernwirkung das Sparbuch der Oma Tüttelbek in Nordoosterstedt plündert, aber es kann durchaus sein, daß die Kreissparkasse in Nordoosterstedt deswegen Kredite abschreiben muß, mithin selbst in Mitleidenschaft gezogen wird.

Alle Menschen sind gleich, wird uns so gerne eingeredet. Können Sie sich noch an Mitschüler aus der Grundschule erinnern? Wie viele davon sind Ihnen gleich? Ziemlich sicher kein Einziger! Jeder Mensch ist einzigartig, jeder Mensch hat seine eigenen Talente und Fähigkeiten. Jeder Mensch hat eine eigene Mentalität, ist Bestandteil jener Kultur, in der er aufgewachsen ist.

„Wir wollten Arbeiter, und es kamen Menschen“ war ein Spruch, der uns darauf aufmerksam machen sollte, daß die „Gastarbeiter“ mehr waren als eine betriebliche Ressource. Wir bekommen immer Menschen, die eigene Vorstellungen haben, eigene Wünsche, eigene Ideen und eigene Talente. Der ach so gepriesene Deutschtürke ist kein Deutscher mit türkischen Wurzeln, sondern ein Türke, den es nach Deutschland verschlagen hat, und der damit in der Fremde lebt.

Es ist eine Illusion, andere Völker integrieren zu können. Juden leben seit 1.700 Jahren in Deutschland, und doch sind sie Juden geblieben. Sie nennen sich selbst „Juden in Deutschland“, nicht etwa deutsche Juden. Und da glauben wir, in 55 Jahren Türken integriert zu haben? Oder Syrer, die gerade einmal zwei, drei Jahre im Land sind? So mancher „Gutmensch“ will uns einreden, daß Integration am besten gelingt, indem wir die fremde Kultur respektieren, darauf Rücksicht nehmen. In Wirklichkeit betonen wir damit die Unterschiede, verhindern gerade die Integration.

Wenn ein Architekt ein Haus baut, verwendet er einheitliche Baumaterialien. Soll das Haus stabil in die Höhe ragen, ist Stahlbeton das Mittel seiner Wahl. Kein Architekt käme auf die Idee, ein Stockwerk aus Holz einzuschieben, eines aus Lehmziegeln, das nächste aus Bruchsteinen, darauf Fachwerk und schließlich ein Stockwerk aus Backsteinen. Ein solcherart „multikulturelles“ Haus ist nicht stabil, es fällt schließlich zusammen. Einer „multikulturellen“ Gesellschaft ergeht es nicht anders. Eine multikulturelle Gesellschaft ist allenfalls ein Übergang, am Ende bildet sich eine einheitliche Kultur aus, die alles andere vereinnahmt oder verdrängt.

Das einst keltische Britannien wurde römische Provinz, danach kamen die Angelsachsen, zeitweise die Wikinger und schließlich die Normannen. Aus den vielen Kulturen hat sich die englische herausgebildet, die anderen Einflüsse lassen sich kaum noch nachweisen. Kleinasien war hethitisch, skythisch, griechisch, persisch, römisch, byzantinisch und osmanisch. Heute ist das Gebiet türkisch, die anderen Kulturen sind verschwunden.

Demzufolge wird auch in Deutschland das multikulturelle Zwischenspiel enden. Die bedrohte Kultur ist derzeit die deutsche, weil kaum noch eine offizielle Stelle bereit ist, diese angestammte deutsche Kultur zu verteidigen. Nach der Eroberung 1066 hatte die angelsächsische Bevölkerung mit den Normannen eine französische Oberschicht übergestülpt bekommen, doch letztlich hatte sich die Volkskultur als stärker erwiesen und den französischen Einfluß zurückgedrängt. Nur daran, daß das, was als „swine“ im Stall steht, später als „pork“ auf dem Tisch landet, kann man noch die alte Unter- und Oberschicht erkennen.

Wir dürfen folglich davon ausgehen, daß die deutsche Kultur sich wieder erholen wird.

Deutschland lebt derzeit die kollektive Illusion, die Vorstellung von der Realität. Eine der wichtigsten Ursachen liegt darin, daß wir die dümmste Generation der Politiker an der Macht haben. In einer Demokratie kann grundsätzlich jeder Politiker werden, allerdings ist der Weg nach oben mühsam. Wer fähig ist, gelangt in einem anderen Beruf schneller zu Erfolg und Wohlstand als in der Politik. Diese ist eher der Notausgang für Menschen, die anderweitig nicht zu gebrauchen sind.

Die erste Generation der Demokraten bestand aus fähigen Leuten, die nach 1945 das Machtvakuum ausfüllten, das mit dem Ende des Nationalsozialismus entstanden war. Ab dann hat das Gesetz gewirkt, das Northcote C. Parkinson entdeckt hatte: das Streben nach einem unfähigen Nachfolger, zum Zweck des eigenen Machterhalts. Das Original spricht davon, die Zahl der Vorgesetzten zu verringern und die Zahl der Untergebenen zu vergrößern. Bei Politikern geht es darum, die Überflieger auszusortieren, damit sie den eigenen Aufstieg nicht gefährden, und unter sich Mittelmaß anzusammeln, das nicht am eigenen Stuhl sägen kann. Die Qualität und die Befähigung der Politiker nimmt deshalb von Generation zu Generation ab. Wir bekommen so immer unfähigere Politiker.

Fähige Politiker sind Führungspersonen, unfähige sind Unterdrücker. Heute trauen sich Politiker nur noch mit einer Schar Leibwächter unters Volk, was ökonomisch gesehen völlig unsinnig ist, da das beschützte Gut überreichlich zur Verfügung steht. Meinungen, denen Politiker intellektuell nicht gewachsen sind, werden bekämpft und unterdrückt. Die Zeit der Hexenprozesse gegen Dissidenten hat längst begonnen. Das Internet wird zensiert, die Medien in der Propaganda gleichgeschaltet. Fast überall finden wir die gleichen Nachrichten und dieselbe Kommentierung, in den Medien herrscht längst Einfalt statt der angeblichen ausgewogenen und umfassenden Berichterstattung.

Uns wird die Vorstellung von der Realität eingehämmert, das sind die Todeszuckungen des Fische-Zeitalters, wo noch einmal alles reguliert und per Dogma geregelt werden soll.

Doch erwarten Sie sich nicht zuviel vom Wassermann-Zeitalter. Eine Schafherde, die schlagartig ohne Hirt und Hütehunde für sich selbst sorgen soll, wird erst einmal dezimiert. Nur wenige Schafe werden es schaffen, sich in der Wildnis durchzuschlagen. Das ist der Preis der Freiheit. Sind Sie bereit, diesen zu bezahlen?

Ich habe jedoch eine schlechte Nachricht für Sie: Sie werden nicht gefragt! Es passiert, ob Sie wollen oder nicht. Bei aller Gängelung: Im Schoß der Mutter Kirche hatten Sie Gewißheiten und Halt, den Sie nicht mehr haben werden, wenn die Freiheit des Wassermanns anbricht. Da müssen Sie sich einen eigenen Weg zu Gott suchen, doch Sie haben auch die Freiheit, ohne Gott zu leben.

Die Welt

Um die Weltlage zu beschreiben, genügt ein einziger Satz: Solange wir mehr Welt als Menschen haben, ist alles in Ordnung. Leider ist dieser Satz schwer zu verstehen; und außerdem haben wir längst mehr Menschen als Welt.

Zu den Gründungsmythen der USA gehört, daß jemand, dem es an einem Ort zu eng wurde, einfach weiter nach Westen gezogen ist, um sich dort niederzulassen, wo das Land noch frei und wild gewesen ist. Auch wenn das eine Zeitlang funktioniert haben mag, schließlich lag weiter im Westen nur noch der Pazifische Ozean, die Grenze dieses Wachstums und dieser Freiheit waren erreicht.

Für die Erde sieht es derzeit nicht gut aus. Wir vermüllen den Planeten, wir überfischen die Ozeane, wir laugen die Ackerböden aus. Wir sind dabei, ein weiteres Massensterben der Arten auf der Erde durchzuführen. Aber das ist nicht so schlimm. Sobald die Menschheit ausgelöscht ist, wird sich die Erde erholen, ob es 100.000 oder fünf Millionen Jahre dauern wird, ist dabei nicht von Belang.

Wir sind Teil der Erde und Teil der Biologie, deren Gesetze gelten auch für uns. Zu diesen Gesetzen gehört, daß eine Population, die über ihre Verhältnisse lebt, schließlich zusammenbricht. Menschliche Populationen haben das schon ausprobiert, beispielsweise die Osterinsel oder die Anasazi. Das Römische Reich ist gleichfalls an seinen Ressourcen gescheitert. Als es nicht mehr in der Lage gewesen ist, sich durch Expansion immer neue Quellen zu erschließen, begann der Abstieg und führte zum Zusammenbruch.

Zusammenbrüche der Zivilisation waren bislang lokal, die Welt hat nichts davon erfahren, wie schlecht es der Osterinsel ergangen ist. Dank der Globalisierung gibt es jedoch keine lokalen Populationen mehr. Wenn China hungert, kauft es die Weltnahrungsmärkte auf. Wenn die USA hungern, schicken sie die Army, Navy, Air Force und Marines.

Die Welt ist jedoch endlich, selbst für die finanziellen Mittel Chinas oder das Militär der USA. Das dichtbesiedelte Europa kann den Menschenüberschuß der islamischen Welt nicht aufnehmen, auch nicht die Wirtschaftsflüchtlinge Afrikas. Mit der Geschichte zu argumentieren, greift ins Leere. Europa hat die Welt kolonisiert, seinen Menschenüberschuß in Gebiete geschickt, die damals dünnbesiedelt gewesen waren. Im Zeitalter der Kolonien waren es jedoch nur ein paar hunderttausend Menschen, die in die Kolonien gegangen sind. Die Auswanderung der Millionen ist nach Amerika erfolgt, nicht nach Afrika oder Asien. Eine europäische Besiedelung der heute islamischen Gebiete hat niemals stattgefunden. Daraus läßt sich keine Verpflichtung ableiten, Millionen Menschen in Europa aufzunehmen.

Mitte der sechziger Jahre hat es drei Milliarden Menschen auf der Erde gegeben, heute, fünfzig Jahre später, sind es mehr als siebeneinhalb Milliarden. Bessere medizinische Versorgung und verbesserte landwirtschaftliche Methoden haben dafür gesorgt, daß immer mehr Menschen auf diesem Planeten leben. Wir können bei lokalen Katastrophen, wie Krakatau oder Mt. St. Helens, globale Hilfe leisten.

Vor 200 Jahren, April 1815, ist jedoch der Tambora ausgebrochen. Das Jahr 1816 wird als „Jahr ohne Sommer“ bezeichnet, da dieser Vulkan das Wetter und somit die Ernten in Nordamerika und Europa beeinträchtigt hat. Wir kennen Yellowstone als Supervulkan, doch auch die Campi Flegrei vor Neapel sind ein Supervulkan. Selbst die Eifel ist vulkanisch, und ich kenne Berichte, wonach sich dieses Vulkangebiet 400 Kilometer nach Osten zieht. Der Tambora war sicher eine Nummer kleiner als diese drei anderen Vulkane. Ein Ausbruch des Tambora hätte heute Millionen, womöglich sogar Milliarden Hungertote zur Folge. Die Menschheit ist ein fragiles Gebilde geworden, das am Rande seiner Möglichkeiten arbeitet. Was uns als „globale Erwärmung“ oder gar als „Klimakatstrophe“ untergejubelt wird, ist in Wahrheit ein Klimaoptimum, das der Erde eine Phase der Fruchtbarkeit beschert hat. Wenn ein Klimaoptimum endet, beginnt eine Katastrophenzeit, in der Not herrscht und Kriege ausbrechen. Das war in der gesamten bekannten Geschichte immer der Fall.

Wir leben weltweit die Vorstellung von der Realität, daß wir eine derart große Menschheit dauerhaft erhalten können. Projektionen in die Zukunft prophezeien noch weitaus mehr Menschen, von zehn, ja von zwölf Milliarden ist die Rede. Doch solche Projektionen sind Milchmädchenrechnungen, ohne Tambora oder Yellowstone.

Es ist definitiv nicht möglich, die Probleme der Welt mittels Migration zu lösen. In den letzten 50 Jahren ist die Bevölkerung Indiens von 700 auf 1.200 Millionen Menschen angewachsen. Das ist ungefähr die komplette Bevölkerung der EU, fast die doppelte Bevölkerung der USA.

Vor 150 Jahren war es in Deutschland möglich, Knechte vom Feld zu holen und als Arbeiter in einer Fabrik zu beschäftigen. Der Knecht sprach deutsch, er konnte lesen und schreiben. Die Arbeit in der Fabrik erforderte Muskeln und Arbeitswillen, keine Qualifikation. Die Muskeln wurden längst durch Motoren ersetzt, und arbeitswillig ist die Computersteuerung. In einer heutigen Fabrik wäre der Knecht nur noch als Gebäudereiniger gefragt, für andere Arbeiten benötigt er eine Ausbildung.

Die Zeit des Arbeitskräftemangels ist vorbei. Der Mangel an Fachkräften ist ein Märchen, es gibt höchstens einen Mangel an billigen Fachkräften. Dafür haben wir massenweise überbezahlte Manager. Angesichts der Fehlentscheidungen der Nieten in Nadelstreifen könnten wir durchaus Manager importieren, doch einem ungelernten Dattelklauber fehlt dafür das erforderliche gesellschaftliche Auftreten.

Wenn sich ein Volk hemmungslos vermehrt, wird es schließlich das verfügbare Land ausfüllen. Ab dann bleibt nur die Landnahme jenseits der Grenzen. Wenn dort jedoch bereits andere Menschen leben, bleibt nur die gewaltsame Verdrängung als Lösung, eben das, was landläufig Krieg genannt wird. Wir kennen Kriege um knappe Ressourcen, Kriege um Öl sind bereits geführt worden. Doch richtig heftig werden die Kriege um Wasser.

Stellen Sie sich einmal den Sudan vor. Der Sudan möchte ein Wasserkraftwerk und legt dafür einen Stausee an. Der Fluß, den der Sudan aufstaut, ist der Nil. Der ist aber auch Wasser- und Lebensader Ägyptens, das unterhalb dieses Staudamms liegt. Will der Sudan seinen Stausee schnell auffüllen, was wirtschaftlich sinnvoll ist, da nur dann das Kraftwerk läuft, geht Millionen Ägyptern das Wasser aus. Was bleibt der Regierung Ägyptens? Einmarschieren und das Nilwasser für Ägypten sichern! Ägyptens Bevölkerung ist ebenso hemmungslos gewachsen wie jene anderer islamischer Staaten. Es gibt also genügend junge Männer im wehrfähigen Alter, Kanonenfutter für den nächsten Krieg.

Die Vorstellung von der grenzenlosen Vermehrung, das „seid fruchtbar und mehret euch“, oder das „macht euch die Erde untertan“ ist an ihre Grenzen gestoßen. Wir haben viel zu viele Menschen produziert und dabei nicht auf Qualität geachtet.

In Europa war bis etwa zum Jahr 1800 höhere Intelligenz ein evolutionärer Vorteil. Kinder der Bildungsschicht hatten bessere Überlebenschancen. Ab dann war die Medizin so weit fortgeschritten, daß auch die minder gebildeten Schichten ihrer Segnungen teilhaftig geworden sind. Ab dann hat sich die Entwicklung umgekehrt, die geistige Oberschicht hat weniger Kinder bekommen, die geistige Unterschicht sich immer stärker vermehrt. Die Lebenserwartung der Unterschicht ist angestiegen, womit sie mehr Kinder in die Welt setzen konnte. Die Kolonialmächte haben diese medizinische Versorgung hinaus in die Welt getragen, deshalb konnte sich die Menschheit derart hemmungslos vermehren.

In geringer Zahl ist der Mensch die Krone der Schöpfung, kann die Erde auf eine neue Stufe heben. In zu großer Zahl sind Menschen wie Unkraut, das über alles hinwegwuchert und die anderen Pflanzen erstickt. Bis schließlich die Abwehrmechanismen der Natur greifen und die Vorstellung zerstören, alles beherrschen zu können.

Es ist nicht wichtig, ob die USA, Rußland, China oder Indien die Vormacht des 21. Jahrhunderts sein wird. Dieses Denken in Einflußzonen und Machtbereichen ist altes Denken. Interkontinentalraketen tragen Waffen an jeden Ort der Erde, Sprengköpfe, die ganze Städte zerstören können. In der modernen Kriegführung gibt es keinen Unterschied zwischen Front und Hinterland. Gegen Hunger und Krankheit schützen keine Palastmauern und keine Leibwachen.

Die derzeitigen Massen an Menschen lassen sich nur mittels Dogmen steuern. Sie werden damit auf eine Art Ameisenstaat reduziert. Den Ameisenstaat aufzulösen und die einzelnen Glieder in die Freiheit zu entlassen, wird den größten Teil der Ameisen vernichten. Wir werden dann die Umsetzung des Darwinschen Lehrsatzes erleben: Das Überleben der Tüchtigsten. In einer Welt, in der die Dogmen aufgelöst sind, ist die eigene Intelligenz ein entscheidender Überlebensfaktor.

Die Zukunft

Das Überleben in einem zusammengebrochenen Ökosystem erfordert einen wachen Verstand. Wenn wir in der Geschichte eine Analogie suchen, so finden wir diese im Deutschland des 30jährigen Krieges. Da gab es Gegenden, die vom Krieg verschont geblieben sind, während andere Landstriche gleich mehrfach verwüstet wurden. Der Feind, der Hunger und die Pest – das alles hat dafür gesorgt, daß zwei Drittel der Menschen in Deutschland gestorben sind.

Ihr Überleben gleicht der Teilnahme an einer Lotterie. Das erste Los bekommen Sie gratis, weitere Lose müssen Sie erwerben, durch Vorbereitung, materielle und mentale Vorbereitung. Doch auch mit hundert Losen ist der Gewinn nicht garantiert, während Ihr Nachbar ganz ohne Vorbereitung, nur mit dem Gratis-Los, den Gewinn abräumt.

Gewißheiten gehören dem Fische-Zeitalter an, das Wassermann-Zeitalter wird prüfen, ob dies nicht bloße Vorstellungen von Gewißheiten sind.

In Deutschland werden wir den Kampf der Obrigkeit gegen die Freiheit erleben. Die Regierung wird unser Feind sein, doch sie wird die Zukunft nicht aufhalten können. Übergangszeiten, in denen die bisherige Macht weichen muß, sind Zeiten des Terrors, des Unrechts und des Todes.

Auf globaler Ebene wird die Vorstellung der einen Welt zerbrechen. Die eine Welt, die gerne auch „Neue Welt-Ordnung“ genannt wird, besteht aus dem Glauben, die ganze Welt beherrschen zu können. Die NWO ist fähig, die ersten Schritte einzuleiten, diese Weltbeherrschung durchzusetzen, doch schon Clausewitz hat gewußt, daß auch der schönste Schlachtplan nach dem ersten Schuß den Zufällen des Schlachtgeschehens ausgesetzt ist.

Im Zweifelsfall wird jeder für sich selbst kämpfen. Haben die Kämpfe ums Überleben erst einmal begonnen, lassen sie sich nicht mehr steuern. Der Wunsch der NWO, die Welt ins Chaos zu stürzen, um aus diesem Chaos heraus eine neue Ordnung zu schaffen, ist Illusion.

Die Welt des Fische-Zeitalters mit ihrer großräumigen Vorstellung von Ordnung wird verschwinden. Die Welt des Wassermann-Zeitalters ist kleinteilig und nach unseren heutigen Maßstäben chaotisch. Für die Menschheit wird sie jedoch die Befreiung bringen, die Individualität, den Wert des Einzelnen.

Es wird ein gutes, ein großartiges Zeitalter. Allerdings werden hundert oder noch mehr Jahre vergehen, bis dieses Zeitalter sich entfalten kann. Für alle heute Lebenden gilt leider: Laßt alle Hoffnung fahren! Ihr seid die Wegbereiter, nicht jene, die das Ziel erreichen werden.

© Michael Winkler

Die Lega Nord will den Euro-Austritt Italiens. Die Partei hat gute Chancen auf eine Regierungsbeteiligung.

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