Ende der Zurückhaltung

On September 9, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Kim Jong-un kann es nicht lassen. In immer schnelleren Abständen feuert er immer mehr Raketen ab: Mittelstrecken-, Langstrecken- und Interkontinentalwaffen, selbst von schwierig zu ortenden U-Booten. Jetzt der sechste Kernwaffentest: eine Wasserstoffbombe, deren Explosionsstärke die des Atomtests vor einem Jahr um das 20fache übertraf.

Die herrschende Schule der Beschwichtiger meint weiter unverdrossen, der junge grausame Diktator sei nicht wahnsinnig. Er werde seine Despotie nicht aufs Spiel setzen, sondern wolle mit seinem wirtschaftlichen Armenhaus als Atommacht unter den Großmächten der Welt mitspielen und die USA erpreßbar machen. Zudem dienen die spektakulären Tests und die dreiste Mißachtung aller Ermahnungen des UN-Sicherheitsrates der Legitimierung seines Regimes, der einzigen kommunistischen Dynastie der Welt, deren Erbfolge Kim Jong-un erst durch die Erschießung seines Onkels, die Ermordung seines Halbbruders und die Liquidierung vieler Generäle sichern konnte.

Der Westen hat versagt

Bei ihrer Sonntags-Fernsehdebatte bekundeten beide deutsche Kanzlerbewerber in naiver Eintracht, nur friedliche Lösungen seien akzeptabel. Tatsächlich wurde dies in Sechs-Parteien-Gesprächen unter Einschluß von Russen, Chinesen, Japanern und Amerikanern bereits jahrzehntelang geduldig versucht. Die Europäer finanzierten sogar Leichtwasserreaktoren mit, um die Nordkoreaner von ihrem angereicherten Uran- und Plutoniumtrip abzubringen. Und Südkorea schob während seiner „Sonnenscheinpolitik“ mehr als vier Milliarden Euro an Finanz-, Wirtschafts- und Nahrungsmittelhilfen in den Norden, um frei nach Willy Brandt dort „Wandel durch Annäherung“ zu schaffen.

Alles umsonst. Auch die „strategische Geduld“ des Nichtstuers Obamas ist ein Dokument des Versagens. Der Norden versenkte eine südkoreanische Korvette, beschoß Fischerdörfer, erschoß südkoreanische Touristen, kaperte weiter Fischerboote und schickte Selbstmordkommandos über die Grenze. Bei einem militärischen Konflikt steht der Sieger von vornherein fest: Nordkorea hat zwar mit 1,2 Millionen Mann eines der größten stehenden Heere der Welt unter Waffen, ist aber zu größeren Offensivbewegungen mangels Logistik und der absoluten US-Luftüberlegenheit nicht fähig.

Die Luft- und Panzerwaffe besteht aus sowjetischen Modellen, kommt mangels Sprit kaum zum Einsatz und hat, wie in den Irak-Kriegen ersichtlich, bestenfalls Schrottwert. Auch die Marine hat gegen die 7. US-Flotte keine Chance. Dazu sind die nordkoreanische Generalität und das Offizierskorps wegen der dauernden Säuberungen verunsichert und zu eigenen Initiativen unfähig.

Pläne für einen Präventivkrieg liegen in der Schublade

Einen Guderian oder Rommel wird man dort vergeblich suchen. Gefahr droht vor allem von den in Grenznähe vertunnelten etwa 30.000 Fernartillerie- und Raketenwerferstellungen, die das nur 40 Kilometer entfernte Seoul, den fünftgrößten Ballungsraum der Welt, in Schutt und Asche legen könnten. Dazu drohen die neuen Atom- sowie die nicht minder schrecklichen biologischen und chemischen Waffen des Regimes.

Selbstredend liegen die amerikanischen Pläne für einen Präventivschlag längst in allen Details und Varianten vor. 1994 hatte Bill Clinton einen solchen Angriffskrieg in letzter Minute abgelehnt, weil ihn die damals geschätzte Zahl von einer Million Todesopfern zurückschrecken ließ. Heute dürfte sie ein Mehrfaches betragen.

Am wichtigsten sind für die USA die sofortige Ausschaltung aller erkannten Kommandozentralen, Nukleardepots, Luftabwehr-, Raketen- und Artilleriestellungen, angefangen von den Bunkerquartieren und unterirdischen Fluchtwegen der politischen Führung. Dies wird angesichts der in Jahrzehnten gebauten Tunnel des Feindes auch den abgestuften selektiven Einsatz von strategischen und taktischen Atomwaffen nötig machen.

Angst vor einem „Pearl Harbor“-Szenario

Danach wird der Norden wie 1950 von Süden her von konventionellen südkoreanischen Streitkräften unter US-Oberbefehl und US-Truppen aufgerollt. Entscheidend dabei ist, daß diesmal kein chinesisches Eingreifen erfolgt. Deshalb werden die USA den Chinesen versichern, an der chinesischen Grenze keineswegs dauerhaft Truppen stationieren zu wollen, sondern sie beim Wiederaufbau des gewaltsam wiedervereinigten Koreas und der Ausbeutung der reichen Rohstoffe des Nordens zu beteiligen.

Was die Amerikaner beunruhigt und ihren Erstschlag beschleunigen könnte, ist die Furcht vor einem „Pearl Harbor“-Szenario. Das Kim-Regime könnte eine todbringende Angriffsstrategie fahren: ein massiver Feuerüberfall auf Seoul, Raketenschläge auf Tokio, Osaka und Nagoya, die Ausbringung von Milzbrand-, Pest- oder Pockenerregern sowie die Zündung kleiner Atombomben in den Häfen der US-Westküste, angeliefert von Selbstmord-U-Booten. Obreal oder imaginär, im Fall der Andeutung eines solchen Risikos dürfte Donald Trump nicht lange zögern, den Angriffsbefehl zu geben.

Weckruf für politische und mediale Klasse

Neben der Tragik für die koreanische Nation und der vielen unschuldigen von einem grausamen politischen Schicksal geprügelten Nordkoreaner, die mit dem Regime nichts am Hut haben, dürfte es bei jener militärischen Katastrophe, die vom Kim-Regime mutwillig provoziert wurde, in Europa nur eine Tröstung geben: Die radioaktive Strahlung wird uns ebenso wie jene von Hiroshima, Nagasaki und Fukushima nur marginal treffen.

Die Weltwirtschaft und die Börsen werden durch den zeitweisen Ausfall der fleißigen und innovativen Südkoreaner einen deutlichen Dämpfer erhalten. Und vielleicht wird unsere politische und mediale Klasse endlich zu den grausamen geopolitischen Realitäten der Welt erwachen. Und sich um die Sicherheit unserer Nation erstmals nach langer Zeit wieder ernsthaft zu sorgen beginnen.

JF 37/17

Die Lage in Syrien ist nach dem Durchbruch der Syrer bei Deir Ezzor noch lange nicht befriedet. In Idlib gruppiert sich die al-Nusra-Front neu. Die Entwicklung ist gefährlich für Russland und Europa.

Die US-Regierung hat 14.000 Soldaten mobilisiert. Florida erwartet am Sonntag einen Sturm mit historischer Zerstörungskraft.

Innenminister Thomas de Maizière denkt über Kürzungen für Asylbewerber nach.

Beobachter glauben, dass die gegenwärtige Dollar-Schwäche ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.

Die demografische Lücke bedroht den Wohlstand in Deutschland. Die Politik spricht das Grundproblem nicht an.

Der „Bus der Meinungsfreiheit“ rollt: Mit Stationen in München und Stuttgart ist die „Ehe bleibt Ehe“-Kampagne der Initiativen „Demo für alle“ und „CitizenGo“ erfolgreich angelaufen. Mit Kundgebungen in zehn deutschen Großstädten in zehn Tagen wirbt eine Gruppe engagierter junger Leute unter Leitung der „Demo für alle“-Koordinatorin Hedwig von Beverfoerde für die Beibehaltung der Ehe von Mann und Frau und die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kindern.

Beträchtliches Aufsehen erregte die Kundgebung in der belebten Innenstadt der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Gut plaziert auf dem zentral gelegenen Schloßplatz, schräg gegenüber dem Einkaufszentrum „Königsbau“ und nahe dem Straßenfest „Weindorf“, war der leuchtend orangefarbene Bus mit Botschaften wie „Jungs sind Jungs, Mädchen sind Mädchen, Ehe bleibt Ehe“ von weitem sichtbar.

Aggressive und lautstarke linksradikale Störer

Ein Polizeiaufgebot schützte die Kundgebung vor einer Zusammenrottung von etwa hundert gewaltbereiten Linksextremisten. „Die Linksextremisten waren laut und aggressiv, sie haben aber auch für größere Aufmerksamkeit bei den Bürgern gesorgt“, erklärt Initiatorin Hedwig von Beverfoerde gegenüber der JUNGEN FREIHEIT. „Jeder konnte sehen, wer die Feinde der Meinungsfreiheit sind.“ Obwohl die Polizei zugelassen habe, daß die Linksextremen immer dichter aufrücken könnten, sei der Bus als „mobiles Großtransparent“ unübersehbar gewesen.

Konkretes Ziel der Kampagne ist, das vor der Sommerpause durch den Bundestag gepeitschte „Ehe für alle“-Gesetz zur Öffnung der Zivilehe für homosexuelle Partnerschaften vor dem Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen und zu Fall zu bringen. Über 220.000 Unterschriften haben „Demo für alle“ und CitizenGo dafür in den vergangenen zwei Jahren gesammelt. Zum Abschluß der Kundgebungstour in Berlin sollen die Unterschriften am 15. September an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben werden.

In München hat die Kampagne die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, unverzüglich Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht gegen das Eheöffnungsgesetz einzulegen. Am Freitag machte der „Bus der Meinungsfreiheit“ noch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Station. Am Samstag findet ab 14 Uhr eine Kundgebung auf dem Luisenplatz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden statt.

Tourdaten und weitere Informationen: www.bus-der-meinungsfreiheit.de

Bis ins Jahr 2010 zurück reichen Verdachtsmomente gegenüber einem türkisch-stämmigen Taxifahrer, der Ende August eine Frau sexuell belästigt und bestohlen haben soll. Am 30. August hatte er eine 24-Jährige von der Innenstadt nach Strebersdorf geführt. Sie war kurz eingenickt, geweckt wurde sie vom Taxler, der auf ihr lag und sie begrapschte.

Türkischer Sex-Taxler ein Serien-Täter?
WordPress Blog