In dem verlinkten Video spricht Christoph Hörstel davon, die französischen Präsidentschaftskandidaten Macron und Le Pen wären beide Vertreter der “Bankster” und Macron “ein Mann mit Rothschild-Vergangenheit.” Er führt dann aus: “Änderung an unserer Lage in Deutschland, in Europa und in der Welt kommt nur, wenn wir dieses katastrophale, chaotische, perverse Finanz- und Geldsystem ändern, indem Banken das Geld selbst erfinden, dass sie dann gegen Zinsen an die Menschen und Völker weiterverleihen wollen. Das ist das Thema und solange wir das Thema nicht begriffen haben werden wir den Aufsatz nicht gut zu Ende schreiben.

Das ist typisches leeres nicht wirklich ernst gemeintes Hörstel-Gelaber, denn wenn er das wirklich glaubt, dann müsste er zuerst bei seiner Familie anfangen, denn sein Bruder ist einer dieser von ihm genannten “Bankster”.

Spatz: Wo steckt der Schwarze Peter?

On September 8, 2017, in Spatz, by admin

Wo steckt der Schwarze Peter?

Der Spatz im Gebaelk

US-Präsident Trump sagte am 25.5.2017 in Brüssel: „Schauen Sie sich die Millionen von Autos an, die sie (die Deutschen) in den USA verkaufen. Fürchterlich. Wir werden das stoppen.“ Inzwischen gab es diverse Anklagen gegen deutsche Automobilbauer in den USA. Und prompt setzt (nicht ohne vorbereitende Mithilfe der CEOs der nicht mehr deutschen Autoindustrie in Deutschland) hierzulande eine grüne Kampagne gegen die Autoindustrie ein. Wie gewöhnlich geschieht dies hier als Umwelt-Panikmache. Dieses Mal geht es um NOx Grenzwerte. Auf der Straße werden 40 Mikrogramm pro m3 zum Problem. Im Büro ist 20 Mal mehr erlaubt. Was sagt uns das über die Medien, „unsere“ Führungselite und die „Grünen“ aller etablierten Parteien? Deutschland hatte 2016 insgesamt einen Exportüberschuss von 297 Milliarden US-Dollar und liegt damit noch weit vor China. Das ist einer der Gründe für die gegenwärtigen „Schwierigkeiten“ zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten.

Es geht dabei aber um mehr. CNN veröffentlichte gerade einen alten Abschiedsbrief Präsident Obamas an seinen Amtsnachfolger, darin heißt es unter anderem: “Die Führung Amerikas in dieser Welt ist wirklich unabdingbar. Es liegt an uns, durch Maßnahmen und Beispiel die internationale Ordnung, die sich nach Ende des Kalten Kriegs ständig ausgebreitet hat, zu erhalten, von der unser eigener Wohlstand und unsere Sicherheit abhängen.” (upon which our own wealth and safety depend).”

Seitdem sich die Bevölkerung der Krim nach dem fremd-inszenierten Putsch in Kiew zu 96% gegen das Fortbestehen der unrechtmäßigen Eingliederung in die Ukraine von 1954 und die Rückkehr nach Russland entschieden hatte (ähnliches gilt für die bekämpfte Ostukraine), gab die deutsche Regierung mehr oder weniger freiwillig die wirtschaftliche Ost-Orientierung auf. Das hat nichts mit angeblichen Verletzungen des Völkerrechts durch Russlands in Bezug auf die Ukraine zu tun. Die Rechtsverletzungen der anderen Seite z.B. im Zusammenhang mit den jüngsten Verletzungen des diplomatischen Eigentums Russlands in den USA, oder die völkerrechtswidrigen militärischen Interventionen des Westens in Syrien (Afghanistan, Libyen und anderswo) kümmern die Bundesregierung ja auch nicht.

Die Umorientierung der deutschen Politik hat etwas mit unerwünschten, „konkurrierenden Ordnungsentwürfen“ in der internationalen Politik, der „Unabdingbarkeit der Amerikanischen Führung in dieser Welt“ zu tun. Zur Abwendung solcher Entwürfe beteiligt sich die Bundesrepublik massiv am Ausbau der NATO-Präsenz gegen Russland in Osteuropa und übernahm die Führung bei der Aufstellung multinationaler Divisionen im Baltikum und in Polen zur Ergänzung der NATO-„Speerspitze“ (Very High Readiness Joint Task Force, VJTF). „Die entsprechenden Maßnahmen wirken aggressiver als die „Übernahme der Krim“ durch Russland nach Wahlen, deren Ergebnis selbst die OECD nicht in Frage gestellt hatte. Autoren der Stiftung Wissenschaft und Politik bezweifeln im Übrigen, dass sich die angestrebten Aufrüstungsmaßnahmen bis 2030 auf rund 130 Milliarden Euro begrenzen lassen, wie Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verkündet. Denn darauf käme es gar nicht an, denn „politisch-militärische Führung hat ihren Preis.“ Vgl. Rainer L. Glatz, Martin Zapfe, Ambitionierte Rahmennation: Deutschland in der Nato, in: SWP-Aktuell 62, August 2017

Die Begründung für die erforderliche Aufrüstung findet das Weißbuch 2016 der Bundesregierung ZUR SICHERHEITSPOLITIK UND ZUR ZUKUNFT DER BUNDESWEHR in der Tatsache, dass sich die weltpolitische Lage in den letzten Jahren geändert habe. Gemeint ist der „wirtschaftlich, politisch und militärisch weiter wachsende Einfluss“ von China und Russland. Denn „damit gewinnen Organisationen und Foren an Bedeutung, die sich maßgeblich aus Mitgliedern dieser Staatengruppe zusammensetzen. Die BRICS-Gruppe ist ebenso ein Beispiel wie die Verbindung der ASEAN-Länder oder der Kompetenzaufwuchs lateinamerikanischer und afrikanischer regionaler und sub-regionaler Organisationen.“ Man befürchtet insbesondere, dass sich eine „multipolare Ordnung“ entwickelt, die „konkurrierende Ordnungsentwürfe für die Ausgestaltung internationaler Politik“ mit sich bringt, zu Deutsch, die den „unabdingbaren“ Führungsanspruch der USA relativiert oder gar aufhebt. Besonders Russland bilde ein „eigenständiges Gravitationszentrum mit globalem Anspruch“. Dies habe sich nach Auffassung der Bundesregierung bei der Übernahme der Krim gezeigt. Diese Auffassung der Bundesregierung spiegelt nur die us-amerikanische Interpretation der „Übernahme der Krim“ wider. Vom Vorgehen Russlands im Einvernehmen mit der syrischen Regierung (im Unterschied zu den westlichen Aggressionen gegen das Land), was dem beklagten Sachverhalt wohl näher käme, ist im Weißbuch nicht die Rede. In Quintessens gilt für die Bundesregierung: Solange Moskau außenpolitisch „eigenständig“ operiert und „ohne eine grundlegende Kursänderung wird Russland somit auf absehbare Zeit eine Herausforderung für die Sicherheit auf unserem Kontinent darstellen.“ (S. 31ff im Weißbuch). Steht hier „Sicherheit auf unserem Kontinent“ nicht propagandistisch verkäuflicher für „unser eigener Wohlstand und unsere Sicherheit“ im erwähnten Brief Obamas. Der US-Wohlstand und –Sicherheit dürfte sich drastisch ändern, wenn das Dollar-Zahlungssystem weltweit an Nachfrage einbüßt – und darum geht es allein bei den alternativen „Ordnungsentwürfen“: Ohne Nachfrage auf dem Weltmarkt wird der Dollar zu Klopapier und mit dem Dollar fiele auch der Euro.

Den „unipolare Ordnungsentwurf“ der anglo-amerikanischen Elite schien übrigens Donald Trump aufgeben zu wollen, als er im Wahlkampf und kurz danach ankündigte den (Dollar)Imperialismus durch wechselseitige „Win Win Deals“ abzulösen. Genau das hatte die ungeheure Wut und Diffamierung dieser Elite, der „Shadow Government“ (laut Kevin Shipp), ihrer beiden Parteien und vor allem der Steady Bureaucracy (d.i. der „Deep State“) und ihrer Politikverkäufer mit Gefolge bei uns aufgebracht.

Trump wollte den „Washingtoner Sumpf trocken legen“ und wird wohl nun von diesem eingesaugt. In den USA geht das Gerücht um, Donald Trump sei durch einen „stillen Putsch“ faktisch entmachtet worden. „Das begann, als der alte radikale Falke der Republikaner, John Bolton, versuchte, dem US-Präsidenten einen eigenen Plan zum Verzicht auf den Atom-Deal mit dem Iran vorzulegen.“ Bolton hatte vielfach versucht, zu Trump telefonisch und anderswie vorzudringen, schaffte es aber nicht. Er scheiterte immer wieder am neuen Stabschef des Weißen Hauses, John Kelly“. Bolton ließ seinen Plan in der Zeitschrift National Review veröffentlichen und bat alle Bekannten, ihn Trump zur Kenntnis zu bringen, – auch das bisher ohne Erfolg. Der US-Journalist, Mike Cernovich sagte zum Chefredakteur von Breitbart News, Alex Marlow am 30.8.: „Ich habe von Menschen gehört, Trump stehe unter Hausarrest. Ich habe gehört, Kelly habe Trumps Telefon weggenommen, sodass er keine Mitteilungen auf dieses Telefon bekommt. Ich dachte, das wäre Unsinn, und sagt den Leuten: ‚Hört auf, man kann dem Präsidenten nicht sein Telefon wegnehmen, das ist unfassbar.‘ Doch diese Geschichte mit Bolton hat es bestätigt.“ Ist das nun real geschehen oder eine Phantasie, in der sich die tiefe Enttäuschung konservativer Wähler über den neuen Präsidenten und seine nicht eingelösten Wahlversprechen ausdrückt? „Der ‚Elite-Klub‘ wird dem Außenseiter Trump nie erlauben, seine Versprechen zu erfüllen“ meinte der US-Radiomoderator Rush Limbaugh.

Eine interessante Darstellung findet sich auf der Seite https://www.cnbc.com/2017/09/04/north-korea-hydrogen-bomb-test-the-world-is-on-the-verge-of-war-in-northeast-asia–commentary.html, die in der Regel Anlageempfehlungen für Investoren wiedergibt. „Die USA und China kämpfen um Asien“ – heißt es da. Peking sieht im Abzug der amerikanischen Truppen aus Südkorea die Lösung des Korea-Problems und in der amerikanischen Patrouille im Südchinesischen Meer eine flagrante Verletzung der territorialen Integrität Chinas. Pekings sieht in dem weitreichenden und intensivierten Handelsdisput zwischen China und Amerika den Versuch Amerikas, China einzudämmen. Die US-Beziehungen zu Russland sind sogar noch schlimmer. Washington und Moskau gehen auf der ganzen Linie gegen einander los. Wie können die USA, China und Russland unter diesen Bedingungen ein trauriges Kapitel aus dem Zweiten Weltkrieg schließen. Erinnern Sie sich, nach drei Jahren Kampf entschlossen sich die USA im Juli 1953 einen Waffenstillstand zu unterzeichnen und zwar mit Nordkorea, das von einem verarmten China und einem verwüsteten eigentlich von Hitlers Deutschland ausgebluteten Russland unterstützt wurde. Die Welt steht daher jetzt vor einem offenen Kriegsschauplatz – eine tickenden Zeitbombe, die wirklich ernsthafte Sicherheitsbedenken auslöst. Der US-Bondmarkt spiegelt gewiss eine erhöhte Wahrnehmung politischer und wirtschaftlicher Risiken, die das Investitionsklima beeinflussen, wieder.“

Und welche Folgerungen ziehen die Anleger daraus?

„Die Investoren sind bereit Onkel Sam Geld zu negative oder Null Zinsen bis zu 5 Jahren Laufzeit zu leihen und scheinen glücklich mit 0,5 Prozent Ertrag auf zehn Jahre Treasury Notes zu sein.“… „Bemerkenswerter Weise bekommt die US-Regierung Zehnjahres und Dreißigjahres Geld zum Nominalzins von 2.17 und 2.78 Prozent — obwohl es offensichtlich ist und die Orakel es ständig wiederholen, dass der einzige Weg aus den sprunghaft ansteigenden öffentlichen Schulden Amerikas die Inflation ist. Sicher leihen die Leute an einen AAA Borger (borrower), aber sie ignorieren die steigenden Haushaltsdefizite, die öffentlichen Schulden und das Fehlen irgendeiner verständlichen Politik Amerikas, den Rückgriff auf die Ersparnisse der Welt und die Druckerei der FED zu stoppen…“ Und doch empfiehlt der Artikel weitere Investitionen in den USA. Ist die verzweifelten Hoffnung auf einen Endsieg bei der Übernahme der „Ersparnisse der Welt“, „upon which our own wealth and safety depend“.

Andere glauben, Moskau käme die Krise um Nordkoreas H-Bombe gelegen, weil sie die USA in eine Zwickmühle treibt. Nach den starken Worten Trumps müssten nun Taten folgen, sonst steht der Präsident als Maulheld da, den die Welt nicht mehr ernst nimmt. Andererseits würde eine Bestrafung Nordkoreas katastrophale Folgen für die Region haben und den blutigsten Krieg seit Jahrzehnten voll blutiger Kriege provozieren. Um einen Ausweg aus der “koreanischen Sackgasse” zu finden, müssten die Großmächte eindeutig und koordiniert vorgehen. Wie soll das geschehen, wo sich das Anglo-American-Establishment in eine bisher beispiellose politische und diplomatische Konfrontation mit Russland verstiegen und der US-Kongress fast einstimmig neue antirussische Sanktionen beschlossen hat?

Das US-Establishment muss sich entscheiden, was eine größere Bedrohung für die Sicherheit der USA sei, angebliche und bisher unbewiesene russische Hacker und Einmischungen in US-Wahlen (das, was sich die USA bedenkenlos weltweit erlauben) oder ein unberechenbares Regime mit nuklearen Sprengköpfen und Interkontinentalraketen? Oder braucht das Establishment gar den Endsieg, weil es in all seinen fiktiven Papierwerten eigentlich bankrott ist, weil ihnen für ihre Dollars immer weniger Leute und Staaten Waren oder politischen Einfluss verkaufen?

Das US-Establishment verliert seine Verbündeten sowohl in Asien als auch in Europa (bis auf seine deutschen Lakaien). Für Tokio und Seoul wird Moskau zum Partner bei der Lösung der nordkoreanischen Krise und verliert die vom Westen aufoktroyierte geopolitische Gegnerschaft. Selbst in Europa stößt der pathologische Russland-Kurs Washingtons zunehmend auf Widerwillen. Ob Russland und China zu der „grundlegenden Kursänderung“, zu der der Westen sie verleiten will, bereits sein werden, oder eine „Herausforderung für die Sicherheit auf unserem Kontinent darstellen“, wird zu dem großen Risiko unserer Tage, und stellt die Frage, ob „die Führung Amerikas in dieser Welt wirklich unabdingbar“ sei oder eher ihr Damokles-Schwert. Es bringt wenig, in der Nordkorea-Frage Peking den Schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Vielleicht gilt das sogar für Nordkorea, das vergeblich auf die von den USA im Oktober 1994 zugestandenen Umrüstung seiner Kernkraftanlagen und andere später wiederholte Zugeständnisse für den Verzicht auf Atomwaffen wartete, dafür aber nur Beschimpfungen und sogar falsche Verleumdungen erntete. Noch am 10.10. 2008 war im Tagesspiegel zu lesen: „Nordkorea hatte wesentliche Teile seiner Atomanlagen im Rahmen eines im Februar 2007 zwischen Nord- und Südkorea, den USA, China, Russland und Japan geschlossenen Abkommens unbrauchbar gemacht.“ Wurde Nordkorea vielleicht als potentieller Kriegsanlass „scharf“ gehalten?

Der frühere UKIP-Chef Nigel Farage hat bei einer Wahlkampfveranstaltung für die AfD-Politikerin Beatrix von Storch in Berlin vor möglichen wirtschaftlichen Schäden für Deutschland durch den Breit gewarnt. „Der Brexit ist sehr wichtig für Deutschland, weil das Vereinigte Königreich als Handelspartner sehr wichtig für Deutschland ist“, sagte Farage.

1,3 Millionen deutsche Jobs hingen mittel- oder unmittelbar an der britischen Wirtschaft. Wenn es kein Freihandelsabkommen zwischen der EU und seinem Land gebe, wäre dies daher eine Katastrophe für Großbritannien und für Deutschland. Vor allem die Automobilindustrie in Süddeutschland würde leiden, befürchtete der 53jährige. Dennoch kämen die Brexit-Verhandlungen im Wahlkampf nicht einmal vor, beklagten sowohl Farage als auch von Storch.

Farage: Bayern wird zuerst aufbegehren

Vor den 250 Zuschauern prognostizierte er, daß es die EU in spätestens zehn Jahren in ihrer jetzigen Form nicht mehr geben werde und äußerte auch seine Erwartung, wo der Widerstand gegen den EU-Zentralismus erstarken könnte. „Ich prognostiziere, daß es Bayern sein wird, wo der Wandel beginnt“, sagte der Deutschlandkenner, der auch mit einer deutschen Frau verheiratet ist.

Die Bayern würden bald die ersten sein, die zu dem gescheiterten europäischen Projekt sagen werden: „Das ist doch Wahnsinn.“ Europa sei währungspolitisch derzeit zwischen Nord und Süd und kulturell zwischen Ost und West gespalten.

Scharf teilte Farage, der als einer der Väter des EU-Austritts Großbritanniens gilt, gegen seine politischen Gegner aus. Auf die Frage eines Zuschauers, welchen Rat er EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker geben würde, antwortete er: „Weniger Alkohol zum Mittagessen trinken!“

„Schulz ist ein Fanatiker”

Seinen früheren Widersacher im Europaparlament, SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, nannte er einen „Fanatiker” und „wirklich gefährlichen Mann”. Für England und die laufenden Brexit-Verhandlungen sei da sogar Merkel das kleinere Übel. Den Deutschen böten hingegen beide Kandidaten „dieselbe Speisekarte” an.

Dem Publikum, die meisten davon AfD-Mitglieder oder Sympathisanten, rief er zu: „Ihr habt eine große Möglichkeit!” Zum ersten Mal seit langer Zeit könne mit dem Einzug der AfD wieder eine Stimme der Opposition im Bundestag Gehör finden. Dennoch legte Farage Wert darauf, nicht die Gesamtpartei, sondern nur von Storch persönlich zu unterstützen. „Weiter gehe ich nicht”, machte er klar.

Den radikalen Islam bezeichnete Farage als die größte Gefahr, der die Welt momentan ausgesetzt sei. Dennoch sei es falsch, alle Muslime zu dämonisieren oder einem Krieg gegen die islamische Religion das Wort zu reden. „Wenn wir in den Krieg gegen den Islam ziehen, werden wir verlieren”, prophezeite er.

Das Unmögliche möglich gemacht

Von Storch lobte Farage als einen Politiker, der Geschichte geschrieben habe. „Er hat ein Fenster geöffnet, in einem Haus, das fest verschlossen war. Durch dieses Fenster kam frische Luft ins Haus. Er ist durch dieses Fenster hinausgegangen.” Farage habe der Welt gezeigt, „daß das Unmögliche möglich ist” und daß es hierfür weder eines Regierungsamtes noch des Mandates im nationalen Parlament bedürfe. Auch sie nutzte die Veranstaltung für scharfe Attacken auf die Bundesregierung: „Schäuble hat die schwarze Null nicht erreicht, Schäuble ist die größte schwarze Null, die wir je hatten”, sagte sie über den Bundesfinanzminister. (tb)

LONDON. Der islamistische Mörder eines englischen Soldaten, Michael Adebolajo, hat vor einem britischen Gericht Klage auf 25.000 Pfund (rund 27.000 Euro) Schmerzensgeld für „psychisches Leiden“ eingereicht.

Hintergrund ist ein Vorfall aus dem Jahre 2013. Adebolajo hatte laut Polizei fünf Gefängniswachen angegriffen und bedroht. Die Wachen mußten Adebolajo überwältigen und niederringen. Dabei verlor der Islamist zwei Schneidezähne. Nun beklagt er sich über exzessive Gewalt.

Kosten für Steuerzahler steigen

Den Steuerzahler könnte das Verfahren aufgrund polizeilicher Untersuchungen und Anwaltskosten weitere 75.000 Pfund (81.000 Euro) kosten, berichtet der Daily Mirror. Zuvor waren dem Terroristen bereits 200.000 Pfund (218.000 Euro) Prozeßkosten gewährt worden.

Die Mutter des getöteten Soldaten zeigte sich der Tageszeitung Sun gegenüber geschockt: „Adebolajo zeigt keine Spur von Reue oder Bedauern für das Leben, das er nahm oder die Familie, die er zerstört hat.“

Mord am hellichten Tag

Michael Adebolajo hatte am 22. Mai 2013 gemeinsam mit seinem Komplizen Michael Adebowale den britischen Soldaten Lee Rigby am hellichten Tag mit einem Auto angefahren und ihn anschließend auf der Straße mit Messern und einem Fleischerbeil getötet.

Die Täter waren am Ort verblieben und hatten Passanten aufgefordert sie bei ihrem Verbrechen zu filmen. In einem vom britischen Sender Independent Television gezeigten Video waren die Männer mit blutverschmierten Händen zu sehen: „Wir schwören beim allmächtigen Allah, wir hören nie auf, euch zu bekämpfen, bis ihr uns in Ruhe laßt. Auge um Auge und Zahn um Zahn.“ Sie wurden zu lebenslanger Haft und 45 Jahren Haft verurteilt. (ha)

DRESDEN. Ein 31 Jahre alter Türke hat vor dem Landgericht Dresden gestanden, 254 Menschen aus dem Irak und Syrien nach Deutschland eingeschleust zu haben. Zum Prozeßauftakt am Mittwoch stellte das Gericht dem ungelernten Textilmitarbeiter Ridvan Y. aufgrund des Geständnisses eine Freiheitsstrafe zwischen dreieinhalb und viereinhalb Jahren in Aussicht.

Bundespolizisten hatten im Juli 2014 mehr als ein Dutzend Syrer in Altenburg und am Dresdner Hauptbahnhof aufgegriffen. Die Handys der Personen wurden ausgewertet. Sie führten die Beamten auf die Spur einer Schleuserbande mit Sitz in Istanbul.

Schleuserbande agiert aus Istanbul

Dort hatte ein seit Jahren tätiger Großschleuser den Angeklagten ins Geschäft eingeführt. Per Telefon organisierte Ridvan Y. die Einschleusung der illegalen Einwanderer nach Deutschland. Mittelsmänner wurden geschmiert, Fahrer organisiert und Grenzer bestochen. Für die den Transport vom Irak nach Deutschland kassierte die Bande nach Aussage des Angeklagten 8.000 Euro pro Person.

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft listet insgesamt 26 Fahrten zwischen 2014 und Mitte 2016 auf, bei denen 254 Menschen über verschiedene Routen nach Deutschland geschmuggelt wurden.

Als Y. im Dezember 2016 seine Familie in Deutschland besuchen wollte, erwartete ihn bereits die Bundespolizei am Flughafen in Frankfurt am Main. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Das Urteil im Prozeß steht noch aus. (ha)

„Da sterben ‘ne Menge Deutsche“

On September 8, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Haß gegen alle Deutschen? Das ging auch der Hamburger Linkpartei zu weit. Drei Wochen vor der Bundestagswahl fürchteten die Genossen, die Auslassung ihrer Listenkandidatin Sarah Rambatz in sozialen Netzwerken könnten beim Wähler möglicherweis nicht auf Begeisterung stoßen. Die Chefin der Linksjugend Solid hatte auf Facebook um „antideutsche“ Filmempfehlungen gebeten und „grundsätzlich alles, wo Deutsche sterben“ – versehen mit einem dicken Herz.

Nach einem Sturm der Empörung reagierte die Linkspartei. Rambatz mußte ihre Kandidatur zurückziehen. „Wir mißbilligen die Äußerungen. So ein Gedankengut hat in der Linken nichts verloren“, versicherte Parteisprecher Martin Wittmaack.

Traum vom Europa ohne Deutschland

Doch Rambatz ist nicht die einzige Linken-Politikerin, die ihre Abscheu gegen alles Deutsche offen zur Schau stellt. Auch Oliver Höfinghoff macht aus seiner antideutschen Haltung kein Geheimnis. Sei es, durch seine provokativen Sympathiebekundungen für den Chefstrategen der britischen Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg, Arthur Harris („Bomber Harris“), sei es durch Äußerungen, wie schön es wäre, wenn Deutschland von der europäischen Landkarte verschwände.

So überrascht es wenig, daß Höfinghoff sofort Partei für Rambatz ergriff und sich schützend vor sie stellte. Auf Twitter empfahl er anläßlich der Diskussion um die in die Kritik geratene Solid-Chefin den amerikanischen Spielfilm „Inglourious Basterds“. Begründung: „Da sterben ‘ne Menge Deutsche.“

„Hoch die Faust für Sarah Rambatz!“

Auch wählte er auf Twitter ein Foto von Sean Connery in „Indiana Jones“ als Profilbild, in dem dieser versucht, aus einem Flugzeug heraus mit einem Maschinengewehr Wehrmachtsoldaten zu erschießen. Denn: „In dem Film sterben ne Menge von denen!“

Genossinnen, die von Nazis bedroht werden, werden geschützt! Das sollte linker Konsens sein! Hoch die Faust für @SarahRambatz! ✊️

— Oliver Höfinghoff (@Riotbuddha) 7. September 2017

Seine Parteifreunde rief Höfinghoff, der von den Piraten zur Linkspartei wechselte und nun als Referent für den Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) arbeitet, sich hinter Solid-Chefin Rambatz zu stellen: „Genossinnen, die von Nazis bedroht werden, werden geschützt! Das sollte linker Konsens sein! Hoch die Faust für Sarah Rambatz!“

AfD-Politiker Ronald Gläser fordert die Entlassung von Oliver Höfinghoff Foto: Privat

Die AfD will solche Äußerungen Höfinghoffs nicht länger hinnehmen. Ronald Gläser, der für die Partei im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt und dem Vorstand des Bezirksverbands in Pankow angehört, forderte Bürgermeister Benn zum Handeln auf. „Wer sich mit Sarah Rambatz solidarisiert und das Töten von Deutschen propagiert, ist als Berater des Pankower Bezirksbürgermeisters untragbar. Ich fordere Sören Benn auf, Oliver Höfinghoff fristlos zu entlassen“, sagte Gläser der JUNGEN FREIHEIT.

Privat könne sich Höfinghoff anschauen, was immer er wolle. „Den deutschen Steuerzahlern ist es aber nicht zuzumuten, daß sie jemanden, der so extremistische Ansichten herausposaunt, durchfüttern müssen.“

LOS ANGELES/BERLIN. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) wird nun doch nicht auf der Liste der zehn schlimmsten Antisemiten der Welt des Simon-Wiesenthal-Zentrums auftauchen. „Nichts stimmt mich zufriedener als den Bürgermeister von Berlin aus der Liste der möglichen Namen zu streichen“, sagte der stellvertretende Direktor der Organisation, der Rabbiner Abraham Cooper, der Jerusalem Post.

Vergangene Woche hatte Cooper noch erklärt, Müller könne es „theoretisch auf die Liste schaffen“, die die Organisation jährlich veröffentlicht. Er begründete dies unter anderem damit, daß Müller den diesjährigen Al-Quds-Tag in Berlin weder verboten noch sich von ihm distanziert habe.

Müller gibt Erklärung ab

Dabei waren im Juni mehrere hundert Moslems – darunter Anhänger der radikalislamischen Hizbollah – auf den Straßen der Stadt, die die Auslöschung Israels forderten. Außerdem lasse der Bürgermeister eine antisemitische Bewegung wie BDS gewähren, die zum Boykott gegen israelische Waren aufruft, so der Vorwurf.

Hintergrund des jetzigen Positionswechsels ist eine Erklärung Müllers gegenüber dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Darin sagte Müller: „BDS steht mit antisemitischen Schildern vor Berliner Geschäften. Das sind unerträgliche Methoden aus der Nazizeit.“ Berlin würde „alles Mögliche tun, BDS Räume und Gelder für seine anti-israelische Hetze zu entziehen“.

Auch gegen den Al-Quds-Tag versprach Müller ein entschlossenes Vorgehen: „Am besten ist ein Verbot. Das Mindeste sind rigide Auflagen und die Verfolgung aller Verstöße.“ Im Gespräch mit der Jüdischen Allgemeinen stellte Müller zudem klar: „Der Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und für Toleranz und Vielfalt ist für mich die erste Bürgerpflicht.“

Lob vom Simon-Wiesenthal-Zentrum

Cooper lobte Müllers Stellungnahme: „Die Verurteilung von BDS durch den Bürgermeister ist genau die Aussage, die wir brauchen, um diese gegen den Frieden gerichtete, antisemitische Bewegung zu marginalisieren und zu besiegen.“

Auf der Liste der zehn schlimmsten Antisemiten beziehungsweise antisemitischen Organisationen, stand 2012 auch Freitag-Verleger Jakob Augstein. Zwei Jahre zuvor setzte das Simon-Wiesenthal-Zentrum Thilo Sarrazin auf dieselbe Liste. (tb)

BERLIN. Der „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ hat am Freitag mit einer großangelegten Plakatkampagne zur Unterstützung der AfD begonnen. Deutschlandweit würde auf mehreren tausend Großplakaten zur Wahl der AfD aufgerufen, sagte der Vereinsvorsitzende David Bendels der JUNGEN FREIHEIT. „Wir plakatieren in allen deutschen Großstädten, mit besonderen Schwerpunkten in den Metropolen Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt am Main.“

Thematisch fordern die Plakate die „Sicherung der deutschen Grenzen“, die „Bekämpfung des Asylbetrugs“, die „Islamisierung zu stoppen“ sowie die „konsequente Abschiebung illegaler Migranten“. In einer Online-Umfrage unter den mehr als 20.000 Förderern des Vereins hätten sich über 90 Prozent der Teilnehmer dafür ausgesprochen, die AfD im Wahlkampf zu unterstützen.

Foto: rechtundfreiheit.de

In Bayern warnt der Verein zudem vor der Wahl der CSU mit zwei extra Plakaten. Auf dem einen sind Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer zu sehen, darunter die Aufschrift: „Wer CSU wählt, wählt Merkel!“. Auf dem anderen Plakat ist der früher bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU) abgebildet, der nach Ansicht des Vereins heute AfD wählen würde.

„Franz Josef Strauß stand wie kaum ein anderer Politiker der Bundesrepublik für einen volksnahen, glaubwürdigen, authentischen, konsequenten und unabhängigen Politik-Stil, den heute viele Millionen Wähler vermissen“, begründete Bendels, der selbst jahrelang in der CSU aktiv war, die Plakate. „Horst Seehofer hat in den vergangenen Jahren regelmäßig zum Sprung als bayerischer Löwe angesetzt, um stets als Bettvorleger der Kanzlerin zu landen“, sagte Bendels der JF.

Foto: rechtundfreiheit.de

Auch im Wahlkampf verspreche Seehofer gerade, die CSU werde, sollte sie in der Regierungsverantwortung bleiben, den Familiennachzug von Flüchtlingen weiter aussetzen. „Was von solchen Versprechen zu halten ist, hat die CSU in der vergangenen Legislaturperiode eindrucksvoll gezeigt: nämlich gar nichts. Horst Seehofer und seine Partei haben die katastrophale Flüchtlingspolitik der Kanzlerin an allen entscheidenden Punkten mitgetragen. Das werden sie auch in Zukunft tun“, kritisierte Bendels. (krk)

Der französische Präsident Macron hat in Athen angedeutet, dass ein gemeinsames Euro-Budget künftig die Entwicklung in Griechenland günstig beeinflussen könnte.

Florida schaltet Atomkraftwerke wegen Hurrikan ab

On September 8, 2017, in Endzeit, by admin

In Florida hat die Regierung wegen des bevorstehenden Hurrikans die Abschaltung von zwei Atomkraftwerken verfügt.

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