Spatz: Was ich nicht weiß, macht mich…

On September 1, 2017, in Spatz, by admin

Was ich nicht weiß, macht mich…

Der Spatz im Gebälk

Wir gehen turbulenten Zeiten entgegen. Davon zeugen die Tagesereignisse leider nur allzu deutlich. Kürzlich hat Russlands Präsident Wladimir Putin die rund 1500 russischen Bewohner nahe der Grenze zu Nordkorea an sichere Plätze evakuieren lassen, „weil militärische Aktionen gegen Nordkorea wahrscheinlich werden“. Er reagierte damit auf die Warnung von Präsident Donald Trump: „Alle Optionen sind auf dem Tisch” als mögliche Reaktionen der USA auf die jüngsten Raketen-Experimente und Drohungen Nordkoreas, berichtete Newsmax am 31.8. Dabei mögen die Tests der B61-12 gravity bomb seit dem 8. 8. in der Wüste Nevada im US-Testgebiet von Tonopah für die Entscheidung Putins eine Rolle gespielt haben. Es handelt sich um eine wesentlich „verbesserte“ Atombombe, weil ihre Sprengwirkung je nach Bedarf im Bereich zwischen 50,000 und 300 Tonnen TNT-Äquivalent eingestellt werden kann. Für das geteilte Land gibt es seit dem Koreakrieg keinen Friedens- nur einen Waffenstillstands-Vertrag. Andererseits soll laut US Missile Defense Agency dem US-Lenkwaffenzerstörer, John Paul Jones, vor der Küste Koreas gelungen sein, drei Tage nach dem Raketenschuss über Japan hinweg eine weitere Rakete Nordkoreas über Radar zu erfassen und mit eine Salve von gelenkten SM-6 Raketen abzuschießen.

Ob dieser Erfolg „beruhigen“ kann, hängt von der Einschätzung des Ursprungs und der Absicht hinter der Eskalation um Nordkorea ab. Die finden Sie nicht in den Medien. Angeblich habe Nordkorea seit 2005 und in jüngster Zeit wiederholt angeboten, auf Atomwaffen zu verzichten, falls die USA bereit wären, ihre Aggression einzustellen und ihren in früheren Verhandlungen eingegangen Verpflichtungen nachzukommen. Ob das stimmt, kann der Spatz nicht überprüfen, unsere „anerkannten Medien“ schweigen sich darüber erwartungsgemäß aus. Wurde/wird da eine „Sender Gleiwitz“ oder „Golf von Tonkin“ Operation vorbereitet? Ein amerikanischer Börsenanalyst und Vorankündiger, Martin Armstrong, hat behauptet, am 12.9. käme es zu einer militärischen Konfrontation zwischen den USA und Nordkorea. Armstrong will in der Vergangenheit verschiedene wichtige Ereignisse korrekt vorhergesagt haben. Seine Ankündigungen beruhen auf undurchschaubaren Methoden und dem festen Glauben, dass sich der Zusammenbruch des dollarbasierten Finanzsystems nicht viel länger hinauszögern ließe.

Dann feierte die Ukraine den 26. Jahrestag ihrer staatlichen Unabhängigkeit nach dem Zerfall des Ostblocks. Ein schönes Ereignis, aber… Präsident Petro Poroschenko hatte zu einer großen Parade in die Hauptstadt Kiew geladen. Über 4.000 Soldaten und Nationalgardisten mit Panzern, Kanonen und anderen modernen Waffen marschierten im Gleichschritt über den Maidan-Platz, an dem im Herbst 2013 der inszenierte „Regime Change“ offen ausbrach. Wie es mit der neuen Unabhängigkeit der Ukraine bestellt ist, zeigt sich daran, dass auch Soldaten aus den NATO-Ländern USA, Kanada, Georgien, Rumänien, Litauen, Estland, Lettland, Polen und Großbritannien mit marschiert sind. Der neue Verteidigungsminister der USA, James Mattis, verfolgte die Schau von den Ehrenplätzen aus. Poroschenko verbreitete in seiner Rede (neben der üblichen Gehässigkeit gegen Russland) Optimismus „Nun gibt es wieder Wirtschaftswachstum und positive Prognosen.“ und „Nun müssen wir stark sein, wir brauchen eine starke Armee.“ Ersteres trifft laut Statistiken nicht zu, letzteres ist gegen den selbst gewählten Feind ein Wunsch. Dritte scheint der zu freuen. Das sind die Leute im Establishment – „im US-Außenministerium als auch im Pentagon“, wie Michael McFaul, der frühere US-Botschafter in Russland, in einem Interview für die ukrainische Online-Zeitung „Obozrevatel“ zugab. Sie wollen die Ukraine mit „tödlichen Waffen“ aufrüsten wollen. Hauptgegner dieser Politik sei – so McFaul – der US-Präsident Trump. Ist das, neben dem Wunsch, die Beziehungen zu Russland zu verbessern, der Grund, weshalb er vom westlichen Establishment und seinen Gleichgesinnten so bekämpft wird?

Und bei uns? Erst einen Tag nach der Bundestagswahl, am 25.9, will der französische Präsident sein 10-Punkte-Programm „Europa“ öffentlich präsentieren. Es sei mit Angela Merkel einvernehmlich abgestimmt worden. Warum geschieht das nicht vor der Wahl, damit Wähler wissen, was sie (nicht) wählen? (https://www.heise.de/tp/features/Was-will-Macron-nach-der-Bundestagswahl-3817244.html). Es heißt nur, man wolle damit „die Voraussetzung für unsere Glaubwürdigkeit und die Versöhnung zwischen vielen unserer Bürger und der europäischen Idee“ schaffen. Kritiker vermutet, dass es um ein europäisches Wirtschafts- oder Finanzministerium gehen und Deutschland die Kosten der Arbeitslosigkeit in anderen EU-Ländern mittragen soll. Vielleicht sind solche Vermutungen böse Wahlkampfgerüchte, aber vielleicht liegt es auch an solchen Vorschlägen, dass die Wähler sie erst nach der Bundestagswahl erfahren sollen?

Auch über die Inhalte eines anderen Treffens erfährt der Wähler wenig. Allerdings hat er auf seinen Einfluss auf die dortigen Verabredung verzichtet, als seine Abgeordneten sich selbst kastrierten und die „Unabhängigkeit“ der Zentralbanken beschlossen haben. Zentralbanken legen die finanziellen Voraussetzungen und Spielräume der Politik fest, was die Regierungen dann tun, ist weitgehend sekundär. Nun treffen sich die Vertreter der internationalen Zentralbanken mit der internationalen Finanzelite in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming zur alljährlichen geldpolitischen Konferenz der Federal Reserve Bank of Kansas. Ihr zweckoptimistisches Thema lautet: „Die Förderung einer dynamischen Weltwirtschaft“. Dem widerspricht allerdings ihre bisherige Tätigkeit in den letzten zehn bis zwanzig Jahren, die die Wirtschaft in eine immer spürbarere Agonie getrieben hat. Denn die Versorgungsgüter erzeugende „Real“-Wirtschaft wurde mit ihrer Beihilfe mehr und mehr vom Finanzsektor ausgesaugt. Diesen Sektor haben die in Jackson Hole vertretenen Institutionen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß aufgepäppelt und zu ihrem politischen Machtinstrument ausgebaut. Seit der Krise von 2007/8 haben die Zentralbanken der Welt über 18 Billionen Dollar aus dem Nichts gezaubert und als neue Liquidität in ihr dollarbasiertes Finanzsystem gepumpt und weltweit über 670 Mal die Zinsen gesenkt, um „billiges Geld“ zur Ankurbelung der Wirtschaft bereitzustellen. Angekurbelt wurde die Produktion nötiger Versorgungsgüter der Menschen damit nicht – im Gegenteil. Sie haben damit die Kurse/Preise von Aktien, Anleihen, Immobilien und sonstiger Wertpapiere aufgeblasen und das in Form eines gewaltigen Schuldenbergs, den sie über der Wirtschaft aufgehäuft haben.

Zwar erzählten die Finanzpolitiker den Wählern nach der Finanzkrise von 2007 / 2008, sie würden als Konsequenz die internationale Spekulation mit fiktivem Kapital (künstlich hochspekulierte Wertpapiere und sogenannte Finanzprodukte) ausbremsen, haben aber das Gegenteil getan. Die Finanzmärkte sind heute weniger reguliert, die eingesetzten Summen größer und die Risiken höher als vor der 2007/8 Krise. Die Zentralbanken schmierten die Finanzspekulation mit ihrem „billigen Geld“ immer unverschämter. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurde neues Geld in Höhe von 1,5 Billionen Dollar auf die Märkte gekippt, Geld, das durch nichts gedeckt ist als durch Wertpapiere (von Staatsanleihen bis Aktien), für die sich auf den Märkten kein Käufer mehr finden ließ, die also wertlos sind. Der nahezu einzig erkennbare Zweck dieser Geldschwemme ist der Erhalt des Systems, das allein von der Erwartung von Geldgewinn getragen wird. Solche Erwartungen lassen sich inzwischen nur noch dadurch andeuten, dass die Top-Vermögenden die monetäre Aufblähung ihrer „Assets“, des fiktiven Kapitals als wirtschaftlichen Geldgewinn verstehen.

Dass die Geldschwemme bisher nicht in einer galoppierenden Inflation ausgebrochen ist, hat bisher neben der Inflationierung der „Assets“ vor allem die schwindende zahlungsfähige Nachfrage der Verbraucher verhindert. Denn die Löhne stagnieren weltweit. Einst gut entlohnte Arbeitsverhältnisse wurden in Niedriglohnsektoren umgewandelt. Die bereits mit Überkapazitäten arbeitende Industrie kann die Preise für Konsumgüter kaum anziehen, weil die zahlungsfähige Nachfrage fehlt und die Topvermögenden solche Güter nicht einkaufen, oft schon deshalb nicht, weil man sie ihnen zu Werbezwecken umsonst andient. Außerdem platzen unter dem anschwellenden Schuldenberg immer mehr Kredite, die den Gläubigerbanken von den Zentralbanken zu deren „Rettung“ gegen wertlose Wertpapiere zurückerstattet werden. Um ihr dollarbasiertes System zu „retten“, müssten die Verantwortlichen zugleich Entgegengesetztes tun. Um den Wert des Dollars zu erhalten, müssten sie die Dollarverfügbarkeit verknappen und die Zinsen vor allem in den USA hoch halten, jedenfalls über den Binnenzinsen in den anderen Ländern. Gleichzeitig müssten sie die Dollarnachfrage in der Welt anheizen, wie sie es mit dem Ölschock 1974 getan hatten. Doch wie könnte das geschehen – etwa über teures Flüssiggas aus den USA, wie einige es wollen, oder durch vermehrten Rüstungsbedarf – jedenfalls solange Russland nicht beginnt „bessere“ Waffen, Öl und Gas nur noch gegen Rubel anzubieten. Rührt daher das „Russland Bashing“ unserer westlichen Meinungsmacher?

Gibt es eine dritte Option? Ja, man könnte durch krisenhafte Verunsicherungen in den Ländern, in denen Top-Vermögende residieren, etwa in Europa, durch Terrorismus oder eine Flüchtlingsinvasion dafür sorgen, dass diese ihr Vermögen aus Sicherheitsgründen in die USA transferieren. Diese Option wird seit 2008 immer skrupelloser durchgeführt. Laut einem aktuellen Bericht der OECD leben derzeit rund 3,5 Millionen Deutsche im Ausland. Insbesondere Millionäre hätten dabei in den letzten Jahren ihre „Heimat“ verlassen. Die zunehmende Auswanderung vermögender Bürgern ist ein Trend, der in vielen Ländern der Europäischen Union zu beobachten sei. Die Hauptgründe liegen in den Schuldenproblemen und strukturellen Defiziten zahlreicher EU-Staaten sowie in der Sorge vor steigender Kriminalität, vor möglichen Umverteilungsmaßnahmen und sozialen Unruhen.

Ob die Merkel-Regierung diese Sorgen beseitigen kann oder nur ihre Zur-Kenntnisnahme? Facebook hat am 29.8. in Berlin bekannt gegeben, im Auftrag von Heiko Maas (SPD) im Vorfeld der Bundestagswahl zehntausende Konten gelöscht zu haben, die verdächtigt werden, störende „Falschinformationen oder irreführende Inhalte“ zu verbreiten. Vielleicht finden die System-Absicherer in Jackson Hole eine weitere Möglichkeit zur „Dynamisierung“ ihrer Wirtschaft.

Wie tief “Der Schmiergel” gesunken ist sieht man wieder daran, diese “Bild-Zeitung der Intellektuellen” (lach) hat ganze zwei Artikel veröffentlicht, um Melania Trump zu kritisieren, weil sie mit Pumps auf dem Hinweg zu den vom Tropensturm “Harvey” zerstörten Gebiete in Texas gesichtet wurde. Wie wenn es nicht wichtigeres zu berichten gebe. NEIN, das Schuhwerk der First Lady ist eine Top-Nachricht, um immer wieder und immer noch Trump-Bashing zu betreiben.

MANNHEIM. Der Filmemacher Imad Karim hat schwere Vorwürfe gegen die Macher der ARD-Reportage „Im Netz der Lügen – Der Kampf gegen Fake News“ erhoben. Demnach diffamiere ihn die am 31. Juli erstmals ausgestrahlte Sendung als Verbreiter von Falschmeldungen und als Hetzer. Hierzu gebe der Film Zusammenhänge und Aussagen von ihm gezielt falsch oder verkürzt wieder, kritisiert der TV-Journalist in einem Antwort-Video.

In seiner über Facebook und Youtube veröffentlichten Gegendarstellung „24 Minuten gegen ARD-Fake-News“ wirft Karim dem Autor Claus Hanischdörfer und dem zuständigen SWR-Redakteur Thomas Reutter außerdem vor, ihn getäuscht zu haben. So habe Harnischdörfer bei der ersten Kontaktaufnahme hervorgehoben, es ginge in seinem Film um die Gefahren für die Meinungsfreiheit und Karims Facebook-Sperre als ein Beispiel, was mit dem vor wenigen Wochen beschlossenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz passieren könne.

Der libanesisch-deutsche Regisseur kritisiert zudem, daß seine Aufforderung, die Passagen mit ihm „aus sicherheitsrelevanten Gründen“ aus der Reportage zu schneiden, nicht berücksichtigt wurde. Rechtliche Schritte schließe Karim in diesem Zusammenhang daher nicht  aus.

Seit der Ausstrahlung des ARD-Beitrags sei seine persönliche Sicherheit „massiv gefährdet“, schrieb er auf seinem Facebook-Profil und betonte der Antwort-Film sei vielleicht sein letztes Video. „Klagen“, „Anwaltskosten“ sowie „die ständigen Unterlassungserklärungen, Drohungen und Diffamierungen“ raubten ihm jegliche Kraft.

Konsterniert schrieb Karim weiter: „Vielleicht ist dieses großartige Land nicht mehr zu retten. Ich für mich weiß, wen ich am 24.09.2017 wählen werde. Aber ob das noch was ändern kann, weiß ich nicht mehr und bald will ich nicht mehr wissen.“ (gb)

BERLIN. Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hat sich gegen Einschränkungen beim Familiennachzug von Flüchtlingen ausgesprochen. „Die Aussetzung des Familiennachzugs muß enden“, sagte sie der Bild-Zeitung. Bei uns leben Familienväter, die sich integrieren sollen in Deutschland. Das können sie aber nicht, solange ihre Kinder und Frauen noch irgendwo in Aleppo, Damaskus oder sonstwo sitzen“, beklagte die Grünen-Politikerin. Der Familiennachzug sei deshalb der „Schlüssel zur Integration“.

Die Gefahr, daß durch den Zuzug Hunderttausender Flüchtlingsfamilien die Grenze der Integrationsfähigkeit in Deutschland überschritten werde, sieht Göring-Eckardt nicht. „Wir haben ein Grundrecht auf Asyl. Wer verfolgt wird oder vor Krieg Schutz sucht, hat ein Recht auf eine faire Prüfung, unabhängig von der Gesamtzahl. Davon kann man nicht absehen.“

Erst kürzlich war bekannt geworden, daß allein 2018 etwa 390.000 Syrer ihre Familien nach Deutschland holen dürfen. (krk)

BERLIN. Der Berliner Stadtbezirk Neukölln plant neue Grabstätten für Moslems. Dazu sollen auf dem Lilienthalfriedhof Flächen mit Ausrichtung nach Mekka geschaffen werden, teilte das Bezirksamt am Donnerstag mit.

Grund dafür sei die gestiegene Nachfrage. In Neukölln leben laut der Behörde rund 60.000 Moslems. Jährlichen würden auf den acht Friedhöfen in dem Bezirk rund 1.000 Menschen beigesetzt, darunter auch viele Moslems. Künftig sollen 500 Neubestattungen mehr möglich sein.

Geplanter moslemischer Friedhof in Berlin Foto: Bezirksamt Neukölln

„Jeder, der in Neukölln lebt, soll sich auch hier bestatten lassen können – mit der Möglichkeit, daß die Familie dem Verstorbenen hier gedenken kann. Es ist ein gutes Zeichen für die Integration, daß immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln auch hier in Deutschland bestattet werden wollen“, sagte Bezirksbürgermeisterin Franziska Griffey (SPD).

Die neue Fläche stehe aber allen Bürgern unabhängig von ihrer Religion zur Verfügung und soll ab 2018 genutzt werden können. Griffey forderte von moslemischen Gemeinden, „Verantwortung zu übernehmen und sich entsprechend aufzustellen, um ähnlich wie christliche Gemeinden die Trägerschaft von Friedhöfen übernehmen zu können“. (ls)

Nicht nur Russland wird mit der NATO-Osterweiterung, mit der Installation von amerikanischen Waffensystemen, Militärbasen und der Verlegung von NATO-Soldaten bis an die russische Grenze, systematisch eingekreist, das selbe passiert auch mit China. Der neueste Schritt ist die Ankündigung des Pentagram, es wird Radarstationen auf den pazifischen Inseln des Ministaates Palau errichten. Behauptet wird, es geht um die Überwachung der Luft- und Seeverkehrs, der Verhinderung der illegalen Fischerei in den Gewässern rund um Palau und auch um die Verfolgung von nordkoreanischen Raketenabschüssen. Genauso wie es eine Lüge ist, der Bau des sogenannten Raketenabwehrsystems in Polen und Rumänien diene nur zur Abwehr von nordkoreanischen und iranischen Raketen, um Europa zu schützen, tatsächlich aber den USA einen atomaren Erstschlag gegen Russland ermöglicht, sind die Radarstationen auf Palau in Wahrheit gegen China gerichtet. Die “Gefahr” eines Angriffs aus Nordkorea ist nur eine Ausrede.

PASSAU. AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat gefordert, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen Rechtsverstößen in der Asyl- und Eurorettungspolitik vor Gericht zu stellen. „Wir müssen uns mit den Rechtsbrüchen der Kanzlerin auseinandersetzen. Angela Merkel müßte nach ihrer Amtszeit vor ein ordentliches Gericht gestellt werden“, forderte Weidel in der Neuen Passauer Presse.

„In der Euro-Rettungspolitik und in der Flüchtlingskrise hat sie gegen geltendes deutsches und europäisches Recht verstoßen. Dafür sollte sie sich vor einem Richter verantworten müssen“, sagte die AfD-Politikerin. Merkel habe ihre „rechtswidrige Flüchtlingspolitik ohne einen einzigen Bundestagsbeschluß vollziehen können“, beklagte Weidel.

Sollte die AfD in den Bundestag einziehen, werde sich „gehörig etwas verändern. Wir werden endlich wieder gelebte Demokratie haben und zwar in dem Sinne, daß das Parlament die Bundesregierung kontrolliert“. Weidel wies Merkels Vorwurf zurück, die AfD sei eine rassistische Partei. „Was Frau Merkel sagt, ist für mich nicht relevant. Sie scheint die Definition von Rassismus nicht zu kennen.“

Warnung vor Wahl Merkels

Unterdessen hat Weidel am Freitag vor einer Wahl der Kanzlerin gewarnt. „Merkel ist überhaupt nicht gut für unsere persönliche Zukunft, genauso wie für das ganze Land.“ Nur die AfD würde die „gescheiterte Politik von Angela Merkel korrigieren“. Ziel der AfD sei es, als Oppositionsführer im Bundestag die „Altparteien vor sich her zu treiben“.

Ein „Weiter so!“ dürfe es nicht mehr geben, mahnte die Politikerin. Das erkennten auch immer mehr Bürger. „Das ‘Weiter so!’ bezieht sich nicht nur auf die offenen Grenzen und das Asyl-Chaos. Es gilt mittlerweile auch für die Autoindustrie, die kalte Progression, die Nullzinspolitik, die unsere Ersparnisse auffrißt und für die steigende Terrorgefahr durch Zuwanderung.“ (ls)

FRANKFURT/MAIN. In Frankfurt am Main kommt es am Sonntag zu einer der größten Evakuierungen der Nachkriegszeit. Mehr als 60.000 Personen müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, weil eine am Mittwoch bei Bauarbeiten entdeckte Weltkriegsbombe entschärft werden muß. Der britische Blindgänger wiegt 1,8 Tonnen. In einem Umkreis von 1,5 Kilometer muß deshalb alles geräumt werden. Ab 6.00 Uhr in der Früh beginnt die Evakuierung.

Eine Bombe mit vergleichbarer Größe war in vergangenen Dezember in Augsburg entschärft worden. Laut Sprengmeister Dieter Schwetzler, der die Bombe entschärfen wird, sollte der sogenannte „Block Buster“ seinerzeit eigentlich in der Luft explodieren. „Sie ist dünnwändig, mit hohem Sprengstoff-Anteil: 1,4 Tonnen. Sie wurde konstruiert, um Häuser abzudecken und Mauern abzureißen. Solche Bomben machten den Weg frei für Brandbomben, die anschließend ein Flammeninferno entfachten“, erläuterte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Weder er, noch seine Kollegen hätten jemals eine solch große Bombe entschärft. Das Unschädlichmachen sei besonders schwierig, da die Bombe über drei Zünder verfüge. Diese sollen mit einer ferngezündeten Raketenklemme herausgedreht werden. Falls dies nicht funktioniere, werde man die Zünder laut Schwetzler herausschneiden. (krk)

Ungarn will von der EU 400 Millionen Euro für den Grenzzaun zur Abwehr von Migranten und Flüchtlingen.

Die EZB könnte durch Reinvestitionen von fällig gewordenen Anleihen einen Schock beim Auslaufen des aktuellen Ankaufsprogramms verhindern.

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