Wie die sizilianische Mafia

On July 19, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Im Herzen des Münchner Stadtteils Sendling lädt eine kleine Trattoria ihre Gäste seit 14 Jahren zu Speis und Trank. „Casa mia“ heißt das italienische Restaurant, „mein Zuhause“. Nun kündigt ein Aushang an: Am Freitag, 21. Juli, ist Schluß – „aus wirtschaftlichen Gründen“. Bei genauerem Hinsehen sind es allerdings nicht in erster Linie wirtschaftliche Ursachen, die den Wirt Giovanni Costa zu diesem drastischen Schritt zwingen.

Der Sizilianer hatte das „Casa mia“ für eine politische Gruppe geöffnet, die dem Bezirksausschuß Sendlingen offenbar ein Dorn im Auge ist. Alles begann 2015. Einige Mitglieder des Münchner Ablegers von Pegida kehrten nach einer Kundgebung in Costas Restaurant ein. Seitdem gehörte die Stärkung im „Casa mia“ nach den abendlichen Spaziergängen zum festen Programm dazu.

„Sie aßen Pasta und tranken Bier“, erzählt Costa der JUNGEN FREIHEIT. Als politische Gruppe traten sie nie auf, sie verteilten keine Flyer und skandierten keine Parolen. Er wußte nicht, um wen es sich bei den Gästen handelte. Das änderte sich schlagartig im Januar 2016.

SPD-Politiker machte Druck

Costa bekam Besuch von Ernst Dill und Markus Lutz. Beide sind Mitglied im Bezirksausschuß Sendling. Der SPD-Sprecher Dill ist unter anderem stellvertretender Vorsitzender und Beauftragter gegen Rechtsextremismus.

„Sie kamen zu mir und sagten, ich solle diese Leute nicht mehr bewirten“, erinnert sich Costa. Mit „diesen Leuten“ meinten die Sozialdemokraten die Pegida-Teilnehmer. Es blieb nicht bei der Bitte. Dill soll den Wirt erpreßt haben. „Entweder ich gebe Pegida keinen Zutritt mehr, oder sie schließen mein Restaurant“, beschreibt der Costa den Versuch, ihn einzuschüchtern.

Ungefähr zur gleichen Zeit wurde der Fall „Casa mia“ in der linksextremen Szene bekannt. Zudem kam SPD-Mann Dill immer wieder, um zu kontrollieren, wen Costa in seinem Restaurant bewirtete. Und dann erhöhrt auch noch die Brauerei den Druck auf den Gastwirt.

Den gesamten Beitrag lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten JF oder ab heute abend im E-Paper.

Entwaffnet und ruhiggestellt

On July 19, 2017, in Junge Freiheit, by admin

War da nicht was, vor einem Jahr? Der islamische Terrorsommer 2016 liegt gerade mal ein Jahr zurück, und in Deutschland tut man schon wieder so, als wäre alles in schönster Ordnung. Keine offizielle Gedenkveranstaltung, kein führender Politiker erinnert daran, daß vor just einem Jahr ein afghanischer Islam-Terrorist in einem Regionalzug bei Würzburg vier Menschen mit einem Axt-Attentat schwer verletzt hat. Allenfalls in Regionalmedien fragt man Betroffene und Zeugen nach ihren Erinnerungen und wie es ihnen heute geht.

Immer schön ruhig und kontrolliert wirken, bloß keine Aufregung zulassen – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) singt rückschauend weiter selbstgefällig das Lied von der Ruhe als der ersten Bürgerpflicht. Gehen Sie einfach weiter, es gibt nichts zu sehen, nur ein Einzelfall, wir haben alles unter Kontrolle.

Den Preis für die gestiegene Unsicherheit zahlen die Bürger

„Sicherheitspakete“ sollen das suggerieren, aber die Abwiegelung ist trügerisch. Die potentiellen Attentäter sind immer noch im Land, die Asyl-Masseneinwanderung geht weiter, nur besser versteckt vor den Augen der Bürger, die glauben sollen, man wäre wieder zur Normalität zurückgekehrt. Niemand weiß, wer wann wo das nächste Mal zuschlagen wird. Den Preis für die gestiegene Unsicherheit zahlen allein die Bürger, unauffällig und selbstverständlich wird er ihnen Tag für Tag zugemutet.

Es ist eben nicht normal, wenn Stadtfeste und Konzerte nur noch unter massiver Polizeibedeckung und hinter Betonbarrieren und Sicherheitsschleusen stattfinden können. Wie in Ansbach, wo vor einem Jahr ein syrischer Terrorist auf einem Musikfestival eine Bombe zündete und die Bürger des beschaulichen fränkischen Städtchens nur mit viel Glück einem Massaker entgingen. Rucksackverbot, Flaschenverbot, der Ausnahmezustand geht weiter.

Und es ist auch nicht normal, daß bayerische Trachtler zum Dachauer Volksfest ihre Hirschfänger abgeben müssen. Wegen Sicherheit und Terrorgefahr, weil Terroristen sich bekanntlich ja besonders gern in Tracht und Loden tarnen.

Wo bleibt das Aufbegehren?

Der Vorgang ist symptomatisch: Auf die selbstverschuldete Terrorgefahr durch einzelne reagiert die Politik mit noch weiter getriebener Volksentwaffnung und kleinlichen Schikanen gegen die eigenen Bürger. Der willkommene Vorwand wird genutzt, um selbst im Brauchtum überlieferte Rechte wie das Tragen des Hirschfängers als Symbol des freien und wehrhaften Bauern zu beschneiden.

Und die Bürger lassen es sich klaglos gefallen, all die Freiheitsverluste und Beschneidungen ihrer Rechte und Gebräuche im Namen einer Bedrohung, die sie selbst nicht zu verantworten haben. Sie lassen es sich gefallen, daß Terrorakte und ihre Opfer, jedes einzelne eine Anklage gegen politisches Versagen, unter den Teppich gekehrt werden und in der Versenkung verschwinden.

Wo bleibt das Aufbegehren? Wer klaglos hinnimmt, im eigenen Land entmündigt und entrechtet zu werden, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihm die Heimat mitsamt seiner Freiheit über kurz oder lang ganz genommen wird und die Mächtigen ihn mit ihren banalen Sprüchen und Beschwichtigungsphrasen obendrein noch verspotten.

Die Mehrheit der Deutschen würde den linksextremen Szenetreff „Rote Flora“ in Hamburg gern schließen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Wochenzeitung Junge Freiheit sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus, die „Rote Flora“ zu räumen. 16 Prozent lehnten dies ab und 24 Prozent waren unentschieden.

Vor allem die Wähler von AfD (75 Prozent), FDP (71 Prozent) und Union (69 Prozent) vertraten die Ansicht, die Rote Flora müsse geschlossen werden. Auch jeder zweite Anhänger von SPD (53 Prozent) und Grünen (48 Prozent) sah dies so. Allein bei der Linkspartei stimmte eine relative Mehrheit von 42 Prozent gegen eine Schließung. Dennoch vertraten sogar 30 Prozent der Linken-Wähler die Ansicht, das linksextreme Zentrum müsse geräumt werden.

Mehrheit der Grünen-Wähler sieht linksextreme Gefahr vernachlässigt

Sechs von zehn Befragten waren zudem der Meinung, linksextreme Gewalt sei von der Politik bisher vernachlässigt worden. 15 Prozent der Befragten verneinten die Aussage. Insbesondere Anhänger von FDP (84 Prozent), AfD (83 Prozent) und Union (77 Prozent) kritisierten, die Politik habe das Problem der linksextremen Gewalt bislang nicht ernst genommen. Auch bei den Wählern der SPD (64 Prozent) und der Grünen (56 Prozent) sah dies eine Mehrheit so.

Knapp Dreiviertel (74 Prozent) der Befragten sprachen sich zudem dafür aus, Linksextremisten genauso stark durch die Behörden zu beobachten wie Rechtsextreme. Lediglich sieben Prozent sahen das anders. Am deutlichsten fiel die Zustimmung mit 95 Prozent bei den FDP-Anhängern aus, gefolgt von 88 Prozent Unions-Wählern und 87 Prozent AfD-Wählern.

Die Anhänger der SPD bejahten die Forderung zu 81 Prozent und die der Grünen mit 78 Prozent. Selbst 69 Prozent der Linkspartei-Wähler forderten eine gleichstarke Beobachtung von Links- und Rechtsextremisten.

 

Für die Umfrage wurden vom 14. bis 17. Juli 2.026 Erwachsene aus ganz Deutschland befragt.

BERLIN. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat vor gesellschaftlichen Fehlentwicklungen durch die derzeitige Einwanderungspolitik gewarnt. „Die deutsche Gesellschaft läuft Gefahr, antisemitischer, schwulenfeindlicher, machohafter und gewaltaffiner zu werden, als sie bisher ist“, sagte Spahn der Welt. Zu viele in Deutschland seien der Meinung, jede andere Kultur sei per se eine Bereicherung. Aber: „Was wir da täglich als Abwertung von Frauen erleben, empfinde ich nicht als Bereicherung.“

Hart ins Gericht ging Spahn mit der Beauftragten der Bundesregierung für Integration, Aydan Özoguz (SPD). „Bei Frau Özoguz habe ich schon lange den Eindruck, das Beste, was man da machen kann, ist einfach ignorieren. Aber es ist schade um die Funktion, die sie ausübt. Oder, besser gesagt: nicht ausübt.“ Özoguz hatte zuletzt die Existenz einer spezifisch deutschen Kultur verneint. Dazu meinte Spahn: Es sei „schwer erträglich, daß jemand, der im Kanzleramt für Integration zuständig sein soll, solche Sätze von sich gibt.“

Schließung der Mittelmeerroute

Als Homosexueller sei er für die Gefahren des Islams besonders sensibel, erläuterte der Bundestagsabgeordnete. In einer islamischen Gesellschaft würden „Homosexuelle wie ich vom Turm geworfen.“ Mit Blick auf die Asylkrise forderte Spahn indirekt eine Schließung der Mittelmeerroute, wie es der österreichische Außenminister Sebastian Kurz ins Gespräch gebracht hatte.

Einwanderungswillige, die im Mittelmeer aufgegriffen würden, sollten nicht länger nach Italien, sondern zurück an die afrikanische Küste gebracht werden. Mittelfristig müsse auch die Genfer Flüchtlingskonvention neu verhandelt werden. „Sie wurde 1954 für völlig andere Verhältnisse geschrieben, als heute herrschen.“ (tb)

Joachim Steinhöfel ist bekannt für seine deutlichen Worte. Klartext redete der Rechtsanwalt und Autor kürzlich auch auf dem Sommerfest der JUNGEN FREIHEIT in Berlin. Ob Angela Merkel, Heiko Maas oder Ralf Stegner: Sie alle bekamen ihr Fett weg.

BERLIN. Die Mehrheit der Deutschen würde den linksextremen Szenetreff „Rote Flora“ in Hamburg gern schließen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der JUNGEN FREIHEIT sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus, die „Rote Flora“ zu räumen. 16 Prozent lehnten dies ab und 24 Prozent waren unentschieden.

Vor allem die Wähler von AfD (75 Prozent), FDP (71 Prozent) und Union (69 Prozent) vertraten die Ansicht, die Rote Flora müsse geschlossen werden. Auch jeder zweite Anhänger von SPD (53 Prozent) und Grünen (48 Prozent) sah dies so. Allein bei der Linkspartei stimmte eine relative Mehrheit von 42 Prozent gegen eine Schließung. Dennoch vertraten sogar 30 Prozent der Linken-Wähler die Ansicht, das linksextreme Zentrum müsse geräumt werden.

Mehrheit der Grünen-Wähler sieht linksextreme Gefahr vernachlässigt

Sechs von zehn Befragten waren zudem der Meinung, linksextreme Gewalt sei von der Politik bisher vernachlässigt worden. 15 Prozent der Befragten verneinten die Aussage. Insbesondere Anhänger von FDP (84 Prozent), AfD (83 Prozent) und Union (77 Prozent) kritisierten, die Politik habe das Problem der linksextremen Gewalt bislang nicht ernst genommen. Auch bei den Wählern der SPD (64 Prozent) und der Grünen (56 Prozent) sah dies eine Mehrheit so.

Knapp Dreiviertel (74 Prozent) der Befragten sprachen sich zudem dafür aus, Linksextremisten genauso stark durch die Behörden zu beobachten wie Rechtsextreme. Lediglich sieben Prozent sahen das anders. Am deutlichsten fiel die Zustimmung mit 95 Prozent bei den FDP-Anhängern aus, gefolgt von 88 Prozent Unions-Wählern und 87 Prozent AfD-Wählern.

Die Anhänger der SPD bejahten die Forderung zu 81 Prozent und die der Grünen mit 78 Prozent. Selbst 69 Prozent der Linkspartei-Wähler forderten eine gleichstarke Beobachtung von Links- und Rechtsextremisten.

——————

Für die Umfrage wurden vom 14. bis 17. Juli 2.026 Erwachsene aus ganz Deutschland befragt. Die gesamte Auswertung lesen Sie am Freitag in der aktuellen Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT

US-Präsident Trump hat einen neuen US-Botschafter für Russland ernannt.

Der Ton zwischen der polnischen Regierung und der EU wegen der Justizreform wird schärfer.

Italien droht nun auch offiziell, Flüchtlinge und Migranten mit Not-Visa nach Norden zu schicken.

Daimler beugt sich dem Druck und will drei Millionen Mercedes wegen Diesel-Manipulationen zurückrufen.

WordPress Themes