Was mir beim ersten Durchsehen der Teilnehmerliste aufgefallen ist, es nehmen viele Medienvertreter bei der diesjährigen Bilderberg-Konferenz teil. Das heisst, die Medien sind voll “eingebettet” oder “im Bett” mit den Vertretern der NWO und man kann sie deshalb richtigerweise “Presstituierte” nennen. Von den Main-Shit-Medien werden wir kaum was über das Treffen der Weltlenker erfahren, denn sie gehören dazu.

Statt unabhängig und unparteiisch zu sein, ist es ihre Aufgabe die NWO-Agenda dem Weltpublikum zu verkaufen. Man stelle sich vor, da kommen 120 der obersten Vertreter der Banken, Industrie- und Technologiekonzerne, Denkfabriken, Militär, Geheimdienste und Politik zusammen und es ist keine Berichterstattung wert. Totales Schweigen. Sonst, wenn nur der König der Niederlande alleine irgendwo auftauchen würde, der bei Bilderberg auch dabei ist, würden hunderte Paparazzi sich überschlagen und Fotos schiessen.

So ist niemand von der Presse dort. Eigentlich habe ich nur einen Artikel bisher gefunden, nämlich den von meinem Kollegen Charlie Skelton im britischen Guardian, der aus Chantilly seinen ersten Bericht abgesetzt hat.

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NÜRNBERG. Die Polizei hat den Abschiebeversuch eines Afghanen in Nürnberg verteidigt, bei dem es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen war. Polizisten hätten zuvor sechs Mal erfolglos versucht, den 20 Jahre alten Berufsschüler in und nahe seiner Wohnung anzutreffen und ihn zu der vorher schriftlich angekündigten Abschiebung zu bringen, teilten die Ermittler am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit.

Da sein Abschiebeflug am Mittwoch abend habe stattfinden sollen, hätte es zeitlich keine andere Möglichkeit gegeben, als den jungen Mann in der Schule festzunehmen. Der Afghane war 2012 illegal nach Deutschland gekommen.

Das Amtsgericht Nürnberg lehnte einen Antrag der Bezirksregierung ab, den Heranwachsenden in Abschiebehaft zu nehmen. Die Behörde prüfe nun, dagegen Rechtsmittel einzulegen. Der festgenommene Afghane kam unterdessen am Donnerstag wieder frei. Seine Abschiebung wurde wegen eines Bombenanschlags in Kabul abgesagt.

Afghane droht mit Anschlag

Der Mann drohte im Falle seiner Abschiebung mit einem Anschlag. „In einem Monat bin ich eh wieder hier und bringe Deutsche um“, soll der 20jährige laut eines Polizeisprechers gesagt haben, berichtet die Welt. Die Bezirksregierung hatte das Verhalten des Mannes während seines Asylverfahrens als unkooperativ beschrieben. Er soll sich allein acht Mal geweigert haben, bei der Paßbeschaffung in Afghanistan mitzuwirken. „Wer sich so äußert und wer sich von Anfang an weigert, an der Klärung seiner Identität mitzuwirken, darf keine Perspektive in Deutschland haben und hat jegliche Aussicht auf Duldung selbst verspielt“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Als die Polizei den jungen Mann am Mittwoch von der Schule abgeholt hatte, war es zu gewaltsamen Ausschreitungen durch bis zu 300 Demonstranten gekommen, darunter auch Anhänger der linksextremen Szene. Sie versuchten auch mit Flaschenwürfen auf die Beamten die Abschiebung zu verhindern. Neun Polizisten wurden verletzt, fünf Demonstranten vorübergehend festgenommen.

SPD, Grüne und Linkspartei kritisierten den Polizeieinsatz und verlangten von Herrmann (CSU) im Landtag Auskunft über den Einsatz. (ls)

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Zum wiederholten Mal hat ein Bündnis feministischer Organisationen die Politik dazu aufgefordert, endlich eine umfassende Frauenquote in der Wirtschaft zu schaffen. Nach der kommenden Bundestagswahl solle ein Frauenanteil von 30% unter den wichtigsten Manager- bzw. Vorstandsposten bei allen börsenotierten Unternehmen gelten. Die „Berliner Erklärung“ fordert ein ähnliches Modell auch für den wissenschaftlichen Betrieb an den Hochschulen. Als Begründung heißt es:

„Da geht noch was! Die Gleichberechtigung von Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft kommt zu langsam und nicht entschieden genug voran.“ An dieser Aussage gibt – zumindest soweit sie den Wissenschaftsbetrieb betrifft – begründete Zweifel.

1992 waren gerade einmal 6,5 Prozent aller Professorinnen weiblich, bis 2015 war dieser Anteil auf 22,7 Prozent gestiegen. Das statistische Bundesamt wird seine Zahlen für 2016 in wenigen Wochen, für 2017 erst in einem Jahr veröffentlichen. Vermutlich dürften zum heutigen Tag bereits 24 Prozent aller Professoren weiblich sein.

Schlechter Indikator für Jetzt-Zustand

Doch auch dies ist nur die halbe Wahrheit. Der Frauenanteil des Jahres 2017 ist ein schlechter Indikator für den Jetzt-Zustand. Ein Professor mag mit 40 Jahren berufen worden sein und bis zum Rentenalter von 65 Jahren gearbeitet haben. Daher taucht auch der frischgebackene Professor des Jahres 1992 in der Statistik des Jahres 2017 auf. Unter allen Habilitationen (Erwerb der Lehrbefähigung) machten Frauen 2015 28,4 Prozent aus. Dieser Anteil dürfte bis zum heutigen Tag auf 30 Prozent gestiegen sein und lag 1992 noch bei 13 Prozent.

Wird dieser Anteil weiter steigen? Vermutlich. Erst 1900 durften Frauen in Baden studieren, die übrigen Bundesstaaten zogen in den Folgejahren nach, Schlußlicht dieser Entwicklung war 1909 Mecklenburg. Seitdem stieg der Frauenanteil unter den Studenten weiter an. Dieser lag 1992 bei rund 40 und heute bei 50 Prozent. Unter den Promotionen stieg der Anteil von 29 auf 45 Prozent.

Beispiel Norwegen

Auch für den niedrigen Frauenanteil in den DAX-Vorständen läßt sich eine einfache Erklärung finden. Diese sind zumeist Absolventen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) oder Wirtschaftswissenschaftler – Disziplinen, in denen Frauen weniger stark vertreten sind. Ob für eine deutliche Anhebung des Frauenanteils genug qualifizierte Nachfolger bereit stehen, scheint fraglich.

Anschaulich hat dies Norwegen gezeigt. Dort führte die verbindliche Frauenquote eben nicht dazu, daß mehr Frauen in die Gremien berufen wurden, sondern nur dazu, daß die bereits vorhandenen Frauen einfach umso mehr Mandate bei verschiedenen Firmen gleichzeitig annahmen. Letztlich hatte das Gesetz also zur Schaffung einer kleinen hyper-reichen Elite beigetragen – was kaum im Interesse der meist linken Quotenbefürworter liegen dürfte.

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Der Balken im eigenen Auge

On June 1, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Nirgendwo sonst wird greifbarer als auf ihren Kirchentagen, wie sehr die evangelische Kirche ihren christlichen Missionsauftrag opfert zugunsten der profanen Rolle als Vorfeldorganisation etablierter Parteien – vor allem der SPD und der Grünen.

Der evangelische Theologe und ZDF-Moderator Peter Hahne beschrieb treffend sein Gefühl, wie „auf einem Grünen-Parteitag zu sein“. So sehr EKD-Vertreter indes Toleranz und Gesprächsbereitschaft gegenüber dem Islam beschwören, so sehr haben sie Schwierigkeiten zu akzeptieren, daß es unter Protestanten nicht nur linke, sondern auch konservative Christen gibt.

Haß statt Barmherzigkeit und Offenheit

Eine derart massive Frontstellung gegenüber einer Partei wie der konservativen AfD, die immerhin inzwischen in 13 von 16 Landtagen vertreten ist, wäre gegenüber linksradikalen und antichristlichen Gruppierungen undenkbar, von denen Dutzende sogar mit Ständen auf dem Kirchentag für verfassungsfeindliche und atheistische Inhalte werben konnten.

Respekt nötigte der Auftritt von Anette Schultner, Vorsitzende der Christen in der AfD, ab, die sich in einer von AfD-Gegnern gefüllten Kirche Bischof Markus Dröge stellte. Die Unversöhnlichkeit, mit der Dröge Schultner begegnete, sprach der proklamierten Barmherzigkeit und Offenheit Hohn, mit der sich Christen dem Anderen zuwenden sollten.

Ex-Bischöfin Margot Käßmann sorgt für Eklat

Große Empörung in sozialen Medien löste Ex-Bischöfin Margot Käßmann aus. Sie hatte während einer Bibelarbeit vor Tausenden Zuhörern erklärt, eine AfD-Forderung nach „Erhöhung der Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung“ entspreche dem „kleinen Arierparagraphen der Nazis: Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern – da weiß man, woher der braune Wind weht.“

Offenbar schloß Käßmann mit dem Begriff „einheimische Bevölkerung“ unbedacht Generationen eingebürgerter Zuwanderer und deren Nachkommen aus, von denen viele auch in der AfD aktiv sind.

Christenverfolgung nicht „dramatisieren“

Von Fähigkeit zum Dialog und einem Zugehen auf Andersdenkende war so wenig zu spüren. Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au begründete die Frontstellung zur AfD damit, daß „das Ausgrenzen von Menschen und Menschengruppen, das Argumentieren mit Angst, das Abwerten, daß das zusammen mit Christsein nicht geht“. Womit sie zielsicher auf den Splitter im Auge des anderen zeigte und den Balken im eigenen Auge übersah.

Bischof Dröge wies im Streitgespräch mit Anette Schultner übrigens die Gefahr einer Islamisierung zurück und wandte sich dagegen, das Thema Christenverfolgung zu „dramatisieren“. Nur einen Tag später ermordeten Islamisten in Ägypten 29 koptische Christen.

Dem Kirchentag waren weder diese Opfer noch die 22 Toten von Manchester eine Schweigeminute wert. Alle Veranstaltungen legten eine solche ein – für auf der „Flucht“ nach Europa umgekommene Migranten.

JF 23/17

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Melden macht frei – und belastet den Vorgesetzten, heißt es in der Bundeswehr. Nach dem Prinzip „Verantwortung nach oben abwälzen“ haben offenbar auch zahlreich Kommandeure gehandelt, als sie auf Anordnung von Generalinspekteur Volker Wieker die ihnen unterstehenden Kasernen und Liegenschaften auf mögliche Wehrmachtsdevotionalien überprüften. Eifrig meldeten sie alles, was auch nur den leisesten Verdacht erwecken könnte.

Rund 400 Einträge umfaßt die Liste, die der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Markus Grübel (CDU), dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), am Dienstag zukommen ließ. So wurde in einer Einheit eine Fettpresse entdeckt, die sowohl in der Bundeswehr als auch in der Wehrmacht verwendet worden war.

„Wir machen´s wie immer: VOLLGAS!“

Ein anderer Kommandeur meldete sicherheitshalber einen schwarzen Feuerwehrhelm mit Soldatenzeichnung. Bei diesem handelte es sich um ein „Geschenk der Freiwilligen Feuerwehr als Dank für die Unterstützung in der Flüchtlingshilfe“. Auch ein Maschinengewehr aus dem Ersten Weltkrieg, das beim Oderfluteinsatz 1997 von einer Einheit gefunden wurde, ist in der Liste aufgeführt. Ebenso das Foto von Alt-Kanzler Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform sowie die Rotkreuzflagge des letzten Truppenverbandplatzes Berlins im Zweiten Weltkrieg.

Anderswo war man sich unsicher, ob vielleicht eine Collage mit dem Titel „Wir machen´s wie immer: VOLLGAS!“ den Unmut der übergeordneten Führung erwecken könnte. Ähnlich verhielt es sich bei einem selbsterstellten Gemälde, das verschiedene deutsche Tugenden in altdeutscher Schrift zeigt. Namentlich „Pflichtbewußtsein, Redlichkeit, Toleranz, Unbestechlichkeit, Fleiß, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Haltung, Ehre, Sparsamkeit“.

Andere Einheiten meldeten Fotos von Soldaten in Wehrmachtsuniform, darunter die Widerständler des 20. Juli, Oberst Freiherr von Boeselager, General Friedrich Olbricht und General Henning von Treskow.

Bilder und Bücher von Ernst Jünger

Einige Kommandeure hatten offenbar Schwierigkeiten, überhaupt etwas zu finden, das sie nach oben weitermelden konnten, weshalb in der Aufstellung auch Poster vom Panzermuseum Munster und Plakate für ein Computerspiel mit einem Kampfpanzer Tiger sowie des Filmklassikers „08/15“ aus dem Jahr 1954 auftauchen. In einem Kompaniegebäude wurde ein „Old English Schriftzug“ entdeckt, ein anderer Kommandeur schrieb pflichtgetreu: „Schriftzug, steht über dem Reichstag“.

Eine Einheit gestand, daß bei ihr ein Bild von Ernst Jünger hänge. Zwei Einträge weiter führte ein namentlich nicht genannter Verantwortlicher diverse Bücher auf, die es in dem ihm unterstellten Bereich gebe, darunter Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“, Hetty Verolmes „Wie Kinder von Bergen Belsen“ und „Der Pianist“ von Władysław Szpilman.

Unter Punkt 278 heißt es, im Verband gebe es ein Gebäude, in dem ein Wehrmachtssoldat abgebildet sei. Dieser trage sogar „eine Pistole aus der Zeit des Nationalsozialismus“.

Übertroffen wird das nur noch von einem Kommandeur, der sämtliche Revell Modelbausätze in seiner Kaserne meldete, darunter die Bismarck, ein Kampfflugzeug Do 353 „ohne Hakenkreuz“ und ein Tiger-Panzer „ohne Hakenkreuz“.

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Die Ehefrau des rheinland-pfälzischen AfD-Vorsitzenden Uwe Junge, Claudia Junge, hat empört auf die Äußerung des Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD) reagiert, der zuvor in einem Interview erklärt hatte, die AfD für „richtig gefährlich“ zu halten. In einem offenen Brief, den Junge zuerst auf Facebook veröffentlichte, macht sie ihrem Ärger Luft. Im folgenden dokumentiert die JUNGE FREIHEIT den Wortlaut des Schreibens:

„Herr Präsident,

mit klopfendem Herzen und unsagbar wütend habe ich in der Allgemeinen Zeitung vom Wochenende gelesen, daß Sie die Alternative für Deutschland (AfD) als „richtig gefährlich“ brandmarken. Als Mitglied einer demokratischen Partei und Ehefrau von AfD-Landeschef Uwe Junge kann ich nun nicht mehr schweigen.

Ich habe es satt, mich als AfD-Mitglied von Ihnen und Ihresgleichen beschimpfen zu lassen. Bürger, die Veranstaltungen der AfD besuchen wollen, werden abgedrängt und verprügelt, AfD Politiker werden zusammengeschlagen, ihre Autos und Häuser mit Farbe besprüht, Fenster eingeschlagen, ja sogar an Häusern Feuer gelegt. Die Privatadressen von AfD-Mitgliedern werden veröffentlicht und ihre Kinder werden in der Schule isoliert, eingeschüchtert und genötigt.

„Nicht die AfD ist gefährlich, sondern Sie“

Wirte, die der AfD Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellen, werden bedroht und ihre Immobilien beschädigt. Nicht die AfD ist gefährlich, sondern Menschen wie Sie, Herr Hering. Menschen, die ein solches Verhalten billigen oder unterstützen. Dazu zählen auch hohe Kirchenvertreter und Funktionäre der SPD, Grünen, Linken sowie der Gewerkschaften.

AfD-Mitglieder und Wähler zünden keine Autos an, brechen keine Kiefer und beschädigen kein Eigentum. Wir sagen, was uns stört und was wir besser machen wollen. Von uns geht aber niemals Gewalt aus. Der Brandanschlag auf mein Auto und unser Haus sowie der Überfall auf meinen Mann veranlaßte Sie und Ihre Genossen nur zu einem müden Telefonanruf. Eine öffentliche Stellungnahme oder gar ein Thema im Parlament – Fehlanzeige. Der obligatorische Blumenstrauß ins Krankenhaus verbunden mit Genesungswünschen an meinen Mann – Fehlanzeige.

Stattdessen feuern Sie mit Ihren Aussagen – Ihr Parteigenosse Herr Schweitzer steht Ihnen da in nichts nach – die Aktivitäten der Linksextremisten an. Sie gießen Öl ins Feuer, statt Alarm zu schlagen, weil Sie nicht sehen wollen, daß es in unserem Land bereits an allen Ecken brennt. Wie lange wollen Sie das noch tun? Was muß noch passieren, ehe Sie und das Parlament sich von diesen politisch motivierten Straftaten distanzieren? Wann haben Sie vor, Ihrer Bestürzung öffentlich Ausdruck zu verleihen? Muß es erst Tote oder Schwerstverletzte geben? Wenn dies eintrifft, dann haben auch Sie sich mitschuldig gemacht. Das kann dann auch Ihre Ministerpräsidentin Dreyer nicht mehr weglächeln.

Nicht mehr sicher im eigenen Haus

Wissen Sie, wie das ist, wenn man sich in seinem Haus nicht mehr sicher fühlt? Wenn man sich mit Freunden und Familie nicht mehr öffentlich treffen kann, weil man sie nicht der Gefahr aussetzen will, mit AfD-Mitgliedern gesehen zu werden? Was tun wir AfD-ler, daß wir Ihren Anfeindungen ausgesetzt werden? Wir haben nur eine andere politische Überzeugung! Und das in Deutschland, nicht in einer Diktatur!

Es mag sich nicht ziemen, wenn sich die Frau eines AfD-Politikers so direkt äußert. Aber ich bin betroffen. Ich bade all das Tag für Tag aus. Sie tragen dazu bei, daß uns unser Leben weggenommen wird. Ich will Ihr ächtendes Verhalten nicht länger schweigend hinnehmen. Sollten wir uns einmal begegnen, reichen Sie mir bitte nicht die Hand.

Claudia Junge, Mertloch

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Wir tauschten während der *Libertären Kulturtage* unsere bisherigen Erfahrungen, Eindrücke mit/von den Identitären aus und besprachen die Chancen und Gefahren dieser neuen Patriotischen Jugendbewegung.

*Die Gefahren* wären die Neigung zum Kollektivismus – und darauf aufbauend die Entstehung von Strukturen, die so groß werden, dass sie aus sich selbst heraus Führer gebären, die, vielleicht sogar unwillens, aber ihrer eigenen narzisstischen Neigung folgend, zu machtbesessenen Verführern werden (Gustave LeBon – Psychologie der Massen).
Phänomene, die ganz besonders in Staaten, vor allem in Demokratien auftauchen.

Tja, und die Chance wäre nebst der Rettung der hiesigen Kultur, eine auf Regionalisierung aufgebaute Gesellschaftsstruktur, die die vielen kleinen, unterschiedlichen Zellen innerhalb der deutschen Leitkultur achtet. Anders. Viele kleine Zellen, die nicht auf die Idee kommen, einen “Deutschen Kaiser” o.ä. zu brauchen und sich gegenseitig achten. Denn nach LeBon sind viele Individuen schwerer zu manipulieren, als große Menschenmassen. (Der Mischwald ist schädlingsresistenter!)

Wir würden uns darüber freuen, wenn sich Vertreter der IB dazu berufen fühlen, die Kamera anzuschmeißen, und ein Antwortvideo auf die von uns geäußerten Bedenken aufnehmen. Wir sind gespannt!

Zum Kanal von Martin Sellner: http://bit.ly/2oHmIxr
Video Rating: / 5

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Wie ich bereits am 13. März hier verkündet habe, findet ab heute Donnerstag den 1. Juni bis Sonntag den 4. Juni die Bilderberg-Konferenz im Westfield Marriott Hotel in Chantilly, Virgina statt, in der Nähe von Washington DC. Mittlerweile wurde die Teilnehmerliste und die Themen veröffentlicht. Es nehmen wieder alte aber auch neue Gesichter aus D, Ö und CH teil, was einiges aussagt.

Alte Bekannte sind wieder dabei, wie Rudolf Scholten …

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Bewahrt uns vor dieser Blamage!

On June 1, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Heute ist ein schöner Tag für einen Aufstand. Einen kleinen, der nicht weh tut, aber doch von Bedeutung wäre. Eine kleine Rebellion gegen undurchsichtige Absprachen von Parteifunktionären und Fraktionsmanagern. Heute ist der Tag, um der deutschen Einheit ein würdiges Denkmal zu bescheren – oder besser gesagt: um eine Katastrophe zu verhindern. Denn es geht um die Wippe.

Im Reichstag steht heute die Entscheidung darüber an, ob in Berlin künftig tatsächlich eine überdimensionale Wippe an die erhabensten und glücklichsten Momente der jüngeren deutschen Geschichte erinnern soll: an den Freiheitskampf der Deutschen in der DDR gegen die Diktatur des SED-Regimes und an die Wiedervereinigung Deutschlands nach 40 Jahren Teilung.

Gespött der ganzen Welt

Noch können die Abgeordneten des Bundestages Deutschland vor dieser Blamage bewahren. Mit einem deutlichen Votum gegen die Wippe können sie verhindern, daß sich das wichtigste Land in Europa mit einer infantilen Spielerei in der Mitte seiner Hauptstadt zum Gespött der ganzen Welt macht.

Die heutige Abstimmung im Bundestag ist der dramatische Höhepunkt einer quälenden und typisch bundesrepublikanisch verkopften und verklemmten Debatte. Eine Jury hatte 2011 entschieden, vor dem wiederaufgebauten Berliner Stadtschloß eine 50 Meter lange und 18 Meter hohe Wippe in Form einer Schale als Einheits- und Freiheitsdenkmal zu errichten.

Der kindische Clou: Je nachdem, auf welcher Seite sich mehr Menschen versammeln, neigt sich das Ungetüm gemächlich in eine Richtung – natürlich ist das ganze auch noch barrierefrei. Mehr Worte will und kann man über diese absurde Idee nicht verlieren. Doch den Kopf hängen zu lassen, verbietet sich auch, solange die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen ist. Bis heute Abend besteht noch Hoffnung.

Obstschale oder Bundesbanane

Denn Ende vergangenen Jahres sah es für einen kurzen Augenblick schon einmal so aus, als ob die ungeliebte Wippe in letzter Minute doch noch verhindert werden könnte und auf dem bereits jetzt schon gut gefüllten Schrottplatz der deutschen Gedenkkultur landen würde. Der Haushaltsausschuß des Bundestages hatte in einem tollkühnen Beschluß aus heiterem Himmel 18,5 Millionen Euro bewilligt, um der Wippe im wahrsten Sinne des Wortes den Weg zu verbauen und statt dessen die Kolonnaden des wilhelminischen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals wieder zu errichten, das an dieser Stelle bis 1950 die deutsche Einheit von 1871 feierte.

Doch die Freude währte nur kurz. Schnell wurden die aufmüpfigen Abgeordneten wieder diszipliniert und auf die ausgetretenen Pfade der bundesrepublikanischen Gedenkkultur zurückgezwungen. Und nun droht uns also endgültig das bereits jetzt von den Berlinern wahlweise als Obstschale oder Bundesbanane verspottete Ungetüm.

Es braucht lediglich etwas Mut

Aber noch ist es ja nicht zu spät! Noch sind einige Stunden Zeit, diese Kinderei zu verhindern und sich doch noch auf ein würdiges, dem Gedenken an die Wiedervereinigung angemessenes Denkmal zu einigen. Die Abgeordneten brauchen lediglich etwas Mut, den Vorgaben ihrer Fraktionsführungen zu widersprechen. Dieses eine mal nur.

Das Volk hätten die Volksvertreter dabei auf ihrer Seite. In einer Umfrage sprach sich jüngst die Mehrheit der Deutschen gegen die Einheitswippe aus. Vielleicht hilft dieses Votum ja bei der Entscheidung, die darüber bestimmt, ob wir uns und unserer Geschichte an einem der wichtigsten und schönsten Plätze der Hauptstadt für die nächsten Generationen der Lächerlich preisgeben werden. Darum und um nichts weniger geht es heute in Berlin.

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Im Zweifel für Polizistenschläger

On June 1, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Gut integriert sei er gewesen und lerneifrig. Er hätte gerne mehr solcher Schüler wie ihn, sagte ein Lehrer dem Bayerischen Rundfunk über den 20jährigen Afghanen, den die Nürnberger Polizei am Mittwoch in seiner Berufsschule aus dem Unterricht heraus zur Abschiebung in sein Heimatland brachte.

Was dann folgte, waren Exzesse von bis in die Haarspitzen ideologisierten Berufsschülern und hinzugekommenen Antifa-Aktivisten. Neun verletzte Polizeibeamte, die von dem Mob mit Glasflaschen und einem Fahrrad beworfen wurden – so lautet die Bilanz des Einsatzes. Für die Nürnberger Lokalpresse aber nicht etwa Anlaß, sich hinter die Polizei zu stellen. Die Gewalt verharmlosten die Journalisten als „Tumulte“.

„Rücksichtslose Abschiebepraxis“

Die Redakteurin der Nürnberger Nachrichten, Johanna Husarek, machte mit hörbar zitternder Stimme die Polizei für die Eskalation verantwortlich. Im Zweifel stehen die Journaktivisten aus Nürnberg auf der Seite von Polizistenschlägern. Die Landes-SPD geißelte die „rücksichtslose Abschiebepraxis“ der bayerischen Polizei und des Innenministeriums.

Der gestrige Polizeieinsatz und die Reaktionen darauf zeigen einmal mehr: Beim Thema Abschiebungen und allgemein Einwanderung verläuft die Trennlinie nicht zwischen rechts und links, sondern zwischen Menschen, die ihren Verstand gebrauchen und solchen, die sich von ihren Emotionen treiben lassen. „Haben Sie kein Herz?“, lautet die häufigste Erwiderung, die sich Bürger anhören müssen, die auf die Durchsetzung von Recht und Gesetz verweisen.

Nichts ist schwieriger, als gegen Gefühle zu argumentieren. Und was ist leichter als Nächstenliebe, die man auf die Allgemeinheit abwälzt und die einen persönlich nichts kostet? Auch die Frage, ob der Afghane gut integriert war, appelliert nur an Emotionen. Bei Abschiebungen darf es keine Rolle spielen, ob jemand hier gut integriert ist, sondern einzig, ob er sich rechtmäßig im Land aufhält.

Demographische Katastrophe

Heute mögen die gutmenschelnden Berufsschüler aus Nürnberg um ihren Kumpel weinen, der vielleicht bald in einem Flieger nach Afghanistan sitzen wird. Schon in wenigen Jahren werden sie um ihr Land und ihre Familien weinen, wenn die Alterskohorte der jungen, moslemischen Neubürger die demographische Struktur unwiederbringlich verändert haben wird und sie selbst zur Minderheit in ihrer eigenen Heimat werden.

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