Spatz: Man muss es verstehen Wollen

On September 10, 2016, in Spatz, by admin

Man muss es verstehen Wollen

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

„Sehen Sie sich Orlando, San Bernardino, das World Trade Center an, sehen Sie sich an, was in der Welt passiert. Und wir haben es dem IS ermöglicht, diese Position einzunehmen… Es war Hillary Clinton! Man sollte ihr eine Auszeichnung als Gründerin des IS verleihen.“ sagte Donald Trump noch, dann brach der Sender die Live-Sendung unvermittelt ab. Trump hatte dergleichen schon öfters von sich gegeben. War das nur Wahlkampfklamauk?

Bekanntlich wurde Hillary Clintons privater Server geknackt – natürlich war sofort klar: „von den Russen“. Später stellte sich ein anderer Hacker. Doch das war dann nicht mehr „newsworthy“. Im März 2016 veröffentlichte Wikileaks aus dem Gehackten über 50.547 Dokumentenseiten. Sie stammten aus der Zeit von Juni 2010 bis August 2014, als Clinton US-Außenministerin in Obamas erster Amtszeit war. 7.500 dieser 30.000 Emails hatte sie selbst verschickt. Am 25.7.2016 bestätigt Wikileaks-Gründer Julian Assange im Radiosender Democracy Now! die krassesten Behauptungen: „Es (aus den Dokumenten erg.) ergibt sich ein Bild, wie Hillary Clinton im Amt auftritt, und, weiter gefasst, wie das US-Außenministerium operiert. Also, zum Beispiel, die katastrophale, absolut katastrophale Intervention in Libyen, die Zerstörung der Gaddafi-Regierung, die zur Besetzung weiter Teile des Landes durch den IS geführt hat, Waffenlieferungen nach Syrien, auf die Hillary Clinton gedrängt hatte, an die Dschihadisten in Syrien, inklusive an den IS, das steht in diesen Emails. Es gibt mehr als 1.700 Emails allein über Libyen in Hillary Clintons Sammlung, die wir veröffentlicht haben.“

Ein anderes Kapitel: Zurzeit befinden sich über 2,2 Millionen Menschen in Gefängnissen und Zuchthäusern der USA, eine Million davon sind Afroamerikaner. Ein Viertel aller Strafgefangenen der gesamten Erde werden von einem Land eingesperrt, das gerade einmal fünf Prozent der Weltbevölkerung stellt. Liegt es an der strengen Gesetzlichkeit der USA? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Juristische Maßnahmen, die Personen zur Verantwortung ziehen sollen, die für Folter, Kriegsverbrechen oder Auslösung von Angriffskriegen verantwortlich sind, gehen dort meistens ins Leere.

Der Rechtsstaat – angeblich die Grundlage der amerikanischen Demokratie – ist ein Werbegag. Die Aktivistin und Historikerin Rebecca Gorton schrieb in ihrem Buch American Nuremberg: The U.S. Officials Who Should Stand Trial for Post-9/11 War Crimes (5. April 2016): „Die Verbrechen der Vereinigten Staaten von Amerika im Krieg gegen den Terror haben Gewicht […] weil dadurch Hunderttausende getötet und Millionen obdachlos gemacht worden sind, weil eine unbekannte Anzahl entführt und gefoltert wurden und verschwunden sind – und weil das Land, das für das alles die Verantwortung trägt, das mächtigste ist, das die Welt je gekannt hat. Diese Verbrechen spielen eine Rolle, weil Straflosigkeit eine gefährliche Sache ist, sowohl für die Seelen der Menschen dieses dem Namen nach noch immer demokratischen Landes, als auch für den Rest der Welt […].“ Ihr „Gewicht“ ist offensichtlich zu leicht und die Verbrechen „spielen auch keine Rolle“ bei denen, die „unsere gemeinsamen westlichen Werte“ repräsentieren und die für die westliche Politik verantwortlich zeichnen.

Verantwortlich für diesen Missstand werden allgemein die Korruption und das Abgestumpftsein der wählenden Bürger im Wohlstand gemacht. Aber trifft das für die Masse der Wähler zu, hat sie einen Einfluss, genießt sie so einen Wohlstand? „Das durchschnittliche mittlere Haushaltseinkommen in den USA ist (angepasst an die reale Inflation) um etwa 20% gefallen, seitdem Janet Yellen Präsident Bill Clintons Council of Economic Advisors (Wirtschaftsbeirat) beitrat und dieser mit ihrer „Hilfe“ begann, die Wirtschaftspolitik der USA zu gestalten“ schrieb der Marktverehrer und Finanzpolitikkritiker Bill Bonner.

Julian Assange wurde beim oben erwähnten Interview auch nach dem Motiv seiner Enthüllungen gefragt, er antwortete: „Also, wissen Sie, unsere Zivilisation kann nur so gut sein, wie das Wissen darüber, was unsere Zivilisation tut. Wir können unmöglich hoffen, etwas zu reformieren, das wir nicht verstehen.“ Verstehen wir die Politik der dafür Verantwortlichen unserer Zivilisation? – ich meine die tatsächliche, nicht die gepredigte.

„Wer ist Obamas Chef?“ fragte am 6.9.2016 ein Jon Rappoport in NoMoreFakeNews.com und gleich weiter: „Wer ist für die Zerstörung der Volkswirtschaften verantwortlich? Wer drängt auf neue, die Wirtschaft zerstörende Handelsabkommen, wie das TIPP? Wer fordert seine Ratifizierung? Wer fordert, dass immer mehr US-Arbeitsplätze nach Übersee verschwinden und nie zurückkommen?…“

Er gibt auch die Antwort. Es sei die seit 1973 existierende von David Rockefeller mit dem Ziel „eine neue Weltwirtschaftsordnung zu schaffen“ ins Leben gerufene Trilaterale Kommission. Obama sei nach seiner Wahl noch vor der Amtseinführung 2008 von dem Mitbegründer der Trilateralen Kommission, Zbigniew Brzezinski in sein Amt eingeführt worden. „Es gibt nur 87 Mitglieder der Trilateralen Kommission, die in Amerika leben. Obama hatte elf davon in seine Regierung berufen, zum Beispiel: Tim Geithner, Finanzminister; James Jones, Nationaler Sicherheitsberater; Paul Volker, Vorsitzender des Konjunkturausschuss; Dennis Blair, Direktor der National Intelligence…“ Auch der von Obama 2013 berufene Verhandlungsführer bei der TIPP- und ähnlichen Handelsvereinbarungen, Michael Froman, war vor Antritt seines Staatsdienstes dort Mitglied. Das hat aber nichts zu bedeuten, Mitglieder haben satzungsgemäß vor Antritt eines offiziellen Staatsamtes die Kommission zu verlassen, bleiben aber ihre Agenten.

Zur Charakterisierung dieser Kommission veröffentlichte Jon Rappoport anschließend das Interview, das der Reporter Jeremiah Novak mit zwei führenden Vertretern der Trilateralen, mit Richard Cooper und Karl Kaiser, bereits 1978 geführt hatte. Novak hatte gefragt: “Stimmt es, dass ein privates Trilaterales Komitee (das sogen. Steering Committee oder der Lenkungsausschuss der Trilateralen Kommission) unter Führung von Henry Owen aus den USA und bestehend aus Repräsentanten der Trilateralen Kommission aus den USA, Großbritannien, Westdeutschland, Japan, Frankreich, und der EEC die Wirtschafts-, Innen- und Außen-Politik der Trilateralen Länder einschließlich der USA koordiniert?“

Cooper antwortete: „Ja, und sie trafen sich drei Mal.“ Novak fragte etwas verwundert über diese „3 Mal“ weiter: „In Ihrem jüngsten Papier haben Sie erklärt, dass dieses Komitee ‚informal‘ bleiben sollte, denn wenn man es offiziell machen würde, dürfte seine Funktion sehr wohl für einige der Trilateralen und der anderen Länder, die dort nicht vertreten sind, anstößig sein‘. Was befürchten Sie?” Darauf antwortete Kaiser: „Viele Länder in Europa dürften die dominante Rolle übelnehmen, die Westdeutschland bei diesen Trilateralen Treffen einnimmt.“ (Tut es das?) Cooper lenkt ab: „Viele Leute leben noch in einer Welt getrennter Nationen und würden eine solche Koordination der Politik ablehnen.”

Novak weiter: „Aber dieses Komitee ist für eure (der Kommission) gesamte Politik entscheidend. Wie könnt ihr es geheim halten oder nicht versuchen, dafür die Unterstützung der Öffentlichkeit zu bekommen” [nämlich dafür, dass es entscheidet, wie die Mitglied-Nationen der Trilateralen ihre Wirtschafts-, Innen- und Außen-Politik auszuführen haben?] Cooper: „Nun, ich denke es ist die Aufgabe der Presse, dies zu veröffentlichen.“ Nowak damit unzufrieden: „Ja, aber warum tritt nicht [der damalige] Präsident Carter an die Öffentlichkeit und erklärt dem amerikanischen Volk, dass die Wirtschafts-, Innen- und Außen-Politik vom Komitee der Trilateralen Kommission, bestehend aus Henry Owen und sechs anderen Personen koordiniert wird. Schließlich sollte die Bevölkerung wissen, dass die Politik der USA auf einer multinationalen Ebene bestimmt wird.” Darauf Cooper: „Präsident Carter und (der damalige) Außenminister Vance haben das in ihren Reden immer wieder angedeutet.“ [Das war sicher gelogen] Deshalb Kaiser einlenkend: „Das war einfach kein Thema.“

Das Gespräch zeigt eindeutig, dass mit dieser Politik die US-Verfassung aber auch die Verfassungen der anderen beteiligten Länder ausgehebelt wird. Das gilt auch für Deutschland – oder finden Sie im Grundgesetz einen Passus, der besagt, dass eine Komitee im Ausland bestehend aus sieben oder ein paar mehr Leuten die Wirtschafts-, Innen- und Außen-Politik Deutschlands bestimmen soll. Das erklärt aber zu einem gewissen Grad die Politik der Kanzlerin (und früherer Kanzler) – etwa jetzt in der Flüchtlingsfrage nach dem von außen (etwa durch das Komitee) geplanten und inszenierten Bürgerkrieg in Syrien, Libyen und anderswo.

Das Interview erschien damals in politischen Szeneblättern und wurde in das Buch Trilateralism: The Trilateral Commission and Elite Planning for World Management; ed. by Holly Sklar, 1980, South End Press, auf S. 192-3f aufgenommen. Es war damals also bekannt, löste aber keinen Aufschrei aus und schaffte es nicht in die “anerkannten“ Medien – „um die Leser nicht zu verunsichern“, wie sich ein Die Zeit-Redakteur geäußert haben soll. D. h., es wurde wie vieles, das der Bürger nicht wissen soll, sang- und klanglos beerdigt.

Das gilt z.B. auch für die Kritik an der offiziellen Darstellung der Anschläge auf das World Trade Center am 11. 9. 2001 (9/11), der sich gerade wieder jährt. Seit Jahren verlangen Wissenschaftler, die den offiziellen Bericht mit guten Gründen anzweifeln, unabhängige Untersuchungen. Die internationale Vereinigung ReThink911 beruft sich in ihrer Kritik auf 2100 Ingenieure und Architekten. Eine solche Kritik der Autoren um den ehemaligen Physikprofessor Steven Jones an dem im Jahr 2008 veröffentlichten Abschlussbericht der US-Bundesbehörde National Institute of Standards and Technology (NIST) konnte nun zum ersten Mal in einem Mainstream-Medium erscheinen, im Fachmagazin „Europhysics News“, dem Journal der europäischen Physikgesellschaften, zu denen auch die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) gehört. Bislang wurde dergleichen immer als lächerliche „Verschwörungstheorien“ abgetan. Das Hauptargument der Autoren bezieht sich auf die Stabilität des Stahlskeletts angesichts der Wärmeentwicklung eines Kerosin-Brands.

Die Trilaterale Kommission war vor einigen Jahren ein beliebtes Thema angeblicher und sogenannter Verschwörungstheoretiker. Aber auch bei ihnen kam das Thema dann wieder aus der Mode. Zu Recht ?

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Hillary Clinton gerät wegen der Clinton-Stiftung unter Druck: Ein bekannter Wall Street-Analyst hat herausgefunden, dass es massive Ungereimtheiten hinsichtlich der Höhe und Verwendung von Spendengeldern gäbe. Ein erheblicher Teil der Spenden sei der Clinton-Familie als Boni überwiesen worden. Der Verdacht von Schmiergeldzahlungen liegt nahe.

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Die US-Börsen zeigten sich am Freitag nervös: Der einflussreichen Notenbanker Rosengren hatte ziemlich klar erkennen lassen, dass eine Anhebung der Zinsen geboten erscheint. Sie sei Voraussetzung für Vollbeschäftigung.

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In Athen haben sieben Staaten Athen nach Lösungen der Krise und einer neuen Vision für Europa gesucht. Der CDU-Chef im EU-Parlament wittert eine Kungelei mit Kommunisten. Die Spaltung der EU scheint erheblich zu sein. Die EU-Kommission versucht, mit einem Investitionsprogramm den Bruch zu verhindern.

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EU-Finanzminister: Keine Einigung auf Krisen-Fonds

On September 10, 2016, in Endzeit, by admin

Die EU-Finanzminister haben sich am Freitag nicht auf einen Krisen-Fonds für die Euro-Zone einigen können. Somit bleiben die EZB und der ESM die Rettungs-Instanzen, auf die die Finanzminister vertrauen.

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US-General John Abizaid wird Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Er soll die ukrainische Armee an Nato-Standards anpassen. Abizaid war zuvor Centcom-Chef und Vize-Kommandeur bei der Invasion des Irak. Russland dürfte diese Entwicklung mit Missfallen zur Kenntnis nehmen.

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Die Deutschen haben sich mit klarer Mehrheit von Angela Merkels Flüchtlingspolitik abgewendet. Die massive Ablehnung ist vor allem ein politisches Statement, denn die Zahl der nach Deutschland reisenden Flüchtlinge und Migranten ist deutlich zurückgegangen.

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Im Volkswagen-Abgaskandal hat sich ein Ingenieur in den USA schuldig bekannt. Er will mit den Behörden zusammenarbeiten. Es ist unklar, ob der Ingenieur auch andere VW-Mitarbeiter belasten wird.

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Im Streit um eine Öl-Pipeline nahe einem Indianerreservat im US-Bundessstaat North Dakota ist ein Stamm der Sioux vor Gericht unterlegen. Der Gouverneur hat die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt.

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Überhöhte Gebühren: Sammelklage gegen Mastercard

On September 10, 2016, in Endzeit, by admin

In Großbritannien wurde eine Sammelklage gegen die Kreditkartenfirma Mastercard eingereicht. Die Anwälte wollen jene überhöhten Gebühren zurückerstattet sehen, die Mastercard laut EU über Jahre kassiert hat.

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