Bundeskanzlerin Merkel hat erstmals vor den Gefahren der EZB-Politik für die Sparer gewarnt. Ohne Reformen in den Haushalten werde die Wirkung der Geldpolitik verpuffen. Die EZB hat ihre Ankäufe im Sommer leicht gedrosselt.

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Die EU-Kommission lässt sich von der US-Regierung nicht davon abbringen, Apple wegen Steuer-Dumpings mit einer Milliarden-Strafe zu belegen. Ein US-Handelsvertreter sagte, die Entscheidung werden die transatlantischen Handelsbeziehungen negativ belasten.

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Einem Bericht der Citibank zufolge sind die Betriebsrenten großer US-Unternehmen massiv unterfinanziert. Allein die 25 größten Firmen aus dem S&P 500-Index weisen demzufolge ein Defizit von 225 Milliarden Dollar auf. Verantwortlich für die extreme Schieflage sind nicht zuletzt die hohen Ausschüttungen an die Aktionäre, wegen denen kaum mehr Kapital für die Renten der Arbeiter übrig bleibt.

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Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena erwägt offenbar, nachrangige Anleihen ihrer Gläubiger in Aktien umzuwandeln. Davon erhofft sich das Institut eine leichtere Umsetzung der angestrebten Kapitalerhöhung und eine reibungslosere Rettung. Eine offizielle Stellungnahme der Bank steht noch aus.

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Die Türkei reagiert auf die internationalen Bedenken über den Militär-Einsatz in Syrien und stellt einen Abzug der Truppen aus der Kurden-Region nach einer gewissen Zeit in Aussicht. Die US-Armee ruft alle Akteure auf, sich auf den Kampf gegen die Terror-Miliz IS zu konzentrieren.

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Pro-türkische Söldner aus Turkmenen und Kurden-Milizen der YPG rüsten zur Schlacht um die Stadt Manbidsch.

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Die Helaba rechnet mit einer dauerhaften Schwäche des britischen Pfunds. Die Finanzierung der negativen Handelsbilanz werde dadurch erschwert, weshalb der Staat mit höheren Ausgaben gegensteuern muss.

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China baut sein Wirtschaftsmodell um – weg vom Fokus auf die billige Exportindustrie und hin zur Hochtechnologie-Gesellschaft. Die Gründung eines eigenen Triebwerkherstellers soll offenbar nicht nur die Abhängigkeit vom Ausland reduzieren, sondern die Abkehr von Kohle und Stahl beschleunigen.

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Beobachter zufolge sind die Ausschläge beim Ölpreis Folge massiver Spekulationen an den Terminbörsen und in Umlauf gebrachter Gerüchte. Mit Angebot und Nachfrage in der Realwirtschaft hätten die Notierungen kaum zu tun. Der derzeit zu beobachtende Preisanstieg werde aufgrund des globalen Überangebots dauerhaft nicht aufrechtzuerhalten sein.

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Norwegen baut an seiner kurzen Grenze zu Russland einen massiven Stahlzaun, um die Einreise von Flüchtlingen zu verhindern. Offenbar rechnet die Regierung auf unabsehbare Zeit mit einem anhaltenden Migrationsdruck.

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