Der schwule syrische Flüchtling Muhammed Wisam Sankari verlies sein Haus in Aksaray in der Nacht vom 23. Juli, ein Viertel des Istanbuler Stadtteils Fatih. Er wurde tot in Yenikapi am 25. Juli gefunden, dem Hafenviertel von Fatih. Sein Kopf war abgetrennt und sein Körper jenseits jeder Erkennungsmöglichkeit verstümmelt. Wisam, der bereits vorher schon bedroht und von einer Gruppe von Männern entführt und vergewaltigt wurde, versuchte vergeblich als Flüchtling in ein anderes Land zu kommen, da sein Leben in der Türkei in Gefahr war.

Die Kleiderordnung für Frauen in den Gebieten in Syrien, die vom Islamischen Staat (IS) kontrolliert werden, ist sehr strikt. Der IS zwingt alle Frauen nur Schwarz zu tragen und sich komplett zu verschleiern. Es dürfen keine farbigen Gewänder getragen werden oder ein Teil der Haut sichtbar sein. Wer nicht folgt wird bestraft. Die Kontrolle führt die Religionspolizei durch, al-Hisbah genannt, was “Rechenschaft” auf Arabisch heisst. Frauen werden auch verhaftet, wenn sie ihre Wäsche zum trocknen draussen aufhängen. Denn alles was mit Frauen zu tun hat ist verführend für Männer, wie es heisst. Der IS verlangt auch, dass alle Frauen von einer männlichen Person begleitet werden, wenn sie auf die Strasse gehen. Ein Zeuge aus der Stadt Deir Ezzor im Osten von Syrien sagte, als er seiner Frau erlaubte, ihre Schwester ohne männlicher Eskorte zu besuchen, wurde er mit 40 Peitschenhieben und mehreren Tagen Gefängnis bestraft.

Die Islamisierung in der Türkei nimmt immer schlimmere Formen an, durch alltägliche Intoleranz und Gewalt gegenüber Menschen, die sich nicht der Scharia beugen. Besonders seitdem Erdogan die Hetze, Säuberungs- und Verhaftungswelle gegen alle “Feinde” betreibt. Eine Frau, die als Sekretärin für die türkische Tageszeitung Evrensel arbeitet, wurde am 2. August von einer Gruppe angegriffen, die sie beschuldigten, “freizügige Kleidung” zu tragen und “den vereitelten Putsch vom 15. Juli” zu unterstützen. Die Angreifer beschuldigten Hazal Ölmez, die im sechsten Monat schwanger ist, die sogenannte Terrororganisation von Gülen (FETÖ) zu unterstützen, die angeblich hinter dem Putsch stecken soll.

Das Regime in Washington schafft die Monster wie Al-Kaida und ISIS, um sie gegen unliebsame Regierungen einzusetzen. Das ist kein Geheimnis, denn Hillary Clinton hat das als US-Aussenministerin 2010 in einem Interview zugegeben. Siehe meinen Artikel “Hillary Clinton bestätigt, wir finanzierten Bin Laden“. Al-Kaida wurde in den 80-Jahren geschaffen, um die sozialistische Regierung in Afghanistan zu stürzen, die von der Sowjetunion unterstützt wurde. Die afghanischen Mudschaheddin waren sogar Helden, wurden von Präsident Reagan im Weissen Haus empfangen. Siehe: “Als die Terroristen noch Freiheitskämpfer waren“. Nach “getaner Arbeit” hat Washington die Terroristen fallen gelassen und sie wendeten sich dann gegen ihren Schöpfer. Das tun Monster immer. Die ISIS ist nichts anderes als die Al-Kaida in neuer Ausgabe, eine neue Version 2.0 und wurde von der CIA erschaffen, um Gaddafi und Assad zu stürzen. Die neueste Veröffentlichung der E-Mails von Hillary Clinton durch Wikileaks zeigen, sie hat die Lieferung von Waffen an die ISIS genehmigt. Von den 30’000 Mails gibt es alleine 1’700 Mails zu diesem Thema, die das bestätigen.

Der österreichische Kanzler Christian Kern fordert von der EU ein Ende der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Diese passe weder politisch noch wirtschaftlich zu Europa. Er werde das Anliegen im September vor den Europäischen Rat bringen.

Im Juni sind die Aufträge der US-Industrie gegenüber dem Vormonat erneut gesunken. Auch auf Sicht eines Jahres kam es zu einem deutlichen Rückgang – dem zwanzigsten in Folge. Die Daten illustrieren faktisch eine Rezession des produzierenden Gewerbes in den USA.

Die BBC berichtet, dass Russland die USA über einen Giftgas-Angriff von Söldnern in Syrien informiert habe. Nach Informationen der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen hatten islamistische Söldner bereits im vergangenen Jahr Giftgas eingesetzt.

In der Türkei steht die Wiedereinführung der Todesstrafe weder auf der Agenda der Regierung noch auf der Agenda des Parlaments. Das sagte eine außenpolitische Sprecherin der Regierungspartei AKP am Donnerstag in Brüssel.

Der amerikanische Elektroautobauer Tesla meldet den dreizehnten Quartalsverlust in Folge. Der Fehlbetrag stieg im zweiten Quartal um 60 Prozent auf fast 300 Millionen Dollar. Das Unternehmen investiert derzeit Milliarden in den Aufbau einer Batterie-Fabrik. Bei Investoren mehren sich die Zweifel.

Die EU verhängt Strafzölle für Stahlerzeugnisse aus China und Russland. Damit will sie die europäische Stahlindustrie schützen. Diese fordert seit Monaten ein hartes Vorgehen gegen die günstigen Importe aus China.

WordPress Blog