Spaltpilze (13.7.2016)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Spaltpilze ist eine altertümliche Bezeichnung für Bakterien. Diese vermehren sich durch Zellteilung, ein “schwangeres” Bakterium schnürt sich ein und spaltet sich in zwei eigenständige neue Bakterien. Im übertragenen Sinn sind Spaltpilze Personen, die eine Organisation durch Abspaltung einer kleineren Gruppe schwächen. Bevor so ein personifizierter Spaltpilz wirken kann, muß die Organisation eine gewisse Größe haben. Einen kleinen Skatverein in zwei Skatrunden aufzuspalten. lohnt sich für Spaltpilze nicht wirklich.

Das jüngste Beispiel für das Wirken eines Spaltpilzes ist die Meutherei in der AfD-Fraktion des Stuttgarter Landtags. Vor seiner politischen Karriere unterrichtete Herr Prof. Dr. Jörg Meuthen Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. Da die Vornamen “Professor” und “Doktor” noch immer prestigeträchtig sind, sind Träger dieser Vornamen in jeder Partei willkommen, da diese Partei hofft, von eben jenem Prestige zu profitieren. Dummerweise sind sich diese Prestigeträger ihres Wertes durchaus bewußt und handeln entsprechend. Mit viel Glück ist das ein Egomane, der sich überall in den Mittelpunkt stellt, mit weniger Glück wird daraus ein Spaltpilz, der eine eigene Anhängerschaft um sich schart und mit ihr einen eigenen Laden eröffnet.

Eine Parteigründung ist nicht gerade einfach, da es nicht genügt, eine Kleinanzeige aufzugeben. Man muß an Leute kommen und man muß sich mit diesen Leuten einigen. Und dann gibt es noch den Staat… Angenommen, Sie wollen alle Juden aus Deutschland verbannen. Das ist ein durchaus gebräuchliches Vorhaben und wurde in den letzten tausend Jahren vielfach praktiziert. Nur dürfen Sie das nicht ins Parteiprogramm schreiben, da gibt es zuviel Ärger. Da die Juden irgendwo hin sollen, schreiben Sie also in Ihr Parteiprogramm, daß Sie bedingungslos für das Existenzrecht Israels eintreten. Sie haben aber trotzdem ein Problem. Wenn Sie Ihren Parteifreunden Ihre wahre Absicht offenbaren, wird diese ausgeplaudert. Wenn Sie diese Absicht für sich behalten, wird sie womöglich nie umgesetzt, wenn Sie aus Altersschwäche den Parteivorsitz abgeben müssen, bevor Sie an die Macht gelangt sind.

Nun haben aber nicht nur Sie geheime Ziele, die Sie irgendwie verschleiern, sondern auch viele Ihrer neu geworbenen Parteifreunde. Solange die gesamte Partei in das Nebenzimmer einer Eckkneipe paßt, bleiben Sie unter dem Radar. Ab einer gewissen Größe werden Sie jedoch attraktiv für Leute mit einem gewissen Auftrag. Das bekannteste Beispiel war eine kleine, gerade gegründete Vereinigung namens Deutsche Arbeiter Partei. Diese wurde staatlicherseits beobachtet, dazu wurde ein Sonderoffizier namens Adolf Hitler abgestellt. Dieser hat die Parteiführung übernommen und sie in National-Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei umbenannt. Dieser Partei floß bald darauf sehr viel Geld aus verschiedensten Quellen zu, weshalb die Geschichte ein wenig zwielichtig wurde…

Eine etablierte Partei mit einer strukturierten Hierarchie ist gegen Infiltration weitgehend resistent. Ein umtriebiger junger Mann läuft sich entweder in den Parteigremien tot oder er kommt tatsächlich nach oben. Adolf Hitler hatte zweifellos Talente. Wenn wir einen neuen Adolf Hitler in eine scheintote Partei wie die heutige SPD einbringen, läuft er trotz brillanter Ideen und mitreißendem Rednertalent erst mal gegen nasse Säcke. Da gibt es Leute, die sind schon zwanzig oder gar fünfzig Jahre in der Partei und beherrschen die drei Fundamentalsätze: Das haben wir noch nie so gemacht – das haben wir schon immer so gemacht – da könnte ja jeder kommen.

Der Weg nach oben führt über die Ochsentour, selbst wenn sich da Förderer einschalten. Es gibt immer jemanden, der meint, er habe ältere Rechte, und sei als Dankeschön für 30 Jahre Parteiarbeit nun endlich an der Reihe. Die Herrschaften da oben begrüßen bereitwillig Zuarbeiter, werden aber zu erklärten Parteifeinden, wenn der Zuarbeiter sich anschickt, Nachfolger werden zu wollen.

In einer neuen Partei gibt es die Herrschaften mit den älteren Rechten nicht. Obwohl, ein paar gibt es schon. Altgediente, die in der CDU nichts geworden sind, glauben, daß sie ein Anrecht darauf hätten, in der neuen Partei ganz oben mitzuspielen, vor allem dort, wo es jene Pöstchen gibt, die ihnen in der CDU verwehrt geblieben sind. Diese Egomanen können eine neue Partei kurz nach der Gründung ruinieren, weil sie zunächst alles an sich ziehen und dann schleifen lassen, wenn sie nicht wie erhofft vorankommen.

In der Weimarer Republik gab es viele Parteien, nicht nur auf den Wahlzetteln, sondern auch im Reichstag. Für 60.000 errungene Stimmen – reichsweit – entsandte eine Partei einen Abgeordneten in den Reichstag. Die Zahl der Abgeordneten hing dabei von der Wahlbeteiligung ab, anders als im heutigen Bundestag. Bei der NSDAP ist bemerkenswert, daß es in der Durststrecke zwischen 1923 und 1932 keine größeren Querelen gegeben hat, keine Abspaltungen, keine Meutherei. Die innerparteiliche Säuberung erfolgte erst 1934 mit dem “Röhm-Putsch”, dann allerdings gewaltsam.

In BRD-Zeiten wurde nur eine einzige Partei in Ruhe gelassen, bzw. ähnlich der NSDAP von einflußreichen Kreisen gefördert: die Grüninnen. Da existieren zwar mit den “Fundis” und den “Realos” zwei Flügel, doch eine wirkliche innerparteiliche Opposition hat es nicht gegeben – oder sie wurde durch den “Selbstmord” des Ex-Generals Bastian und der Petra Kelly erfolgreich verhindert. Die angeblich so pazifistischen Grüninnen hatten auch keinerlei Problem, dem ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr gegen Ex-Jugoslawien zuzustimmen.

Anderen neuen Parteien wurde diese öffentliche Duldung nicht gewährt. Ob als Partei oder Kaninchenzüchter – wenn ich etwas erreichen will, brauche ich Einigkeit. Und ich muß verhindern, daß in der Öffentlichkeit ein ungünstiges Licht auf meine Vereinigung fällt. Wenn mein Parteivize ausplaudert, daß ich das Existenzrecht Israels nur deshalb unterstütze, um später alle Juden dorthin zu jagen, schädigt er die Partei massiv. Die Propagandamedien versuchen, solche Äußerungen zu provozieren. Erinnern Sie sich noch an den AfD-Vize Gauland, der den Fußballer Jerome Boateng nicht zum Nachbarn haben wollte? Das wurde zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit hochstilisiert!

Sie können eine Partei mit Ihrem Freundeskreis gründen, mit Leuten, die Sie seit Jahrzehnten kennen. Doch diese “Stammtisch-Partei” benötigt mehr Leute, weshalb Personen eintreten, die Sie nicht mehr kennen. Die NPD hatte ein massives Problem mit V-Leuten, die gezielt in die Partei geschleust worden sind. Und genau dieses Problem werden Sie mit Ihrer Partei ebenfalls bekommen. Ausgerechnet jene Neumitglieder, die so richtig für die Partei rackern, sind grundsätzlich verdächtig. Ja, ich weiß, ausgerechnet jene Neumitglieder, die Sie dringend brauchen.

Denken Sie an die DAP und Adolf Hitler – er hat die Partei übernommen, sie schließlich zur Spitze gebracht. Genau das soll heutzutage verhindert werden. Die Wahrheitsmedien heften jeder Partei bereitwillig die Etiketten “rechts” und “Nazi” an, vermutlich sogar dann, wenn sich die Partei direkt auf das Kommunistische Manifest beruft und Karl Marx als Ehrenmitglied führt.

Die Regeln für eine Partei sind ganz einfach: Diskutiert wird intern, hinter verschlossenen Türen, nach außen wird eine geschlossene Meinung vertreten. Da gilt das Prinzip “Maul halten”. Wobei die Journaille natürlich ihre eigenen, unsauberen Tricks hat. Das Gauland-Interview war kein Interview, sondern ein Gespräch, von dem nichts nach außen dringen sollte. Die Journalisten haben also betrogen. Und sie haben ein scheinbar harmloses Thema eingeführt, um eine verfängliche Äußerung hervorzulocken.

Damit stellt sich die Frage, wie naiv ein Herr Gauland wohl sein mag. Er ist unerfahren und vertrauensselig. Mich hat ein Unternehmensberater auch einmal in eine solche Falle gelockt. Ein erfahrener Politiker sagt erstens nichts und zweitens würde sich kein Journalist trauen, unautorisierte Interview-Teile zu veröffentlichen. Bei den Etablierten legen die Lohnschreiberlinge erst einmal alles vor, ob es für die Veröffentlichung genehm ist. Warum? Weil ein Gabriel, Özdemir, Seehofer oder Schäuble auch morgen noch an der Macht sein werden. Ein Gauland hingegen kann diskreditiert werden, weil ihm heute die Macht fehlt, den Pressehuren zu schaden.

Die Falle besteht in der persönlichen Eitelkeit. Wenn eine große Zeitung mich anruft, um mit mir ein Interview zu veranstalten, fühle ich mich geehrt und wichtig genommen. Endlich wird mein Einsatz für die Partei anerkannt, endlich kann ich meine Ideen auf breiter Basis vorstellen! Allerdings haben die Wahrheitsmedien nicht das geringste Interesse daran, objektive Wahrheiten zu verbreiten; sie wollen aufstrebenden Parteien schaden, sie ins Lächerliche ziehen, ihnen braune Etiketten anhängen. Ein Parteiangehöriger, zwei Journalisten, also nur Ankläger, keine Zeugen bei der Vernehmung, das ist die ideale Ausgangsbasis für die Pressehuren. Das Opfer kommt nicht zum Nachdenken, wird mit Fragen bombardiert, womöglich sogar umschmeichelt, und wenn es dann in der Zeitung steht, bleibt ein Scherbenhaufen für die Partei. Die auf der Gegenseite haben zwanzig Jahre Erfahrung, Sie hingegen überhaupt keine. Und zudem entscheiden DIE, was sie in welchem Zusammenhang gegen Sie verwenden.

Die meisten Spaltpilze handeln mit besten Absichten. Sie werden hinters Licht geführt und brutal ausgenutzt. Wer davon ausgeht, sich nicht mit Journalisten, sondern mit Auftragsmördern zu treffen, liegt zweifelsfrei richtig.

Neben den Naiven gibt es die Professionellen, die gezielt in die Partei geschleust werden, um die Partei von innen zu zerstören. Einen Verräter in der Partei anzuwerben, ist unsicher, womöglich trifft man auf einen Starrkopf, der gegen die Magie des Geldkoffers immun ist. Da ist es wesentlich einfacher, den Verräter zu kaufen, bevor er in die Partei eintritt. Ich weiß nicht, ob es Menschen gibt, die tatsächlich unbestechlich sind. Ich traue mir in dieser Beziehung nicht einmal selbst. Ich weiß jedoch, daß sich viele Menschen sehr billig verkaufen. Sollte ein Herr Meuthen plötzlich Rektor an seiner Hochschule werden, so ist das ein klarer Hinweis, was sein Preis gewesen ist.

Die Gegenseite hat zudem fast unbegrenzte Mittel. Wenn Ihre Frau an Krebs erkrankt ist und die Chance geboten bekommt, an einer Studie teilzunehmen, mit einem neuen Medikament, das frühestens in fünf Jahren auf den Markt kommt… Wenn Ihr Sohn keine drei Jahre warten muß, um einen Studienplatz in Medizin zu bekommen… Wenn die Steuerfahndung bei Ihrem Vater etwas gefunden hat… Denken Sie nicht nur an gebündelte Scheine, die über den Tisch wandern. Die sicherste Bestechung führt das Opfer in dauerhafte Abhängigkeit.

Es gibt in sehr vielen Leben dunkle Punkte, und wenn sie nicht vorhanden sind, läßt man sie neue entstehen. “Richter Gnadenlos” Schill wurde darin ebenso verstrickt wie PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann. Facebook ist der Versuch, das, was in den so brillant und hellseherisch gefälschten Protokollen der Weisen von Zion über die Beherrschung der Presse geschildert wird, auf das Internet auszudehnen: Eine große, zufällig von einem Juden gegründete und geleitete Firma, die mit dem Segen des antideutschen Justizministers Heiko “Ehrenburg” Maas versucht, den freien Meinungsaustausch zu zensieren.

Die AfD selbst war das Projekt eines anderen Wirtschafts-Professors, des redegewandten Herrn Bernd Lucke. Sie begann als Sammelbecken derjenigen, die in der CDU nichts geworden waren. Lucke hätte sich 2013 Merkel bereitwillig als Mehrheitsbeschaffer angedient, wenn er es in den Bundestag geschafft hätte. Das Projekt ist ihm jedoch aus dem Ruder gelaufen, weil die Zeit für eine Alternative zu den Sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands reif ist. Folglich betätigte er sich als Spaltpilz, der versucht hat, die eigene Partei abzuschießen. Diesbezüglich hat er versagt, nach seinem Abgang erlebte die Partei einen gewaltigen Schub. Luckes Neugründung, die zeitweise “Alfa” (der Name wurde ihm mittlerweile untersagt), wurde weitgehend totgeschwiegen.

Angenommen, meine Partei, die mit dem Existenzrecht Israels, würde 70% erringen, Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat. Glauben Sie wirklich, ich könnte die Juden aus Deutschland verbannen? Natürlich nicht, dafür sorgen schon meine Parteifreunde. Das Eintreten für das Existenzrecht Israels hingegen könnte ich als Verfassungsziel festschreiben lassen, da gäbe es keinerlei Widerspruch. Das bleibt also ein Gedankenspiel.

Was wäre, wenn eine Partei mit “vernünftigen” Ansichten, beispielsweise die AfD, jene 70% erreichen würde? Da tritt etwas auf, was gerne als “normative Kraft des Faktischen” bezeichnet wird: Es geht nicht, weil jeder will, daß es nicht geht. Die internationalen Verträge binden Deutschland. NATO, EUdSSR, Euro – nichts wäre mal eben so locker aufzulesen. Ausländer raus? Geht nur mit Gewalt, und dann dürfte sich jemand daran erinnern, daß der Zweite Weltkrieg nur mit einem Waffenstillstand unterbrochen wurde, daß kein Friedensvertrag existiert. Die Bundeswehr kann uns nicht schützen.

Jenseits dieser 70%-Utopie sieht die Sache so aus: Eine evolutionäre Lösung der deutschen Probleme ist nicht möglich. Keine Regierung käme gegen den Beamtenfilz an, der gegen sie arbeiten wird. Viel zu viele Leute haben sich mit der totalen Merkel-Republik abgefunden. Nur ein Zusammenbruch würde den Lauf der Dinge ändern, und auf diesen Zusammenbruch treiben wir unaufhaltsam zu. Die Spaltpilze, seien es Egomanen, Naivlinge oder trojanische Pferde, mögen die kleinen Parteien ruinieren, doch die kleinen Parteien hätten keinerlei Chance, wirkliche Änderungen zu bewirken.

Wir haben das an der NPD gesehen, die in den Parlamenten gegen eine massive Mauer der Sozialistischen Einheitsparteien nicht angekommen ist. Die NPD hat gelegentlich Anträge eingebracht, die wortwörtlich bei der CDU abgeschrieben waren. Diese Anträge wurden alle abgeschmettert, mit den geschlossen abgegebenen Stimmen der CDU.

Ja, wir können uns aufregen, über Meuthereien und sonstige Spielchen. Mehr als aufregen geht jedoch nicht, das Meinungskartell aus Wahrheitsmedien und Dummschafen sorgt dafür, daß sich nichts ändert, bis zu dem Zeitpunkt, an dem es zu spät ist und sich alles ändern muß. Da hilft leider nur Geduld – und die Gewißheit, daß die Dummschafe zur Schlachtbank geführt werden.

© Michael Winkler

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