Heute kein Pranger (6.7.2016)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

15:40 Uhr und ich habe immer noch keine Idee, was ich heute schreiben soll. Die Themen in meiner Notizdatei habe ich abgearbeitet, da steht nur noch altes, überholtes Zeugs. Wie wäre es mit dem alternativen Ersten Weltkrieg? Überschrift “Frieden”, die erste Armee nach Deutsch-Südwest verlagern, von dort aus Südafrika und Rhodesien erobern, die Armee Mackensen mit der Unterstützung der österreichisch-ungarischen Flotte an den Suezkanal vorrücken lassen… Aber nein, den Titel “Frieden” hatte ich schon verwendet, und ich hatte angekündigt, daß jener Artikel der letzte über den alternativen Ersten Weltkrieg sei.

Ausländer, deutsche Politiker, die Demokratie an sich, Wirtschaft, Geldwesen, das Jenseits… In knapp 600 Artikeln ist alles abgegrast, da bleibt nichts mehr anzuprangern oder zu erklären übrig. Da bleibt nur noch die Tradition, seit Oktober 2004 praktisch jede Woche einen Text geschrieben zu haben, und zugleich die Verlockung, es diesmal zu lassen. Vielleicht der Brexit? Aber was darüber zu diesem Zeitpunkt zu sagen ist, habe ich in den Tageskommentaren abgehandelt. Natürlich könnte ich auf Brüssel schimpfen, auf diese eingebildeten Selbstdarsteller, die nichts, aber auch gar nichts zustande gebracht haben. Aber tue ich das nicht schon oft genug?

Genau genommen ist es für diese Schmalspur-Ganoven viel zuviel Ehre, so berücksichtigt zu werden. Der Hetzbericht im Propaganda-Bezahlfernsehen, daß ein Drittel der Deutschen bereits der Ansicht ist, daß dieses Land mit Fremden überlaufen sei, gibt auch nicht viel her. Haßprediger, die gegen das eigene Volk hetzen, gegen jene, deren Zwangsgebühren ihr Leben finanzieren, kennen wir bereits zur Genüge.

Ich gebe zu, ich beneide Nigel Farage um seine Aussage: “Ich habe mein Ziel erreicht, ich will jetzt mein Leben zurück.” Nur, welches Ziel habe ich überhaupt? Merkel an der nächsten Straßenlaterne baumelnd? Gauck öffentlich gevierteilt? Kohl auf dem Schafott? Einzuwenden hätte ich dagegen nichts, aber als mein Lebensziel sehe ich das nicht. Ein Auferstehen des Reiches von 1871, einen neuen Kaiser in Deutschland, ja, das wäre schon eher ein Ziel, das ich als solches ansehen könnte. Doch das wäre kein Ziel, sondern ein Start, der Anbeginn eines neuen Werkes ungeheuren Ausmaßes. Ich würde nicht mein Leben zurückbekommen, sondern neue, gewaltige Aufgaben. Und ich bezweifle, daß ich dafür die Kraft habe.

Die meisten Menschen ahnen allenfalls vage, daß sie auf der Erde sind, um eine Aufgabe zu erfüllen. Gott hat sie nicht hierhergeschickt, auch kein sonstiges höheres Wesen, sondern sie selbst haben sich diese Aufgabe gestellt. Das ist zumindest bei entwickelten Seelen so, bei Seelen, die ihr erstes menschliches Leben absolvieren, ist das ein wenig anders. Deren Aufgabe ist schlicht, die menschliche Existenz kennenzulernen, da bestimmt der Zufall, ob sie bereits erste Lektionen mitnehmen. Doch schon beim zweiten Leben hat sich die inkarnierende Seele ein Ziel gesetzt, eine Aufgabe zu erfüllen ausgesucht. Wenn die Seele diese Aufgabe bearbeitet hat, bekommt sie “ihr Leben” zurück, indem sie stirbt und die menschliche Hülle abwirft.

Ich gebe zu, dieses Leben hätte ich gerne zurück, denn das hieße, daß ich meine Aufgabe erledigt habe. Ich bin mir sicher, daß Nigel Farage nicht das gemeint hat, was ich mit diesem Satz verbinde, doch dieser Satz ist unglaublich genial, wenn man ihn aus der spirituellen Dimension betrachtet. Ein geistloser deutscher Journalist der Wahrheitsmedien wird das wohl nie begreifen.

Die jungen, unerfahrenen Seelen, die ihr erstes Menschenleben absolvieren, erscheinen uns vertiert, trieb- und instinktgesteuert. Auf der unbewußten Ebene ahnen sie ihre Unterlegenheit, versuchen, im Äußeren das zu erreichen, was ein seelisches Ziel wäre. Das “bessere Leben in Europa”, mit eigenem Haus, teurem Auto und gut bezahlter Arbeit, ist eine zweifache Chimäre. Zum einen reichen ihre geistigen Fähigkeiten nicht aus, dies aus eigener Kraft zu erlangen, zum anderen würde der materielle Erfolg sie nicht wirklich voranschreiten lassen. Die alte Methode, sie als Diener und Sklaven an die menschliche Existenz heranzuführen, war erfolgreicher gewesen.

Die “Gutmenschen” haben die ersten Leben gemeistert, aber noch lange nicht verstanden. Sie propagieren die Gleichheit der Menschen, doch auch das ist eine Folge des unbewußten Unterlegenheitsgefühls. Die Menschen sind eben nicht gleich, jeder hat seine eigenen Talente und seine eigene Vorgeschichte. Es ist sinnlos, Kakteen auf einer Feuchtwiese anzupflanzen, dort wachsen nun mal Sumpfdotterblumen. Ein Krokus hat einen anderen Lebensrhythmus als eine Herbstzeitlose, und eine Tulpe blüht nicht in einer Salzwüste.

In einem naturbelassenen Wald wächst eine Buche genau dort, wo der Boden am besten für eine Buche geeignet ist, denn sonst stünde dort eine Eiche, eine Tanne oder Fichte. Die Buche gedeiht dort prächtig und ist gesund; eine Fichte würde dort auch wachsen, aber nicht das entfalten, was sie an einem guten Fichtenstandort werden würde. Das ist bei Menschen nicht anders, selbst bei guten Ansiedlungserfolgen. Die Hugenotten in Preußen sind keine Franzosen geblieben, und die Siebenbürger Sachsen haben in Siebenbürgen kein neues Sachsen geschaffen, so wenig wie die Banater Schwaben ein neues Schwaben im Banat. Sie haben sich angepaßt, sich verändert.

Ich kann eine Tulpe mit beträchtlichem Aufwand in der Salzwüste ansiedeln, ihr ein Gewächshaus hinstellen und die widrigen Umweltbedingungen von ihr fernhalten. Doch ohne ständigen Aufwand wird die Tulpe dort nicht überleben. Wer als Türke nach Deutschland kommt, muß sich entweder anpassen oder das Opfer bringen, ein Fremdkörper zu bleiben. Diese simple Erkenntnis erschließt sich so vielen Deutschen nicht, und die Wahrheitsmedien halten diese Erkenntnis bewußt zurück.

Fremdkörper werden abgestoßen, vom Immunsystem zerstört. Wer mit einem Spenderorgan lebt, muß fortwährend Mittel einnehmen, die das eigene Immunsystem davon abhalten, dieses Organ abzustoßen. Die Immunsuppressoren werden dem deutschen Volkskörper heute von den Verdummungsmedien und der Justiz verabreicht. Doch dies geht nur auf Zeit, denn anders als Spenderorgane schaden diese Fremdkörper den Deutschen, indem sie Kosten verursachen und gute Behandlung mit Kriminalität vergelten. Wenn die Immunreaktion tatsächlich einsetzt, werden die Asylbetrüger nur noch eine Richtung kennen: nach Hause! So schnell wie möglich, denn sie sind dort nicht verfolgt, sie haben nur ein besseres, angenehmeres, arbeitsfreies Leben gesucht.

Finanziell war dieser Versuch ein Desaster, doch es kommt im Dasein nicht auf das Materielle an, sondern auf die spirituellen Lektionen, die uns das Materielle vermittelt. Das Fehlverhalten hat ihre Entwicklung vorangebracht. Und uns? Auch wir haben dazugelernt, vor allem die jüngeren, die gescheiterten Gutmenschenseelen.

Im Garten von Gethsemane gibt es die Szene, in der Jesus inständig darum bittet, daß “der Kelch” an ihm vorrübergehen möge. Sie endet damit, daß er sagt: “Nicht mein Wille, sondern DEIN Wille geschehe, oh Herr.” Ich persönlich habe nichts dagegen einzuwenden, aus dem Spiel genommen zu werden, als Zeichen dafür, meine Pflicht erfüllt zu haben. Mein Leben wird ohnehin enden, und mit ihm die ganzen Mühen und Plagen auf Erden. Ich habe keine Lust, den Leuten die Welt wieder aufzubauen, die daran schuld sind, daß sie in Trümmer gefallen ist. Doch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch lebe, ist es meine Pflicht, eben dies zu tun.

Das Preußentum, mit dem Satz, daß der König der erste Diener des Staates sei, hat diese Pflichtauffassung verinnerlicht. Die Volldemokraten, der Dienstwagenadel, hat sich über dieses Pflichtgefühl hinweggesetzt, sie haben den Staat für ihre eigenen Zwecke ausgenutzt. Sie haben sich willfährige Diener geschaffen, um das Volk auf ihre Seite zu ziehen. Sie sind damit Versucher, Wirkmächte jener Kraft, die “Teufel”, “Satan” und “Luzifer” genannt wird. Diese Kraft bietet eine Abkürzung, doch nur demjenigen, der dieser Versuchung widersteht. Wer strauchelt, wer vom rechten Weg abweicht, geht als Versager unter, hat statt der Abkürzung einen Umweg genommen.

Die Verlockung ist ein schmaler Grat, und die sieben Todsünden der Kirche sind Ablenkungen auf dem Weg. Diese Versuchungen verführen die Menschen, statt das Ziel und ihre Aufgabe zu verfolgen, innezuhalten und zu trödeln. Wenn wir die jüdischen Heldensagen, das völlig überflüssige Alte Testament weglassen, und außerdem das paulinische Gift aus dem Neuen Testament entfernen, bleibt ein kurzes Buch voller Weisheiten und Wahrheiten übrig. Selbst die Kirche hat nicht nur Unsinn und Machterhalt gelehrt, wer mit kritischer Distanz liest, findet weitere Perlen der Weisheit bei den alten Denkern.

Was übrig bleibt, hat mehr Ähnlichkeiten mit dem Buddhismus als mit dem Judentum. Das zentrale Dogma der Kirchenlehre, daß wir alle mit einer Erbsünde belastet seien und deshalb ein uns alle liebender Gott seinen eigenen Sohn am Kreuz hat zu Tode foltern lassen, ist eine zweifache Allegorie. Zum einen stammt dies aus dem Sonnenkult, wonach bei der Wintersonnenwende die Sonne “stirbt”, drei Tage reglos am Kreuz des Südens (Sternzeichen) verharrt und dann wieder aufersteht. Zum anderen ist es eine Beschreibung des menschlichen Lebens, das schließlich enden wird, wenn wir die irdischen Qualen abwerfen, um gereinigt zu einem neuen Dasein aufzuerstehen.

Der Kult der Menschenfresserei, wo “der Leib Christi” und “das Blut Christi” verspeist und getrunken wird, ist der Versuch einer weltlichen Machtkirche, die Menschen emotional von sich abhängig werden zu lassen. Jeder Mensch hat eine direkte Verbindung zu Gott, da paßt kein Priester dazwischen. Die verkommene Kirche, die den Dialog mit dem Islam sucht und die Juden als “ältere Brüder” bezeichnet, hat ihre Verantwortung für das einst christliche Abendland aufgegeben. Astrologisch ist das eindeutig, das Fische-Zeitalter mit den verborgenen Geheimlehren und den Graden der Einweihung (Schaf, Priester, Bischof) ist zu Ende gegangen. Das Zeitalter des Wassermanns, des freien, forschenden Geistes ist angebrochen. Wir erleben die Geburtswehen.

Der Islam mag zwar im Fische-Zeitalter entstanden sein, doch er ist ein direkter Abkömmling des Judentums, nicht moderner, sondern in die fernere Vergangenheit gerichtet, dem kriegerischen Widder-Zeitalter entsprungen. Der Gedanke des dauernden Krieges gegen die Ungläubigen ist dem Judentum ebenso vertraut wie dem Islam. Bezeichnen sich die einen als die Auserwählten Gottes, so sehen sich die anderen als die Krieger Gottes. Die Ungläubigen sind als Goyim den Juden als Sklaven versprochen und den Moslems als Kriegsgegner beschrieben, die es zu unterwerfen gilt.

Jetzt ist doch ein Pranger entstanden, ohne rechtes Thema, bei dem ich meine Gedanken spazieren geschickt habe. Es steht nichts Neues darin, es sind nur alte Gedanken, neu und hoffentlich verständlicher formuliert. Jedenfalls habe ich die Tradition durchgehalten und meine selbst gewählte Aufgabe wieder einmal erfüllt.

© Michael Winkler

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Nigel Farage hat seinen Rücktritt als Parteichef der Ukip erklärt. Die Gründe die er nannte, er hätte seine politischen Ambitionen erreicht, nach der erfolgreichen Kampagne für einen Brexit, und es wäre jetzt Zeit eine Ruhepause einzulegen. Bei einer Pressekonferenz am vergangene Montag im Westminster sagte er: “Während des Referendum sagte ich, ich will mein Land zurück … jetzt will ich mein Leben zurück.” Der charismatische Politiker, dessen Rücktritt die politische Landschaft in England schockiert hat, hat gegenüber seinen Freunden die wachsende Sorge über eine Reihe von Todesdrohungen gegen ihn und seine Familie durch linke Schläger geäussert. Er sagte, die Belastung seiner Ehe und für seine Familie wäre als Chef der Anti-Brüssel-Partei zu gross geworden. Ausserdem hätte die damalige Aufgabe eines erfolgreichen Geschäftsbetriebs für eine unterbezahlte politische Karriere seine finanzielle Situation erheblich verschlechtert. Er meint, 16 Jahre Politik für England sind genug und andere sollen jetzt das Schiff aus der EU steuern. Sofort sind die schlechten Verlierer, Landesverräter und EU-Arschkriecher aus ihren Löchern gekrochen und haben Farage beschuldigt, er würde “das sinkende Schiff verlassen“. Unter anderem auch der deutsch-österreichische Sauspieler Christoph Walz, der Farage eine “Oberratte” bezeichnete.

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Es ist unglaublich, wie die Befürworter eine Masseneinwanderung bereit sind zu lügen und die Tatsachen zu verdrehen, nur um ihre “Lieblinge” zu schützen. Das hat Selin Gören getan, Bundessprecherin der Linksjugend “Solid”, des Jugendverbandes der Partei Die Linke, die von drei Migranten aus dem arabischen Raum vergewaltigt wurde, aber behauptet hat, es waren Deutsche. Das ist eindeutig umgekehrter Rassismus, wenn man Deutsche beschuldigt etwas getan zu haben, was nicht passierte, nur um die wirklichen Täter aus dem Ausland aus politischen Gründen nicht zu nennen. Es zeigt, wie abartig und verquert die Migrantenversteher ihre “politische Korrektheit” umsetzen. Sie sehen ihre Nächsten, ihre Familien, Nachbarn und Mitbürger, als die Bösen an, und nicht die ausländischen “Schutzsuchenden”, die das Gastrecht mit Füssen treten und sie vergewaltigt haben.

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Für Bundeskanzlerin Merkel könnte es schon bald eine empfindliche Niederlage in Italien geben: Premier Renzi will sich trotz der Warnungen aus Berlin die italienischen Banken mit Steuergeldern retten. Die Banken-Krise in Italien kann zur existentiellen Gefahr für die Euro-Zone werden.

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Der Selbstmord eines Top-Bankers der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) irritiert die Italiener auch noch vier Jahre später. Nun soll der Leichnam exhumiert werden. Viele Details ergeben keine Erklärung. Die MPS steht erneut vor dem Kollaps. Dies könnte weitreichende Folgen für die europäische Banken-Welt haben.

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Die EU verliert Terrain in einem ihrer wichtigsten Einsatzgebiete: Entgegen allen Forderungen, die Steuern in der EU zu vereinheitlichen, wollen Frankreich und Großbritannien die Steuern für internationale Konzerne senken. Die Debatte zeigt, dass viele EU-Prinzipien nach dem Brexit-Referendum für obsolet gehalten werden.

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Polen macht vor dem Nato-Gipfel Stimmung gegen Russland, die Warschau als Aggressor sieht. Die Regierung handelt offenkundig in Abstimmung mit den USA. Washington baut Polen militärisch und wirtschaftlich auf. Die Taktik wird zum Problem für Deutschland.

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Die Privatbank Lampe sieht die Zentralbanken als Gefangene der hoch verschuldeten Staaten. Die Ausweitung der ultra-expansiven Geldpolitik ist die Lebensader für die Regierungen. Steigen die Zinsen, könnten viele Staaten ihre Schulden nicht mehr bedienen.

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Russland hat ein wichtiges Depot von TOW-Panzerabwehrraketen der Islamisten-Söldner in Aleppo zerstört. Der russische Angriff erfolgte durch den Abschuss einer Cruise Missile von einem russischen Schiff im Mittelmeer.

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Ungarn will Flüchtlinge und Migranten ohne Verfahren auf serbisches Staatsgebiet deportieren. Der Grund: Bisher wurden illegal Eingewanderte vor Gericht gestellt. Doch schon nach kurzer Zeit kamen sie frei und tauchten unter – oder setzen sich weiter in die EU ab.

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