Selbstverwirklichung (4.5.2016)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Mit diesem Wort verbrämen Frauen, die sich der Bedeutungslosigkeit ihres Daseins bewußt werden, ihren plötzlichen Trieb zu schlechter Töpferei und Batik, die bei allen Verwandten gefürchtete Geschenke produziert. Bei Männern verläuft die “Midlife-Crisis” zumeist weniger spektakulär, aber genauso triebhaft. Das Wort besagt, daß ich mein Selbst verwirkliche, es also in die Wirklichkeit treten lasse. Ist das nötig? Für die Ameise, auf die ich drauftrete, beabsichtigt oder nicht, bin ich jedenfalls überwältigend wirklich.

Was also ist dieses “Selbst”, das sich da “verwirklichen”, also in die Öffentlichkeit treten soll? Für jemand, der im täglichen Existenzkampf steht, also für sein tägliches Brot arbeiten muß, ist diese “Selbstverwirklichung” nicht durchführbar. Das Alltagsleben läßt diese Person nicht aussteigen, nicht alles hinwerfen. Es ist viel leichter, sich versorgungsträchtig scheiden zu lassen und dann dem neuen Hobby anzuhängen. Ein jüngerer Geliebter als “Lehrmeister” und allzeit wohlwollender Kritiker fördert diese Selbstverwirklichung ungemein.

Jenseits dessen leben wir alle in einer Wirklichkeit, einem System, das auf uns einwirkt, so wie wir auf alles einwirken, das uns umgibt. Das merken Sie ganz schnell, wenn die Ampel auf Grün schaltet und Sie beim Anfahren den Motor abwürgen. Die hinter Ihnen müssen alle warten, und der eine oder andere zeigt, daß sein Auto eine Hupe eingebaut hat. Das Netz der Nah- und Fernwirkungen läßt sich nicht überschauen. Ein freundliches Nicken jetzt kann eine halbe Stunde später einen Unfall verhindern. Der Schmetterling, dessen Flügelschlag auf einem anderen Kontinent einen Sturm auslöst, ist mittlerweile Allgemeingut geworden.

Das Wichtigste, um sich selbst verwirklichen zu können, ist ein Selbst zu haben. Wobei Sie natürlich rein prinzipiell ein Selbst haben, da Sie ja Lieschen oder Volker Müller sind. Aber wer ist diese Frau oder dieser Herr Müller wirklich? Eine bloße Person oder eine richtige Persönlichkeit? Was unterscheidet Sie, Gamma-6413, von Ihrem Arbeitskollegen, Gamma-6417? Leben Sie, Gamma-6413, Eigenbezeichnung Lieschen Müller, oder funktionieren Sie nur?

spiegel_spuelgellogoEs ist möglich, sich in diesem menschlichen Leben einfach treiben zu lassen. Der Wecker treibt Sie aus dem Bett, das immer gleiche Frühstück treibt Sie aus dem Haus, zur Arbeit. Dort treiben Sie die Vorgaben der Firmenleitung an, schwemmen Sie mittags in die Kantine und zurück. Am Abend treiben Sie nach Hause, legen vor dem Fernseher an, bis das dritte Bier Sie müde genug gemacht hat, um Sie ins Bett zu treiben. Dann sind Sie Treibgut, und Ihr Selbst entscheidet höchstens, ob Sie Bratfisch mit Kartoffeln oder Kartoffelpuffer mit Apfelmus zu Mittag essen.

Ein Leben als Treibgut hat seine Vorteile, da Sie nichts selbst entscheiden müssen und nirgendwo anecken. Ganz davon abgesehen, wenn ein Regiment marschiert, kommt auch jeder Einzelne in diesem Regiment Schritt für Schritt weiter. Damit ist für Ihr Fortkommen gesorgt, und Sie können ja immer noch durch den saubersten Schuhputz im ganzen Regiment auffallen.

Träumen Sie vom Aussteigen? Die Uniform in Tarnfarben ablegen, weiße, wallende Gewänder anziehen? Haare und Bart wachsen lassen, um wie ein biblischer Prophet auszusehen? Irgendwo dort leben, wo den ganzen Tag die Sonne scheint und das ganze Jahr über schmackhafte Früchte reifen? Mit einem “bißchen” Glück schaut die Lottofee vorbei… Oder Sie halten sich an Udo Jürgens: Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an!

Leider hält sich die Lottozentrale nur selten an den von Ihnen eingereichten Ziehungsvorschlag, und bis Sie 66 werden, vergeht noch einige Zeit. Außerdem hat Udo Jürgens nichts von Rheuma, Arthritis, wackelnden Zähnen und Blei in den Gliedern gesagt, die einem das Alter doch beschwerlicher erscheinen lassen. Und nichts davon, daß die Rente geringer ausfällt als erhofft.

Aber selbst, wenn Sie sich bester Gesundheit erfreuen und im Geld schwimmen, wenn am nächsten Ersten der Ruhestand beginnt, warum wollen Sie bis dahin mit dem Leben warten? Jeder Tag, den Sie nur dahintreiben, ist ein Tag, der für Ihr Selbst verloren ist. Je mehr Sie mit der Masse gehen, desto schwerer werden Ihnen andere, neue Lebenspfade fallen. Sie wachen um 6:03 Uhr auf, schauen auf den Wecker und ärgern sich, warum das Drecksding nicht geklingelt hat – ehe Ihnen einfällt, daß Sie gar nicht zur Arbeit müssen. Aber keine Sorge, schon übermorgen schaffen Sie es, bis 6:04 Uhr durchzuschlafen…

Müssen Sie wirklich aussteigen, um sich selbst zu verwirklichen? Und was ist, wenn Sie aussteigen? Wer als Treibgut gelebt hat, wechselt nur den Wasserlauf, auf dem er sich treiben läßt. Im langen, wallenden Gewand, unter den langen Haaren und dem Vollbart steckt noch immer der gleiche Mensch, der jahrzehntelang in der Masse mitgetrabt ist. Er hat nur die Uniform gewechselt, doch letztlich ist er uniformiert geblieben.

Der beste Zeitpunkt, um sich selbst zu verwirklichen,
steht auf Ihrer Geburtsurkunde.

Der Satz ist griffig, aber er hat natürlich seine Einschränkungen. Für ein kleines Kind ist es durchaus fördernd, sich nach seinen Eltern zu richten, ihnen einfach zu glauben, daß eine Herdplatte heiß ist. Und das zu essen, was einem die Eltern vorsetzen. Aber irgendwann zwischen dem zehnten und zwanzigsten Geburtstag sollte man mit dem eigenständigen Denken und dem eigenständigen Leben anfangen, auch wenn die Umstände einen noch so sehr zum Gamma-6413 degradieren wollen.

Es gibt zum Glück einen zweitbesten Zeitpunkt, um sich selbst zu verwirklichen. Den finden Sie, indem Sie auf Ihre Uhr schauen. Sehen Sie den Sekundenzeiger? Geben Sie ihm etwas Vorsprung! Treiben Sie ihn mit Ihren Blicken vor sich her, bis er den höchsten Punkt erreicht, auf die zwölf zeigt. Ja… ja… JETZT! Es ist soweit! Leben Sie los!

Ach so, das weiße, wallende Gewand haben Sie noch nicht besorgt, Ihre Haare und Ihr Bart sind noch gar nicht gewachsen? Hm… Ihre Volkshochschule bietet keine Töpferkurse an und Batik ist bereits ausgebucht? Schade… Das Lottoglück hat Sie auch nicht getroffen und bis zur Rente ist es noch ewig hin? Ich verstehe. Unter diesen Umständen dürfen Sie gerne Schaf in der Herde bleiben, die Hinterteile der anderen Schafe vor Augen und die Nase in deren Hinterlassenschaften…

Freiheit ist nicht das, was Ihnen Andere erlauben,
Freiheit ist das, was Sie sich selbst erlauben.

Um ein anderes Beispiel zu bemühen: Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie auf Steine einklopfen oder an einer Kathedrale bauen. Sie bleiben in beiden Fällen Steinmetz, nur trotten Sie bei der ersten Perspektive in einer Schafherde, in der zweiten Perspektive blicken Sie zum Himmel auf. Der eine Steinmetz hat nach einer gewissen Zeit ein Dutzend Steine behauen, der andere eine tragende Säule der Kathedrale errichtet, die über die Jahrhunderte hinweg das Deckengewölbe stützt. Objektiv haben beide dasselbe getan, doch nur einer hat sich selbst verwirklicht.

Sie können diese Entscheidung jederzeit treffen. Wenn Sie wirklich schlechte Töpferware brauchen, um zur Persönlichkeit zu reifen, sei Ihnen auch das gestattet. Nach 10.000 Stunden stetiger Arbeit beherrschen Sie die Töpferkunst meisterlich, das ist eine Frage der Hinwendung. Vielleicht wird Ihr Hobby sogar zum neuen Beruf – nur meistens hört es dann auf, ein Hobby zu sein, ein Quell der Kraft und Erholung.

Die Umstände werden Ihr Leben bestimmen, daran läßt sich nur wenig ändern. Doch die Umstände haben keinerlei Einfluß darauf, wie Sie Ihr Leben empfinden. Erfolgsgurus versprechen, wenn Sie nur intensiv genug von Ihrer Villa an einem Bergsee träumen, Sie diese auch erhalten werden. Und wenn nicht, dann ist nicht der Guru schuld, sondern Ihnen fehlt die Intensität des Wünschens, die Ausdauer, das Durchhaltevermögen. Das Universum macht schließlich niemals Fehler, wenn Sie dort etwas bestellen.

Das mit der Villa am Bergsee ist leider nicht so einfach. Wenn sie tatsächlich bereits genehmigt und gebaut ist, gehört sie jemandem, der sehr viel Geld hat und sich deshalb diese Villa leisten kann. Sie brauchen schon einen vielfachen Millionengewinn, um diese Villa zu kaufen. Aber vielleicht wird dort ja ein Gärtner oder Hausmeister gesucht? Dann hat das Universum geliefert und der Guru klopft sich gönnerhaft auf die eigene Schulter.

Was aber, wenn Ihnen die Umstände nur eine Einzimmer-Wohnung in Nordoosterstedt zubilligen? 11,- Euro die Stunde ist mehr als der Mindestlohn, aber selbst eine 100-Stunden-Woche reicht da nicht aus, um reich zu werden. Aber warum hält Sie das vom Leben ab? 5.000 Euro – das ist bedrucktes Baumwoll-Papier im Materialwert von allenfalls einigen Euro. Ein Streichholz genügt, um daraus Asche werden zu lassen. Hängt daran Ihr Lebensglück?

Als Chefarzt und Klinikdirektor wären Sie da sicher besser dran, mit einer Million Euro pro Jahr. Da haben Sie ein Leben, das im Operationssaal stattfindet, Sie mit Papierkrieg überhäuft, Sie zu Kongressen hetzt, vor Studenten treibt, ständig Konferenzen ansetzt… Vier Wochen Urlaub am Stück? Tut mir leid, dafür sind Sie zu wichtig, das geht nicht. Ab und zu ein freies Wochenende, vielleicht… Dafür steht in einigen Jahren Ihre Büste im Treppenhaus der Klinik, neben Ihren zahlreichen Vorgängern. Haben Sie sich damit selbst verwirklicht? Oder hat das Leben ohne Sie stattgefunden, weil Sie gerade einen Vortrag gehalten, an einem Empfang teilgenommen oder einen Orden verliehen bekommen haben?

Der erste Schritt, sich selbst zu verwirklichen, besteht darin, sich selbst erst einmal wahrzunehmen. Ich predige damit keinen Egoismus in einer egoistischen Zeit, sondern spreche davon, sich seiner selbst bewußt zu sein. Ihr persönlicher Wert hängt nicht davon ab, was ich oder sonst ein Fremder über Sie denkt. Sie allein sitzen am Steuerrad Ihres Lebens, Sie allein bestimmen den Kurs. Tun Sie nicht um jeden Preis das, was Sie wollen, sondern wollen Sie das, was Sie tun. Seien Sie sich bewußt, was Sie tun. Lassen Sie sich nicht treiben, sondern steuern Sie gezielt.

Ich weiß, daß dies schwer ist. Es ist nicht so, daß Sie in jedem Augenblick mit höchster Konzentration Ihr Leben steuern müssen. Auf Segelschiffen, als an Autopiloten nicht zu denken gewesen war, haben die Rudergänger oft genug lässig und halb weggedöst auf ruhiger See den Kurs gehalten, ihr Schiff also von Wind und Wellen treiben lassen. Ja, das geht, wenn sie dann, wenn es notwendig wurde, mit starker Hand kraftvoll den Kurs geändert haben.

Freiheit – Gedankenfreiheit! – ist etwas, das sich lernen läßt. Sie setzt jedoch Übung voraus, ständige Übung. Mitdenken, beim Zeitungslesen und Nachrichten hören, ist ein guter Anfang. Anschließend dürfen Sie sich gerne ein Fußballspiel ansehen oder eine seichte Unterhaltungssendung. Der Tag hat 24 Stunden – Sie entscheiden, wie viele Sie davon verschwenden. Machen Sie 96 daraus, 96 Viertelstunden. 96 Geschenke… Wen wollen Sie mit einer solchen Viertelstunde beschenken? Sich selbst? Gute Idee! Ihre Familie, den Ehepartner, die Kinder, die Enkel? Eine genauso gute Idee! Sie totschlagen, im Alkohol ersäufen, sie an den Fernseher verschwenden? Das ist eine nicht ganz so gute Idee. Es ist aber erlaubt, wenn Sie wissen, was Sie tun, und wenn Sie WOLLEN, was Sie tun.

Sie selbst wollen sich verwirklichen, Ihr Selbst in die Wirklichkeit einbringen. Sie können das jederzeit tun, indem Sie ganz einfach leben, das Leben an sich bejahen und sich dem Leben öffnen. Die Essenz dessen, was diese ganzen Gurus lehren, ist einfach: Bewußt leben. Wer bewußt lebt, dem fallen die Blümchen am Rand des Lebensweges auf. Blümchen, die einen erfreuen, Kräuter, die einem Kraft und Heilung geben, und vielleicht hin und wieder eine verlorene Münze, die für eine Chance stehen soll, die sich einem bietet. Diese Chancen erfüllen das, was die Gurus hochtrabend “Bestellungen beim Universum” nennen, als Erfolg dem “positiven Denken” zuschreiben.

Ich hatte einmal ein Programm, das nicht laufen wollte, obwohl ich alles nach Handbuch umgesetzt hatte. Dann hat eine Leuchtdiode für eine Zehntelsekunde aufgeblitzt, kaum wahrnehmbar. Das war so eine Münze, die ich nur gefunden habe, weil ich die Augen offengehalten habe, im richtigen Augenblick. Wenig später hat das Programm getan, was es sollte. Die Münze kann eine Zeitungsanzeige sein, ein Gedicht, ein paar zufällig dahingeworfene Worte. Wenn Sie das Leben dahindämmern lassen, werden Sie dies niemals bemerken.

Ein asiatisches Sprichwort besagt: Wenn der Schüler bereit ist, zeigt sich der Meister. In dem Augenblick, wenn SIE bereit sind, die Chance zu erkennen, wird sich die Chance eröffnen. Nicht wenn Sie das wollen, wenn Sie darum beten, wenn Sie verzweifelt danach suchen – sondern dann, wenn Sie bereit sind, sie zu erkennen. Bei Lotto ist die Chance auf den Höchstgewinn Eins zu 140 Millionen. Die Chance, sich selbst zu ändern, haben Sie jederzeit, und sie ist zudem geradezu unendlich größer.

96 Viertelstunden bietet jeder Tag. Beginnen Sie mit einer einzigen, die Sie bewußt durchleben. Achten Sie auf das, was um Sie herum passiert. Hören Sie dem Nachrichtensprecher genau zu. Schmecken Sie Ihr Kantinenessen, anstatt es nur herunterzuschlingen. Gehen Sie hinaus und betrachten Sie einen Baum, achten Sie auf seine Zweige und Blätter. Setzen Sie sich auf eine Bank und schauen Sie Ihren Mitmenschen zu. Nehmen Sie ein Buch aus dem Regal, das Ihnen vor zwanzig Jahren gefallen hat, und lesen Sie ein wenig darin. Schreiben Sie einen Brief an Ihre verstorbene Großmutter. Es gibt tausenderlei Dinge, die Sie tun können. Vielleicht finden Sie Gefallen an dem, was Ihnen in dieser Viertelstunde begegnet: Ihr eigenes Selbst.

Lassen Sie die Wirklichkeit zu, werden Sie sich der Dinge bewußt, die um Sie herum geschehen. Weiße, wallende Gewänder, Töpferei und Batik, die Villa am Bergsee, der Lottogewinn – wenn Sie darauf warten, rauscht Ihr Leben vorüber, ohne daß Sie sich dessen bewußt werden. Dann haben Sie im Ergebnis nur existiert, nie gelebt, sich nur als kleines Zahnrädchen in die Wirklichkeit eingebracht, anstatt IHRE Wirklichkeit zu beherrschen.

Wenn Sie ein Schaf sind, mitten in der Herde, betrachten Sie die Hinterteile der anderen Schafe. Stecken Sie Ihre Schnauze in deren Hinterlassenschaften, um ein paar Grashalme zu ergattern. So leben Schafe nun mal. Aber nehmen Sie sich einmal eine einzige Viertelstunde, um selbst zu fühlen, wie es wäre, kein Schaf zu sein. Nützen Sie den zweitbesten Zeitpunkt dafür, nämlich JETZT. Verwirklichen Sie Ihr Selbst – und sei es nur für diese eine Viertelstunde!

© Michael Winkler

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Manowar-Sleipnir.wmv

On May 3, 2016, in Liedtexte und Gedichte, by admin

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