Spatz: In wessen Auftrag?

On December 6, 2015, in China, Spatz, Terror, by admin

In wessen Auftrag? Terrorismus…

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

Was für ein Land? Die USA greifen angeblich seit fünf Jahren den Terrorismus im Nahen Osten an (in Afghanistan und Irak schon länger), aber der Terrorismus nahm ständig zu und breitet sich im gesamten Nahen Osten und Nordafrika wie ein Lauffeuer weiter aus. Die USA sehen im IS (ISIL) angeblich einen Hauptfeind, aber selbst US-Offiziere geben zu, dass man „aus Versehen“ Waffen über IS-Gebiet abgeworfen habe, nachdem man den Terroristen im besetzten Irak kampflos enorme Waffenbestände überlassen und später beschafft hatte, sie anlieferte und durch die feudalistischen Verbündeten ausliefern ließ. In den letzten fünf Jahren wurden nie die gut sichtbaren Öl-Konvois des IS angegriffen, obwohl US-Wirtschaftsmedien berichteten, dass der IS am Verkauf des gestohlenen Öls täglich über eine Million $ verdient. Nach Darstellung eines pensionierten US-Offiziers hat Obama dies durch sein Verbot bewirkt, dass bei solchen Angriffen kein Mensch umkommen dürfe. Dabei hatte der Friedensnobelpreisträger kein Problem, wenn bei US-Luftangriffen andernorts im Nahen Osten (von Afghanistan bis Libyen) Tausende unbeteiligter Zivilisten getötet wurden.

Seitdem Russland mit Erlaubnis der syrischen Regierung (die westliche Länder in ihrer Arroganz nicht nötig zu haben glauben und damit gegen das Völkerrecht verstoßen, auch neuerdings die Bundesrepublik) effektiv in den Krieg gegen den Terrorismus eingegriffen hat (der uns vom Westen bisher nur vorgespielt worden war) bekamen auch US-Flieger Erlaubnis, die Öl-Konvois anzugreifen aber nur, nachdem sie die Terroristen 45 Minuten zuvor gewarnt haben. Aber die USA bombardieren ohne Vorwarnung die Infrastruktur Syriens, jüngst die Wasserversorgung der Zivilbevölkerung in der wüstennahen Stadt Aleppo, wie früher schon in Bagdad und in anderen irakischen Städten oder sogar gekennzeichnete Krankenhäuser (z.B. die Klinik der Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan). Die USA sorgen damit und mit ihren Drohnen-Morden dafür, dass wütende junge Menschen sich dem scheinbar oppositionellen IS anschließen und/oder Syrien mit dem Effekt verlassen, das eigene Land zu schwächen und die „Immigrationswaffe“ gegen Europa zu schärfen. Vor den USA, genauer, vor deren verlogener Regierung, kriecht unsere politische Klasse zusammen mit den (Um)Erziehungs-Journalisten der Medien auf dem Bauch.

Auf einer Pressereise auf Initiative des Australia/Israel und des Jewish Affairs Council (AIJAC) konnten mehrere Journalisten das Ziv Medical
Islam und Terrorismus Mark A. Gabriel »Wir werden eine große islamische Nation errichten, die sich über die ganze Welt erstrecken wird. Das einzige politische System wird das islamische Gesetz sein.« Dr. Salah Serea, Djihad-Philosoph Über den Islam und seinen Terrorismus wird viel spekuliert, doch Mark A. Gabriel spricht als Insider, der die Gewalttätigkeit islamistischer Fundamentalisten am eigenen Leib erfahren hat. In diesem Buch vermittelt er in leicht lesbarer Form, was wir über den Islam wissen müssen, um auch die derzeitige Entwicklung richtig zu verstehen. Das Buch zeigt: Wie Mohammed den Heiligen Krieg führte und warum dieser Krieg heute noch andauert. Warum die Aussagen im Koran, die den Djihad predigen, die anderen Verse aufheben, die Toleranz verkünden. Was Muslime glauben, wie sie sich das Paradies verdienen können. Welche radikalen Lehren die Terroristen aus Büchern entnehmen, die nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind. Warum die USA zum Ziel des islamistischen Terrorismus wurden. Das Umfeld, in dem Gabriel aufwuchs, war eine Brutstätte für islamistische Terroristen. Als Professor für Islamische Geschichte kam er zu dem Schluß, daß Islam und Heiliger Krieg untrennbar zusammengehören. Obwohl seine Entscheidung, den Islam zu verlassen, für ihn Gefängnis, Folter und körperliche Leiden mit sich brachte, empfindet er nach wie vor starke Verbundenheit mit den Menschen, die der Lehre des Islam folgen. Paperback, 269 Seiten, 2004, 2. Auflage 2005Center in Zefat (im Norden Israels) ein Vertragskrankenhaus des israelischen Militärs (IDF) besuchen. Während die übrigen Pressevertreter sich bewirten ließen, blieb die nicht unbekannte Journalistin Sharri Markson von News Corp. zurück, um Patienten zu befragen und ihre Aussagen aufzunehmen. Sie will dabei festgestellt haben, dass über 500 von ihnen IS-Kämpfer waren, die in Syrien verwundet worden waren. Während sie noch Notizen machte, wie und auf welchem Weg diese Kämpfer nach Israel gelangt sind, um dort versorgt und für ihren Dschihad-Einsatz in Syrien aufgepäppelt zu werden, war sie Sicherheitsoffizieren aufgefallen, die diese Befragung und Beweisaufnahme sofort unterbanden. Schon im September 2014 waren Bilder vom Besuch Netanyahus in diesem Krankenhaus aufgetaucht, die ihn zusammen mit IS-Dschihadisten zeigten, denen er zu ihrer Arbeit „gratulierte“.

Der UNO liegen offizielle Berichte ihrer Beobachter auf den Golan-Höhen vor, die den engen Kontakt zwischen der IDF und den Terroristen beobachtet hatten (Vgl. http://journal-neo.org/2015/11/25/israeli-colonel-caught-with-is-pants-down/). Nachdem dann Dschihadisten die UN-Beobachter aus den Philippinen und den Fidschi-Inseln, die den Waffenstillstands in dem Puffergebiet auf den Golan-Höhen zu überwachen hatten, entführt hatten, bezahlte die UNO das geforderte Lösegeld und zog die Blauhelme ab, so dass heute nicht mehr die UNO, sondern Israel und der IS (Al Kaida) das Gebiet verwalten. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Explorationsfirma Genie Energie, an der u.a. Dick Cheney und Jacob Lord Rothschild beteiligt sind, in dem von Israel besetzten Gebiet der syrischen Golanhöhen gewaltige Erdöl-Lagerstätten entdeckt haben will.

Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete am 4.11. in einer Dokumentation, in Kiew träfen jede Woche Dutzende klar als Nazis erkennbare „Kriegsprofessionelle“ – zur Hälfte aus Europa (auch aus Italien) und zur Hälfte aus den USA – ein, die vor allem vom rechten Sektor und vom Azow-Regiment (das dem Ukrainischen Innenministerium untersteht) angeworben werden. Die neonazistischen Bataillone wurden in die ukrainische Nationalgarde eingegliedert, die durch US-amerikanische und britische Ausbilder trainiert werden. In diesem Verband werden auch die Ausländer ausgebildet und bewaffnet, die dann zum Kampf in den Donbass gegen die russischen Ukrainer geschickt werden. Bei ihrer Rückkehr in ihr Heimatland erhalten sie „den ukrainischen Pass, eine Art Passierschein, der in der ganzen (westlichen, HB) Welt von Nutzen ist“. Die Ukraine wird damit zu einem Rekrutierungszentrum der NATO für Neonazis aus europäischen und außereuropäischen Ländern, die dort von der Nato ausgesucht, ausgebildet und bewaffnet werden. Nachdem sie sich gegen den Donbass bewährt haben, lässt man sie mit gültigen Papieren in ihre Länder zurückkehren, wo die „Verlässlichen“ unter ihnen in das neu aufgebaute Gladio-Netzwerk eingegliedert werden, um – wenn nötig – für weitere regime changes (wie am „Maidan-Platz“ in der Ukraine) in Europa zur Verfügung zu stehen.

Am 20. 11. 2015 hat (wie in den Medien zu erfahren) ein Team „schwer bewaffneter und gut trainierter Kämpfer“ das bekannte internationale Hotel in Bamako der Hauptstadt Malis angegriffen. Weniger breit hervorgehoben wurde, dass dort sofort drei Chinesen exekutiert wurden, nämlich Zhou Tianxiang der Generaldirektor der internationalen Abteilung der China Railway Construction Corporation Limited (CRCC), Wang Xuanshang sein Stellvertreter und Chang Xuehui Generaldirektor der Westafrikaabteilung der CRCC, auch nicht, dass sie sich dort auf Einladung der Regierung Malis aufhielten, um die großen Entwicklungsprojekte und Eisenbahn-Investitionen zu besprechen, die China und Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita Ende 2014 am Rande des World Economic Forums in Tianjin in China vereinbart hatten. Der Eisenbahnbau sollte das Zentrum der Infrastruktur- und damit der ökonomischen Entwicklung Malis werden. Beschlossen hatte man den Bau einer 900 km Eisenbahn für 8 Mrd. $. Sie soll Bamako mit dem Atlantik-Hafen und Guineas Hauptstadt Conakry in Guinea verbinden. Außerdem will die CRCC auch die Eisenbahn-Verbindung zwischen Bamako und Senegals Hauptstadt Dakar erneuern. China hatte Mali 2014 18 Mrd. CFA (beinahe 30 Mill. $) und ein zinsloses Darlehen von 8 Mrd. CFA (beinahe 13 Mill. $) geschenkt, 600 Stipendien für malische Studenten für die Periode von 2015-17 angeboten und den Bau eines Ausbildungszentrums mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und Bauwesen und die Fertigstellung des technischen Landwirtschafts-Zentrums in Baguineda im südlichen Mali, nicht weit von der Hauptstadt Bamako, angekündigt. Schließlich erbot sich China mindestens 24.000 erschwingliche Wohneinheiten in Mali zu bauen. Im African Leadership Magazin war 2014 zu lesen: „Mali stützt sich auch auf China bei der Investition in neue Kraftwerke, um die Stromkrise im Lande zu beenden. Man nimmt an, dass dadurch billigerer Strom für die industrielle Entwicklung verfügbar wird …“ Der Angriff auf das Hotel durch „Islamisten“ war offensichtlich ein Angriff auf Chinas Partnerschaft mit Mali. (Ähnlich, wie der türkische Angriff auf die russische Su 24 eigentlich der South Stream Pipeline über die Türkei gegolten hat).

Ermordet wurden bei dem Angriff auch sechs Russen, Angestellte der russischen Luftfrachtgesellschaft Wolga-Dnepr. Die Gesellschaft ist laut Wikipedia „weltführend auf dem globalen Markt für den Transport von übergroßen, einzigartigen und schweren Frachten … Sie bedient regierungs- und kommerzielle Organisationen wie führende Firmen im Bereich Öl-, Gasgewinnung, Energie-, Luftfahrt-, und Landwirtschafts-Technik sowie bei humanitären und Notfall–Dienstleistungen“. Die Gesellschaft transportiert demnach riesige Bagger bis hin zu fertig montierten kleinen Werksanlagen und Kleinkraftwerken. Der Angriff galt daher wahrscheinlich der Luftfahrtgesellschaft, die vieles an schwerer und übergroßer Ausrüstung im Rahmen des Entwicklungsprojekts nach Mali bringen sollte.

China und Russland sind Entwicklungs-Partner Malis, das einmal französischer Kolonialbesitz und vor dem Putschen von 2012 (von Militärs, deren Sold ihnen seit Jahren vorenthalten wurde und zwar nach dem vorausgegangenen Putsch von 2006 durch von den USA „gegen den Terrorismus“ ausgebildeten Militärs) eine US-Marionette war. Mali unterhielt aber schon seit längerem Verbindungen mit Russland. Zur Zeit der Sowjetunion hatten bis in die 80-er Jahre tausende malische Studenten an russischen Universitäten studierten. Abgesehen von Reibereien zwischen den Tuaregs im Norden und der schwarzafrikanischen Bevölkerung im Süden brach nach dem Putsch von 2012 der eigentliche „islamistische Terror“ im Land aus – oder waren das nur „Proxy-Truppen“ des „Westens“.

Jetzt erahnen Sie vielleicht den eigentlichen, natürlich auch nicht mit der dortigen Regierung abgestimmten Auftrag der Bundeswehr in Mali. Sie soll – so meine „Verschwörungs“-Hypothese – den früheren kolonialen Marionettenzustand wieder herstellen, vor allem die Beziehungen zu Russland und China trennen und dafür sorgen, dass die reichen Natur-Ressourcen des Landes (u.a. Uran) die richtigen Taschen füllen. Das entspricht recht genau den Vorstellungen der EU in ihren Plänen von 2008, 2009 und 2011 für die Sahelzone, und die standen im Widerspruch zu Gaddafis Vorstellung über die nationale Einigung und Entwicklung Nordafrikas (und haben ihm das Leben gekostet) (Vgl. European Union External Action Service, Strategy for Security and Developement in the Sahel. www.eeas.europa.eu/africa/docs/sahel_strategy_en.pdf; oder die FAZ, 17.01.2013: „Parallel zu diesen militärischen Planungen sucht die EU den politischen Druck auf die Führung in Bamako zu erhöhen. Zu dem Treffen am Donnerstag wurde auch der malische Außenminister Tieman Hubert Coulibaly geladen. Ihm soll noch einmal deutlich gemacht werden, dass die Europäer eine Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung und Wahlen erwarten. Als Druckmittel dienen 90 Millionen Euro Haushaltshilfe und 140 Millionen Euro Projekthilfe, deren Auszahlung die EU nach dem Putsch im vergangenen Jahr eingefroren hat.“

Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, für wen Al Kaida, IS und deren unterschiedliche Frontorganisationen tatsächlich kämpfen. Abgesehen von spektakulären Video-Horror-Shows richten sie sich nur gegen Feinde der USA, gegen die zivile Bevölkerung im Nahen Osten und sogar gegen normale Sunniten, die sie ja auch terrorisieren. In Bezug auf Israel und die USA, gegen die vorzugehen man aufgrund der Propaganda von Islamisten erwarten könnte, halten sie sich (abgesehen von einigen Taliban in Afghanistan) aber erstaunlich zurück. Gerade wird ein Terroranschlag in San Bernardino in Kalifornien gemeldet und der ausgerechnet während einer Weihnachtsfeier in einem Heim für schwer behinderte Kinder. Fragt man nach dem berühmten „cui bono“ (wem hilft‘s) würde man sofort an Krankenkassen oder den sozialhilfepflichtigen Staat denken müssen. Bedenkt man aber, dass es sich um Kinder handelt, die Mitleid verdienen, dann müsste man wieder auf eine Aktion wie im Fall des legendären „Pearl Habor“ oder „9/11“ kommen, auf (damals zugelassene und inzwischen) geplante, massenwirksame Maßnahmen, um dieStimmung der Bevölkerungin eine gewünschte Richtung zu lenken.

Was Europa und die EU betrifft, so scheinen die 68er auf ihrem Langen Marsch erfolgreich in Berlin und Brüssel angekommen zu sein und nun nach ihrem alten Spruch „Legal, illegal, scheißegal“ zu regieren. Man sollte auch den berühmten Ausspruch des irgendwie gewählten EU-Kommissionspräsidenten Jean Claude Juncker „Wenn es ernst wird, muss man lügen“ nicht einfach als billigen Witz abtun. Klaus-Peter Willsch drückt sich in seinem Buch „Von Rettern und Rebellen: Ein Blick hinter die Kulissen unserer Demokratie “ etwas vornehmer aus „Es wird durchgesetzt, was den EU-Eliten in den Kram passt“. Das gilt nicht nur in Bezug auf Mali oder den „Krieg dem (selbstinszenierten, HB) Terrorismus“. Wir scheinen in einer Zivilisation zu leben, in der Korruption, Lug und Trug endemisch ist, nicht nur an der Spitze, sondern von oben herab in immer breiteren Kreisen, wenn z.B. von der „anerkannten“ Intelligenzija bis in die Niederungen derer, die nur noch in der TV-Matrix denken wollen, die Staatsdoktrin von der Klimawirksamkeit des CO2 nicht nur nachgebetet, sondern auch kostenträchtig befolgt wird.

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Dee Ex – Deutschland

On December 6, 2015, in Liedtexte und Gedichte, by admin

Video Rating: / 5

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=UW6iRUJ3fW8&list=LLioMpr7FPPrwqzYRT2zo6yw&index=1
Dort könnt Ihr bei Interesse auch die anderen Teile ansehen.
Herzlichen Dank an alle!

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Am Mittwoch habe ich aufgezeigt, wie das gestohlene IS-Öl in die Türkei gelangt und wer es kauft. Auch das russische Verteidigungsministerium hat mittlerweile die Routen der Öltransporte von Syrien in die Türkei mit Beweisen belegt, einschliesslich Photos, die mit Satelliten, Drohnen und Flugzeugen gemacht wurden. Washington hat bisher den Ölschmuggel bestritten, aber am Freitag hat ein Vertreter des US-Aussenministerium endlich zugegeben, IS-Öl gelangt mit Tanklastwagen in die Türkei. Es wurde nur gesagt, es handelt sich um “geringe” Mengen. Der Beweis, die Türkei ist im Handel mit gestohlenen Öl sehr stark involviert, ist aber der illegale Einmarsch türkischer Truppen und Panzer in den Irak genau dort wo ich die aufgezeigt habe, der Handel in der Nähe der Grenze und der vom IS besetzten Stadt Mossul stattfindet. Egal was Ankara als Begründung für die völkerrechtswidrige Grenzverletzung erzählt, von wegen “Ausbildung” der Kurden, mit dem Militäreinsatz geht es um die Sicherung der türkischen Ölinteressen.

Türkische Soldaten und Panzer sind in den Irak eingedrungen

Der Koordinator für Internationale Energiewirtschaft im US-Aussenministerium, Amos Hochstein, sagte gegenüber der Presse am Freitag, die Menge an Öl, die vom Islamischen Staat in die Türkei geschmuggelt wird, ist wirtschaftlich unbedeutend, nachdem Washington mit den russischen Beweisen konfrontiert wurde, hunderte Öltanklastwagen fahren in langen Kolonnen von und zu der türkischen Grenze.

Die Menge an Öl das geschmuggelt wird ist sehr niedrig, ist mit der Zeit weniger geworden und ist volumenmässig bedeutungslos – beides, Volumen an Öl und Volumen an Einnahmen“, sagte Hochstein. “Ich glaube nicht, dass es einen signifikanten Schmuggel zwischen den von der ISIS kontrollierten Gebiete und der Türkei mit Öl gibt“, fügte er hinzu.

Immerhin wurde Washington jetzt gezwungen, einen Transport von IS-Öl in die Türkei zuzugeben, wenn auch bagatellisiert. Die Aufnahmen der kilometerlangen Ölpipeline auf Rädern wird dabei ignoriert. Auch wenn es so wäre, seit wann ist ein “kleiner” Diebstahl und Schmuggel strafrechtlich gesehen nicht Diebstahl und Schmuggel?

Aber die Beweise sind erdrückend, es findet eine grosse und signifikante Menge an Ölschmuggel statt. Washington und Ankara lügen wieder wie üblich. Wie wenn 200’000 Fass Öl und 8,6 Millionen Dollar pro Tag für den IS “bedeutungslos” wären.

Die offizielle Begründung für den aktuellen Einmarsch von türkischen Truppen in den Irak soll die Ausbildung der kurdischen Peshmerga sein. Die offiziell 150 Soldaten (es sollen aber 1’000 sein) plus zwei Dutzend Panzer sollen laut der türkischen Zeitung Hurriyt gleichzeitig zum Schutz einer permanente Basis in der Bashiqa Region von Mossul dienen.

Im folgenden Video sieht man, wie ein Sattelschlepper nach dem anderen türkische Panzer über die Grenze in den Irak bringt:

Das heisst, das türkische Militär verletzt nicht nur mit der Invasion die Souveränität des Staates Irak, sondern nistet sich mit einem Stützpunkt ein. Ist das kein massiver Völkerrechtsbruch? War da nicht gerade ein riesen Geschrei aus Ankara, von wegen Luftraumverletzung der Russen wegen 17 Sekunden, und deswegen wurde eine Su-24 abgeschossen und zwei Militärangehörige getötet?

Die Vereinbarung über die Stationierung von türkischen Truppen im Irak wurde zwischen Massoud Barzani der Kurdischen Regionalregierung (KRG) und dem türkischen Aussenminister Feridun Sinirlioglu unterzeichnet, als dieser den Nordirak am 4. November besuchte. Beide ignorieren dabei die Souveränität des Irak.

Deshalb hat der irakische Aussenminister am Samstag den türkischen Botschafter einbestellt und verlangt, die Türkei muss sofort seine Truppen aus dem Nordirak abziehen. Der Minister sagte, die türkischen Streitkräfte wären ohne Wissen und Erlaubnis der Zentralregierung in Bagdad eingedrungen und sie betrachten die Präsenz als “feindlicher Akt“.

Der Präsident des Irak, Fouad Massoum, hat bereits vorher den Einmarsch als “Verletzung des internationalen Rechts” beschrieben und die Türkei aufgefordert, sich zurückzuziehen. Bagdad erwägt sogar, einen Militäreinsatz durchzuführen, um sein Territorium von den türkischen Invasoren zu befreien.

Typisch ist wieder, Ankara schreit wie ein Baby bei jeder angeblichen Verletzung der Grenze und läuft weinend zur NATO-Mutti, aber selber wird ständig die Grenze zu den Nachbarn Syrien und Irak massiv verletzt.

Obama hat auf den Abschuss der Su-24 mit den Worten reagiert, die Türkei hat das Recht sich zu verteidigen, also Eindringlinge abzuwehren. Haben Syrien und Irak dieses Recht nicht auch?

Wieso ist es in Ordnung, wenn Ankara Soldaten in den Irak schickt und sogar eine Basis dort errichtet? Spielt doch gar keine Rolle was dieser Verräter Barzani der KRG mit Ankara vereinbart und es “nur” um Ausbildung gehen soll.

Klar ist, dass die KRG und die türkische Regierung im illegalen Schmuggel von IS-Öl gemeinsam involviert sind. Die türkischen Truppen haben sich genau dort auf irakischen Gebiet mit Panzern aufgestellt, wo die Schmuggelroute und der Öltransport mit Tanklastwagen vom IS besetzten Mossul nach Zakho nahe der Grenze durchläuft. Man muss annehmen als Schutz der wirtschaftlichen Interessen.

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Die Türkei plant offenbar die Errichtung einer Militärbasis im Nordirak. Dazu soll auch der Einmarsch eines Regiments in den Irak dienen. Die Regierung in Bagdad spricht von einem Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Türkei will auf diesem Weg ihre Öl-Geschäfte sichern. Es gibt starke Hinweise, dass auch die Terror-Miliz IS die Türkei beliefert.

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Der Krieg im Nahen Osten zerstört die klassischen Staaten – in der Region, und auch in Europa: Die Flüchtlingskrise hat brutal offengelegt, dass viele Staaten bereits nicht mehr funktionsfähig sind. Die Parlamente haben ihre Selbstachtung verloren – und die Bevölkerung ihren legitimen Anspruch auf Schutz und Mitwirkung. An die Stelle der alten Ordnung ist nämlich keine neue, bessere getreten: Chaos und Willkür, und von ihm profitieren jene, die die Zerstörung vorantreiben.

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Die Innenminister haben scharfe Kritik an der schleppenden Abschiebepraxis in Deutschland geäußert: Die Antworten von Behördenchef Weise auf das Tempo der Abschiebungen seien teilweise erschreckend gewesen.

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Die AfD kann in Sachsen-Anhalt mit einem fulminanten Ergebnis rechnen: Eine Umfrage sieht die Partei bei 13,5 Prozent. Größter Verlierer wäre die SPD.

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Das russische Überwachungssystem von Mobiltelefonen verstößt nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen das Recht auf Privatsphäre und untergräbt die Demokratie in Russland.

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In London hat ein Mann in der U-Bahn drei Menschen mit einem Messer verletzt. Er soll vor seinem Angriff bekundet haben, sich für den Syrien-Einsatz rächen zu wollen.

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Die Schweizer Mittelständler (KMU) haben sich in den vergangenen Jahren mit Investitionen zurückgehalten. Am meisten wurde dabei in Immobilien investiert.

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Weboy