Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, fordert die Emanzipation Europas von den USA. Die US-Regierung versuche, die Euro-Zone nach dem Prinzip „Teile und herrsche!“ zu destabilisieren. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der Konsum auf Pump in den USA sei nicht nachhaltig und habe die USA schon wieder auf Crash-Kurs gebracht. Die viel gescholtene Euro-Zone habe die viel bessere Wirtschaft. Europa sollte sich daher in Richtung Chinas und Russlands orientieren.

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Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger erwartet, dass der Börsen-Crash in China Auswirkungen auf die deutsche Automobil-Industrie haben wird. Der Crash werde massive Effekte auf den privaten Konsum und damit auf die deutschen Exporte haben.

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Die bekanntesten Größen der Technologie-Branche fordern weltweit ein Verbot von Roboter-Soldaten. Sie warnen vor einem neuen Wettrüsten um die Entwicklung von intelligenten Kampfmaschinen, die ideal seien für „die Destabilisierung von Nationen, die Unterdrückung von Völkern und das selektive Töten bestimmter ethnischer Gruppen.“ Mehr als 1000 Experten unterzeichneten eine entsprechende Petition zur Ächtung der Waffen.

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Banken dürfen von Geschäftskunden keine Bearbeitungsgebühren für jede Buchung einziehen. Das entschied am Dienstag der Bundesgerichtshof. Zuvor hatte ein Makler, der 25.000 Versicherungsverträge verwaltet, gegen eine Sparkasse geklagt, die für Rücklastschriften Gebühren eingezogen hatte.

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Die Türkei macht die PKK für den Anschlag auf eine Gas-Pipeline im Südosten des Landes verantwortlich. PKK-nahe Verbände hingegen kritisieren Angriffe der Türkei gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Sie werfen den Kurden im Nordirak Kollaboration mit der Türkei vor.

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Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat den Friedensprozess mit der PKK aufgekündigt. Kurz nach seiner Erklärung griff die Luftwaffe PKK-Kämpfer in der Südosttürkei an. Damit erhält der Konflikt eine neue, gefährliche Dimension.

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Das österreichische Verfassungsgericht will eine mögliche Gläubigerbeteiligung bei der Krisenbank Heta prüfen. So muss noch geklärt werden, ob neben dem Staat auch die Gläubiger für die Abwicklung der Krisenbank bezahlen sollen.

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Börse in Athen steht vor Wiedereröffnung

On July 29, 2015, in Endzeit, by admin

Die Börse in Athen wird voraussichtlich am Mittwoch oder am Donnerstag wieder öffnen. Doch genaue Angaben zur Wiedereröffnung wird die Börsenaufsicht am Mittwochmorgen machen. Die Börse ist seit Ende Juni geschlossen.

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Die Wirtschaftsweisen von Wolfgang Schäuble wollen nicht über eine Schulden-Union diskutieren. Die Neuordnung der Euro-Zone müsse auf Disziplin achten und statt der gemeinsamen Haftung Regeln aufstellen, wie unkooperative Staaten aus dem Euro geworfen werden können. Dies ist ein fundamental anderes Konzept für den Euro, als es Frankreich und Italien wollen.

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Die gemeinsame Pkw-Produktion von Daimler und Renault-Nissan in Mexiko wird geringer ausfallen als zuvor geplant. Das Werk in Aguascalientes werde anfänglich über eine Produktionskapazität von 230.000 Stück verfügen und 2020 rund 3.600 Mitarbeiter beschäftigen.

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