Hier eine Lektion im Geschichtsunterricht, die speziell für alle Deutschen gilt, die Griechenland andauernd schlecht machen. 1953 fand in London eine Konferenz statt, wobei ein Grossteil der Schulden der BRD storniert wurden. Das Londoner Schuldenabkommen. Ja, da staunt der Laie. Dieser Schuldenschnitt, oder Befreiung von Schulden, ermöglichte erst das sogenannte Wirtschaftswunder in Westdeutschland. Das lernt man nicht in der Schule und erzählen die deutschen Medien selbstverständlich nicht. Das wollen die Deutschen auch nicht hören, der Aufschwung nach dem II. Weltkrieg war nicht deshalb, weil die Deutschen so besonders fleissig waren, ein nettes Märchen, sondern weil man keine Schulden hatte und deshalb die ganzen Steuereinnahmen für Investitionen für den Wiederaufbau verwendet werden konnte.

Die oben aufgeführte Grafik zeigt die Entwicklung der Staatsverschuldung Deutschlands. Wir sehen, Anfang der 50-Jahre waren die Schulden gleich Null, blieben lange bis Anfang der 70-Jahre relativ gering, um dann immer steiler anzusteigen. Der stärkste Anstieg erfolgte von 1988 auf 1989, ein Sprung von 46 auf 473 Milliarden Euro, wegen der “Wiedervereinigung”, die sehr teuer war und nur auf Pump bezahlt wurde. 1995 war die Summe der Schulden bei über 1 Billion Euro angelangt. Heute belaufen sich die Schulden der BRD auf über 2,2 Billionen Euro, mehr als eine Verdoppelung in 20 Jahren!

Die Verschuldungsquote im Verhältnis zum BIP liegt für Deutschland aktuell bei über 80 Prozent. Damit bricht Berlin die Maastricht-Kriterien bei weitem, denn es sind nur 60 Prozent erlaubt. Das heisst, Deutschland würde heute die Bedingungen für eine Aufnahme in die Eurozone nicht erfüllen, dürfte den Euro gar nicht haben. Aber die mal aufgestellten Bedingungen erfüllt sowieso praktisch kein einziges Land der Eurozone. Das alleine zeigt, wie unhaltbar die Gemeinschaftswährung ist.

Der deutsche Staat hat im Jahr über 500 Milliarden Euro an Steuereinnahmen und muss ca. 40 Milliarden davon für die Bedienung der 2,2 Billionen an Schulden ausgeben. Das heisst, heute muss die BRD im Schnitt jeden achten Euro, den sie durch Steuern einnimmt, für Zinsausgaben aufwenden. Dieses Geld fehlt für Investitionen. Und so kommen wir zurück zum Jahr 1953. Nach dem Schuldenschnitt konnten 100 Prozent der Steuereinnahmen sinnvoll und produktiv eingesetzt werden, statt zu einem Grossteil zu den Gläubigern zu fliessen, wie seit der “Wiedervereinigung”.

Die Schulden die damals gestrichen wurden stammten aus zwei Perioden: Vor und nach dem II. Weltkrieg. Ungefähr die Hälfte war wegen Kredite die Deutschland zwischen 1920 und 1933 aufgenommen hatte, bevor die Nazis an die Macht kamen, um die Reparationszahlungen, die mit dem Versailler-Vertrag Deutschland aufgezwungen wurden, nachzukommen. Die ander Hälfte war wegen dem Wiederaufbau nach Ende des II. Weltkriegs. Bis 1952 beliefen sich die Schulden von Westdeutschland gegenüber dem Ausland auf 25 Prozent des BIP, was heute lächerlich wenig wäre.

Unterzeichnung des Londoner Schuldenabkommen am 27. Februar 1953

Unter der Verhandlungsführung von Hermann Josef Abs (Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG) konnte die deutsche Delegation einen hohen Schuldennachlass erreichen. Die deutsche Delegation an der Londoner Schuldenkonferenz argumentierte sehr überzeugend, die Zahlungen für die Bedienung der Schulden würden bald stark ansteigen, was den Wiederaufbau erheblich behindern würde. So willigten die Vereinigten Staaten, Britannien und Frankreich, zusammen mit Spanien und Griechenland, einer grosszügigen Stornierung ein.

Ja, auch Griechenland!

Nach dem Schuldenschnitt erlebte Westdeutschland das “Wirtschaftswunder”, mit einer ernormen Bautätigkeit, einem zweistelligen Wirtschaftswachstum und gigantische Steigerung der Exporte. Den Gläubigerstaaten war es viel wichtiger, das Westdeutschland stabil und prosperierend wurde, denn es sollte als “Bollwerk” gegenüber dem Kommunismus dienen. Westdeutschland wurde von den Westmächten als Schaufenster ausstaffiert und als Gegenmodel zur DDR und anderen Ostblockländern aufgebaut!

Jetzt der Sprung zur Gegenwart. Mit der Aufgabe der harten Währung D-Mark und Einführung des Euros 1999, wurden deutsche Produkte und Dienstleistungen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger, weil der Euro eine “Mischrechnung” der teilnehmen Währungen die aufgeben wurden darstellte. Dafür sank die Wettbewerbsfähigkeit der anderen Mitglieder der Eurozone, weil der Euro stärker als ihre alten Währungen war. Deutschland hat enorm vom Euro profitiert und die anderen einen riesen Verlust eingefahren.

Deutschland wurde zum Exportweltmeister auf Kosten der anderen Länder der Eurozone!

Speziell die Länder die eh schon schwach auf der Brust waren, wie Italien, Spanien, Portugal und ganz besonders Griechenland, haben vom für sie viel zu teuren Euro gelitten. Ich kann mich noch gut erinnern, früher ist man nach Italien zum Einkaufen gefahren, weil wegen der schwachen Lira alles viel günstiger war. Seit der Einführung des Euro ist es genau umgekehrt, die Italiener fahren nach Österreich für ihre Einkäufe, weil billiger. Eine verkehrte Welt, die den Südländern das Genick brach.

Das gleiche mit Spanien, Portugal und Griechenland, die bekannt für billige Ferien waren. Um diesen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit zu kompensieren, haben die betroffenen Länder sich verschulden müssen. Am meisten Griechenland und deshalb ist das Land in der katastrophalen Situation in der es steckt. Klar, man kann jetzt besserwisserisch sagen, die Griechen hätte man nie in den Euro aufnehmen dürfen, aber das war eine politische Entscheidung der EU, aber hauptsächlich von der deutschen Bundesregierung.

Warum erzähle ich Euch das alles? Weil es mir stinkt, ständig die arroganten, überheblichen und bösartigen Aussagen aus Deutschland wegen Griechenland zu hören. Statt das Merkel und Schäuble als Hauptschuldige für die Krise beinhart auf Schuldentilgung und Austeritätsmassnahmen bestehen und damit die griechische Bevölkerung ins tiefste Elend stürzen, sollen sie das machen was damals 1953 Westdeutschland zugestanden wurde, einen generellen Schuldenschnitt.

Die Westmächte hätten 1953 auch knallhart auf Rückzahlung der Schulden bestehen können, auf ein Aussaugen bis zum letzten Tropfen Blut. Dann wäre aus Deutschland ein Armenhaus geworden, das niemals aus der Katastrophe des II. Weltkriegs rauskommt. Nur der Schuldenschnitt hat das Wirtschaftswunder ermöglicht. Wie wäre es wenn man Griechenland mit der gleichen Grosszügigkeit behandelt, die Schulden Abschreibt und damit einen Neustart ermöglicht?

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Spatz: Business as usual

On July 4, 2015, in Spatz, by admin

Business as usual

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

Es ist wie an einem schönen Sommertag. Sie liegen in einem Boot. Nur ganz von Ferne hören Sie das Tosen eines Wasserfalls. Sie hören das ungern. Sie könnten ans Ufer rudern, aber das ist anstrengend. Sie möchten die Ruhe, die Normalität noch gerne länger genießen, das Business-as-usual, bevor alles den Bach hinuntergeht. Sie können das vielleicht für ein paar Tage oder ein weiteres Jahr oder zwei. Aber Sie könnten wissen und wissen es eigentlich schon, dass Business-as-usual Sie und alles was Ihnen lieb ist unweigerlich in das schwarze Loch des Finanzsystems saugen und verschlingen wird. Sie wollen es nicht wissen und schalten das Radio an – alles ist verglichen mit dem, was notwendig wäre, noch so angenehm. Vielleicht tost ja gar kein Wasserfall, alle Experten bestreiten es ja. Im Übrigen sollen sich doch die Experten, die anderen, die gewählten Politiker um unser späteres Wohl kümmern – das ist deren Aufgabe, nicht meine. Was könnte ich schon ändern? Sie wissen natürlich, dass diese Leute gerade das nicht tun werden, weil sie zur Masse des Schwarzen Lochs gehören. Sie wissen das, aber noch scheint die Sonne so schön. Ist Ihnen noch zu helfen?

Das US-Verteidigungsministerium hat am Mittwoch die neue „Nationale Militärstrategie“ veröffentlicht. Darin stuft das US-Militär „die revisionistischen Staaten wie Russland“ und China als Bedrohung für die nationalen Sicherheitsinteressen ein. Man müsse ihnen – wie „extremistischen Organisationen wie dem ‚Islamischen Staat‘ – entgegenwirken, heißt es in der begleitenden Presseerklärung des Pentagon. Denn, es sei die „Absicht dieser Staaten, Gewalt zum Durchsetzen ihrer Ziele anzuwenden“. Russland führe allen ständig vor Augen, dass es die Souveränität seiner Nachbarn missachte… „Russlands Kriegshandlungen untergraben die regionale Sicherheit direkt oder über die Kräfte, die mit diesem Land verbunden sind“, heißt es. Das Pentagon zeigt sich auch besorgt über das iranische Atomprogramm und darüber, dass „der Iran die Terrorgruppen in der Region sponsert und in Syrien, im Irak, im Jemen und im Libanon aktiv ist“. „Die Handlungen Chinas im Südchinesischen Meer rufen Besorgnis hervor“, weil sie die USA ebenfalls bedrohen. „Die Streitkräfte der USA müssen ein vollständiges Spektrum von militärischen Lösungen hinsichtlich der revisionistischen Staaten wie auch in Bezug auf die extremistischen Organisationen präsentieren. Die Nichterfüllung dieser Forderungen würde ein noch größeres Risiko für unseren Staat und für die (dessen) völkerrechtliche Ordnung mit sich bringen“, heißt es in der Pressemitteilung des Pentagons.

Die von der NSA kontrollierte Bundesregierung pflichtet dem natürlich bei. Zum neuen Weißbuch des Bundesverteidigungsministeriums erklärte Ursula von der Leyen (CDU), die russische Führung betreibe „geostrategische Machtpolitik“ und wolle „militärische Gewalt als Form der Interessendurchsetzung“ etablieren. Es gehe dem „Kreml“ letztlich darum, „international vereinbartes Recht und Regeln zu ersetzen durch Dominanz in Einflusszonen“. Hatte sie etwas Russland mit den USA verwechselt, oder nur „pflichtgemäß“ von ihrer Vorlage abgelesen m [Rede der Verteidigungsministerin anlässlich der Auftaktveranstaltung Weißbuch 2016. www.bmvg.de 17.02.2015.]: Das ließ sich steigern. A 14.04 warf sie Russland vor, sich der „hybriden Kriegsführung“ zu bedienen, „um schwache Staaten durch militärische Mittel, ökonomischen Druck und Propaganda gezielt von innen zu destabilisieren“. [Weißbuchprozess: Arbeitsgruppe www.bmvg.de 14.04.2015.] Man munkelt, die Dame sei von den „Bilderbergern“ zur nächsten Bundeskanzlerin gewählt worden.

Sehen Sie es auch so wie die Bundesregierung? Natürlich, ZDF ARD die anerkannten Medien haben Sie ja entsprechen „in Form“ gebracht, informiert. Aber wer stürzte eine gewählte Regierung mit bezahlten Unruhestiftern und ließ, als diese sich nicht als effektiv genug erwiesen, Scharfschützen auf Demonstranten schießen, um durch die Opfer die Wut auf dem Maidan zu steigern? War es aggressiv, Bürger über ihre Zugehörigkeit zu befragen, die sich – wie auf dem Krim – nicht unbedingt bekennenden NS-Sympathisanten und einer bezahlten Auslandsregierung anvertrauen wollten (der ukrainische Oligarch musste Ausländer in Regierungsämter holen, weil offensichtlich auf Inländer kein Verlass beim provisionierten Verscherbeln der Rohstoffe und Betriebe des Landes an Ausländer war). Aber laut westlicher Werte gilt offensichtlich: Vertraue keiner Wahl, die Du nicht selbst gefälscht hast. Wer rückte schweres Kriegsgerät an die Grenze Russlands und bedroht so das Land? Wer hetzt und lügt seit Monaten gegen Russland, seitdem es sich nicht mehr dem westlichen Diktat fügen will. Wer hat Al Qaida und IS aufgebaut, ausgerüstet und finanziert, um nicht genehme Regierungen in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien etc. zu stürzen, wie das in Duzenden von Fällen seit 1945 (zunächst in Lateinamerika) klanglos geschehen ist. Wer also sponsert Terrorgruppen, die er laut „anerkannter“ Medien angeblich bekämpft. Wer bombardiert (oder läst bombardieren wie im Yemen) bedenkenlos die Zivilbevölkerung anderer Länder und ermordet mit Hilfe von eigens für diesen Zweck entwickelter Drohnen unliebsame Personen in Ländern, die sich nicht vom Schwarzen Finanz-Loch aufsaugen lassen wollen. Wer unterhält Militärstützpunkte in 180 Staaten der Welt. Der heuchlerische Pentagon-Bericht schließt ohne rot zu werden von sich auf andere und zeigt wie „krank“ die Köpfe dieses System sind – und wie verlogen. Aber Business-as-usual macht wie PR-Werbung alles so angenehm – für das Finanzsystem.

In Europa starrt alle Welt auf Griechenland, schießt Milliarden an Volksvermögen (allein die bisherige Vernichtung von 360 Milliarden Euro an Steuergeldern) in ein hoffnungslos überschuldetes Land und vermehrt damit dessen Schulden ins Astronomische – und nicht aus „Dummheit“. Spätestens nach dem Versailler Vertrag (1919) weiß man, ein überschuldetes Land lässt sich nicht durch neue Schulden „sanieren“. Wenn sie nicht hoffnungslos „moralisch krank“ wären, hätten Politiker dem Land – nachdem der Goldman Sachs Betrug aufgeflogen war – ein Schuldenmoratorium eingeräumt, etwas Geld aufgebracht, um es wirtschaftlich einigermaßen wieder in Gang zu bringen, damit es nach vielen Jahren Gesundung zum Abbau früherer (wie auch immer „verschuldeter“) Schulden vielleicht etwas beiträgt. Aber das hätte einigen Banken an der Wallstreet weh getan. Hat man aus Versailles nichts gelernt oder führt nur anderes im Sinn, als man sagt. Man lügt und heuchelt wie inzwischen üblich und gewohnt?

Insbesondere die EZB agiert unfähig oder verlogen. Monate lang hatte sie Zeit gehabt, den Geldverkehr, Bonität und Liquidität der griechischen Banken zu observieren. Spätestens seit Mai 2013 war selbst jedem Hinterwäldler, wenn er gewollt hätte, klar, dass Griechenland nicht zahlen kann. Aber die EZB wollte weiteres Geld in Griechenlands Finanzloch schütten. Damit wurde weder die Krise beseitigt, noch den Unternehmern geholfen, noch neue Märkte oder Produkte aufgetan. Das gesamte Geld floss, wie das im „Quantitaive Easing“ neu geschaffene in die Spekulation der Finanzmärkte. Die massenhafte Versorgung der Welt mit Liquidität hat sich zunächst in fiktiven Papierwerten verfangen, deren „Verwertung“ wie ein wachsendes Bleigewicht am Hals der Schwimmenden hängt. Es saugt, um „im Wert“ zu bleiben, wie ein Schwarzes Loch ständig mehr Geld aus der Weltbevölkerung und ihrem Reproduktionsprozess. Die Experten der EZB, wie des IWF und der Weltbank haben das Vermögen der Erdbevölkerung in ein überdimensionales Casino investiert, das die Politiker verwalten.

Und was ist mit Griechenland? „Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hält zwar einen Austritt Griechenlands aus dem Euro für konsequent und sinnvoll. Es werde jedoch trotz all des Getöses nicht dazu kommen. Griechenland sei für die Amerikaner geopolitisch zu wichtig. Daher werden die politisch schwachen EU-Retter einlenken.“ Die deutschen-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/30. Oder anders. Draghi und die anderen „Experten“ wissen natürlich warum. Sie sind es ihren Auftraggebern, den US-Investmentbanken und Herren der Welt schuldig. Aus diesem Grund hat nun die EZB trotz aller öffentlichen Ziererei weiteres Geld (bis zu 89 Mrd.) als Notkredite für die angeschlagenen griechischen Banken bereitgestellt. Denn ohne Kredite ginge ihnen das verspielte Geld ihrer Kunden aus – na und? Warum gibt man den Betrügern das Geld und nicht den betrogenen Kunden? Mit der Hochfinanz verflochtene Bankiers und ihr Anhang sind eine eigene Species und eben nicht wie normale Untermenschen für ihre Fehlinvestitionen selbst verantwortlich. Medien begleiten und vertuschen das Theater mit Verächtlichmachung der „Griechen“ und ihrer Regierung.

„In Frankreich geht die Staatsschulden-Macherei frech und munter weiter. Dem Statistikamt Insee zufolge sei das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftskraft im ersten Quartals des Jahres 2015 von 95,6 Prozent auf 97,5 Prozent (am 31.3.2015) gestiegen. Die gesamten Schulden des französischen Staats stiegen in nur einem Quartal um 51,6 Milliarden Euro auf knapp 2,1 Billionen Euro an – fast 52 Milliarden Euro neue Staatsschulden in nur drei Monaten!“ Bei solchem Business-as-usual können nicht einmal die „armen Griechen“ mithalten. Die Vertrauenswürdigkeit der Verantwortlichen ist schon gewaltig. Deshalb wird für die Abos der „Anerkannt“ gerne bezahlt und werden die Verantwortlichen demokratisch immer wieder gewählt. Alles andere sind ja laut Meinung der Anerkannten und der sie Anerkennenden nur„Spinner“, „Nazis“, etc. – mit einem Wort „nicht ernst zu nehmen“. Bleiben wir also lieber beim Business-as-usual der „Ernst-zu-nehmenden“?

Die berichten lieber nicht über das Volksbegehren der Österreicher zum Austritt aus der EU, Mediengläubigen könnten sonst auf falsche Gedanken kommen. Die Initiatoren des EU-Austritts-Volksbegehrens freuten sich am 1.7 . über ihren „großen Sieg“. „261.159 persönliche Unterschriften vor den Behörden für die Wiedergewinnung der Freiheit, Selbstbestimmung und Neutralität Österreichs sind ein großer Erfolg der unabhängigen Bürgerbewegung“, meinte Inge Rauscher, Initiatorin und Bevollmächtigte des Begehrens.

Spät, aber vielleicht nicht zu spät hat die Zentralbank von Indonesien die Verwendung des US-Dollars und anderen Fremdwährungen für sämtliche Finanztransaktionen im Land verboten. Das Verbot ist seit 1. Juli 2015 in Kraft, war aber bereits seit April vom Leiter der Zentralbank, Eco Yulianto, angekündigt. Sämtliche Transaktionen, wie etwa Zahlungen für Hotels, Flüge oder auch Gehaltszahlungen dürfen nur noch in der nationalen Währung durchgeführt werden. Wer gegen das Gesetz verstößt, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe von umgerechnet 15.000 Dollar bestraft werden.

Und bei uns. Die Spitzen der großen Koalition haben ihren monatelangen Streit in der Energiepolitik beigelegt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sowie CSU-Chef Horst Seehofer verständigten sich nach Informationen der DPA und Reuters darauf, Braunkohlekraftwerke mit einer Leistung von 2,7 GW el. stillzulegen, sie aber für alle Fälle als Reserve vorzuhalten. Die Kosten trägt für die Mediengläubigen die böse Strom-Industrie, für jeden noch Denkfähigen der Endverbraucher im Preis aller Güter.

„Man konnte ahnen, was nach der Inszenierung von 9/11 und dem GWOT (Global War on Terror) geschehen würde“. Das Finanzsystem „würde sich in seinem Blutdurst nicht bremsen lassen. Es musste Russland herausfordern und nicht nur wieder einen Weltkrieg, sondern eine globalen Atomkrieg riskieren. Jetzt unterstützt es offen die drei dämonischen Ideologien auf dem Planeten: Daesh Takfirism, den Ukrainischen Nazismus und den israelischen Zionismus. Dass eine so kleine Anzahl von Individuen so fantastische Möglichkeiten für das Böse eingeräumt bekommt, ist einfach unglaublich und sehr entmutigend“, meinte der frühere Vize-Finanzminister unter Ronald Reagan und französische Ehrenlegionär (1987) P. Craig Roberts leider nicht ganz zu Unrecht.

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Die US-Regierung hat offenbar entschieden, dass in der Schuldenorgie in der Eurozone nun Tabula rasa gemacht werden muss. Der Crash in Griechenland wird zum Zahltag für die europäischen Steuerzahler und Sparer in Griechenland.

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Die griechischen Banken bereiten eine massive Enteignung der kleinen Sparer vor. So sollen Sparguthaben über 8000 Euro um 30 Prozent rasiert werden. Es ist dies der massivste Zugriff in der Geschichte des Euro. Die Lage ist offenbar so dramatisch, dass die Alternative der Totalverlust aller Guthaben ist.

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Vor zehntausenden Anhängern forderte Tsipras die Griechen zu einem Nein-Votum beim Referendum auf. Die Griechen dürften sich nicht weiter von den Gläubigern unter Druck setzen lassen.

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EU-Präsident Tusk bereitet die zahlungskräftigen Europäer darauf vor, dass sie künftig für Pleitestaaten einstehen müssen. Griechenland ist demnach der Beginn einer radikalen Umverteilung in der Eurozone.

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Beim griechischen Referendum zeichnet sich ein äußerst knapper Ausgang ab. Die Gegner und Befürworter liegen gleich auf. Doch etwa zehn Prozent haben sich noch nicht entschieden.

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Die Krise hat in Griechenland lange vor den ersten Rettungs-Krediten der Euro-Zone begonnen. Das Hauptproblem: Durch die Kreditorgie wurde die Ungleichheit noch vergrößert. Dies wird sich nach der Krise ändern müssen.

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Die USA haben die EU im Kampf gegen Griechenland offenbar regelrecht vorgeführt. Washington hat die Veröffentlichtlichung des für die Euro-Retter verheerenden IWF-Berichts verfügt. Der Versuch der EU, den Bericht zu verhindern, wurde im Keim erstickt.

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Das Referendum in Griechenland über den künftigen Kurs in der Schuldenkrise kann wie geplant am Sonntag stattfinden. Das Oberste Verwaltungsgericht wies am Freitagabend eine Klage gegen die Volksabstimmung zurück.

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