Per Video ist genau zu sehen, wie die sogenannte ANTIFA ( wie immer feige und nur “stark” wenn in Überzahl!) eine kleine Gruppe von Teilnehmern der HOGESA-Vernastaltung angreift und die Polizei dann die zusammengeschlagenen Opfer gemächlich begutachtet.
Jetzt sind sie sogar gezwungen die Täter wegen versuchten Mordes zu suchen, bedeutet aber noch lange nicht, das die auch verhaftet werden.
So fing es im Reich der 20er Jahre auch an. Der Rote Mob störte alle Veranstaltungen der nationalen Parteien, gründete den ROTFRONT KÄMPFERBUND als paramilitärische Einheit. Gezwungenermaßen gründeten dann die politischen Gegener der Roten ihrerseits dann die SA, den Stahlhelm usw. Dieser Schutz wurde dringendst benötigt, da sich die von der herrschenden Klasse bezahlte Schutzpolizei grundsätzlich immer gegen die “Rechten” wandten. So war es früher und so ist es heute. Sie ändern sich eben nie! Sie können nicht aus ihrer Haut. Die Roten sind eben wieder die nützlichen Idioten. Wenn sich der Wind dann eines Tages dreht, dann wundern sie sich wegen den zu erleidenden Bestrafungen. Dann waren sie alle unschuldig.
Aber die Mörder von damals, welche z.B. Horst Wessel ermordeten, sind trotzdem gefunden und gerichtet worden.
Diese Staatsform widert nur noch an. Warten die Volkszertreter drauf, das sich hier wieder bürgerkriegsähnliche Zustaände entwickeln?
Jedes Jahr macht der Rote Mob Randale, Hamburg, Berlin, diese Liste kann noch um einige Namen erweitert werden. Der sogenannte Staat könnte im Vorfeld jede dieser angemeldeten “Protestdemos” verbieten. Macht er aber nicht! Warum nicht?
Weil die Roten mit Gysi und die Grünen mit der roten Wanderwarze (C.Roth) bereits die Straße erobert haben!
Passen wir auf! Wählen wir richtig!
Semper GD!

(123)

So sehe ich es auch. Tolle Rede, die sollte auch mal in dieser Form im Reichstag gehalten werden. Mal sehen, wann Hickl auch seinen “Unfall” erleidet!
Die hebräischen Machtpolitiker lassen sich solche Protestreden in einem Deutschen Parlament auf Dauer nicht gefallen. ( Ich sehe die “Republik Östereich” immer noch als Teil unseres gemeinsamen Deutschen Reiches an!)
Semper GD!

(145)

Da musste ich echt staunen als ich die Meldung las, die russische Regierung hat seinen Staatsbürgern das Tragen von Schusswaffen “zur Selbstverteidigung” genehmigt. Das geht aus einem am Dienstag in Moskau veröffentlich Regierungsbeschluss hervor. Bislang durften Russen, die einen Waffenschein hatten, ihre Waffen nur während der Jagd, bei Sportveranstaltungen oder bei Schiessübungen tragen. Ein toller Vertrauensbeweis der russischen Regierung gegenüber den Staatsbürgern.

Warum eine Waffe tragen? Weil ein Polizist zu schwer ist.

Aber, aber ich dachte, Putin ist ein ganz böser Diktator und unterdrückt sein Volk. Das erzählen uns doch dauernd die Westmedien und Politiker. Wie passt dann eine vollkommene Liberalisierung des Waffenrechts mit diesem Bild zusammen, Russland wäre eine autoritäre Diktatur? Ein totaler Widerspruch, denn ein antidemokratisches Regime würde niemals den Bürgern das Tragen von Waffen erlauben, sondern eher alle entwaffnen.

So wie direkt nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933, als zuerst die Juden und dann andere “Volksschädlinge” entwaffnet wurden oder unter dem fadenscheinigen Grund “Waffen zu suchen” Razzien und Hausdurchsuchungen stattfanden. Generell wurden allen Gruppen welche das Naziregime als Opposition betrachtete der Besitz von Schusswaffen verboten, einschliesslich Hieb- und Stichwaffen.

Diese Einstellung, der deutsche Staat traut seinen Bürgern nicht, gilt bis heute, denn international gesehen ist das deutsche Waffengesetz eines der strengsten. Aber in allen sogenannten westlichen Demokratien werden die Bürger systematisch entwaffnet. Das Gewaltmonopol soll nur der Staat haben und der Bürger soll wehrlos sein, gegenüber dem Unrechtstaat und den Kriminellen.

Was für eine Unlogik. Kriminelle haben Waffen und kommen immer dran, aber unbescholtene Bürger dürfen keine haben. Deshalb ist eine Verschärfung des Waffengesetzes und weitere Gängelung der legalen Waffenbesitzer Blödsinn. Es zeigt nur die wahre Absicht der Obrigkeit, ein wehrloses Volk zu haben mit dem man machen kann was man will.

Die wenigen Unfälle und alle Schaltjahre ein Amoklauf wird als Ausrede für die Entwaffnung der ganzen Bevölkerung verwendet. Es ist doch nicht die Waffe schuld, sondern der Mensch. Dann verbietet doch Autos. Laut WHO sterben über 1,2 Millionen Menschen weltweit durch Autounfälle.

Was sagt das über die ach so demokratische Bundesrepublik Deutschland aus? Ein völlig entwaffnetes und damit wehrloses Volk. Die Deutschen wurden dabei so gehirngewaschen, sie finden diese Wehrlosigkeit auch noch gut, genau so wie die Verletzung der Privatsphäre durch den Schnüffelstaat sie überhaupt nicht stört. Daraus ergibt sich die Frage, wird uns ein völlig falsches Bild von Russland gezeigt? Werden wir ständig belogen?

Ist es nicht genau umgekehrt, Russland ist eine Demokratie und Deutschland eine Diktatur? In vielerlei Hinsicht ist Russland tatsächlich eine Demokratie, denn dort wird der Präsident direkt vom Volk gewählt. Putin ist viel mehr demokratisch legitimiert als alle anderen Staatsführer in Europa. Und das schon zum dritten Mal.

In Deutschland ist weder der Kanzler noch der Präsident direkt wählbar. Es gab keinen Stimmzettel wo drauf stand, willst du Merkel als Kanzler oder Gauck als Präsident? An die Macht sind diese Typen nur durch Parteiabsprachen und Mauscheleien gekommen. Auch die Ministerpräsidenten der Bundesländer sind nicht wählbar. Das soll eine Demokratie sein?

Von der EU als Befehlsgeber gar nicht zu sprechen, denn dort kann die Führung niemand wählen, weder die Mitglieder der EU-Kommission, den Präsident des Europäischen Rates, noch den Präsident der Europäischen Kommission. Wer hat Herman Van Rompuy gewählt? Wer hat Jean-Claude Juncker gewählt? Niemand. Diese Figuren wurden den EU-Bürgern einfach vor die Nase gesetzt.

Diese nicht gewählten und nicht legitimierten Politfiguren in Europa haben aber die Frechheit ständig mit dem Finger auf Russland zu zeigen und haben die Unverschämtheit Präsident Putin als “Hitler” zu bezeichnen. So wie der grösste deutsche kriminelle Politiker, Wolfgang Schäuble, der im April 2014 Putin mit Adolf Hitler verglich und den Einmarsch ins Sudetenland durch die Wehrmacht 1938 mit dem Resultat der Volksabstimmung auf der Krim.

Für Schäuble, Merkel und den ganzen anderen Antidemokraten ist der Ausdruck des eindeutigen und überwältigenden Willen der Bewohner der Krim, sich von dem faschistischen Putsch-Regime in Kiew zu trennen und ein Teil der Russischen Föderation wieder zu werden, eine “völkerrechtswidrige” Annexion durch Russland. Wie kann überhaupt eine Volksabstimmung illegale sein, wenn das Volk der höchste Souverän ist?

In Russland sieht es aus wie wenn tatsächlich die Regierung und das Parlament sich unter dem Volk stellen und nicht darüber wie hier. Demokratie kommt von dēmos: Staatsvolk und -kratie: Herrschaft, also “Herrschaft des Staatsvolkes”. Nur so ist es erklärbar, dass man neu den russischen Bürgern das Tragen von Waffen zur Selbstverteidigung erlaubt. Etwas was in Westeuropa undenkbar ist.

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Ronald Lee Ermey, bekannt durch die Rolle des Drill-Instructors Gunnery Sergeant Hartman in Stanley Kubricks Antikriegsfilm Full Metal Jacket, macht Werbung für die österreichische Firma Glock und für den Waffenbesitz:

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(145)

Ahnenerbe (19.11.2014)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Das Nachlaßgericht eröffnet das Testament des Verstorbenen. Sie erfahren, was er besessen hat und nun Ihnen als Erbe zufällt, so Sie bereit sind, das Erbe anzutreten. Der Wert des Erbes wird erfaßt und das Finanzamt meldet sich, um seinen Anteil als Erbschaftssteuer einzufordern. Das Erbe – das ist Gut und Geld, und so mancher hat als reicher Erbe nie mehr einen Handschlag machen müssen. So manches Erbe besteht jedoch nur aus Schulden, und wer dieses Erbe annimmt, muß für die Schulden des Verstorbenen geradestehen. Aber zum Glück kann man ein Erbe ausschlagen, da werden die Schulden mit dem Verstorbenen beerdigt, tunlichst in einem Armengrab.

Aber ist das alles? Nun, die deutsche Sprache ist wieder einmal entlarvend: Es heißt nicht Erbschafts-, sondern Nachlaßgericht. Und wer genau hinhört, bekommt dort auch nicht sein Erbe, sondern nur den Nachlaß übergeben, also das, was der Verstorbene an Gütern hinterlassen hat. Das Erbe umfaßt weitaus mehr. Wobei der gern bemühte Onkel aus Amerika, den man nie gesehen hat und der erst durch den Brief des Testamentsvollstreckers Gestalt angenommen hat, hier nicht berücksichtigt werden soll.

Geht es um ein Elternteil, so kommen zu dem Nachlaß 23 Chromosomen hinzu, die in jeder einzelnen der Billionen Zellen unseres Körpers stecken. Haar- und Augenfarbe, Körperbau, Blutgruppe – das biologische Erbe können wir nicht ausschlagen, und selbst das Nachlaßgericht kann nicht darüber befinden. Sind wir bei unseren Eltern aufgewachsen, kommt noch das immaterielle, das geistige Erbe hinzu, die Erziehung, die uns formt. Selbst, wenn wir uns vornehmen, nie so zu werden wie unser Vater oder unsere Mutter, haben wir sie trotzdem zum Vorbild genommen, denn auch negative Beispiele sind Vorbilder. Und so sehr wie uns bemühen mögen, nicht so zu sein, ertappen wir uns immer wieder bei Verhaltensweisen, die wir von unseren Eltern übernommen haben.


Das 'Ahnenerbe' der SS 1935-1945Kater, Michael H.Standardwerk der NS-Forschung: Die Schutzstaffel Heinrich Himmlers entfaltete während des Dritten Reiches höchste Aktivität, und das nicht nur als Agent totalitärer Machtvollstreckung. Kater zeigt, dass die SS den ernsthaften Versuch einer Infiltration des deutschen Kultur- und Geisteslebens unternommen hat, aus Motiven, die nicht zuletzt in der bizarren Persönlichkeit Himmlers selbst begründet liegen. Himmlers SS-Forschungsamt "Ahnenerbe" entwickelte sich, über den Umweg anfangs noch harmlos anmutender geisteswissenschaftlicher Projekte, zu einem der gefährlichsten Instrumente nationalsozialistischer Kulturpolitik. Dennoch vermochte sich das "Ahnenerbe" nie zur obersten Kulturbehörde des Dritten Reiches, nicht einmal der SS, auszuwachsen. In einem Prozess der institutionellen Selbstvernichtung, der sich innerhalb der Schutzstaffel vollzog, wurde es sogar fast zerrieben. Der Verfasser charakterisiert die SS nicht als monolithisches Gebilde, sondern als "Spielfeld parasitärer Kräfte, die im Neben- und Gegeneinander wirkten". Er reiht sich damit in die Gruppe jener Historiker ein, die den Führer-Staat Hitlers als Ausdruck eines auf allen Ebenen wuchernden Machtpluralismus interpretieren und nicht als eine zielbewusst gelenkte, allzeit geschlossene Monokratie.Unser Erbe ist noch weit größer und umfassender. Auch wenn wir den Satz des Pythagoras oder den Thaleskreis nicht mehr beherrschen, so umgibt uns das Erbe dieser Mathematik. Die Logik des Aristoteles greift ein, wenn wir auf die Bremse unseres Autos treten und ABS zu wirken beginnt. Sind Sie im Schatten des Kölner Doms aufgewachsen? Oder mit dem Ulmer Münster vor Augen? Nein? Doch selbst in der kleinen Dorfkirche steckt baumeisterliches Geschick, steckt kulturelles Erbe. Sie haben nie etwas von Goethe oder Schiller gelesen? Trotzdem verstehen und sprechen Sie deren Sprache, selbst wenn Sie diese mit Anglizismen vergewaltigen. Das gehört ebenfalls zu Ihrem Erbe.

Dafür gibt es Dinge, die nicht zu Ihrem Erbe gehören, auch wenn man Ihnen das unablässig einreden möchte. Die Schuld an zwei Weltkriegen, die Kriegsverbrechen der Wehrmacht und der SS, der Holocaust – all das wird Ihnen untergeschoben. Das sind die vermeintlichen Schulden, die Sie bezahlen sollen. Die modernen Erbsünden, die mit religiöser Verbrämung allen angeheftet werden, um sie der bösen Mutter einer weltlichen Kirche botmäßig zu machen. Das ist NICHT Ihr Erbe, das gehört nicht zu Deutschland. Das jüdisch-christliche Abendland, der Islam, die sogenannten Zuwanderer – das will man Ihnen alles aufdrängen, doch es ist fremdes Gut, an dem Sie keinen Anteil haben, wenn Sie es nicht zu Ihrem Gut machen wollen.

Sie wurden nicht im Nichts geboren, und Sie sind bei Ihrer Geburt kein unbeschriebenes Blatt. Sie wurden genau dort geboren, wo Sie geboren werden wollten. Sie? Nein, das ist nicht ganz richtig. Was Sie heute sind, sind Sie erst geworden, im Laufe Ihres Lebens. Doch Sie waren bereits etwas, oder besser ein Jemand, als Sie in diese Welt eingetreten sind. Dieses Etwas, die Seele, hat sich einen Leib ausgewählt, sie hat sich das Land ausgewählt und die Familie. Die Seele hatte ganz bestimmte Wünsche, die nur dank dieser Geburt verwirklicht werden können. Diese Seele einen Keim zu nennen, unterschätzt ihre Wichtigkeit. Wenn Sie ein Baum sind, dann ist das Holz Ihre Seele, während die Persönlichkeit, zu der Sie geworden sind, die Borke darstellt, die Baumrinde, die im Kontakt mit der Außenwelt steht.

Das Holz gibt dem Baum die aufrechte Haltung, läßt ihn Stürme überstehen. Die Rinde versorgt den Baum, bringt die Nährstoffe nach oben, läßt somit Blätter wachsen und Früchte heranreifen. Das Holz ähnelt Ihrem Skelett, das Ihrem Körper die Grundgestalt gibt. Die Seele war von Anfang an da, bei Ihrer Geburt, und sie wird sie bis zum Ende Ihres Lebens begleiten. Dann wird sie das alte, müde gewordene, das Zeitliche abwerfen und das Ewige mitnehmen, was von Ihnen bleiben wird. Diese Seele ist ebenso Ihr Erbe, das Sie mit ins Leben nehmen.

Die Seele ist das Erbe früherer Leben. Sie mag in der Sonne Ägyptens die Pyramiden mitgebaut haben, sie mag an Bord einer attischen Triere gegen die Perser gekämpft haben. Vielleicht hat sie an der Seite Herrmanns die Freiheit der Germanen gesichert, im Heer Widukinds diese Freiheit gegen das Christentum verteidigt. Doch selbst, wenn sie Leben um Leben immer nur Bauernknecht gewesen ist, hat sie daran mitgearbeitet, dieses Land aufzubauen. Im Kölner Dom, im Ulmer Münster steckt die Arbeit vieler Bauernknechte, die dazu beigetragen haben, die Maurer zu ernähren. Wir sind nicht isoliert, sondern alle Teil eines größeren Ganzen.

Du bist Nichts, Dein Volk ist Alles? Oh nein, auch das ist etwas, das man Ihnen einreden wollte. Damit Sie so werden konnten, wie Sie heute sind, mußte ein ganzes Universum erschaffen werden. Hundert Milliarden Galaxien, mit jeweils hundert Milliarden Sonnen waren nötig, um Sie entstehen zu lassen. Auch das ist Ihr Erbe! Sie kommen sich klein und unwichtig vor, jederzeit ersetzbar? Das sagt Ihnen sogar Ihr Chef bei jeder Gelegenheit? Zugegeben, um die kaputte Glühbirne da vorne auszuwechseln, kann man so ziemlich jeden schicken. Das Universum hat Sie jedoch nicht hervorgebracht, um diese eine kaputte Glühbirne auszuwechseln.

Wenn Sie ein Spinnennetz betrachten, dann besteht dieses aus zahlreichen Fäden. Keiner scheint etwas Besonderes zu sein, doch jeder einzelne dieser kurzen Abschnitte des Fadens erfüllt seinen Zweck. Schneiden Sie nur einen durch, so entsteht eine Lücke im Netz. Das Tierchen wird die Lücke reparieren, damit sein Netz wieder vollständig wird. Dieser eine, einen Zentimeter lange Faden war ihm wichtig, denn nur mit ihm ist das Netz vollständig.

Und Sie? Das ganze Universum war nötig, um Sie zu schaffen! Viele Atome Ihres Körpers wurden von einer lange vergangenen Sonne erbrütet, der “Staub”, aus dem Sie geschaffen worden sind, ist der Staub eines riesigen Sterns. Sie sind der Erbe dieses Sterns, der die Elemente Ihres Körpers hinterlassen hat. Eines Sterns, der größer gewesen ist als unsere Sonne…

Vor Milliarden Jahren hat die erste Blaualge dieses Planeten mit der Photosynthese begonnen. Sie hat Sauerstoff freigesetzt, und nach ihr haben das zahllose andere Blaualgen praktiziert. Diese Winzlinge haben Ihnen etwas hinterlassen: die Luft, die Sie atmen. Vor 600 Millionen Jahren hat das vielzellige Leben begonnen. Vielzeller – so, wie Sie einer sind. Augen, Ohren, Füße, Hände, Lungen, Nieren – das alles wurde lange vor Ihnen “erfunden” und Ihnen zur Nutzung hinterlassen.

Sie kennen eine Sanduhr. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie seien an der dünnsten Stelle dieser Sanduhr eingeschlossen. Was über Ihnen hängt, ist das Erbe, das Sie von Ihren Vorfahren mitbekommen haben. Dort finden Sie den Urknall des Universums, den längst vergangenen Stern, der die Atome Ihres Körpers geschaffen hat, die Blaualgen, Knochenfische, denen Sie Ihr Skelett verdanken, rattenähnliche Säugetiere, die für Sie Haare und Warmblütigkeit erfunden haben. Dort stecken Thales und Aristoteles, Goethe und Schiller, schließlich Ihre Eltern. Und ganz unten an diesem riesigen Berg stehen Sie, belastet mit dem titanischen Gewicht als Erbe der Jahrmilliarden. Und unter Ihnen? Oh, Sie geben weiter, was Sie empfangen haben! Jede Begegnung mit einem anderen Menschen ist ein Sandkörnchen, das Sie hinterlassen, als Ihr Erbe. Ob Sie eigene Kinder in die Welt setzen und erziehen, oder ob Sie auf andere Menschen einwirken, im Guten wie im Schlechten, Sie hinterlassen etwas auf dieser Welt, sie tragen bei zum Erbe anderer Menschen.

Sie sind die Nahtstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Bei der Sanduhr liegt die Vergangenheit ausnahmsweise oben, fließt durch Sie hindurch, um damit eingefärbt mit Ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungen, nach unten, in die Zukunft zu rieseln. Jedes Sandkorn wurde dabei auf eine schwer nachweisbare Art verändert. Es ist nicht mehr dasselbe wie zuvor, Sie haben etwas aufgeprägt, haben sich selbst dem Erbe hinzugefügt.

Was Du von Deinen Ahnen hast ererbt, erwirb es, um es zu besitzen!

Ich habe dieses Sprichwort bereits früher angeführt. Das Erbe fällt Ihnen in den Schoß, Sie bekommen es, ohne eigene Leistung. Im Deutschen gibt es einen juristisch definierten Unterschied zwischen Eigentum und Besitz. Wenn Sie mir ein Buch leihen, bleibt dieses Buch Ihr Eigentum. Ich aber habe es in der Hand, ich “sitze” darauf, folglich besitze ich dieses Buch. Es gehört mir nach wie vor nicht, aber dank Ihrer Großzügigkeit kann ich das Buch lesen, es also “erwerben”. Danach gebe ich es zurück, aber ich besitze es noch immer, seinen Inhalt, das, was dieses Buch ausmacht.

Betrachten wir die Denglisch-Sprecher, die uns allenthalben begegnen – oder noch schlimmer, jene, die sich “Kanak” angewöhnt haben. Sie haben die Sprache Goethes und Schillers geerbt, doch sie haben sie nicht erworben. Sie haben ihr Erbe ausgeschlagen, um “in” zu sein, um zu etwas zu gehören, das sie niemals sein können. Denn ein Hund wird niemals ein Vogel, selbst wenn ich ihm kiloweise Federn anklebe. Ey, Alder – du niemals Türke!

Es ist kein Vorrecht, als Deutscher geboren zu werden, keine Auszeichnung, auf die man stolz sein dürfte. Als Deutscher wird derjenige geboren, für den es angemessen ist, als Deutscher geboren zu werden. Jeder Deutsche wird mit seiner Geburt der Erbe seiner Ahnen. Doch nur, wer bereit ist, dieses Erbe zu erwerben, wird es schließlich besitzen. Wer es nicht erwirbt, schlägt das Erbe aus und erweist sich als unwürdig. Wer sich jedoch bemüht, vermag sich dieses Erbe zu sichern, selbst wenn er nicht als Deutscher geboren wurde. Es ist leichter, als geborener Deutscher sich dieses Erbe anzueignen, doch es ist nicht unmöglich, sich durch stetiges Bemühen zum Deutschen zu entwickeln.

Das Erbe der Ahnen existiert in jedem Volk. Ob Engländer oder Türke, Chinese oder Massai – jeder steht in der Folge seiner Ahnen, der Traditionen seines Volkes. Wer immer in ein Volk hineingeboren wird, ist würdig, das Erbe seiner Ahnen anzunehmen. Doch nur, wer es erwirbt, vermag es zu besitzen. Dies ist das entscheidende Problem bei einem Leben in der Fremde. Amerika hat das Erbe seiner Ahnen verloren. Ein bißchen England, ein wenig Spanien, Deutschland und Italien, ein Schuß Afrika und Mexiko, das ist es, was heute in den USA vorzufinden ist. Selbst das Judentum, das starke Mittel besitzt, um sich in der Diaspora zu erhalten, wurde in Amerika pervertiert, hat das Erbe seiner Ahnen gegen Finanzherrschaft an der Wall Street eingetauscht.

Der Türke in Deutschland ist entwurzelt, und da er zumeist der Unterschicht entstammt, kaum fähig, sein Türkentum zu bewahren. Die deutschen Gemeinden in Südafrika und Paraguay sind stabiler, doch auch sie müssen erst den Test der Jahrhunderte bestehen. Wenden wir uns noch einmal dem Bild der Sanduhr zu. Ein einzelner Mensch in der engsten Stelle kann nicht das ganze Erbe der Ahnen in die Zukunft übermitteln. Dafür bedarf es vieler dieser Öffnungen, also vieler Menschen. Denn jeder bildet einen eigenen Kanal, der das weitergibt, was ihm persönlich wichtig ist. Das Erbe der Ahnen ist zu gewaltig, als daß es ein Einzelner in sich aufnehmen kann. Die Siebenbürger Sachsen und die Banater Schwaben haben dies sehr gut bewältigt, deshalb besteht Hoffnung für die Südafrika-Deutschen und jene in Paraguay. Die Deutschen in den USA sind nur noch Deutschstämmige, sie haben ihre Identität im Mahlstrom weitgehend verloren.

Das Ahnenerbe ist ein Geschenk, aber auch eine Verpflichtung. Wer dieses Geschenk erhält, muß sich seiner würdig erweisen. Es gab und es gibt immer Menschen, die dieses Erbe in den Wind schlagen, die entwurzelt durch die Welt ziehen. Was derzeit als Flüchtlinge nach Deutschland strebt, hat das Erbe seiner Ahnen abgewiesen. Es sind zweifach entwurzelte Menschen, die ihre Heimat und ihr geistiges Erbe verloren haben. Diese Menschen sind zum größten Teil verloren, denn sie werden auch in Deutschland niemals heimisch werden. Sie sind eine Viehherde, die hier das niedertrampeln soll, was nach zwei Weltkriegen und 70 Jahren Umerziehung noch vorhanden ist. Sie sind Kanonenfutter im karmischen Krieg, hierher getrieben, um unterzugehen und alles mit sich zu reißen, damit aus dem schlagenden Herzen Europas eine kulturelle Wüste gleich der USA wird, über das Plutokraten diktatorisch herrschen können.

Doch dies ist Deutschland, und die Gegenbewegung läuft. Die Regierung, die Demokraten, haben längst gezeigt, daß sie unwürdig sind, unwürdig des Ahnenerbes. Sie werden vom Wandel der Zeit hinweggefegt. Das Ahnenerbe ist stärker als sie, stärker als die Umerziehung, stärker als die zerstörenden Kräfte. Der Zusammenbruch wird eine große Reinigung sein. Tradition ist die Weitergabe der Glut, nicht die Aufbewahrung der Asche. Was zu Asche und Schlacke geworden ist, wird nicht mehr bestehen können. Es wird hinweggefegt, mit dem Ergebnis, daß das Ahnenerbe stärker und reiner werden wird als jemals zuvor.

Sie haben den freien Willen und Sie haben die Wahl. Das große Erbe liegt vor Ihnen, Sie brauchen nur zuzugreifen. Doch dieses Erbe ist mit Verpflichtungen verbunden, Verpflichtungen, die Ihr Leben verändern, ja bestimmen werden. Greifen Sie zu oder schlagen Sie das Erbe aus? Treten Sie ein in die Tradition, werden Sie in dieser Tradition fortleben, selbst zum Teil des Erbes werden. Lehnen Sie ab, sind Sie der Verpflichtungen ledig, doch um den Preis der Entwurzelung, um den Preis des Vergessen-Werdens.

Bei den alten Völkern war Saturn der Herrscher des Goldenen Zeitalters. Ja, Saturn, der in den Horoskopen so gern als Übeltäter hingestellt wird. Saturn, der Hüter der Schwelle, der für die Vergangenheit steht. Saturn, der prüft, ob der Betreffende sich würdig erweist. Und der jenem, der die Prüfung bestanden hat, die Freiheit beschert, das Erbe seiner Ahnen weiterzugeben, für das neue Goldene Zeitalter.

© Michael Winkler

(196)

Die Amerikaner wollen nach Einschätzung von Wladimir Putin Russland nicht bloß erniedrigen, sondern unterwerfen. Die Verbündeten, die Washington bei diesem Kurs unterstützten, handelten gegen ihre eigenen nationalen Interessen. Die USA und die EU beraten hinter den Kulissen über eine neuerliche Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.

(131)

Die EU will sich offenbar über den Willen des EU-Parlaments hinwegsetzen und plant eine Aufweichung der Regeln zu Netzneutralität. Große Konzerne wie die Deutsche Telekom, aber auch Google, können dann Kriechspuren im Internet einführen – für unabhängige oder kleinere Anbieter. Das würde zu einer Zweiklassen-Gesellschaft im Internet führen.

(159)

Mehr als 5.000 Menschen hat der Ebola-Virus bereits getötet. Und auch auf Mali breitet sich der Virus weiter auf. Doch die groß angekündigten Gelder kommen nicht in den betroffenen Regionen an. Wohin das Geld wirklich geht und ob es überhaupt ausbezahlt wurde, ist unbekannt.

(134)

Elektronische Geräte, die im oder am Körper getragen werden, sind die Zukunft der Medizin, so Novartis. Der Konzern setzt daher auf Arzneien mit Mikrochips. So ließe sich kontrollieren, ob ein Patient die Medikamente überhaupt nimmt und wie diese im Einzelfall wirken.

(118)

Mehr als Zehntausend Ungarn haben den Rücktritt von Premier Viktor Orban gefordert. In Tschechien gab es ebenfalls Proteste. Beiden Regierungen wird eine zu große Nähe zu Russland vorgeworfen.

(114)

Das Staatliche Statistikamt der Ukraine meldet, dass seit Oktober 90,6 Prozent aller ukrainischen Investitionen nach Zypern geflossen sind. Doch auch zuvor war es gang und gäbe, dass ukrainische Unternehmen ihre Gewinne in Steuer-Oasen parken statt im eigenen Land zu investieren.

(118)

Weboy