Gewerkschaften brachten über 100’000 Menschen auf die Strassen der belgischen Hauptstadt, die gegen die Reform des Arbeitsrechts und sogenannten Sparmassnahmen der Regierung protestierten. In Belgien will die Regierung das Rentenalter erhöhen, die Löhne begrenzen und die Ausgaben der öffentlichen Hand reduzieren. Diese Massnahmen sollen das Staatsdefizit innerhalb der Vorgaben der EU halten.

Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei sind dann in Brüssel ausgebrochen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstration aufzulösen. Das war aber nur der Anfang einer geplanten monatelangen Protestaktion gegen die neu gewählte rechte belgische Regierung. Die Aktion wird mit einem Generalstreik am 15. Dezember ihren Höhepunkt finden.

Über die Sparmassnahmen der Regierung sagte ein Teilnehmer der Demonstration: “Sie treffen die Arbeiter, die Arbeitslosen. Sie suchen nicht das Geld dort wo es ist, ich meine, bei den Leuten die viel Geld haben.” Diese Tatsache ist nichts neues und so handelt der Staat immer. Wir wissen doch schon lange, das System ist so konstruiert, um die Armen ärmer und die Reichen reicher zu machen.

Die Arbeitnehmer sind aber nicht nur in Belgien wütend und gehen auf die Strasse, sondern in der ganzen EU. Überall werden mit der Euro- und Schuldenkrise systematisch die Rechte der Arbeitnehmer beschnitten. Das heisst, zum Vorteil der Finanzmärkte und damit diese zufrieden sind, muss die Arbeiterschaft leiden, Kürzungen der Rente, der Löhne und generell der Arbeitnehmerrechte hinnehmen. Man soll für weniger, mehr arbeiten, dagegen wird protestiert. Ausser im gehirngewaschenen, untertänigen und folgsamen Deutschland. Dort sorgt ja ein Bahnstreik schon für Unverständnis bei der Masse an Zombiesklaven, weil sie nicht pünktlich zu ihrer Maloche kommt. Verkehrte Welt!

Die Schlagzeilen der deutschen Medien lauten: “Bahnstreik: So wütend ist Deutschland auf GDL-Chef Weselsky” oder “Bahnstreik: Wut der Fahrgäste bringt Lokführer unter Zugzwang“. Die Bahn bezeichnet Weselsky als einen “Amok-Läufer” und die Blöd-Zeitung beschimpft ihn als “Größen-Bahnsinniger“. Dabei wird hier berechtigterweise nur von einem Grundrecht, dem Recht auf Streik, Gebrauch gemacht. Ist doch völlig egal ob man deshalb in seinem gewohnten Gang etwas behindert wird. Hier geht es um viel höhere Werte die verteidigt werden müssen. Ein Generalstreik ist ja sowieso in Deutschland verboten, also bleiben nur einzelne Aktionen der Gewerkschaften übrig.

Die deutschen Arbeitnehmer werden schon seit 10 Jahren mit der Agenda 2010 völlig ausgenommen und verarmt, aber es regt sich kaum Widerstand dagegen. Und wenn er selten genug in Form von Streiks sich ausdrückt, dann steht die Mehrheit auf der falschen Seite, nämlich bei den ausbeuterischen Arbeitgebern und beim kriminellen Staat. Von Solidarität und Opferbereitschaft keine Spur. Und Merkel mit ihrer Verbrecherbande wird immer wieder gewählt. Ich habe schon lange jeglichen Respekt vor den Deutschen verloren, nicht nur weil sie sich seit 70 Jahren von fremden Militärmächten besetzen lassen, eine Erniedrigung von der sich jedes andere Volk schon längst befreit hätte. Sondern weil die Elite mit ihnen machen kann was es will. Egal wie viel sie belogen, betrogen und bestohlen werden, sie lassen es mit sich machen. Ein Volk von Masochisten also, das dauerhaft ausgepeitscht werden will.

Dabei sehen wir, wie es in der EU ständig bergab geht. Die Spirale der Rezessionen geht weiter nach unten. Die Austeritätsmassnahmen führen zu noch mehr sozialen Problemen und schaden der Volkswirtschaft. Von den idiotischen Sanktionen gegen Russland gar nicht zu sprechen. Es ist doch eindeutig zu sehen, wie der Lebensstandard in der EU spätestens seit der Einführung der gemeinsamen Währung kontinuierlich zurückgeht. Die südlichen Länder wie Griechenland sind so tief gefallen, die Menschen dort leben schlechter als in Afrika, vegetieren gerade noch am Existenzminimum dahin. Jetzt wird gesagt, aber Proteste bewirken nichts und sind sinnlos. Hallo, man muss es wenigstens versuchen, denn diese defätistische Einstellung des Nichtstun bewirkt erst recht keine Veränderung. Ich meine schon, wenn Millionen in Deutschland auf die Strasse gehen, dann würde etwas passieren. Passivität wird doch von der Elite als Zustimmung verstanden.

In der EU wird sich erst etwas verbessern, wenn die Deutschen endlich in Massen aufstehen und der Elite den Mittelfinger zeigen. Nur dann tut sich was. Von dort muss die “Revolution” ausgehen. Genau so wie Deutschland an allen Problemen schuld ist, kann es auch alle Probleme beheben. Ohne Zustimmung Berlins, dass Deutschland als logistische Drehscheibe für das US-Militär dient, gebe es keine Kriege auf der Welt. Ohne der Beteiligung Deutschlands an den von Washington verhängten Sanktionen gegen den Iran und Russland, gebe es keine Sanktionen. Ohne grünes Licht aus Berlin, hätte die NATO nicht nach Osten expandieren können. Was hat jetzt der deutsche Bundeswehrgeneral Hans-Lothar Domröse für eine Idiotie geäussert? Die NATO soll Grossmanöver nahe der russischen Grenze durchführen. “Wir haben bisher Grossmanöver von 25.000 bis 40.000 Mann nur in den westlichen NATO-Ländern durchgeführt. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das in Zukunft auch in Osteuropa und im Baltikum machen“.

Wer ist hier der wirkliche Provokateur und tut alles damit es zu einem Krieg kommt? Wer hat sich widerstandslos die starke D-Mark wegnehmen lassen und dafür den krisengeschüttelten Euro akzeptiert? Wer will immer mehr gescheiterte Staaten in die EU einverleiben (wie die Ukraine oder Georgien) und damit sich noch mehr Probleme aufhalsen? Wer schadet seiner eigenen Volkswirtschaft durch Sanktionen am meisten, nur wegen dem blinden Gehorsam gegenüber Washington? Wer hat durch seine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit (Lohndruck) alle anderen EU-Länder in die Wirtschaftskrise abstürzen lassen? Alle Fragen können mit “Deutschland” als Täter und Verursacher beantwortet werden. Genau wie die Amerikaner immer meinen, sie sind die Guten und tun nur Gutes, obwohl sie das ganze Elend auf der Welt verursachen, meinen die Deutschen das für ihre Rolle in Europa auch. Vor Jahren hab ich schon gesagt: “Gutmenschen sind das grösste Übel dieser Welt. Sie glauben subjektiv ihre Taten sind gut, dabei richten sie objektiv den grössten Schaden an.

Was für eine kriminelle Organisation die EU und am meisten die EZB ist, zeigt die neueste Enthüllung über was mit Irland 2011 passierte. Der damalige Chef der EZB, ein Bilderberger und Trilateraler, Jean Claude Trichet, hat damals der irischen Regierung “eine Vorschlag unterbreitet den sie nicht ablehnen konnte”, das heisst, ein geladene Pistole an die Schläfe gehalten. Trichet drohte damals, die EZB würde allen irischen Banken die Liquidität entziehen, sollte Dublin (also der Steuerzahler) nicht die Schulden der Banken in Höhe von 64 Milliarden Euro übernehmen. Die irische Regierung hatte keine andere Wahl. Mit dieser Mafiamethode stürzte Trichet Irland in die grösste Krise aller Zeiten und die Menschen leiden grausam darunter. Die helle und blühende Insel verwandelte sich durch den EU-Beitritt und Euro-Einführung in ein depressives dunkles Loch, wo Arbeitslosigkeit und Armut allgegenwärtig ist.

Solche Kriminalgeschichten kann man über jedes Land in der Eurozone erzählen. Die EU ist eine machthungrige Diktatur und die EZB ist eine brutale Gangsterbande, welche die Mafia wie ein Kindergarten aussehen lässt. Die NATO hat sich in eine aggressive und expandierende Kriegsmaschine verwandelt, die überall auf der Welt Kriege führt und die jetzt sich unbedingt mit Russland anlegen will. Eine vorhersehbare Selbstzerstörung wie schon öfters in der Vergangenheit passiert. Wann wachen die Europäer und spezielle die Deutschen endlich auf und veranstalten einen “europäischen Frühling”, stürzen dieses kriminelle Regime und befreien sich von dem freiheitsraubenden Konstrukt? Muss sich die Geschichte wiederholen, um erst dann was zu unternehmen? Wieder wie damals mit von Stauffenberg erst gegen Kriegsende 1944, als es viel zu spät war? Oder wie Johann Elser es 1939 versuchte, um den Krieg doch noch verhindern zu können?

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Mehrere Hedge-Fonds haben Klage gegen die Notenbank Portugals eingelegt. Sie sind nachrangige Gläubiger und müssen die Last der Rettung der Banco Espírito Santo tragen. Doch das verstoße gegen die portugiesische Verfassung. Gläubiger seien alle gleich zu behandeln. Das meinen zumindest die Betroffenen.

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Die Alterung der Gesellschaft lässt sich inzwischen auch an realen Verkaufszahlen ablesen: Windeln sind nicht mehr nur Produkte für Babys, sondern zunehmend für Senioren. Die Hersteller beginnen, ihre Produktion auf die veränderte Nachfrage umzustellen.

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Frankreichs Präsident Francois Hollande deutete erstmals an, dass er 2017 nicht wieder als Präsidentschaftskandidat antreten könnte: Wenn es nicht gelinge, die Arbeitslosigkeit zu senken, werde er sich den Franzosen nicht mehr präsentieren.

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Kiew führt Passkontrollen in der Ostukraine ein. So sollen die Rebellengebiete weiter isoliert werden. Zudem sollen die Sozialleistungen für Bewohner des Ostens eingestellt werden.

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Die Bundesbank hat ihren Widerstand gegen die neue EZB-Geldschwemme aufgeben: Der EZB-Rat hat am Donnerstag eine Formel beschlossen, nach der 1.000 Milliarden Euro neues Geld gedruckt werden können. Auch der Kauf von Staatsanleihen durch die EZB scheint im Jahr 2015 auf dem Plan zu stehen.

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Die bulgarische Corpbank ist endgültig pleite. Zuletzt hatte die Regierung noch versucht, der Bank mit einer Kreditlinie der EU-Steuerzahler zu retten. Ob das Geld nun weg ist, ist unklar.

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Das Arbeitsgericht Frankfurt hat die Klage der Deutschen Bahn gegen den Streik der Lokomotivführer-Gewerkschaft (GdL) abgewiesen. Zuvor war ein Vergleich zwischen den Konfliktparteien gescheitert.

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Die EZB plant eine weitere Ausweitung geldpolitischer Maßnahmen und will ihre letzte Patrone verschießen. Der Euro fällt auf ein neues Jahrestief, die US-Aktienmärkte steigen auf neue Allzeithochs. Davon ist der Dax trotz des heutigen Anstiegs noch weit entfernt.

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In der belgischen Hauptstadt gingen am Donnerstag 100.000 Bürger auf die Straße. Sie protestierten gegen die Sparpolitik der Regierung. Mehrere Gewerkschaften hatten zu der Demonstration gegen die neuen Mitte-Rechts-Regierung aufgerufen.

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