RT Deutsch ab heute online

On November 6, 2014, in Schall und Rauch, by admin

Der Nachrichtensender Russia Today (RT) ist ab heute 10:00 Uhr Moskau Zeit mit seiner deutschen Ausgabe online gegangen. Die Internet-Adresse lautet “rtdeutsch.com“. Danke an alle ASR-Leser die mit der Unterzeichnung der Petition, “Wir wollen Russia Today auf Deutsch” dazu beigetragen haben, dass wir eine professionelle Alternative zum Nachrichteneinheistbrei der in deutschsprachigen Raum herrscht bekommen.

Im vergangenen März berichtete ich: “An der letzten Internet-Konferenz die ich zusammen mit Wjatscheslaw Seewald durchführte, haben wir die Absicht verkündet, eine Petition zu starten die an Präsident Putin gerichtet ist, mit der Bitte, den TV-Sender Russia Today auch in deutscher Sprache zu ermöglichen, damit der deutschsprachige Raum in Europa endlich eine professionelle alternative Berichterstattung bekommt. Die Nachrichten in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden nur einseitig von den Staatsmedien und der Einheitspresse verkündet. Sie wirken wie gleichgeschaltet und bringen alle die gleiche Propaganda. Es wird Zeit eine professionelle Alternative den Menschen zu geben, damit eine objektivere Meinungsbildung möglich wird.

Nun ist es passiert, nach nur sechs Monaten von Beginn der Petition bis heute, steht die Online-Ausgabe. Der TV-Sender soll später folgen, ab der ersten Hälfte 2015.

Ja es stimmt, Russia Today wird vom russischen Staat finanziert, genau so wie die Deutsche Welle, Voice of America, Radio Liberty, BBC, France 24 und vielen anderen staatlich finanzierten Sendern. Merkel hat gerade beschlossen, der Deutschen Welle 10 Millionen Euro mehr Budget zu geben. Der deutsche Propagandasender für das internationale Publikum hat für die Jahre 2014 bis 2017 ein Etat von jährlich 280 Millionen Euro für rund 3’000 Mitarbeiter. Die Absicht der Bundesregierung ist es, den Sender stärker gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin einzusetzen und ihn schlecht zu machen.

Die deutschen Medien bezeichnen RT als “Kreml-Sender”, aber die oben genannten westlichen Sender sind selbstverständlich nicht welche des Weissen Haus, der No. 10 Downing Street, des Ellysee Palastes oder des Bundeskanzleramtes. Nein, niemals. Gegen diese westliche Übermacht und Dominanz im “Informationskrieg” ist es Russland nicht gegönnt, seine Position und Sicht der Weltgeschehnisse zu zeigen, zu kommentieren und zu verbreiten.

Wir wünschen den Machern alles gute und viel Erfolg!

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In der Amtszeit von Jean-Claude Juncker als Premier hat die Regierung von Luxemburg offenbar zahlreichen Konzernen geholfen, Steuern in anderen Ländern zu bezahlen. Teilweise haben einzelne Konzerne weniger als ein Prozent Steuern gezahlt.

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Verschärfte Anforderungen können zu einer Kündigung der Immobilien-Darlehen für Schweizer Hausbesitzer führen. Und neuen Interessenten wird der Zugang zu einer Immobilienfinanzierung erschwert. In Deutschland ist von einer solchen Entwicklung noch nichts zu spüren.

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Nach dem Verbot eines Referendums über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien hat das Verfassungsgericht auch die symbolische Befragung untersagt. Die katalanische Regierung schlägt jedoch zurück: Das informelle Referendum soll trotzdem stattfinden. Eine Klage gegen Madrid aufgrund der Verletzung der Meinungsfreiheit wird ebenfalls geplant.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich seinen neuen Palast 493 Millionen Euro kosten lassen. Der Bau wurde aus dem Budget des Premierministers finanziert und es gab keine öffentliche Ausschreibung. Doch noch brisanter ist, dass der Bau illegal ist. Denn zuvor hatte ein türkisches Gericht entschieden, dass Bauvorhaben in Naturschutzgebieten gegen geltendes Recht verstoßen.

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Die Bevölkerung im Osten wolle sich von den Kiewer Behörden abwenden. Daher werden bald weitere Republiken entstehen, so der neugewählte Rebellen-Chef von Lugansk. Zudem gefährde Kiew den Friedensprozess, weil die Regierung ein Gesetz auf Eis legt, dass dem Osten Sonderrechte zugestehe.

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Die Steuerschätzer erwarten wegen der schlechteren Konjunktur geringere Einnahmen für Bund, Länder und Kommunen. Ob die Löcher durch neue Steuern gestopft werden, ist unklar. Die Bundesregierung will jedenfalls eine höhere Verschuldung vermeiden.

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Die Bild-Zeitung fordert die Leser auf, dem Gewerkschaftsführer die Meinung zu „geigen“ und veröffentlicht seine Büro-Telefonnummer. Der Focus bringt ein Foto vom Wohnhaus Weselskys und vom Klingelschild, auf dem steht: „Fam. Weselsky“. Es muss diesen Medien ziemlich schlecht gehen, wenn sie zu solchen Mitteln greifen.

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Die luxemburgische Investmentgesellschaft von Dominique Strauss-Kahn ist pleite. Zuvor verübte sein Geschäftspartner Suizid. Die Gruppe wurde gegründet, um einen zwei Milliarden Dollar schweren Hedgefonds zu gründen, der sich auf Schwellenländer konzentriert.

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Draghi steht bei EZB-Mitgliedern in der Kritik – sein Abgang wäre ein „game changer“ in der Eurozone. In den USA steigen die Aktienkurse: Die konservative Wall Street freut sich über den Sieg der Republikaner bei den Midterm Elections.

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