Die Sanktionen des Westens verstärken in Russland die autoritären Tendenzen. Denn die Kosten tragen nicht die Eliten, sondern die Bürger. Sie spüren die wirtschaftlichen Einschränkungen und die Repression im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte. Das Friedensprojekt EU trägt mit seiner neuen, kriegerischen Ausrichtung somit nicht dazu bei, dass der Wohlstand auf der Erde gerechter verteilt wird – im Gegenteil: Neue Oligarchen profitieren von einem globalen Feudal-System, das die europäischen Steuerzahler am Leben erhalten müssen.

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Tausende Bürger sind in Uruguay auf die Straße gegangen, um gegen den Ausverkauf ihres Landes zu demonstrieren. 40 Prozent des uruguayischen Territoriums gehören bereits ausländischen Investoren. Jetzt bedroht ein gigantisches Minen-Projekt zum Eisenerz-Abbau die Trinkwasserreserven des Landes.

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Die Zentralbanken in aller Welt liefern sich einen Währungskrieg, in dem die USA nicht mehr lange mithalten können. Wie sich die Fed verhalten wird, hängt von den Dienstag stattfindenden Midterm-Elections ab. Die Prognosen sagen einen Sieg der Republikaner voraus. Die Folge dürfte sein, dass das wirtschaftlich geschwächte Land sein Heil in einer aggressiveren Außenpolitik suchen dürfte.

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Angesichts der schwächer werdenden Konjunktur verlangt das Deutsche Baugewerbe höhere Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Tatsächlich fehlen den Kommunen mehr als 100 Milliarden Euro, um marode Straßen, Schienen und Brücken zu sanieren. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe meint, dass die Große Koalition im ersten Jahr genügend soziale Wohltaten verteilt hat. Jetzt müsse endlich auf Investitionen gesetzt werden.

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Die Versicherer sitzen auf riesigen Altlasten. Zudem arbeiten in der Branche rund 250.000 Vermittler. Nicht alle werden mehr davon leben können. Das bringt die Vermittler noch mehr unter Druck, die Abschlussquoten zu erfüllen. Privatinsolvenzen und wirtschaftliche Probleme der Vermittler sind die Folgen.

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Helmut Kohl beschreibt sich in seinem neuen Buch als weiser Staatsmann, dessen unfähige Erben Fehler in der Euro-Politik gemacht hätten . Doch die Fakten zeigen: Kohl ignorierte fahrlässig die unmissverständlichen Warnungen der Bundesbank. Bis zum heutigen Tag haben CDU und SPD die fatalen Fehler nicht korrigiert. So wird die Geschichtsklitterung zur Grundlage für eine Politik, die auf die Analyse verzichtet und auf den blanken Machterhalt setzt.

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Weil eine berufstätige Mutter in Tennessee keine Zeit für Gartenarbeit hatte, wurde sie zu fünf Tagen Haft verurteilt. Der ungepflegte Garten war ein Verstoß gegen die Gemeindevorschriften. In den gesamten USA gehen die Behörden auch bei minimalen Delikten mit zunehmender Härte gegen die Bürger vor.

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Der Öl-Riese Rosneft hat seinem Konkurrenten Gazprom Unterstützung bei Öl-Bohrungen in der Arktis angeboten. Dabei sind beide Unternehmen eigentlich Konkurrenten auf dem heimischen Markt. So zeigt sich eine unerwartete Wirkung der Sanktionen des Westens: Alte Staatsmonopole erstehen aufs Neue. Konzerne bündeln ihre Kräfte und werden so stärker im Wettbewerb mit internationalen Unternehmen.

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Der ukrainische Präsident Poroschenko hat die Wahlen im Donbass für ungültig erklärt. Die Regierung in Kiew sieht eine weitere Zufuhr von Waffen aus Russland in die Ost-Ukraine. Einer ersten Umfrage zufolge hat der Rebellenführer Alexander Sachartschenko die Wahlen klar gewonnen. Die EU bezeichnete die Wahlen als illegal.

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Der Tag an dem Israel die USA angriff

On November 3, 2014, in Schall und Rauch, by admin

Al Jazerra hat am Freitag die Reportage “The Day Israel Attacked America” gesendet, deshalb dieser Artikel als wichtige Erläuterung der Zeitgeschichte. Angriffe unter falscher Flagge hat es schon oft gegeben, um jemand die Schuld in die Schuhe schieben zu können. In diesem Fall hat Israel ein amerikanisches Schiff angegriffen, um Washington glauben zu lassen, es waren die Ägypter. Die Absicht war, die Vereinigten Staaten in den Krieg gegen die arabischen Länder hinein zu ziehen.

Es war ein sonniger und warmer Tag am 8. Juni 1967, als das Spionageschiff der US-Navy, die USS Liberty, in internationalen Gewässern 14 Meilen vor der Küste des Sinai im Mittelmeer friedlich vor sich hin dümpelte. Ein Teil der Matrosen hatten Dienst und hörten den Funkverkehr der Israelis und der Ägypter ab, die gerade mit dem Sechstagekrieg beschäftigt waren. Der Rest der Mannschaft sonnte sich an Deck. Plötzlich griffen israelische Kampfjets an, obwohl es als befreundetes Schiff identifiziert war.

Israelische Kampfflugzeuge (u.a. Mirage III) beschossen das wehrlose Schiff aus heiterem Himmel und bombardierten es mit Napalm. Ausserdem wurde es mit Torpedos schwer beschädigt und es kam zur Beschiessung der im Wasser treibenden Überlebenden durch israelische Torpedoboote. Insgesamt wurden dabei 34 US-Navy-Angehörige getötet und 172 verletzt.

Obwohl es in beiden Ländern mehrfache Untersuchungen gab, die den Vorgang als Verkettung “unglücklicher Umstände” darstellen, belegen die Zeugenaussagen ganz was anderes. Umstände und Hintergründe des Angriffs stimmen nicht mit der offiziellen Darstellung überein. So haben Besatzungsmitglieder berichtet, dass die Kampfflugzeuge keine Markierung hatten, um offensichtlich ihre Identität zu verschleiern, bzw. um die Tat den Ägyptern in die Schuhe schieben zu können.

Davon muss man ausgehen, weil die Israelis sogar die im Wasser schwimmenden Überlebenden töten wollten, um ja keine Zeugen des Verbrechens zu haben. Ausserdem wussten die Angreifer, es handelt sich um eine amerikanisches Schiff, es war kein Fall von fehlerhafter Identifizierung.

In seinem Buch “Israel’s wars, a history since 1947”, welches 2003 erschien, schreibt der israelische Historiker Bregman Ahron auf Seite 89:

Der Autor hat Tonbänder, in dem man folgende Konversation zwischen Colonel Shmuel Kislev, den damaligen Kommandanten der Luftüberwachung, der neben General Hod sass, den Chef der israelischen Luftwaffe während des Krieges, und am 8.Juni 1967 um 14:14 Uhr über Funk mit einem Piloten sprach:

Pilot: Zu welchem Land gehört das Schiff?
Kislev: Amerikanisch.
Pilot: Was?
Kislev Amerikanisch.

Damit ist bewiesen, die oberste israelische Militärführung, welche den Angriff leitete, und die Piloten welche den Angriff durchführten, wussten, es handelte sich um ein US-Kriegsschiff!

Es ist also damit erwiesen, Israel wollte mit diesen Angriff unter falscher Flagge die Vereinigten Staaten in den Krieg gegen Ägypten reinziehen, in dem sie die Amerikaner glauben liessen, die USS Liberty wurde aus heiterem Himmel von den bösen Arabern attackiert.

Der Admiral der 6. Flotte hatte jedenfalls bereits dies angenommen und deshalb zwei mit Atomwaffen bestückte Bomber von seinem Flugzeugträger in Richtung Kairo geschickt, um die Stadt mit einem Gegenschlag auszuradieren. Der amerikanische Botschafter wurde informiert, sofort die Stadt zu verlassen, ein Atomangriff stehe unmittelbar bevor.

US-Verteidigungsminister Robert McNamara hat aber dann die Flugzeuge zurück befohlen.

Die Überlebenden des Angriffs durch die Israelis behaupten, nur weil ihr Schiff nicht nach der Beschiessung, Bombardierung und dem Torpedoeinschlag unterging, ist der Plan Israels die USA in den Krieg zu locken nicht aufgegangen. Dadurch gab es Zeugen, wer der wirkliche Aggressor war, der ihre Kameraden ermordet hat.

Wäre die USS Liberty mit Mann und Maus untergegangen, dann hätte jeder angenommen, es waren die bösen Ägypter welche die armen US-Boys töteten, keiner hätte die Wahrheit der Nachwelt erzählen können, und ein Gegenschlag, sogar mit Atombomben, wäre in den Augen der Weltöffentlichkeit gerechtfertigt gewesen.

Al Jazeera berichtet in folgender Reportage über neue Beweise die zeigen, was am diesem verhängnisvollen Tag genau passiert ist und wie ausserordentlich die Vertuschung danachn ablief.

Das schlimme ist, die US-Regierung hat die eigenen Matrosen verraten und hat Israel für diesen hinterhältigen Angriff und für die Ermordung von US-Staatsbürgern nie zur Verantwortung gezogen.

Hier noch ein älterer Bericht der BBC, “Dead in the Water (Israel’s attack on the USS Liberty in 1967)”:

Loss of Liberty – Israel attacks USS Liberty during Six Day War:

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