Die Kiew-Junta benutzt die ukrainischen Medien um die grösste Propaganda und übelste Hetze gegen Russland zu betreiben und die Situation in der Ostukraine völlig falsch darzustellen. Um die einseitige Meinungsmache noch zu vervollständigen sind die russischen TV-Sender in der Ukraine verboten, damit die ukrainische Bevölkerung ja nicht die andere Seite hört und ein eigenes Bild machen kann. Jetzt ist ihnen aber eine riesen Pleite passiert. In einer Expertenrunde in der eigentlich Russland und die Separatisten ins schlechteste Licht gerückt werden sollten, haben sie einer der bekanntesten und erfahrensten britischen Kriegsberichterstatter für eine Live-Schaltung eingeladen. Er sollte die Lügen die man den Ukrainern erzählt bestätigen. Mark Franchetti, der seit 2001 als Russland-Korrespondent für die Sunday Times arbeitet, erzählte genau das Gegenteil, nicht was die Studio-Gäste und der Moderator hören wollten. Er berichtete was er Vorort als Zeuge wirklich erlebt hat. So bekamen die ukrainischen TV-Zuschauer über das eigene TV die Wahrheit mit, was in der Ostukraine tatsächlich passiert.

An der Diskussionsrunde nahmen zahlreiche Verbrecher teil, wie der ehemalige Präsident Georgiens, Mikheil Saakashvili, der für das faschistische Regime in Kiew als Berater fungiert, aber von den georgischen Justizbehörden per Haftbefehl gesucht wird, wegen der kriminellen Machenschaften die er während seiner Amtszeit zu verantworten hat. Oder Valentin Naliwajtschenko, der Chef des ukrainischen Geheimdienstes (SBU), der direkt der CIA untersteht und seine Befehle von der amerikanischen Botschaft in Kiew bekommt.

Der Krawattenfresser Saakashvili ist genau der richtige “Berater” für die Junta, hat er doch am 8.8.2008 am Tag der Eröffnungsfeier der Olympiade in Peking den Befehl zum Angriffskrieg gegen Südossetien und Abchasien gegeben. Auch damals haben die westlichen Lügenmedien die Situation völlig falsch berichtet und Russland als Aggressor hingestellt. Jetzt blüht dieser Marionette Washingtons Gefängnis, weil die Georgier endlich aufgewacht sind und kapieren, die Amerikaner sind nicht ihre Freunde.

Mark Franchetti erzählte, er kann nicht bestätigen, die Separatisten bekommen Waffen aus Russland und es befinden sich russische Militärberater an ihrer Seite. Er sagte, bei den Rebellen handelt es sich fast ausschliesslich um Ukrainer, die nicht von den Faschisten in Kiew regiert werden wollen, deshalb der Widerstand.

Als der stellvertretende ukrainische Wirtschaftsminister sagte, die westlichen Journalisten wären vom russischen Geheimdienst getäuscht worden und er könne nicht glauben was er erzählt, bekam er die Antwort von Franchetti: “Es ist mir scheissegal was sie glauben, denn ich erzähle das, was ich selbst persönlich gesehe und erlebt habe.

Könnt ihr euch noch erinnern? Im Februar haben die USA und EU den demokratisch gewählten Präsident Viktor Janukowitsch mit scharfen Massnahmen gedroht, nur weil er gesagt hat, es müssen die unbewaffneten Polizeikräfte auf dem Maidan sich endlich gegen die Chaoten die Brandbomben schmeissen wehren können. Jetzt wo das Nazi-Regime mit Soldaten, Panzern, Kanonen, Helikoptern und Kampfjets einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führt, sagen sie gar nichts und dieser Völkermord ist völlig in Ordnung.

Warum sind die Reporter der ARD und des ZDF nicht in der Ostukraine unter den Opfern der Bombardierung durch die Schergen der Kiew-Junta und fragen die Bewohner dort was sie vom Krieg halten, den der illegale Präsident Petro Poroschenko gegen die eigene Bevölkerung führt? Fast eine Millione Menschen sind aus dem Kriegsgebiet geflüchtet.

Die vollgefressenen Presstituierten sitzen lieber im Luxushotel in Kiew und holen sich die einseitige Propaganda und die Lügen vom “UKRAINE CRISIS Media Center” ab und senden diese nach Deutschland. Dabei handelt es sich um eine PR-Agentur, finanziert von George Soros (Open Society Foundations), dem US- Public Relation-Unternehmen Weber Shandwick und dem Informationsministerium der Kiew-Junta, die gefälschte Nachrichtenmeldungen verbreitet und Bildmaterial zur Verfügung stellt.

Dann gehen sie noch her und übersetzen alle Aussagen der Menschen mit denen sie Interviews führen völlig falsch, verdrehen komplett was ihnen erzählt wird. Es ist unglaublich wie die Zwangsgebühren zahlenden TV-Zuschauer in Deutschland getäuscht und verarscht werden.

ZDF – mit dem Zweiten luegt man besser, oder Zensiertes Deutsches Fernsehen.

ARD – Alles Ramsch und Desinformation, oder Ausschaltknopf Rechtzeitig Drücken.

Es läuft schon sehr lange ein Informationskrieg gegen uns ab. Die Aufgabe der westlichen Medien ist nicht zu berichten was wirklich auf der Welt passiert, sondern was wir nur glauben sollen das stattfindet, immer schön nach dem vorgegebenen Programm der globalen Elite. Das gleiche trifft auf die Darstellung der Geschichte zu. Sie sind ein Werkzeug zur Gehirnwäsche und Meinungsmanipulation. Sie vertuschen die eigenen Verbrechen und schaffen Feindbilder und betreiben Kriegshetze.

Warum hört man nichts über die Absturzursache von MH17? Warum wird der Funkverkehr zwischen Fluglotsen und Piloten nicht veröffenlicht? Warum wird die Auswertung der Daten der Blackboxen nicht bekanntgegeben? Warum hört man nichts ob überhaupt eine Absturzursache untersucht wird? Ja warum wohl? Weil die Boeing 777 von der urkainischen Armee abgeschossen wurde. Wenn es wirklich die Rebellen waren, dann hätten die Mainshitmedien uns schon längst alle Beweise ins Gesicht geknallt.

17/7 ist eine False Falg wie 9/11, um einen Krieg gegen Russland führen zu können.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

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Multikulti ist gescheitert, Wer nicht total verblendet ist muß dies gerade jetzt einsehen:

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Rund 100 muslimische Tschetschenen verprügeln 30 christliche Syrer – in einem Heim mitten in Berlin. (wir berichteten) Die Opfer weigern sich, in ihre Wohnstätte zurückzukehren.

Nach einer brutalen Prügel-Attacke von etwa 100 muslimischen Tschetschenen in einem Flüchtlingsheim sind etwa 30 christliche Syrer am Freitag in die Katholische St. Laurentius-Kirche in Tiergarten geflohen. In der Nacht waren mehrere von ihnen krankenhausreif geprügelt worden, die Polizei rückte mehrfach nach Marienfelde aus. Nun fürchten sich die Syrer vor weiteren Angriffen und weigern sich, in das Notaufnahmelager Marienfelde zurückzukehren. Am Nachmittag bemühten sich Innenverwaltung, Kirche und Landesamt für Soziales, die Syrer zur Rückkehr in die Marienfelder Allee zu bewegen.

Hintergrund des Streits soll Hass der Tschetschenen auf Christen sein, hieß es von Seiten der syrischen Flüchtlinge. Letztlich sei der aktuelle Konflikt vor einigen Wochen entbrannt, weil ein Syrer auf dem Fußballplatz ohne Hemd herumlief. Das sei Sünde, da Frauen zugegen seien, sollen die Tschetschenen behauptet haben, berichtet der Brandenburger CDU-Politiker Dieter Dombrowski, der sich seit Jahren für Syrer einsetzt und am Freitag in Moabit vermittelte. „Das waren islamistische Fanatiker.“ Am Mittwoch sei der Streit neu entflammt, als Tschetschenen zwei syrische Mädchen fotografierten. Als sich ein Verwandter der Mädchen dies verbat, wurde er geschlagen, berichteten Unterstützer der christlichen Flüchtlinge. Am Donnerstag steigerten sich die Angriffe dann. Tschetschenen sollen damit geprahlt haben, in Syrien für den Dschihad gekämpft zu haben – für die Syrer eine klare Drohung. „Die Menschen sind genau vor solchen Leuten geflohen“, sagte am Freitag Mohamed Hasoun, ein seit langem in Berlin lebender Syrer. Deshalb hätten die 30 Flüchtlinge Angst vor einer Rückkehr nach Marienfelde. Dem Vernehmen nach hat die neue Leiterin des Wohnheims Marienfelde, Olivia Music, am Freitag die Oberhäupter der tschetschenischen Gemeinde zu sich gebeten, um für ein friedliches Miteinander zu werben. In der Moabiter Laurentius-Kirche versuchte am Mittag auch der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso), Franz Allert, die Syrer zu beruhigen. Weder das Lageso noch die Innenverwaltung äußerten sich auf Anfrage.

Nach Angaben der Polizei sind sieben der acht Festgenommen aus Tschetschenien, alle Verletzten aus Syrien.

Wir sehen mal wieder “Islam ist Friede”…

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Berlin: Massenschlägerei in Flüchtlingsheim

On August 9, 2014, in Pauke, by admin

Fünf Verletzte weil mehrere Personen brutal aufeinander losgingen. Es war nicht die erste Schlägerei in dem Heim.

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Eine Auseinandersetzung zwischen etwa 100 Personen führte am Donnerstag Nachmittag zwischen 14.20 und 17.20 Uhr zu einem Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in der Marienfelder Allee. Die Heimleitung hatte die Polizei alarmiert, weil zwei rivalisierende Gruppen wiederholt in Streit gerieten. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten mehrere Beteiligte von dem Gelände und die Lage beruhigte sich. Die Polizei fand allerdings in einem Gebüsch eine Softair-Waffe, die nach ersten Ermittlungen von den Streithähnen gezeigt und zunächst für eine scharfe Schusswaffe gehalten wurde.

Trotz der Verstärkung des privaten Wachschutzes auf dem Gelände kam es gegen 22.10 Uhr zu einer Massenschlägerei, an der bis zu 60 Leuten beteiligt waren. Fünf Personen wurden wegen ihrer Verletzungen mit Rettungswagen der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht, von denen zwei Verletzte mit Kopfplatzwunden und Schnittverletzungen stationär verblieben.

Erst durch den Einsatz von 80 Polizeibeamten und der Unterstützung von zwei Diensthunden konnte die Lage beruhigt werden. Der Einsatz war gegen 3 Uhr nachts beendet.

Acht Tatverdächtige wurden festgenommen, später jedoch wieder entlassen. Die Polizeibeamten fertigten Anzeigen wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.

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Buchempfehlung: Der grüne Faschist von Wegener, Michael

Der grüne FaschistWegener, MichaelZwei Jugendliche werden in eine Diskothekenschlägerei verwickelt. Dabei verletzen sie einen ihrer Gegner sehr schwer. Aus Angst vor der Polizei hacken sie den Polizeiserver und löschen ihre Ermittlungsakte. Dabei entdecken Sie eine verschlüsselte Datei, die sie kopieren. In dieser Datei ist der Ablaufplan für den größten politischen Skandal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Nicht nur die Polizei jagt die Jugendlichen.Soeben ist der neue Politikthriller „Der grüne Faschist“ erschienen. Das einmalige daran ist, dass politisch rechte Menschen positiv dargestellt werden. Dieses Buch sollte jeder Sympathisant einer rechten Partei lesen. Vor allem mit den linken Gutmenschen wird heftig abgerechnet. Gute Menschen werden dieses Buch lieben, Gutmenschen werden es hassen! Dieses Buch sollte jeder lesen, der seine Heimat liebt! Besonders die Druckversion ist zum Ärgern von Gutmenschen optimal.

„Der grüne Faschist“ kann hier bestellt werden:

ISBN-13: 978-3844298673

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Der Zusammenbruch: Angela Merkel beschließt in der Nacht zum 29. September 2008 die Rettung der Depfa durch Steuergelder. Der Bank Hypo Real Estate drohte die Pleite, weil ihre Tochter an den Finanzmärkten kein Geld mehr bekam. Die Kanzlerin und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück standen am Beginn der Bankenkrise. (Bild: Timo Würz)

Der Zusammenbruch: Angela Merkel beschließt in der Nacht zum 29. September 2008 die Rettung der Depfa durch Steuergelder. Der Bank Hypo Real Estate drohte die Pleite, weil ihre Tochter an den Finanzmärkten kein Geld mehr bekam. Die Kanzlerin und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück standen am Beginn der Bankenkrise. (Bild: Timo Würz)

Vor einigen Wochen geriet eine Bank, deren Namen die meisten Deutschen kaum kennen, erneut in die Schlagzeilen: Die Bundesregierung beschloss, die Depfa-Bank nicht zu verkaufen, sondern abzuwickeln. Das sei, so die Meinung im Bundesfinanzministerium, billiger für den Steuerzahler (hier). Die Chefin der Depfa-Mutter HRE trat daraufhin aus Protest zurück (hier). Niemand kann sagen, ob die Abwicklung wirklich billiger ist.

In der aktuellen Debatte geriet jedoch die Größenordnung in Vergessenheit, wieviel die Rettung der Bank die Steuerzahler bereits gekostet hat. Es ist der Bundesregierung erfolgreich gelungen, das Thema aus den Schlagzeilen zu halten. Der flüchtige Betrachter hat in Deutschland den Eindruck gewonnen, dass die Banken-Krise einigermaßen glimpflich an den Deutschen vorübergegangen ist.

Doch dieser Eindruck täuscht: Das Depfa-Debakel kostet den deutschen Steuerzahler vermutlich einen hohen einstelligen Milliardenbetrag. Darunter sind zwei Milliarden Euro, die der Bund dem Steuerzahler durch Beteiligung nachrangiger Gläubiger hätte ersparen können, nachdem Irland dazu 2011 über sein neues Bankenabwicklungsrecht die Möglichkeiten geschaffen hatte.

Der Fall der irischen Depfa Bank ist der Schlüssel für eines der größten deutschen Bank-Desaster aller Zeiten. Die Staatskreditbank drehte nach ihrer Auswanderung aus Deutschland 2001 das große Rad mit dem Verpacken von Staatsbonds in Pfandbriefen und ging dabei hohe Zinsrisiken ein. Mit dem Austrocknen der Kreditmärkte mit Beginn der Finanzkrise scheiterte dieses Geschäftsmodell zwangsläufig.

Die 2009 verstaatlichten Hypo Real Estate, der die Depfa seit 2007 gehörte, brachte die Bank durch ihre umfangreichen Griechenlandinvestments zusätzliche hohe Belastungen ein. Neben den Landesbanken und der IKB entstand so das größte Finanzloch des deutschen Teils der Finanzkrise.

Doch man hielt stur am unzureichenden deutschen Bad-Bank-Gesetzes, das nur die Eigentümer der Banken belastet, fest. Mit diesem Gesetz waren bei den Landesbanken sämtliche nachrangige Gläubiger geschont worden, unter ihnen viele öffentliche Einrichtungen und Sparkassen. Vor allem Kommunal- und Landespolitiker sollten per Gesetz nicht zusätzlich in Erklärungsnot gebracht werden.

Durch das starre Festhalten an der einmal beschlossenen Bankenrettungsstrategie wurden also nebenbei auch bei einer Privatbank die Rettungskosten für den Steuerzahler maximiert.

Die Aufarbeitung eines Lehrstücks über die teure Verquickung von Politik und Banken in Deutschland:

Die Deutsche Pfandbriefanstalt geht zurück auf den 1924 in Berlin gegründeten Staatsfinanzierer Preußische Landespfandbriefanstalt, den ersten auf den Massenwohnungsbau zugeschnittenen deutschen Pfandbriefemittenten, der zahlreiche kommunale Großsiedlungen der 20er-Jahre finanzierte. Seit den 1970er-Jahren mit ihrer steigenden öffentlichen Verschuldung entwickelte sich die Bank daneben zu einem der größten Finanzierer des öffentlichen Sektors neben den Landesbanken und der KfW.

War das Modell der 1970er-Jahre noch die direkte Kreditvergabe an Kommunen und Kontrolle ihrer Haushalte, so entwickelte sich die Bank mit der stürmischen Kapitalmarktentwicklung der 1980er-Jahre und der Privatisierung 1991 zu einem faktischen Versicherer von Bonds einer großen Bandbreite öffentlicher Emittenten im In- und Ausland. In diesem Geschäftsmodell wurde etwa ein Single-A-Kreditrisiko über die Refinanzierung durch Depfas AAA-geratete Pfandbriefe deutlich günstiger refinanziert. Die ersparten Zinsen teilten sich der ursprüngliche Emittent und Depfa, die darüber hinaus für Kreditrisiken des öffentlichen Sektors kaum Kapital halten musste. Das hohe Rating der Depfa und ihre niedrigen Refinanzierungskosten waren wiederum ohne die implizite Garantie des deutschen Staates für die Bank beziehungsweise das Pfandbriefsystem kaum denkbar, der damit dieses Geschäftsmodell subventionierte.

Mit dem Maastricht-Konvergenzprozess und Liberalisierungen im Anlagespektrum bereits vor der Euro-Einführung – den Anfang machte 1997 Luxemburg – entstanden hohe Anreize, Kredite oder Bonds südeuropäischer Schuldner, die dort über kein dem Pfandbrief vergleichbares Refinanzierungsinstrument verfügten, in die Deckung aufzunehmen. Damit trugen die Pfandbriefemittenten, ebenso wie andere stark bondfinanzierte Banken wie etwa die Landesbanken, zur starken Verringerung der Zinsdifferenzen innerhalb Europas bei. In der Deckung deutscher Pfandbriefe gibt es bis heute ein hohes Exposure innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums EEA in Form von Krediten an öffentliche Haushalte und deren Bonds keine quantitative oder Ratingbegrenzungen.

Im Unterschied zu den USA, wo hoch geratete Bondversicherer wie MBIA ähnliche Funktionen durch das Einpacken („wraps“) von öffentlichen Bonds niedriger Ratingstufen wahrnahmen, konnte die Depfa als Bank in den 90er-Jahren neben den Gewinnen aus diesem Geschäft auch solche durch fristeninkongruente Refinanzierung erzielen. Dieses Element des Geschäftsmodells war umso profitabler, als der Pfandbrief in den 1990er-Jahren durch die Entwicklung des „Jumbo“-Marktes von Groß-Emissionen – anfangs 500 Millionen DM und rasch ansteigend auf 1 Milliarde Euro – dem Staatskreditmarkt bei institutionellen und vor allem internationalen Investoren ernsthafte Konkurrenz machte, was zu extrem niedrigen Finanzierungskosten führte. Es war jedoch auch der Beginn einer starken Orientierung der Emittenten auf die Erzielung möglichst großer Bondvolumen, die in den faktischen Zusammenbruch des Pfandbriefsystems 2008 mündete.

***

Dieser Text ist der erste Teil einer fünfteiligen Serie. Lesen Sie in den kommenden Tagen die weiteren Teile:

Teil 2: Das Irland-Abenteuer der Depfa Bank

Die Depfa wird nach Irland ausgelagert und geht zu risikoreichen Finanzierungen über. Mit den geringsten Margen erzielt die Bank im Staatskreditgeschäft die höchste Eigenkapitalrendite. 2007 schließt sich Depfa mit dem Hypo Real Estate zusammen. Warum die deutsche Aufsicht den Kauf durch die HRE-Gruppe zustimmte und selbst nach Ausbruch der Krise nicht unterband, bleibt rätselhaft.

Teil 3: Depfa: Stures Festhalten am Bad-Bank-Gesetz kostete dem Steuerzahler Milliarden

Das Depfa-Debakel kostet den deutschen Steuerzahler wohl einen hohen einstelligen Milliardenbetrag. Darunter sind zwei Milliarden Euro, die der Bund dem Steuerzahler hätte ersparen können. Irland hatte dazu 2011 über sein neues Bankenabwicklungsrecht die Möglichkeiten geschaffen. Doch man hielt stur am unzureichenden deutschen Bad-Bank-Gesetzes, das nur die Eigentümer der Banken belastet, fest.

Teil 4: Der Schlussstrich der Depfa: Verspätete Abwicklung in Eigenregie

Das Staatskreditmodell der Depfa ist faktisch tot. Im Mai 2014 entschied die Bundesregierung dennoch, das bislang höchste Angebot für die Depfa von 320 Millionen Euro abzulehnen. Sie hofft, dass eine Abwicklung in Eigenregie billiger kommt.

Teil 5: Depfa: Hoher Schaden durch indirekte Verstaatlichung

Der hohe Schaden für den Steuerzahler aus der indirekten Verstaatlichung der irischen Depfa entstand vor allem durch den politischen Widerstand gegen Abwicklung und Gläubigerbeteiligung in Deutschland. Durch das starre Festhalten an der einmal beschlossenen Bankenrettungsstrategie wurden nebenbei auch bei einer Privatbank die Rettungskosten für den Steuerzahler maximiert.

Hnas Joachim Dübel ist Gründer und Leiter der Finanzberatungs-Firma Finpolconsult. Zuvor war er von 1998 bis 2000 Finanz-Analyst bei der Weltbank. Er gilt als einer der angesehensten Experten in Fragen der Banken-Rettung und hat in dieser Frage zahlreiche internationale Organisationen beraten. Er hat in den vergangenen Jahren mehrere Arbeitspapiere zur Banken-Krise erstellt. Sein aktuelles Arbeitspapier „The Capital Structure of Banks and Practice of Bank Restructuring“ wurde im Juni-Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums berücksichtigt.

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Sie sind immer fein raus: Die Herren Van Rompuy, Putin und Barroso müssen nicht für den Handelskrieg zahlen. Die Steuerzahler in der EU und in Russland müssen für den Schaden aufkommen, den die Wirtschaft durch eine aggressive Politik erleidet. (Foto: dpa)

Sie sind immer fein raus: Die Herren Van Rompuy, Putin und Barroso müssen nicht für den Handelskrieg zahlen. Die Steuerzahler in der EU und in Russland müssen für den Schaden aufkommen, den die Wirtschaft durch eine aggressive Politik erleidet. (Foto: dpa)

Die von den Sanktionen betroffenen Unternehmen fordern von ihren Regierungen, dass sie für ihre Verluste entschädigt werden. Die Bürger in Russland und in der EU müssen sich also nicht nur auf höhere Preise einstellen, sondern auch auf massive Hilfsgelder an geschädigte Unternehmen. Auf beiden Seiten müssen die Bürger für den Kriegs-Irrsinn der Politiker bezahlen.

Das russische Import-Verbot für Lebensmittel ist ein harter Schlag für die Landwirtschaft in der EU. Im vergangenen Jahr exportierte die EU landwirtschaftliche Produkte im Wert von 11,9 Milliarden Euro nach Russland, so die Financial Times. Das entspricht 42 Prozent der russischen Lebensmittelimporte. Die EU führt vor allem Milchprodukte und Schweinefleisch nach Russland aus. Zudem liefert sie 46 Prozent ihre Apfel- und Birnenexporte nach Russland.

Die USA sind weitaus weniger von dem russischen Embargo betroffen. Sie exportierten im vergangenen Jahr lediglich landwirtschaftliche Produkte im Umfang von 1,2 Milliarden Dollar nach Russland. Das ist nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums weniger als 1 Prozent der landwirtschaftlichen Exporte der USA.

Die EU ist offenbar dazu bereit, die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe in den Mitgliedstaaten zu unterstützen. Landwirtschafts-Kommissar Dacian Ciolos wird in der kommenden Woche entsprechende Gespräche führen. Die Kosten für den Steuerzahler sind unabsehbar.

Zwar hat die EU im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik Krisenreserven im Umfang von 420 Millionen Euro, die zur Unterstützung der Bauern genutzt werden könnten. Doch dieses Geld reicht noch nicht einmal aus, um die Schadenersatz-Forderungen der polnischen Apfel-Bauern zu erfüllen (mehr hier).

Doch die Forderungen nach Entschädigung für die Folgen der Sanktionen kommen aus allen Richtungen. Finnlands Hersteller von Milchprodukten sind schwer getroffen. Norwegens Fisch-Industrie haben einen ihrer wichtigsten Exportmärkte verloren.

Zudem wird das russische Embargo die niederländischen Betriebe treffen, die auf die großen Käsemärkte in China und Russland abzielen. Milchprodukte sind ein besonders anfälliger Sektor mit sehr schmalen Gewinnmargen, sagt Sieta van Keimpema, die Vizepräsidentin des European Milk Board, einer europaweiten Vereinigung mehrerer Landesorganisationen von Milchviehhaltern.

Einige EU-Hersteller werden möglicherweise versuchen, die russischen Sanktionen zu umgehen, indem sie ihre Produkte durch die Schweiz exportieren. Diese ist nicht von den russischen Sanktionen betroffen, weil sie ihrerseits die Sanktionen des Westens gegen Russland nicht mitgetragen hatte (mehr hier).

Auch die Türkei ist nicht von den russischen Sanktionen betroffen. Finanzminister Mehmet Simsek erwartet nun einen Impuls für die türkische Landwirtschaft. Diese wird nun voraussichtlich mehr Obst und Gemüse nach Russland exportieren. Entsprechende Verhandlungen laufen bereits. Simek kommentierte dies über Twitter: „Geopolitik – eine gute Nachricht.“

Doch die russischen Sanktionen schaden nicht nur der Wirtschaft und den Steuerzahlern in der EU. Wenn Russland nun teurere Lebensmittel aus anderen Teilen der Welt importiert, zahlen die russischen Bürger die höheren Preise. Möglicherweise muss die Regierung mit Hilfsprogrammen für Hungernde einspringen, welche aber letztlich auch von den Steuerzahlern zu finanzieren sind.

Es ist fraglich, ob die starke Unterstützung der Russen für ihren Präsidenten Wladimir Putin anhält, wenn sie nun aufgrund der Sanktionen deutlich mehr für Lebensmittel zahlen müssen. Bisher war die Mehrheit der Russen mit Putins Politik einverstanden. Nach Angaben des unabhängigen Meinungsinstituts Levada ist die Zustimmung der Russen für ihren Präsidenten in den letzten sechs Monaten auf 87 Prozent angestiegen. Das ist so hoch wie nie zuvor.

Doch nicht nur die höheren Lebensmittelpreise werden in Russland zum Problem. Die Gazprombank und die Rosselkhozbank haben staatliche Hilfen im Umfang von fast 4 Milliarden Dollar beantragt, berichtet die Moscow Times. Dies sind Russlands drittgrößte und fünftgrößte Bank. Sie wurden im Juli von den westlichen Kapitalmärkten ausgeschlossen.

Die Gazprombank hat angeboten, Vorzugsaktien im Umfang von1,1 Milliarden Dollar an Russlands Nationalen Wohlfahrts-Fonds zu verkaufen, der mit Einnahmen aus Ölverkäufen gefüllt ist. Die Gazprombank hat keinen Anspruch auf staatliche Hilfen, weil sie nicht direkt dem Staat gehört. Der Staat ist nur über den Gasriesen Gazprom an der Bank beteiligt, der 35,5 der Aktien hält.

Die Bank begründet ihr Ersuchen um staatliche Hilfen damit, dass sie durch die westlichen Sanktionen schwer getroffen ist. Diese Sanktionen seien ein Ergebnis der Handlungen der russischen Regierung.

Die Rosselkhozbank, die russische Landwirtschaftsbank, will 2,8 Milliarden Dollar vom Staat. Ihre ausländischen Kredite haben einen Umfang von 8,7 Milliarden Dollar. Das sind rund 20 Prozent ihrer Verbindlichkeiten – der höchste Wert unter den russischen Staatsbanken, die den Bankensektor des Landes dominieren.

Die Sanktionen der EU verbieten es vier der fünf größten russischen Banken – Sberbank, Gazprombank, Rosselkhozbank und VTB – und der staatlichen Entwicklungsbank VEB den Kauf oder Verkauf neuer Anleihen und Aktien mit einer Laufzeit von mehr als 90 Tagen in der EU. Bis auf Sberbank beinhalten die US-Sanktionen dieselben Banken.

Die russische Zentralbank hatte Ende Juli versprochen, sanktionierte Banken wenn nötig zu unterstützen, nachdem die EU und die USA ihre bisher härtesten Sanktionen gegen Russland seit dem Beginn der Ukraine-Krise verhängt hatten. Die russischen Steuerzahler werden für die Verluste der Banken aufkommen müssen, die durch die Sanktionen verursachten wurden.

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Der Ständerat aus dem Schweizer Kanton Tessin, Filippo Lombardi (hie rechts), ist ein guter Freund des Chefs des russischen Föderationsrats, Juri Worobiew (hier links). (Foto: dpa)

Der Ständerat aus dem Schweizer Kanton Tessin, Filippo Lombardi (rechts), ist ein guter Freund des Chefs des russischen Föderationsrats, Juri Worobiew (links). (Foto: dpa)

Der schweizerische Politiker Filippo Lombardi hat sich aus Protest gegen die Russland-Sanktionen entschieden, russisch zu lernen. Der Tessiner Ständerat gilt als pro-russisch. Doch er hat offenbar handfeste Gründe für seine Haltung.

In den vergangenen Jahren haben sich etwa 500 wohlhabende Russen im Kanton Tessin angesiedelt. Die Ankunft der Russen hat zu einem Boom in der Immobilien-Branche geführt. Die Familien haben zahlreiche Häuser und Wohnungen gekauft. „Einige von ihnen haben auch Betriebe gegründet. Das Kanton Tessin profitiert also stark von den guten Beziehungen zu Russland“, sagt der schweizerische Unternehmer Klaus J. Stoehlker im Interview mit der Basler Zeitung.

Für Lombardi bietet sich ein klares Bild im Ukraine-Konflikt. Moskau werde bewusst provoziert. „Die Einseitigkeit, mit der auf Russland gezielt wird, ist nicht zielführend. Die EU und die USA werden von Moskau kaum mehr angehört“, sagt er in einem Interview mit Blick.ch.

Doch es gibt auch Gegenwind für Lombardi. Der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, Carlo Sommaruga, kann Lombardis massive Unterstützung für Russland nicht nachvollziehen. „Ich verstehe nicht, wie jemand, der Bundesrat werden möchte, die Interessen eines Drittstaates so emotional vertritt und verteidigt“, zitiert der Tagesanzeiger Sommaruga.

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Der griechische Arzt Hippokrate vertrat schon 300 v. Chr. die Ansicht, dass der Tod im Darm sitzt. Dort setzten sich Viren und Bakterien mit Vorliebe fest. (Foto: dpa)

Der griechische Arzt Hippokrate vertrat schon 300 v. Chr. die Ansicht, dass der Tod im Darm sitzt. Dort setzten sich Viren und Bakterien mit Vorliebe fest. (Foto: dpa)

Das Virus infiziert und repliziert sich selbst in einem der häufigsten Typen von Darmbakterien, der sogenannten Bacteroidetes. Dabei bildet sich in dieser Klasse von Bakterien ein eigener Stamm, der einen eigenen Stoffwechsel besitzt. Das Ganze ist relativ ungefährlich, wenn man einmal davon absieht, dass Bacteroidetes bereits mit einigen Krankheiten in Verbindung gebracht wurden.

Dazu zählen unter anderem Fettleibigkeit, Diabetes und andere Krankheiten, die ihre Ursache im Darm haben. Das Besondere an dem neuen Virus die Länge seiner DNA. Diese besteht aus etwa 97.000 Basenpaaren und ist damit beispielsweise zehn Mal länger als HIV. Es gibt keine vergleichbare Länge unter den bekannten Viren und damit ist dies eine wohl einzigartige Entdeckung.

Was wiederum die Frage aufwirft, warum sich das Virus solange vor Forschern verstecken konnte. Denn es wird angenommen, dass es in den meisten Menschen vorkommt – und das offensichtlich nicht erst seit kurzer Zeit. Zwei Forscher von der San Diego State University haben das Virus per Zufall entdeckt, berichtet Edwards Lab. Sie untersuchten am Computer die Stuhlproben von 12 Menschen, um nach neuen Viren zu forschen. Dabei stellten sie fest, dass alle den gleichen Strang DNA enthielten. Das Virus tauften sie übrigens „crAssphage“. Der Titel stamme von dem Programmnamen, das sie bei der Suche verwendet haben und habe nichts mit dessen Fundort zu tun, so die Wissenschaftler.

Nachdem jeder der Testpersonen die virale DNA enthielt, wollten die beiden Forscher herausfinden, wie verbreitet das Virus in der Realität ist. Bisher existierte es nur auf ihrem Bildschirm. Nachdem sie die verfügbaren nationalen Datenbanken durchforsteten, stellten sie mit Hilfe von DNA-Vervielfältigung fest, dass crAssphage tatsächlich sehr häufig in menschlichen Stuhlproben vorhaben ist.

Wie sich herausstellte haben die meisten Menschen das Virus in sich und niemand wusste überhaupt, dass es existiert. Denn die beiden Wissenschaftler untersuchten daraufhin das fäkale Metagenom von 466 Proben. 342 oder 73 % davon enthielten crAssphage. In einer Presseveröffentlichung sagt Professor Robert Edwards, einer der beiden Entdecker: „Es ist nicht ungewöhnlich nach einem neuen Virus zu suchen und einen zu finden. Aber es ist sehr ungewöhnlich einen Virus zu finden, der in so vielen Menschen vorkommt.“

Weil es so weit verbreitet ist, kann das Virus nicht sonderlich jung sein. Wahrscheinlich ist es so alt, wie der Mensch selbst. Aber wie kann es dann sein, dass ein derart häufig vorkommendes Virus so lange unentdeckt bleibt? Laut den Forschern sei dies vielleicht etwas seltsam, aber wiederum leicht zu erklären. Etwa 75 % der DNA-Sequenzen in einer neuen Stuhlprobe sind bisher unbekannt.

Es gibt also noch viel zu erforschen in diesem Bereich, der aus verständlichen Gründen noch relativ unerforscht ist. Aber jetzt geht es erst einmal darum crAssphage weiter zu durchleuchten. Denn bisher konnte es zwar identifiziert werden, aber die genaue Entstehung ist noch völlig unklar. Eines wissen die Forscher allerdings schon: Das Virus kommt nicht in Stuhlproben von sehr jungen Kindern vor und wird demnach nicht von der Mutter übertragen.

Daraus folgt wiederum, dass das Virus entweder später im Darm entsteht oder durch die Nahrung aufgenommen wird. Dieser Prozess ist noch unklar. Genauso welche Rolle crAssphage im Zusammenhang mit Fettleibigkeit und anderen Darmkrankheiten spielt. Dies soll jetzt erforscht werden. Dazu wird zuerst untersucht, welche Funktion das Virus bei Bacteroidetes-Kolonien übernimmt. Erst dann kann geklärt werden, wie es die Fettleibigkeit beeinflusst.

Professor Edwards geht sogar noch einen Schritt weiter. Das Virus kann in Zukunft vielleicht sogar personalisiert werden. Wissen die Forscher erst einmal auf welche Art crAssphage Darmkrankheiten wie beispielsweise Diabetes verursacht oder verhindert, kann dieser Prozess genutzt werden. „Es kann der Schlüssel sein für eine persönliche Bakteriophagen-Medizin. Wir könnten bei Individuen dieses spezielle Virus isolieren und so manipulieren, damit es schädliche Bakterien angreift und es Dir dann wieder geben.“

Doch soweit sind die Wissenschaftler noch nicht. Aber die Idee an sich klingt verlockend – vorausgesetzt sie funktioniert auch, meldet nature communications.

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Malaysias Premierminister Najib Razak will die umstrittene Fluggesellschaft Malaysia Airlines staatlich sanieren. (Foto: dpa)

Malaysias Premierminister Najib Razak will die umstrittene Fluggesellschaft Malaysia Airlines staatlich sanieren. (Foto: dpa)

Die angeschlagene Malaysia Airlines soll von der Börse genommen und mit staatlichem Geld saniert werden.

Nach den zwei schweren Unglücken in diesem Jahr erhält die Fluggesellschaft umgerechnet 325 Millionen Euro vom nationalen Staatsfond Khazanah Nasional. Der Staatsfonds hält 69 Prozent der Anteile an Malaysia Airlines.

Der Schritt soll den Weg für eine Komplett-Übernahme ebnen. Den Minderheiten-Aktionären sollen ihre Anteile abgekauft werden. Diese werden umgerechnet 0,08 US-Dollar per Anteil erhalten, meldet die Financial Times.

Khazanah Nasional hat in den vergangenen zehn Jahren bereits 1,2 Milliarden Euro in die Airline gepumpt. Auf den Schlusskurs vom Donnerstag zahlt er einen Aufschlag von 12,5 Prozent. Insider erläuterten, ein Umbau der Fluggesellschaft sei abseits der Börse einfacher.

Zuvor drohte der Fluggesellschaft der Konkurs. Deshalb forderte der Leiter der Luftfahrt bei der DVB Bank, Bertrand Grabowski, eine „explizite und massive Unterstützung“ durch die malaysische Regierung. In den vergangenen Jahren ist der Marktwert von Malaysia Airlines um mehr als 40 Prozent gesunken.

Der Luftfahrt-Partner der international tätige Wirtschaftskanzlei Bird & Bird, Leo Fatterini, fordert eine Privatisierung von Malaysia Airlines. Ein Zusammenschluss mit einer ausländischen Gesellschaft wie zum Beispiel Eithad Airways sei ebenfalls denkbar, um die Zukunft der Fluggesellschaft zu sichern (mehr hier).

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Am Sonntag findet in der Türkei die Präsidentschaftswahl statt. Der amtierende Premierminister Recep Tayyip Erdoğan könnte triumphieren. Die Unterstützung seiner Anhänger sind ihm offenbar sicher. (Foto: dpa)

Am Sonntag findet in der Türkei die Präsidentschaftswahl statt. Der amtierende Premierminister Recep Tayyip Erdoğan könnte triumphieren. Die Unterstützung seiner Anhänger sind ihm offenbar sicher. (Foto: dpa)

Am Sonntag werden die Türken ihren zwölften Präsidenten seit Gründung der Republik wählen. Der Präsident wird erstmals direkt vom Volk gewählt. Premierminister Erdoğan hat gute Chancen, die Wahl zu gewinnen.

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts Konda würden 57 Prozent der Türken für den amtierenden Premier stimmen. 34 Prozent der Stimmen würde Erdoğans Rivale Ekmeleddin Mehmet İhsanoğlu erhalten.

Der Präsidentschafts-Kandidat Selahattin Demirtaş würde lediglich auf 9 Prozent kommen. Der Konda-Chef Tarhan Erdem schreibt in einer Mitteilung, dass für die Umfrage insgesamt 2.720 Personen in 30 Provinzen und 155 Gemeinden befragt wurden.

Das Meinungsforschungs-Institut Gezici Arastirmalar kommt auf ähnliche Werte. So würden am Sonntag 55,3 Prozent aller Türken für Erdoğan Stimmen. 34,6 Prozent würde İhsanoğlu und 10,1 Prozent würde Demirtaş erhalten. Für diese Studie wurden in 38 Provinzen insgesamt 4.448 Personen befragt. Von den Befragten sollen 2.224 Frauen gewesen sein.

Am Dienstag hatte die Oberste Türkische Wahlbehörde (YSK) aufgrund des „Missbrauchs religiöser Symbole“ einen Erdoğan-Wahlwerbespot verboten. Der Spot zeigt eine betende Frau, während im Hintergrund der Ruf zum Gebet zu hören ist. Es ist nicht das erste Mal, dass die Behörde ein Wahlwerbespot der AKP verbietet. Bereits im März war eine Wahlwerbung der Partei untersagt worden, weil diese die Türkei-Flagge zeigte. Die YSK sah hierin einen „Missbrauch nationaler Symbole“.

Am Donnerstag wurde ein Wahlplakat des Präsidentschafts-Kandidaten İhsanoğlu aufgrund einer Aufschrift verboten. Die Aufschrift diskreditierte alle Parteien und hob İhsanoğlu als alleinigen „Stolz des türkischen Volks“ hervor, meldet die Zeitung Milliyet. Die YSK stuft dies als „Versuch der Manipulation der Wähler“ ein.

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