Die westlichen Staaten und deren Geheimdienste und Militärs wollen aus der Ukraine ein zweites Syrien machen. Um Terror und Zerstörung anzurichten und die “Feinde” zu bekämpfen, werden Stellvertreter welche die Drecksarbeit erledigen importiert. Kennen wir aus Afghanistan, Balkan und Libyen. Diesmal sind es Neofaschisten aus europäischen Ländern, aber laut neuesten Meldungen auch Dschihadis, die nach Kiew gebracht werden, um dort die sogenannten pro-russische Zivilbevökerung im Ost und Süden zu massakrieren. Das ist die Rache dafür, weil Präsident Putin den Krieg gegen Syrien verhindert hat. Jetzt bringt das westliche Verbrecherpack den Krieg vor die Haustür Russlands.

Einer dieser ausländischen Söldner ist der Däne John Gerhard Østergaard Christensen, der von der Volksmiliz in Donbas gefangen genommen wurde und als Internationaler Militärbeobachter getarnt war:

Die Volksmilizen welche die Städte im Osten verteidigen berichten, sie haben im Funkverkehr des ukrainischen Militärs immer wieder englischen Dialog und Befehle gehört. Es sollen sich mindestens 300 Polen und Staatsbürger der baltischen Staaten unter den Truppen befinden. Sie werden als Feldkommandeure und Berater in der Ostukraine eingesetzt. Um sie zu tarnen hat das Innenministerium des Fascho-Regimes sie in aller Eile mit unkrainischen Pässe ausgestattet. Es sollen aber auch Dänen und Italiener sich unter die Truppen des “Anti-Terroreinsatzes” mischen.

Dieser Soldat der “ukrainischen Armee” spricht italinisch mit der Bevölkerung der ostukrainischen Stadt Kramatosk. Eindeutig ein fremder Söldner und kein Einheimischer der entsandt wurde um gegen sie zu kämpfen:

Die Blöd am Sonntag hat berichtet, in Kiew befinden sich amerikanische Agenten des FBI und der CIA, die ebenfalls als Berater tätig sind. Sie sind nicht im Kampfeinsatz sondern in der US-Botschaft in Kiew, die Befehlszentrale und eigentliche Regierung der Ukraine.

All das ist nicht überraschend, denn wir wissen, CIA-Direktor Brennan war zu einem “geheimen” Besuch in Kiew Mitte April, was vom Weissen Haus danach auch bestätigt wurde. Er hat damit die schon lange praktizierte Politik der regionalen Destabilisierung, wie in Libyen, Ägypten und Syrien, auch in der Ukraine eingeleitet.

Die Deutschen mischen auch kräftig mit, wurden aber als Spione enttarnt und von der Volksmiliz in Gewahrsam genommen. Der deutsche Leiter des Teams, Oberst Axel Schneider, hatte die Aufgabe die Stellungen der Selbstverteidungskräfte auszukundschaften. Zu der Gruppe gehörten auch Dänen, Polen, Tschechen und Schweden.

Jetzt wurden die vier Bundeswehrsoldaten freigelassen und als Helden in Berlin von Usula von der Lügen empfangen. Die Medien behaupten immer noch, es hat sich um eine harmlose OSZE-Beobachtermission gehandelt. Dabei hat die OSZE mehrmals betont, die Gruppe hat nicht in ihrem Auftrag gehandelt.

Was in der Ukraine passiert ist ein verdeckter und offener Krieg gegen alles was nicht die westliche Vorherrschaft will. Die demokratisch gewählte Regierung und der Präsident wurden bereits im Februar “erfolgreich” gestürzt und durch ein Regime höriger Marionetten ersetzt. Jetzt wird ein Krieg gegen die geführt, die sich gegen das Fascho-Regime wehren.

Man nennt sie “pro-russische” Kräfte, dabei sind es Ukrainer welche ihr Land nicht der USA, EU und der NATO unterwerfen wollen. Sie wollen auch nicht von Nazis aus Kiew regiert und diskriminiert werden. Sie sehen Russland als die einzige Schutzmacht.

Gott sei Dank haben die Bewohner der Krim sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, durch die Trennung von der Ukraine und Wunsch mit dem Referendum sich Russland anzuschliessen. Als Teil Russland sind sie jetzt geschützt. Schlecht sieht es für die Menschen in der Ost- und Südukraine aus. Sie sind der Gewalt und Mordlust der Nazi-Schergen voll ausgesetzt.

Was ihnen blüht haben sie mit dem Massaker von Odessa jetzt gesehen, bei dem 46 Menschen die gegen das Regime in Kiew sich aussprachen ermordet wurden. Die Flucht in das Gewerkschaftsgebäude wurde zur tödlichen Falle, als der Pro-Kiew-Mob Molotow-Cocktails auf das Gebäude warf und die Menschen darin elendig verbrannten oder erstickten.

Laut neuesten Meldungen hat Saudi-Arabien eine grosse Anzahl an Takfiri-Kämpfer nach Kiew per Flugzeug geschickt. Sie sollen im Krieg in der Ost- und Südukraine eingesetzt werden.

Eine grosse Anzahl an Terroristen der Takfiri aus Syrien, die aus Saudi-Arabien und Tschetschenien stammen und finanzielle und militärische Unterstützung vom saudischen Geheimdienst bekommen, sind in die unkrainische Hauptstadt Kiew mit mehreren Flugzeugen tranferiert worden, um der ukrainischen Armee in ihrem Kampf gegen die pro-russische Bevölkerung zu helfen,” hat ein arabischer Sicherheitsoffizieller der Fars News Agency (FNA) am Sonntag unter der Bedingung der Anonymität erzählt.

Die Kämpfer wurden sofort nach Kramatosk in der Ostukraine entsandt und kämpfen neben der ukrainischen Armee gegen die Pro-Russen als Milizionäre welche die Regierung unterstützen,” sagte der Informant. Saudi-Arabien will Rache an Russland und der pro-russischen Bevölkerung üben, weil Moskau Syriens Präsident Bashar al-Assad im Kampf gegen die Terrorgruppen unterstützt.

Wir sehen, es mischen alle möglichen ausländische Agenten und Söldner in der Ukraine mit. Diesmal nicht um die Regierung zu stürzen, das ist ja schon passiert, sondern um Terror gegen die eigene Bevölkerung zu verbreiten, die welche das faschistische Regime und die westliche Eroberung nicht will. Da das Fascho-Regime in Kiew nicht genung Unterstützung in den Reihen der Armee und Polizei geniesst, zahlreiche Überläufe stattgefunden haben, werden auch die fremden Kämpfer benötigt.

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A video with colour pictures of the Nazi’s and Adolf Hitler mainly during the ‘Reichsparteitagen’ or ‘Reichs Party days/congress’. I’ve add three songs with …

Zeitgenössischer Film über Hitlers 50. Geburtstag mit anschließender Parade aller drei Waffengattungen der Wehrmacht.
Video Rating: 4 / 5

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Freiheit

 “Ahnungsgrauend, todesmutig
bricht der große Morgen an…”

Ahnungsgrauend, todesmutig
bricht der große Morgen an
und die Sonne, kalt und blutig
leuchtet unsrer blutgen Bahn
In der nächsten Stunden Schoße
liegt das Schicksal einer Welt
und es zittern schon die Lose
und der ehrne Würfel fällt
Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde
mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde
treu so zum Tod, wie zum Leben gesellt

Hinter uns, im Graun der Nächte
liegt die Schande, liegt die Schmach
liegt der Frevel fremder Knechte
der die deutsche Eiche brach
Unsre Sprache ward geschändet
unsre Tempel stürzten ein
unsre Ehre ist verpfändet
deutsche Brüder, löst sie ein
Brüder, die Rache flammt. Reicht euch die Hände
daß sich der Fluch der Himmlischen wende
Löst das verlorne Palladium ein

Vor uns liegt ein glücklich Hoffen
liegt der Zukunft goldne Zeit
steht ein ganzer Himmel offen
blüht der Freiheit Seligkeit.
Deutsche Kunst und deutsche Lieder
Frauenhuld und Liebesglück
alles Große kommt uns wieder
alles Schöne kehrt zurück
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen
nur in dem Opfertod reift uns das Glück

Nun, mit Gott, wir wollen  wagen
fest vereint dem Schicksal stehn
unser Herz zum Altar tragen
und dem Tod entgegen gehn.
Vaterland, dir wolln wir sterben
wie dein großes Wort gebeut
Unsre Lieben mögen´s erben
was wir mit dem Blut befreit
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen
wachse empor über unsere Leichen!
Vaterland, höre den heiligen Eid

Und nun wendet eure Blicke
noch einmal der Liebe nach
scheidet von dem Bütenglücke
das der giftge Süden brach
Wird euch auch das Auge trüber
keine Träne bringt euch Spott
werft den letzten Kuß hinüber
dann befehlt sie eurem Gott
Alle die Lippen, die für uns beten
alle die Herzen, die wir zertreten
tröste und schütze sie, ewiger Gott

Und nun frisch zur Schlacht gewendet
Aug und Herz zum Licht hinauf
Alles Irdsche ist vollendet
und das Himmlische geht auf
Faßt euch an, ihr deutschen Brüder
jeder Nerve sei ein Held
Treue Herzen sehn sich wieder
Lebewohl für diese Welt
Hört ihr´s, schon jauchzt es uns donnernd entgegen
Brüder, hinein in den blitzenden Regen
Wiedersehn in der besseren Welt

Theodor Körner (1813)
Musik:  J. H. E. Bornhardt (1815)

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Der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho teilt seinem Volk am Sonntag mit, dass das Land den Rettungsschirm verlassen werde. Die portugiesische Bevölkerung zahlt einen hohen Preis für die Schulden-Politik. (Foto: dpa)

Der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho teilt seinem Volk am Sonntag mit, dass das Land den Rettungsschirm verlassen werde. Die portugiesische Bevölkerung zahlt einen hohen Preis für die Schulden-Politik. (Foto: dpa)

Portugal will den Euro-Rettungsschirm in diesem Monat ohne Netz und doppelten Boden verlassen. Die Regierung habe entschieden, sich von den Partnern keine Notfall-Kreditlinie einräumen zu lassen, sagte Ministerpräsident Pedro Passos Coelho am Sonntagabend in einer Fernseh-Ansprache. Das südeuropäische Land war 2011 mit zinsgünstigen Krediten von 78 Milliarden Euro von der Troika aus EU, EZB und IWF vor dem Bankrott bewahrt worden. Seitdem fuhr die Regierung einen scharfen Sparkurs, der der Bevölkerung viele Entbehrungen abverlangte.

Tatsächlich ist jedoch vor allem die Verschuldung Portugals gestiegen: Sie beträgt heute 129 Prozent des BIP. Zu Beginn des Bailouts war es lediglich 93 Prozent gewesen. Das WSJ berichtet, dass mehrere Beobachter davon sprechen, dass Portugal auch ohne Troika für Jahrzehnte einen harten Sparkurs werde fahren müssen.

Damit zeigt sich in Portugal, was auch in Griechenland zu beobachten ist: Die Rettung ist vor allem eine Rettung des jeweiligen Banken-Sektors und damit des europäischen Bankensektors (zu Griechenland mehr hier).

Die Banken können nun allerdings sorgenfrei Portugiesen-Bonds kaufen: Mario Draghi hat garantiert, dass er alles tun werde um den Euro zu retten und hat bereits angekündigt, wieder Staatsanleihen aufzukaufen. Auch für die Banken ist der Ankauf kein Problem, im Gegenteil: Mit 3,59 Prozent Zinsen sind die Bonds ein tolles Geschäft für die Banken, weil diese ja das Geld von der EZB geschenkt bekommen. Sie können außerdem auch portugiesische Staatsanleihen als Sicherheit hinterlegen, weil die EZB alle Staatsanleihen der Euro-Zone als risikolos eingestuft hat.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble teilte mit, es zeige sich erneut, dass der gemeinsam eingeschlagene Weg der Richtige sei. Portugal habe die vergangenen drei Jahre gut genutzt und umfangreiche Reformen umgesetzt. “Es wird jetzt darauf ankommen, dass Portugal den eingeschlagenen Pfad der Reformen beibehält und damit einen nachhaltigen Erfolg sicherstellt.”

Die Troika hatte Portugal vor wenigen Tagen ebenfalls einen erfolgreichen Weg bescheinigt und gemahnt, eine solide Finanzpolitik bleibe auch nach Auslaufen des Hilfsprogramms wichtig.

Ende 2013 hatte bereits Irland den Euro-Rettungsschirm verlassen und steht finanziell wieder auf eigenen Beinen. Das Land war von seinen Partnern mit 85 Milliarden Euro gestützt worden. Griechenland – mit 240 Milliarden Euro gestützt – will sich ab 2016 wieder vollständig über den Kapitalmarkt refinanzieren können.

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Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński unterstützt die Bildung von ukrainischen Paramilitärs. (Foto: dpa)

Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński unterstützt die Bildung von ukrainischen Paramilitärs. (Foto: dpa)

Möglicherweise könnten sich die USA auf einen lang andauernden bewaffneten Konflikt in der Ukraine einstellen. Deshalb empfiehlt der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński Präsident Obama, sich die Bewaffnung der Ukrainer vorzubehalten.

Im offenen Feld hätten die Ukrainer keine Chance. Doch eine erfolgreiche Stadtverteidigung sei möglich, wenn die Ukrainer über Panzerfäuste, Anti-Panzer-Waffen und einige Verbände verfügen würden.

Diese Waffen müssten sie vom Westen erhalten. Ohne diese Unterstützung sei ein bewaffnetes Vorgehen nicht möglich. Obama müsse zeigen, dass die Aggression der Russen zu einem langfristigen Konflikt führen könnte. Das wäre dann mit enormen finanziellen Kosten für Russland verbunden. Die wiederum könnte der Kreml auf lange Sicht nicht aufbringen, schreibt der US-Stratege in einem Politico Magazine Artikel.

Offenbar weiß Brzeziński, dass Russland in der konventionellen Kriegsführung der Ukraine überlegen ist. Deshalb möchte er die pro-russischen Verbände in der Ukraine in einen massiven Häuser- und Straßenkampf drängen.

Doch der Kreml-Gegner Brzeziński äußert auch Kritik an Obama. Der müsse die amerikanische Bevölkerung über die internationale Tragweite des Ukraine-Konflikts informieren. Für die weiteren Schritte sei Überzeugungs-Arbeit unabdingbar.

Vielen Amerikanern sei nicht bewusst, dass die Welt vor einer internationalen Krise steht.

Die Rückendeckung aus der Bevölkerung sei wichtig.

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US-Banken ziehen Kapital aus Moskau ab

On May 5, 2014, in Endzeit, by admin
Putin bezeichnet Wahlen in der Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt als „völlig absurd“. Die USA und Deutschland fordern neue Sanktionen, wenn Russland die Wahlen verhindern sollte. (Foto: dpa)

Putin bezeichnet Wahlen in der Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt als „völlig absurd“. Die USA und Deutschland fordern neue Sanktionen, wenn Russland die Wahlen verhindern sollte. (Foto: dpa)

Nach den von den USA verhängten Sanktionen gegen Russland ziehen die größten US-Banken ihr Kapital aus Russland ab.

Das Russland-Geschäft von Citigroup fiel im ersten Quartal um 9 Prozent auf 9,4 Milliarden US-Dollar. JPMorgan reduzierte sein Engagement im gleichen Zeitraum um 13 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar, die Bank of America sogar um 22 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar.

Die USA und Deutschland warnten zudem am Freitag, weitere Sanktionen über wichtige Teile der russischen Industrie zu verhängen, wenn Moskau die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im Mai verhindern sollte, berichtet die FT. Putin bezeichnete Wahlen in der jetzigen Situation als völlig absurd (mehr hier).

Citigroup nannte die Krise der Ukraine nicht als Grund für den Kapitalabzug, doch „zukünftige Entwicklungen, einschließlich der Verhängung von Sanktionen gegen weitere russische Unternehmen, Geschäftsbereiche, Einzelpersonen oder andere, könnten sich negativ auf das Geschäft auswirken“.

Am vergangenen Montag verhängten die USA neue Sanktionen gegen sieben Regierungsbeamte und den inneren Kreis von Präsident Putin. Betroffen waren 17 Unternehmen, davon drei kleine Banken.

„Die Situation bleibt unklar. Für eine weitere Eskalation der geopolitischen Spannungen gibt es großes Potenzial“, so die Bank of America.

JPMorgan wolle die „Ereignisse in Russland und die Auswirkungen der aktuellen und potenziellen neuen Sanktionen genau beobachten“.

Wenn der Ukraine-Konflikt eskaliert, könnten Investoren in diesem Jahr bis zu 150 Milliarden Dollar aus Russland abziehen, so eine Prognose der Weltbank aus dem März. Selbst im Fall einer Beruhigung stehe Russland vor Kapitalabfluss, einer schwachen Konjunktur und hoher Inflation (hier).

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Mario Draghis EZB-Stresstest könnte für die Commerzbank (im Hintergrund der Chef der Commerzbank, Martin Blessing) einige unangenehme Überraschungen bringen. (Foto: dpa)

Mario Draghis EZB-Stresstest könnte für die Commerzbank (im Hintergrund der Chef der Commerzbank, Martin Blessing) einige unangenehme Überraschungen bringen. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Einige Analysten halten ein Scheitern der Commerzbank beim EZB-Stresstest für möglich. Ist der Mehrheitseigner Staat auf ein solches Szenarium vorbereitet?

Gerhard Schick: Diese Frage habe ich in anderem Zusammenhang bereits im Finanzausschuss gestellt, nämlich ob wir uns auf einer Verlängerung des Rettungsfonds SoFFin über 2014 hinaus einstellen müssen, sollte es nach dem Bilanz- und Stresstest der EZB auch in Deutschland Schwierigkeiten geben. Die Bundesregierung hält sich bedeckt. Ob es hier konkrete Planungen gibt, mag ich nicht zu beurteilen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Gesetzt den Fall, dass die Commerzbank beim Stresstest scheitert, könnte dies weitere Belastungen für den Steuerzahler zur Folge haben?

Gerhard Schick: Sollte es zusätzlichen Kapitalbedarf bei Banken geben, dann muss das nicht Mehrbelastungen für den Steuerzahler zur Folge haben, z.B. dann nicht, wenn die Bank das zusätzliche Eigenkapital am Markt aufnehmen oder über einbehaltene Gewinne bilden kann bzw. risikohaltige Positionen abverkauft.

Sollte eine Bank aus eigener Kraft den Kapitalbedarf nicht stemmen können, kommt es auf die genaue Anwendung des deutschen Restrukturierungsgesetzes an, das ja bis zur vollständigen Umsetzung der EU Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) gilt. Im deutschen Gesetz gibt es von bail-in über die Schaffung eines Brückeninstituts oder einer Bad Bank mehrere Optionen – bis zur Abwicklung der Bank.

Allerdings besteht auch die Möglichkeit einer präventiven Rekapitalisierung, sollte der EZB-Stresstest einen Kapitalbedarf offenlegen. Am Ende wird dies wohl, wie so oft, politisch entschieden. Deswegen wird es auch höchste Zeit, dass wir endlich eine funktionierende europäische Bankenunion bekommen, um fortan unparteiisch den Abwicklungsprozess durchführen – unter weitreichender Beteiligung der Bankgläubiger und ohne Rücksicht auf lokale Befindlichkeiten oder Verbindungen zur Politik.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wenn beim Stresstest herauskommt, dass die Commerzbank weitere Hilfen braucht, wie könnten dann mögliche Bedingungen für diese Hilfen aussehen?

Gerhard Schick: Ich hoffe sehr, dass weitere Staatshilfen vermieden werden können und sich die Frage der Bedingungen gar nicht stellt.

(141)

Frankreich warnt: Euro ist zu stark

On May 5, 2014, in Endzeit, by admin
Frankreichs Präsident Francois Hollande hat Steuersenkungen in Aussicht gestellt. Nach Ansicht von Premier Manuel Valls (re.) ist der Euro zu stark. (Foto: dpa)

Frankreichs Präsident Francois Hollande hat Steuersenkungen in Aussicht gestellt. Nach Ansicht von Premier Manuel Valls (re.) ist der Euro zu stark. (Foto: dpa)

Die europäische Gemeinschaftswährung Euro ist nach Ansicht von Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls zu stark. „Wir brauchen einen deutlichen Wandel, der unsere Geldpolitik zu einem Instrument für Wachstum und Arbeitsplätze macht, ein Instrument, das den Menschen dient“, sagte Valls am Samstag auf einer Veranstaltung junger Sozialisten bei Paris. Bereits am Dienstag hatte Valls vor dem Parlament in Paris die EU aufgefordert, das Wirtschaftswachstum zu fördern.

Frankreichs Präsident Francois Hollande hat in der Hoffnung auf eine anziehende Konjunktur Steuersenkungen in Aussicht gestellt. Die Reformanstrengungen seien zwar noch nicht vorüber, aber die wirtschaftliche Erholung komme nun, sagte der Sozialist der Sonntagszeitung Journal du Dimanche. Diese Phase werde zu einem kräftigen Wachstum, besserer Wettbewerbsfähigkeit und einer Stärkung der Kaufkraft über niedrigere Steuern führen. „Wir haben nun die zweite Phase meiner Amtszeit begonnen“, sagte Hollande, dessen Umfrage-Werte auf ein Rekordtief gefallen sind. Vor seiner Wahl im Mai 2012 hatte er angekündigt, sich zunächst auf die Sanierung der Staatsfinanzen zu konzentrieren, bevor dann die Kaufkraft der Privathaushalte gestärkt werden solle.

Frankreich gilt als eines der Sorgenkinder in der Euro-Zone. Der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Währungsgemeinschaft machen eine Konjunkturflaute, massive Schulden, hohe Arbeitslosigkeit und der Niedergang der heimischen Industrie zu schaffen. Die Regierung will bis 2017 rund 50 Milliarden Euro einsparen und trifft damit auf scharfe Kritik der Gewerkschaften. Hollande ist schon jetzt der unbeliebteste Präsident Frankreichs. Bei der Kommunalwahl Ende März straften die Franzosen ihn und seine Sozialisten ab.

(133)

Die Gewerkschaften seien schuld daran, dass es die Wirtschaftskrise nicht bekämpft werden kann, so Renzi. Die Italiener protestieren gegen die Austeritätspolitik ihrer Regierung, hier Mitte April in Rom. (Foto: dpa)

Die Gewerkschaften seien schuld daran, dass es die Wirtschaftskrise nicht bekämpft werden kann, so Renzi. Die Italiener protestieren gegen die Austeritätspolitik ihrer Regierung, hier Mitte April in Rom. (Foto: dpa)

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat führenden Politikern und Gewerkschaftern eine Blockade seines Reformkurses im Kampf gegen die Wirtschaftskrise vorgeworfen. „Es ist klar, dass ein großer Teil der herrschenden Klasse gegen uns ist“, sagte Renzi der Zeitung Corriere della Sera. Dies werde aber die Reformen nicht aufhalten.

Der Protest der Arbeitnehmervertreter gegen die Pläne für eine Lockerung der Zeitarbeitsbeschränkungen seien eine inakzeptable Verteidigung des Status Quo. „Die Gewerkschaften können nicht einfach so weitermachen wie bisher, wenn Italien leidet“, sagte der 39-jährige Sozialdemokrat. Die Kritik eines Senatsausschusses an der Finanzierung der Steuersenkungen für Niedrigverdiener bezeichnete er als Retourkutsche für die Wahlrechtsreform, mit der er die Macht der Parlamentskammer beschneiden will.

Bereits im April war klar, dass sich Renzi auf geringere Steuereinnahmen einstellen muss. Die optimistische Wachstumsprognose von 1,1 Prozent wurde aufgeben. Die versprochenen Steuersenkungen für die Bürger kann die italienische Regierung voraussichtlich nicht umsetzen (mehr hier).

Renzi hatte den Bürgern kurz nach seinem Amtsantritt im Februar den Abbau von Bürokratie und eine „Revolution“ in der Wirtschaft versprochen. Der Chef der PD hatte seinen Parteikollegen Enrico Letta von der Spitze der Regierung gedrängt und ihm mangelnden Reformeifer vorgeworfen. Italiens Wirtschaft ist in den vergangenen 15 Jahren kaum gewachsen (hier).

 

(123)

ADAC soll Riesen-Vermögen besitzen

On May 5, 2014, in Endzeit, by admin
Der ADAC soll ein gigantisches Vermögen besitzen. (Foto: dpa)

Der ADAC soll ein gigantisches Vermögen besitzen. (Foto: dpa)

Der ADAC soll auf einem Milliardenvermögen sitzen. Die Bilanzsumme des Vereins belief sich im Jahr 2012 auf 3,49 Milliarden Euro. 800 Millionen Euro stecken allein in Immobilien in bester Lage.

Die Hälfte des Vermögens – mehr als 1,7 Milliarden Euro – soll der ADAC in Aktien besessen haben, berichtet der Spiegel. Rund 400 Millionen Euro lagen bei Kreditunternehmen.

Der Spiegel beruft sich auf ein geheimes Dokument. Der „Gauvergleich 2012“, benannt nach den Gaue – den 18 regionalen Clubs des Vereins.

Mit seinen zahlreichen Tochterfirmen machte der ADAC demnach 84,9 Millionen Euro Gewinn, bei einem Umsatz von 983 Millionen Euro.

Im Januar war bekannt geworden, dass der ADAC die Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen manipulierte (mehr hier).

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Weboy