UnteImage635318015007626203r schweren Beschuss ist nun der rote EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gekommen. Kritiker werfen ihm vor, dass der SPD-Mann Schulz seinen bisherigen Mitarbeiterstabes noch schnell vor den EU-Wahlen am 25. Mai 2014 mit lukrativen Top-Jobs in der EU-Verwaltung versorgt haben soll. Gleichzeitig soll er ganz in Bonzenmanier auch die EU-Verwaltung für seinen EU-Wahlkampf für die Position eines zukünftigen EU-Kommissionspräsidenten missbrauchen. Konkret sollen fünf seiner engsten Mitarbeiter zu künftigen Direktoren in der Verwaltung des Europäischen Parlaments bestellt werden, wie der EU-Haushaltskontrollausschuss nun aufgedeckt hat.

Zwei der Schulz-Mitarbeiter sollen gar für neu geschaffenen Jobs mit einem Jahresgehalt von 203.000 Euro bestimmt sein. Die übrigen drei sollen ebenfalls mit Zukunftsgagen von nicht weniger als rund 180.000 Euro bedacht werden.

UKIP-Spitzenmann Nigel Farage kritisiert Schulz-Vetternwirtschaft

Der Vorsitzende der EU-kritischen britischen Bürgerbewegung UKIP Nigel Farage kritisiert die Schulz-Vetternwirtschaft auf das heftigste. Im anlaufenden EU-Wahlkampf möchten Farage und andere EU-kritische Parteien vor allem auch die Verschwendung und korrupte Praktiken des EU-Regimes in Brüssel zum Thema machen. Quelle: UZ

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Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur – die Propagandalügner

Wann wird die Halbwahrheit zur Lüge? Wenn sie den Kern der Nachricht verschweigt. So verkündete der DLF heute früh in seinen Nachrichten, daß es in der Türkei große Aufregung über die Veröffentlichung eines abgehörten Telefongesprächs zwischen hohen Miltärs und Sicherheitsbeamten gäbe. Es gehe um einen “Miltäreinsatz in Syrien” sagt der Sprecher ganz nebulös. Konkret ist in dem unbestrittenen Telefonat davon die Rede, daß in einer türkischen Enklave auf dem Gebiet Syriens ganz bequem ein dortiges Grabmahl beschossen werden könnte, um eine syrische Aggression vorzutäuschen und dann selbst umgehendst einmarschieren zu können. So wie es der Nato-Boss USA seit weit über hundert Jahren überall auf der Welt vorgeführt hat. Trick- und erfolgreich mit entsprechendem Propagandarummel, inclusive Geschichtsfälschung. Und genau so haben unsre Medien auch den Propagandakrieg gegen Jugoslawien unterstützt und geführt.

Eine aktuelle türkische Schweinebucht?
Und ich dachte immer, daß die etwas gegen Schweine hätten. Zumindest wohl in deutschen Metzgerei-Schaufenstern. Eine Schweinerei ist’s auf jeden Fall. So wie beim Chemiewaffeneinsatz im vergangenen Jahr in Syrien? Ein Beleg für die kriminelle, kriegstreibende Energie der Nato. Von den Attentaten ihrer Geheimarmee Gladio im Bahnhof von Bologna bis Münchner Oktoberfest. Bei Bedarf lenkt sie gar eine kommunistische RAF, um unbequeme Persönlichkeiten aus dem Wege zu attentaten. Das nennt man Mord, sogar Massenmord. Wir sind wichtiges Mitglied dieser NATO. Ein so gutes, daß wir erstmalig einen hohen militärischen Posten in der amerikanischen Besatzungsarmee durch einen deutschen General besetzen dürfen. Weil wir alle Sauereien mitgemacht haben und auch weiterhin mitmachen werden, als treue Vasallen?
Liebe Landsleute, wollen wir aktive Mordsgesellen der Yankees bleiben?

vom Pueschel-Quell

Ein Leser hat uns den interessanten Dialog mit Deutschlandfunk vor ein paar Tagen zur Verfügung gestellt, die meinen tatsächlich sie seien pluralistisch (lies von unten nach oben, um de Faden zu verstehen):

Guten Morgen Herr Sander,

pluralistisch??? Ihr seid lupenreine Transatlantiker, die dem
Kolonialherren bedingungslos dienen.
Ihr froent dem Schuldkult und den Idealen der Frankfurter Schule, kurz:
ihr seid Antideutsch!

Wenn die Zeiten sich mal aendern (und auch sie wissen: nichts ist fuer
die Ewigkeit!), dann wuensche ich ihnen schnellere Beine als die
Volkswut, sonst gibts reichlich Orden: Laternenpfahl am langen Band.

Gruss aus der Alpenfestung

KD

On 03/25/2014 10:46 AM, Hörerservice, DRadio wrote:
Sehr geehrter Herr Diebner,

unter folgender  Adresse können Sie den Deutschlandradio-Staatsvertrag nachlesen:
http://presserecht.de/index.php?option=com_content&task=view&id=545

Und hier unsere Selbstverpflichtungserklärung:
http://www.deutschlandradio.de/selbstverpflichtungserklaerung.254.de.html

Die politische Ausrichtung des Deutschlandradio: pluralistisch.

Mit freundlichen Grüßen in Ihre "Alpenfestung"

Konrad Sander
Hörerservice

Deutschlandfunk
Raderberggürtel 40, 50968 Köln

Deutschlandradio Kultur
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin

DRadio Wissen
Raderberggürtel 40, 50968 Köln

Tel. 0221.345-1831
Fax  0221.345-1839

hoererservice@deutschlandradio.de
www.deutschlandradio.de/kontakt.359.de.html

**************************************************************
Der Hörerservice wird betrieben von der
Deutschlandradio Service GmbH
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Amtsgericht Köln HRB 31135
Geschäftsführer: Dr. Oliver Linz
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Rainer Kampmann

**************************************************************

Von: Dipl.Ing. Kurt Diebner [mailto:alpenfestung@uuuu-secura.com] 
Gesendet: Dienstag, 25. März 2014 10:33
An: Hörerservice, DRadio
Betreff: Programm und politische Ausrichtung

Guten Tag,

ich habe trotz Suche auf Ihrer www kein Grundsatzpapier gefunden.
Haben sie so etwas? Ich wuerde mich freuen.

Bisher habe ich das Gefuehl bei Gutmenschen gelandet zu sein...
aber sie koennen das sicherlich aufklaeren.

mfg

K Diebner
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bis 2009 war der Laden auch noch fest in jüdischer Hand:
Robert Guttmann wenige Monate vor seinem Tod: „Daß mich der Hörfunkrat
von Deutschlandradio zum Vorsitzenden gewählt hat,
ist auch eine Auszeichnung für die jüdische Gemeinschaft.“

Robert Guttmann (* 14. Juli 1939 in Budapest; † 7. Januar 2009 in München)
war jüdischer Jurist, Geschäftsmann und Journalist.

Dr. Robert Guttmann ist tot

Der Vorsitzende des Hörfunkrates verstarb in München

Dr. Robert Guttmann
Dr. Robert Guttmann (DRadio)

Der Vorsitzende des Hörfunkrates von Deutschlandradio, Dr. Robert Guttmann, ist tot. Guttmann starb vergangene Nacht nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren in München. Er gehörte dem Hörfunkrat des Deutschlandradios seit dessen Gründung im Jahre 1994 an, wurde 1997 dessen stellvertretender Vorsitzender und leitete ihn seit 2006.

Am 14. Juli 1939 in Budapest geboren, überlebte Guttmann den Zweiten Weltkrieg im Ghetto der ungarischen Hauptstadt. Der promovierte Jurist wurde 1972 Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und gehörte seit 1988 dem Zentralrat der Juden in Deutschland an, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1991 bis 1993 war. Seit 1996 wirkte er zudem als Bundesvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschland (ZOD).

Der Intendant von Deutschlandradio, Prof. Ernst Elitz, würdigte den Verstorbenen: “Robert Guttmann war ein treuer Freund unserer Programme und über viele Jahre eine verlässliche Stütze unseres Hauses.”

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Kommissar Barnier will die Pensionsfonds zu Investitionen in Asset Backed Securities bewegen. (Foto: dpa)

Kommissar Barnier will die Pensionsfonds zu Investitionen in Asset Backed Securities bewegen. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission will den Pensionsfonds Investitionen in Derivate erleichtern. Diese gefährlichen sogenannte Asset Backed Securities (ABS) gelten als ein Auslöser der Finanzkrise.

EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier, hat Änderungen an den Regelungen für die Pensionen vorgeschlagen, berichtet EUobserver. Die Kommission will die Vorschriften für die Pensionsfonds lockern, in welche Papiere sie investieren dürfen.

Die Pensionsfonds in der EU halten Vermögenswerte im Umfang von 2,5 Billionen Euro in ihren Büchern. Sie verwalten Pensionen von 75 Millionen Europäern.

Der von der Kommission am Donnerstag veröffentlichte Plan solle Alternativen zur traditionellen Kreditvergabe zu unterstützen, so Barnier. Die Kommission will für Banken und Versicherungen die Kapitalanforderungen bei Investitionen in Asset Backed Securities herabsenken. Diese komplizierten Derivate sind mit Unternehmensanleihen hinterlegt.

Nach Ansicht der EU-Beamten sollten die Pensionsfonds künftig verstärkt in die ABS investieren. Denn mehr als fünf Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise sei die Kredit-Vergabe in der EU noch immer schwach, so Barnier. Die Kredit-Vergabe an kleine Unternehmen ist im Verlauf der letzten fünf Jahre um 50 Prozent zurückgegangen.

Vor allem in den am härtesten von der Finanzkrise getroffenen Ländern herrscht eine Kreditklemme. Nach Schätzungen der EU erhielt 2013 nur eins von drei griechischen und niederländischen Unternehmen den vollen beantragten Kredit. In Spanien und Italien ist es sogar nur jedes zweite Unternehmen.

Die Asset Backe Securities gelten als Auslöser der Finanzkrise im Jahr 2008. Sie galten lange als eine Spezialität von Jörg Asmussen (mehr hier). Doch Kommissar Barnier sagte, durch die Lockerung der Regeln für diese gefährlichen Finanzprodukte riskiere man keine Wiederholung der Krise.

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In New York urteilen die drei großen Rating-Agenturen darüber, wie hoch die Risiken in der Welt sind. (Foto: Axel Kull/dpa)

In New York urteilen die drei großen Rating-Agenturen darüber, wie hoch die Risiken in der Welt sind. (Foto: Axel Kull/dpa)

Die Rating-Agenturen tun nicht das, was sie bis heute vorgeben zu tun. Sie erstellen keine objektiven Urteile über die Qualität von Finanzprodukten, weder bei Staatsanleihen noch bei privaten Anlagepapieren. Stattdessen greifen sie immer wieder in die Weltpolitik ein, im Interesse eingeweihter Banker und Politiker.

Beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 wurde dies besonders deutlich. Die Rating-Agenturen bewerteten damals praktisch wertlose Papiere bis kurz vor dem Crash mit Bestnoten. Sie sind mitverantwortlich für die Finanzkrise. Denn wie später herauskam, wussten sie genau, dass ihre Urteile viel zu positiv waren.

Im Jahr 2011 forderten die Rating-Agenturen von den Staaten Europas, sie sollten Sparmaßnahmen durchführen. Andernfalls werde ihre Kreditwürdigkeit herabgestuft. Die EU-Staaten folgten den Forderungen der Rating-Agenturen. Allerdings führten die Sparprogramme in einigen Staaten zu einem Einbruch der Wirtschaft, sodass sie letztlich doch herabgestuft wurden.

Derzeit greifen die Rating-Agenturen erneut in das Schicksal von Staaten ein. In Österreich hat Standard & Poor‘s den Plan zur Rettung der Hypo Alpe Adria auf Kosten künftiger Generationen unterstützt (mehr hier). Um ein Top-Rating zu behalten, muss der österreichische Staat sich massiv verschulden. Wegen der Erpressung durch die Rating-Agenturen wird die Staatsverschuldung Österreichs um zusätzlich 10 Prozentpunkte steigen.

Die aktuelle Gesetzeslage gibt den Rating-Agenturen ungeheure Macht über die globale Finanzwelt. Sie haben das Monopol über die Einstufung finanzieller Risiken.

Wenn eine Rating-Agentur bestimmte Derivate einer Bank mit AAA bewertet, dann kann die Bank diese Papiere ganz legal als Sicherheit für massive Kredite hinterlegen, die aus dem Nichts geschaffen werden. Die Bank macht enorme Profite, denn sie zahlt der Agentur dafür nur eine relativ kleine Gebühr.

Die großen Rating-Agenturen bereichern nicht nur die Banken. Sie spielen auch eine weltpolitische Rolle. Denn offenbar schätzen sie die finanziellen Risiken in den USA regelmäßig geringer ein, als etwa in den Schwellenländern.

So haben die USA bei Fitch und Moody’s ein AAA-Rating und bei S&P ein AA+. Neben den massiven Anleihekäufen durch die Federal Reserve (QE) ist dies einer der Gründe, warum der größte Schuldner der Geschichte noch immer relativ günstig Kredite erhält. China hingegen hat bei keiner der Agenturen ein Triple-A.

Bereits im Jahr 2011 sagte der damalige FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle dem Handelsblatt. „Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien. Aber manchmal fällt es schwer, den Eindruck zu widerlegen, dass einige amerikanische Ratingagenturen und Fondsmanager gegen die Eurozone arbeiten.“

Derzeit arbeiten die Agenturen offenbar gegen Russland. Moody’s droht dem Land wegen der Ukraine-Krise mit dem Entzug seiner Bonitätsnote „Baa1“ (mehr hier).

(139)

Fed-Chefin Janet Yellen verteidigt sich gegen die Anschuldigungen. Würde man Details über den Stresstest preisgeben, würde sich die Banken gezielt darauf vorbereiten. (Foto: dpa)

Fed-Chefin Janet Yellen verteidigt sich gegen die Anschuldigungen. Würde man Details über den Stresstest preisgeben, würde sich die Banken gezielt darauf vorbereiten. (Foto: dpa)

Investoren und Banken kritisieren die Vorgehensweise der Federal Reserve (Fed) im Bankenstresstest als „undurchsichtig“. Sie werfen der Fed vor, sie im Unklaren darüber zu lassen, was sie von den Banken erwarte. Dadurch würde die Zentralbank unnötigerweise für starke Turbulenzen am Aktienmarkt zu sorgen.

„Die Investoren, die Finanz-Industrie und sogar einige Leute in Washington finden die Transparenz dieses Prozesses extrem notdürftig“, sagte ein Groß-Investor der Citigroup zur Financial Times.

Im Fall der Citigroup untersagte die Fed der Bank überraschend, Dividenden an ihre Aktionäre auszuschütten und eigene Aktien zurückzukaufen. Das Geldinstitut sei dafür finanziell nicht sicher genug aufgestellt und würde im Falle einer Finanzkrise in ernsthafte Schwierigkeiten geraten (mehr hier). Der Aktienpreis der Citigroup brach daraufhin um über 5 Prozent ein.

„Jedes Jahr ärgert die Fed jemanden und dieses Jahr waren wir dran, scheinbar weil wir so stark global verzweigt sind“, sagte Citigroup-Chef Mike Corbat. Er sieht sich mit dem Unmut von Mitarbeitern, Aktionären und Aufsichtsräten konfrontiert.

Der Stresstest der Fed löste weitreichende Schockwellen aus, die über die Wirtschaft der USA hinausgingen. Neben der Citigroup und der Zion Bancorp haben auch die US-Ableger der Royal Bank of Scotland, Santander und HSBC den Stresstest nicht bestanden. Diese Banken wären nicht in der Lage gewesen, ihre Verluste im Falle einer weiteren Finanzkrise angemessen und detailliert vorherzusagen.

„Das ist kein Spiel. Wenn sie [die Mitglieder der Fed] das System stärken wollen, dann sollten sie es vorher sagen, wenn sie mit der Art und Weise der Risikobewertung oder der Prognosen unzufrieden sind“, sagte ein leitender Banker eines Geldinstituts, das den Stresstest bestanden hat. „Die Einzige, was die Fed damit erreicht hat, sind Kurschwankungen und Unsicherheit am Aktienmarkt auszulösen und daraus eine Art ‚Ich hab dich erwischt!‘-Spiel zu machen“, so der Banker weiter.

„Die Fed ist extrem undurchsichtig, wenn es um den Stresstest geht. Das ist sehr schlecht für das Vertrauen in das Finanzsystem“, sagte Glenn Schorr, Finanz-Analyst der ISI Group.

Die Fed verteidigt sich gegen die Anschuldigungen. Sie sagt, die Undurchsichtigkeit solle verhindern, dass „die Banken für den Test lernen“. Am Ende des Tests erhalte jede Bank einen Brief mit Bereichen, die das Institut verbessern muss.

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Facebook-Chef Zuckerberg konnte auch Experten der US-Raumfahrbehörde Nasa für sein Projekt gewinnen. (Foto: dpa)

Facebook-Chef Zuckerberg konnte auch Experten der US-Raumfahrbehörde Nasa für sein Projekt gewinnen. (Foto: dpa)

Facebook will mit Hilfe von Drohnen, Satelliten und Lasertechnologie den Zugang zum Internet auch in entlegenen Regionen ermöglichen und damit neue Nutzer gewinnen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg teilte am Donnerstag in seinem Netzwerk mit, er habe Kommunikations- und Luftfahrtexperten der US-Raumfahrtbehörde Nasa für sein neues Projekt gewinnen können. Es werde erforscht, wie das Internet mittels neuer Technologien auch Menschen etwa in Schwellen- und Entwicklungsländern in Afrika und Asien zugänglich gemacht werden könne.

Das neue Team arbeite bereits an Flugzeugen und Satelliten zum Anschluss ans Internet, zitiert die FT den Facebook-Chef. Das Team glaubt, dass verschiedene Lösungen gefunden werden müssen in Abhängigkeit davon, wie dicht die Gebiete besiedelt sind.

In dichter besiedelte Gebiete könnten solarbetriebene Drohnen verlässliche Internetverbindungen herstellen. In ländlichen Gegenden könnten Satelliten das Internet auf die Erde beamen.

Zuckerberg äußerte sich auch nicht zum zeitlichen Rahmen. Facebook hat bereits die Initiative Internet.org ins Leben gerufen, die Menschen in ärmeren Regionen Zugang zur Online-Welt verschaffen will.

Medien berichteten Anfang des Monats, Facebook wolle einen Drohnenhersteller kaufen, um mit den Fluggeräten einen drahtlosen Internet-Anschluss für Menschen in Entwicklungsländern bereitzustellen.

Mit seinen neuen Plänen eifert Facebook Google nach. Der US-Technologiekonzern hatte im vergangenen Jahr sein Projekt „Loon“ angekündigt. Dabei sollen solarbetriebene Ballons für einen Internet-Zugang aus der Luft sorgen.

Zuckerbergs Ankündigung kommt nur 48 Stunden nach der Bekanntgabe, dass Facebook ins Geschäft mit Daten-Brillen einsteigen (mehr hier). Auch hier steht Facebook in Konkurrenz zu Google.

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Die US-Investmentbank Merrill Lynch weist auf andauernde politische Risiken in der Türkei hin. (Foto: dpa)

Die US-Investmentbank Merrill Lynch weist auf andauernde politische Risiken in der Türkei hin. (Foto: dpa)

Die aktuelle Erdoğan-Regierung galt über ein Jahrzehnt als Sinnbild für wirtschaftlichen Aufschwung. Die Investmentbank Merrill Lynch rechnet am Sonntag erneut mit einem Sieg der AKP.

CNBC zitiert den Chef-Marktstrategen von Merrill Lynch, Alberto Ades:

„Eine stärkere AKP wird Premier Erdoğan noch mehr ermächtigen und die Regierung könnte weitere kontroverse Entscheidungen treffen und das politische Risiko erhöhen. Doch die Marktpreisbildung scheint unsere Ansicht nicht zu teilen.“

Der JP Morgan-Chefökonom Yarkın Cebeci sagt, dass die AKP zwischen 40 bis 45 Prozent einholen könnte. Das sei dann ein marktfreundliches Ergebnis. Die Journalistin Delphine Strauss zitiert Cebeci in einem FT-Artikel:

„Ein schlechteres Ergebnis würde die Gefahr von vorgezogenen Neuwahlen erhöhen und die Wählerschaft zerstückeln. Doch ein besseres Ergebnis könnte die Ängste vor einer autoritären Regierung vertiefen.“

Ein autoritärer Regierungsstil sei eine schlechte Bedingung für Wachstum und Investitionen, zitiert Strauss den Chefökonom für Schwellenmärkte bei Standard Bank, Timothy Ash. Die türkische Notenbank hatte im Januar den Leitzins von 4,5 auf 10 Prozent erhöht. Damit wollte sie den Währungsverfall stoppen und ausländische Kapitalenleger in den türkischen Währungsraum ziehen. Seit 2013 hat die Türkei mit der Kapitalflucht zu kämpfen.

Doch die Leitzinserhöhung wirkt sich negativ auf die Privathaushalte aus. Das türkische Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre wurde durch den massiven Konsum der Privathaushalte finanziert. Die Zinserhöhung lässt Bankkredite für Bürger und Unternehmen teurer werden.

Die Verbraucher haben mit niedrigen Einkommen zu kämpfen und die Lebenshaltungskosten sind hoch. Somit stecken die türkischen Bürger in einer Zwickmühle. Denn ohne billige Bankkredite lässt sich das Leben in der Türkei nicht finanzieren und der Konsum bleibt aus.

Der Finanz-Analyst Nicholas Spiro sagt, dass die eigentliche Herausforderung für die Türkei im aktuellen Jahr das Wirtschaftswachstum sei. Das Wirtschaftsportal Finans Global zitiert den Analysten:

„Nun gibt es eine größere Befürchtung auf dem Markt. Der zweistellige Leitzins hilft, das Handelsbilanz-Defizit zu verringern. Doch leidtragend wird das Wirtschaftswachstum sein.“

Die Türkei könne froh sein, wenn sie am Ende des Jahres ein Wirtschaftswachstum von zwei Prozent erzielt. Mehr sei nicht zu erwarten.

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Autismus beginnt bereits im Mutterleib

On March 30, 2014, in Endzeit, by admin
Ein Bewerber mit Autismus bei SAP. Die Integration von Autisten schreitet voran. Neue Studien helfen zudem, die angeborene Wahrnehmungsstörung etwas besser zu verstehen. (Foto: Christine Cornelius/dpa)

Ein Bewerber mit Autismus bei SAP. Die Integration von Autisten schreitet voran. Neue Studien helfen zudem, die angeborene Wahrnehmungsstörung etwas besser zu verstehen. (Foto: Christine Cornelius/dpa)

Die Entwicklung von Autismus beginnt bereits im Mutterleib, wenn sich bestimmte Gehirnzellen des Fötus nicht richtig weiter entwickeln. Wissenschaftler halten diese unentwickelten Zellen für den Grund, warum sich Autismus bei Kindern in so vielen verschiedenen Symptomen äußern kann. Autismus ist der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns, die sich bereits im frühen Kindesalter bemerkbar macht.

Wir haben einen neuen Aspekt der Gehirnentwicklung beobachten können, den wir vorher noch nie gesehen hatten. „Daraus ist klar ersichtlich, dass Autismus schon während der Schwangerschaft entstehen muss“, sagte Eric Courchesne von der University of California und San Diegos Autism Center of Excellence einem Bericht von Bloomberg zufolge. Danach beginnt die Krankheit schon im zweiten Trimester.

In diesem frühen Stadium entwickelt sich die Hirnrinde des Kindes in sechs Schichten. Jede Schicht hat ihre eigenen Zellen, ihre eigene Zusammensetzung und übernimmt eigene Funktionen. Nach der Entwicklung hinterlassen Hirnzellen normalerweise spezielle genetische Markierungen. Die unterentwickelten Zellen wiesen diese Eigenschaft nicht auf. Forscher beschreiben ihre Anordnung als „chaotischen Flecken“ (disorganized patches“). Dies könne ein Hinweis darauf sein, warum Alzheimer so viele verschiedene Symptome aufweisen kann.

Die Ergebnisse der Studie, die zuerst im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden, waren nur möglich, weil die Forscher an Gehirnzellen von 11 verstorbenen Kindern forschen konnten. Sie fanden heraus, dass die unterentwickelten Zellen in der Region des Gehirns liegen, die Emotionen, Kommunikation und Sprache steuern sollen.

Bislang wurden Autismus-Studien hauptsächlich mit Magnet-Resonanz-Therapie (MRT) durchgeführt. Wenn Untersuchungen am Gehirn vorgenommen worden, dann waren die Versuchsobjekte meist erwachsen. Noch nie wurden so viele Gehirnproben von Kindern untersucht. Insgesamt wurden über 12.000 Gewebeproben analysiert.

Zur besseren Veranschaulichung entwickelten die Forscher eine dreidimensionale Ansicht der betroffenen Hirnregionen (siehe Video am Ende des Artikels). Darin wird zum ersten Mal veranschaulicht, wie Regionen der Hirnrinde aussehen, die sich nicht normal entwickelt haben.

Durch die Erkenntnis wird es bald möglich sein, neue Diagnose-Instrumente zu entwickeln und Autismus schneller zu erkennen. Bislang konnte die Krankheit immer nur durch die Beobachtung von Verhaltensmustern bei Kleinkindern bestimmt werden.

Zudem wird deutlich, dass zukünftige Studien viel früher ansetzen müssen, um die Krankheit besser zu verstehen. Die Ursache von Autismus bleibt bis dahin ein Rätsel. Die Heilung ist weiterhin unmöglich. Verhaltenstherapien und Medikamente helfen Autisten im begrenzten Ausmaß bei der Kommunikation, beim Lernen und beim sozialen Verhalten.

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Aus dem Umfeld von Außenminister Steinmeier hieß es, Deutschland werde sich an verstärkten Routineoperationen beteiligen. (Foto: dpa)

Aus dem Umfeld von Außenminister Steinmeier hieß es, Deutschland werde sich an verstärkten Routine-Operationen beteiligen. (Foto: dpa)

Deutschland prüft angesichts des russischen Vorgehens auf der Krim eine militärische Unterstützung osteuropäischer Nato-Mitgliedsländer.

Über einen Einsatz der Bundeswehr müsse zwar zunächst die Politik entscheiden, sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums am Samstagabend der Nachrichtenagentur Reuters. Sobald es aber eine politische Entscheidung gebe, „könnte die Bundeswehr sich an Flügen zur Luftraumüberwachung mit AWACS-Maschinen über Rumänien und Polen sowie an Trainingsflügen im Rahmen des Air Policing über den baltischen Staaten beteiligen“.

Auch ein deutscher Beitrag zum Nato-Minenabwehrverband in der Ostsee werde derzeit geprüft. In Sicherheitskreisen hieß es, man gehe davon aus, dass die Nato-Außenminister voraussichtlich bei ihrem Treffen ab Dienstag in Brüssel über das Thema entscheiden werden.

Das Verteidigungsministerium ist bereit, bis zu sechs Bundeswehr-Maschinen für eine verstärkte Luftraum-Überwachung im Baltikum zur Verfügung zu stellen, berichtete Der Spiegel ohne Nennung von Quellen. Die Zahl der dort verfügbaren Nato-Maschinen solle mindestens verdoppelt werden.

Aus dem Umfeld von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hieß es dazu am Samstagabend, Deutschland werde sich an verstärkten Routineoperationen im Bündnisgebiet beteiligen, wo immer dies sinnvoll sei. Details waren nicht zu erfahren.

Um den Luftraum über den baltischen Staaten zu schützen, stellt die Bundeswehr schon seit 2004 immer wieder Kampf-Jets ab. Zuletzt war dies 2013 der Fall. Insgesamt beteiligen sich am sogenannten „Air Policing“ im Baltikum mehr als ein Dutzend Länder im Rotationsverfahren.

Den baltischen Staaten fehlen die Fähigkeiten, ihren eigenen Luftraum zu verteidigen. Ab 2018 sollen die drei Staaten ihn aber selbst sichern.

Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite hatte im März gesagt, sie sehe nicht nur die Ukraine, sondern auch die baltischen Staaten durch Russland bedroht. Daher müsse es eine stärker sichtbare Militärpräsenz der Nato nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Baltikum geben, hatte sie gefordert.

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Kanadas Premier Harper schlägt Merkel Schiefergas als Ersatz für russisches Erdgas vor. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Kanadas Premier Harper schlägt Merkel Schiefergas als Ersatz für russisches Erdgas vor. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel angestoßene Debatte über eine Verringerung der Energie-Abhängigkeit von Russland zieht Kreise. Die Grünen warfen Merkel vor, sie selbst habe die Abhängigkeit von Russland verstärkt. Auch aus der Wirtschaft kamen kritische Stimmen.

Auslöser der Diskussion ist das Vorgehen Russlands in der Ukraine. Merkel hatte nach einem Treffen mit dem kanadischen Regierungschef Stephen Harper angekündigt: „Es wird eine neue Betrachtung der gesamten Energiepolitik geben.“

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte daraufhin unterstrichen, es gebe zu den russischen Erdgas-Importen keine Alternativen. Sie machen etwa ein Drittel der deutschen Gas-Einfuhren aus. Am Dienstag trifft Merkel die 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer zu einem Energiegipfel.

Die nordrhein-westfälische Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) forderte Merkel am Samstag auf, beim Energiegipfel in der kommenden Woche ihre Pläne zu erläutern. Der „Welt am Sonntag“ sagte sie, sie wolle von Merkel erklärt bekommen, was sie konkret meine: „Denn wir befinden uns mit der Energiewende ja gerade in einer grundlegenden Veränderung des Energiemix in Richtung erneuerbare Energien.“

Grünen-Chefin Simone Peter sprach von einem „Treppenwitz der Geschichte“. Schließlich habe Merkel die Abhängigkeit des Landes von Energieimporten verstärkt. Peter warnte davor, von russischem Gas auf Schiefergas aus den USA umzusteigen, das mit „dreckigen Fracking-Methoden“ gewonnen werde. Stattdessen sollten Energie-Partnerschaften mit mehreren Ländern eingegangen werden, zum Beispiel mit Nordafrika, wo etwa Algerien Gas liefern könne.

Sowohl Kanadas Premier Harper als auch US-Präsident Barack Obama hatten ihre Länder als alternative Lieferanten für Europa ins Gespräch gebracht. Merkel hatte nach dem Gespräch mit Harper auch betont, teilweise fehle die Infrastruktur für andere Importwege und davon gesprochen, es gehe ihr um „langfristige Orientierungen“.

Post-Chef Frank Appel sagte der Zeitung „Die Welt“: „Ob eine Abhängigkeit vom Nahen Osten oder Venezuela besser ist als die von Russland, erscheint mir zumindest fraglich.“ Gabriel hatte betont, Russland habe Lieferverträge selbst in Zeiten des Kalten Krieges stets eingehalten.

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