Winklers persönlicher Ausblick auf 2014

Die unbesiegte Sonne hat ihren Wiederaufstieg begonnen.
Die Tage werden wieder länger, das Leben kehrt zurück.
Allen Lesern ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr!

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Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

31. Dezember 2013 – Dieser Tageskommentar dient als Ausblick auf das neue Jahr und ersetzt den sonst üblichen Silvester-Pranger. Was hier steht, ist meine ganz persönliche Erwartung an 2014, also keine Zukunftsschau oder Prophezeiung.

Gleich vorweg: 2014 ist das Jahr der Gemeinheiten, aber nicht das Jahr, in dem der große Zusammenbruch stattfindet. Um den Maßstab zu eichen: Wird Obama aus dem Amt geputscht und vor dem Weißen Haus aufgehängt, mag das als Umbruch durchgehen. Solange nur eine Marionette der Hochfinanz durch eine andere ersetzt wird und das US-Militär eine weltweite Bedrohung bleibt, ist das aber noch nicht “der” Zusammenbruch. Der erfolgt erst, wenn sich die USA in drei bis fünf Teilstaaten und damit in Wohlgefallen auflöst.

Als im Jahr 2000 die Internet-Blase und der Neue Markt geplatzt sind, blieben die Auswirkungen dieses Crashs auf die Aktienmärkte beschränkt. Ich gehe davon aus, daß wir wieder einen solchen Absturz der Aktienkurse erleben werden. Die ständig steigenden Kurse des Jahres 2013 haben die Falle weit geöffnet, jetzt gilt es, für die großen Raubfische die kleinen Anleger aufzufressen und auszunehmen.

Die Goldfreunde muß ich vorwarnen: Es wird nicht aufwärts gehen, wir sehen eher Kurse um 1.100 USD oder sogar darunter. Die Goldfürsten eines Herrn Eichelburg müssen noch sehr viel Geduld und ein hartes Nervenkostüm aufbringen. Trotzdem sind Gold und Silber die einzigen Mittel, um Ersparnisse und Altersvorsorge durch die absehbaren Krisen zu bringen! Ihre Rechnung sollte so aussehen: Sie verlieren zehn Prozent Ihres Vermögens und Ihrer Ersparnisse, entweder durch zu frühen Einstieg ins Gold oder durch ein “Sonderopfer Europa”, also eine Enteignung wie sie in Zypern passiert ist. Beim Gold ist der verbliebene Rest unantastbar, beim Sonderopfer sind weitere staatliche Begehrlichkeiten zu erwarten.

Wir wissen alle, daß der Goldpreis manipuliert ist. Im Januar dürften Sie für 850 Euro eine Unze Gold kaufen können. Im April oder meinetwegen im Juni könnte es passieren, daß Sie für 650 Euro KEINE Unze Gold kaufen können, da der Goldpreis zwar sehr niedrig ist, eine hohe Nachfrage besteht, aber kein Mensch mehr Gold verkauft! Die Gesetze des Marktes sind ausgehebelt! Tritt diese Situation tatsächlich ein, wird der Goldpreis schließlich nach oben gehen. Vielleicht nicht raketenartig, aber nach oben. Im Dezember sind wir dann wieder bei 850 Euro oder bei 1.000 Euro – allerdings nicht bei 20.000 oder gar 50.000 Euro.

Wir haben wieder eine Merkel-Regierung. Merkel-Regierungen sind gut für die EUdSSR, aber nicht für Deutschland. Obwohl es einen Hintersinn gibt: Merkel-Regierungen führen den Zusammenbruch immer schneller herbei, und das ist in letzter Konsequenz doch besser für Deutschland.

Europa, also die marode Euro-Zone, mußte volle sechs Monate auf eine spendable Regierung in Vierzonesien warten. Zuerst waren Sommerferien, dann Wahlkampf, schließlich die Kapriolen bei der Koalitionsbildung. Jetzt endlich gibt es wieder jemanden, der die Schecks ausstellen und unterschreiben kann. Die Gelegenheiten, diese Schecks auszustellen, werden bald kommen. Bald – denn erst ist Europawahl. Diese findet vom 22. bis 25. Mai 2014 statt. Bis dahin werden sich die Länder noch halbwegs gesittet verhalten.

Danach nimmt die Politik gewaltig Fahrt auf. Warum? Weil die Fußball-Weltmeisterschaft stattfindet! Da ist das Volk abgelenkt, danach beginnen die Sommerferien. Das ist der ideale Zeitpunkt für das “Sonderopfer Europa“. Ende Juni beschlossen und dann gleich abgeräumt, wenn alle Frühbucher bereits ihre Urlaubsreisen bezahlt haben, wäre geradezu ideal. Und dann gibt es für 650 Euro KEINE Unze Gold zu kaufen, siehe oben.

Dieser Zeitraum ist zudem gut für Volksverhetzungen aller Art. Die Regierung muß schließlich alle Rechte bekämpfen, oder, wie Merkel es ausdrückt, 361° gegen Bürgerrechte. Sie haben dann nur noch das Recht, auf CDU-Veranstaltungen lautstark “Äin’t She” zu rufen. Der Besitz von Trillerpfeifen wird als Gefährdung der öffentlichen Ordnung verboten, Schiedsrichter müssen diese in Panzerschränken aufbewahren, die auch für Waffen zugelassen sind.

2014 wird das Jahr der Jubiläen: 100 Jahre erster Weltkrieg, 75 Jahre zweiter Weltkrieg, 50 Jahre seit der Höchstzahl der Kindergeburten in den Westzonen und 25 Jahre Fall jener Mauer, die uns vor den Verhältnissen wie in der DDR, Angela Merkel und Johannes Gauck geschützt hat.

Aber Dank Europa sind wir natürlich in den allerbesten Händen. Am 1. Januar übernimmt das grundsolide wirtschaftende Griechenland die EU-Ratspräsidentschaft, welche es am 1. Juli an das politisch überaus stabile Italien übergibt. Wir dürfen also mit einer Nachfrage-orientierten Führung der EUdSSR rechnen, die großzügig verteilt, was Merkeldeutschland trotz deiner Regierung erwirtschaftet.

Gibt es 2014 Krieg? Die Achse des Bösen – Washington und Tel Aviv – ist immer gut dafür. Die Juden haben es zu Weihnachten fertig gebracht, 500 Gläubige aus dem Gaza-Streifen nach Betlehem zu lasen und anschließend zwölf Luftangriffe gegen dieses Ghetto zu fliegen. Im Augenblick arbeiten sie an einem Bündnis mit Saudi-Arabien und anderen Golf-Emiraten, um einen Angriffskrieg gegen den Iran vorzubereiten. Aber ob daraus etwas wird, steht allenfalls in den Sternen. Bis jetzt hat sich Israel nicht getraut, den Iran anzugreifen. 2013 hat sich der Friedensnobelpreis-Warlord Obama nicht getraut, Syrien anzugreifen. Und warum? Die USA sind pleite, bankrott, finanziell am Ende. Seit dem zweiten Weltkrieg haben sie keinen erfolgreichen Raubkrieg mehr geführt, selbst der ölreiche Irak hat sich als Draufzahl-Geschäft erwiesen.

Der Bankrott der USA äußert sich übrigens in den zahlreichen Konflikten auf der Welt. Ob Syrien oder Ukraine, sie haben genug Geld, um die Unruhen oder auch einen Bürgerkrieg anzustoßen, es fehlen jedoch die Mittel, diese erfolgreich zu beenden. Ägypten und die Türkei bleiben Krisenherde, und uns werden weiterhin die “Asylbewerber” ins Land gedrückt.

Eines wird 2014 noch schlimmer: Die Verlogenheit unserer Regierung und der veröffentlichten Meinung. Der Propaganda-Krieg gegen alles Deutsche wird noch intensiver betrieben. Mit der Erbsünde kassieren die Marionetten der angeblichen Demokratie weiterhin alle ab, die noch produktiv arbeiten. Sie müssen das tun, denn sobald sie damit aufhören, verlieren sie ihre Dienstwagen. Deshalb wird das intensiviert, immer weiter getrieben. Mit dem Erfolg, daß dann, wenn die Lumperei aufkommt, die Dankesorden des deutschen Volkes verliehen werden. Das aber wird 2014 noch nicht passieren.

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Es stellt natürlich überhaupt keine Bedrohung dar, wenn Amerika seine Waffen und Soldaten immer näher an Russland und China stationiert. Nein, denn Washington hat ja noch nie jemanden ein Haar gekrümmt, hat noch nie mit unverschämten Lügen einen Angriffskrieg geführt und ist ja sooooooo friedlich. Für die gehirngewaschen Atlantiker die immer die aggressive und kriegerische US-Politik verharmlosen, bedeuten solche Truppenverlegungen nichts ernstes. Genau wie die Verlegung der Deutschen Wehrmacht an die Grenze der Sowjetunion 1941 nichts bedeutete, was dann mit dem “Unternehmen Barbarossa” zum Überfall auf Russland führte. Die Geschichtsrevisionisten sagen natürlich, das war nur ein Präventivkrieg den Hitler führen musste. Genau so völlig abartig denken die kriegsgeilen Politiker und Generäle in Washington. Sie bewegen ihre Schachfiguren immer näher an die Königin (China) und an den König (Russland) heran, um sie Schachmatt zu stellen.

Im von den USA besetzen Japan sind 45’000 US-Soldaten stationiert. 18’000 davon sitzen in Okinawa, wo die Bevölkerung schon seit Jahrzehnten dagegen protestiert. Sie haben es satt, das ihre Frauen von den GIs vergewaltigt und ihre Kinder überfahren werden. In der japanischen Presse werden die Straftaten der Besatzer noch gemeldet, was in Deutschland nicht passiert. Die deutschen Medien haben einen Maulkorb und dürfen nichts über Kriminalfälle der US-Soldaten berichten, sonst würde sich der Michel aufregen und fragen, was machen die 70’000 US-Soldaten überhaupt noch hier?

Jedenfalls werden immer modernere und schlagkräftigere Waffen nach Japan gebracht und dort stationiert, wie Flugzeuge zur U-Bootbekämpfung, Tarnkappenbomber und Drohnen. Zum ersten Mal befinden sich amerikanische Drohnen in Japan. Für was diese militärische Aufrüstung? Doch nur um in unmittelbarer Nähe zu China eine bedrohliche Postur zu errichten. Die Amerikaner meinen, wenn sie in der Lage sind, China vom Öl- und Gasimport abzuschneiden, dann können sie die Handlungen von Peking steuern. Es geht um reine Einschüchterung.

Deswegen fliegen regelmässig B52 Langstreckenbomber durch den chinesischen Luftraum und Flugzeugträgerverbände fahren im chinesischen Meer ständig hin und her. Man stelle sich den umgekehrten Fall vor. Die Chinesen würden Kampfbomber in Kanada und Mexiko stationieren und mit Kriegsschiffen vor der Küste von New York und San Francisco aufkreuzen. Wie würde Washington reagieren? Ganz klar würde man das als Kriegsbedrohung auffassen, aber China soll sich diese Provokation der Amis ruhig gefallen lassen.

Noch näher an China befinden sich in Südkorea 35’000 US-Besatzer und sind angriffsbereit. Aber China hat in letzter Zeit Selbstvertrauen gewonnen und ist bereit sich gegen das militärische Auftreten der Amerikaner vor ihrer Haustür zu stellen. Deshalb wurde die Hoheitszone vor der Küste ausgeweitet und die chinesische Marine zahlenmässig und von der Kampfkraft her massiv ausgebaut. Die Chinesen machen den Amerikanern die Herrschaft über das chinesische Meer und Teile des östlichen Pazifik streitig.

Auf der anderen Seite der Welt an der Ostsee rücken die US-Truppen auch immer näher an die russische Grenze. Ab Januar fliegt die US Air Force über die drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen Patrouille. Eine Staffel F-15C Eagle Kampfflugzeuge werden den Luftraum ständig überwachen. Wie schnell kann es dabei zu einem Zwischenfall kommen, wenn die Maschinen in russisches Gebiet eindringen.

Mittlerweile hat Washington eine Radaranlage in Tschechien und Abfangraketen in Polen in Position gebracht, eine ganz eindeutige Provokation gegenüber Russland. Dieses sogenannte Abwehrschild in Osteuropa soll vor Raketen aus dem Iran und Nordkorea schützen. Warum nicht auch gegen Ausserirdische? Wie wenn diese Länder Europa bedrohen würden.

Lügen nichts als Lügen werden benutzt, um Offensivwaffen an die russische Grenze zu stellen. Aber Russland hat die vorher signalisierte Konsequenz gezogen. Moskau hat mehrere atomwaffenfähige Kurzstreckenraketen vom Typ Iskaner (SS-26) nach Kaliningrad und Westrussland verlegt.

Jetzt sind die Regierungen von Polen und den baltischen Staaten alarmiert. Was haben sie denn erwartet? Sie stellen ihre Länder als Aufmarschgebiet für US-Waffen zur Verfügung und meinen, Moskau reagiert nicht? Präsident Putin hat doch mehrmals gewarnt, wenn dieser Zug gemacht wird, dann kommt der Gegenzug.

Was in der Ukraine abgeht gehört auch zu dieser Strategie der NATO-Erweiterung, um immer näher an die Grenze zu Russland Angriffswaffen stationieren zu können. Der lautstarke britische Parlamentarier George Galloway hat es in einem Interview mit Voice of Russia wieder deutlich gesagt. Die Einkreisung von Russland und China mit Militärbasen und Atomwaffen nennt er eine “imperiale Kriegsmaschinerie“, welche “die grösste Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Welt” bedeutet.

Man muss sich das vorstellen, von den insgesamt 200 Ländern auf der Welt befinden sich in 156 US-Soldaten und nur in 44 keine. Für was? Weil die Vereinigten Staaten so Angst haben müssen? Ist es nicht eher umgekehrt, die Amis bedrohen alles und jeden der nicht spurt und sich nicht ihrem Willen unterwirft? Es geht doch ganz klar um Weltbeherrschung und Eroberung. Für wen? Na für die globalen Banken und Konzerne. Das Pentagon ist doch die Schlägertruppe der Wall Street.

Der bekannte politische Kommentator Noam Chomsky warnt, die Welt steuert rasant auf eine “Umweltkatastrophe” und einem “Atomkrieg” 2014 zu. In einem Interview mit Salon.com antworte er auf die Frage, was ihn denn im kommenden Jahr am meisten Sorgen bereiten würde, es gebe diese zwei Hauptprobleme.

Diese würden das Überleben der Menschheit bedrohen. Die eine wäre die Umweltkatastrophe, wie zum Beispiel die grossflächige radioaktive Verseuchung der ganzen Nordhemisphäre durch Fukushima. Die andere ist die Bedrohung durch einen Atomkrieg, “die nicht geringer geworden ist, sondern tatsächlich sehr ernst ist und ständig wächst,” meint Chomsky.

Aber die Strategie läuft nicht nur von Aussen, sondern man versuchte Russland von Innen zu knacken. Das war die Aufgabe von Leuten wie Michail Chodorkowski, der ein Imperium der Macht mit Korruption zusammenraubte, in Partnerschaft mit einem Netzwerk an NGOs, die er sogar “Open Russian Foundation” nannte, nach dem Vorbild von George Soros seiner “Open Society Foundation”. In Chodorkowski Stiftung sassen Kissinger und Lord Jacob Rothschild im Direktorium, mit dem Ziel, Russland reif zum Pflücken zu transformieren, zur Verspeisung durch die Globalisten.

Präsident Putin hat diesen Oberverbrechern einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Ausführung des Plan zur Eroberung von Innen verhindert. Deshalb findet ein ständiges Bashing von Russland und von Putin in den westlichen Medien statt. Es ist eine gut finanzierte PR-Kampagne. Sieht man doch wie der Straftäter Chodorkowski als Held im Westen empfangen wurde.

Bernie Madoff hat weit weniger betrogen und gestohlen, bekam aber drakonische 150 Jahre Gefängnis in den USA. Wenn man “die Sippe” bestielt ist das natürlich unverzeihlich. Aber auf der anderen Seite, die Goi auszurauben ist völlig normal, gehört zum täglichen Leben. Für solche Verbrecher setzt man sich ein und verlangt ihre Begnadigung.

Aber nicht nur durch die Medien und Politiker wird Russland angegriffen, sondern durch die Unterstützung der radikal islamischen Terroristen. Die aktuellen Anschläge in Wolgograd gehören dazu. Es geht darum, Russland zu destabilisieren, die gleiche Taktik die der Westen in vielen Ländern mit seiner Al-Kaida anwendet.

Der Krieg gegen Russland und China durch den Westen läuft schon lange auf allen Ebenen, wirtschaftlich und über Proxy. Die Chance zur Ausweitung in einen richtigen grossen Krieg steigen von Tag zu Tag wegen der ständigen Provokationen durch Washington und seinen hörigen Vasallen. Wieso will man sonst die beiden Staaten immer mehr einkreisen, einschnüren und bedrohen? Weil der Westen so friedliebend ist? Das ist ja der schlechteste Witz!

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Zum Neuen Jahr!

On December 30, 2013, in Pauke, by admin

Zum Neuen Jahr grüßen wir Sie mit den Worten unseres großen Königs, Friedrich des Großen von 1757:

“Es wird das Jahr stark und scharf hergehen – Aber man muß die Ohren steif halten und Jeder, der Ehre und Liebe für das Vaterland hat muß alles daran setzen.”

Frieddrich-Neujahr

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IWF-Chefin Christine Lagarde: Millionen-Kredite für Pakistan kommen privaten Firmen zugute. Der Steuerzahler erfährt nicht, was mit seinem Geld geschieht. (Foto: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde: Millionen-Kredite für Pakistan kommen privaten Firmen zugute. Der Steuerzahler erfährt nicht, was mit seinem Geld geschieht. (Foto: dpa)

In den vergangenen 25 Jahren hatte das Entwicklungsland Pakistan – zugleich neben Indien die größte Atommacht in Südasien – achtmal beim IWF um Unterstützung nachgesucht. Dennoch wurde die wirtschaftliche Krise in Pakistan nicht bewältigt. Die Lage des Landes hat sich nicht gebessert, im Gegenteil: Die Armut ist weiter ein drängendes Problem, die sozialen Spannung haben das Land anfällig für Terrorismus und Korruption gemacht. Zahlreiche Regime-Wechsel signalisieren eine instabile Lage.

Noch im Jahr 2011 hatte Pakistan das „Hilfsprogramm“ des IWF abgebrochen. Grund war, dass das Land sich nicht mehr in der Lage sah, die damit einhergehenden Forderungen nach Reformen im Staatshaushalt umzusetzen. Dennoch schuldete Pakistan dem IWF seinerzeit noch knapp 3,8 Milliarden Euro aus dem Programm.
Da sich das Devisenvermögen Pakistans sich in den vergangenen beiden Jahren von umgerechnet etwa 10 Milliarden Euro auf knapp 5 Milliarden Euro halbierte, hatte die pakistanische Regierung sein Hilfsgesuch beim IWF wieder aufgenommen.

Im Dezember gab der IWF bekannt, dass ein Dreijahres-Programm für Pakistan in Höhe von insgesamt etwa 6,75 Milliarden US-Dollar aufgelegt wurde. Die zweite Tranche und die sofortige Auszahlung an Pakistan beträgt 553,3 Millionen US Dollar.

Die Meldung wurde in den Medien kaum beachtet.

Wenn man jedoch einmal hinterfragt, woher das Geld kommt und wofür Pakistan das Geld eigentlich verwendet, findet man erstaunliche Zusammenhänge.

Im Jahr 2009 wurde, wie die WirtschaftsWoche berichtet, auf dem Londoner G20-Treffen vereinbart, dass der IWF bis zu 560 Milliarden US-Dollar über die sogenannten Sonderziehungsrechte im Rahmen von Kreditvereinbarungen mit seinen Mitgliedsländern einfordern kann. Der damalige EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark war schockiert: „Das ist reine Geldschöpfung. Das ist Helikopter-Geld für den Globus“, beschwerte sich Stark.

Bereitgestellt wird das Geld von den Zentralbanken der kreditgebenden Mitglieder des IWF, für die Eurozone ist dies demnach die EZB.

Allerdings werden die IWF-Finanzierungsquellen entsprechend einer Quote für die einzelnen Länder ermittelt, die sich nach dem Bruttoinlandsprodukt, dem Außenhandel und den Währungsreserven eines Mitgliedlandes bemisst. Der deutsche Anteil liegt hier bei etwa 6 Prozent. Größte Einzahler in den IWF sind mit etwa 17,11 Prozent die USA. Und die USA dürften damit auch die Marschrichtung bestimmen.

Der IWF stellt den hilfesuchenden Ländern jedoch nicht nur finanzielle Mittel in wirtschaftlichen Krisenlagen zur Verfügung, sondern er beteiligt sich auch an langfristigem Entwicklungsfinanzierungen und greift somit massiv in die Politik der betroffenen Staaten ein. Oder er nutzt die Schwäche einer Wirtschaftszone aus, um den regionalen Wirtschaftsräumen Substanz zu entziehen, die dann den internationalen Finanzmärkten zugutekommen (mehr dazu hier).

Bei der Bekanntgabe der Genehmigung der IWF-Mittel an Pakistan hatte der stellvertretende Geschäftsführer des IWF und amtierende Vorsitzende Nemat Shafik gefordert, Pakistan müsse seine Reformen für die Wirtschaft fortsetzen und insbesondere die Steuererhebung verbessern.

Khurram Husain, Wirtschaftsjournalist bei der größten britischen Tageszeitung in Pakistan, ist der dagegen Ansicht, dass jeder wisse, „dass die strategischen Interessen der USA an einem Fortschritt oder einem Zeitplan von Reformen nicht wirklich interessiert sind.“

Vordergründig behauptet der IWF, dass der Kredit Pakistan helfe, die Währungsreserven zu stabilisieren und dabei behilflich sei, die Taliban in Schach zu halten – welche die pakistanische Regierung auf Umwegen jedoch sponsert.

Ferner wird behauptet, das zur Verfügung gestellte Kapital unterstütze die Wirtschaft – was auch immer das im Klartext bedeuten soll – könne Pakistans Energiefrage lösen und würde zur Unterstützung bei der Steuereintreibung beitragen. Kein Mensch glaubt, dass das Problem der Steuerflucht das drängendste Problem Pakistans ist.

Der Fall der bereits an Pakistan ausbezahlten 553,3 Millionen US Dollar zeigt: Der „Verwendungszweck“ der Finanzmittel besteht darin, dass internationale Konzerne die Gelder, die vorher von den Steuerzahlern erwirtschaftet werden müssen, einstreifen.

So berichtet The Daily Bell, dass die Schweizer Firma Swiss Water Tech Research & Development SA mit Sitz in Neuchatel rund 200 Millionen US Dollar an einer Abwasser-Planung in Pakistan verdient. Die Vorfinanzierung der Pakistan-Projekte der Schweizer Firma soll über die Habib Bank Ltd. erfolgen, welche sich ihrerseits mit einer Staatsgarantie der pakistanischen Regierung absichert.

Der perfekte Kreislauf zur Umverteilung von Steuergeldern.

Außerdem erhielt das Unternehmen einen Vorvertrag von der pakistanischen Regierung, das Pläne für ein 100-Megawatt-Kraftwerk betrifft. Swiss Water befindet sich darüber hinaus in Gesprächen mit weiteren ausländischen privaten Unternehmen für ähnliche Konzeptumsetzungen in Pakistan.

Näheres über das schweizerische Unternehmen Swiss Water Tech Research, das auch als SWATE firmiert, ist im Internet nur über die Website „moneyhouse.ch“ zu erfahren. Auch die englisch-sprachige homepage gibt nicht mehr preis als Absichtserklärungen. Daily Bell schreibt, dass die Buchhaltung von SWATE im Dunklen liege, die Verteilung der Gelder an pakistanische Firmen bezeichnen die Analysten als barock.

Für die Schweizer Firma – das sich als Vorreiter der „green technologie“ bezeichnet – ist es wichtig, dass Pakistan seine Rechnungen bezahlen kann. Denn für die Firma ist das Land mit 200 Millionen Einwohnern ein wichtiger Kunde. Die Firma beschäftigt zahlreiche Dienstleister in Pakistan. Daily Bell zweifelt, dass die Steuerzahler jemals erfahren können, was mit ihrem Geld eigentlich geschehen ist.

So werden – indirekt – vom IWF global die Steuergelder der Mitgliedsländer verschoben, um suspekten Firmen lukrative Geschäfte in Millionenhöhe zuzuschieben.

Das Beispiel der pakistanischen Hilfs-Kredite ist kein Einzelfall: Der ehemalige Chefökonom des IWF, Joseph Stiglitz, hat aufgedeckt, dass es dem IWF unzweifelhaft um ein neues Weltwirtschafts-System geht, bei dem die Finanz-Eliten die Profite machen und die Völker die Rechnung zu bezahlen haben (mehr dazu hier).

Die Plünderung der Welt ist in vollem Gang.

Die Politik sieht zu, weil sie in der Schulden-Falle sitzt.

Die Bürger werden es merken, wenn es zu spät ist.

Die Erde ist flach, wenn man die richtigen Freunde hat.

(213)

Noch keine Option für Übergewichtige: Das Abnehm-Implantat hilft momentan nur Mäusen. (Foto: dpa)

Noch keine Option für Übergewichtige: Das Abnehm-Implantat hilft momentan nur Mäusen. (Foto: dpa)

Die Menschheit wird immer dicker, nicht nur in den Industrienationen. Diäten fordern Willenskraft. Die hebeln Schweizer Forscher nun aus. Sie wollen mit einem Implantat das Sättigungsgefühl der Übergewichtigen unterdrücken.

Dazu konstruierten die Biotechnologen der ETH Zürich aus menschlichen Komponenten einen genetischen Regelkreis. Die im Implantat enthaltenen menschlichen Gen-Komponenten bringen verschiedene Proteine und Reaktionsschritte der Nahrungsverarbeitung hervor.

Einerseits überwachen sie konstant die Werte von den Blutfettwerten, andererseits bildet das Genkonstrukt bei übermäßig hohen Blutfettwerten einen Botenstoff. Dieser vermittelt dem Körper das Signal „satt“.

Das Ganze brachten die Forscher in menschliche Zellen und dann in winzige Kapseln ein. Diese implantierten sie gemästeten, übergewichtigen Mäusen. Sofort nach dem Eingriff hörten die Mäuse auf zu essen, weil sich das Warnsystem einschaltete.

Das Implantat ist aber keine Diät. Die Mäuse erhielten weiterhin das gleiche kalorienreich Essen wie zuvor, aßen allerdings davon nur so viel wie nötig.

Für übergewichtige Menschen ist der Chip in absehbarer Zeit allerdings noch keine Option.

(181)

Japaner wollen Solar-Anlage auf dem Mond bauen

On December 30, 2013, in Endzeit, by admin
Die auf dem Mond gespeicherte Sonnenenergie soll mit einer Laser-Technologie auf die Erde geschickt werden. (Foto: Shimizu)

Die auf dem Mond gespeicherte Sonnenenergie soll mit einer Laser-Technologie auf die Erde geschickt werden. (Foto: Shimizu)

Die japanische Firma Shimizu plant die komplette Bestückung des 11.000 Kilometer langen Äquatorgürtels des Mondes mit Solarpaneelen und die Übertragung der von ihnen gewonnen Energie auf die Erde. Nach Vollendung dieses Jahrtausendprojektes winkt eine jährliche Energiegewinnung von 13.000 Terawatt – gut das 12.000-fache der jährlichen Produktion durch Paneele in den USA (1.059 GW). Der Traum von der unbegrenzten Energiemenge würde in Erfüllung gehen.

Durch die vollständige Umschließung des Mondes wäre immer eine Mondseite der Sonne zugewandt. Die Atmosphäre des Mondes kennt kein Wasser und folglich keine Wolken. Beide Umstände garantieren ununterbrochene Bestrahlungsdauer. Hinzu kommt das Vakuum zwischen Mond und Erde, was den Widerstand beim Stromtransfer auf die Erde minimiert. Bei gutem Wetter betrüge der Verlust nur 2 Prozent.

Der Bau des 12 Kilometer langen „Luna Ring“ soll im Jahr 2035 beginnen. Shimizu möchte nach eigenen Angaben menschliche Arbeitskräfte nur in der Beaufsichtigung des Bauprozesses einsetzen und ansonsten vollkommen in die Robotertechnik vertrauen.

Zusätzlich zum Bauprojekt plant Shimizu den Abbau von Monderde, die sich in Keramik, Fiber-Optik, Beton und sogar zur Synthese von Wasser nutzen lässt.

Doch selbst wenn Shimizu die technische Herkulesaufgabe meistern sollte, blieben nach Meinung des britischen Technologie-Magazins Wired rechtliche Probleme: Die Nutzung der Oberfläche des Mondes sei im Völkerrecht nicht bestimmt.
Das Magazin inhabitat zitiert die Vision der Firma: „Praktisch unerschöpfliche, saubere Solarenergie ist die ultimative Quelle grüner Energie, die sowohl die Natur als auch unser Leben aufblühen lässt. Shimizu Corporation hat den Luna Ring für die unendliche Koexistenz von Menschheit und Erde ersonnen.“

Neben Luna Ring plant Shimizu die Pyramiden-Stadt in der Luft, das Weltraum-Hotel und ein Kanalnetz in der Wüste.

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Google Glass macht Brillenträger zu Agenten

On December 30, 2013, in Endzeit, by admin
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft konnte Google Glass bereits ausprobieren. Sie besuchte im Mai das Unternehmen in Kalifornien. (Foto: dpa)

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft konnte Google Glass bereits ausprobieren. Sie besuchte im Mai das Unternehmen in Kalifornien. (Foto: dpa)

Nachrichten, Standortdaten oder Fotos, ein Google-Glass-Träger speichert sein ganzes Leben. Die Daten landen auf den Servern von Google und bringen dem Unternehmen viel Geld ein. Bekannt ist auch, dass der US-Geheimdienst Zugang auf die Google-Server hat (mehr hier). Der Brillenträger wird zum Agenten der NSA.

Die gespeicherten Daten werden mit Software ausgewertet, die Gesichter oder Autokennzeichen erkennt. Die Fotos werden dann in einer Datenbank abgeglichen. Theoretisch lassen sich so Unmengen an Bewegungsprofilen erstellen.

Entwickler Stephen Balaban warnt genau davor auf seinem Vortrag über die Hack-Möglichkeiten von Google Glass auf dem 30. Chaos Communication Congress (30C3). Prinzipiell könne man die Brille den ganzen Tag einsetzten, um Fotos von Autokennzeichen oder Gesichtern zu machen und darauf basierend Datenbanken einzurichten, zitiert ihn Heise.

Gleichzeitig präsentierte er eine selbstentwickelte App für Google Glass, die bereits Gesichter erkennen kann.

Träger der Google Glass können allerdings auch selbst zum Spionage-Opfer werden. Balaban spricht von bekannten Sicherheitslücken von Google Glass, die leicht umgangen werden können. Wird die Brille gehackt, können Fremde den Brillenträger bei Passwort- oder PIN-Eingabe beobachten.

Ungeklärt ist die Rechtslage zur Privatsphäre rund um Google Glas. Die Gesetzgebung hinke dem Fortschritt der Technik hinterher, so Jure Klepic. Das Unternehmen greife massiv in die Privatsphäre ein. Der Stratege für Social Media kritisiert, dass es für Dritte nicht erkennbar ist, ob sie gerade mit der Google Glass fotografiert werden. Ohne einer gesetzlichen Regelung sei man quasi verpflichtet sich ständig fotogen zu verhalten, kommentiert er in der Huffington Post.

Die US-Telekom-Behörde NTIA berät ab Februar 2014 darüber, wie Privatsphäre und Werbung, die auf Gesichtserkennung basiert, gesetzlich vereinbar sind. Ziel des Prozesses sei, „eine freiwilliger Verhaltenskodex“, der regelt, wie der Verbraucherschutz auf Gesichtserkennungs-Technologien anwendbar ist.

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Kreditkarten sind unsicher: Der Skandal beim US-Supermarkt Target hat gezeigt, wie leicht PIN-Nummern gestohlen werden können (mehr hier).

Doch das Problem ist global, auch Europa ist betroffen.

Die spanische Polizei hat acht Menschen in Madrid festgenommen. Der Kopf der Kreditkarten-Betrüger soll sich aber in Deutschland aufhalten und bereits verhaftet sein, so die spanischen Behörden. Von der Düsseldorfer Polizei gibt es dazu noch keine Stellungnahme, meldet Reuters.

Die Verdächtigen sollen zu der Organisation gehören, die mit dem Datenklau von Kreditkarten bereits mehr als 40 Millionen Dollar Schaden angerichtet hat (mehr hier). Innerhalb von zehn Stunden hoben die Betrüger im Mai das Geld mit Hilfe von gefälschten Kreditkarten ab. Betroffen waren auch Geldautomaten in sieben deutschen Städten, an denen etwa 1,8 Millionen Euro abgehoben wurden.

Der Anführer soll ein IT-Experte sein, der sich in die Datenbanken von Firmen eingehackt hat, die die Transaktionen verarbeiten. Der Hacker konnte die Sicherheitseinstellungen, einschließlich PIN-Nummer und Auszahlungslimits, ändern. Mit gefälschten Kreditkarten konnten die Komplizen weltweit innerhalb von Stunden das Geld abheben.

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Die in der Landwirtschaft eingesetzten Düngemittel zerstören wichtige Bodenorganismen. Weltweite Hungersnöte sind die Folge. (Foto: dpa)

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Düngemittel zerstören wichtige Bodenorganismen. Weltweite Hungersnöte sind die Folge. (Foto: dpa)

Das Ökosystem in Ackerflächen ist nachhaltig geschädigt. Die Vielfalt der Bodenorganismen hat in landwirtschaftlich genutzten Böden massiv abgenommen. Forscher der University of Colorado konnten mittels DNA-Analyse feststellen, dass sich die Vielfalt der Bodenorganismen auf Ackerflächen verringert hat. Die Forscher verglichen mittels DNS-Analyse die Bakterienvielfalt aus Ackerland mit Erde, die keiner Landwirtschaft ausgesetzt war.

Erde aus der Landwirtschaft ähnle nur noch entfernt dem ursprünglichen Boden. Bodenmikroben spielen aber die Schlüsselrolle im Ökosystem. Um das zu erhalten, sollte Düngemittel nicht mehr zum Einsatz kommen, so der Autor der Studie im britischen Telegraph.

Mit einer „Suppe von Nährstoffen“ übergossene Anbauflächen geben uns ein falsches Gefühl der Sicherheit, so die Wissenschaftler der Dust Unto Dust“-Studie. Jedes Jahr geht ein Prozent der weltweiten Ackerfläche durch Bodenerosion verloren, so Studien-Autor Robert Scholes.

Ernteausfälle auf bereits erodierter Erde können unter dem Einsatz von Düngemittel noch eine Zeitlang herausgezögert werden, gleichzeitig wird das Ökosystem weiter gestört – ein Teufelskreis. Irgendwann hilft auch keine Chemie mehr, der Boden ist ausgelaugt und verloren.

Von den Folgen der Erosion ist Afrika besonders schlimm getroffen. Auf dem Kontinent muss ein Großteil des zukünftigen Wachstums in der Landwirtschaft stattfinden. Doch tatsächlich hat der Bodenverlust die Erträge bereits um acht Prozent reduziert.

„Wir haben keine Freiheit mehr, Fehler zu machen. In den nächsten 30 bis 40 Jahren stehen wir vor einer drohenden Lebensmittel-Knappheit. Hungersnot ist eine sehr reale Möglichkeit“, so Robert Scholes.

Ein kompletter Kurswandel sei „der einzige gangbare Weg, die Welt mit Nahrung versorgen zu können.“

Dies würde bedeuten, dass die Geschäfte von global agierenden Konzernen drastisch beschnitten werden müssen: Es müsste eine Abkehr von den industriellen Agrarbetrieben zu überschaubaren Einheiten geben, in denen die produzierten Lebensmittel denen zugute kommen, in deren Ländern sie angebaut werden.

Dies würde aber auch die Macht der internationalen Saatgut-Industrie beschränken: Firmen wie Monsanto, Syngenta oder Bayer profitieren vom massiven Einsatz der Pestizide.

Der Einfluss der Lobbyisten dieser Konzerne etwa auf EU-Ebene oder den USA lässt eine solche Trendwende eher unwahrscheinlich erscheinen.

Wir befinden uns auf einem gefährlichen Weg.

Die Konsequenz der globalen Ausbeutung: Lebensmittel werden zum Luxus, die Preise werden weiter steigen.

Überleben werden die, die es sich leisten können. 

Solches hatte nicht einmal Darwin im Sinn.

 

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Michael Schumacher kämpft nach einem schweren Ski-Unfall in einem Krankenhaus in Grenoble um sein Leben. (Foto: dpa)

Michael Schumacher kämpft nach einem schweren Ski-Unfall in einem Krankenhaus in Grenoble um sein Leben. (Foto: dpa)

Der Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher befindet sich nach einem Skiunfall in Frankreich in einem kritischen Zustand. Der 44-Jährige habe ein “Kopftrauma mit Koma” erlitten, das eine Notoperation erforderlich gemacht habe, teilte sein Management am Sonntagabend mit. Die behandelnde Klinik wollte sich zunächst nicht äußern. Nach französischen Medienberichten soll der Rennfahrer eine Gehirnblutung erlitten haben.

Schumacher war am Sonntagmittag beim Skifahren im französischen Meribel gestürzt. Nach Angaben der Skigebiets-Verwaltung fuhr er abseits der Piste und schlug mit dem Kopf gegen einen Felsen. Er habe einen Helm getragen und sei bei Bewusstsein gewesen, als er in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden sei. Da seine Verletzungen der Polizei zufolge gravierender als zunächst gedacht waren, wurde er später in eine besser ausgestattete Klinik nach Grenoble verlegt.

Aus Kreisen des Welt-Automobil-Verbandes FIA hieß es, der auf Hirn- und Wirbelsäulen-Verletzungen spezialisierte Arzt Gerard Saillant kümmere sich in der Grenobler Klinik um Schumacher. Saillant ist ein enger Freund Schumachers und auch des aktuellen FIA-Präsidenten Jean Todt.

Polizei und Bergwacht erklärten, der Unfall habe sich zwischen 11.00 Uhr und 11.15 Uhr am 2783 Meter hohen Saulire in der Nähe der beiden Pisten Chamois und Biche ereignet. Um 11.53 Uhr sei Schumacher ins Krankenhaus nach Albertville-Moutiers geflogen und von dort um 12.45 Uhr in die Klinik nach Grenoble verlegt worden. Nach Angaben von Schumachers Managerin Sabine Kehm war Schumacher in Meribel privat und in Begleitung seines Sohnes unterwegs.

Die Polizei gab nach ersten Untersuchungen einen “technischen Fehler” als Unfallursache an. Einen Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer soll es nicht gegeben haben.

Durch die moderne Carving-Technologie ist Skifahren deutlich gefährlicher geworden (mehr dazu hier).

Der erfolgreichste Formel-1-Rennfahrer aller Zeiten – er gewann siebenmal den Titel – hatte den Rennsport in der Formel 1 im vergangenen Jahr aufgegeben. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in der Schweiz.

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