Vereinte Nationen verurteilen Nikolausfest

 

Der „Zwarte Piet“ in den Niederlanden: Eine Rückkehr zur Sklaverei? Foto: picture alliance / AP Photo

AMSTERDAM. Mit Empörung haben die Niederländer auf die Forderung der Vereinten Nationen reagiert, das traditionelle niederländische Nikolausfest zu verbieten. Eine Expertengruppe des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte hatte das Fest als im Kern rassistisch eingestuft, berichtet das Nachrichtenportal NiederlandeNet. Eine niederländische Protestseite auf Facebook hat inzwischen über 1,8 Millionen Anhänger.

Stein des Anstoßes ist die Figur des Schwarzen Peters („Zwarte Piet“), der vergleichbar dem deutschen Knecht Ruprecht als Helfer dem Heiligen St. Nikolaus zur Seite steht. Die „Zwarten Piets“ werden dabei als Schwarze dargestellt, welche die Kinder je nach Betragen bestrafen oder belohnen. Sie würden als „Dummkopf und Diener“ auftreten, die das stereotype Bild von Afrikanern als „Bürger zweiten Ranges“ verfestigten, behauptet nun die Menschenrechtskommission.

„Eine Rückkehr zur Sklaverei“

Die Vorsitzende der Kommission, Professorin Verene Shepherd, sagte während einer Sendung im niederländischen Fernsehen: „Die Arbeitsgruppe kann nicht verstehen, warum Niederländer nicht einsehen, daß dies eine Rückkehr zur Sklaverei ist und daß dieses Fest im 21. Jahrhundert aufhören muß.“ Wie Spiegel-Online berichtet, sollen sich in den Niederlanden einige Schwarze beleidigt fühlen, die aus den ehemaligen Kolonien Surinam und den Antillen stammen.

Das konfessionsübergreifende Nikolausfest besitzt für die Niederlande eine große Bedeutung. Bereits vor dem eigentlichen Fest am 5. Dezember wird die Ankunft von „Sinterklaas“ und seinen „Zwarten Piets“ am ersten Samstag nach St. Martin gefeiert. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte lehnte eine Verurteilung des Brauchs ab. „Der Schwarze Peter ist einfach schwarz, das kann ich nicht ändern.“ (FA)

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100 Jahre Federal Reserve Act

Michael Morris

 

1913 wurde in einer beispiellosen Nacht- und Nebelaktion der Federal Reserve Act erlassen, ein Gesetz, das die Macht über den US-Dollar (der eigentlich dem US-amerikanischen Volk gehören sollte) in die Hände der mächtigsten Privatbankiers der Welt legte. Dadurch kam es zur Gründung einer privaten Zentralbank in den USA, der Federal Reserve Bank, kurz »Fed« genannt. Dadurch wurde das Geld dem Staat entzogen und in private Hände gelegt. Wenn also die USA mehr Geld brauchen – und sie brauchen sehr, sehr viel Geld! − dann müssen sie, dank des Federal Reserve Act, die Fed um dieses Geld bitten und es dann in Form eines Kredits samt Zinsen von ihr leihen!

 

Es gibt also überhaupt keine US-amerikanische Währung, sondern nur eine Fed-Währung, die nicht nur alle US-Amerikaner verwenden müssen, sondern seit dem Abkommen von Bretton Woods auch der Rest der Welt. Der Federal Reserve Act war und ist eine der größten Gaunereien der Menschheitsgeschichte, und er wird am 23. Dezember 2013 100 Jahre alt! Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

 

Sicher ist, dass der Federal Reserve Act in den USA 1913 von allen 50 Bundesstaaten einzeln hätte genehmigt werden müssen. Fest steht auch, dass dies bis heute nicht geschehen ist. Die Fed besteht aus einem Board von Gouverneuren, zwölf regionalen Federal-Reserve-Banken und einer Vielzahl von weiteren privaten Mitgliedsbanken und anderen Institutionen. Somit ist sie alles andere als eine »föderale (staatliche) Zentralbank«!

 

Zwar darf der Präsident der USA offiziell den Notenbankchef der Fed ernennen, da es aber wenig Sinn machen würde, einen Vorsitzenden zu ernennen, dem die Eigentümer der Bank nicht zustimmen würden, bleibt ihm nichts anderes übrig, als jene Person zu ernennen, die ihm die mächtigen Bankiers zuvor (inoffiziell) nahe legen. Derzeit ist das noch Ben Shalom Bernanke (Jude!), der 2006 Alan Greenspan (ebenfalls Jude!) als US-Notenbankchef beerbte, ab kommendem Jahr soll es Janet Yellen (na, rate mal: Jüdin!) sein, eine Yale-Absolventin, die bereits lange in der Fed tätig war und die beste politische Verbindungen hat. Unter anderem ist sie Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR), einem Machtinstrument des Bankenkartells, das (gemeinsam mit dem Round Table, den Bilderbergern, dem IWF und der Weltbank) die Geschicke der westlichen Welt nachhaltig beeinflusst, wie ich in meinem ersten Buch ausführlich beschrieben habe.

 

Die Gründung der Fed war ein Husarenstück, das jedes Hollywood-Drehbuch über dunkle Machenschaften zum Micky-Maus-Heft verkommen lässt, dennoch wurde die wahre Geschichte nie verfilmt. G. Edward Griffin aber schildert den Coup sehr anschaulich in seinem Buch Die Kreatur von Jekyll Island (Titel weiter unten anklicken zum Bestellen) Diese Intrige wird jedoch nur selten so blumig und literarisch beschrieben wie in seinem Werk. Die meisten Berichte, die sich über die Fed finden, sind entweder trocken und nichtssagend oder sie sind zornig und wütend. Aber woher kommt all die Wut über diese Institution?

 

Alles begann im November 1910 mit einem geheimen Treffen der westlichen Bankenelite auf der Insel Jekyll Island im Südosten der USA. Dort trafen sich Senator Nelson Aldrich (Teilhaber der J.P. Morgan Bank) und die Direktoren der J.P. Morgan Bank und der City Bank mit den Abgesandten von Kuhn-Loeb, Rockefeller und Rothschild. Ein Hauptakteur dabei war der Deutsche Paul M. Warburg, einflussreicher Spross einer deutschen Bankendynastie, die bis heute Bestand hat. Alle Beteiligten waren unter falschen Namen angereist (aber waren alle JUDEN). Paul M. Warburg prophezeite danach: »Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage lautet: ›Wird sie
Die Kreatur von Jekyll Island G. Edward Griffin Das geheime Machtkartell des Weltbankensystems »Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel RothschildWie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen - eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des Fed hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager, oder hat das Fed im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn? G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank.»Sechshundert Seiten pures Dynamit!« Thaalib A. Muhammad»Eine hervorragende Analyse. Bereiten Sie sich vor auf eine Höllenfahrt durch die Zeit und den Geist.«Ron Paul, Mitglied des US-Kongresses»Was jeder wissen muss über die Macht der Zentralbank. Ein packendes Abenteuer in der geheimen Welt des internationalen Bankenkartells.« Prof. Mark Thornton, Auburn University; Koordinator für Akademische Angelegenheiten, Ludwig von Mises Institut»Wenn Sie verstehen wollen, was hinter den Kulissen des Welt-Bankensystems wirklich läuft, wenn Sie den wahren Sinn und Zweck von Kriegen erkennen wollen und wenn Sie sich für die Ursachen und Hintergründe der kommenden Weltwirtschaftskrise interessieren, kann ich Ihnen dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist das Beste, was Sie zu diesem Thema bekommen können. Ein unheimliches Buch!«Ferdinand Lips, Privatbankier, langjähriger Direktor der Bank Rothschild in Zürich und Bestsellerautorgebunden, 672 Seiten, zahlreiche Abbildungen
erreicht durch Eroberung oder durch Zustimmung?‹«

 

Im Jekyll Island Club, einem Clubhaus, das J. P. Morgan auf seinem Landsitz hatte erbauen lassen, führten sieben amerikanische und europäische Spitzenbanker neun Tage lang in völliger Abgeschiedenheit Gespräche darüber, wie sie das internationale Finanzwesen neu ordnen könnten. Es ging um die Frage, wie man die Konkurrenz ausschalten und das Geldwesen völlig in die Hände der Großbanken bringen konnte. Es galt, Regierungen und Monarchen zu stürzen und das Geldwesen aller westlichen Staaten in die eigenen Hände zu bekommen. 1910 gab es in den USA mehr als 20 000 Kleinbanken, vor allem im Süden und Westen des Landes, die den Mogulen in New York City die Suppe versalzten. Sie sollten vernichtet werden – und das wurden sie!

 

Man erdachte ein Gesetz, das dem US-amerikanischen Staat die Hoheit über das Geld entzog und in die eigenen Hände legte, den Federal Reserve Act. Da sich jedoch nicht genügend Abgeordnete fanden, die den Wahnsinn unterstützten, und da sich Präsident William Howard Taft den Bankern widersetzte, musste man einen eigenen Mann als Chef ins Weiße Haus setzen. Bei der nächsten Wahl finanzierten die Banker Woodrow Wilsons Wahlkampf. Es ist wenig überraschend, dass er gewann und im Frühjahr 1913 ins Amt vereidigt wurde.

 

Wilson hatte in seiner Präsidentschaftskampagne gegen das Bankenkartell und sein Schuldgeldsystem gewettert und offenbar nicht bemerkt, dass er genau davon finanziert wurde und sie ihn in der Hand hatten. 1913 erschien eine Sammlung seiner Wahlkampfreden unter dem Titel »The New Freedom«:

»Eine große industrielle Nation wird von ihrem Kreditwesen kontrolliert. Unser Kreditwesen ist vereinigt. Daher sind das Wachstum unserer Nation und alle unsere Tätigkeiten in den Händen einiger weniger. Wir sind eine der am schlechtesten regierten, meistkontrollierten und -beherrschten Regierungen der zivilisierten Welt. Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung oder des Mehrheitsentscheids, sondern eine Regierung der Ansichten und Nötigungen einer kleinen Gruppe herrschender Männer.«

Er hatte das Problem erkannt, aber er war dazu verdammt, es noch wesentlich zu verschlimmern. Am 23. Dezember 1913, als fast alle Abgeordneten bereits in den Weihnachtsferien waren und es keinen Widerspruch geben konnte, verabschiedete Wilson, der 28. Präsident der Vereinigten Staaten − gegen seinen eigenen Willen − ein Gesetz, das sein Volk endgültig zu Sklaven der Bankenelite machte. Zusätzlich wurde dem Volk in der Vorweihnachtspause noch etwas anderes aufgezwungen, das die Amerikaner bis dahin nicht kannten: die Einkommensteuer!

 

1913 war die Stimmung in Europa sehr aufgeheizt. Veränderung lag in der Luft. Der europäische Teil des Bankenkartells heizte diese Stimmung noch weiter an und stellte mehreren Herrschern gleichzeitig große Mengen Geldes zur Verfügung, was einen großen Krieg ermöglichte. Aus ihm entstanden Leid, Elend, Hunger, Zerstörung und eine Neuordnung der Landkarte. Aber auch Börsenbooms und -crashs, Hyperinflationen, neue Währungen und neue private Zentralbanken. Die Bevölkerungen waren wütend, was Raum schuf für Diktatoren und für einen zweiten großen Krieg, den wieder dieselben Banken finanzierten. Der Goldstandard wurde mit dem Ersten Weltkrieg abgeschafft, was den Weg freigab zur unbegrenzten Ausweitung der Geldmengen und zur grenzenlosen Verschuldung von Staaten, Kommunen und privaten Haushalten. Bis heute steuern sie so die Finanzmärkte, über Zinspolitik, Inflation, Börsen- und Immobilienbooms und anschließende Zusammenbrüche. Sie vergeben irrwitzige Kredite, schaffen Schuldenberge, die von vornherein uneinbringbar sind, mit dem Wissen, dass sie die Politik steuern. Wenn ihre Bilanzen nicht mehr geschönt werden können, dann zwingen die so genannten »systemrelevanten Banken« die Politik, diese Fehlbeträge mit Steuergeldern auszugleichen, während kleine Banken pleite gehen und von den großen geschluckt werden.

 

Wir alle, Staaten, Kommunen, Betriebe, Privathaushalte, haben Schulden bei einigen wenigen Bankiersfamilien – ob uns das bewusst ist oder nicht. Nahezu alle Banken dieser Welt gehören über komplizierte Verschachtelungen den Nachkommen der Jekyll-Island-Gang. Daher tanzen wir alle nach deren Pfeife – so lange, bis wir aufwachen und etwas verändern! Wir denken, wir wären frei, dabei sind wir Sklaven eines privaten Währungssystems! Es gibt da übrigens wenig Unterschied zwischen der Fed und der EZB, die den einzelnen staatlichen Notenbanken gehört, die zum größten Teil privat, ansonsten mit Personal der großen Privatbanken besetzt sind.

 

Etwa die Hälfte all dessen, was wir alle erwirtschaften, geht drauf für Zinsen. Diese Zinsen sind in allen Produkten enthalten. Sie entstehen durch die Kredite, über die sich die meisten Betriebe finanzieren – etwa um neue Maschinen oder Rohstoffe einzukaufen. Im Miet- ebenso wie im Kaufpreis einer Wohnung sind etwa 80 Prozent Zinsen enthalten. Das bedeutet, dass der eigentliche Wert einer Immobilie nur 20 Prozent des Kaufpreises beträgt. Die anderen 80 Prozent sind eine versteckte Abgabe an die Banken und deren Besitzer. Wir arbeiten gut die Hälfte unseres Lebens für Zinszahlungen, die in den Produkten enthalten sind, die wir konsumieren!

 

Die Wahrheit über die Fed, die am 23. Dezember 2013 100 Jahre alt wird, steht der Weltöffentlichkeit ausgiebig zur Verfügung. Bücher zahlreiche Internetseiten und Dokumentationen informieren darüber, dennoch wird sie weder an Schulen, noch an Universitäten gelehrt. Bis heute wird offiziell so getan, als ob der Präsident der USA der mächtigste Mann auf Erden wäre und über den US-Dollar bestimmen könne. Bis heute wird öffentlich nie darüber gesprochen, dass mehrere US-Präsidenten, die sich dem Bankenkartell widersetzten, eines überraschenden, unnatürlichen Todes starben.

 

Das berühmteste Beispiel ist wohl John F. Kennedy, der eine Alternative zum privaten Schuldgeld der Fed suchte und deshalb am 4. Juni 1963 fast unbemerkt einen Präsidentenerlass (Executive Order 11110) unterschrieb. Sein Ziel war die Ausgabe von Banknoten, die durch die Silberreserven des US-Schatzamtes gedeckt waren. Kennedy hatte begriffen, was Politiker weltweit ignorierten: nämlich dass sie nichts als Marionetten einiger Banker waren. Vier Milliarden dieser zins- und schuldenfreien Banknoten, »Kennedy-Dollar« genannt, wurden in Umlauf gebracht. Dann, am 22. November 1963, wurde John Fitzgerald Kennedy ermordet. Ein Bauernopfer wurde gefunden, die Kennedy-Dollar wurden wieder eingezogen, und kein Präsident wagte es je wieder, sich dem Bankenkartell zu widersetzen. Wie sagte doch Mayer Amschel Rothschild (1744-1812) so treffend: »Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht!«

 

 

Doch 100 Jahre sollten und könnten genug sein – nicht nur meiner eigenen bescheidenen Meinung nach. Die Macht der Fed scheint zu bröckeln. Immer mehr Menschen erkennen die Wahrheit hinter der Charade und gehen dagegen vor. Dazu kommt, dass der Schuldenstand der USA (und zahlreicher europäischer Staaten) bei den Bankiers so groß ist, dass künftig nicht einmal mehr die Zinsen getilgt werden können, die Kreditsumme ohnehin nicht. Wir haben das Ende eines großen Schuldgeldzyklus (boom and bust circle) erreicht. Man müsste also demnächst wieder alles zusammenbrechen lassen, um wieder alles von neuem aufbauen zu können. Man müsste die Menschen unter Schock setzen, um ihnen danach wieder ein wenig Hoffnung anzubieten, damit sie wieder Mut schöpfen, neue Schulden machen und sich wieder zum Wohle der Banken abrackern.

 

Doch dieses Mal ist die Situation eine andere, denn China braucht den Westen und einen funktionierenden Absatzmarkt, um weiter sein Niveau halten zu können. Eben erst hatten die USA erneut die selbst auferlegte Schuldenobergrenze erreicht, was beinahe zu einer faktischen Zahlungsunfähigkeit geführt hätte und der Welt erneut vor Augen führte, in welch schlechtem Zustand sich die US-Regierung und die US-Wirtschaft befinden. Immer lauter fordern China und Russland das Ende des Fed-Dollars als Weltleitwährung, was für die Banker einen gehörigen Machtverlust bedeuten würde. Derzeit wird – dank des Abkommens von Bretton Woods − der größte Teil des Welthandels in Dollar abgewickelt, und mehr als 60 Prozent der weltweiten Devisenreserven werden in Dollar gehalten. Dies verschafft den USA, die nur noch vom Konsum leben und fast nichts Sinnvolles mehr herstellen, einen erheblichen Vorteil gegenüber allen anderen Nationen, und immer mehr von ihnen haben die Nase voll. Sie wollen nicht länger für wertlose US-Schuldscheine (Staatsanleihen) arbeiten.

 

Das Abkommen von Bretton Woods war neben der Gründung der privaten Fed der größte Betrug, die größte Lüge der globalen Wirtschaftsgeschichte. Damit versklavte das amerikanische Bankenkartell mit einem simplen Trick nach den USA auch noch den Rest der Welt. Da die Alliierten USA, Großbritannien, Frankreich und Russland sich bereits 1944 als Sieger des Zweiten Weltkriegs wähnten, luden sie die Vertreter 40 weiterer Staaten ein, gemeinsam die Welt neu zu ordnen – natürlich nach den Vorstellungen der Banker, die beide großen Kriege finanziert und somit auch deren Ausgang beeinflusst hatten.

 

Vom 1. bis 23. Juli 1944 traf man sich also in Bretton Woods, einem Stadtteil der beschaulichen Kleinstadt Carroll in New Hampshire. Pro forma gab es einen internen Machtkampf zwischen Großbritannien und den USA um die Vorherrschaft der Neuen Welt. Die europäischen Banken um Rothschild und Warburg und die US-Banken um Rockefeller und Morgan hatten sich aber in Wahrheit ja bereits 1910 geeinigt. Man legte für die einzelnen nationalen Währungen fixe Wechselkurse fest. Das bedeutete, egal wie sehr die Wirtschaft eines bestimmten Landes in Zukunft auch wachsen würde, wie sehr sich dessen Bewohner auch anstrengen würden, ihre Währung würde international nicht mehr wert werden. Der Wechselkurs, der am 22. Juli 1944 festgesetzt wurde, sollte für immer gelten. Es gab aber immer noch einige störrische Nationen, die dem Dollar nicht vertrauten und die nicht ganz auf Gold als Regulativ verzichten wollten. Sie wollten gerne wieder zu einem Goldstandard zurückkehren, den sie für den Ersten Weltkrieg aufgegeben hatten. Also sicherte man den Teilnehmern der Konferenz zu, dass der Fed-Dollar durch die üppigen Goldreserven der USA gedeckt würde und jeder seine Dollar jederzeit gegen Gold eintauschen konnte.

 

Fortan musste jedes Land Fed-Dollar kaufen, wenn es handeln wollte, und bekam Fed-Dollar zurück, wenn es verkaufte. Alle wichtigen Rohstoffe mussten ab diesem Zeitpunkt in Dollar bezahlt werden, egal wo der Handel stattfand. Deswegen wird der Preis für Gold, Silber oder Öl bis heute in Dollar angegeben. Damit war der Dollar im Grunde die Weltwährung. Zur Durchsetzung und Überwachung des Abkommens wurden die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF) und das CFR geschaffen. Diese Kontrolle war jedoch sehr einseitig, denn es wurde nur sichergestellt, dass sich alle anderen an den Vertrag hielten. Die USA (oder die Fed) selbst brachen den Vertrag 1971, indem sie sich weigerten, weiterhin Dollar gegen Gold zu tauschen. Danach wurden die Wechselkurse wieder frei gegeben, Rohstoffe mussten jedoch weiter in Fed-Dollar gehandelt werden – dafür sorgten nicht nur der IWF und die Weltbank, sondern auch das US-Militär.

 

Gegen Nationen, die versuchten, sich gegen den Fed-Dollar aufzulehnen, gingen die USA mit allen Mitteln vor – wenn nötig, auch militärisch. Aber immer mehr Länder begehren heute gegen die Fed auf. Das Zünglein an der Waage wird letztlich das Verhalten Chinas in der Angelegenheit sein. Die Chinesen – größter Gläubiger der USA − halten angeblich 3,4 Billionen US-Dollar an Devisenreserven. Würden sie diese auf einmal auf den Markt werfen, dann wäre der Dollar innerhalb weniger Minuten Geschichte, gleichzeitig würden sie aber auch selbst sehr viel dabei
Jetzt geht's los! Michael Morris Wir sind diejenigen, auf die wir immer gewartet haben! Alles in uns und um uns herum ist im Wandel, ob wir es wollen oder nicht. Viele Energien im Universum ändern sich gerade nachhaltig, was auch deutlich erkennbare Auswirkungen auf die Erde, auf unser Klima und auf unser Verhalten hat. Dabei erkennen immer mehr Menschen, dass unsere modernen Gesellschaften und unsere Wirtschaftssysteme ihr natürliches Haltbarkeitsdatum erreicht haben. Alte Strukturen geraten ins Wanken. Vielerorts kommt es zu Demonstrationen, Aufständen, Bürgerkriegen. Immer mehr Organisationen entstehen, die versuchen, jene Fehler zu beheben, die durch eine rückwärtsgewandte Wirtschaft und Politik entstanden sind - eine Politik, die sich völlig vom Menschen und dessen Bedürfnissen entfernt hat.Doch was kann jeder Einzelne von uns tun, um mit einer Welt Schritt zu halten, die sich immer rascher verändert? Sind die Machthaber der Erde denn nicht schon viel zu mächtig und die Überwachungsstrukturen zu flächendeckend, als dass man noch irgendetwas ausrichten könnte?Im vorliegenden Buch zeigt Michael Morris Möglichkeiten auf, wie wir uns aus dem Sumpf befreien können, in dem wir uns gegenwärtig befinden. Wir sind im Begriff, Zeugen einer geistigen Revolution auf Erden zu werden, und jeder von uns kann seinen eigenen, kleinen, aber bedeutsamen Beitrag dazu leisten. Sind Sie mit dabei?
verlieren. Deshalb müssen sie das Ende des Fed-Dollars langsam und sehr geschickt einläuten. Seit drei Jahren kauft China alles Gold auf, das man auf dem Weltmarkt bekommen kann, außerdem kaufen sie rund um die Welt Firmen und Immobilien, um für ihre im Grunde wertlosen US-Staatsanleihen echte Gegenwerte zu schaffen. Seit Juni 2013 werden riesige Mengen US-Staatsanleihen (Devisenreserven) auf den Markt geworfen, was die Fed immer weiter unter Druck setzt.

 

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Fed-Dollar als Weltwährung ausgedient hat. Es ist schwer zu sagen, ob es dem westlichen Bankenkartell gelingen wird, seinen Traum von der bargeldlosen Weltwährung, und somit von der absoluten Weltherrschaft, zu verwirklichen oder ob sich China, Russland und die Schwellenländer mit einer neuen Weltwährung und einem völlig neuen Währungssystem – vielleicht wieder durch Gold gedeckt − durchsetzen werden. Es steht jedoch fest, dass immer mehr Menschen rund um den Globus aufwachen und sich der Tyrannei einer kleinen, selbst ernannten Geldelite widersetzen. Es gibt viele neue Initiativen und Bestrebungen, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft transparenter, ehrlicher und gerechter zu machen, und jeder von uns kann zu einem globalen Wandel beitragen und eine dieser Initiativen unterstützen. Es zeigen sich viele deutliche Parallelen zwischen den Jahren 1913 und 2013, etwa die Ausweitung der Geldmenge und ein Hoch an den Börsen, der Kampf der Banken gegen das Gold, Wirtschaftswachstum bei steigender Armut und zunehmende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Veränderung lag damals wie heute in der Luft. Sie ist zum Greifen nahe. Ich hoffe, dass die Veränderung diesmal ohne großen Krieg stattfinden wird!

 

Die Fed wird 100. Das reicht! Man sollte immer wissen, wann Schluss ist!

Lesen SIe auch ueber Alternativen wie Silvio Gesell:

 
Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld 1920 Gesell, Silvio

(767)

DANZIG. Mit einer Skulptur eines Rotarmisten, der eine schwangere Frau vergewaltigt, hat ein polnischer Kunststudent in Danzig einen nächtlichen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 26 Jahre alte Künstler stellte die fast eine halbe Tonne schwere Figur gemeinsam mit Freunden am Abend des vergangenen Samstag neben einem sowjetischen Panzer im Danziger Zentrum auf.

Frau komm

Image635184937539632703naturalistische Bildhauerarbeit mit dem deutschen Titel „Frau, komm“ zeigt einen sowjetischen Soldaten, der mit heruntergelassener Hose über einer hochschwangeren Frau kniet und ihr mit der rechten Hand eine Pistole in den Mund hält.

Grund war, dass der junge Kunststudent Jerzy Szumczyk nachdem er zum ersten Mal von den brutalen organisierten Massenvergewaltigungen der Roten Armee an deutsche Frauen während und nach dem 2. Weltkrieg hörte, eigene historische Recherchen anstellte. Das was er dann entdeckte veränderte seine bisherige Sicht auf die ihm gelehrte Historie dermaßen, dass er sich gezwungen sah seiner Emotion der Betroffenheit mit einem Denkmal Ausdruck zu verleihen.

Die Polizei reagierte noch in der Nacht und ließ die Figur am Sonntagmorgen abtransportieren. „Zwischen zwei und drei Uhr morgens rief eine aufgebrachte Frau an. Polizeibeamte erschienen am Ort und stellten fest, daß die Skulptur ohne Erlaubnis der Stadt dort aufgestellt worden war“, berichtete eine Polizeisprecherin. Nach Medienberichten ließen die Polizisten das Objekt bis zum Abtransport bewachen. Am Morgen konnte der Student Jerzy Bohdan Szumczyk als Verantwortlicher identifiziert werden. Beim Verhör auf der Polizeiwache bekannte er sich zu der Aktion.

„Ich habe eine solche Reaktion erwartet, aber muß zugeben, daß mich die sofortige Reaktion der Polizei überrascht“, sagte Szumczyk dem Infoportal trojmiasto.pl. Keine Galerie habe die Arbeit ausstellen wollen. Sein ursprünglicher Plan sei es gewesen, die Figur des vergewaltigenden Sowjetsoldaten in Berlin am Brandenburger Tor zu postieren, aber er habe keine Mittel für den Transport gehabt.

 

„Der geschichtlichen Wahrheit gewidmet

Die Aktion in Danzig sei „der geschichtlichen Wahrheit gewidmet sowie dem Schicksal der Frauen während des Krieges“, erklärte Szumczyk. „Das Denkmal zeigt eine harte Vergewaltigung, ohne etwas zu verschweigen, zu vermeiden, es zeigt die Tragödie von Frauen, die nicht erwähnt wird.“

In der Geschichte solle nichts verschwiegen werden. „Ich weiß, daß das schwer ist, das hat mir wirklich viele Schmerzen bereitet“, so der Künstler, der im letzten Studienjahr an der Danziger Akademie für Schöne Künste Bildhauerei studiert. Die Arbeit entstand in den Räumen der Hochschule. „Meine Betreuer hatten keine Vorbehalte gegen die Arbeit.“

Szumczyk beteuerte, kein „Russenhasser“ zu sein und sich nicht für Politik, sondern Kunst zu interessieren. „Ich weiß, die Arbeit ist vulgär, aber so ist nun mal die Geschichte.“ Sollte er jemanden beleidigt haben, tue es ihm leid.

Der Künstler muss eine Verurteilung wegen Volksverhetzung nicht mehr fürchten, die Staatsanwaltschaft hat die Klage fallengelassen. Möglich, dass die Polizei in der illegalen Installation eine Ordnungswidrigkeit sieht, sie hat das Denkmal als Beweisstück jedenfalls erst einmal sichergestellt.

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Was für mich wegen der NSA-Skandal am meisten amüsiert, ist die Reaktion von Merkel und das gespielte Theater das sie abzieht. Als vor vielen Monaten bekannt wurde, die NSA spioniert uns alle aus und sammelt alle unsere Kommunikationsdaten, hat sie und ihre Schosshunde das ganze als unwichtig abgetan und die Diskussion darüber als beendet erklärt. Plötzlich, als sie selber ein Opfer des Abhörens wurde, hat sie empört reagiert und sogar Obama angerufen, um sich zu beschweren. Das zeigt uns doch ganz klar, wie die Regierenden und die Politiker generell denken. Wir sind ihnen scheissegal, erst wenn sie selber betroffen sind passiert etwas.

Aber es ist sowieso nur eine Heuchelei und eine Show für das deutsche Publikum. Denn, wenn die deutsche Regierung wirklich empört über die NSA-Spionage wäre, die durch den Whistleblower Edward Snowden ans Tageslicht gebracht wurde, warum erlauben sie der US-Regierung ihn weiter zu verfolgen und warum offeriert sie ihm nicht Schutz und Asyl, so wie die Russen es gemacht haben? Washington stellt Snowden wegen seiner Enthüllungen als Verbrecher hin, aber man hört kein Wort von Merkel, die ihn gegen diese ungerechtfertigte Strafverfolgung verteidigt und ihn für seinen Mut lobt.

In anderen Worten, wie kann die deutsche Bundesregierung sich über die Verletzung der Grundrechte und der Privatsphäre durch die US-Geheimdienste völlig empören, aber gleichzeitig die Rechte der Person die das publik gemacht hat nicht schützen? Snowden steht unter der ständigen Gefahr seine Freiheit und sogar sein Leben zu verlieren. Wenn Merkel ihre Aufregung wirklich ernst meint, dann müsste sie Obama auffordern die Strafverfolgung zu beenden und sie müsste sich bei Putin bedanken, das er von Anfang an Snowden Asyl in Russland gewährt hat. Aber darüber ist nichts zu hören.

Jetzt stellt sich heraus, Merkels Handy wird schon seit 10 Jahren abgehört und Obama wurde darüber 2010 informiert. Er hat dieses Ausspionieren vom angeblich engsten Verbündeten nicht sofort nach dem er es erfahren hat gestoppt. Deutlicher geht es nimmer um aufzuzeigen, was die Amerikaner von den Deutschen halten. Die leben nämlich in der Illusion, die Amis sind ihre Freunde. Echt eine Lachnummer. Am meisten lachen die Amerikaner darüber, wie dumm und naiv die Deutschen sind. Wann wachen die Deutschen endlich auf und realisieren, sie werden nur ausgenutzt und verarscht?

Die Behauptung der US-Regierung und der NSA-Führung, das Abhören der weltweiten Kommunikation und Aufzeichnung des gesamten Datenverkehrs diene nur dem Kampf gegen den Terrorismus, ist eine komplette Lüge. Denn wenn es wirklich um den Schutz der Amerikaner vor Terrorismus ginge, dann heisst es ja, Washington betrachtet die Staatsführer von Mexiko, Brasilien, Frankreich, Deutschland und von 30 anderen westlichen Verbündeten als Terroristen die Anschläge gegen Amerika planen, oder was? Dabei zeigen die Enthüllungen von Snowden, die westlichen Partner wurden systematisch ausspioniert, um bei bevorstehenden Verhandlungen zu wissen was sie denken und sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen.

Das ist genau so wie wenn man bei einem Poker-Spiel die Karten der anderen sieht, um zu wissen ob sie nur bluffen oder wirklich ein besseres Blatt haben. So gewinnt man natürlich jedes Spiel. Dazu kommt noch, dass es sich beim Abhören und Ausspähen hauptsächlich um Industriespionage handelt. Den europäischen Firmen wird das Know-how gestohlen und den US-Firmen übergeben. Handelt so ein Freund und Partner? Sicher nicht. Positiv ist aus diesem NSA-Skandal zu erkennen, wie auch die deutschen Medien die bedingungslose Loyalität in den transatlantischen Beziehungen mittlerweile anzweifeln. Die Kasper vor der Kamera bei ARD und ZDF trauen sich jetzt zu sagen, “bei so eine Freund braucht man keine Feinde mehr.” Das war bis vor kurzem undenkbar.

Der US-Machtapparat demaskiert sich selber und es kommt jetzt die teuflische Fratze zum Vorschein für alle zu sehen. Was ich und andere schon seit Jahren sagen, die Vereinigten Staaten von Amerika sind der wirkliche Schurkenstaat auf dieser Welt, der wirkliche Feind der Menschheit, realisieren immer mehr. Jetzt auch die völlig gehirngewaschene und mit “die Amis sind die Guten” zugedröhnte deutsche Bevölkerung. Ich hab mich sowieso schon immer gefragt, wieso man den Kriegsfeind der das Land in Schutt und Asche gebombt hat, der ganze Städte ausradierte und in ein Flammenmeer verwandelte, dabei Hunderttausende Zivilisten, Alte, Frauen und Kinder ermordete, und fast eine Million deutsche Soldaten als Gefangene auf den Rheinwiesen verhungern und verrecken lies, als guten Freund danach betrachten konnte.

Das Stockholm-Syndrom lässt grüssen. Die Amerikaner haben noch nie etwas uneigennütziges gemacht. Es ist ihnen immer nur um die Ausweitung ihrer Herrschaft gegangen und heute genauso. Es ginge der US-Regierung nur um die weltweite Verteidigung der Demokratie und Menschenrechte ist doch völlig absurd und eine Lüge. Sie ersetzen nur ein Regime das nicht ihren Befehlen befolgt mit eines das es tut. Einen besseren Befehlsempfänger als Merkel gibt es praktisch nicht. Deshalb ist ihre Empörung natürlich nur gespielt. Mit dem Abhören ihrer Gespräche stellt Washington nur sicher, sie tanzt nicht aus der Reihe. Ausserdem geht es um das Sammeln von Dreck für eine Erpressung, falls ein Staatsführer meint er kann eigenständig agieren und fremdgehen.

Wie Washington seine „Freunde“ behandelt zeigt eine weitere Neuigkeit. Laut US-Offiziellen haben nicht die USA sondern Israel Millionen von Telefongespräche in Frankreich abgehört, einschliesslich das Telefon von Ex-Präsident Nocolas Sarkozy. Bisher haben die Franzosen die NSA beschuldigt 70 Millionen Gespräche und Textnachrichten abgezapft zu haben. Aber wie Le Monde berichtet, war es tatsächlich der israelische Geheimdienst Mossad der mithörte. Zwei für die Geheimdienste zuständige Beamte, Bernard Barbier und Patrick Pailloux, reisten nach Washington, um eine Erklärung zu verlangen, aber die Amerikaner sagten ihnen, es war Israel und nicht sie. Jetzt zeigt die NSA mit dem Finger auf die „Partner“. Obwohl, wo ist da der Unterschied? Alles was die NSA sammelt landet beim Mossad und umgekehrt.

Was für ein antidemokratischer und verfassungsfeindlicher Apparat die NSA geworden ist sieht man an der neuesten Aussage dessen Chef General Keith Alexander, der Journalisten beschuldigt hat, sie würden mit ihrer Veröffentlichung der Machenschaften der NSA, die Sicherheit Amerikas gefährden. Er verlangt einen Maulkorb und ein Ende der Berichterstattung durch die Medien. Dieser Typ hat wohl noch nie von der amerikanischen Verfassung gehört und dem 1. Zusatzartikel. Der 1791 beschlossene Artikel verbietet dem Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit oder das Petitionsrecht einschränken.

Aber wie oben aufgezeigt, sind alle westlichen Regierungen und ihr Beamten- und Regierungsapparat grundsätzlich gegen unsere Grundrechte und verletzen sie andauernd. Sie betrachten uns die Bevölkerung als Feinde die bespitzelt, abgehört und dessen ganzen Daten gespeichert werden müssen. Was im kommunistischen Regime der DDR damals mit der Stasi passierte ist ein Kindergarten dagegen was die NSA und die anderen Geheimdienste mit uns machen. Die technischen Möglichkeiten von heute sind unglaublich. Das soll uns aber nicht einschüchtern und zur Selbstzensur treiben, denn das wollen sie. Nein, wir haben die Möglichkeit und es ist unsere Bürgerpflicht uns gegen die Ausspähung zu schützen. Der Staat schützt uns ja nicht, also müssen wir es selber tun, wie ich hier als mögliche Lösung aufgezeigt habe.

Heute Abend (Sonntag) ab 19:00 Uhr bin ich auf Sendung bei RedeMit.Net, um über den NSA-Skandal und Handy-Gate zu sprechen und beantworte gerne alle Fragen dazu. Ich freue mich über Eure Teilnahme. Hier der Link zur Sendung.

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(184)

Bundestags-Präsident Norbert Lammert stellt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Frage. Doch den ZDF-Moderator Claus Kleber, dem er hier den Karl Carstens-Preis überreicht, hält er für einen „der auffälligsten, der meinungsbildenden und urteilsprägenden Journalisten in Deutschland“. (Foto: dpa)

Bundestags-Präsident Norbert Lammert stellt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Frage. Doch den ZDF-Moderator Claus Kleber, dem er hier den Karl Carstens-Preis überreicht, hält er für einen „der auffälligsten, der meinungsbildenden und urteilsprägenden Journalisten in Deutschland“. (Foto: dpa)

Bundestags-Präsident Norbert Lammert hat bei der Verleihung des Karl-Carstens-Preises an den ZDF-Moderator Claus Kleber das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem grundsätzlich in Frage gestellt.

Lammert sagte bei der Veranstaltung der Bundesakademie für Sicherheit, dass es bei den Sendern nur noch um „Quote, Quote und nochmals Quote“ gehe. Der eigentliche Auftrag der Sender sei jedoch „seriöse Information“. Wenn die Sender das nicht mehr leisten, dann müsse man sich fragen, ob das System der „staatlichen Rundfunkgebühren“ überhaupt noch gerechtfertigt sei. Die Sender würden die „einstigen Standards des öffentlich-rechtlichen Rundfunks regelmäßig verfehlen“.

Dieser Angriff auf das System der Öffentlich-Rechtlichen ist bemerkenswert, dürfte jedoch kaum Wirkung zeigen: Denn das öffentlich-rechtliche System der Sender, die über eine Zwangsgebühr mit jährlich 8 Milliarden Euro versorgt werden, ist in Deutschland faktisch nicht mehr auszuhebeln: Zwar laufen einige Klagen gegen die neue GEZ, weil sie nach Einschätzung von Juristen eine zweckgebundene Steuer und daher gegen die Verfassung verstößt.

Doch die Sender haben sich längst juristisch eingemauert: Nachdem eine Dissertation einer NDR-Mitarbeiterin ergeben hatte, dass das System eine verfassungswidrige Steuer sei, hatten die Sender bei der Univeristät Mainz eilends eine Gegen-Expertise bestellt. Diese ist zwar sichtlich mit heißer Nadel gestrickt und enthält viele augenscheinliche Widersprüche.

Doch selbst wenn ein deutsches Gericht das aktuelle GEZ kassiert, wird dies den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht im Prinzip gefährden. Man müsste dann eine andere Lösung konstruieren, um formal dem Geist der Verfassung Genüge zu tun.

Mit der GEZ als Haushaltsabgabe hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Finanzierung faktisch auf ewig gesichert. Auch ein Bürger-Boykott würde daran nichts ändern – weil die GEZ nicht auf die Nutzung der Programme, sondern auf den Besitz von Geräten abstellt. Die Bürger müssen dafür bezahlen, dass sie die Möglichkeit haben, die Programme zu empfangen.

Die einzige rechtsfeste Möglichkeit, der GEZ zu entgehen und somit das System nicht zwangsfinanzieren zu müssen, ist die Obdachlosigkeit.

Alle politische Kritik an dem System ist daher eine brotlose Kunst. Sie reicht, um sich als „Mahner“ zu profilieren.

Mehr ist nicht drin – weil die politischen Parteien geschlossen hinter dem System stehen. Schließlich haben sie über die Rundfunkräte die Aufsicht und damit den nachhaltigsten Zugriff.

Der Karl Carstens Preis ist nach dem ehemaligen deutschen Bundespräsidenten benannt. Carstens war seit 1934 Mitglied im Sturm 5/75 der SA. Von 1940 bis 1945 war er Mitglied der NSDAP.

In gewisser Weise passt die Forderung nach mehr Qualität jedoch gut zu einer Rede aus Anlass des mit 5.000 Euro dotierten Carstens-Preises zum Namensträger: Carstens hatte 1983 eine Anthologie von deutschen Gedichten herausgegeben. Der Bertelsmann-Verlag musste die Erstausgabe von des „Werks“ jedoch einstampfen – „wegen schwerwiegender editorischer Mängel“, wie der Spiegel berichtete: In dem Band waren Gedichte manipuliert worden. Der Band strotzte nach den Eingriffen dermaßen von Fehlern, dass Bertelsmann die 15.000 Bücher lieber wieder verschwinden ließ.

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Viele sehen in der Chemotherapie die einzige Möglichkeit, den Krebs doch noch zu besiegen, Haarausfall ist dabei nur eine der Folgen einer solchen Behandlung. (Foto: dpa)

Viele sehen in der Chemotherapie die einzige Möglichkeit, den Krebs doch noch zu besiegen. Haarausfall ist dabei nur eine der Folgen einer solchen Behandlung. (Foto: dpa)

Eine Studie des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrums in Seattle stellt die Chemotherapie in ihrer Wirkung in Frage. So sei diese schwächende, langwierige und Lebenszeit kostende Behandlung von Krebs alles andere als unbedenklich, warnen die Wissenschaftler. Dabei spielen sowohl die Wirkung auf die gesunden Zellen als auch auf die Krebszellen eine entscheidende Rolle.

Die Chemotherapie kann sogar das Wachstum von Krebszellen fördern, so die Studie. Diese Erkenntnisse kamen für die Forscher überraschend. Sie gingen ursprünglich der Ursache nach, warum es einfacher sei, Krebszellen außerhalb des menschlichen Körpers zu töten. Dabei zeigten ihre Untersuchungen, dass die Chemotherapie die DNA der gesunden Zellen ändert. Das kann in den gesunden Zellen zur Produktion des gefährlichen Proteins WNT16B führen.

Das WNT16B-Protein helfe den Krebszellen beim Überleben und führe zu einer erhöhten Produktion neuer Krebszellen, zitiert naturalnews.com die Studie. Durch diesen Prozess entstünden so genannte Superzellen: Krebszellen, die später selbst mit einer noch stärkeren Chemotherapie oft nicht mehr abzutöten, also immun seien. Das macht den Krebs nach der ersten Chemotherapie also noch gefährlicher.

Wie schwierig es ist, eine wirksame Krebsbehandlung zu finden, zeigte im vergangenen Jahr auch eine andere Studie. Diese fand heraus, dass die bei Krebs angewandte Anti-Angiogenese-Therapie ebenfalls gefährlich sein kann. Hierbei geht es darum, Medikamente zu verabreichen, die die Neubildung von Blutgefäßen verhindern. Die Neubildung von Blutgefäßen ist eine wichtige Voraussetzung für das Wachstum des Tumors. Der Studie zufolge kann die Einnahme dieser Medikamente aber auch dazu führen, dass sich die Metastasen noch stärker ausbreiten.

„Welche Manipulationen an Tumoren wir auch immer vornehmen, diese können versehentlich das Wachstum des Tumors und seiner Metastasen erhöhen“, zitiert naturalnews.com Raghu Kalluri, einen Autor der Studie. „Und das ist es, was die Patienten am Ende des Tages tötet.“

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Fed warnt: Banken gehen zu hohe Risiken ein

On October 27, 2013, in Endzeit, by admin
Die Chefin der Federal Reserve, Janet Yellen, warnt vor den Folgen der eigenen Politik: Die Risiken im Banken-Sektor steigen. (Foto: dpa)

Die Chefin der Federal Reserve, Janet Yellen, warnt vor den Folgen der eigenen Politik: Die Risiken im Banken-Sektor steigen. (Foto: dpa)

Die US-Bankenaufsicht hat die Banken aufgefordert, bei der Kredit-Vergabe stärker auf Garantien zu bestehen. Die Vergabe hochriskanter Kredite hat wieder ein Niveau erreicht wie vor dem Ausbrechen der Finanzkrise im Jahr 2007.

Die Federal Reserve und die Bankenaufsicht des US-Finanzministeriums (OCC) forderten die Banken schriftlich dazu auf, die Ausstellung riskanter Kredite zu vermeiden, berichtet Bloomberg. Von dieser Warnung sind derzeit 42 Prozent der gehebelten Unternehmens-Kredite betroffen.

Zu den von der Aufsicht kontaktierten Banken gehören Barclays, Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und UBS.

Der Markt für Kredite mit hohem Risiko und hoher Rendite boomt. Denn aufgrund der Null-Zins-Politik der Federal Reserve ist eine höhere Rendite nur noch mit erheblichem Risiko möglich. Dieses Jahr wurden solche riskanten Kredite im Umfang von 839,8 Milliarden Dollar vergeben. Damit ist fast der Rekord des Jahres 2007 von 899 Milliarden Dollar erreicht.

Gehebelte Kredite und Unternehmensanleihen mit hoher Rendite werden von der Rating-Agentur Moody’s schlechter als Baa3 bewertet und von S&P schlechter als BBB-.

Die Vergabe von Krediten ohne die üblichen Klauseln zum Schutz der Gläubiger hat dieses Jahr 239,6 Milliarden Dollar erreicht. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2012.

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Studenten halten sich mit Förderungen oder der Unterstützung durch die Eltern über Wasser. (Foto: dpa)

Studenten halten sich mit Förderungen oder der Unterstützung durch die Eltern über Wasser. (Foto: dpa)

Die Einkommen der deutschen Jugend sind kaum schlechter als bei den älteren Bürgern. Zahlreiche Förderungen sollen den sozialen Frieden sichern. Außerdem werden die Eltern gezwungen, ihre Kinder deutlich länger zu unterstützen als früher.

Dennoch steigt die Armut in Deutschland deutlich. Der größte Anstieg ist bei Rentnern zu verzeichnen.

Circa 13 Millionen Personen waren im Jahr 2011 in Deutschland armutsgefährdet, so das Statistische Bundesamt. Damit erhöhte sich deren Anteil an der Gesamtbevölkerung auf 16,1 Prozent nach 15,8 Prozent im Jahr zuvor.

Unter den 18 bis 24-Jährigen gelten 20,7 Prozent als armutsgefährdet. Das heißt, die große Mehrheit in dieser Altersgruppe verfügt über ein Einkommen von mehr als 60 Prozent des mittleren Einkommens in der Gesamtbevölkerung.

Als armutsgefährdet gilt, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Netto-Einkommens in der Gesamtbevölkerung verfügt. Im Jahr 2011 lag dieser Schwellenwert der Armutsgefährdung für eine allein lebende Person bei 980 Euro im Monat. Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei lag der Schwellenwert bei 2.058 Euro im Monat.

Die Rechnung beruht auf einem mittleren Netto-Einkommen von 1.633 Euro. Im Jahr 2007 lag das mittlere Monatseinkommen bei 1.526 Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 1,37 Prozent pro Jahr. Die Entwicklung der mittleren Einkommen hat nicht mit der Inflation mitgehalten. Real sind die mittleren Einkommen geschrumpft.

Bei Personen, die in Haushalten von überwiegend Arbeitslosen lebten, ist das Armutsrisiko mit 69,3 Prozent besonders groß. Personen in Haushalten, deren Einkommen überwiegend aus Renten oder Pensionen bestanden, waren zu 15,1 Prozent von Armut gefährdet.

Bei den Alleinerziehenden und ihren Kindern waren mehr als ein Drittel (38,8%) armutsgefährdet. Trotz massiver Sozialleistungen weisen Alleinerziehende und deren Kinder unter allen Haushaltstypen das höchste Armutsrisiko auf.

Doch nicht Kinder an sich sind in Deutschland ein Armutsrisiko, sondern das Alleinerziehen. Dies kommt in dem niedrigen Armutsrisiko bei Paaren mit Kindern zum Ausdruck: Die Armutsgefährdung für Paare mit einem Kind lag bei 10,6 Prozent. Paare mit zwei Kindern sind sogar weniger armutsgefährdet (7,7%) als Paare ohne Kinder (10,9%).

Nicht nur das Single-Leben mit Kind ist ein höheres Armutsrisiko, sondern auch das Single-Leben ohne Kind. Alleinlebende ohne Kinder sind zu 32,4 Prozent von Armut gefährdet. Beständigere Paarbeziehungen könnten folglich die finanziellen Lebensverhältnisse in Deutschland massiv verbessern.

Die in der Statistik zur Armutsgefährdung sich zeigende gute finanzielle Situation der 18- bis 24-Jährigen erklärt sich vor allem daraus, dass sie finanziell von ihren Eltern unterstützt werden. Fast zwei Drittel von ihnen (64%) wohnen noch bei den Eltern, so das Statistische Bundesamt. Die jungen Erwachsenen müssen daher in den meisten Fällen auch keine Miete zahlen.

Von den 4,9 Millionen Jugendlichen im Alter von 20 bis 24 Jahren waren im vergangenen Jahr 3,1 Millionen erwerbstätig, so das Statistische Bundesamt. 1,5 Millionen in dieser Altersgruppe suchten keine Arbeit, meist, weil sie studieren. Nur 263.000 waren erwerbslos, was eine Erwerbslosenquote von 7,8 Prozent ergibt.

Zwar empfehlen die Jobcenter den Arbeitslosen, weniger Fleisch zu essen und nur noch Leitungswasser zu trinken (mehr hier). Doch in jungen Jahren kann man aus rein finanzieller Sicht von Hartz 4 besser leben als in einer Lebensphase, wo es bereits familiäre Verpflichtungen gibt. Meist ist noch kein Vermögen vorhanden, das erst aufgebraucht werden müsste, um Arbeitslosengeld II zu erhalten. Der Regelsatz steigt zum 1. Januar kommenden Jahres auf 391 Euro. Hinzu kommen erhebliche Zahlungen für das Wohnen.

Junge Leute, die studieren wollen, aber keine finanzkräftigen Eltern haben, erhalten finanzielle Unterstützung vom Staat. Im Jahr 2012 erhielten in Deutschland 671.000 Studenten Bafög. Der Höchstsatz für Studenten mit eigenem Hausstand beträgt aktuell 670 Euro. Diese Studienkredite müssen nur zum Teil zurückgezahlt werden, wenn der Geförderte irgendwann einen Job hat.

Hinzu kommen großzügige EU-Förderprogramme wie das Erasmus-Stipendium: Im Vorjahr bezogen etwa 33.000 Deutsche Studenten Fördergelder aus Brüssel, in ganz Europa liegt die Zahl bei 250.000 Studenten.

Hinzu kommen zahlreichen Studenten-Jobs, die jedoch meist im Billig-Lohn-Segment angesiedelt sind. Ältere Arbeitnehmer können sich diese Jobs oft wegen der existierenden finanziellen Belastungen nicht leisten.

Diese Politik der Ruhigstellung durch staatliche Finanzierung ist jedoch kein nachhaltiges Konzept: Sie führt dazu, dass die Jugendlichen ihre private Finanzierung auf staatliche Leistungen und zahlungskräftige Eltern aufbauen müssen. Beide Säulen sind durch Rezession und Überschuldung akut gefährdet.

Sollte sich die Schuldenkrise verschärfen, dürfte es auch in Deutschland schnell mit dem sozialen Frieden vorbei sein.

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Junge Leute und kleine Sparer entdecken Gold

On October 27, 2013, in Endzeit, by admin
Die Deutschen nutzen die niedrigen Gold-Preise zur Krisenvorsorge. (Foto: dpa)

Die Deutschen nutzen die niedrigen Gold-Preise zur Krisenvorsorge. (Foto: dpa)

Gold ist die einzige Währung, die seit über 5000 Jahren Bestand hat. Eine Umfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten unter Gold-Händlern zeigt: Die Kunden haben sich vom Crash des Gold-Preises nicht abschrecken lassen, im Gegenteil: Auf Grund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise steigt die Zahl der Anleger, die ihr Vermögen in Form von Gold sichern möchten, stetig. In den letzten 12 Monaten wurde soviel verkauft wie noch nie. Das Verhältnis der Goldankäufe zu den Goldverkäufen liegt bei 10:1.

Antworten zur Frage: Wurde in den vergangenen 12 Monaten mehr Gold verkauft oder gekauft? Warum (Liquiditätsprobleme, Spekulation, etc.)? (Grafik: DWN, Umfrage)

Antworten zur Frage: Wurde in den vergangenen 12 Monaten mehr Gold verkauft oder gekauft? Warum (Liquiditätsprobleme, Spekulation, etc.)? (Grafik: DWN, Umfrage)

Tim Schieferstein, Unternehmensgründer und Geschäftsführer der SOLIT Edelmetall Handelsgesellschaft mbH dazu: „Trotz der stark gefallenen Kurse bei den Edelmetallen, die Silber noch stärker als Gold getroffen haben, haben die Edelmetall-Besitzer nicht prozyklisch agiert und ihre Bestände verkauft. Ganz im Gegenteil: Die Schwächephase wurde gezielt dazu genutzt, durch Nachkäufe vor allem bei Gold die eigenen Bestände gezielt weiter auszubauen – ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Story verstanden ist und vor allem Gold als längerfristiges, krisenfestes Sachinvestment zum Schutz des eigenen Kapitals gegen drohende Wertverluste dient.“

Antworten zur Frage: Gibt es Veränderungen bei Ihrem Publikum (z.B. jüngere Käufer) oder kaufen nach wie vor die traditionellen Kunden Edelmetalle? (Grafik: DWN, Umfrage)

Antworten zur Frage: Gibt es Veränderungen bei Ihrem Publikum (z.B. jüngere Käufer) oder kaufen nach wie vor die traditionellen Kunden Edelmetalle? (Grafik: DWN, Umfrage)

Was die Kundengruppen betrifft, so setzt sich der, bereits vor 2008 beginnende Trend fort, dass sich auch eine jüngere Kundenschicht zwischen 25 und 40 Jahren vermehrt für Gold interessiert und ihre Ersparnisse in Gold anlegt. Rene Lehmann, Inhaber des Münzhandel Lehmann beschreibt die Veränderung folgender Maßen: „Es ist schon eine Veränderung in der Käuferschicht zu sehen. Seit etwa einem Jahr kommen auch Käufer die kleinere Mengen kaufen also Kleinsparer und vor allem jüngere Leute zu uns.“

Hans-Bernhard Müller dazu: “Münzen Müller konnte vor allem in den letzten 5 Jahren enorme Veränderungen bei unserer Kundenstruktur feststellen. Es ist nicht mehr länger die Kundengruppe jenseits der 60 die sich mit Münzen kaufen bzw. sammeln oder anlegen beschäftigen. Vor allem Produkte wie die Lunar Gold bzw. Silbermünzen erfreuen sich immer mehr jungen Zielgruppen.”

Antworten zur Frage: Ist der offizielle Goldpreis realistisch? (Grafik: DWN, Umfrage)

Antworten zur Frage: Ist der offizielle Goldpreis realistisch? (Grafik: DWN, Umfrage)

Die steigende Nachfrage spiegelt sich jedoch nicht bzw. noch nicht im Goldpreis wider. Wie dies möglich ist, erklärt Roman Schneider, Geschäftsführer CDN Freiburg Ltd.: „Der offizielle Goldpreis, der in London und anderen Börsen der Welt festgestellt wird, wird schon lange signifikant geprägt von den “Papiergold”-Börsen, an denen Leute Gold verkaufen können, die gar keines haben. An der COMEX kann jeder, der gar kein Gold hat, dieses tonnenweise verkaufen. Gerne auch zur späteren Lieferung. Niemand überprüft dort, ob derjenige, der Gold verkauft, überhaupt welches hat. Man muß nur Geld haben und das noch nicht mal im Volumen des Goldkaufes, sondern nur in einer sogenannten “Margin”-Höhe, also einem Bruchteil der Kaufvertragsverpfichtung. Durch solche Goldverkäufe im Voraus – von Leuten, die gar kein Gold haben – wird der Goldpreis künstlich gedrückt. Eine Frage der Zeit, bis dieses System zusammenbricht und der Goldpreis dann signifikant nach oben schnellt, weil er dann nur noch von der tatsächlichen physischen Nachfrage geprägt wird. Schon jetzt können einige Goldminen nicht mehr wirtschaftlich Gold explorieren, da unter Vollkostenrechnung mehr Geld für eine Unze, die aus der Erde zu holen ist, ausgegeben werden muß, als man am Weltmarkt erzielen kann.“ Christian Brenner, Geschäftsführer der philoro Edelmetalle GmbH äußerte sich zur Papiergold-Börse wie folgt: „ Gemessen am Gesamtjahresumsatz sprechen wir von einer Dimension im Jahr 2011 von gut dem Sechshundertfachen einer Jahresproduktion. In Zahlen: rund Fünfzig Milliarden Unzen.“

Antworten zur Frage: Gibt es eine Knappheit an physischem Gold? (Grafik: DWN, Umfrage)

Antworten zur Frage: Gibt es eine Knappheit an physischem Gold? (Grafik: DWN, Umfrage)

Obwohl die Nachfrage nach Gold steigend ist, kann bis jetzt in Deutschland noch keine Knappheit festgestellt werden. Die Standardprodukte wie Goldbarren sind immer noch recht gut verfügbar. Echte Knappheit herrscht nur bei alten Goldmünzen für die man zur Zeit enorme Aufschläge zahlen muss. Silke Stadler, Geschäftsführerin des Silber-Depots und Gerhard V. Masching, Geschäftsführer des Chiemgauer Edelmetallhandels bestätigen dies: “Unsere Goldbestellungen wurden von allen Lieferanten gewohnt zeitnah geliefert, so dass keine Engpässe derzeit zu spüren sind.”

Antworten zur Frage: Sehen Sie Entwicklungen weg von Gold hin zu anderen Edelmetallen? (Grafik: DWN, Umfrage)

Antworten zur Frage: Sehen Sie Entwicklungen weg von Gold hin zu anderen Edelmetallen? (Grafik: DWN, Umfrage)

Gold wird wohl weiterhin eines der beliebtesten Edelmetalle bleiben, auch wenn laut den Experten bis Ende 2013 ein Anstieg im Silberverkauf erwartet wird, da am 01.01.2014 die Mehrwertsteuer für Silber von 7% auf 19% angehoben wird. “Andere Metalle wie Platin, Palladium und Rhodium spielen eine unverändert marginale Rolle.”, Martin Siegel, Inhaber der Stabilitas GmbH.

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Als der Karstadt-Konzern noch glänzte: Das Model Claudia Schiffer und der Investor Nicolas Berggruen besuchen 2010 das KaDeWe in Berlin. (Foto: dpa)

Als der Karstadt-Konzern noch glänzte: Das Model Claudia Schiffer und der Investor Nicolas Berggruen besuchen 2010 das KaDeWe in Berlin. (Foto: dpa)

Am Freitag und Samstag kam es in den Karstadt-Filialen bundesweit zu Streik. Verdi kritisiert, dass die Geschäftsführung sich weigert, die im Mai aufgekündigte Tarifbindung zu erneuern und einen Tarifvertrag zur Sicherung der Standorte zu vereinbaren.

Der US-Finanzinvestor Nicolas Berggruen hatte vor kurzem die Filetstücke des Konzerns – unter anderem das KaDeWe in Berlin – an einen österreichischen Geschäftsmann René Benko verkauft und versprochen, dass der Verkaufserlös in das Unternehmen investiert werde.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine Erkenntnisse, ob das tatsächlich geschehen ist.

Berggruen hatte Karstadt gekauft und beantwortet Fragen, ob er jemals einen Cent eigenen Geldes in das Unternehmen gesteckt hat, ungern (mehr dazu hier).

Berggruen ist ein Freund des ehemaligen Bundeskanzlers und heutigen Gazprom-Beraters Gerhard Schröder. Dessen Frau Doris Schröder-Köpf war nach der Übernahme durch Berggruen in den Aufsichtsrat des Unternehmens eingezogen. Ihre Vergütung spendete sie, soweit das nachzuvollziehen ist, zumindest teilweise an einen Chor in Hannover. Ob die gesamte Vergütung gespendet wurde, konnte von den Deutschen Wirtschafts Nachrichten nicht ermittelt werden: Der Chor bestätigte lediglich den Eingang einer Spende, wollte aber keine Gesamtsumme nennen. Die Bild-Zeitung, bei der der ehemalige Pressesprecher Schröders, Bela Anda, in der Chefredaktion tätig ist, hatte die wohltätige Geste Schröder-Köpfs angekündigt – ohne jedoch jemals zu überprüfen, ob das Versprechen auch vollständig eingelöst wurde.

„Die Eigentümer Nicolas Berggruen und René Benko müssen endlich deutlich machen, wohin die Reise gehen soll“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes. Die Verunsicherung der Beschäftigten müsse ein Ende haben.

„Wer nach der Tarifflucht von Karstadt im Mai jetzt auch noch das Unternehmen und die bisher erfolgreiche Mitbestimmung zerschlägt, spielt unverantwortlich mit den Ängsten der Beschäftigten.“

Für die Karstadt-Kunden hatte Karstadt erhebliche Beeinträchtigungen bis hin zur Schließung von Häusern angekündigt. Doch am Freitag hatte der Streik zunächst kaum Auswirkungen auf das Geschäft.

„Bis auf wenige Ausnahmen gibt es in den Karstadt-Filialen nur geringe Beeinträchtigungen. Keine Filiale ist geschlossen“, sagte Karstadt-Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz.

Die Unternehmensführung befinde sich in Verhandlungen mit Betriebsrat und Verdi. Man wolle eine „pragmatische Lösung“ erreichen. Den Streik kritisiert Weitz:

„Streikaufrufe können uns dieser Lösung nicht näherbringen, sondern nur ergebnisoffene und konstruktive Verhandlungen. Karstadt bekennt sich ausdrücklich zum Manteltarifvertrag und zu einem einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Das haben wir schon im Mai erklärt und garantiert.“

Im September hatte Berggruen die Sporthäuser und die drei Premium-Warenhäuser in München, Hamburg und Berlin an die österreichische Signa-Gruppe des Investors Rene Benko verkauft (mehr hier). Die nächste Verhandlungsrunde soll Mitte November stattfinden.

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