Die Kirche (16.10.2013)

 

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Derzeit taucht in den Nachrichten immer wieder ein “Protzbischof” auf, dem der SPIEGEL vorhält, daß seine neue Residenz ungefähr so überteuert sei, wie das neue Redaktionsgebäude des SPIEGEL. Aber solche Hetzaktionen hat ein Boulevardblatt nötig, diese unterscheiden es von einem seriösen Nachrichtenmagazin. Bei all diese Skandalen, die der Kirche angehängt werden, übersieht man gerne, daß die Kirche, als Organisationsform der Religionsausübung, eine unverzichtbare Aufgabe hat. Ich gebe allerdings zu, daß viele Priester diese Aufgabe nicht zu kennen scheinen und sie vernachlässigen, in diesem wie in früheren Jahrhunderten.

Die Kirche, die organisierte Form der Religionsausübung, ist für einen Staat das, was die Bundeswehr als “innere Führung” bezeichnet. Sie hält den Staat, das Volk zusammen. Wir sind diejenigen, welche Marduk verehren, die anderen sind ungläubig, weil sie Ra, Baal oder Zeus anbeten. Unsere Priester beten, opfern und zaubern Marduks Schutz herbei, und dank der Güte unseres Gottes Marduk blüht und gedeiht das Reich, während seine Feinde erzittern, wenn sie nur den Namen unseres Gottes hören.

Ja, so war das in der Antike, und in Homers Ilias ist nachzulesen, daß selbst die Götter parteiisch gewesen waren. Auch wenn alle Griechen Zeus, Hera, Apollon, Artemis oder Athene verehrt haben, hatte jeder Stadtstaat seine eigene Schutzgottheit, der er besondere Verehrung entgegenbrachte. Das war nichts anderes als die späteren katholischen Schutzheiligen.

Blutrünstige Kulte wie das Judentum, dessen Gott im Alten Testament immer wieder Völkermorde und Ausrottung der Feinde mit Stumpf und Stiel fordert, waren in der Antike die Ausnahme. Kriege wurden in aller Grausamkeit geführt, aber nicht aus religiösen Gründen. Das Perserreich übte religiöse Toleranz, gestattete den unterworfenen Völkern ihre eigenen Kulte. Die Juden durften dank der Perser aus der babylonischen Gefangenschaft heimkehren, eine Tat, für die die Juden noch heute undankbar sind.

Die Römer
Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam Karl Albrecht Schachtschneider Muslime wollen den Islam, ihre Religion, auch in Deutschland leben. Sie bauen Moscheen und Minarette, welche die Herrschaft Allahs propagieren. Musliminnen kleiden sich wie im Orient. Schon ruft der Muezzin zum Gebet. Die Scharia soll möglichst zur Geltung kommen. Dafür berufen sich die Muslime auf die Religionsfreiheit und werden darin, soweit irgendwie tragbar, von Politik, Rechtsprechung, Medien und Wissenschaft unterstützt.Das Bundesverfassungsgericht hat die Freiheiten des Glaubens und des Bekenntnisses und die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung zu einem vorbehaltlosen Grundrecht der Religionsfreiheit zusammengefaßt und dieses nicht nur weit ausgedehnt, sondern auch in einen denkbar hohen Rang gehoben. Nur gegenläufigen verfassungsrangigen Prinzipien muß das Grundrecht, zu leben und zu handeln, wie es die Religion gebietet, weichen. Die schicksalhafte Dogmatik ist neu zu bedenken, weil der Islam eine verbindliche Lebensordnung ist, die mit westlicher Kultur schwerlich vereinbar ist. Die Säkularität ist ihm fremd. Der aufklärerische Vorrang des Staatlichen vor dem Religiösen ist religionspluralistisch zwingend. Grundrechte, die freiheitliche demokratische Ordnung umzuwälzen, kann es wegen des gegenläufigen Widerstandsrechts nicht geben. Auch die Religionsgrundrechte lassen es nicht zu, daß die Erste Welt, das Diesseits, von Vorstellungen einer Zweiten Welt, des Jenseits, beherrscht wird.Die Dogmatik der Religionsgrundrechte wirft Fragen nach Meinen, Wissen und Glauben, nach politischer Freiheit und religiöser Herrschaft, nach Diesseits und Jenseits, nach Staat und Religion auf, die Frage nach einer Republik, deren fundamentales Prinzip die Freiheit der Bürger ist, die demokratisch zum Recht finden.Paperback, 140 Seiten
waren der erste Vielvölker-Staat, der mit einer Staatsreligion experimentierte. Natürlich gab es da Jupiter optimus maximus, den obersten aller Götter, doch Rom hat bewußt die Götter der Besiegten eingeladen, ihnen Tempel gebaut und Opfer dargebracht. Die Götter vieler Länder wurden verehrt, und mit dem Pantheon sogar eine universelle Kultstätte errichtet. Die Staatsreligion Roms war Rom selbst, die römische Art zu leben, das römische Recht, der römische Frieden. Städte in den Provinzen orientierten sich an Rom, waren kleine Abbilder der Metropole am Tiber.

Diese römische Staatsreligion wird heute in den USA praktiziert. Zahllose Religionen, zahllose Ethnien, eine Menschenansammlung, die weder Volk noch Nation sein kann, lebt den patriotistischen Kult aus. Überall wird alles in blau-weiß-rot dekoriert, überall gibt es Stars and Stripes, bei jeder Gelegenheit wird die Nationalhymne gesungen, die Kinder leisten den Fahneneid in der Schule, Amerika hier, Amerika da – die Zivilreligion als die große Klammer, jeder Bürgermeister, jeder Sherif, jeder Abgeordnete ist zugleich Priester dieser Staatsreligion.

Die Römer haben diese erste, rationale Form ihrer Staatsreligion bei weitem nicht so übertrieben wie die USA heute. Dies wäre angesichts der eher intellektuellen Inhalte auch schwerlich möglich gewesen. Der zweite Ansatz zur Staatsreligion war der Kaiserkult. Diese Staatsreligion wird ebenfalls noch in der Moderne praktiziert, siehe Stalin und Mao Tse-Tung, oder ganz aktuell die Dynastie Kim in Nordkorea. Die Obama-Verherrlichung in den USA trug schon erste Anzeichen eines messianischen Kultes in sich.

Angesichts der Ausdehnung des Reiches und der Langsamkeit der Kommunikation erwies sich der Kaiserkult als wenig brauchbar. In den entfernten Ecken des Reiches wurden Statuen eines Kaisers aufgestellt, der bereits gestorben war. Deshalb führte Rom eine dritte Staatsreligion ein, das Christentum. Entgegen seiner formal friedlichen Lehre war das Christentum militant und straff organisiert, mit hierarchisch verfaßten Gruppen. Kaiser Konstantin sorgte mit dem Konzil von Nicäa dafür, daß das Christentum vereinheitlicht wurde. Daraus resultierten die vier heutigen Evangelien. Es wurde aber auch der Grundstein gelegt für die Abspaltung der Arianer.

Das christliche Rom hielt sich im Westen noch etwa 150 Jahre, im Osten mit dem Zentrum Konstantinopel noch über 1.100 Jahre. Das arianische Christentum wurde in Europa durch die Katholiken unterwandert und ausgelöscht, hat aber einen bemerkenswerten Ableger gefunden: den Islam. Der Prophet Mohammed hat das arianische Christentum adoptiert, mit ein wenig arabischer Folklore ergänzt und daraus eine Eroberungs-Religion geformt. Keine andere Religion der Welt ist derart auf kriegerische Verbreitung getrimmt wie der Islam. Bis zu vier Frauen pro Gläubigen, damit Verluste aus Schlachten durch Geburten schnell ersetzt wurden. Der einfache Übertritt, der durch zwei kurze Sätze jedem Muslim gegenüber erklärt werden kann, zugleich die fünf täglichen Gebete, für die nur die Richtung bekannt sein muß, in der Mekka liegt, ohne eine Moschee, ein Symbol oder einen Altar. Die Heere des Islam werden durch diese Rituale zusammengeschweißt.

Das enorme Tempo der Ausbreitung zeigt, welche Kraft eine Staatsreligion entfalten kann. Das Oberhaupt des Islam war der Kalif, ein religiöser und weltlicher Führer, dessen Titel später die türkischen Sultane übernommen haben.

Das europäische Gegenstück war das Reich Karls des Großen, der mit Feuer und Schwert zum katholischen Christentum bekehrte und die Reste des Arianismus austilgte. Dieses Reich hatte zuvor den Ansturm des Islam erfolgreich abgewehrt. Die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation waren die Schirmherren der Christenheit, Oberhäupter des Imperium Christianum. Dieser Gedanke scheiterte jedoch daran, daß die Christenheit größer war als das Kaiserreich, weshalb der Papst die Oberhoheit beanspruchte. Die Zerstrittenheit deutscher Fürsten zwang den Kaiser zum Gang nach Canossa.

Als Staatsreligion hat der Katholizismus noch einmal seine Kraft in Spanien entfaltet, bei der Reconquista, der Befreiung vom Islam. Diese Kraft ließ Spanien gleich darauf zur Weltmacht heranwachsen, doch anstatt staatstragend und staatserhaltend zu werden, verrannte sich die Kirche zur Inquisition. Die ausschweifende Kirche, die überstaatliche Organisation, verfiel der Reformation.

Englands König Heinrich VIII. wollte nur seine Affären legalisieren, doch mit der Abspaltung der anglikanischen Kirche schuf er eine Staatskirche, die England zu enormer Kraft verhalf. Was zuvor Spanien zum Aufstieg verholfen hatte, die Einheit von Staat und Kirche, wirkte nun in England. Womöglich wäre diese Einheit zerbrochen, wenn Cromwell nicht in den Nachwehen des Dreißigjährigen Krieges agiert hätte, als die Mächte Europas zu erschöpft gewesen waren, um einzugreifen. Die anglikanische Kirche hat England das Elisabethanische Zeitalter beschert und später die industrielle Revolution und das Empire. Sie hat für die Einheit von Staat und Volk gesorgt.

Können Sie sich ein katholisches Preußen vorstellen? Den alten Fritz mit Narrenkappe beim Karneval? Hundert Feiertage im Jahr, an denen die Preußen es sich’s gutgehen ließen und keinen Handschlag arbeiteten? Theologen statt Soldaten, die darüber diskutieren, welche Metalle im Himmel ob der Temperaturen flüssig sein müßten? Nein? Richtig, Preußen war evangelisch, reformiert, erfüllt von Arbeitsethik. Disziplin, keine Ausschweifungen, galt als Maxime des Staates. Hier war die evangelische Landeskirche ebenfalls eine Staatsreligion gewesen. Dieser preußische Geist setzte sich sogar in den katholischen Teilen durch, in Rheinpreußen und im Ruhrgebiet.

Nach Preußen wurden in Deutschland vier Zivilreligionen ausprobiert, wovon drei bereits gescheitert sind und die vierte scheitern wird. Der Nationalsozialismus trug über die politischen Aspekte religiöse Züge; die kultische Beschwörung des Hakenkreuzes entsprach jener Beschwörung der Stars and Stripes, die heute noch in den USA praktiziert wird. Danach wurden die Errungenschaften des Sozialismus’ angepriesen, mit eigenen Ritualen, die wie die Jugendweihe kirchliche Zeremonien ersetzten. Das Gegenstück im Westen hieß Soziale Marktwirtschaft, bei der Wohlstand für alle herbeigebetet werden sollte. Die Demokratie vermittels Volksvertretern und Parteien wurde in beiden Systemen als heilige Kuh angesehen, die das Volk erfolgreich davon abhielt, seine eigenen Interessen zu vertreten.

Aktuell wird die Zivilreligion eines Sankt Holocaust praktiziert. Da wird jeder Deutsche, der vor 70 Jahren erwachsen gewesen war, pauschal als Verbrecher abgestempelt. Die Dogmen des Sankt Holocaust sind unantastbar, jeder Zweifel wird von Inquisitionsgerichten verfolgt. Der Begriff des “Holocaustleugners” führt zur gleichen gesellschaftlichen Ächtung wie einst der des “Ketzers”. In Gehorsam gegenüber Sankt Holocaust müssen wir Deutsche die Banken Europas mit Steuergeldern retten, in Gehorsam gegen Sankt Holocaust müssen wir das Sozialamt Europas und der umliegenden Regionen spielen. Wer nach Deutschland kommt und absolut keine Chance hat, eine Arbeit zu finden, erwirbt trotzdem Ansprüche auf Arbeitslosengeld. Wir Deutschen sind mit einer Erbsünde belastet, für die nur durch ständige Unterwürfigkeit und Zahlungsbereitschaft zeitweiser Ablaß gewährt werden kann.

Wenn wir in Deutschland von “der Kirche” reden, sprechen wir jedoch über die Amtskirche, über Katholiken und Protestanten. Diese Kirche hat Deutschland verkommen lassen, weil sie ihren Auftrag nicht mehr erfüllt. Während Pfarrer “Zivilcourage” zeigen, indem sie zum “Kampf gegen Rechts” die Kirchenglocken läuten, werden die Gotteshäuser immer leerer. Wenn ich über Gott sprechen möchte, bemühe ich mich nicht zum Priester, dafür kommen die Zeugen Jehovas ins Haus. Nach über einem Jahrtausend des Christentums leben in Deutschland immer mehr Atheisten und Analphabeten. Die Kirche diskutiert über Schwule und Lesben, doch sie vernachlässigt ihren Missions- und ihren Bildungsauftrag.

1.300 Jahre hat das christliche Europa den Islam abgewehrt, und heute ist es die Kirche selbst, die ihm Tür und Tor öffnet. In islamischen Ländern werden Kirchen zerstört und Christen ermordet, doch hier in Europa wird der “innerreligiöse Dialog” gefördert, eine einseitige Vorleistung, die allenfalls als Lachnummer aufgefaßt wird.

Ich wohne in Würzburg, einer Stadt, die ein Jahrtausend lang Fürstbistum gewesen ist. Hier galt nicht das “Halt du sie dumm, ich halt sie arm”, hier waren geistliche und weltliche Macht in einer Hand vereint. Die Kirche, deren Hand den Notleidenden Trost und Segen spenden sollte, zog mit derselben Hand den Zehnten ein, forderte Frondienste. Die Kirche, in deren Beichtstuhl der Gläubige sein Gewissen erleichtern und sich von Sünden reinigen konnte, war zugleich der Richter, der ihn für seine Taten zur Rechenschaft zog und verurteilte. An der fürstbischöflichen Universität lehrten keine Aufklärer und Reformatoren, hier wurde der Geist des Mittelalters hochgehalten. In Würzburg machte Stadtluft nicht frei, man blieb Untertan des Fürstbischofs.

Im Fürstbistum Würzburg wurde die letzte Hexe auf deutschem Boden verbrannt, und an der – schon bayrisch gewordenen – Universität wurde als letzte die Astrologie aus dem Fächerkanon verbannt. Ich weiß also durchaus, was es heißt, einer totalitären Kirche ausgeliefert zu sein. Aber ich beobachte genauso, was es heißt, wenn eine “libertäre” Kirche sich überall einmischt, aber das vernachlässigt, was ihr eigentliches Anliegen ist.

Die Kirche ist kein Selbstzweck, sie hat eine Aufgabe. Die Kirche steht im Dienst des Volkes, so wie der Staat im Dienst des Volkes steht, und nicht umgekehrt. Wer behauptet, die Kirche stünde im Dienst Gottes, sieht selbst als Beauftragter, als Bevollmächtigter Gottes, der sich dessen Vorrechte anmaßt und sich einbildet, den Willen Gottes zu erfüllen. Die Kirche ist das Instrument der Religion, und die Religion ist dazu da, den Menschen mit Gott zu verbinden. Die Kirche soll vermitteln, sich nicht zwischen Gott und den Menschen stellen, mit dem Anspruch, allein den Weg zum Heil zu kennen.

Aufgabe der Kirche ist, jenen die ethischen Werte zu vermitteln, die nicht fähig sind, sie aus dem einen, zentralen Gebot selbst abzuleiten: Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg auch keinem Andern zu! Die Gebote der Bibel, die Straßenverkehrsordnung, das Vertragsrecht und das Strafgesetzbuch sind nur Auslegungen dieser einen zentralen Regel! Die Kirche soll den Schwachen und Bedürftigen helfen, aber sie nicht in Abhängigkeit führen, sie zur Schafherde degradieren, die nach Belieben gelenkt und geschoren wird.

Gott braucht keine Kirche, er ist selbst mächtig genug, um der Hilfe anmaßender Menschen nicht zu bedürfen. Und eine Kirche, die “Gott die Treue hält”, die seine Aufträge erfüllen möchte, hat unendliches Leid in der Welt der Menschen verursacht. Das ist der Geist, der die Kreuzzüge ausgelöst hat, das ist der Geist, der heute Selbstmordattentäter aussendet. Gott und Religion waren der Vorwand, den Dreißigjährigen Krieg zu führen, Gott und Religion waren der Vorwand, ganze Völker auszurotten und fremde Kulturen zu zerstören. Gott ist kein Schiit, kein Sunnit, kein Katholik, kein Protestant, kein Buddhist, Hindu oder Jude. Gott ist zu groß, um auf unsere Verherrlichung und unsere Anbetung angewiesen zu sein.

Ein neues Deutsches Reich benötigt eine erneuerte DEUTSCHE Kirche. Ein Kaiser mag die Bezugsperson sein, die Leitfigur an der Spitze, doch das Gerüst dieses Bauwerks bildet die Loyalität der Deutschen. Eine Volksgemeinschaft entsteht nicht durch Aufmärsche und Paraden, nicht durch Flaggen oder dem Absingen der Nationalhymne bei jedem Schülersportturnier. Eine Volksgemeinschaft entsteht durch gemeinsame Werte, durch eine Staatskirche, die diese Werte vermittelt und zur Loyalität gegenüber dem Staat erzieht.

In “Das neue Reich 4” wird Treugott Rechtschaffen von den deutschen Bischöfen verlangen, das Deutschlandlied in die kirchliche Liturgie aufzunehmen, jene erste Strophe, die heute offiziell verpönt ist, weil irgendwelche Idioten glauben, darin einen Macht- und Gebietsanspruch zu erkennen. Die Kirche darf eigene Strophen mit Gottesbezug hinzufügen, doch diese eine Referenz muß sie dem Staat erweisen, um sich als Staatskirche in den Dienst des Volkes zu stellen.

Wir brauchen eine Kirche, aber wir brauchen die richtige Kirche. Keine Kirche aus Rom, Jerusalem oder Washington, die Deutschland fremden Regeln unterstellen will, sondern eine deutsche Kirche, für Deutschland und das deutsche Volk. Ohne dieses geistige Rüstzeug hat kein Staat Eigenständigkeit und Größe erlangt.

© Michael Winkler

(265)

Lieber AeltererKnecht!

Ich habe mich in den Beiträgen “Euro-Debatte im Staats-TV” und “Entartung” und auch hier zu meinen Hoffnungen und Bedendenken im Bezug auf die AfD geäußert. Auch mir gefallen manche Aussagen überhaupt nicht, aber im Moment erschrecken und ärgern sie die Etablierten. Mal sehen wie stark sie sich verbiegen bzw. korrumpieren lassen, oder ob sie es irgendwie doch schaffen eine gerade Furche zu ziehen? Wir werden sehen!
Nun zu meiner Schlußbemerkung. Ich meinte nicht, wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Manche Lieder bleiben einem zu schnell im Halse stecken, vor allem wenn man versucht sich selber treu zu bleiben! Ich meinte, daß es nicht sinnvoll ist sich aus einem tödlichen Würgegriff zu befreien(Islamismus), um sich postwendend dem Nächsten(Zionismus) auszuliefern! Wenn man sich die Kopfzeile von PI anschaut, sieht man dort “pro-israelisch” und “pro-amerikanisch” “prangen”. Wer sich aber im Vorfeld derart festlegt, kann in Wirklichkeit weder frei, noch wirklich objektiv sein.

Mit patriotischem und brüderlichem Gruß Dein Freund Gungnir

(181)

Ich bin auch ein Ex-Wähler der AfD aufgrund dieser Distanzierungsvorkommnisse. Aber : Wie kann man sich mit einer Flagge dieses Zionistenstaates fotografieren lassen ? Muß man diese Zionisten , die erst den ganzen neuzeitlichen Antisemitismus angezettelt haben, noch unterstützen? Über 2000 Jahre haben Juden und Araber friedlich nebeneinander gelebt, bis die Zionisten kamen! Es geht auch ohne diese Ideologie!! Und sie ist mitverantwortlich für das Dilemma des Holocaust, in dem Deutschland seither steckt!

(252)

@Jesusatan: Man merkt, daß Sie von NICHTS eine Ahnung haben und sollten dementsprechend einfach mal Ihren Mund halten, bevor diesem noch mehr Unrat entspringt. SS Totenkopfring…Solch eine gequirlte, übelriechende Ausscheidung. Vielleicht vorher mal schlau machen, wie der SS Ehrenring aussah, bevor man seinem Gutmenschenunsinn freien Lauf läßt. Und wo ist das Problem, die Nationalhymne in allen 3 Strophen zu singen? Kann ich nicht nachvollziehen. Die ersten beiden Strophen werden nur nicht mehr bei offiziellen Anlässen gesungen.

1990 kam das Verfassungsgericht zu dem Schluss, das ganze Deutschlandlied stelle die Hymne dar.

Das änderte sich erst im wiedervereinigten Deutschland. Zwar gibt es auch heute keine gesetzliche Grundlage für die Nationalhymne. Aber in zwei neuen Briefen zwischen Präsident und Kanzler wurde Klarheit geschaffen. Richard von Weizsäcker schrieb im August 1991 an Helmut Kohl über das »Lied der Deutschen«: »Die 3. Strophe des Liedes der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben mit der Melodie von Joseph Haydn ist die Nationalhymne für das deutsche Volk.«

(368)

Wenngleich Monsieur Manuel Valls zum wiederholten Male den fehlenden Integrationswillen der Zigeuner anspricht, ist und bleibt es doch einer alte Weisheit. Zigeuner sind nicht auf der Welt um zu arbeiten, schon mal gar nicht, um Steuern zu zahlen. Wer nicht arbeitet, verdient kein Geld, um damit die Sozialgemeinschaft zu stützen, nein, man läßt sich „stützen.“ Das ist allemal bequemer und läßt somit viel Freiraum für „persönliche Anliegen.“

Monsieur Valls hat sich auch nicht von ungefähr zu dieser so Wählerwirksamen „Einstellung“ verleiten lassen.

Vielmehr ist es so, daß das, was in Frankreich für Stimmung sorgt, bei uns hier ein Aufjaulen der Gutmenschen-Gilde zur Folge hätte. Monsieur Valls hat sich ganz einfach von der Idee der Vereinigung „La Résistance,“ inspirieren lassen. Die Hauptakteure sind in 2010 die beiden Herren Arphaigos und Gandalf gewesen, die dann in 2011 erstmalig einen „Grand Apéritif Républicain,“ in den Straßen vieler Großstädte in Frankreich abhielten, um gegen die Überflutung mit Muslimen in Frankreich Stellung zu beziehen, und Widerstand anzuzeigen.

Gleiches gilt auch für die jetzt aktuell eingeleitete Flutwelle, die mit den Zigeunern Einzug hält. Der „Bloc Indentitaire“ hält auch kräftig gegen diese Welle der unglaublichen, wie obszönen Überfremdung mit den „Fahrensleuten.“

Der Politologe Timofey Neshitov erkannte schon in 2010 ganz mutig, daß hinter der „multikulturellen Durchflechtung“ mit Muslimen und Zigeunern eine böse Absicht steckt, die nur hin zu Gewaltmonopolen führe. Eine Meinung, der sich sehr viele Franzosen verpflichtet fühlen und ihre politischen Vertreter dahingehend aufgefordert sehen wollen, diesen Mißstand zu beenden.

Monsieur Gandalf meint dann auch: „Weil Politiker nur zusähen, wie der laizistische französische Staat unterminiert werde, müsse „La Résistance“ eben handeln.“

Vergleichbares läßt sich ohne Umschweife auf die jetzige Situation mit den Cziganyuks anwenden. So wie in den Anfängen des „Grand Apéritif Républicain,“ mit seinen in den Einwanderungsquartieren abgehaltenen „Saucisson et pinard,“ – Wurst und Wein – Gelagen, bereitet man sich mit vehemenc auf ein „balayer le couloir de Bohémien“ vor. Eine, im schwäbischen würde man sagen: „eine Kehrwoche“ abhalten.

Im Übrigen, wenn der Monsieur Valls schon populäre ist, wie beliebt war dann in 2005 damalige Innenminister Nicolas Sarkozy, als er die Pariser Vorstadt La Courneuve mit dem Kärcher dampfstrahlen wollte? „´nettoyer au karcher.“

Die kriminelle Energie die hier in diesem Bericht nur angedeutet wird, überbordet im Realen.

Zum guten Schluss: „es würde doch kein Hund hier bellen, wenn wir sie alle aufgegessen hätten?“

(165)

Lieber AeltererKnecht!
Schön das Du wieder an Bord bist! Ich bin momentan im Urlaub im schönen Schwangau, aber am Freitag schreibe ich Dir gern mehr dazu was ich darüber denke. Nochmal Schön das Du wieder dabei bist, denn ich habe Dich und Deine treffenden Kommentare vermisst!

Mit patriotischem und brüderlichem Gruß Dein Freund Gungnir

(154)

Gungnir mein Lieber, sei begrüßt!

Zu Deiner Schlußbemerkung:
oder soll es ein Fingerzeig sein? Wes´ Brot ich ess,´ des Lied ich sing?

So oder so ähnlich könnte man sich das auch vorstellen. Nun hat es hier in diesem „Land“ ja so seine Eigenheiten, mit den seit 1953 abgehaltenen Wahlen zur Bestimmung des „deutschen demokratischen Volksparlaments.“ Eine Nummer, die Einzig dem Zweck der Kalmierung dient und das bis hin zur letzten abgehaltenen „Wahlnummer.“ Es gilt, dem Nachkriegsdeutschen einzureden, dies sei alles sowas von basisdemokratisch, wie es basisdemokratischer gar nicht mehr geht.

Es funktioniert, wir reden über AfD und Herrn Lucke, als könne er der Heilsbringer sein! Lachhaft, einfach verrückt, der Mann will auch nur an den großen „Fleischtopf,“ nicht mehr, nicht weniger!

Dabei ist die AfD nur eine weitere Kostenstelle für den „mündigen Bürger.“ Dieser hat dann auch weitestgehend, die Kostenlast zu tragen, unterdes sich Herr Lucke in bestmöglichen Ungenauigkeiten ergeht. Da kann er sich nur in Ausflüchte retten, wenn er zum Thema Gysi-Äußerung: „wir sollten doch mal endlich über die Besatzungsstatuten reden, wir haben ja schließlich nicht mehr 1945, sondern 2013, kann man das nicht mal beenden?“

Dazu wusste Prof. Lucke nur zu sagen, daß er kein Staatsrechtler sei und sich nun so genau mit diesem, vom Herrn Gysi gesagten, nicht auskenne! Es ist nur seltsam, daß inzwischen viele Menschen in diesem “Land” so einigermaßen über das Gysi-Zitat und dem Urspung seiner Bemerkung, schon solide Bescheid wissen. Wieso Herr Lucke nicht? Er muß deswegen augenscheinlich erst ein Jurastudium in Sachen Staatsrecht ableisten?!

Na ja, Herr Gysi ist nun auch kein „rassereiner Staatsrechtler,“ dennoch hat er´s gesagt. Diese Art der Beantwortung einer Frage, hat eine ganz eigene Qualität und läßt Rückschlüsse, die sich nachgerade aufdrängen, zu.

Solange wir nun tatsächlich nicht unsere Freiheit einfordern, haben diese Mimikryveranstaltungen nur, und das Ausschließlich, für die Medien und die Berufspolitiker einen gewissen Unterhaltungswert
.
Dem aufgeklärten Bürger bleibt wie immer, der grollige Zorn im Halse stecken!

(150)

Herr Waffenstudent hat mal wieder ins Schwarze getroffen mit seiner Bemerkung. Bin auch sehr enttäuscht!

(201)

Es ist zu spät! Die Gutsten von der AfD haben eine einmalige Chance vertan! Es mußte nämlich zusammen mit der Parteigründung definiert werden, was die AfD unter einer parteipolitischen “persona non grata” versteht! Wenn diese Definition erst nachträglich vorgenommen wird, erhält sie immer den Beigeschmack von Despotismus! Wie einfach wäre es für Lucke und Co gewesen, konsequent allen verurteilten Kriminellen ohne Rücksicht auf ihre politische Vergangenheit den Beitritt in die AfD zu verwehren! Und wenn man außerdem Steuerhinterziehern, Sozialbetrügern, Bankrotteuren, Plagiateuren und Kollaborateuren den Stuhl vor die AfD-Partei gesetzt hätte, dann wäre endlich ein politisches Koordinatenkreuz geschaffen worden, bei dem es nicht um Klassenkampf, sondern endlich um Recht und Ordnung gegangen wäre.

(225)

Das ist die Taktik der etablierten Parteien und der gleichgeschalteten Medien! Wenn Ihr(AfD, Pro Deutschland, Die Freiheit usw.) wirklich Deutschland liebt, dann laßt Euch nicht durch billige Tricks entzweien, denn das ist das Kalkül Eurer Feinde und der linken Schweinejournaille! Die wird sowieso schreiben was sie will! Dreht endlich den Spieß um, haltet zusammen! Weist den Gegner auf sein Versagen und seine Defizite hin! Treibt die Volkszertreter vor Euch her und fragt sie im Auge der deutschen Öffentlichkeit, warum sie sich nicht für deutsche Ziele und Interessen einsetzen und weshalb sie täglich ihren Amtseid brechen! So und nur so können wir siegen!

Mit patriotischem Gruß Gungnir

PS:Noch ein kleiner Tipp an Herrn Doll! Ich würde mich als deutscher Patriot nicht mit einer Israelflagge im Hintergrund fotografieren lassen, denn meines Feindes Feind, ist nicht zangsläufig mein Freund!

(164)

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