Lampedusa-Tragödie: EU hilft Italien mit 30 Millionen Euro

Europa gibt sich entsetzt über die Bootskatastrophe von Lampedusa – nun kann Italien auf rasche Hilfszahlungen hoffen. 30 Millionen Euro sollen bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturms helfen, so EU-Kommissionspräsident Barroso. Die Opfer des Unglücks erhalten ein Staatsbegräbnis (so stehts im Schmiergel)

Aha, 300 potentielle Problemmacher und Sozialschädlinge weniger, und die EU zahlt 30 Millionen… Wenn das mal keine Schule macht, und nun  ein regelrechtes Schifferversenken mit Mohren an Bord zum einbringlichen Volkssport in den Südstaaten wird 🙂

Ein Staatsbegräbnis gibt es auch noch für die Maximalpigmentierten. Ohne Worte.

Ihre einzige “Leistung” bestand darin, aus schnödem Materialismus ihrem Land den Rücken zu kehren, um illegal an die Fleischtöpfe der Gutmenschen im Norden zu gelangen.

Ihren Untergang haben sie selbst verursacht, indem sie auf ihrem Kahn Feuer legten.

Ich habe wirklich nichts gegen Neger: Jeder sollte einen haben!

“Die Prediger von der Gleichheit der Rassen nehme ich erst ernst,
 wenn sie sich in ein Flugzeug setzen, dass von Negern konstruiert,
 von Negern gebaut, von Negern gewartet und von Negern geflogen wird,
 in einer Fluggesellschaft, die von Negern gegründet, verwaltet und
 betrieben wird.”

Niggers Are Retarded
Fuer einen unterhaltsamen Nachmittag hier klicken (Englisch, aber die Bilder sind 
selbsterklärend)

Und die haessliche Qualle Roth kann es auch nicht sein lassen:

Claudia Roth bei einer Pressekonferenz mit Flüchtlingen
Claudia Roth hat das Camp am Berliner Oranienplatz besucht, viele der dort lebenden Flüchtlingen sind über Lampedusa nach Europa eingereist. Foto: Pedos der gruenen.de

Claudia Roth besucht Flüchtlinge aus Lampedusa

Der Winter naht und die Situation der Flüchtlinge am Berliner Oranienplatz muss dringend verbessert werden. Bei ihrem Besuch im Camp hat Claudia Roth sich deshalb für ihre humanitäre Aufnahme eingesetzt

(578)

Was der Abtreibung noch entkommen konnte, wird dann von den Paedos in der groessten staatlich subventionierten Kindesmörderanstalt Pro Familia genuesslich mißbraucht!

Es kann nur eine Antwort geben, fuer diese verkommene Generation der Volksmoerder:

lummerlandLaternengalgen

 

pro Familia Logo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Beratungsorganisation Pro Familia soll in den achtziger und neunziger Jahren pädophilenfreundliche Ansichten verbreitet haben. Nach Recherchen des “Tagesspiegel” druckte das Verbandsmagazin mehrfach Artikel, in denen der sexuelle Missbrauch von Kindern gerechtfertigt wurde.

Hamburg/Berlin – Die Debatte um die pädophilenfreundliche Vergangenheit deutscher Parteien und Institutionen hat auch die Beratungsorganisation Pro Familia erreicht. Recherchen des “Tagesspiegel” zufolge publizierte das Verbandsorgan “Pro Familia Magazin” in den achtziger und neunziger Jahren gleich mehrfach Artikel, in denen sexueller Missbrauch von Kindern verharmlost oder gar rechtfertigt wurde.

So habe der Psychologe Wolf Vogel 1987 in dem Magazin dafür plädiert, “vorurteilsfrei” über die Ursachen “pädophiler Lust” nachzudenken. Noch 1997 habe sich der Soziologe Rüdiger Lautmann an gleicher Stelle über den “Kreuzzug gegen Pädophilie” beklagen dürfen.

Artikel von Lautmann wurden im “Pro Familia Magazin” laut “Tagesspiegel” mehrfach publiziert. 1995 etwa habe er ausführlich dargelegt, warum aus seiner Sicht eine Trennlinie zwischen Pädophilie und Kindesmissbrauch gezogen werden müsse: Der Begriff des Kindesmissbrauchs beinhalte schließlich, “dass der kleine Mensch geschädigt wird”. Diese Schädigung sei “bei den Kontakten der echten Pädophilen sehr fraglich”.

“Geradewegs zur Polizei”

In einem weiteren Artikel (“Elend einer verbotenen Liebe”) beklagte der Psychologe Wolf Vogel 1987 laut “Tagesspiegel”, dass Kinder und Erwachsene “ihr Liebesverhältnis vor allen anderen Menschen, auch den sonstigen Bezugspersonen, verschweigen müssen”. Erzähle ein Kind den Eltern, “welch aufregendes Erlebnis es mit einem Erwachsenen hatte”, bestehe die Gefahr, “dass die Eltern geradewegs zur Polizei laufen”.

 

Pro Familia selbst stritt inzwischen ab, in seinem Verbandsorgan Pädophilen das Wort geredet zu haben. “Die Beiträge in den Pro Familia Magazinen bildeten den damaligen Stand der Diskussionen in der Sexualwissenschaft ab”, heißt es in einer Stellungnahme. Es seien lediglich kontroverse Standpunkte abgebildet, diskutiert und kommentiert worden. “Die Redaktion des Pro Familia Magazins hat die eindeutige Verurteilung des sexuellen Missbrauchs nie in Frage gestellt, keine pädophilie-freundliche Position eingenommen, sondern wissenschaftliche Diskurse dokumentiert.”Pro Familia ist nach eigener Darstellung der “führende Verband zu Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung in Deutschland”. Die Organisation betreibt 180 Beratungsstellen und wird als gemeinnütziger Verein laut Eigendarstellung mit Mitteln des Bundes, der Länder und Kommunen öffentlich gefördert.

Ins Rollen gekommen war die Aufarbeitung pädophiliefreundlicher Positionen von Parteien und Verbänden nach einer entsprechenden Diskussion bei den Grünen. Deren Vorstand hatte im Juni dem Parteienwissenschaftler Franz Walter den Auftrag erteilt, den Einfluss pädophiler Lobbygruppen auf die Partei in deren Anfangsjahren zu untersuchen.

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Panik auf dem Bondmarkt (9.10.2013)

 

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Bonds, das ist die amerikanische Bezeichnung für Anleihen. Der Bondmarkt ist also der Markt für Anleihen. Wobei man von einem großen, weltweiten Anleihemarkt sprechen kann, aber auch von regionalen oder nationalen Märkten. Und was ist eine Anleihe? Eine Anleihe ist eine handelbare Schuldverschreibung. Wobei das “handelbar” Privatpersonen weitgehend ausschließt. Ich, Friedrich Wilhelm von Reineke, kann zwar ein Darlehen aufnehmen, aber keine Anleihe auflegen. Meine Friedrich Wilhelm von Reineke GmbH hingegen kann als Unternehmen eine solche Anleihe herausgeben.

Eine kleine GmbH aus Nordoosterstedt wird allerdings nicht auf “dem” Bondmarkt auftreten, also nicht in New York, London, Singapur oder Tokio gehandelt, sondern in Hamburg und Hannover, außerdem wird die lokale Sparkasse diese Anleihen der Oma Tüttelbek empfehlen. Anleihen sind Zinspapiere, sie haben eine Rendite, die sich aus Kurs und Zinsen zusammensetzt. Wenn Sie eine Anleihe zu 95 Euro kaufen, die nach einem Jahr zwar keine Zinsen auszahlt, aber für 100 Euro zurückgekauft wird, haben Sie (runde) 5,25% Rendite erzielt. Das gleiche Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie zu 100 Euro kaufen und dafür 5,25% Jahreszins erhalten.

Die Rendite wiederum setzt sich aus zwei
Der größte Raubzug der Geschichte Matthias Weik, Marc Friedrich Die größte Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat Herzlich willkommen auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden.Die Autoren fragen: Wie entsteht Geld? Wie kommen Banken und Staat zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der Misere oder müssen auch politische Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanzcasino der Welt in Deutschland und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und ihren Bürgern entscheidend sein. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!Paperback, 381 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Teilaspekten zusammen: Den Verzichtsausgleich und dem Risikoaufschlag. Sie verzichten für jene Zeit, in der Sie das Geld in eine Anleihe stecken, auf eine andere Anlagemöglichkeit. Sie geben Ihr Geld aus der Hand und bekommen dafür eine Prämie, die landläufig als Zinsen bezeichnet wird. Der Risikoaufschlag berücksichtigt, wie gut die Friedrich Wilhelm von Reineke GmbH als Schuldner ist. Hat sie in der Vergangenheit immer vorblidlich alle Schulden bedient und zurückbezahlt, genießt sie beste “Bonität” und bezahlt einen sehr geringen Risikoaufschlag. Diese Bonität ist die Güte, die Qualität eines Schuldners. Die Hallodri & Schwindler GmbH & Co KG hat einen nicht ganz so guten Ruf, deshalb muß sie einen deutlich höheren Zinssatz bieten. Bei Reineke erhalten Sie 5,25%, dafür Ihr Geld auch unter Garantie zurück, bei Hallodri & Schwindler bekommen Sie 12,5% Zinsen – und womöglich ist Ihr Geld verloren.

Die Schuldner, also die Emittenten einer Anleihe, erhalten eine Bonitätsnote. Diese geht von AAA (Bestnote) bis D (Bankrott), wobei die Stufen dazwischen von Ratingagentur zur Ratingagentur unterschiedlich ausfallen. Persönlich vergebe ich noch zwei weitere Bewertungen: FoB (Faß ohne Boden) und BH (Black Hole / Schwarzes Loch), die sich voneinander nur geringfügig unterscheiden. Die größten Akteure auf den Bondmärkten sind die Staaten, vorzugsweise die immer geldbedürftigen Demokratien.

Der ständige Geldbedarf gehört zu den Geburtsfehlern der Demokratie. Ein Volldemokrat kann seine Chancen auf Wiederwahl dadurch erhöhen, daß er seinen Wählern Geschenke macht. Das sind leider keine Blumensträuße zum Muttertag, die wären preiswert. Die Geschenke der Volldemokraten sind Umgehungsstraßen, Bahnhöfe, Konzerthallen und andere Großprojekte, die viel Geld kosten. Geld aber liegt nicht so einfach herum, das muß irgendwo geliehen werden. Im Prinzip läuft das genauso, wie bei einem normalen Bürger, der sich für 20.000 Euro eine Einbauküche leistet und diese auf Raten abzahlt. Mit einem kleinen Unterschied: Sie als Verbraucher zahlen an Ihrer Einbauküche, bis Sie den letzten Cent getilgt haben. Die Damen und Herren Volldemokraten hingegen sind nicht mehr im Amt, wenn die von ihnen aufgenommenen Schulden fällig werden. Ganz davon abgesehen, sind deren Wohltaten keine Geschenke, sondern Zahlungsverpflichtungen, die diese Herrschaften im Namen der Bürger eingehen – und am Ende zahlen die Bürger, deren Kinder und Kindeskinder.

Ist das schon schlimm genug – Sie kreuzen bei den Wahlen, also der einzigen Veranstaltung der ganzen Demokratie, bei der Sie tatsächlich gefragt werden, einen Volltrottel an, den Parteifunktionäre Ihnen vorsetzen, und dieser Dreckskerl hat nichts Besseres zu tun, als Schulden aufzunehmen, die noch die Enkel Ihrer Urenkel bezahlen müssen – ist das nur der sichtbare Teil der Wahrheit. Wie bei einem Eisberg liegt der größere und gefährlichere Teil unsichtbar unter der Wasserlinie. Die Volldemokraten zahlen ihre Schulden nämlich nie zurück. NIE! Mit dem Geld, das Schulden tilgen könnte, lassen sich genausogut weitere “Geschenke” finanzieren, und diese “Geschenke” sorgen für die Wiederwahl. Für diese Wiederwahl tun die Volldemokraten alles, wirklich alles.

Sämtliche Demokratien haben die Bonität FoB. Ob ein Herr Noch-Finanzminister Schäuble pro Jahr 15 oder 150 Milliarden neue Schulden aufnimmt, diese NEUEN Schulden sind ein Bruchteil dessen, was er tatsächlich bei den Finanzmärkten an Schulden aufnimmt. Sämtliche Altschulden, die fällig werden, werden nicht durch angespartes Geld getilgt, sondern durch neu aufgenommenes Geld verlängert. Eine zehnjährige Bundesanleihe, die 2003 ein Hans Eichel aufgenommen hat, wurde durch Wolfgang Schäuble dadurch “getilgt”, daß er 2013 eine neue Anleihe aufgelegt hat, mit deren Einnahmen er die Eichelsche Anleihe ausbezahlt hat. Dadurch entstehen keine NEUEN Schulden, da nur die alten, schon bestehenden Schulden weitergeführt werden.

Bislang ist es den Finanzministern der BRD immer gelungen,
Täuschwirtschaft Alexander Dill Tarnen und Täuschen! Wussten Sie, dass Mineralwasser an Tankstellen in Deutschland 425 Prozent teurer ist als in der Schweiz? Dass es staatlich garantierte Stundenlöhne von 2.000 Euro gibt? Dass die weltweiten Standards für die Bilanzierung aus einem Postfach im US-Steuerparadies Delaware stammen? Oder warum die schwedische Staatsbank den Handel mit US-Anleihen eingestellt hat? Dr. Alexander Dill beschreibt, wie wir gezielt übers Ohr gehauen werden: wie Banken mit Arbeitslosen 1.600 Prozent Gewinn machen oder wie weltweit die Bilanzen von Staaten und Unternehmen gefälscht werden u.v.m.Paperback, 187 Seiten
genug neues Geld an den Finanzmärkten aufnehmen zu können, um die Altschulden zu bedienen und neue Schulden aufzutürmen. Bislang! Bis jetzt hat es funktioniert, wer Staatsanleihen gekauft hat, bekam sein Geld zurück und konnte mit diesem Geld neue Staatsanleihen kaufen. Lebensversicherungen haben mit dieser Taktik jahrzehntelang gute Renditen für ihre Kunden und hohe Gewinne für das Unternehmen erwirtschaftet.

Seit Menschengedenken – was nicht viel heißt, da Menschen sehr vergeßlich sind – waren Staatsbankrotte etwas, das man mit Simbabwe verbunden hat, mit Staaten, in denen irgendwelche Neger-Diktatoren die Staatskasse für ihren Klan und ihre Günstlinge geplündert haben. Spätestens seit Griechenland wissen wir, daß Neger-Diktatoren weder Neger noch Diktatoren sein müssen, hellhäutige gewählte Volldemokraten greifen genauso in die Staatskasse, um ihren Klan und ihre Günstlinge zu finanzieren. Griechenland hat mittlerweile den Übergang von FoB zu BH geschafft – dort verschwindet das Geld nicht nur, es wird auch noch per Schuldenschnitt vernichtet.

Noch sind es Kleinstaaten, die auf dem Bondmarkt für Unruhe sorgen. 3.000 Jahre Kultur interessieren den Bondmarkt nicht, wenn das nur zehn Millionen Menschen betrifft, die nur eine überschaubare Wirtschaft zustande gebracht haben. Spanien, Italien, Frankreich – das wären die Schwergewichte, die den Bondmarkt erschüttern. Und der GAU, der größte anzunehmende Unfall: die USA.

Nun trifft es sich gut, daß die USA gerade auf die Zahlungsunfähigkeit zusteuern. Bis zum Ablauf des 17. Oktober muß der Kongreß entweder die Schuldenobergrenze angehoben haben, oder die USA können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Das heißt, genau der Mechanismus, der im Augenblick dafür sorgt, daß die Demokratien immer genug Geld zum Verschwenden zur Verfügung haben, bricht zusammen. Die USA können nicht mehr umschulden, also neues Geld aufnehmen, um alte Schulden zu bedienen.

Damit wäre sie da, die Panik auf dem Bondmarkt.

Panik auf dem Bondmarkt heißt, verkaufen um jeden Preis. Wenn ich weiß, daß Hallodri & Schwindler nächste Woche in Konkurs gehen, verkaufe ich meine Firmenanleihe unter Wert. So rette ich 80 von 100 Euro, die ich sonst als Totalverlust abschreiben müßte. Falls Ihnen der Name Kostolany etwas sagt: der gescheite alte Jud (Eigenwerbung) hat Anleihen des Deutschen Reiches weit unter Wert gekauft, in der Hoffnung, die BRD würde diese schließlich anerkennen und bedienen. Seine Spekulation ist aufgegangen.

Also, wir schreiben den 18. Oktober 2013 und die USA sind zahlungsunfähig. Was passiert? Es muß nicht zwangsläufig zur Panik kommen. Die USA verlieren ihre Bestnote, doch als Demokratie war diese ohnehin nie gerechtfertigt. Auf neue Anleihen müssen die USA höhere Zinsen bezahlen und der Dollar wertet ab. Ob es nun ein paar Tage oder ein paar Wochen dauert, der Kongreß hebt die Schuldenobergrenze schließlich an, weil Obama ein paar Kröten geschluckt hat, damit sind die USA wieder in der Lage, ihre Schulden zu bedienen. Das ist nicht anders als ein Bankkunde, der wegen eines kurzfristigen Engpasses drei Monate mit seinen Hypothekenraten aussetzt. Wenn er rechtzeitig mit seiner Bank redet, geht das praktisch immer. Die Bank – und der Bondmarkt – ist daran interessiert, daß der Kunde im Geschäft bleibt, da kommt man ihm lieber ein klein wenig entgegen.

Wie sähe die realistische Panik aus? Die Risiko-Aufschläge gehen rasant in die Höhe! Eine fünfjährige Anleihe, die zum Kurs von 90,573 verkauft wird, steigt damit um 2% in der Rendite. Zum Kurs von 78,353 wäre ihre Rendite sogar um 5% höher. Werden die alten Anleihen der USA mit solchen Kursabschlägen gehandelt, dann müssen neue Anleihen diese Rendite wiederspiegeln. Die USA können also nicht mehr 1,5% für fünf Jahre bieten, wenn Altanleihen dank des Kursverfalls 6,5% bieten. Die USA müßten also in Zukunft höhere Zinsen bezahlen. Sie sind damit dem Bankrott näher gekommen, eingetreten ist er jedoch noch nicht. Eine zeitweise Zahlungsunfähigkeit ist ein Engpaß, kein Bankrott.

Höhere Zinsen bedeuten, daß die Schuldenobergrenze schneller und schneller nach oben gesetzt wird. Und sie bedeuten, daß auch andere Länder höhere Zinsen zahlen müssen. Das betrifft auch Merkeldeutschland, denn warum sollte jemand 0,8% akzeptieren, wenn woanders bei gleicher fundamentaler Ausfallsicherheit 5,5% geboten werden? Ein halbes Prozent höhere Zinsen – bei einer Staatsverschuldung von 2.100 Milliarden Euro sind das bereits 10,5 Milliarden Euro, die zusätzlich aufgenommen werden müssen. Zusätzlich zu den Altschulden, zusätzlich zur regulären Neuverschuldung.

Für uns, im alltäglichen Leben, hat sich nichts geändert! Es geht weiter bergab, es geht stetig bergab, es geht nur plötzlich etwas schneller bergab als vorher. Der 18. Oktober wird nicht zum Weltuntergang, auch wenn die USA zeitweise zahlungsunfähig werden sollten. Dieses Datum erhöht jedoch den Druck auf die Regierenden, und dieser Druck könnte zu unerwünschten Reaktionen führen. Gerade Demokratien sind in dieser Hinsicht sehr anfällig, da deren Politiker ihre Wähler irgendwie bei Laune halten müssen. Franklin Delano Roosevelt hat es nicht geschafft, sein Land aus der Depression zu führen, nicht mit der Dollar-Abwertung, nicht mit dem “New Deal”. Erst der zweite Weltkrieg hat den USA wieder auf die Beine geholfen, deshalb hat das Roosevelt-Regime sich hinter den Kulissen als intensiver Kriegstreiber betätigt.

Barack Obama schaut heute schon sehr oft wie eine zornige Ratte. In die Enge getrieben, werden Ratten zu ungeahnten Aktionen fähig, werden zu todesmutigen Kämpfern. Zudem ist der angeblich mächtigste Mann der Welt eine Marionette, die fest an den Schnüren jener hängt, die aus dem Hintergrund heraus steuern. Diesen Leuten sind Menschenleben gleichgültig, und wenn ein Krieg mit Milliarden Toten sie an der Macht hält, werden sie ihn beginnen. Deshalb ist der wachsende Druck gefährlich.

Der schlimmste Fall wäre eine “Rothschild-Panik”. Diese hat besagter Rothschild in London entfesselt, als er verbreiten ließ, Napoleon habe bei Belle Alliance gewonnen. In London haben viele reiche Leute den Kopf verloren und um jeden Preis verkauft. Rothschild mußte sich nur noch bücken und alles aufheben und einsammeln, was keiner mehr haben wollte. Gewissermaßen hat er das getan, was auch Kostolany zu Reichtum verholfen hat. Das “Ätsch, Ätsch, reingelegt!” wird diesmal viel länger dauern, denn die Finanzmärkte sind heute weitaus instabiler als 1815.

Wenn die US-Staatsanleihen um jeden Preis auf den Markt fliegen, dann gibt es nur eine Institution, die noch eingreifen kann: die Federal Reserve Bank. Sie kann genug Dollar “drucken”, um alle Anleihen aufzukaufen, doch um den Preis des stabilen Dollars. Das Kartenhaus der Weltfinanzen wird dadurch einstürzen, denn dieser Dollarschwemme wird ein Verfall der Währung folgen. Aber auch da gibt es Beispiele, daß ein solcher Verfall nicht schlagartig eintritt. Die Inflation im Deutschen Reich hat von 1919 bis 1923 benötigt, um die Finanzen völlig zu zerrütten. Ob die Unze Gold nun 2.000, 5.000 oder 10.000 Dollar kostet, die USA können noch weiterwursteln.

Mit der Dollarschwemme werden die Welthandelsströme zusammenbrechen. Seit Nixon die Goldbindung aufgehoben hat, ist der Dollar die Ölwährung geworden, gedeckt durch US-Army, US-Navy, US-Air Force und US-Marines. Ein wertloser, verfallender Dollar vernichtet das Vermögen der Ölscheichs, die sich deshalb nach anderen Zahlungsmitteln umtun müssen. Und die Kampfmoral der Soldaten dürfte nicht gerade die allerhöchste sein, wenn der Sold rapide an Wert verliert.

Der Dollar reißt die anderen Währungen mit in die Tiefe, wenn auch mit einer gewissen Verzögerung. Drei Werte sind dabei Indikatoren: Der Dollar, der Euro und das Gold. Zuerst wird der Dollar gegenüber Euro und Gold gleichzeitig fallen, der Euro gegenüber dem Gold nur moderat. In der zweiten Phase fällt der Dollar gegenüber dem Euro langsamer, beide aber relativ schnell gegen Gold. Die Zeit für die Währungsreform ist gekommen, wenn Dollar und Euro gegeneinander stabil sind und das Gold in luftige Höhen enteilt ist. Die Welt wird neu geordnet werden…

Vom Schwarzen Freitag an der Wall Street bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs in Europa hat es noch knappe zehn Jahre gedauert. Der Tag, der alles verändert hat, war für Deutschland zunächst ein fernes Ereignis, das erst am 13. Juli 1931 mit dem Zusammenbruch der Danat-Bank richtig durchgeschlagen ist. Danach entfaltete die weltweite Depression auch bei uns ihre zerstörerische Wirkung.

Am 18. Oktober mag gar nichts geschehen, die Bondmärkte mögen gelassen reagieren, mit sanfter Panik oder mit entfesselter Panik – bis sich das auf uns auswirkt, wird es einige Zeit dauern. Wer jedoch einen leeren Heizöltank besitzt oder überzähliges Geld herumliegen hat, sollte den Tank füllen und das Geld in Gold oder Silber umtauschen. Öl und Edelmetalle werden am sensibelsten reagieren. Ein wenig Bargeld im Haus ist ebenfalls ratsam. Geschlossene Supermärkte und Hungeraufstände in Merkeldeutschland wird es im Oktober 2013 jedoch nicht geben. Auch Ihren Arbeitsplatz werden Sie nicht gleich verlieren, selbst im schlimmsten aller Fälle. Vielleicht zum 31. März 2014, bestimmt nicht zum 31. Oktober 2013.

Selbst wenn später in den Geschichtsbüchern steht, daß der 17. Oktober das Ende einer Epoche markiert, werden diesem Datum noch andere folgen, die uns alle dem Abgrund einen weiteren Schritt näher bringen. Er wird der Beginn einer Entwicklung sein, die längst im Gange ist – und nur diejenigen überrascht, die sich weigern, das zu sehen, worauf die Welt zusteuert.

© Michael Winkler

(327)

Je dreister die Lüge …..

Steinbrück, Merkel und die dolle Marshall-Hilfe

“Deutschland ist sehr massiv geholfen nach dem Kriege” lobten sie im TV-Duell den Marshall-Plan der USA. Und deshalb müßten wir heute auch Griechenland helfen. So und ähnlich klamüsern Diplom-Volkswirt und -Physikerin uns die Geschichte und fröhliches Bezahlen zurecht. Der eine im Westen reeducated und die andere im Osten ahnungslos gerötet? Sie könnten es besser wissen, wollen es aber nicht?

Dumm gestellt – regiert es sich besser?
So wie es sprichwörtlich bezüglich der Heranziehung zur Arbeit behauptet wird? Deutschland hat bezogen auf die Einwohnerzahl und die Zerstörung das Allerwenigste von allen europäischen Ländern erhalten in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar. Als Kredit. Die anderen brauchten nichts zurückzahlen – wir jeden Dollar. Gut, auf der späteren Londoner Schuldenkonferenz wurden der Bundesrepublik zwar 400 Millionen “Restschuld” erlasssen, dafür verpflichteten wir uns “freiwillig”, 3,5 Milliarden DM zur Zahlung an Israel und Jewish Claims Conference. Und gleichzeitig nahm die Bundesrepublik die 1933 unterbrochenen Zahlungen zum Versailler Schuld-Vertrag wieder auf.

Niemand sprach dabei über die Kriegsbeute der USA:

Unternehmen Patentraub 1945 Friedrich Georg Der größte Technologieraub aller Zeiten Der militärische Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 und die Besetzung des Reichsgebietes hatten auch die Folge, dass vor allem die USA anschließend Hunderttausende deutscher Patente, Erfindungen und Gebrauchsmuster beschlagnahmten und entschädigungslos enteigneten. Dieser Raubzug war schon einige Jahre vorher von Washington generalstabsmäßig geplant worden. Denn man hatte erkannt, dass die Deutschen den Westmächten in der Grundlagenforschung und in der Entwicklung neuer Ideen auf fast allen Gebieten der modernen Wissenschaften und Technikbereiche um Jahre voraus waren. Nur durch den Raub deutschen Wissens und jahrelange Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler und Techniker in den USA war es möglich, dass die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaft und Rüstung auf neue Grundlagen stellen und an die Spitze der Entwicklung kommen konnten. Dieses Buch beschreibt ausführlich Vorbereitung, Durchführung und Folgen des größten »Patentenklaus« der Geschichte. Es zeigt sich, dass die modernen Neuerungen wie Farbfernsehen und Transistortechnik, Raumfahrt und Raketen, Überschallflug und Computer auf deutsche Erfindungen und Entdeckungen zurückgehen, mit denen die US-amerikanische Wirtschaft anschließend Milliardengewinne machte. Trotz aller Vertuschungsversuche ist es dem Autor dieses Buches gelungen, eine Bilanz dieses größten Wissensraubes aller Zeiten zu ziehen. Gebunden, 362 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Zum Beispiel deutsche Goldbestände und Kunstschätze; an die 1000 deutsche mitgenommene Spitzenforscher; 346.000 Patente, 20.870Warenzeichen und 50.000 neuen Farbformeln; schon das Forschungsmaterial der deutschen Luftwaffe wurde mit drei Milliarden Dollar bewertet; und noch viele weitere Vermögensbereiche. Dieser Raubzug sucht wohl seinesgleichen in der Menschheitsgeschichte. Und da sollen wir ewig danken für die paar Marshall-Dollar?

Dazu weitere Reparationsplünderungen der Nachkriegszeit:
Wer weiß schon vom “Ruhrstatut”, in dessen Rahmen 25 Prozent der Steinkohlenförderung exportiert werden mußten, zum Beispiel für 46 Mark je Tonne. Die notwendige Importkohle aus den USA kostete dagegen 146 Mark die Tonne. Auch so kann man Besiegte ausbluten. Von Versailles nach Potsdam? Und heute über Brüssel an Banken, Griechenland, Irland und Südstaaten. Ohne Friedensvertrag zum Dauerzahler, der sich dazu noch einreden läßt, aus dem Ganzen der größte Nutznießer zu sein?
Je größer die Lüge – um so leichter wird sie geglaubt?

Quelle: Hans Püschel

Unternehmen Patentraub 1945 (Klicken Sie den Buchtitel)

Friedrich Georg

Der größte Technologieraub aller Zeiten
Der militärische Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 und die Besetzung des Reichsgebietes hatten auch die Folge, dass vor allem die USA anschließend Hunderttausende deutscher Patente, Erfindungen und Gebrauchsmuster beschlagnahmten und entschädigungslos enteigneten. Dieser Raubzug war schon einige Jahre vorher von Washington generalstabsmäßig geplant worden. Denn man hatte erkannt, dass die Deutschen den Westmächten in der Grundlagenforschung und in der Entwicklung neuer Ideen auf fast allen Gebieten der modernen Wissenschaften und Technikbereiche um Jahre voraus waren. Nur durch den Raub deutschen Wissens und jahrelange Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler und Techniker in den USA war es möglich, dass die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaft und Rüstung auf neue Grundlagen stellen und an die Spitze der Entwicklung kommen konnten. Dieses Buch beschreibt ausführlich Vorbereitung, Durchführung und Folgen des größten »Patentenklaus« der Geschichte. Es zeigt sich, dass die modernen Neuerungen wie Farbfernsehen und Transistortechnik, Raumfahrt und Raketen, Überschallflug und Computer auf deutsche Erfindungen und Entdeckungen zurückgehen, mit denen die US-amerikanische Wirtschaft anschließend Milliardengewinne machte. Trotz aller Vertuschungsversuche ist es dem Autor dieses Buches gelungen, eine Bilanz dieses größten Wissensraubes aller Zeiten zu ziehen.
Gebunden, 362 Seiten, zahlreiche Abbildungen

(438)

Sieht so ein freies Land aus??

On October 9, 2013, in Lüge, Schweinereien, by admin

Deutschland und seine Besatzer:

Der Mega-Neger Barrack Hussein Obama sprach in Kaiserlautern-Ramstein vor den US-Legionären klare Worte, 2009 als Präsident:

»Germany is an occupied country and it will stay that way…« – »Deutschland ist ein besetztes Land, und das wird es bleiben«1,2, was soviel heißt, dass derjenige, der das sprach, keine Jota daran ändern wird. – Es war Herr Obama, der 2009 als frisch gewählter US-Präsident bei seinem ersten Besuch in Deutschland meinte, das vor amerikanischen Soldaten sagen zu müssen. Jeder deutsche »glückliche Sklave« sollte es wissen; vor allem diejenigen, welche Herrn Obama noch als Präsidentschaftskandidaten an Berlins Siegessäule so frenetisch als neuen Messias feierten. Die von politischer Korrektheit bestimmten deutschen Medien schweigen dazu natürlich.

Deutschland ist seit fast 70 Jahren besetzt!

 

US ARMY KASERNEN IN Deutschland – die Basen der Unterdrückung
  • Welcome Page
  • Aartal Kaserne Herborn-Seelbach
  • Abrams Complex, Frankfurt am Main
  • Alabama Depot, Munich
  • Anderson Barracks, Dexheim
  • Andrews Barracks, Berlin
  • Argonner Kaserne, Hanau
  • Armstrong Kaserne, Budingen
  • Artillery Kaserne, Garmisch-Partenkirchen
  • Artillery Kaserne, Neckarsulm
  • Aschaffenburg Local Training Area, Aschaffenburg
  • Atterberry Kaserne, Frankfurt am Main
  • Augsburg Kaseren, Augsburg
  • Ayers Kaserne, Kirch Goens
  • Azbill Barracks, Ruesselsheim
  • Babenhausen Kaserne, Babenhausen
  • Bad Aibling Station, Bad Aibling, Bavaria
  • Badenerhof Kaserne, Heilbronn
  • Bamberg Local Training Area, Bamberg
  • Barton Barracks, Ansbach
  • Baumholder, Rheinland Pfalz
  • Bayern-Kaserne, Munich
  • Becelaere Kaserne, Esslingen
  • Beeskowdamm Compound, Berlin
  • Benjamin Franklin Village, Mannheim
  • Bismarck Kaserne, Schwäbisch Gmünd
  • Black Horse Kaserne, Pherson Barracks, Fulda
  • Bleidorn Kaserne, Ansbach
  • Boebligen Maint. Facilty (BMF)
  • Cambrai-Fritsch Kaserne, Darmstadt
  • Camp Bloomquist, Ziegenberg
  • Camp King, Oberursel
  • Camp Pieri, Wiesbaden (Dotzheim)
  • Campbell Barracks, Heidelberg
  • Carl Schurz Kaserne, Bremerhaven
  • Christensen Barracks, Bindlach
  • Coffey Barracks, Ludwigsburg
  • Coleman Barracks, Mannheim
  • Coleman Kaserne, Gelnhausen
  • Conn Barracks, Schweinfurt
  • Cooke Barracks, Göppingen
  • Daenner Kaserne, Kaiserslautern
  • Daley Barracks, Bad Kissingen
  • De La Marne Barracks, Bingen
  • DEH Compound, Berlin
  • Dolan Barracks, Schwaebisch Hall
  • Doughboy City MOUT, Berlin
  • Downs Barracks, Fulda
  • Drake Kaserne, Frankfurter Berg
  • Dueppel Housing Area, Berlin
  • Edwards Kaserne, Frankfurter Berg
  • Emery Kaserne, Würzburg
  • Ernist Ludwig Kaserne, Darmstadt
  • Faulenberg Kaserne, Würzburg
  • Ferris Barracks, Erlangen
  • Feucht Army Airfield, Nürnberg
  • Finthen Army Airfield, Mainz
  • Flak Kaserne, Augsburg
  • Flak-Kaserne Ludwigsburg
  • Fliegerhorst Airfield Kaserne, Hanau
  • Flint Kaserne, Bad Tölz
  • Ford Barracks, Ulm
  • Fort Skelly, Regensburg
  • Francois Kaserne, Hanau
  • Funari Barracks, Mannheim
  • Gablingen Kaserne, Augsburg
  • George C. Marshall Kaserne, Bad Kreuznach
  • Germersheim Army Depot, Germersheim
  • Gerszewski Barracks, Karlsruhe
  • Gibbs Kaserne, Frankfurt Am Main
  • Giebelstadt Army Air Field, Giebelstadt
  • Giessen Depot, Giessen
  • Grafenwöhr Training Area, Grafenwöhr/Vilseck
  • Grenadier Kaserne, Stuttgart/Zuffenhausen
  • Griesheim Army Airfield/Stars and Stripes Kaserne, Griesheim
  • Grossauheim Kaserne, Hanau
  • Gruenewald Training Area, Berlin
  • Gutleut Kaserne, Frankfurt am Main
  • Hammonds Barracks, Mannheim
  • Hardt Kaserne, Schwäbisch Gmünd
  • Harris Barracks, Coburg
  • Harvey Barracks, Kitzingen
  • Heidelberg Army Airfield, Heidelberg
  • Henry Kaserne, Munich
  • Herzo Base, Herzogenaurach
  • Hessen Homberg Kaserne, Hanau
  • Hindenburg Kaserne, Ansbach
  • Hindenburg Kaserne, Würzburg
  • Hohenfels Training Area/Joint Multinational Readiness Center, Hohenfels
  • Hospital Kaserne, Bad Kreuznach
  • Husterhoeh Kaserne, Pirmasens
  • Hutier Kaserne, Hanau
  • Jaeger Kaserne, Aschaffenburg
  • JAROC Processing Compound, Berlin
  • Jensen Kaserne, Munich
  • Johnson Barracks, Fürth
  • Kaiserslautern Military Community
  • Katterbach Kaserne, Ansbach
  • Kelley Barracks, Stuttgart
  • Kelley Barracks/Nathan Hale Depot, Darmstadt
  • Kilbourne Kaserne, Schwetzingen
  • Kimbro Kaserne, Murnau
  • Kingsley Kaserne, Hof
  • Kleber Kaserne, Kaiserslautern
  • Krabbenloch Kaserne, Ludwigsburg
  • Kreuzberg Kaserne, Zweibrücken
  • Lampertheim Training Area, Lampertheim
  • Landstuhl Regional Medical Center, Landstuhl
  • Larson Barracks, Kitzingen
  • Ledward Barracks, Schweinfurt
  • Lee Barracks, Mainz
  • Lee Barracks, Mainz Gossenheim
  • Leighton Barracks, Würzburg
  • Lucius D. Clay Compound, Berlin
  • Lucius D. Clay Kaserne Garlstedt
  • Ludendorf Kaserne, Kornwestheim
  • Mansfield Barracks, Feldkirchen
  • Mark Twain Village, Heidelberg
  • Marshall Heights Housing Area, Kitzingen
  • McCully Barracks, Wackernheim
  • McGraw Kaserne, Munich
  • McKee Barracks, Crailsheim
  • McNair Barracks, Berlin
  • McNair Kaserne, Höchst
  • McPheeters Barracks, Bad Hersfeld
  • Merrell Barracks, Nürnberg
  • Michael Barracks, Höchst
  • Miesau Army Depot, Miesau
  • Minick Kaserne, Bad Kreuznach
  • Monteith Barracks, Fürth
  • Muna Installation, Bamberg
  • Münster Kaserne/Münster-Dieburg Special Weapons Depot, Münster-Dieburg
  • Nachrichten Kaserne, Heidelberg
  • Nellingen Barracks, Nellingen
  • Nelson Kaserne, Neu-Ulm
  • Neureut Kaserne, Karlsruhe
  • Nürnberg Army Hospital, Nürnberg
  • Nürnberg Military Area
  • O’Brien Barracks, Schwabach
  • Panzer Kaserne, Böblingen
  • Patch Barracks, Stuttgart
  • Patrick Henry Village, Heidelberg
  • Patton Barracks, Heidelberg
  • Peden Barracks, Wertheim
  • Pendleton Barracks, Giessen
  • Peterson Kaserne, Munich
  • Phillips Barracks, Karlsruhe
  • Pinder Barracks, Zirndorf
  • Pinder Kaserne, Landshut
  • Pionier Kaserne, Hanau
  • Pioneer Kaserne, Regensburg
  • Pond Barracks, Amberg
  • Prinz Eugen Kaserne,Günzburg
  • Prinz Heinrich Kaserne, Lenggries
  • Prinz Leopold Kaserne, Munich
  • Pulaski Barracks, Kaiserslautern
  • Ray Barracks, Friedberg
  • Ready Kaserne, Aschaffenburg
  • Reese Barracks, Augsburg
  • Rhein Ordnance Barracks, Kaiserslautern
  • Rheinland Kaserne, Ettlingen
  • Rivers Barracks, Giessen
  • Robinson Barracks, Stuttgart
  • Rohrensee Kaserne, Bayreuth
  • Roosevelt Barracks, Berlin
  • Rose Barracks, Bad Kreuznach
  • Rose Barracks, Vilseck
  • S&S Compound, Berlin
  • Schlangenbader Housing Area, Berlin
  • Schleißheim Army Airfield, Oberschleißheim
  • Schloss Kaserne, Butzbach
  • Sheridan Kaserne, Augsburg
  • Shipton Kaserne, Ansbach
  • Sickels Army Airfield, Fulda
  • Siegelsbach Depot, Siegelsbach
  • Smiley Barracks, Karlsruhe
  • Smith Barracks, Baumholder
  • Spinelli Barracks, Mannheim
  • Stetten Kaserne, Munich
  • Stockerbusch Kaserne, Buren
  • Storck Barracks, Illesheim
  • Strassburg Barracks, Idar-Oberstein
  • Strub Kaserne (Gebirgsjäger Kaserne), Berchtesgaden
  • Stuttgart Army Airfield, Stuttgart
  • Sullivan Barracks, Mannheim
  • Sundgauer Housing Area, Berlin
  • Taukkunen Barracks, Worms
  • Taylor Barracks, Mannheim
  • Teufelsberg Spy Station, Berlin
  • Thomas Jefferson Village, Worms
  • Tompkins Barracks, Schwetzingen
  • Truman Plaza, Berlin
  • Turley Barracks, Mannheim
  • Turner Barracks, Berlin
  • Underwood Kaserne, Hanau
  • US Army Hospital, Bad Cannstadt-Stuttgart
  • US Army Hospital, Berlin
  • US Army Hospital, Bremerhaven
  • US Army Hospital, Frankfurt
  • US Army Hospital, Münchweiler
  • Valdez Barracks, Ludwigsburg
  • Vimy Kaserne, Freising
  • Virginia Depot, Munich
  • Warner Barracks, Bamberg
  • Warner Kaserne, Munich
  • WELCOME
  • Wharton Barracks, Heilbronn
  • Wiesbaden Army Airfield, Wiesbaden
  • Wildflecken Kaserne, Wildflecken
  • Wiley Barracks, Neu-Ulm
  • Wilkens Barracks, Kornwesthiem/Ludwigsburg
  • Will Kaserne, Munich
  • William O. Darby Kaserne, Fürth
  • Wolfgang Kaserne, Hanau
  • Würzburg Hospital, Würzburg
  • Yorkhof Kaserne, Hanau

(1169)

Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)

Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hält die Situation in Fukushima für äußerst kritisch. Pflugbeil sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“ Pflugbeil glaubt zwar nicht, dass die Menschheit durch eine weitere Katastrophe in Fukushima ausgelöscht wird: „Die Menschheit ist sehr robust!“ Doch er ist sehr pessimistisch über die Möglichkeiten, dass die Lage noch unter Kontrolle gebracht werden kann.

Pflugbeil zur Lage in Fukushima:
„Die Lage ist zunehmend kritisch durch den Verfall der Ruinen. Die Brennstäbe sich nicht geborgen. Die Reaktorblöcke sacken ab. Tausende Tonnen verseuchtes Wasser werden in das Meer abgelassen. Der Untergrund, auf dem der Reaktor ruht, ist nicht mehr belastbar – er schwimmt. Es hat sich alles bereits so verschoben, dass über ein Meter Höhenunterschied von einer Ecke zur anderen besteht. Die dadurch hervorgerufenen Spannungen haben bereits zu beängstigenden Rissen in der Gebäudekonstruktion geführt.“

Pflugbeil zu den Gefahren:
„Wenn die Brennstäbe nicht mehr gekühlt werden, dann kommt es zu einer Katastrophe. Dann werden gigantische Mengen an Radioaktivität freigesetzt. Da reicht ein Riss in dem Becken und das Kühlwasser läuft aus. Die Brennstäbe würden sich entzünden. Die Brennstabhüllen bestehen aus Zirkonium. Wenn das brennt, bekommt man es nicht mehr unter Kontrolle. Die Hüllen brechen dann auf. Dann strömt Radioaktivität in großem Umfang aus – gasförmig, leichtflüchtig, mittelflüchtig. Auch die Brennelemente in den anderen Blöcken des Kernkraftwerkes werden dann in absehbarer Zeit zerstört, weil die Mitarbeiter das Gebiet wegen der extremen Strahlenbelastung sofort verlassen müssen. Es genügt ein kleiner Erdbebenstoß oder ein Sturm oder einfach das Versagen der Gebäudestrukturen, um diese Katastrophe in Gang zu setzen.“

Zum Rettungsplan der Japaner:
„Die Japaner wollen zunächst die 1.300 Brennstäbe im Block 4 einzeln herausholen. Wenn auch nur ein einziger zerbricht, müssen die Arbeiter weg. Das ist ein extrem komplizierter und langwieriger Prozess. Wie schwierig das ist, hat man bei einem Test gesehen, den die Japaner mit einem noch unbenutzten Brennstab gemacht haben. Dens haben die mit der Hand beim Herausziehen gelenkt. Mit der Hand! Die aktiven Brennstäbe kann man nicht mit der Hand anfassen, das wäre tödlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null.“

Sebastian Pflugbeil: „Das wird den gesamten Pazifik und die von ihm lebende Bevölkerung treffen.“ (Foto: Flickr/ippnw Deutschland)

Sebastian Pflugbeil: „Das wird den gesamten Pazifik und die von ihm lebende Bevölkerung treffen.“ (Foto: Flickr/ippnw Deutschland)

Pflugbeil zu den Folgen:
„Die Gefahr, die von den alten Brennelementen ausgeht, ist gigantisch. Darüber sind sich alle Experten einig. Wenn es zu diesem schlimmsten Fall kommt, müssen riesige Gebiete evakuiert werden. Wenn der Wind in die Richtung von Tokio zieht, müsste Tokio vollständig evakuiert werden. Aber das geht nicht. Die Folgen würden nicht nur Japan, sondern die ganze Nordhalbkugel der Erde betreffen. Denn die Luftströmungen verlaufen auf der Nordhalbkugel und der Südhalbkugel einigermaßen getrennt voneinander. Tschernobyl war immerhin mehr als 1.000 km weg. Die zuständigen Fachleute und Politiker haben damals versichert, dass wir in Deutschland keine Gesundheitsschäden zu befürchten hätten. Es kam anders: Mehr behinderte Kinder wurden geboren, die Säuglingssterblichkeit stieg, Downsyndrom und Leukämie bei Kindern nahmen zu. Andere Folgen waren noch dramatischer: In Westeuropa, der Tschernobyl-Region und den südlichen Staaten der Sowjetunion wurden etwa eine Million Mädchen wegen der Katastrophe von Tschernobyl nicht geboren. Die Zahl der Opfer allein in Westeuropa geht nachweislich in die Hunderttausenden. Es spricht viel dafür, dass wir das alles nach der Katastrophe in Fukushima noch einmal erleben. Hinzu kommt die Kontamination des Pazifiks, in dem komplizierte und langdauerne Nahrungsmittelketten ablaufen, die eine wichtig Rolle für die menschliche Ernährung spielen. Das wird den gesamten Pazifik und die von ihm lebende Bevölkerung treffen.“

Pflugbeil zur Lethargie vieler Japaner:
„Die Japaner sind jahrhundertelang zu einem extrem angepassten Verhalten erzogen worden. Sie sind immer wieder darauf gedrillt worden, dass sie sich so wie die anderen zu verhalten haben, dass Kritik an Vorgesetzten, an der Politik unanständig ist. Der soziale Druck auf die einzelnen ist enorm. Sie dürfen nicht zugeben, dass sie Angst haben. Unter der Bettdecke haben sie natürlich panische Angst. Aber sie dürfen das nicht zeigen. Mir ist mehrfach berichtet worden, dass jemand, der wegen irgendeiner Erkrankung zum Arzt gehen muss, in seiner Umgebung davon nichts erzählt. Er fürchtete, dass man denken könnte, er ginge wegen Fukushima zum Arzt. Das ist aber nicht erwünscht.“

Zur Realitätsverweigerung:
„In Fukushima bekommen die Kinder in den Kantinen der Schulen immer noch die Lebensmittel aus der Region. Wenn jetzt ein Kind sein Lunchpaket von zu Hause mitnimmt, weil sich seine Eltern Sorgen machen, dann wird das Kind nach vorn zitiert. Es wird gerügt, weil es sich nicht patriotisch verhält. Das erinnert mich sehr an die Zeit in der DDR nach Tschernobyl: Die Kinder, deren Eltern Bescheid wussten, haben in der Schule ihre Milch nicht getrunken. Darauf bekamen diese Eltern Ärger an ihren Arbeitsstellen. Die Eltern wurden gefragt, welchen Unsinn sie denn ihren Kindern erzählen.“

Zur bisherigen „Rettung“:
„Es ist unglaublich, dass die japanische Regierung mehr als zwei Jahre ins Land hat streichen lassen, ohne die internationale Gemeinschaft um Hilfe zu bitten. Es ist ja nicht der Fall, dass man systematisch Schritt für Schritt die defekte Anlage in Ordnung bringt.. Es sind viele Firmen vor Ort, jeder will irgendetwas machen – aber es gibt keinen Generalplan, wie das Problem gelöst werden soll. Bis vor kurzem haben die Japaner nicht einmal Messgeräte gehabt, mit denen sie die Strahlung der hochbelasteten Flüssigkeiten messen konnten, die in den großen Tanks auf dem Gelände des Kernkraftwerks notdürftig aufbewahrt werden. Dadurch wurden alle Arbeiter, die damit zu tun hatten, einer viel zu hohen Strahlenbelastung ausgesetzt.“

Über die internationalen Atom-Behörden:
„Die Gremien von UN, IAEA und WHO, die eigentlich dafür da sein sollten, die Menschen zu schützen, stehen nahezu ausschließlich im Dienst der Atom-Industrie. Die Leute in den Behörden kommen aus dem Uran-Bergbau, von Kernenergie-Betreibern, aus der Atomwaffenindustrie oder der Nuklearmedizin. Es gibt nur ganz wenige unabhängige Leute in diesen Gremien. Die UN wird demnächst einen Bericht herausbringen, verantwortlich ist das Wissenschaftliche Komitee der Vereinten Nationen für die Wirkung Atomarer Strahlen UNSCEAR: Der Bericht ist ein glattes Lügengebäude. Er wird die Lage in Fukushima total verharmlosen. Er wird so tun, als sei alles unter Kontrolle und es würde keinerlei Strahlenschäden in der Bevölkerung geben. Wir kennen die entsprechenden Einschätzungen zu den Folgen von Tschernobyl. In Japan ist es leider auch Brauch, dass Politiker, wenn sie aus dem Amt scheiden, einen gut dotierten Posten in der Atom-Industrie bekommen, bei dem sie nicht zu arbeiten brauchen. Diese Posten wollen sie nicht gefährden. Daher wagen sie es nicht, die Wahrheit zu sagen.

Über die Angst der internationalen Experten, in Fukushima zu helfen:
„Es gibt nur eine Handvoll Experten, die bei diesem Problem wirklich Expertise haben. Diese Leute verhalten sich jetzt ganz ruhig und ducken sich weg. Sie beten, dass die Welt mit einem blauen Auge davon kommt. Keiner reißt sich darum, nach Fukushima zu fahren und zu helfen. Denn alle wissen: Diese Arbeit ist lebensgefährlich und der Erfolg ist mehr als fraglich.

Sebastian Pflugbeil wird am Donnerstag nach Japan reisen. Nach einem Kongress wird er auch in die Präfektur Fukushima fahren. Er will sich selbst ein Bild von der Lage machen. Er wird versuchen, trotz der aktiven Behinderung durch die Betreiber und die Regierung an Informationen zu kommen, wie die Lage wirklich ist.

Dr. rer. nat. Sebastian Pflugbeil ist Präsident der deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. Pflugbeil arbeitete bis zur Wende als Medizinphysiker im Zentralinstitut für Herz-Kreislauf-Forschung der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Buch und befasste sich ehrenamtlich mit Problemen der Atomenergieverwertung, insbesondere den Strahlenfolgen in den Uranbergwerken der Wismut. Er war Mitbegründer der DDR-Bürgerbewegung Neues Forum und vertrat dieses als Sprecher am Berliner und am Zentralen Runden Tisch. 1990 wurde er Minister ohne Geschäftsbereich in der Übergangsregierung unter Modrow. In dieser Funktion setzte er sich für die sofortige Stilllegung der Atomreaktoren in der DDR ein. Danach war er bis 1995 Abgeordneter im Berliner Stadtparlament. 2012 erhielt er den Nuclear-Free Future Award für sein Lebenswerk.

Immer wieder treten in den Tanks von Fukushima Lecks auf. Auch diese Woche wurden wieder zwei gefunden. Die Betreiber-Firma Tepco versucht, die Löcher zu stopfen. (Foto: Tepco)

Immer wieder treten in den Tanks von Fukushima Lecks auf. Auch diese Woche wurden wieder zwei gefunden. Die Betreiber-Firma Tepco versucht, die Löcher zu stopfen. (Foto: Tepco)

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Janet Yellen löst Angela Merkel als mächtigste Frau der Welt ab: Sie wird Ben Bernanke bei der US-Notenbank nachfolgen. (Foto: dpa)

Janet Yellen löst Angela Merkel als mächtigste Frau der Welt ab: Sie wird Ben Bernanke bei der US-Notenbank nachfolgen. (Foto: dpa)

Janet Yellen soll am Mittwoch zur neuen Chefin der US-Notenbank Federal Reserve ernannt werden. Das ist eine gute Nachricht für all jene, die vom billigen Geld der Fed profitieren. Yellen gilt als eine ausgewiesene Unterstützerin des Geld-Druckens. Das künstliche Geld erlaubt es der globalen Finanz-Elite, weiter im großen Stil zu spekulieren.

Janet Yellen, profitieren hat ihren inhaltlichen Schwerpunkt im Bereich des Arbeitsmarkts. Sie ist eine Verfechterin der expansiven Geldpolitik. Eine Inflation würde sie im Gegenzug für eine niedrigere Arbeitslosenquote in Kauf nehmen.

In einem Interview mit der New York Times hatte Yellen in bemerkenswerter Offenheit eingeräumt, keine einzige der Finnaz-Katastrophen der jüngeren Vergangenheit vorhergesehen zu haben. Sie sagte, ihr seien die Probleme erst aufgefallen, als bereits alles im Fallen war.

Yellen ist insgesamt staatlichen Eingriffen zugeneigter als ihr kurzzeitiger Herausforderer Larry Summers. So setzt sie sich im Gegensatz zu Larry Summers für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte ein. Das geht aus einer Rede beim Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor, die sie im Juni hielt. Dabei geht es hier hauptsächlich um die Stabilität systemrelevanter Finanzinstitute (SIFI- systemically important financial Institution).

Allerdings haben die Regulierungen bisher die globalen Spekulanten nicht besonders beeindruckt.

Sie brauchen nur eine Bank.

Die Bank des billigen Geldes.

Die neue Chefin der Bank dürfte ihre Kunden nicht enttäuschen.

(328)

Mafia-Bosse, wie hier Michele Zagaria, werden immer wieder verhaftet. Doch die Milliarden aus europäischen Steuergeldern, die über die EU nach Italien geflossen sind, bleiben verschollen. (Foto: dpa)

Mafia-Bosse, wie hier Michele Zagaria, werden immer wieder verhaftet. Doch die Milliarden aus europäischen Steuergeldern, die über die EU nach Italien geflossen sind, bleiben verschollen. (Foto: dpa)

In der Zeit von 2007 bis 2013 flossen 347 Milliarden Euro über die so genannten EU-Regionalfonds in die verschiedenen Mitgliedsländer. Doch die Gelder werden nicht immer für das genutzt, wofür sie zur Verfügung gestellt wurden. Und oft ist nicht einmal nachgewiesen, dass die geförderten Projekte tatsächlich eine Besserung in der jeweiligen Region gebracht haben. Viele Gelder verschwinden oder fließen in die Korruption, wie ein Projekt in Italien zeigt.

Dabei ging es um ein Straßenprojekt in Süditalien, in Kalabrien. Teile der A3 sollten repariert und erweitert werden. Allerdings landeten die EU-Gelder nicht da, wo sie wirklich sollten. Die Gelder landeten in der „Tasche der Mafia“ sagte Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalbeihilfen, dem EU Observer.

Als die für Betrug zuständige EU-Institution Olaf davon erfuhr, musste Italien EU-Gelder in Höhe von 307 Millionen Pfund (etwa 363 Millionen Euro) an die EU zurückzahlen, so der Telegraph. Das war eine der höchsten Rückzahlungen überhaupt. Der Fall wurde damals in Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden aufgedeckt. Allerdings fürchtet der Chef von Olaf, Giovanni Kessler, schon 2012, dass die EU-Länder angesichts der anhaltenden Rezession und der angeschlagenen Staatsfinanzen weniger willig sein werden, zukünftig Betrug aufzudecken.

Die Region um Kalabrien ist bekannt für die Machenschaften der `Ndrangheta Mafia. Und trotzdem sprach die EU Kalabrien beispielsweise allein 2007 drei Milliarden Euro zu. „Wir haben diese Art von Betrug schon immer, seitdem große Mengen an öffentlichen Geldern hier nach Süditalien gingen“, zitiert der Telegraph den lokalen Mafia-Richter, Roberto Di Palma. Er leitete bisher 25 Untersuchungen bezüglich des Missbrauchs von EU-Fonds.

Und nicht nur im Straßenbau werden Gelder von der italienischen Mafia abgezogen. Schon 2010 sagte ein sizilianischer Mafia-Boss der BBC: „All diese Gelder von der EU werden als Geschenke für die Mafia angesehen, einfach zu kriegen, vor allem für die Entwicklung von Windfarmen und Erneuerbaren Energien.“

Trotz der jahrelangen Erfahrung mit der Verschwendung von Steuergeldern, hat die EU-Kommission nicht viel gelernt. Und deshalb soll nun eine neue Institution Jagd auf Betrüger dieser Art machen. Neben Olaf soll sich eine Art europäische Staatsanwaltschaft um zukünftige Betrugsfälle kümmern (hier). „Ich war erstaunt, wie viele Länder von der neuen Institution eine positive Meinung hatten“, zitiert der EU Observer Vivane Reding.

 

(238)

Amerika: Zum Schulden-Machen verdammt

On October 9, 2013, in Endzeit, by admin
US-Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Der Präsident teilte mit, dass sein Telefonat mit dem Republikaner-Chef John Boehner keine Annäherung gebracht habe. Die Schuldenuhr tickt weiter. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Der Präsident teilte mit, dass sein Telefonat mit dem Republikaner-Chef John Boehner keine Annäherung gebracht habe. Die Schuldenuhr tickt weiter. (Foto: dpa)

Der Shutdown wird der amerikanischen Wirtschaft nach Meinung von Beobachtern nicht nachhaltig schaden. Größere Sorgen bereitet ihnen, dass die staatliche Schuldenobergrenze nicht erhöht werden könnte. Als Folge des Streites um den Staatshaushalt wurde fast die Hälfte der Verwaltungsmitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Zumindest die Angestellten des Verteidigungsministeriums haben seit dieser Woche wieder ihre Arbeit aufgenommen.

Der Regierung könnte Mitte des Monats das Geld ausgehen. Durch nicht gezahlte Rechnungen wird die Schuldenobergrenze überschritten werden, berichtet die Washington Post. Sollte die staatliche Schuldengrenze nicht angehoben werden, droht der USA die Zahlungsunfähigkeit.

Experten berechnen, dass der Shutdown der Region rund um Washington rund 200 Millionen Dollar am Tag kostet – vor allem wegen der ausfallenden Gehälter der beurlaubten öffentlich Angestellten. Die Investoren sind laut Washington Post zunehmend beunruhig. Einer Umfrage von TD Ameritrade zufolge verlieren bereits drei Viertel das Vertrauen auf eine Entspannung der Lage.

Die Zahlungsunfähigkeit könnte sich wiederum auf die Wirtschaft auswirken, denn viele Unternehmen sind von staatlichen Aufträgen abhängig. Nach Berechnungen der Commerzbank würde jede Woche Stillstand das Wirtschaftswachstum in den USA im vierten Quartal um 0,2 Prozentpunkte belasten, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Die Tea-Party-Bewegung, eine Strömung der US-Republikaner, formierte sich ursprünglich als Protestbewegung gegen die Bankenrettungsversuche im Jahr 2009. Benannt ist die Bewegung in Anlehnung an die Boston Tea Party von 1773 und besteht als loser Verbund aus Individuen oder Einzelgruppen. Gesteuert wird die Tea Party von Strategen der Republikanischen Partei.

Die Mitglieder der Bewegung lehnen die Politik von Barack Obama insgesamt ab, besonders aber die Gesundheitsreform des US-Präsidenten. Der Streit um den Staatshaushalt eskalierte, da die Tea-Party-Bewegung Obamacare immer noch verhindern will.

Obwohl Millionen Amerikaner keine Krankenversicherung haben, ist Obamas Gesundheitsreform in den Vereinigten Staaten umstritten. Gegner bezeichnen sie als „sozialistisch“ und rechnen vor, wie viele Millionen Dollar der Wirtschaft die Reform kosten soll.

Durch diverse Aktionen wurde der Versuch unternommen, die Gesundheitsreform zu verhindern. Besonders die 21-stündige Dauerrede des republikanischen Senators Ted Cruz gegen die Gesundheitsreform ging durch die Medien – zu einem Zeitpunkt als die Reform schon verabschiedet war.

Das Kernproblem der Amerikaner: Sie haben den Staat gewaltig aufgebläht. Rüstungsindustrie, Geheimdienste, aber auch die hohe Kosten für Sozialleistungen wegen der Rezession treiben die US-Politik in die Enge.

Sie sind Sklaven ihrer eigenen Versprechungen.

Und bleiben zum Schuldenmachen verdammt.

(242)

Nach dem Einkauf bei der serbische Airline durch Etihad Airways wollen die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Einfluss auf Serbien mit einem Milliarden-Kredit verstärken (Foto: dpa)

Nach dem Einkauf bei der serbische Airline durch Etihad Airways wollen die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Einfluss auf Serbien mit einem Milliarden-Kredit verstärken (Foto: dpa)

Seit März 2012 ist Serbien offizieller Beitrittskandidat der EU. Zwischen 2007 und 2013 flossen 1,5 Milliarden Euro als so genannt Vor-Beitrittshilfe von der EU nach Serbien, so die EU-Kommission.  Von 2000 bis 2010 gingen so etwa 521 Millionen Euro allein in den serbischen Energiesektor,  wie ein EU-Dokument zu Serbien zeigt. Auch Gelder der EZB flossen und fließen noch nach Serbien, in die Zentralbank des Landes (hier). Und Deutschland hat dem Auswärtige Amt zufolge zudem mehr als 1,3 Milliarden Euro für bilaterale Entwicklungs-Kooperationen mit Serbien zur Verfügung gestellt.

Doch Trotz der Aufbauhilfe mit europäischen und deutschen Steuergeldern hat das Land kaum nennenswerte Fortschritte gemacht. Der stellvertretende Premier, Aleksander Vucic, warnt vor einem drohenden Konkurs Serbiens. Am Dienstag sollen entsprechende Sparmaßnahmen, die vor allem die Kürzung der Löhne im öffentlichen Sektor beinhalten, vorgestellt werden. Aber ohne ausländische Finanzhilfe reicht dies nicht zur Abwendung der Staatspleite.

„Der Staat ist fast bankrott, aber wir werden unser Bestes tun“, so Vucic. Deshalb werde Serbien von den Vereinigten Arabischen Emiraten in diesem Jahr ein Darlehen in Höhe von einer Milliarde Dollar zu „günstigen Konditionen“ erhalten. Bis Ende 2014 sollen dann noch weitere Kredite folgen. Insgesamt spricht Vucic von 2 bis 3 Milliarden Dollar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Angesichts der niedrigen Zinssätze könnte der Kredit fast „als Geschenk“ gewertet werden, zitiert die FT Vucic.

Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen derzeit ihren Einfluss in Serbien aus. So hatte die Etihad Airways im August 49 Prozent der serbischen JAT Airways gekauft. Und einer der Staatsfonds Abu Dhabis (Mubadala) unterzeichnete vergangene Woche eine Absichtserklärung über potentielle Investitionen in serbische Rechenzentren sowie in die Luft- und Raumfahrtindustrie des Landes.

Das Interesse der Vereinigten Arabischen Emirate liege in der Rüstungsindustrie, so Tim Ash von der Standard Bank. Man sei „natürlich daran interessiert, die eigenen geopolitischen Interessen im Mittleren Osten zu stärken“, zitiert die FT Ash. Außerdem könnten die Vereinigten Arabischen Emirate so auch einen guten Einstieg in die Fertigungskapazitäten der Rüstungsindustrie erlangen.

Dieser Gedanke hinter dem Kredit der Vereinigten Arabischen Emirate hat nun auch den IWF wieder ins Spiel gebracht. In der vergangenen Woche fand auch ein Gespräch zwischen Serbien und dem IWF statt. Dabei ging es um eine IWF-Tranche in Höhe von einer Milliarden Euro. Diese wurde Anfang 2012 eingefroren, weil der damalige Premier sich nicht an die Auflagen des IWF halten wollte. Doch der IWF ist angesichts des Einflusses der Vereinigten Arabischen Emirate nun gesprächsbereit.

Man sei bereit, Serbien „auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen“, sagte James Roaf. Roaf ist  beim IWF für Zentral- und Osteuropa zuständig. „Wenn sie eine Beratung brauchen, können wir ihnen diese zukommen lassen. Wenn sie Finanzhilfen brauchen, können wir mit ihnen daran arbeiten, dies möglich zu machen“, sagte Roaf Reuters.

Doch die Eurokrise und die Schwierigkeiten am Stahlmarkt haben die Lage in Serbien verschärft. Mittlerweile ist die Arbeitslosigkeit in Serbien mit 25 Prozent eine der höchsten in ganz Europa. 60.000 serbische Firmen standen schon im vergangenen Jahr vor dem Bankrott (mehr hier). Das Haushaltsdefizit lag bei 7,5 Prozent im vergangen Jahr.

Das Land ist stark mit der EU vernetzt und setzt stark auf den Export von Stahl und anderen Metallen, Maschinen-Teile und Chemikalien, so die Weltbank. Fast 90 Prozent der serbischen Exporte gehen nach Europa – 55 Prozent davon an die EU. Abgesehen von der Eurokrise kämpft Serbien auch mit der Krise am Stahlmarkt. Die Überkapazitäten am Stahlmarkt machen auch der deutschen Industrie bereits zu schaffen (hier).

„Wir würden es begrüßen, wenn Serbien so schnell wie möglich Mitglied der Europäischen Union werden könnte“, sagte der serbische Premier Ivaca Dicic Ende vergangener Woche der CNN. Europa sei eine Chance für Serbien, aber: „Wir sehen den Beitritt zur EU nicht als unkompliziertes Rettungspaket.“

 

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