Das Unglück kommt übers Meer

http://deutschelobby.files.wordpress.com/2011/06/lampedusa-boot.jpgDas verlogene Asylgejammer europafeindlicher Überfremdungsstrategen hat wieder neue Nahrung erhalten, seit gestern bekannt wurde, daß mal wieder ein Haufen Afrikaner vor Lampedusa mit einem ollen Kahn im Meer versunken ist. Es ging unter, nachdem ein Feuer an Bord angezündet worden war, im Streit. Aus unserer Sicht kann man nur sagen: Besser so als anders. Alles was an Asylanten irgendwo auf dem Wege nach Europa versickert, kann uns hier nicht mehr zur Last fallen.

Denn belastet werden insbesondere wir Deutschen durch die seit Jahrzehnten geförderte Einwanderung einschließlich stark zunehmender Asylantenströme schon mehr als genug. Italien macht es sich bekanntlich beneidenswert leicht − sie schicken gestrandete Afrikaner einfach nach Deutschland weiter, wo sie dann auf immer und ewig bleiben dürfen. Alleine Hamburg dürfte die wohl größte afrikanische Stadt Deutschlands sein, zumindest kommt es einem so vor, wenn man hier durch die Straßen geht.


Lexikon der untergegangenen Völker Harald Haarmann Dieses Lexikon beschreibt die wichtigsten untergegangenen Völker der Erde, die spätere Völker und Kulturen nachhaltig beeinflußten. Es informiert über Geschichte, Verbreitungsgebiet und Migrationen, die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Organisation, Kultur, Religion sowie Sprache und Schrifttum. Überblicksartikel zu Kontinenten und Großregionen erleichtern die Orientierung über benachbarte und verwandte Völker.Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die sich jenseits von ideologischen Vereinnahmungen für alte Völker und ihr kulturelles Erbe interessieren.Taschenbuch, 293 Seiten, 2005, zahlreiche Abbildungen
Die Einwanderungslüge, die besagt, daß wir aufgrund sinkender Geburtenraten und fehlender Arbeitskräfte dringend mehr Fremde aufnehmen müssten, wird quer durch die ganze EU propagiert. Besonders gut geschmierte Strategen behaupten, Europa müsse noch mindestens 11 Millionen Fremde aus aller Welt einwandern lassen, um zu überleben. Richtig ist das genaue Gegenteil: Wenn die Völker Europas sich nicht endlich gegen die Überfremdungspolitik in der EU zur Wehr setzen, dann wird von Europa und seiner über zweitausendjährigen germanischen Kulturprägung nichts mehr übrigbleiben!

Immer wieder schippern Hunderte Afrikaner mit alten Seelenverkäufern Richtung Europa über den Ozean. Und warum? Weil ihnen von gewissenlosen, kalt berechnenden Überfremdungsstrategen immer wieder Hoffnung gemacht wird, das sie hier ein besseres Leben führen könnten. Weil verantwortungslose Politiker und völkerfeindliche linke Propagandisten ihnen immer wieder das Blaue vom Himmel versprechen. Aber die Wahrheit ist doch eine ganz andere: Die Völker Europas sind selbst schwer angeschlagen, die früher so starken Volkswirtschaften zersetzen sich im Euro-Wahn, selbst Länder wie Frankreich oder Deutschland sind durch horrende Schuldenberge krisengeschüttelt, das soziale Gefüge ist durch grenzenlosen Turbokapitalismus und massenhafte Überfremdung überall aus dem Gleichgewicht geraten, die Arbeitslosenzahlen haben schwindelerregende Höhen erreicht, die internationalisierte Industrie macht nur noch auf Ausbeutung im Niedriglohnsektor, Altersarmut schwebt drohend wie das Damoklesschwert über ganzen Generationen europäischer Völker.

Und in dieser prekären Lage sollen wir noch weitere Millionen Fremde aus aller Welt aufnehmen? Obwohl gerade Deutschland ohnehin schon viel zu viele Ausländer aufgenommen hat? Obwohl jedem logisch denkenden Menschen klar sein muß, daß Millionen Fremde unsere sozialen Probleme nicht lösen, aber erheblich verschärfen können?

Nein, nein und nochmals nein! Wir haben die Machenschaften der Asylindustrie von Anfang an durchschaut. Für uns ist ganz offenkundig, daß die globalen Fremdenzuströme Richtung Europa und insbesondere Richtung Deutschland kein Zufall sind, sondern von interessierten Kreisen geschürt und gesteuert werden. Mit Menschlichkeit hat das überhaupt nichts zu tun. Den Schlepperbanden geht es ebenso ums Geschäft wie den Konzernen, die sich von der Politik die passenden Gesetze machen lassen, um von der Armut der Massen künftig noch stärker − und vor allem losgelöst von starken geschlossenen Völkerschaften − profitieren zu können. Und auch das organisierte linke Gutmenschentum verfolgt mit seinem Flüchtlingsgesäusel in erster Linie ganz egoistische politische Zwecke, nämlich so viele Fremde wie möglich nach Europa zu schaffen, um die Zerstörung der gewachsenen Völker − vor allem des deutschen Volkes − zu erreichen.

Schon heute befinden sich die gewachsenen Völker Europas, die sich sämtlich aus dem germanischen Kulturkreis entwickelt haben, mit dem Rücken zur Wand. Einer kleinen Minderheit von Europäern steht eine bevölkerungsmäßige Übermacht von Afrikaner, Araber und Asiaten gegenüber. Dieses Verhältnis wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch dramatisch zu unseren Ungunsten verschlimmern. Wenn wir jetzt nicht radikal einen Riegel vorschieben, das gefährliche Asylrecht abschaffen und jegliche Einwanderung stoppen, dann wird unser Kontinent mit all seinen Völkern und Errungenschaften regelrecht überrannt werden. Wer heute noch meint, ein solches Szenario nicht ernst nehmen zu brauchen, der wird es sehr bald erleben…

Es muß endlich ein klares Signal nach Afrika gesetzt werden: Ihr braucht gar nicht erst loszuschippern, ihr werdet nicht durchkommen!

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Der Taifun Danas hat am 7. Oktober den Süden Japans erreicht und zieht in Richtung Fukushima. Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima wird von Leiharbeitern gesichert. (Foto: NASA)

Der Taifun Danas hat am 7. Oktober den Süden Japans erreicht und zieht in Richtung Fukushima. Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima wird von Leiharbeitern gesichert. (Foto: NASA)

Auf dem Blog Fukushima Diary findet sich am Dienstag eine lapidare Nachricht:

„Wie der meteorologische Dienst Japans mitteilt, wird Taifun Nummer 24 „Danas“ die Ablage von Fukushima am 10. Oktober 2013 erreichen. Gegenwärtig befindet sich der Taifun in der Nähe von Okinawa. Er zieht mit 30 km/h in Richtung des Nord-Ostens von Japan. Der Druck beträgt 935hPa. Der Meteorologische Dienst klassifiziert den Sturm als „sehr stark“. Seit Mitte September konnte Tepco nicht verhindern, dass die Wassertanks überlaufen, wenn ein Taifun an der Anlage vorbeizog.“

Auf dem „Tagebuch von Fukushima“ betätigt sich der 27jährige Zivil-Ingenieur Iori Mochizuki als Chronist der Ereignisse in Fukushima.

Die Sturmwarnung bereitet Mochizuki Sorgen. Denn erst vor wenigen Tagen hat er Fotos gepostet, wie dilettantisch die Betreiberfirma Tepco die havarierte Anlage von Fukushima Daiichi sichert: Mit Plastik-Planen und Sandsäcken.

So sichern die japanische High-Tech-Experten den zerstörten Reaktor von Fukushima: Mit Plastik-Planen (links) und Sandsäcken. (Fotos: Fukushima Diary)

So sichern die japanische High-Tech-Experten den zerstörten Reaktor von Fukushima: Mit Plastik-Planen (links) und Sandsäcken. (Fotos: Fukushima Diary)

In dem schwerbeschädigten Unit 4 lagern 13.000 zum Teil schwer beschädigte Brennstäbe. Wenn das Gebäude weiter beschädigt wird und die Brennstäbe einander berühren, kann es zu einer nuklearen Katastrophe kommen, die 15.000mal stärker ist als der Atombombenabwurf von Hiroshima (hier).

Wissenschaftler sagen: Die Brennstäbe müssen raus, sofort (hier).

Japans Premier Shinzu Abe hat die Welt-Gemeinschaft um Hilfe gebeten (hier).

Yale-Professor Charles Perrow, der eine Studie über die Vertuschungen von Hiroshima bis Fukushima geschrieben hat, analysiert in der Huffington Post:

„Die Zustände im Unit 4 sind verheerend. Die Brennstäbe müssen kontinuierlich gekühlt werden und dürfen einander nicht berühren. Wenn es zu einem Unglück kommt, müssten alle umliegenden Gebiete einschließlich Tokios evakuiert werden. Wenn die insgesamt 6.357 Brennstäbe auf der ganzen Anlage nicht dauerhaft gekühlt werden, würde es zu einer Kernspaltung kommen. Dies würde die gesamte Menschheit bedrohen, für tausende Jahre.“

Am Montag gab Tepco bekannt, dass ein Arbeiter versehentlich die Kühlung im Reaktor 1 ausgeschaltet hatte. Er hatte irrtümlich auf den Ausschalt-Knopf gedrückt. Die Sicherungssysteme hätten sich eingeschaltet. Drei Stunden später war die Kühlung wieder in Gang gekommen. Doch die Wasser- und Gaspumpen liefen immer noch über das Back-Up-System. Tepco teilte mit, dass es kein eigenes Handbuch für die Steuerung der Kühlung gäbe. Die Inspektoren seien nicht ausreichend ausgebildet, um jene Anlage ordnungsgemäß zu bedienen, welche normalerweise nicht in einem Kernkraftwerk verwendet wird.

Der Taifun Danas hat am Montag den Süden Japans erreicht - hier vom Sturm ausgelöste Wellen an der Küste bei Okinawa. (Foto: dpa)

Der Taifun Danas hat am Montag den Süden Japans erreicht – hier vom Sturm ausgelöste Wellen an der Küste bei Okinawa. (Foto: dpa)

Über die Arbeiter, die zur Rettung von Fukushima eingesetzt werden, schrieb der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil in den Blättern für deutsche und internationale Politik:

„Ein spezielles und sehr tragisches Kapitel ist der Einsatz billiger Arbeitskräfte für die Drecksarbeiten in Fukushima. Die Rekrutierung solcher Arbeiter und deren Vermittlung an das Kernkraftwerk Fukushima (und andere KKW) erfolgt als einträgliches Geschäft auch durch die Yakuza, die japanische Mafia. Sie werben unter anderem Obdachlose von Parkbänken an oder verpflichten zahlungsunfähige Schuldner zur Erbringung dieser Arbeiten. Der japanische Journalist Suzuki Tomohiko war im Sommer 2011 mehrere Wochen bis zu seiner Enttarnung als Arbeiter in Fukushima tätig und hat seine Beobachtungen in einem erschütternden Buch beschrieben. Tomohiko befasst sich seit Jahren mit den Yakuza und zeigt ihre engen Verflechtungen mit der japanischen Nuklearindustrie auf. In Fukushima wird mittlerweile auf Plakaten davor gewarnt, sich für solch gefährliche Einsätze anwerben zu lassen. Bereits 1979 hat Kunio Horie nach Einsätzen in drei japanischen KKW die Arbeit der ,genpatsu gipsys‘ oder „tsukai sute genpatsu rôdôsha“, der ,AKW-Wegwerfarbeiter‘, in beeindruckender Weise beschrieben. Diese bislang viel zu wenig diskutierte Schattenseite der Kernenergienutzung betrifft im Übrigen nicht nur Fukushima und Japan. Auch in der Bundesrepublik werden Leiharbeiter in Kernkraftwerken eingesetzt. Sobald ihr Strahlenpass voll ist, nimmt man die nächsten Leiharbeiter – oder einen neuen Strahlenpass. Es wäre nämlich schlichtweg zu teuer, die qualifizierte Stammbelegschaft bei Arbeiten mit hoher Strahlenbelastung zu ,verbrennen‘.“

Aus Kostengründen sollen also Einweg-Sklaven die größte Katastrophe der Menschheit verhindern.

Das ist an Zynismus nicht zu überbieten.

Der Weg, den der Taifun Danas nehmen wird. (Grafik: wunderground.com)

Der Weg, den der Taifun Danas nehmen wird. (Grafik: wunderground.com)

Über den Taifun Danas schreibt das Wetterportal accuweather.com:

„Der Sturm ist im Vergleich zu anderen Stürmen im West-Pazifik in diesem Jahr kleiner. Trotzdem müssen sich die Regionen, die von dem Taifun betroffen sein werden, auf möglicherweise lebensgefährliche Fluten und Stürme einstellen.

Bewohner, über deren Regionen Danas hinwegziehen wird, sollten Vorbereitungen für Stromausfälle und strukturelle Schäden durch den Sturm einstellen.

Mineralwasser, Batterien und nicht verderbliche Lebensmittel sind einige Dinge, die die Bewohner an sicheren Orten lagern sollten, wenn sie sich auf den Sturm vorbereiten.“

In Fukushima werden ungeschulte Leiharbeiter den zerstörten Reaktor sichern, während Danas über die Ruine hinwegzieht.

Ein Handbuch für den Betrieb der Energie-Versorgung wird ihnen vom Betreiber Tepco nicht zur Verfügung gestellt.

Zur Live Webcam von TBS hier.

Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima in einer Aufnahme einer Live Web Cam des japanischen Fernsehens. (Foto: TBS News)

Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima in einer Aufnahme einer Live Web Cam des japanischen Fernsehens. (Foto: TBS News)

Der Taifun Danas wird über den zerstörten Reaktor von Fukushima ziehen. (Grafik: Google)

Der Taifun Danas wird über den zerstörten Reaktor von Fukushima ziehen. (Grafik: Google)

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EU-Präsident Herman Van Rompuy möchte den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan gerne als neues EU-Mitglied begrüßen. (Foto: consilium)

EU-Präsident Herman Van Rompuy möchte den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan gerne als neues EU-Mitglied begrüßen. (Foto: consilium)

Der für den 16. Oktober angekündigte EU-Fortschrittsbericht zur Türkei wird offenbar der bisher „schlechteste“ werden. Ein neues Verhandlungskapitel würde der Türkei helfen, sie auf EU-Kurs zu halten.

Obwohl die Niederlande und Deutschland „große Bedenken“ haben, möchte Brüssel die Türkei „an Bord“ halten, sagte ein EU-Diplomat der Hürriyet.

Vergangene Woche zeigte sich die EU erfreut über das neue „Demokratiepaket“ Ankaras. Es beinhaltet die Lockerung des Kopftuchverbots und mehr Rechte für die Minderheiten. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, dass die EU Premier Erdoğans Verweis auf den EU-Acquis Brüssel mit Wohlwollen aufgenommen habe.

Der Sprecher des EU-Erweiterungskommissars, Peter Stano, sagte zudem, dass die Opposition in den Reformprozess eingebunden werden müsse.

Im Juni wollte Brüssel das Kapitel für „Regionalpolitik und Koordination strukturpolitischer Instrumente“ (Kapitel 22) eröffnen. Doch die Niederlande und Deutschland blockierten den Schritt. Auslöser war unter anderem die Polizeigewalt im Zuge der Massenproteste in der Türkei.

Die EU möchte die EU-Erweiterung vorantreiben, weil sie eine große Vision verfolgt: Möglichst viele Staaten sollen zum Imperium gehören – auch um ein Gleichgewicht zu den starken Deutschen zu schaffen.

Schließlich wissen die EU-Führer eines: Das Prinzip Divide et impera ist von zeitloser Schönheit.

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Großinvestor Warren Buffett vergleicht das derzeitige Schuldenproblem der USA mit einer nuklearen Bombe. ( Foto: dpa)

Großinvestor Warren Buffett vergleicht das derzeitige Schuldenproblem der USA mit einer nuklearen Bombe. ( Foto: dpa)

Die Lehman-Pleite von 2007 wird gern als Beispiel dafür herangezogen, was passiert, wenn ein weltweit vernetzter Marktteilnehmer unkontrolliert Pleite geht. Lehman Brothers hatte einen Marktwert von 517 Milliarden Euro, als sich die USA entschieden, der Bank nicht zu helfen. Die weltweiten Folgen waren immens. Doch sollte man sich nicht auf die Anhebung der Schuldenobergrenze einigen, würde eine Pleite der USA noch viel verheerender sein.

Am 17. Oktober muss das US-Finanzministerium muss auslaufende kurzfristige Anleihen im Wert von 120 Milliarden Dollar refinanzieren. Zusätzlich dazu werden am 24. Oktober noch einmal Rechnungen in Höhe von 93 Milliarden Dollar fällig und weitere 150 Milliarden Dollar müssen bis Ende des Monats zusätzlich zurückgezahlt werden. Unabhängig von den laufenden Kosten für die Verwaltungen in den USA muss die US-Regierung in der Zeit vom 17. Oktober bis 7. November 417 Milliarden Euro bezahlen.

Die Schulden  der USA belaufen sich derzeit auf 16,5 Billionen US-Dollar – das ist über 30 Mal so viel wie der Marktwert, den Lehman kurz vor der Pleite erreicht hatte. Sollte die USA tatsächlich im Oktober pleitegehen, wäre das eine Katastrophe, warnte unlängst Lloyd C. Blankfein von Goldman Sachs. Großinvestor Warren Buffet sprach von einer möglichen nuklearen Bombe, die zu erwarten wäre. „Einfach zu furchtbar, um sie hochgehen zu lassen“, sagte er in einem Interview mit dem Magazin Fortune.

Viele Länder weltweit wären von einer derartigen Pleite direkt betroffen. Nicht zuletzt, weil in etwa die Hälfte der US-Schulden in Form von Staatsanleihen von ausländischen Regierungen, Zentralbanken und anderen ausländischen Investoren gehalten wird. „Ein Zahlungsausfall würde diese Bestände und den Dollar als Weltwährung massiv infrage stellen“, warnt Simon Johnson, der ehemalige Chefökonom des IWF. Allein China sitzt auf US-Schulden im Wert von 1,3 Billionen Dollar.

China sei „natürlich besorgt über die Entwicklungen im Haushaltsstreit“, sagte der chinesische Vize-Finanzminister, Zhu Guangyao, am Montag. Die USA sollten ernsthaft Schritte einleiten, um das Problem zu lösen. China und die USA seien untrennbar, zitiert die BBC Guangyao. „Wir hoffen, die USA verstehen wirklich die Dinge, die uns die Geschichte lehrt“, sagte er mit Bezug auf einen ähnlichen Stillstand 2011, der zum Downgrade der USA führte.

Doch nicht nur bezüglich der ausländischen Kreditgeber wie China stehen massive Probleme im Raum, sollte man sich nicht auf die Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. In den fünf Monaten nach der Lehman-Pleite verlor der US-Aktienmarkt fast die Hälfte seines Wertes. International verloren die Aktienmärkte sogar sechs Billionen Dollar an Wert. „Aber Lehman war ein isoliertes Unternehmen und jetzt sprechen wir von der US-Regierung“, zitiert Bloomberg Tim Bitsberger, einen ehemaligen Beamten des Finanzministeriums zu Bushs Zeiten.

Nach Lehman pumpte die US-Regierung zudem etwa 300 Milliarden Dollar in die Banken und die Fed schwemmte das Finanzsystem mit 3 Billionen Dollar. Doch im Falle einer Pleite der USA hätte die Regierung theoretisch nicht einmal das Geld, um die Banken in Folge der Turbulenzen an den Finanzmärkten zu stützen.

Am Repomarkt beispielsweise sind die amerikanischen Staatsanleihen wichtig. Mindestens Anleihen im Wert von 2,8 Billionen Dollar sind hier als Sicherheit der Fed zufolge hinterlegt worden. Eine pleite könnte den Markt vollständig zum Erliegen bringen.  Aktienmärkte weltweit sitzen Bloomberg zufolge auf einem fünf Milliarden Dollar Verleihsystem für Investoren, die sich auf Staatsanleihen stützen.

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Der irische Premier Kenny ist mit seiner Forderung, den Senat abzuschaffen, gescheitert. Nun muss er an anderer Stelle Ausgaben kürzen. (Foto: dpa)

Der irische Premier Kenny ist mit seiner Forderung, den Senat abzuschaffen, gescheitert. Nun muss er an anderer Stelle Ausgaben kürzen. (Foto: dpa)

Mit 51,7 Prozent stimmte die irische Bevölkerung in einem Referendum für den Erhalt des Senats, Seanad  Éireann. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 39,17 Prozent. Das Ergebnis der Abstimmung ist eine Überraschung und ein unvorhergesehene Herausforderung für den irischen Premier. Eins von Kennys Wahlversprechen war es, den Senat abzuschaffen. Und eine Mehrheit der Iren sprach sich vor dem Referendum auch für die Abschaffung des Senats aus.

Eine Herausforderung ist das Ergebnis, weil sich die Regierung von der Abschaffung des Senats eine jährliche Einsparung in Höhe von 20 Millionen Euro versprochen hatte. Diese 20 Millionen Euro muss sie nun an anderer Stelle einsparen, um die internationalen Kreditgeber zufrieden zu stellen.

Erst Ende September hatte EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen Irland ermahnt, weiterhin zu sparen. 3,1 Milliarden Euro soll die irische Regierung mit dem neuen Haushaltsplan einsparen. Einige Abgeordnete wollten diesen Betrag bereits reduzieren (hier). Doch mit dem gescheiterten Referendum rückt dies in weite Ferne.

Trotz des Votums für den Senat wolle die Regierung die Institution aber zumindest reformieren, berichtet die Irish Times. Der Senat besteht aus 60 Mitgliedern, die meist aus einem Kreis aus Politikern und Wissenschaftlern gewählt werden. Bis zu 90 Tage lang kann der Senat beispielsweise ein Gesetz des Unterhauses aufhalten.

Das Ergebnis des Referendums hat den irischen Premier weiter geschwächt. Die Kritik an ihm wird auch in der eigenen Partei immer lauter. „Er ist stark geschwächt in der Partei und all das ist 100 Prozent selbstverschuldet“, zitiert der Irish Indepent  einen hochrangigen Abgeordneten der Fine Gael Partei. „Er wollte überall seinen eigenen Weg gehen und hat die Leute aus der Partei quasi herausgetreten.“

Mit Blick auf die anstehenden Europawahlen macht sich der Zwist innerhalb Kennys Partei und unter der irischen Bevölkerung schon jetzt bemerkbar. Aktuellen Umfragen zufolge würde die Partei nur noch 30 Sitze erreichen. Im Februar 2011 konnte Kennys Fine Gael 76 Sitze erreichen.

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Die ehemalige Sekretärin von Thomas Südhof, Gabriele Endo, zeigt im Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen ein Portraitfoto (aus dem Jahr 1997 oder 1998) von Thomas Südhof. (Foto: dpa)

Die ehemalige Sekretärin von Thomas Südhof, Gabriele Endo, zeigt im Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen ein Portraitfoto (aus dem Jahr 1997 oder 1998) von Thomas Südhof. (Foto: dpa)

Der deutsche Biochemiker Thomas Südhof hat neben den US-Forschern James Rothman und Randy Shekman den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Das gab das Nobel-Komitee am Montag in Stockholm bekannt. Die Nobelpreise sind mit etwa jeweils 900.000 Euro dotiert.

Sie erhalten den Preis für ihre Entdeckungen zu Transportprozessen innerhalb von Zellen. Die Überreichung der Preise wird am 10. Dezember stattfinden. Am Dienstag werden die Nobelpreise für Physik bekannt gegeben, berichtet Deutschlandradio.

Südhof ist seit 2008 Professor an der Medizinischen Fakultät für Molekulare und Zelluläre Physiologie, Psychiatrie und Neurologie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, Schizophrenie, Autismus und Angstzustände.

Jan-Inge Henter, Wissenschaftlerin an der Karolinska Universität, sagte Reuters, dass die Entdeckungen der drei Forscher sehr wichtig für das Verständnis des menschlichen Körpers seien. Es befinden sich insbesondere Aufschlüsse über Erkrankungen des Nervensystems und Diabetes-Erkrankungen.

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Die immer wiederkehrenden Entschuldigungen Spaniens für das Nichterreichen des Defizitzieles will die EU nicht mehr hören. (Foto: Consilium)

Die immer wiederkehrenden Entschuldigungen Spaniens für das Nichterreichen des Defizitziels will die EU nicht mehr hören. (Foto: Consilium)

Vergangene Woche warnte der Gouverneur der spanischen Zentralbank davor, dass die Regierung das Defizit-Ziel für dieses Jahr wieder einmal nicht erreichen könnte. Es gebe „gewissen Risiken“, so Luis Linde. Das Defizit soll von 6,84 Prozent im vergangenen auf 6,5 Prozent des BIP in diesem Jahr gesenkt werden.

„Die Umsetzung des Haushaltsplans für das zweite Halbjahr muss von der Verwaltung sehr genau befolgt werden, um Abweichungen am Ende des Jahres zu vermeiden“, zitiert die spanische El Pais Linde. Vor allem die anhaltende Rezession mache diese Aufgabe schwierig, so der Governeur. Wie eng der finanzielle Spielraum der spanischen Regierung ist, zeigte sich bereits im September: Eine neue Rentenreform soll die automatische Anpassung der jährlichen Rentenerhöhungen an die Inflation ab 2014 abschaffen. Eine Ersparnis von 33 Milliarden Euro soll so beispielsweise erzielt werden (hier).

Probleme bei dem Erreichen der Troika-Ziele bereitet vor allem der immense Schuldenberg dem Land. Der Gouverneur und das Finanzministerium rechnen damit, dass die Staatsverschuldung Ende 2014 die Eine-Billion-Euro-Marke überschreiten wird. Um dies überhaupt noch verhindern zu können, bedürfte es schon so etwas wie Primärüberschüssen, so der Gouverneur der Zentralbank. Davon ist Spanien aber noch weit entfernt.

Im kommenden Jahr wird die öffentliche Verschuldung etwa 98,9 Prozent des BIP erreichen, teilte die Regierung vergangene Woche mit. Deutlich mehr als die geschätzten 94,2 Prozent, so El Pais. Zuletzt hatte Spanien eine Verschuldung von mehr als 100 Prozent zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Dementsprechend kann Spanien nur hoffen, dass die EU-Kommission ihre Reform bei der Berechnung der Defizite durchsetzen kann (hier). Dies würde das Defizit Spaniens deutlich schmälern.

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Keine Pins oder Passwörter mehr. Mastercard will, dass sich die Kunden demnächst mit ihrem Fingerabdruck zahlen. (Foto: dpa)

Keine Pins oder Passwörter mehr. Mastercard will, dass die Kunden demnächst mit ihrem Fingerabdruck zahlen. (Foto: dpa)

Nach Apple mit seinem neuen iPhone 5s will nun auch MasterCard auf die Nutzung von Fingerabdrücken und biometrischen Daten setzen. Das Unternehmen ist in der vergangenen Woche der so genannten FIDO Allianz beigetreten und schlägt so den Weg zur Identifizierung via Fingerabdrücken ein.

FIDO beschreibt sich selbst als Non-Profit-Organisation und entwickelt Industrie-Standards zur Verwendung von biometrischen Daten und Fingerabdrücken zur schnelleren, kompatibleren Online-Identifizierung. Passwörter sollen in Zukunft im Netz nicht mehr notwendig sein. „Das Ziel von FIDO ist definitiv, dass es den Konsumenten erlauben wird, Zugang zu mobilen Dienstleistung mit wenig Hindernissen aber einer guten Sicherheit zu haben“, sagte FIDO-Chef Michael Barett der USA Today.

„Unsere Beteiligung an der Allianz FIDO sowie andere Aktivitäten in der gesamten Branche wird dazu beitragen, eine hohe Sicherheit für Verbraucher, Händler und Emittenten zu schaffen“, zitiert die USA Today Ed McLaughlin von MasterCard. Google ist ebenfalls Teil der FIDO-Allianz. Im kommenden Jahr soll das Android-Betriebssystem von Google ebenfalls Fingerprint –Sensoren enthalten.

MasterCard und Google gehen ähnlich wie Apple davon aus, dass die einfache Handhabung der Fingerabdrücke zur Identifizierung die Debatte um die umfassende Überwachung durch die Geheimdienste überspielen wird. Denn die vom FIDO-Chef angepriesene Sicherheit ist alles andere als groß: Hackern vom Chaos Computer Club gelang es bereits, die Fingerabdruck-Sperre des iPhone 5s zu umgehen (hier).

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