18 Anzeichen dafür, dass die Finanzmärkte weltweit in eine entsetzliche Todesspirale geraten

… bald wird die jüdische Hochfinanz wieder erbarmungslos zuschlagen und die Bevölkerung enteignen

Michael Snyder

 

Sie sehen es kommen, nicht wahr? Die Rendite für zehnjährige US-Treasuries schießt in die Höhe, der S&P 500 ist an neun von elf der letzten Handelstage gefallen, und aus aller Welt erreichen uns besorgniserregende Nachrichten über die wirtschaftliche Lage. Die erwartete »finanzielle Korrektur« rückt näher, Investoren rennen zu den Notausgängen.

 

Eine solche Häufung von gleichzeitigen Anzeichen für finanzielle Probleme haben wir seit den Tagen unmittelbar vor der letzten großen Finanzkrise nicht mehr gesehen. Es ist fast so, als braue sich ein »perfekter Sturm« zusammen, viel von dem »smarten Geld« wurde aus Aktien und Rentenpapieren bereits wieder zurückgezogen. Könnte es sein, dass wir uns auf einen neuerlichen Albtraum einer Finanzkrise zubewegen? Könnten wir eine Wiederholung von 2008 oder vielleicht noch Schlimmeres erleben? Natürlich glauben viele, eine große Finanzkrise wie 2008 werde es nie wieder geben.

 

Viele halten so ein »Untergangsgerede« für töricht. Es sind dieselben Leute, die auch den letzten Finanzkrach nicht haben kommen sehen und die sich nicht auf den nächsten vorbereiten, obwohl die Warnzeichen eindeutig sind. Hoffen wir auf das Beste, aber bereiten wir uns auf das Schlimmste vor. Momentan sieht es gar nicht gut aus. Es folgen 18 Anzeichen dafür, dass die weltweiten Finanzmärkte in eine entsetzliche Todesspirale geraten…

 

#1) Die Rendite für zehnjährige US-Treasuries [Staatspapiere] ist an fünf der letzten sechs Handelstage gestiegen, am Montag erreichte sie kurzzeitig die Marke von 2,9 Prozent.


Die Billionen-Schuldenbombe Daniel Stelter Wie die Krise begann und warum sie noch lange nicht zu Ende ist Im Märchen Des Kaisers neue Kleider traut sich keiner dem Kaiser zu sagen, dass er nackt ist. Die westliche Welt ist derzeit nicht weniger nackt. Wie der Kaiser und sein Hofstaat verweigern wir uns der Realität:Schulden können nicht ewig schneller wachsen als die Einnahmen. Wir sind bankrott und wollen es nicht wahrhaben. Statt das Problem an der Wurzel zu packen, werden Schulden mit noch mehr Schulden bekämpft und gesetzgeberische Scheinmaßnahmen ergriffen. Damit wird der Schaden nur noch größer.Können wir auf einen glücklichen Ausgang hoffen oder steht eine Kata-strophe bevor? Droht die große Inflation oder eher eine neue Weltwirtschaftskrise? Und: Wie teuer wird uns das alles noch zu stehen kommen? Die Billionen-Schuldenbombe gibt auf spannende, einfache und verständliche Weise die Antwort auf diese Fragen.»Daniel Stelter ist ein unerschrockener Analytiker der Krise. Schonungslos legt er die Dimensionen des Schuldenbooms und der ungedeckten Versprechen der Politik der letzten Jahrzehnte offen. Die Rechnung, die er präsentiert, macht deutlich, dass eine gewaltige Vernichtung von Vermögen droht, die uns alle betrifft. Und es wird klar. Die Krise wird uns noch auf Jahre hinaus beschäftigen.« Dr. Henrik Müller, stellvertretender Chefredakteur, manager magazinGebunden, 301 Seiten, zahlreiche Abbildungen

#2) Rapide steigende Zinsen erschrecken Investoren und veranlassen sie, ihr Geld schleunigst aus Anleihen abzuziehen…

Investoren haben bisher im August fast 20 Milliarden Dollar aus Mutual Funds und börsennotierten Fonds abgezogen. Das ist der viertgrößte je erlebte Rückzug, laut TrimTabs-Daten. Im Juni zogen Investoren 69,1 Milliarden Dollar ab – der bisherige Rekord.

#3) Der Ausverkauf von US-Treasuries wird von Ausländern angeführt. Vor allem China und Japan verkaufen besonders aggressiv Anleihen…

China und Japan führten im Juni einen Exodus aus US-Treasuries an, nachdem es erste Anzeichen gab, dass die US-Zentralbank das Stimulusprogramm zurückfährt. Zahlen zeigen, dass der Nettoverkauf von Treasuries durch das Ausland den Rekordwert von 40,8 Milliarden Dollar erreichte.

Die Verkäufe waren Teil von Nettoverkäufen an langfristigen US-Wertpapieren durch Ausländer in Höhe von 66,9 Milliarden Dollar im Juni, dem fünften aufeinanderfolgenden Monat von Kapitalabfluss, dem größten seit August 2007, wie Zahlen des US-Finanzministeriums vom Donnerstag zeigten.

China, der größte ausländische Gläubiger, reduzierte seine Bestände an Treasuries auf 1,2758 Billionen Dollar und Japan kappte seine Bestände im dritten Monat hintereinander auf 1,0834 Billionen Dollar. Zusammen genommen bedeutete das einen Nettokapitalabfluss bei Treasuries in Höhe von 40 Billionen Dollar.

#4) Dank rapide steigender Renditen sind einige der größten börsennotierten Fonds im Moment schwer getroffen

• Der 18 Milliarden Dollar schwere Fonds iShares iBoxx $ Investment Grade Corporate Bond (Ticker: LQD) ist laut S&P Capital IQ seit dem 2. Mai um 7,94 Prozent gefallen, einschließlich reinvestierter Zinsen aus den Anleiheholdings des Fonds.

• Der 3,7 Milliarden schwere iShares Barclays 20+ Year Treasury Bond (TLT) ist in derselben Zeit um 15,9 Prozent abgestürzt. Bei steigenden Zinsen werden längerfristige Anleihen normalerweise stärker getroffen als kurzfristige. Zum Beispiel ist der Fonds iShares Barclays 3-7 Year Treasurey Bond (IEI) seit dem 2. Mai um 3,2 Prozent gefallen.

• Der PowerShares Emerging Markets Sovereign Debt (PCY), der in Staatspapieren von Schwellenländern investiert, ist um 12,7 Prozent gefallen. Das Fondsvermögen beläuft sich auf 1,8 Milliarden Dollar.

 

#5) In den letzten Wochen haben wir die größte Häufung von Hindenburg-Omen seit den Tagen unmittelbar vor Beginn der letzten Finanzkrise erlebt.
Die Billionen-Dollar-Verschwörung Jim Marrs Die Wahrheit zu sagen ist zu einem revolutionären Akt geworden Der Kult- und Bestsellerautor Jim Marrs entwirft in seinem neuen Buch ein beängstigendes Szenario: Der gegenwärtige wirtschaftliche Zusammenbruch wurde von Politikern und multinationalen Konzernen bewusst herbeigeführt. Sie stehen für eine tyrannische Neue Weltordnung und sind entschlossen, uns alle zu versklaven.Trotz weitverbreiteter Unzufriedenheit dominieren in der heutigen westlichen Welt Apathie und Lähmung. Haben uns ein nivelliertes Bildungssystem, die Verdummung durch die Massenmedien und die Einlullung durch die Produkte der Pharmaindustrie zum Handeln unfähig gemacht? Ist die westliche Welt nur noch ein trostloses Abziehbild jener kraftvollen Nationen, die sie einst war? Leben wir heute eigentlich alle nur noch im Wohlfühlmodus und niemanden interessiert es, wie wir manipuliert werden?Jim Marrs beantwortet diese Fragen mit einem entschiedenen Ja. Seiner Meinung nach leben wir in einer beängstigenden Wirklichkeit, in der eine globale Elite uns eine Neue Weltordnung aufoktroyiert. Während der Autor die Erosion der bürgerlichen Freiheiten und die Entwicklung in Richtung Polizeistaat analysiert, hinterfragt er zugleich kritisch die Motive der Mächtigen, von Präsident Barack Obama über die Geheimdienste bis hin zu den multinationalen Konzernen.Jim Marrs macht den Leser mit Informationen vertraut, die von den Massenmedien unterdrückt werden. In diesem explosiven Buch bringt er Licht in die dunklen Hinterzimmer und die geheimen Absprachen, um eine erschreckende Wahrheit zu schildern, die zu berichten sonst niemand den Mut aufbringt.»Jim Marrs ist ein Autor, der nicht ignoriert werden darf. Nur wenige sprechen die Wahrheit so deutlich aus wie er.«  »Sie glauben zu wissen, was läuft? Sie irren sich!« Wall Street Journal»Sehr beängstigend, gut belegte Erkenntnisse … Jim Marrs ist brillant.« Richard Belzer, Air America RadioGebunden, 408 Seiten


Showdown Dirk Müller Es geht um alles Europa ist in Gefahr. Griechenland und Zypern stehen am Abgrund. Ein Ausscheiden aus dem Euro und der Europäischen Union droht. Dabei verfügen beide Länder über unvorstellbar große, noch nicht erschlossene Erdgasvorkommen. Fragt sich, wer diese ungeheuren Ressourcen ausbeuten wird, falls beide Staaten aus der EU ausscheiden. USA? Russland? China? In der unübersichtlichen Weltwirtschaftkrise, in der nichts ist, wie es scheint, spielt sich ein Wirtschaftskrimi ab, in dem es um nichts weniger geht als um Zugang zu Bodenschätzen, um Währungsmacht und um politische Dominanz.Gebunden, 267 Seiten

#6) George Soros hat eine Menge Geld darauf gewettet, dass der S&P fallen wird.

 

#7) Momentan ist der S&P 500 an neun der elf letzten Handelstage gefallen.

 

#8) Aktienkäufe auf Kredit sind auf ein extrem gefährliches Niveau gestiegen. Das gleiche Muster haben wir unmittelbar vor dem letzten Finanzkrach und vor dem Platzen der Dot-com-Blase gesehen.

Die ausgelassene Stimmung macht sich breit, während Aktienkäufe auf Kredit an der Wall Street einen Umfang von fast 377 Milliarden Dollar erreichen, kurz unter dem Allzeitrekord und deutlich über den Spitzenwerten vor dem Dot.com-Crash und der Lehman-Krise.

»Investoren waren selten stärker gehebelt als heute«, hieß es bei der Deutschen Bank. Der Anstieg der Aktienkäufe auf Kredit sei ein »Warnsignal« und sollte genau beobachtet werden.

#9) Der Zuwachs an neuen Darlehen und Pachtverträgen der Geschäftsbanken ist so langsam wie nie seit dem Ende der letzten Finanzkrise.

 

#10) Einem schockierenden Bericht zufolge kaschieren die staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac »Milliarden von Dollar« an Verlusten. Muss ihnen erneut aus der Patsche geholfen werden wie bei der letzten Finanzkrise?

 

#11) Wal-Mart meldete enttäuschende Verkaufszahlen für das zweite Quartal. Der Verkauf ging in Märkten, die seit mindestens einem Jahr bestehen, um 0,3 Prozent zurück. Damit setzt sich der seit Jahren bestehende Trend fort.

 

#12) Die Zahl der Privatinsolvenzen in den USA erlebte den größten Vierteljahres-Anstieg seit drei Jahren.

 

#13) Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hat in den USA einen neuerlichen Tiefstand erreicht.

 

#14) Die massiven Unruhen in Ägypten könnten den Fluss von Öl aus dem Nahen Osten unterbrechen…

Nach einer Woche blutigen Durchgreifens der ägyptischen Armee hat die Furcht vor einer Unterbrechung der Öllieferungen an den Westen den Ölpreis in die Höhe getrieben. Der Preis für die Sorte Brent erreichte am Donnerstag mit 111,23 Dollar den höchsten Wert seit vier Monaten. Wenn sich die Unruhen weiter verschärfen – oder sich auf andere Länder ausweiten –, werden die Risikoprämien, die zurzeit in den Rohölpreis eingerechnet sind, vermutlich weiter steigen.

#15) Die Aktienpreise in Europa haben den größten Rückgang in sechs Wochen erlebt.

 

#16) Die japanische Staatsverschuldung hat kürzlich die Eine-Billiarde-Yen-Marke überschritten, viele Beobachter gehen davon aus, dass der Kollaps des japanischen Finanzsystems jederzeit einsetzen könnte.

 

#17) In Indonesien stürzt der Aktienmarkt »brutal ab«.

 

#18) In Indien ist die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen von 7,1 Prozent im Mai auf 9,25 Prozent heute in die Höhe geschnellt.

 

Achten Sie in den nächsten Monaten besonders auf die großen Banken, die als »zu groß, um bankrottzugehen« gelten, sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten. Bei der nächsten
Perfekte Krisenvorsorge Gerhard Spannbauer Heute schon an morgen denken: Was Sie heute tun sollten, um morgen nicht zu den Krisenverlierern zu gehören! Wir leben in einer Zeit der großen Krisen. Die Weltwirtschaft ist am Boden, das Vertrauen in die Finanzwelt ist erschüttert, die Ersparnisse sind nicht mehr sicher, der Arbeitsmarkt verschlechtert sich zusehends. Die Polizei befürchtet in deutschen Städten Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände. Politiker agieren immer hilfloser angesichts der zunehmenden Probleme. Immer mehr Menschen hegen Zukunfts- und Existenzängste.Trotzdem verlassen sich die meisten von uns arglos auf andere:    auf den Arbeitgeber, der pünktlich Löhne und Gehälter überweist    auf den Supermarktbetreiber, der für prall gefüllte Regale sorgt    auf die Stadtwerke, die uns Strom, Gas und Wasser liefern    auf die Banken, die uns mit Bargeld versorgen und Überweisungen ausführen.Doch Vorsicht: Wer sich nur auf andere verlässt, ist im Krisenfall selbst verlassen.Stellen Sie sich vor, nach einem Bankencrash kommen Sie tage-, vielleicht sogar wochenlang nicht an Ihr Geld. Oder infolge der sogenannten Energiewende kommt es in großen Ballungszentren plötzlich zu einem Blackout. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Computer, kein Logistikzentrum funktioniert mehr. Und schon nach wenigen Tagen kommt es zu Versorgungsengpässen.Nach Jahren des Wohlstands haben viele von uns verlernt, ganz gezielt für den Notfall vorzusorgen.Was Sie tun können, damit eine Krise nicht zur Existenzbedrohung wird.Aber es ist noch nicht zu spät, die Weichen für eine Überlebensstrategie in Krisenfällen zu stellen. In seinem praxisnahen Ratgeber zeigt Ihnen Gerhard Spannbauer anhand konkreter Beispiele und Schritt-für-Schritt-Anleitungen    wie Sie Ihr Einkommen sichern    wie Sie Ihre Finanzen neu ausrichten und Ihre Zahlungsfähigkeit aufrechterhalten    wie Sie durch persönliche Vorsorge auch lang anhaltende Krisen überstehen    wie Sie sich ernähren können, wenn der Supermarkt geschlossen bleibt    wie Sie sich in Krisenfällen selbst verteidigen und sich vor Diebstahl schützen.Checklisten am Ende des Buches weisen Ihnen den schnellsten Weg zur umfassenden Vorsorge.Schaffen Sie sich Ihre ganz private Arche Noah! Versorgen Sie sich selbst - machen Sie sich unabhängig - werden Sie autark! Gebunden, 261 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Finanzkrise werden sie wieder eine Hauptrolle spielen. Sie sind unglaublich rücksichtslos, und wie James Rickards jüngst in einem Interview mit Greg Hunter sagte, sind wir weit schlechter gerüstet, mit einer großen Bankenkrise fertigzuwerden, als 2008…

Was wird die nächste Krise auslösen? Rickards sagt: »Das Problem 2008 waren die Banken, die als ›zu groß, um bankrottzugehen‹ galten. Die Banken sind heute größer. Ihre Derivate-Bücher sind dicker. Mit anderen Worten: Alles, was 2008 falsch war, ist heute schlimmer.« Rickards warnt: »Beim letzten Mal, 2008, als die Krise begann, lag die Bilanz der Fed bei 800 Milliarden Dollar. Heute beträgt sie 3,3 Billionen Dollar und steigt mit einer Rate von jährlich einer Billion.« … »Sie werden eine schlimmere Bankenkrise erleben als beim letzten Mal, weil das Bankensystem größer ist ohne die Ressourcen, weil die Fed leergezapft ist.« Zur Frage der Gelddruckerei bei der Fed sagt Rickards voraus: »Ich glaube nicht, dass sie das tun werden. Die wirtschaftliche Basis ist schwach. 50 Millionen Amerikaner erhalten Lebensmittelmarken, 24 Millionen sind arbeitslos und elf Millionen arbeitsunfähig, und all diese Zahlen steigen.«

Wir haben uns nie auch nur ansatzweise von der letzten Finanzkrise und der letzten Rezession erholt. Jetzt rollt die nächste Welle des wirtschaftlichen Kollapses heran, und zwar schnell. Ich hoffe, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich auf den nahenden Sturm vorzubereiten, denn er wird äußerst schmerzlich sein.

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Der Anstieg des Preises für Rohöl zeigt, dass die Märkte eine steigende Kriegsgefahr in Syrien sehen.Der Anstieg des Preises für Rohöl zeigt, dass die Märkte eine steigende Kriegsgefahr in Syrien sehen.

Das Einlenken Syriens, nun doch UN-Beobachter ins Land zu lassen, um den Giftgas-Einsatz zu untersuchen, könnte zu spät kommen. Das Wall Street Journal zitiert US-Militärs, die sagen: Nun ist es zu spät, das Assad-Regime habe die Welt nur hingehalten und in den vergangenen Tagen auf Zeit gespielt, um die Spuren des Giftgas-Einsatzes zu verwischen. Das Einlenken Syriens sei „nicht glaubwürdig“, sagte ein US-Regierungsvertreter dem WSJ. Der Regierungsmann sagte, die USA „haben kaum Zweifel, dass die chemischen Waffen von der syrischen Regierung gegen Zivilisten eingesetzt wurden“.

Am vergangenen Mittwoch waren hunderte Menschen an einem Nervengas gestorben, dessen Wirkung nach Ansicht von medizinischen Experten auf den Kampfstoff Sarin hinweisen könnte.

Ob der Kampfstoff tatsächlich vom Regime eingesetzt wurde, ist völlig unklar. Im Mai hatte die UN-Beobachterin Carla Del Ponte berichtet, dass die Untersuchungskommission eine hohe Wahrscheinlichkeit ausgemacht habe, dass die Rebellen bei einem früheren Einsatz Sarin verwendet hätten. Sie sagte im italienisch-sprachigen Fernsehen der Schweiz, dass das Sarin „auf der Seite der Opposition und nicht von der Regierung eingesetzt worden war“, wie der Independent damals berichtete.

Eine von Wikileaks im Vorjahr veröffentlichte Email eines Stratfor-Mitarbeiters zeigt, dass die USA bereits seit 2011 Maßnahmen planen, um das Regime von Baschar al-Assad zu stürzen. Das Schreiben zeigt, wie detailliert die Amerikaner damals schon über Guerilla-Maßnahmen, eine Flugverbotszone und eine militärische Intervention diskutiert hatten. Der private Aufklärungsdienst Stratfor zeigte sich damals ungeduldig: Die US-Administration habe nicht begriffen, wie wichtig Syrien für den Nahen Osten sei.

Aus dem Papier geht hervor, dass die Konsultationen damals mit den Briten und Franzosen zu keinem Ergebnis geführt hätten. Die Briten waren einer Aktion in Syrien interessiert, um ihren schwindenden Einfluss in der EU im Zuge der Diskussion um eine Veränderung der EU-Verträge zu kompensieren, berichtet der Stratfor-Mitarbeiter. Die Franzosen hätten abgewunken, weil sie die Auffassung vertraten, dass eine Militäraktion in Syrien den Franzosen im bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf nicht zu verkaufen sei.

In den vergangenen Tagen haben Briten und Franzosen ihre Militärpräsenz im Mittelmeer verstärkt.

Der russische Abgeordnete Alexei Puschkow kritisierte die Amerikaner frontal. In einem Tweet schrieb er, dass Obama ohne Legitimation in Syrien eingreifen wolle – so wie seinerzeit George W. Bush im Irak. Obama werde zum „Klon von Bush“, schrieb Puschkow.

Das russische Außenministerium warnte die Amerikaner in einer Note vor einem nicht legitimierten Eingreifen in Syrien. Ein Militärschlag würde verheerende Folgen für den gesamten Nahen Osten haben.

Die amerikanische Bevölkerung lehnt einen Einsatz in Syrien mit deutlicher Mehrheit ab. 89 Prozent der Amerikaner sind einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge dagegen, dass Obama die Rebellen unterstützt, nur 11 Prozent befürworten eine solche Unterstützung ausdrücklich.

Auch der Goldpreis legt die die Annahme nahe, dass unsichere Zeiten bevorstehen.Auch der Goldpreis legt die die Annahme nahe, dass unsichere Zeiten bevorstehen.

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Islamistische Hacker sollen eine immer größere Gefahr für das komplexe internationale Finanzsystem darstellen. (Foto: Flickr/skippyjon)

Die US-Technologiebörse Nasdaq war am Donnerstag für mehrere Stunden ausgefallen. Als Grund wurden technische Probleme genannt. Doch der Ausfall erinnert an mehrere größere Angriffe auf die US-Finanzindustrie seit September, zu denen sich eine islamistische Hacker-Gruppe mit dem Namen Izz ad-Din al-Qassam bekannt hat.

„Mein erster Gedanke war eine DoS-Attacke, aber ich bin nicht sicher“, zitiert USA Today die Sicherheitsanalystin Avivah Litan. Die US-Technologiebörse Nasdaq sei ein sehr attraktives Angriffsziel, denn sie stehe im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. „Das ist es, was diese staatlichen iranischen Attacken erreichen wollen: ein politisches Statement, indem sie ein bekannte Webseite lahmlegen.“

Zwar habe es in letzter Zeit auch massive Angriffe von Hackern mit rein finanziellen Interessen gegeben, die der Finanzindustrie einen beachtlichen Schaden verursacht hätten. Doch mit dem Angriff auf den Nasdaq habe man kaum Geld machen können, so Litan. Daher hält sie es für wahrscheinlicher, dass der dreistündige Ausfall des Nasdaq (hier) durch iranische Hacker mit politischen Motiven verursacht worden ist.

Die Sicherheits-Analysten von Analysis Intelligence fanden kürzlich in einer Untersuchung heraus, dass die massiven Computerstörungen im Herbst 2012 von einer Gruppe mit dem Namen Izz ad-Din al-Qassam Cyber Fighters verursacht wurden. Diese hätten durch gezielte DDoS-Attacken die Giganten der Industrie wie die Bank of America, Wells Fargo, HSBC, JPMorgan Chase, PNC und andere außer Gefecht gesetzt.

Hinter den Attacken sollen der Iran und Kämpfer aus den palästinensischen Gebieten stehen. Als Beleg dafür führt der Bericht an, dass Reuters und die Washington Post schon wenige Tage nach den ersten Angriffen den Iran unter Hinweis auf anonyme Quellen identifiziert haben. Die Finanzindustrie sieht sich in dem Verdacht gegen den Iran in der Tatsache bestätigt, dass das iranische Fernsehen nicht von den Angriffen berichtete.

In einer Studie warnte das amerikanische Clearing House DTCC kürzlich, dass eine Cyber-Attacke durch islamistische Hacker möglicherweise einen Banken-Crash auslösen könnte. Das Finanzsystem sei zu komplex geworden, um es sicher zu betreiben (mehr hier).

Der Nasdaq ist bereits in der Vergangenheit Angriffsziel gewesen. Im Jahr entdeckte das FBI verdächtige Computer-Dateien in einem Nasdaq-Server. Hacker platzieren solche Dateien, um wertvolle Informationen abzufangen. In diesem Fall ging es möglicherweise darum, Informationen für Insider-Trades zu erlangen.

Zwei Tage vor dem Nasdaq-Ausfall wurde auch Goldman Sachs Opfer eines Computerfehlers, durch den eine große Zahl fehlerhafter Investitionen unabsichtlich getätigt wurde. Die Auswirkungen waren so groß, dass der gesamte Börsenhandel vorübergehend eingestellt werden musste (hier).

„Es ist auf jeden Fall möglich, dass Cyber-Kriminelle oder Hacker-Aktivisten für die beiden Angriffe verantwortlich sind“, sagte Roel Schouwenberg von Kaspersky Lab. Es könnten zwar auch Computerfehler gewesen sein, doch das Timing sei mit Sicherheit „merkwürdig“.

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Die Preise für Grundnahrungsmittel sind deutlich gestiegen. Doch Sekt-Fans haben Glück, denn das Sprudelgetränk ist kaum teurer geworden. (Foto: Flickr/warrenski)Die Preise für Grundnahrungsmittel sind deutlich gestiegen. Doch Sekt-Fans haben Glück, denn das Sprudelgetränk ist kaum teurer geworden. (Foto: Flickr/warrenski)

Die Preise für Lebensmittel sind in Deutschland zuletzt stark gestiegen. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, dass vor die Grundnahrungsmittel von den Preisanstiegen betroffen sind. Die Preise für Luxusnahrung wie Lachs oder Sekt hingegen sind nur minimal höher als vor einem Jahr.

Nach Berechnungen des statistischen Landesamtes von Nordrhein-Westfalen verteuerte sich Luxusnahrung in den vergangenen zwölf Monaten nur um 0,5 Prozent. Der sogenannte Hausmannskost-Index, der Grundnahrungsmittel wie Fischstäbchen, Margarine, Kotelett und Korn enthält, stieg hingegen deutlich um 4,9 Prozent.

Die nordrhein-westfälischen Verbraucherpreise lagen im Juli 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Für Deutschland insgesamt lag die Inflation im Juli nach Angaben des Statischen Bundesamtes bei 1,9 Prozent. Auch hier wurden massive Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Milch und Butter festgestellt (mehr hier).

In NRW gab es größere Preissteigerungen bei Quark (+13,6 Prozent), bei Koteletts und Schweineschnitzel (+9,0 Prozent). Feinschmecker litten am ehesten unter dem Preisanstieg für Olivenöl, das nun 13,9 Prozent mehr kostet. „Auch die Versüßung des Lebens mit Sahne (+12,2 Prozent) verteuerte sich überdurchschnittlich“, so die Statistiker.

Leicht billiger hingegen wurden Bohnenkaffee, Champagner, Wildfleisch und Pralinen.

(601)

Griechenland will neue Kredite ohne Bedingungen

On August 26, 2013, in Endzeit, by admin
Die nächsten Hilfskredite will der griechische Finanzminister Stournaras ganz ohne Bedingungen von der Troika bekommen. Schäuble ist froh, dass Stournaras den deutschen Wahlkampf nicht belastet und einen Schuldenschnitt bisher ausschließt. (Foto: Consilium)

Die nächsten Hilfskredite will der griechische Finanzminister Stournaras ganz ohne Bedingungen von der Troika bekommen. Schäuble ist froh, dass Stournaras den deutschen Wahlkampf nicht belastet und einen Schuldenschnitt bisher ausschließt. (Foto: Consilium)

Griechenland benötigt weitere Finanzhilfen von der Eurozone. Doch Finanzminister Jannis Stournaras fordert, dass diese Hilfen nicht an weitere Bedingungen geknüpft werden dürfen. Ein weiterer Schuldenschnitt für sein Land ist nicht vom Tisch.

„Wenn Griechenland neue Hilfen braucht, werden es etwa 10 Milliarden Euro sein“, sagte Stournaras der griechischen Zeitung Proto Thema. Die Pflichten seines Landes seien allerdings bereits festgelegt worden:

„Wir sprechen nicht über ein neues Rettungspaket, sondern über ein Paket mit Wirtschaftshilfen ohne neue Auflagen. Bis 2016 sind unsere Verpflichtungen gesetzt worden, und weitere Maßnahmen oder Ziele dürfen nicht verlangt werden.“

Seit 2010 hat Griechenland von der Troika bereits Hilfskredite in Höhe von 240 Milliarden Euro erhalten. Der IWF schätzte letzte Woche die griechische Finanzierungslücke für 2014 bis 2015 auf 11 Milliarden Euro, berichtet Reuters. Auch EU-Kommissar Günther Oettinger hatte in diesem Zusammenhang von einem kleinen zweistelligen Milliardenbetrag gesprochen.

Einen weiteren Schuldenschnitt für sein Land schloss Stournaras aus. Dem Handelsblatt sagte er, dass dies gar nicht nötig sei. Stattdessen seien niedrigere Zinsen und längere Tilgungsfristen für bereits gewährte Kredite denkbar. Möglich sei auch, die Bankenrekapitalisierung rückwirkend auf den ESM zu verlagern, so der Minister. Die für die Banken bereitgestellten 50 Milliarden Euro würden dann nicht auf die griechischen Staatsschulden angerechnet.

Wie der griechische Finanzminister Stournaras sagten auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble erneut, dass ein weiterer Schuldenschnitt für sie nicht infrage komme. Oettinger und Ex-EZB-Mann Jürgen Stark hingegen sagten, dass ein neuerlicher Schuldenerlass für Griechenland unumgänglich sei (mehr hier).

(295)

CDU-Politiker Polenz verurteilt AfD-Überfall

On August 26, 2013, in Endzeit, by admin

Der Angriff Unbekannter auf den AfD-Chef Bernd Lucke bei einer Wahlveranstaltung in Bremen stößt in der deutschen Politik auf Empörung. Der tätliche Angriff auf einzelne Politiker sei ein Angriff auf die Demokratie als ganze.

„Solche Vorfälle müssen von allen Demokraten ohne wenn und aber aufs Schärfste verurteilt werden. Gerade angesichts deutscher Erfahrungen gilt es, den Anfängen mit allem Nachdruck zu wehren!“, schreibt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU) auf Facebook.

Die sich häufenden körperlichen Angriffe auf Wahlkämpfer und Kandidaten der AfD seien „inakzeptabel“, sagte auch der frühere Berliner Finanzsenator Peter Kurth (CDU) auf Facebook. „Es wäre an der Zeit, dass die anderen Parteien mal was dazu sagen.“ Er kenne Lucke aus seiner Studienzeit in Bonn, wo die beiden gemeinsam im Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) tätig gewesen seien.

Auch Spitzenpolitiker von FDP und Grünen haben den Angriff scharf kritisiert. „Das ist letztendlich ein Angriff auf die Demokratie und durch nichts zu rechtfertigen. Wer Gewalt als Mittel der Politik versteht, hat offensichtlich keine Argumente und aus der Geschichte nichts gelernt“, sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring dem Handelsblatt.

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sagte Gewalt sei kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. „ Das gilt auch gegenüber den rechtspopulistischen Kandidaten der AfD, die Ressentiments bedienen“, sagte Beck. Die AfD müsse man mit Argumenten kleinhalten, nicht mit Faustschlägen.

Bernd Lucke blieb bei dem Angriff am Samstagnachmittag unverletzt, als ihn zwei vermummte Angreifer während einer Rede von der Bühne stießen (mehr hier). Die Gründe für den Angriff sind noch unklar. Deutlich zu hören ist jedoch der Ruf der Angreifer: „Scheiß-Nazi!“

(364)

Stark kritisiert, es sei ein Fehler gewesen, die Erweiterung der Eurozone „aus rein politischen Gründen zu forcieren“. Spätestens seit 2011 sei das Land ein Fass ohne Boden. (Foto: Flickr/photographerglen)

Stark kritisiert, es sei ein Fehler gewesen, die Erweiterung der Eurozone „aus rein politischen Gründen zu forcieren“. Spätestens seit 2011 sei das Land ein Fass ohne Boden. (Foto: Flickr/photographerglen)

Die Bundesregierung kündigte diese Woche zwar überraschend ein weiteres Hilfspaket für Griechenland an. Doch einen Schuldenschnitt schloss sie aus. EU-Kommissar Günther Oettinger und Ex-EZB-Mann Jürgen Stark hingegen sagen, dass ein Schuldenerlass unumgänglich sei.

Spätestens seit 2011 sei Griechenland zu einem „Fass ohne Boden“ geworden, sagte der frühere Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark, der Zeitung Die Welt. Seit langem sei klar, dass es für das Land „nur noch teure Lösungen“ gebe und dass es ein Fehler gewesen sei, die Erweiterung der Eurozone „aus rein politischen Gründen zu forcieren“.

„Ein neues Hilfsprogramm für Griechenland ist kaum vermeidbar – und wenn es kommen muss, dann so rasch wie möglich“, so Stark. Er rechnet zudem damit, dass man Athen zumindest einen Teil der Schulden erlassen muss:

„Allein die Finanzierungslücke im Haushalt 2014 von über 10 Milliarden Euro wird zusätzliches Geld insbesondere der europäischen Partner erfordern. Dies allerdings würde den Schuldenstand weiter erhöhen, weshalb ein Verzicht der öffentlichen Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen wohl unvermeidbar sein wird.“

Auch EU-Kommissar Günther Oettinger kann sich einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland und somit weitere Belastungen für die deutschen Steuerzahler durchaus vorstellen. „Ein Schuldenschnitt ist auf absehbare Zeiten kein Thema, man kann ihn aber nicht für alle Zeiten ausschließen.“

Zunächst werde es jedoch eines neuen Hilfspakets für Griechenland „mit einem kleinen zweistelligen Milliardenbetrag“ geben, so Oettinger. Dieses Paket solle „die Jahre 2014 bis 2016 umfassen“.

Oettinger kritisierte allerdings, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel vier Wochen vor der Bundestagswahl über ein weiteres Hilfspaket für Griechenland sprechen. „Man hätte auch den nächsten Bericht der Troika aus EU, IWF und EZB abwarten können, der im Oktober vorliegen wird.“

Doch seien die Aussagen Schäubles „sehr realitätsnah“, sagte Oettinger. Schäuble hatte diese Woche überraschend neue Hilfen für Griechenland angekündigt (mehr hier).

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Russlands Präsident Wladimir Putin wird es nicht tatenlos hinnehmen, dass die USA einen Angriff auf Syrien vorbereiten. (Foto: Flickr/maiak.info)Russlands Präsident Wladimir Putin wird es nicht tatenlos hinnehmen, dass die USA einen Angriff auf Syrien vorbereiten. (Foto: Flickr/maiak.info)

Wenn die US-Marine ihre Militär-Präsenz im Mittelmeer weiter verstärkt, wird auch Russland seine Marine in der Region aufstocken, sagte der frühere russische Generaloberst und Militärexperte Leonid Iwaschow.

„Russland kann als Gegenmaßnahme seine Seestreitkräfte im Mittelmeer verstärken. Ich denke, dass kein anderes Mittel übrigbleibt, um die fortschreitende Aggression zu verhindern“, zitiert ihn Interfax.

Russland sollte der Welt die groben Verletzungen der UN-Charta im Hinblick auf Ägypten und Syrien vor Augen führen, sagte Iwaschow. „Wir sollten stärker über die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens und vor allem Syriens reden.“

Die Lieferung von russischen Verteidigungssystemen an die syrische Armee sollte eine Maßnahme sein, die USA von einem Angriff auf Syrien abzubringen.

Die Äußerungen von Iwaschow sind eine Reaktion darauf, dass im US-Verteidigungsministerium erste Vorbereitungen für einen Raketenangriff auf Syrien laufen (mehr hier).

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