Syrien – Unwissenheit ist keine Entschuldigung!

Dieser Beitrag enthällt grausames Video-Material!

Wir haben lange überlegt dieses Video zu veröffentlichen. Uns ist es durchaus bewusst dass es als Gewaltpornographie verkannt wird.

Dennoch so denken wir, ist es notwendig neben dem drecks BRD Propaganda-Gefasel im GEZ finanzierten Rundfunk und Fernsehen, sowie den Wahl-Redenschwingen dieser hirnlosen BRD-Politiker im Auftrage dieser Terror-Staaten USA und Israel, darzustellen, was es eigentlich bedeutet die angeblichen Rebellen / Aufständischen in Syrien mit unseren Steuergeldern zu unterstützen. Was es bedeutet wenn ein BRD-Politiker das nachplappert, was alle gesteuerten BRD-Marionetten erzählen müssen, um ein Volk für dumm zu verkaufen um ihrer Selbstverherrlichung willen, wenn über ein Assad-Regime in westlichen Medien negativ-polarisierend berichtet wird.

Die Wahrheit sieht aber genau so aus, das ist kein Hollywood! Was die in den USA und Israel ausgebildeten Rebellen in Syrien betreiben ist verdeckter Auftrags-Mord im Namen Israels, der USA und dieser €U!

 

Falls das Video gesperrt wurde, hier herunterladen: Syrian – Rebels Graphics.mp4 / 155MB

Achtung: Folgendes Video zeigt 35 äußerst brutale Hinrichtungen durchgeführt von sogenannten Rebellen / Aufständischen an die Zivilbevölkerung in Syrien. Bitte bedenke dabei, dass dieses Video tatsächlische Ermordungen von Menschen darstellt. Wahrheiten die hier in dieser BRD von den System-Medien mit Absicht verschwiegen werden, um uns stetig in eine Richtung zu lenken: ProIsrael, ProUSA, Pro€U.

Die Gruppe der „Freunde Syriens“ hat in Qatar beschlossen, den Aufständischen solle „dringend alles notwendige Material und Ausrüstung geliefert werden“. Qatar, Saudi-Arabien und die Türkei wollen mehr Waffen liefern. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Berlin werde „zivile Maßnahmen“ verstärken. Es müsse darauf hingewirkt werden, dass „der Einstieg in einen politischen Prozess gelingen kann“, sagte Westerwelle am Samstag.

Quelle: Frankfurter Allgemeine, Kontaktgruppe stärkt syrische Rebellen, 22.06.2013

Wenn dieser Westerwelle davon redet “zivile Maßnahmen” zu verstärken, bedeutet dies, Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, Türkei, und Qatar durchzuwinken damit eben diese die Rebellen aufrüsten können und die BRD-Politik medial humanistisch dasteht.

Eine immer wieder angewandte Hinterhältigkeit um uns deutsche Steuerzahler wie eh und jäh zu verarschen. In diesem Sinne, weiter abschlachten lassen solange sie Lust darauf haben… ist das wirklich ein deutsches Denken?

Nein! Wir deutschen Menschen sind zu tiefst von euch Politikern enttäuscht, weil Ihr Feige seid, weil Ihr euch schuldig macht… hört endlich auf eine Marionette zu sein, seid Euch selbst wieder treu und dient dem Volk dem ihr angehört… und nicht die Währung die Euch zum Verräter Eurer eigenen Seele macht!

Das Video wurde von syria tube veröffentlicht!

Am Freitag, 28. Juni 2013, findet im Zentrum Gersag in Emmenbrücke (CH) um 19.30 Uhr die nächste öffentliche Veranstaltung der beliebten Anlassreihe von Info8.ch statt. Der bekannte deutsche Buchautor und Chefredaktor des COMPACT-Magazins Jürgen Elsässer sowie die Psychologin und „Spin Doctor“-Expertin Dr. Judith Barben sprechen zum brisanten Thema: „Hinter den Kulissen der Macht“ – welche Ziele die Classe Politique verfolgt und wie wir manipuliert werden! Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Jungbund Waldstaettia durchgeführt.

Öffentliche Veranstaltung: „Hinter den Kulissen der Macht“

Datum: Freitag, 28. Juni 2013

Ort: Zentrum Gersag, Rüeggisingerstrasse 20a, CH-6020 Emmenbrücke

Zeit: 19:30 bis 21:30 Uhr (Türöffnung: 19:00 Uhr)

Per E-Mail auf online@info8.ch mit Name, Adresse und gewünschter Anzahl Tickets bitte voranmelden und auf ASR als Infoquelle hinweisen.

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Demo gegen PRISM/NSA vor US-Botschaft in Bern

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden haben beispiellos aufgezeigt, wie systematisch die Geheimdienste der USA und Grossbritannien in Schwindel erregendem Umfang sämtliche Kommunikationsdienste unbescholtener Bürger überwacht, aufgezeichnet und ausgewertet haben. Nun macht sich die zunehmende Empörung in der Öffentlichkeit breit. In Kooperation mit der Jungen SVP ruft die Schweizer Piratenpartei auf, in Bern gegen die NSA, PRISM und Tempora zu demonstrieren.



Die bewilligte Demonstration findet statt am Samstag, 29. Juni 2013, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr vor der US-Botschaft in Bern.

Interessierte werden aufgerufen, Transparente sowie möglichst viele Freunde mitzunehmen. Vor Ort werden diverse Ansprachen gehalten, angekündigt werden “flammende Reden” gegen den Überwachungsstaat. Als Referenten stehen unter anderen schon Pascal Gloor, Vizepräsident der Piratenpartei sowie Anian Liebrand, Vizepräsident der Jungen SVP, fest.

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Israels Oberster Rabbiner unter Verdacht der Geldwäsche  (… und sexuelle Belaestigung von jungen Maennern…)

Главный раввин Израиль Йона Йехиэль Мецгер

Foto: EPA

Die israelische Polizei hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie einen der zwei Hauptrabbiner des Landes der Geldwäsche und anderer finanzieller Verbrechen verdächtigt.

Eine vor mehreren Wochen eingeleitete geheime Untersuchung führte dazu, dass Polizisten das Haus und Büro von Yona Metzger, dem geistlichen Führer der aschkenasischen Juden (westlicher Abstammung) durchsuchten und drei seiner Assistenten festnahmen. Der Oberste Rabbiner wurde vernommen, blieb aber auf freiem Fuß.

Ohne Bundeswehr keine Bananen

On June 27, 2013, in Schall und Rauch, by admin

Die Bundeswehr hat einen neuen Werbespot lanciert in dem gesagt wird, die Marine sorgt mit ihren Auslandeinsätzen dafür, dass die Seewege offen bleiben und Wirtschaftsgüter von und nach Deutschland fliessen. Einfach gesagt, ohne Bundeswehr kommen keine Bananen bei uns an und fehlen in den Supermärkten.

Die Bundeswehr gibt heute genau das zu, weswegen Bundespräsident Horst Köhler 2010 zurücktreten musste. Er sagte während eines Interviews auf dem Rückflug nach einem Besuch von Bundeswehr-Truppen in Afghanistan, die Aufgabe der Bundeswehr wäre es die deutsche Wirtschaft zu schützen. Die genauen Worte waren:

Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.

Diese Aussagen wurden von einigen Regierungs- und Oppositionspolitikern teils heftig kritisiert. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, reagierte auf Köhlers Äusserung mit dem Vergleich zu historischer Kanonenbootpolitik. Mit der Rechtfertigung bewaffneter Aussenhandelspolitik stünde Köhler nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes.

Ach ja? Die Bundesmarine gibt aber jetzt mit diesem Werbespot zu, mit den Schiffen betreibt sie Kanonenbootpolitik. Für den deutschen Michel der daran glaubt, die Bundeswehr ist in Afghanistan um Brunnen zu bauen (ich lach mich schief), wird gesagt, ohne Bundeswehr gibt es keine Bananen. Das geht natürlich nicht, deswegen ist der illegale und Grundgesetz verletzende “out of area” Einsatz gerechtfertigt.

Genau wie das Pentagon die Schlägertruppe für Wall Street und die US-Konzerne darstellt, ist die Bundeswehr es für die deutsche Wirtschaft. Wer also Soldat wird muss wissen, er dient eigentlich nicht der Landes- verteidigung, sondern stirbt für Bananen, oder für die imperialistische Markteroberung der Konzerne.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

So stellen sich manche EU-Parlamentarier den Dialog mit dem Bürger vor: Bei unangenehmen Fragen gibt es Hiebe. Der konservative Abgeordnete Raffaele Baldassarre geht auf einen Journalisten los. Der tschechische Sozialist Miroslav Ransdorf ist nicht viel besser.

So stellen sich manche EU-Parlamentarier den Dialog mit dem Bürger vor: Bei unangenehmen Fragen gibt es Hiebe. Der konservative Abgeordnete Raffaele Baldassarre geht auf einen Journalisten los. Der tschechische Sozialist Miroslav Ransdorf ist nicht viel besser.

EU-Abgeordnete werden streng nach Leistung bezahlt. Wenn sie bei einer Sitzung anwesend sind, gibt es Tagesgeld. Dieses soll die Auslagen für Unterkunft und Verpflegung für einen Tag decken: Für jeden Tag, den die Abgeordneten physisch im EU-Parlament präsent sind – in Brüssel oder auch in Straßburg. Um zu beweisen, dass sie im Parlament waren – etwa, um dort zu arbeiten – müssen sich die Abgeordneten vor Ort anmelden und ihre Anwesenheit mit ihrer Unterschrift bestätigen.

In der Praxis haben die Politiker eine sehr effiziente Form der Anwesenheit gefunden: Viele EU-Abgeordnete gehen nur kurz ins Parlament, melden sich formal und – und verschwinden gleich wieder. Für diesen Verwaltungsakt kassieren sie 300 Euro Tagesgeld. Das macht einen umgerechneten Stundenlohn von 1.800 Euro, wenn man davon ausgeht, dass der Vorgang des Anmeldens zehn Minuten dauert – Fahrt mit dem Aufzug nach oben und unten inklusive.

Zu berappen hat diese Summen der Steuerzahler.

Bei jedem Mitarbeiter in der Privatwirtschaft würde man von Betrug sprechen.

Der niederländische Journalist, Tom Staal von GeenStijl reiste vor kurzem nach Brüssel, um sich davon ein Bild zu machen, ob die seit Jahren kritisierte Methode immer noch praktiziert wird

Er wurde rasch fündig.

Der tschechische Abgeordnete Miroslav Ransdorf von der europäischen Linkspartei GUE und der italienische Abgeordnete, Raffaele Baldassarre von der Europäischen Volkspartei sind zwei solche Prachtexemplare – die aus Steuergeldern schamlos abkassieren, ohne dafür zu arbeiten.

Tom Staal hat die Parlamentarier mit der Kamera gestellt (siehe Video am Ende des Textes). Die beiden sind dabei zu sehen, wie sie das Parlament betreten, sich anmelden und kurz darauf wieder nach Hause gehen wollen.

Zuerst trifft der niederländische Journalist auf den tschechischen Abgeordneten Miroslav Ransdorf. Dieser kurz zuvor aus der Tschechischen Republik in Brüssel angekommen, hat sich im Parlament angemeldet und verlässt es bereits wenige Minuten später wieder. Sein Appartement liegt scheinbar nur wenige hundert Meter vom Parlament entfernt. Als Staal Randsdorf damit konfrontiert, wiegelt Randsdorf ab. „Aber Sie haben gerade 300 Euro eingesackt, ohne auch nur irgendetwas getan zu haben, und jetzt gehen Sie wieder. Sie sind nur angekommen, Sie tragen sich ein und dann gehen Sie“, setzt Staal nach. Randsdorf schlägt gegen das Mikrofon, versucht, den Journalisten wie ein lästiges Insekt abzuwehren, stellt sich dumm: „Ich habe keine Ahnung, was Sie hier machen“, und geht weiter. „Ich arbeite hier“, sagt Randsdorf wenig später. „Ist es normal für jemanden, der arbeitet, dass er um sechs Uhr Abends ankommt und fünf Minuten nach sechs wieder geht“, hakt der niederländische Journalist nach. „Ist das nicht unfair gegenüber den anderen EU-Bürgern?“ Eine Antwort erhält er nicht, der tschechische Abgeordnete verschwindet hinter einer Haustür.

Von dem italienischen Abgeordneten Raffaele Baldassarre erhält Staal auf seine Fragen erst gar keine Erklärung. „Wir haben gesehen, wie Sie sich gerade eingetragen haben und es ist jetzt halb sieben am Abend. Ist das nicht ein bisschen spät, um bei der Arbeit anzukommen“, fragt Staal. Staal zufolge kam Baldassarre 18.30 Uhr im Parlament mit seinem Koffer an und ging wenig später wieder. „Ich verstehe das nicht“, antwortete Baldassarre zunächst auf Englisch. Weil er natürlich genau kapiert, dass er ertappt wurde, antwortet er später nur noch auf Italienisch. .Auch als Staal seine Frage mehrmals wiederholt, folgt dieselbe Antwort. Dreimal fragte Staal nach, dann will er Baldasarre in den Fahrstuhl folgen. Im Fahrstuhl geht Baldasarre richtig auf den Journalisten los, will ihn mit Gewalt rauswerfen, schlägt nach ihm und will gar nicht mehr ablassen. 

Einen Tag nach Veröffentlichung des Videos liefert Baldasarre via der Nachrichtenagentur Agi eine denkbar dümmliche Ausrede für seine Aggression:

„Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich wirklich traurig über diese Episode und die Bedeutung, die ihr gegeben wurde, bin. Aber die Wahrheit muss wieder hergestellt werden. Ich habe die Fragen in einer für mich sehr korrekten Art und Weise beantwortet. Bis diese Beharrlichkeit – und ich würde auch sagen, diese Grobheit – des Interviewers diese Reaktion bei mir ausgelöst hat. Vielleicht war sie übertrieben, aber dennoch gerechtfertigt, weil ich nicht wirklich in bester Stimmung war. Zu dieser Zeit hatte ich gerade erfahren, dass ein sehr enger Verwandter von mir ins Krankenhaus eingeliefert wurde.“

„Es ging dabei wieder nur um die üblichen Mittel, um die angebliche Verschwendung und die Privilegien durch das Europäische Parlament hervorzuheben. (…) Bei 90 Prozent der Plenarsitzungen und etwa 85 bis 86 Prozent der verschiedenen Ausschüsse bin ich anwesend.  An dem besagte Tag war ich gerade angekommen und was dabei, in mein Büro zu gehen, wo ich bis zehn Uhr abends geblieben bin.“

Tatsächlich ist das Verhalten der beiden Abgeordneten ein Skandal. Sie prügeln in übelster Wirtshaus-Manier auf die Leute ein, von deren Steuern sie leben.

Die Ausraster legen aber auch noch etwas anderes offen: Dass nämlich diese EU-Abgeordneten den Bezug zur Realität verloren haben. Dass sie glauben, dass sie etwas Besseres sind. Das Ambiente, das von den niederländischen Journalisten eingefangen ist, zeigt, warum das so ist: Die Abgeordneten leben in einer abgeschirmten Welt, in der Fragen nicht erwartet und erst recht nicht erwünscht sind.

Für diese Parlamentarier ist es eine Selbstverständlichkeit geworden, sich auf Kosten der Steuerzahler Europas ein schönes Leben zu machen.

Sie haben vergessen, von wessen Gnade sie eigentlich leben.

Werden sie daran erinnert, benehmen sie sich wie ertappte Ganoven.

Wir erleben hier, dass es manchmal in Brüssel keine Demokratie mehr gibt, sondern abgehobene, arrogante Funktionärskader die EU übernommen haben.

Diese Politiker sind eine Gefahr für die Demokratie. Sie zerstören das Vertrauen der Bürger in die Parlamente. Sie demaskieren sich als kleine Möchtegern-Feudalherren. Wie in den Videos eindeutig zu erkennen, gehen die Handgreiflichkeiten von den Politikern aus. Zum Repertoire der Feudalherren gehört es – aus deren Sicht legitimer Weise – dass man dem Pferdeknecht ruhig einmal eine überziehen darf.

So weit hat es die EU also gebracht: Die Politiker attackieren die Bürger körperlich.

Das sind fast vorrevolutionäre Zustände.

Hier ist die Vorgeschichte von Staals Reise nach Brüssel in niederländischer Sprache zu sehen.

Die ARD versucht seriös und professionell zu wirken. (Screenshot via Youtube)

Die ARD versucht seriös und professionell zu wirken. (Screenshot via Youtube)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ist es ein klarer Nachteil, dass es keine türkischsprachigen- oder arabischsprachigen Redakteure beim ARD-Nachrichtenmagazin gibt oder können Türkei-Nachrichten auch ohne diese Voraussetzung möglichst genau und präzise erfolgen? Sie haben internationale Erfahrung und können das besser einordnen.

Carolin Emcke: Man muss unterscheiden: In den Auslands-Büros, in den Korrespondenzen in Istanbul, Kairo oder Beirut, vor Ort, hat die ARD selbstverständlich arabisch- oder türkisch-sprachige Mitarbeiter. Aber in der ARD-aktuell Zentrale gibt es zurzeit niemanden, der oder die Türkisch oder Arabisch spricht. Angesichts der Bedeutung der Türkei wie auch des arabischen Raums insgesamt scheint mir das unangemessen, ja provinziell. Insbesondere in Zeiten der Social Media, wo viele Informationen, Bilder und Videos im Netz kursieren und es gute Journalisten braucht, die dieses Material sortieren und falsifizieren können, bräuchte es in der ARD-aktuell Zentrale Redakteurinnen und Redakteure, die diese Sprachen sprechen.

Carolin Emcke im Flüchtlingslager Manik Pian 1 in der Provinz Kashmir in der Naehe der pakistanischen Stadt Muzaffarabad im Jahr 2001. (Foto: www.carolin-emcke.de).

Carolin Emcke im Flüchtlingslager Manik Pian 1 in der Provinz Kashmir in der Naehe der pakistanischen Stadt Muzaffarabad im Jahr 2001. (Foto: www.carolin-emcke.de).

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Haben Sie die Verantwortlichen bei der ARD auf jenen Mangel aufmerksam gemacht? Wenn ja, wie haben die Damen und Herren reagiert?

Carolin Emcke: Ich habe diesen Mangel in meinem Text „Aller Tage Abend“ im Zeitmagazin sehr deutlich kritisiert. Ich habe diese Abwesenheit von türkisch- und arabisch-sprachigen Kolleginnen und Kollegen als „provinziell“ und „unprofessionell“ kritisiert. Ich denke, es braucht mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen, damit eben auch verschiedene Perspektiven präsent sind in den Medien.

Ich glaube, diesen Mangel an Vielfalt gibt es nicht nur bei der ARD, den gibt es in vielen Redaktionen in den Medien und es ist wichtig, das zu ändern. Es gibt ja auch nicht besonders viele Frauen in den Redaktionen oder den Führungspositionen der Medien.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ist der Mangel an türkischsprachigen Redakteuren ein generelles Problem der Öffentlich-Rechtlichen?

Carolin Emcke: Das kann ich so allgemein nicht beurteilen. Es wäre interessant, eine Anfrage an die anderen Sender und auch die Printmedien zu stellen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sind zwölf Redakteure beim ARD-Nachrichtenmagazin zu wenige Leute?

Carolin Emcke: Zwölf Redakteure bei den Tagesthemen, die rotierend arbeiten, sind meiner Ansicht nach zu wenig.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie würden Sie die ARD hinsichtlich der interkulturellen Zusammensetzung der Redaktion im Vergleich zu BBC oder CNN sehen?

Carolin Emcke: Die genauen Zahlen kenne ich nicht. Das müsste jemand prüfen.

Carolin Emcke, 1967 in Mülheim/Ruhr geboren, ist freie Publizistin und internationale Reporterin für Die Zeit. Sie lebt in Berlin

Wer EU-Subventionen erhalten will, der muss sich an die Brüsseler Vorschriften halten. Dies gilt auch für die Bauern. (Foto: Flickr/MR photography.)

Wer EU-Subventionen erhalten will, der muss sich an die Brüsseler Vorschriften halten. Dies gilt auch für die Bauern. (Foto: Flickr/MR photography.)

Bauern, die weiterhin von den Agrar-Subventionen der EU profitieren wollen, müssen ab 2015 eine Reihe neuer EU-Vorschriften beachten. Die Agrar-Subventionen haben einen Umfang von jährlich 58 Milliarden Euro und machen circa 40 Prozent des EU-Budgets aus. Die gigantische Umverteilungs-Bürokratie macht die Nahrungsmittel für die Bürger Europas teurer.

Am Mittwoch sollen sich Vertreter von EU-Parlament, EU-Kommission und den Mitgliedstaaten auf einen Kompromiss zu den Agrar-Subventionen in der EU geeinigt haben. Die Reform verlangt, dass die Bauern ab 2015 mindestens 5 Prozent ihrer Ackerfläche „im Umweltinteresse“ nutzen. Ab 2017 könnten es sogar 7 Prozent sein.

Auf diesen Flächen sind „im Umweltinteresse“ nur noch Brachen, Hecken, Wildblumen und ähnliches erlaubt. Zulässig sind auch Plantagen zur Gewinnung von Holz oder Hülsenfrüchte, die ohne Chemie bewirtschaftet werden.

Zudem müssen die europäischen Bauern ab einer Betriebsgröße von 10 Hektar zwei verschiedene Fruchtarten und ab 30 Hektar drei verschiedene Fruchtarten anbauen. Auch wird ihnen verboten, Wiesen und Weiden in Ackerland umzubrechen. Biobauern erfüllen all diese Vorschriften automatisch.

Wer gegen die neuen EU-Regeln verstößt, verliert mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen. Grünflächen auf Flughäfen, Golfplätzen oder an Wasserwerken sollen künftig von Subventionen ausgeschlossen sein.

Zudem soll den Mitgliedsstaaten ermöglicht werden, die EU-Subventionen gleichmäßiger zu verteilen. Bisher werden die Direktzahlungen pro Hektar berechnet. Daher gehen circa 80 Prozent der Subventionen an die größten 20 Prozent der Empfänger. Nun dürfen die Mitgliedstaaten entscheiden, dass Betriebe für die ersten 30 Hektar deutlich mehr Prämien erhalten. Zudem können Zahlungen an große Betriebe begrenzt werden.

Pieter Cleppe vom Think-Tank Open Europe sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, es sei ein Fortschritt, dass das Agrar-Budget der nächsten sieben Jahre um 60 Milliarden Euro gekürzt worden ist. Es sei jedoch ein Problem, dass die Agrarsubventionen nicht vollständig abgeschafft werden. Denn diese seien nicht nur teuer, sondern behinderten die Bauern bei der Modernisierung ihrer Betriebe.

Das wahre Problem der EU-Agrarsubventionen ist mit dem Kompromiss jedoch nicht einmal im Ansatz adressiert worden: Mit der Agrarförderung werden vor allem industrielle Groß-Konzerne wie Südzucker finanziert. Das ganze System ist leistungsfeindlich, zentralistisch, intransparent und verschwenderisch. Es stammt aus einer Zeit, in der die Bauern noch eine wichtige Klientel bei Wahlen waren.

Die Agrar-Subventionen gehören in der derzeitigen Form ersatzlos gestrichen.

Erst wenn sich die EU zu diesem logischen Schritt aufrafft, wird man sagen können: Die EU ist auf einem guten Weg.

Darauf müssen allerdings noch Generationen warten.

Die Commerzbank will sich mit dem Abbau fauler Schiffskredite Zeit lassen. Sie hofft, dass sich der Schiffsmarkt wieder erholt. (Foto: Flickr/NeilsPhotography)

Die Commerzbank will sich mit dem Abbau fauler Schiffskredite Zeit lassen. Sie hofft, dass sich der Schiffsmarkt wieder erholt. (Foto: Flickr/NeilsPhotography)

Die Commerzbank will sich mit dem Abbau ihrer giftigen Schiffskredite im Umfang von mehr als 18 Milliarden Euro Zeit lassen. Sie spekuliert auf eine Verbesserung auf dem Schifftsmarkt.

An der Strategie für den Abbau von Schiffskrediten habe sich nichts geändert, zitiert Reuters den verantwortlichen Commerzbank-Banker Stefan Otto. „Wir wollen die Portfolien wertschonend und über die Zeit abbauen.“ Die Commerzbank reagierte damit auf Spekulationen, sie habe Probleme, ihre Schiffskredite loszuwerden.

An der Börse wurde spekuliert, die fälligen Abschreibungen könnten in diesem Bereich die Eigenkapitaldecke der Commerzbank angreifen. Circa ein Viertel dieser Kredite gelten als ausfallgefährdet.

Die Spekulationen drückten den Kurs der Commerzbank-Aktie am Mittwoch zwischenzeitlich um bis zu 4 Prozent. Er schloss mit einem Minus von circa 2 Prozent, während der Dax ein Plus von 1,6 Prozent verzeichnete.

Um die Schiffe nicht zu schnell verkaufen zu müssen, hatte die Commerzbank kürzlich die Auffanggesellschaft Hanseatic Ship Asset Management ins Leben gerufen. Diese kann die Schiffe über eine gewisse Zeit weiter in Betrieb halten, wenn deren Eigentümer nicht mehr zahlen können. Die Commerzbank kann mit dem Verkauf der Schiffe warten, bis sich die Lage auf dem Schiffsmarkt wieder bessert hat.

Das deutsche Finanzsystem ist keineswegs stabil. In den Bilanzen der Bad-Banks und in bankeninternen Abteilungen schlummern faule oder nicht mehr liquide Vermögenswerte im Umfang von fast 600 Milliarden Euro (mehr hier).

Die mittleren Unternehmen Europas benötigen bis 2018 allein zur Umschuldung Kredite von 3,5 Billionen Euro. Doch die Banken geben immer weniger Geld heraus. (Foto: Flickr/Paul. B)

Die mittleren Unternehmen Europas benötigen bis 2018 allein zur Umschuldung Kredite von 3,5 Billionen Euro. Doch die Banken geben immer weniger Geld heraus. (Foto: Flickr/Paul. B)

Dem europäischen Mittelstand droht in den kommenden fünf Jahren eine Kreditklemme. Denn die Banken beschneiden Unternehmenskredite und die Regierungen konzentrieren ihre Hilfen auf Kleinstunternehmen.

Die mittleren Unternehmen Europas brauchten bis 2018 Kredite im Umfang von 3,5 Billionen Euro, so eine Prognose der Rating-Agentur Standard and Poor’s vom Dienstag. Denn aufgrund härterer Regulierungen fahren die Banken Europas ihre Kredite an Unternehmen zurück.

Circa 2,7 Billionen Euro benötigten die mittleren Unternehmen, um die Umschuldung bestehender Schulden zu finanzieren, so S&P. Weitere 800 Milliarden Euro würden bis 2018 für Investitionen benötigt.

„Die europäischen Unternehmen haben sich traditionell auf die Bankenfinanzierung verlassen“, sagte Alexandra Dimitrijevic von S&P. Doch der Schuldenabbau und die schärferen Regulierungen führten zu einem Kredit-Mangel. Bei den mittleren Unternehmen sei das Problem besonders akut.

„Während größere Unternehmen leichteren Zugang zu Krediten haben und viel kleinere Unternehmen im Fokus einer Vielzahl politischer Vorschläge stehen, scheinen mittlere Unternehmen in die Lücke dazwischen zu fallen“, sagte Dimitrijevic.

Die Kreditinstitute müssen ihr Eigenkapital aufstocken und sich auf sichere Geschäfte konzentrieren. „Wenn Banken weiterhin Schwierigkeiten haben, können sie keine Kredite mehr an die Realwirtschaft vergeben“, sagte auch Tony Stringer von der Rating-Agentur Fitch (hier).

Vor allem im Süden Europas vergeben die Banken immer weniger Kredite an Unternehmen. Denn die faulen Kredite in ihren Bilanzen sind enorm und wachsen weiter. Die erwarteten Kreditausfälle sind so massiv, dass eine Banken-Rettung ohne das Geld der Deutschen nicht mehr möglich ist (mehr hier).

Francois Hollande, der unbeliebteste Präsident aller Zeiten, hat einen weiteren Rekord gebrochen: Noch nie waren so viele Franzosen ohne Arbeit wie heute. (Grafik: Bloomberg)

Francois Hollande, der unbeliebteste Präsident aller Zeiten, hat einen weiteren Rekord gebrochen: Noch nie waren so viele Franzosen ohne Arbeit wie heute. (Grafik: Bloomberg)

Noch nie waren so viele Franzosen ohne Job wie heute. Die wirtschaftsfeindliche Politik des sozialistischen Präsidenten Francois Hollande hat das Land an den Rand einer Depression gebracht.

3,2 Millionen Franzosen sind derzeit als arbeitslos gemeldet, berichtet Bloomberg. Das sind 11,5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr und so viele wie niemals zuvor.

Präsident Francois Hollande ist bei den Franzosen so unbeliebt wie kein anderer Präsident jemals zuvor. Er versucht derzeit an Popularität zu gewinnen, indem er die EU für die katastrophale Lage in seinem Land verantwortlich macht. Sogar am Aufstieg des rechts-gerichteten Front National soll die EU Schuld sein, vor allem Kommissionspräsident José Manuel Barroso (mehr hier).

Der Harvard-Ökonom Niall Fergusson warnte kürzlich, es könne in Paris bereits diesen Sommer zu massiven Ausschreitungen kommen. Grund dafür sei die schlechte Wirtschaftslage, die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die aufgeladene Stimmung gegen die Regierung. Paris sei traditionell eine Stadt, in der es schnell zu Unruhen und Ausschreitungen kommt, so Fergusson (hier).

Der französische Aktienindex kletterte am Mittwoch deutlich um 2,1 Prozent. Doch dies hat kaum etwas mit einem Aufschwung der Wirtschaft in der Realität zu tun. Grund ist eher die Ankündigung von EZB-Chef Mario Draghi, dass die EZB das extreme Gelddrucken auf absehbare Zeit fortsetzen wird (hier).

Weboy