IM Erika sprach von Neuland, zu dem es noch keine diplomatische Beziehungen gibt, umgehend einrichten!

Achtung, hier eine Durchsage: Die kleine Angela möchte bitte aus dem #Neuland abgeholt werden. Sie hat zu Barry gesagt, sie hat genug vom Prism-Spiel der NSA. Danke!

Obama Berlin Rede |
19.06.2013
Vorab Veröffentlichung des Wortlauts der Rede von US-Präsident Barack Obama in Berlin. 50 Jahre nach Kennedy wird eine historische Ansprache erwartet. Der Rede-Inhalt kommt einer Sensation gleich und birgt echten Sprengstoff, welcher die Welt in Erstaunen versetzt.

Barack Obama Berlin-Rede. Das Manuskript wurde MMnews von anonymer Seite zugespielt. Wir können leider keine Garantie für dessen Echtheit übernehmen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor 50 Jahren stand John F. Kennedy ganz in der Nähe von diesem Ort, dem Brandenburger Tor in Berlin. Er rief auf zu Frieden und Freiheit – kurze Zeit später wurde er erschossen.

Auch heute sind Frieden und Freiheit in aller größter Gefahr. Doch die Gefahr droht nicht von Außen. Der Feind sitzt woanders. Er ist unsichtbar und er arbeitet mit unfairen Mitteln.

Ein US-Präsident muss aufpassen, was er sagt, und noch mehr was er tut, sonst droht ihm das Schicksal Kennedys. Denn was nur wenige wissen: Ein US-Präsident hat praktisch gar keine Befugnisse. Er hält nur den Kopf hin für Entscheidungen, die im Hintergrund getroffen werden. Und wenn er nicht pariert, drohen lebensgefährliche Konsequenzen.

Berlin ist derzeit eine Festung. Die Sicherheitsvorkehrungen gegen Terrorismus waren noch nie so stark. Überall Geheimdienste und verstecktes Militär. Schauen Sie auf die Dächer rund um’s Brandenburger Tor: Was sehen Sie? Überall Scharfschützen mit Präzisionsgewehren. Sie dienen angeblich meinem Schutz. Sie dienen angeblich der Abwehr von Terroristen. Doch in Wahrheit dienen Sie einem ganz anderen Zweck.

Wenn ich nicht das sage, was mir vorgegeben wurde, und wenn ich nicht das tue was von mir verlangt wird, dann richten sich diese Gewehre gegen mich. Die Scharfschützen auf den Dächern dienen nicht der Terrorabwehr, sondern sie dienen dazu, mich in Schach zu halten und mich zu überwachen. Wenn ich etwas falsches sage oder etwas falsches tue, haben diese Jungs da oben Befehl, mich abzuknallen. Genau so wie sie es mit Kennedy gemacht haben. Der Todes-Schütze wird dann sofort von einem anderen erschossen – so dass alle Spuren verwischt sind – genau so wie bei Kennedy.

Wie also kann ein Präsident der Vereinigten Staaten wirklich das sagen, was er wirklich denkt? Überhaupt nicht! Mein Redetext ist vorgegeben, meine Gedanken sind dirigiert, mein Verhalten wird überwacht. Und wenn ich nicht pariere, spiele ich mit meinem Leben.
Es ist längst nicht mehr das Weiße Haus, welches in den USA das Sagen hat. Es sind die Geheimdienste, die finsteren Mächte, welche Macht ausüben. Wir Politiker sind nur Marionetten, welche ihre Befehle ausführen. So ist es übrigens überall auf der Welt.

Ich kann mich nur den Worten von John F. Kennedy anschließen, der bereits am 27.April 1961 vor New Yorker Zeitungsverlegern Folgendes sagte: “Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluß mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die miltärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen. Ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert. Andersdenkende werden nicht ermutigt, sondern zum Schweigen gebracht. Finanzielle Ausgaben werden nicht kontrolliert.”

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil: es ist noch schlimmer geworden. Die Geheimdienste filtern die Nachrichten, bestimmen die Nachrichten, die ich erhalte. Ich bin nur dafür da, die Aktionen vor der Welt zu rechtfertigen. Ich muss sie durchzusetzen. Ich kann nicht beurteilen, ob die Informationen, die ich erhalte – zum Beispiel auch zu Syrien – richtig oder falsch sind. Aber ich muss die Vorgaben umsetzen – ob ich will oder nicht. Es gibt keine Wahl.

So ist es auch PRISM: Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass ich das Überwachungsprogramm in Auftrag gegeben habe. Das, was heute “PRISM” genannt wird, wurde schon seit Jahrzehnten von den Geheimdiensten vorangetrieben. Pech nur für mich, dass es jetzt aufgeflogen ist. Ich muss nun offiziell die Verantwortung für eine Saat tragen, die tatsächlich unter der Bush-Regierung gesät wurde.
Womit wir wieder bei den Geheimdiensten sind: Sie sind die heimlichen Herrscher. Sie bestimmen die Politik. Sie legen die Grundlage für Kriege – welche die Politikdarsteller im Weißen Haus lediglich offiziell umsetzen müssen.
Wie kann ich wissen, ob in Syrien tatsächlich Giftgas eingesetzt wurde? Woher soll ich die Struktur der Rebellen kennen? Wie kann ich wissen, wer in der unübersichtlichen Gemengelage gut oder böse ist? All die Infos kommen vom CIA und FBI. Sie entscheiden letztlich über Krieg oder Frieden.
Ähnlich sieht es aus beim Geldsystem. Auch darauf hat die Politik bekanntlich keinen Einfluss. In den USA ist es das private Fed System, von denen wir noch nicht mal die Eigentümer kennen. Ja, sie haben richtig gehört: das Fed ist keine staatliche Zentralbank und erst recht nicht unter der Kontrolle von US-Politikern. Das Fed ist privat und wir kennen die Eigentümer nicht! Die Eigentümer sind geheim und es ist das bestgehütete Geheimnis in der Welt. Trotzdem dirigiert das Fed das Auf und Ab im Finanzsystem.

Eines kann ich Ihnen aber in aller Offenheit sagen: Wir stehen am Abgrund! Nicht nur politisch, sondern auch finanziell. Dazu muss man sich nur mal den Schuldenstand der USA ansehen. Selbst wir Politiker wissen, dass diese nie wieder zurückgezahlt werden können.
Unsere Aufgabe besteht lediglich darin, den Bürgern weiter Sand in die Augen zu streuen, damit sie die Gefahr nicht erkennen. Doch am Ende wird dieses System kollabieren – wie ein Kartenhaus. Das steht fest.
Wenn das Finanzsystem jedoch zusammen bricht und die Leute alles verlieren, wird es zu Aufständen und Unruhen kommen. Aber auch dafür haben wir vorgesorgt. Die Heimatschutzbehörde hat letztes Jahr 450 Millionen Gewehrkugeln geordert. Diese sind dazu bestimmt, gegen Aufständische im Inland eingesetzt zu werden.

Das sind übrigens besondere Geschosse, so genannte “Hohlspitzgeschosse” von denen der Hersteller verspricht: “Optimale Penetration für finale Wirkung”. – Sie können sich vorstellen, was das bedeutet: Jeder Aufstand soll im Keim erstickt werden und für jeden US-Bürger haben wir zwei Kugeln.
Außerdem haben wir für die Aufständischen schon große Camps vorbereitet, so genannte Fema-Camps. Hier können wir derzeit Millionen einsperren. Das Militär ist befugt, Verdächtige sofort festzunehmen und einzusperren, wenn es die Lage erfordert. Und falls alles schief geht haben wir schon Millionen Plastiksärge bestellt und auf die Lager verteilt. Sie sehen also: wir sind gut gerüstet.
Meine Damen und Herren, es kommen unsichere Zeiten auf uns zu. Deshalb rufe ich Ihnen zu: “Bereit sein ist alles”. Gott schütze Amerika!

2. WK – 98 Jähriger nach 65 Jahren nochmals angeklagt als Kriegsverbrecher

Laszlo CsataryLaszlo Csatary, 98 Jahre, ungarischer Staatsangehöriger, 1948 in Abwesenheit des Kriegsverbrechen beschuldigt und daraufhin zum Tode verurteilt.

Seiner Zeit hatte Hr. Csatary als Polizeichef eines Gefangenenlagers im slawischen Kosice angeblich Deportationen nach Auschwitz unterstützt, die Deportierten hin und wieder wohl auch mit einer Hundeleine gehauen. Die Anklagen beziehen sich wie eh und je in diesem Milieu auf mehr phantastische, als sogenannte Zeugenaussagen, die das Recht auf Offenkundigkeit vollends beanspruchen müssen um wenigstens für die obrigkeitshörige System-Presse glaubwürdig vermittelbar zu sein.

Nach Jahrzehnten auf der Flucht und die Abstreitung sämtlicher Vorwürfe seitens Hr. Csatary, entschloss sich die ungarische Behörde das Urteil Todesstrafe auf Hausarrest umzustellen. Natürlich bot dieses für den Jagd-Club des zionistischen Simon-Wiesenthal-Center die Gelegenheit, den ohnehin auf der Einkaufsliste stehenden Laszlo Csatary nochmals vor ein Gericht zu zerren, bevor er einfach so altersbedingt verstirbt. Das geht ja nun mal gar’nicht, ohne zumindest nochmal ein paar Schekel aus dem Leben eines Menschen rauszukratzen.

Die alles Leid lindernde Rezeptur namens: Geld-Forderung, wird dann wieder an diese BRD gerichtet und von uns deutschen Steuerzahlern beglichen werden müssen, wie zuvor und auch danach. Man fragt sich wirklich, ob die automatisierten Gefühlsausbrüche der ewig Jammernden nicht irgendwann einmal ausbezahlt sind, aber irgendwo finden sie immer wieder einen Unterarm mit tätowierter Kontonummer.

Nun denn, in den nächsten 3 Monaten werden jedenfalls die blutsaugenden Nachgeburten des Lügenmauls Simon Wiesenthal (wir hoffen sie werden niemals ihren Frieden finden, sie verfluchter Seelenmörder) den greisen Laszlo Csatary vor einem ungarischen Gericht den Prozess machen wollen, sofern er da noch leben sollte…

In dem Sinne, auch wir vergessen niemals!

Hamburger Gaskunden zwingen E.on in die Knie

On June 21, 2013, in Endzeit, by admin
E.on wirbt in seinem Power Office mit dem Slogan: "We don't hurt people". Die überhöhten Gaspreise hingegen könnten E.on bald weh tun. (Foto: Flickr/markhillary)

E.on wirbt in seinem Power Office mit dem Slogan: “We don’t hurt people”. Die überhöhten Gaspreise hingegen könnten E.on bald weh tun. (Foto: Flickr/markhillary)

Gaskunden von E.on Hanse haben mit einem gerichtlichen Urteil bestätigt, dass E.on seine Energiepreise zu hoch getrieben hat. Dafür erhalten die 54 Prozessgewinner nun eine Entschädigung von insgesamt 88.000 Euro. Doch E.on will den Skandal unter der Decke halten. Gemäß Einschätzungen der Verbraucherzentrale haben aber noch viel mehr Kunden Anspruch auf Schadenersatz.

Günter Hörmann, Chef der Verbraucherzentrale in Hamburg, fordert nun noch mehr Kunden im DLF dazu auf, aktiv zu werden:

E.on ist nur bereit, wenn das Gericht diese Firma zwingt, die Kunden zu entschädigen. Aber die vielen Tausend, die noch keine Entschädigung erhalten haben, die gucken in die Röhre.“

Der Energie-Konzern ist sich indes keiner Schuld bewusst. Die Gerichte hätten nur über eine Preiserhöhungsklausel geurteilt, nicht darüber, ob die Gaspreise gerechtfertigt seien. Hörmann sieht das ganz anders:

„Das ist ein arrogantes Verhalten dieses Unternehmens! Da sagen sich die Unternehmenszentralen: ‘Na, dann lass die Leute doch mal kommen! Lass die Leute doch selber vor den Kadi ziehen und ihr Geld zurückholen. Wir rechnen einfach damit, dass nur ein Zehntel und ein Hundertstel der Anspruchsberechtigten ihr Geld holen und den Rest streichen wir ein!’”

Für E.on kann diese Arroganz teuer werden. Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale haben etwa 50.000 Kunden Anspruch auf Schadenersatz, da die besagte Klausel in ihren Verträgen enthalten war. Diese Kunden hätten bereits Widerspruch eingelegt, dann aber doch gezahlt. Genaue Zahlen gab E.on „aus rechtlichen Gründen“ nicht bekannt. Möglicherweise hätten sogar „einige Hunderttausend Kunden“ Rechtsansprüche, wenn sie einen solchen Vertrag besitzen oder rückwirkend bis 2010 besessen haben.

Hörmann empfiehlt diesen Kunden, sich beraten zu lassen. Wer bis Ende 2013 vor Gericht zieht, könne seinen Rechtsanspruch sichern. Für E.on könnten weitere Sammelklagen Nachzahlungen in Millionenhöhe bedeuten. Die Internetseite der Hamburger Verbraucherzentrale stellt dafür ein Rechenprogramm und einen Standardbrief zur Verfügung, den die Betroffen an E.on schicken können.

Die Deutschen zahlen die höchsten Strompreise in ganz Europa (mehr hier). Die Folgen der Energiewende müssen vor allem die Kunden bezahlen. Bevor man jedoch gegen E.on vor Gericht zieht, solle man es außergerichtlich probieren, so Hörmann.

Obwohl die Steuereinnahmen insgesamt steigen, müssen viele Kommunen knapp kalkulieren. (Foto: Flickr/Images of Money)

Obwohl die Steuereinnahmen insgesamt steigen, müssen viele Kommunen knapp kalkulieren. (Foto: Flickr/Images of Money)

Auf den ersten Blick ist die Finanzlage der deutschen Kommunen alles andere als dramatisch: Rechnet man alle Städte und Gemeinden zusammen, prognostizieren die Spitzenverbände für die Jahre 2013 bis 2016 jährliche Überschüsse von bis zu 4,5 Milliarden Euro. Allerdings herrscht ein großes Wohlstands-Gefälle.

Dass sich viele Städte und Gemeinden tatsächlich in argen Finanznöten befinden, zeigt ein Blick auf die Kassenkredite. Mit fast 48 Milliarden Euro erreichten diese im Jahr 2012 einen neuen Höchstwert, berichtet Reuters. Viele Kommunen müssen also regelmäßig ihr Konto überziehen, um die laufenden Ausgaben decken zu können.

Die Schere zwischen armen und reichen Kommunen geht dabei immer weiter auf, warnen die Verbändevertreter von Städten, Landkreisen und Gemeinden. Und sie fordern eine komplette Neuausrichtung der Bund-Länder-Finanzierung. Eine Arbeitsgruppe um den ehemaligen SPD-Finanzminister Hans Eichel schlägt vor, der Bund solle den Kommunen sämtliche Sozialkosten abnehmen. Das betrifft beispielsweise den Ausbau der Kinderbetreuung, Eingliederungshilfen für Behinderte und die Wohnkosten von Hartz IV-Empfängern.

Die Entlastungen sollen den Weg für dringend benötigte Investitionen frei machen, welche 2012 um 10,6 Prozent auf unter 20 Milliarden Euro fielen. Vor zehn Jahren waren es noch 24 Milliarden Euro. Der kommunale Investitionsstau beläuft sich nach Angaben der deutschen Staatsbank KfW mittlerweile auf 128 Milliarden Euro. „Wenn wir nicht ganze Landstriche entvölkern wollen, können wir nicht so weitermachen wie bisher“, sagte Eichel der SZ.

Dass die Ungleichheit bei den Finanz-Verhältnissen der deutschen Regionen und Gemeinden weiter steigt, zeigt auch die Entwicklung des gesamten Steueraufkommens. Die Einnahmen von Bund und Ländern steigen insgesamt nämlich kräftig an.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde um 5,4 Prozent mehr einkassiert als im Vorjahresmonat. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Damit flossen in den ersten fünf Monaten des Jahres mit knapp 218 Milliarden Euro gut drei Prozent mehr in die Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden als im Vorjahreszeitraum.

Dass davon nicht alle Länder und Kommunen gleichermaßen profitieren, könnte ein weiterer Hinweis auf die unterschiedliche finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung innerhalb Deutschlands sein.

Auf ihrem Mikroblog musste die Bank of China Gerüchte über ihre Zahlungsunfähigkeit dementieren. (Screenshot: Bloomberg/DWN)

Auf ihrem Mikroblog musste die Bank of China Gerüchte über ihre Zahlungsunfähigkeit dementieren. (Screenshot: Bloomberg/DWN)

Ein Sprecher der Bank of China dementierte am Donnerstag Gerüchte über die Pleite der Großbank. Alle Zahlungen seien rechtzeitig getätigt worden. Die Bank of China hat den Status systemrelevant. Der Interbankensektor befindet sich in einer Krise, die Banken leihen sich untereinander kein Geld mehr.

Einem Bericht von Bloomberg zufolge musste die chinesische Zentralbank heute einspringen und einer nicht näher genannten Bank eine Kapitalspritze von 50 Milliarden Yuan überweisen (etwa 8,2 Milliarden Dollar). Die Maßnahme sei nötig geworden, nachdem die Zinsen auf dem Geldmarkt überdurchschnittlich stark angestiegen seien, sagte Hao Hong, Bank-Stratege bei Bank of Communications Co.

Die finanzielle Unterstützung sei eine „zielgerichtete Liquiditäts-Maßnahme“, sagte Hong. Diese Maßnahme sei zu erwarten gewesen. „Marktstabilität sollte immer oberste Priorität von Regulatoren und Zentralbanken sein“. Ob das Geld jedoch an die Bank of China ausbezahlt wurde, ist unklar.

Die Auszahlung kommt jedoch in der Hinsicht überraschend, da die Zentralbank den Geldhahn die Kreditvergabe eigentlich wieder etwas zügeln wollte, um herauszufinden, welche Banken zuerst Hilfe benötigen. Diese Strategie könnte jedoch nach hinten losgehen. Denn die Unternehmen können sich dann noch weniger Kredite besorgen, was wiederum zu Pleiten führen kann.

Aufgrund einer Kreditklemme sind die Zinsen auf dem Interbankenmarkt unverhältnismäßig hoch gestiegen. Zusammen mit den immensen Staatsschulden und einer zu platzen drohenden Immobilienblase könnte sich die Bankenkrise in den nächsten Tagen noch verschärfen (mehr zu den Entwicklungen – hier). Die Bank of America rechnet damit, dass der Engpass an Liquidität noch bis Juli andauern könne.

 

Audi in der Krise: Entwicklungschef gefeuert

On June 21, 2013, in Endzeit, by admin
Auf den hinteren Plätzen: Audi reiht sich hinter der Konkurrenz aus München ein. (Foto: Flickr/bigbirdz)

Auf den hinteren Plätzen: Audi reiht sich hinter der Konkurrenz aus München ein. (Foto: Flickr/bigbirdz)

Der VW-Konzern zieht Konsequenzen aus der schlechten Bilanz der Tochter Audi. Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer muss seinen Posten, den er erst seit einem Jahr inne hat, schon wieder verlassen, heißt es verschiedenen Medienberichten zufolge.

Die Personaldebatte bei Audi geht damit in eine neue Runde. Bereits im vergangenen Jahr mussten drei Vorstände bei Audi den Hut nehmen. Die Konzernleitung ist unzufrieden mit ihren Top-Managern. Bei den Premiumfahrzeugen fährt Audi Konkurrent BMW hinterher.

Dürheimer soll durch VW-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg ersetzt werden, berichtet die SZ. Audi solle den Anschluss an die Konkurrenz nicht verlieren. Der Slogan „Vorsprung durch Technik“ werde viel zu selten eingelöst. Vor allem in der Elektromobil-Sparte ist nicht Audi, sondern BMW führend. Audi hat hingegen Projekte für die Entwicklung elektronisch betriebener Varianten ihrer Fahrzeuge R8 und A1 einstellen müssen.

Nicht nur bei der Entwicklung neuer Audis gerät ins Stocken. Die Absatzzahlen am Automobilmarkt sind im Keller. Der Automarkt in Europa ist so schlecht wie zuletzt vo 20 Jahren (mehr hier). Die Konkurrenten BMW und Mercedes konzentrieren sich vor allem auf den chinesischen Markt (hier). Die Auto-Lobby tut ihr bestes, um die EU-Abgasnorm im Sinne der Hersteller von Luxus-Limousinen zu torpedieren (hier).

Wegen der Protestwelle in der Türkei, wie hier bei den Gezi-Park Demonstration, werden die Beitrittsverhandlungen der Türkei von der EU auf Eis gelegt. (Foto: http://occupygezipics.tumblr.com)

Wegen der Protestwelle in der Türkei, wie hier bei den Gezi-Park Demonstration, werden die Beitrittsverhandlungen der Türkei von der EU auf Eis gelegt. (Foto: http://occupygezipics.tumblr.com)

Die für den kommenden Mittwoch geplante EU-Beitrittskonferenz mit Ankara wird aufgrund der Protestwelle und der politischen Krise in der Türkei nicht stattfinden. Die Konferenz sollte einen Durchbruch in den EU-Beitrittsgesprächen mit Ankara bringen sollen. Deutschland und die Niederlande sprachen sich gegen die Konferenz aus. Der Prozess befindet sich seit zwei Jahren in einem Stillstand, berichtet Die Presse. Voraussetzung für die Eröffnung eines neuen Beitrittskapitels ist die Zustimmung aller EU-Botschafter der Mitgliedsländer.

Wie wird Ankara reagieren?

Nun könnte sich das EU-Türkei Verhältnis weiter verschlechtern. Denn die türkische Seite hatte zuvor eine klare Position bezogen. „Wenn sie das nächste Kapitel nicht angehen, dann werden unsere Beziehungen mit der EU auf den Stand von 1997 zurückfallen. Das Verhältnis zwischen der Türkei und der EU sollte ohnehin eine rein wirtschaftliche Grundlage haben. Außenpolitische Absprachen mit uns können sie ohnehin vergessen“, zitiert die Hürriyet einen hochrangigen türkischen Diplomaten.

Die Türkische Lira hat gegenüber dem Dollar massiv an Wert verloren. Sie fiel zum US-Dollar auf ein Rekordtief von 1.9363. „Die Türkei ist aufgrund der  anhaltenden politischen Spannungen nach wie vor verwundbar“, zitiert Bloomberg Jerome Broex, einen Fixed Income Trader der TurkishBank Group.

Offenbar haben die landesweiten Proteste in der Türkei zu einer Ungewissheit bei den Investoren geführt. In den vergangenen Jahren flossen Devisen aus dem Ausland in das Land. Investoren legten ihr Geld in Aktien oder Staatsanleihen an. Doch die Investoren ziehen nun ihr Geld aus der Türkei ab. Damit schwinden auch die Devisen. Dieser langsame Kapitalabfluss wirkt sich negativ auf den Wert der türkischen Lira aus.

Derzeit haben türkische Staatsbürger 130 Milliarden US-Dollar im Ausland angelegt. Die AKP-Regierung hatte im Gegenzug erst kürzlich ein Gesetz verabschiedet, um wieder Geld ins Land zu ziehen.

Die Börsen reagieren nervös auf die Ankündiungen Bernankes. (Grafik: Investing.com/DWN)

Die Börsen reagieren nervös auf die Ankündiungen Bernankes. (Grafik: Investing.com/DWN)

Die Verunsicherung der Märkte ist deutlich zu spüren. Die Kurse stürzen weltweit ab. Das ist ein Indikator dafür, dass die US-amerikanische Zentralbank durch ihre Geldschwemme in den letzten Jahren zu einem übermäßigen Preisanstieg beigetragen hat. Nun zeichnet sich das Ende dieser Preisblase ab.

Der Deutsche Aktien-Index (DAX) ist kurzzeitig unter die 8.000 Punkte-Marke gerutscht. Ähnliche Kurs-Stürze gabe es beim Index von Standard & Poor’s, dem Londoner FTSE und dem Dow Jones (siehe Grafik). Auch die Preise für die Edelmetalle Gold und Silber sind auf Talfahrt (hier).

Bereits im Herbst damit begonnen werden, die Geldflut zu verlangsamen. Bisher kauft die Fed jeden Monat für etwa 85 Milliarden Dollar Staatsanleihen. Mitte des kommenden Jahres soll dann endgültig Schluss sein mit dem Gelddrucken (mehr hier). Allerdings komme es auch auf die wirtschaftliche Situation der USA an, sagte Fed-Chef Bernanke einem Bericht der Welt zufolge. Die Märkte sollen wohl aber bald wieder sich selbst überlassen werden.

Eine Erhöhung der Zinsen ist jedoch nicht in Sicht. Erst wenn die Arbeitslosenrate der USA die Marke von 6,5 Prozent erreicht hat, könne man über so eine Maßnahme nachdenken. Derzeit prognostiziert die Fed 7,4 Prozent bis Ende des laufenden Jahres.

Die Alpine Deutschland AG war bei Großprojekten wie der Allianz-Arena oder dem hier zu sehenden Steinkohlekraftwerk Hamm beteiligt. Nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. (Foto: Alpine Bau Deutschland AG)

Die Alpine Deutschland AG war bei Großprojekten wie der Allianz-Arena oder dem hier zu sehenden Steinkohlekraftwerk Hamm beteiligt. Nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. (Foto: Alpine Bau Deutschland AG)

Die Alpine Bau Deutschland AG ist pleite. Mit 1.500 Beschäftigten und einem letztjährigen Umsatz von 600 Millionen Euro gehört sie zu den größeren Unternehmen im deutschen Baugewerbe. Ihr Konkurs ist eine direkte Folge der Insolvenz ihrer österreichischen Mutter-Gesellschaft Alpine Bau GmbH.

Das Unternehmen beantragte am Mittwoch beim Amtsgericht Landshut ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung, berichtet Reuters. Das bestehende Management will damit eine Fortführung eines Großteils der Geschäfte ermöglichen und so möglichst viele der 1.500 gefährdeten Arbeitsplätze retten. „Wir haben das klare Ziel, Alpine zu sanieren“, sagte Frank Jainz, der erst seit April amtierende Vorstandsvorsitzende der Alpine Bau Deutschland. Zu diesem Zwecke sei man nun auf der Suche nach einem „finanzkräftigen Investor“.

Der Konkurs der Deutschland-Tochter sei eine unmittelbare Folge des Insolvenzantrags der österreichischen Muttergesellschaft Alpine Bau GmbH mit Sitz in Salzburg, heißt es in einer Bekanntgabe der Firma. Deren Zahlungsunfähigkeit bedeutet die größte Pleite in Österreich in der gesamten Nachkriegszeit. Die Tochter der Alpine Holding GmbH beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter. Die gesamte Gruppe hat nach eigenen Angaben weltweit rund 15.000 Beschäftigte. Das Unternehmen hat unter anderem die Allianz-Arena in München errichtet. Auch am Mammut-Projekt Stuttgart 21 ist der Konzern beteiligt. Inwieweit diese Aufträge fortgeführt werden können, ist nun unklar.

Zum Insolvenzverwalter wurde Arndt Geiwitz bestimmt, der bereits als Pleitemanager bei der Drogeriemarktkette Schlecker zu einiger Bekanntheit kam. Unter seiner Aufsicht werden nun die Geschäfte vom bisherigen Management fortgeführt.

Neben dem Konkurs der eigentlichen Unternehmen sind auch Folgeinsolvenzen von Zulieferfirmen zu befürchten. Dadurch können tausende zusätzliche Jobs in Gefahr sein.

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